Kategorie-Archiv: PC

Ein paar Tipps für den Start

X2 gehört wohl mit zu den komplexesten Games überhaupt. Für einige Spieler vielleicht zu komplex. Jedoch nicht für einen erfahrenen Rebell-Redakteur bzw. Sklaven. So haben wir uns nicht nur durch die unzähligen Fan-Foren und offiziellen Foren geschlagen, sondern sogar selbst (!!!) einige Tricks im X-Universum gesucht und auch gefunden, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Brüllt am besten schon einmal die Khaak auf eurer Verpackung an, dass ihr jetzt gekommen seid um sie zu vernichten!

Geld zu Beginn

Besonders anfangs habt ihr immer zu wenig Credits. So kann es wirklich Wochen dauern bis ihr ein paar Schiffe euer Eigen nennt oder sogar eine kleine Flotte besitzt. Um möglichst schnell an Geld zu kommen empfehlen sich zum Start einige Maßnahmen. So solltet ihr z.B. innerhalb der Stationen immer manuell die Landebuchten ansteuern. Hin und wieder schweben nämlich Kisten durch die Raumstationen die kostenlose Inhalte haben. Einfach die Schilde herunterfahren, die Frachtluke öffnen und die Kiste ins Schiff aufnehmen. Aufpassen müsst ihr allerdings auch dabei, wir wollen doch nicht, dass das schöne Schiff in der Station wie eine Seifenblase zerplatzt! Selbst wenn das Schiff überlebt, ist damit zu rechnen, dass Ausrüstungsgegenstände an diesem Kaputt gehen, falls ihr irgendwo anstosst, was sehr ärgerlich und vor allem teuer sein kann.

Verkauf von fremden Frachtgut

Lohnenswert sind die Storymissionen zumindest am Anfang allemal. Gleich in der zweiten Mission bekommt ihr den Auftrag mit einem Argon Express einen wichtigen Botschaftler abzuholen. Sobald ihr diesen einkassiert habt, begebt ihr euch wieder auf den Nachhause-Weg. Doch bevor ihr wieder in den Sektor "Heimat des Lichts" fliegt, stoppt ihr ganz einfach mal an dem Ausrüstungsdock oder der Schiffswerft und dockt dort an. Nun wird der komplette Express leergeräumt. Verkauft alles was ihr verkaufen könnt. So erhaltet ihr ganz schnell knapp 400.000 Credits, die ihr gleich wieder in neue Schiffe oder Ausrüstung investieren könnt.

Handelssoftware und Patch-Installation

Dann braucht es auch nicht lange bis ihr euren ersten Frachter geschenkt bekommt. Solltet ihr den Patch installiert haben, würde ich empfehlen so schnell wie Möglich die Handelssoftware MK3 zu kaufen. Diese bewirkt, dass euer Frachter völlig selbstständig kauft und verkauft und so immer den besten Preis für euch herausholt. Je länger ihr ihn das machen lasst, umso "klüger" wird der KI-Pilot und umso mehr Gewinn werdet ihr erwirtschaften.

Jagd auf Guybrush’s Freunde

Sobald ihr ein stärkeres Schiff als den M5-Jäger habt solltet ihr euch auch daran machen auf einige Piraten Jagd zu machen. In einem M5 sind diese einfach noch zu schwer zu knacken. Mit einem M4 sollte die Sache allerdings schon gut machbar sein.

Nicht zerstören, übernehmen
Seht zu, dass ihr die Schiffe nicht zerstört, sondern kapert. Dabei ist auch zu beachten, dass ihr das gegnerische Schiff nicht zu schwer beschädigt, da es wesentlich mehr Einkommen bringt, wenn es fast völlig heil ist. Sobald die Schilde des Gegners erst einmal ausgeschaltet sind, sollte generell nur noch ein paar Schüsse fallen bis er sich dazu entschließt, sein Schiff aufzugeben. Habt ihr schon mehrere Schiffe unter eurem Kommando und X2 noch nicht auf die Version 1.3 gebracht müsst ihr jedoch aufpassen, eure auf den Feind angesetzten Einheiten werden auch weiter auf das Schiff feuern, selbst wenn der Pilot schon garnicht mehr in diesem sitzt. Das Update ist also auf alle Fälle empfehlenswert.

Spielt Chauffeur

Sobald ihr einige Schiffe abgeschossen habt gewinnt ihr natürlich auch an Erfahrung. Diese hat auch einen bestimmten Sinn. Auf einer Station werden in dem Kommunikationssystem immer wieder verschiedene Aufträge angeboten. Um diese annehmen zu dürfen müsst ihr allerdings schon einen recht hohen Rang haben. Lediglich die Personentransporte sind schon auf Stufe 0 verfügbar. Aber selbst die bringen gutes Geld, weshalb Anfänger wenigstens ein paar dieser Missionen machen sollten.

Geduld – die lohnenswerte Tugend

Hin und wieder werdet ihr dort auch ein Angebot sehen, in dem ihr wichtige Papiere irgendwo hinbringen sollt. Meist gibt es für diesen Auftrag schon einen Haufen Zaster. Seid ihr am Ziel angekommen, werdet ihr eventuell gefragt ob ihr noch ein bisschen warten könnt, die betreffende Person müsse gleich noch wo anders hin. Wählt dort unbedingt die Option "Warten" aus, denn auch für den nächsten Flug wird es viele Credits geben. Das geht meistens sogar mehrere Male und so habt ihr innerhalb von einer Stunde neben tausenden von Credits, auch noch einige neue Sektoren in eurer Sternenkarte.

Vorsicht walten lassen
Zum Abschluss sei noch gesagt, dass es laut einigen Aussagen zwar Möglich sein soll auch Khaak zu kapern, dies jedoch eher unwahrscheinlich ist. Ich selbst habe es versucht, mehrere Male jedoch ohne Erfolg. Passt aber besonders nach der Meldung, dass die Khaak angegriffen haben in dem Sektoren Trantor auf. Zwar sollen nach den Aussagen des Argonen Titan-Kaptiäns Partoullien diesen Sektor reinigen, aber noch nach Stunden fliegen da Gegner herum, die einfach zu hart sind… aber ein M2 Zerstörer kann da eine Menge anrichten ;)

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PC-Action-Wirtschafts-Simulations-Sim

Der Weltraum, unendliche Weiten, der Xenonkrieg ist Vergangenheit und die Argonen haben endlich Zeit sich um wichtigere Dinge als plumbe Raumballerei zu kümmern. Wirklich? Nein, denn eine neue Bedrohung schiebt sich an, die Menschheit in arge Bedrängnis zu bringen. Die Khaak wollen den Tod der freien Völker, koste es was es wolle! Warum? Das wüsste ich auch gern. Mit X2: Die Bedrohung bringt Ego Soft das mit Spannung erwartete Sequel zu dem grandiosen X: Beyond the Frontier. Natürlich musste das Spiel durch unser strenges Testlabor…

Nur wenige Jahre nach dem Xenon-Konflikt (kenner der X-Reihe werden wissen wovon ich spreche, alle anderen spielen den ersten Teil), stehen die Argonen, also die menschliche Rasse, an einem Scheidepunkt. Gerade erst erholt man sich von dem schweren Krieg. Ein Zeichen des Aufschwungs ist auch die gerade frisch gebaute "Argon 1", ein Trägerschiff, welches von nun an allen Feinden der Argonen das Fürchten lehren soll. Doch scheinbar sind nicht alle Gegner von der Streitmacht beeindruckt. Plötzlich tauchen in einem System fremde Schiffe auf, niemand weiß woher sie kamen, sicher ist nur, dass sie verheerenden Schaden anrichten können, was sie auch gleich getan haben. "Khaak" werden sie genannt. In X2: Die Bedrohung übernehmt ihr die Rolle von Julian Gardner, einem scheinbar nicht wichtigem Dieb in der Galaxie. Zusammen mit seinem Freund Bret versucht er an "kostenlose" Schiffe zu kommen. Nicht ganz einfach, wie er im Intro erfahren wird. Dieses umreißt die Handlung, allerdings in sehr langatmiger Fassung.

Auf jeden Fall werden Bret und Julian leider von der argonischen Raumpolizei gefasst. Julians Glück ist aber, dass er der Sohn von Kyle Brennan ist, dem Helden des ersten Teils. Dieser ist leider verschwunden. Niemand weiß wohin, ob er freiwillig weg ist oder ob er entführt wurde. Sicher ist nur, dass er auf einer Reise durch das All war um ein mysteriöses Raumschiff aus Erdenzeiten zu suchen. Und genau um die Erde geht es eigentlich. Alle wollen sie finden und so beginnt für Julian bzw. euch das Abenteuer.

Gleich vorweg: Der Einstieg in das X-Universum ist nicht gerade einfach. Am Anfang stehen euch nämlich nur ein leichter M5 Jäger und dessen Laser zur Verfügung. Da ist es sogar gefährlich auf Piratenjagd zu gehen. Also vielleicht doch erstmal ein paar Missionen spielen. Dort wird ebenfalls noch einmal getrennt. Zum einen gibt es die Storymissionen, die logischerweise die Geschichte vorantreiben und zum anderen einfach computer-generierte Missionen. Diese erhaltet ihr auf den Komunikation-Kanälen in einer Raumbasis. Für den Anfang sind diese auf jeden Fall zu empfehlen, weil ihr so schnell herum kommt und somit langsam System für System erforschen könnt… und weil diese gut bezahlt sind.

Generell erhaltet ihr in dem Komunikationssystem immer wieder mal nette Angebote. Zum Beispiel könnt ihr euch Lose für die Lotterie kaufen und damit einen fetten Gewinn erspielen, oder ihr zahlt einen kleinen Betrag und euch werden ein paar Systeme in eure Sternenkarte eingefügt. Bis ihr jedoch in den entsprechenden Menüschirm gekommen seid, wird einige Zeit vergangen sein, denn die Menüführung ist Egosoft gründlich misslungen. Ihr habt die Möglichkeit entweder sämtliche Aktionen mit den Cursortasten zu machen, oder ihr büffelt Shortcuts. Eine Maus dürft ihr nicht benutzen. Sind ja sowieso blöde Dinger nicht wahr, liebe Entwickler? Ansonsten ist die Steuerung gut ausgefallen. Die Schiffe lassen sich präzise dahin bewegen wo man sie haben möchte. Leider werdet ihr später nicht um die Menüs herum kommen, schon gar nicht wenn ihr vorhabt irgendwann einmal ein größeres Schiff zu fliegen. Diese lassen sich nämlich nur schwer Steuern und auf den Autopiloten zu verzichten wird so fast unmöglich.

Ausserdem könnte es ja passieren, dass ihr mal eine größere Flotte fliegen wollt. Also verbringt ihr einen Großteil der Arbeit auf einer Karte, wo ihr den Schiffen Anweisungen gebt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Schiffe selbst arbeiten zu lassen. Dazu benötigt ihr aber spezielle und teure Ausrüstung, um die ihr im späteren Spielverlauf aber sowieso nicht herum kommt. Die Auswahl an verschiedenen Zusätzen für euere Schiffe ist generell ziemlich groß ausgefallen. Neben diversen Raketen, Lasern und Schilden gibt es auch zahlreiche andere nützliche Gimicks.

So z.B. die Software. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und beinhaltet verschiedene Autopilot-Programme. Neben Navigations und Kampfsoftware ist auch eine Handelssoftware mit dabei. Alle Software-Typen mit Ausnahme der Spezialsoftware, sind in zwei Stufen zu haben. Kürzlich wurde mittels eines Patches, die Handelssoftware sogar noch um eine dritte Stufe erhöht. Diese ganzen Ausrüstungsgegenstände müssen natürlich auch irgendwo rein und wo wäre ein besserer Ort als in eines eurer Schiffe? Diese sind ebenfalls zahlreich vorhanden. Jede Rasse (Argonen, Boronen, Split und Teladi, sowie die fiesen Xenon und Khaak) hat die verschiedenen Klassen in eigener Bauweise. Das heißt sämtliche Schiffe sehen komplett anders aus. Von den leichten M5 Aufklärern über die M6 Korvettenklasse, bis hin zu den M1 Trägerschiffen ist alles vertreten und wie schon gesagt in mehreren Ausführungen. Die Schiffe haben allesamt auch verschiedene Werte, so kann die Argon 1 knapp 130 Schiffe tragen, während der Teladi-Träger nur gut die Hälfte zulässt. Auch die Klassen an sich unterscheiden sich. Der M5 Aufklärer ist bei weitem nicht so stark wie ein M3 Jäger/Bomber. Eine M6 Korvette lässt den M3 wiederum blass aussehen und hat teilweise schon mehrere Geschützturmkanzeln. Die Krönung ist der M2, der Zerstörer. Spätestens jetzt schlägt jedem Kriegsfanatiker das Herz höher. Fast jede Waffe passt auf solch einen Träger und er ist selbst für eine kleine Flotte dank schwerer Schilde kaum zu knacken.

Kommen wir jetzt zu den etwas friedlicheren Aktivitäten des X-Universums, dem Handel. Dieser Aspekt ist ebenfalls extrem komplex. Auch hier gibt es diverse Schiffstypen. Allesamt verschieden und allesamt haben unterschiedlich große Frachträume. Natürlich macht ein kleiner Frachter nur bedingt Gewinn, weshalb es riesige Transporter gibt, welche sogar zu groß sind um irgendwo anzudocken. Diese Transpoter werden dann allerdings mit Hilfe von kleineren Schiffen beladen, und so habt ihr praktisch eine sich bewegende Kleinstadt. Das besondere an X2 ist eigentlich, dass ihr ein riesiges Imperium aufbauen könnt. So hört das Spiel nach Beenden der Story noch lange nicht auf, nein, dort fängt es erst richtig an. Viele verschiedene Fabriken können gebaut werden. So lässt sich dann noch mehr Gewinn erwirtschaften. Schade nur, dass man nicht auf den vorhandenen Planeten landen kann.

Grafisch gehört X2 auf jeden Fall mit zu dem Bestem was man bisher bestaunen durfte. Schon allein dank Bump Mapping-Texturen sehen die Schiffe und Stationen hervorragend aus. Dazu wurden sie dann noch mit hervorragenden Effekten ausgestattet. Auch die Cockpits lassen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde hier gearbeitet und das merkt man. Leider wurde dafür zu wenig Zeit in das Erstellen die Zwischensequenzen gesteckt, was man leider auch merkt. So sehen die Charaktere teilweise, wahrscheinlich unfreiwillig, extrem komisch aus und der Hauptakteur hat zudem noch einen sehr seltsam aussehenden Anzug an. Hier hätte ruhig etwas mehr herauskommen können. Außerdem sind die Lippenbewegungen nicht mal annähernd passend zu den Sprechern.

Wo wir schon beim Sound sind, der ist an sich recht gut ausgefallen. Auch wenn wie schon bei Gothic sehr oft die gleichen Sprecher zu hören sind. Ansonsten gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Der Soundtrack ist ebenfalls ok, auch wenn er einen nicht gerade in Begeisterungsstümre versetzt.

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Was soll ich sagen? X2: Die Bedrohung hat mich einfach nur umgehauen. Troz kleinerer Macken macht das Spiel irre viel Spaß. Viele meiner Kollegen haben X2 logischerweise mit Freelancer verglichen, aber ich lasse dies einfach mal aus, da die beiden Spiele für mich völlig verschiedene Ansätze haben. EgoSoft hat wesentlich mehr Wert auf Realismus gelegt und der kommt bei mir extrem gut an. Das Spiel ist troz seiner enormen Komplexität einfach zu verstehen – dank hervorragenden Tutorials. Und somit empfehle ich allen Wi-Sim-Spielern, Simulationsspielern und Actionspielern sich das Game zumindest mal näher anzusehen. Ich freue mich schon auf einen nächsten Teil und ein hoffentlich erscheinendes Addon.

Auf zum Atem!

"Klick, Klick, Klick", macht die Maus, und aus den 80 Watt-Billigboxen meines Rechners tönen die dazugehörigen Kampf-Laute. Wieder sind meiner mächtigen Seraphim drei Goblins zum Opfer gefallen. Ich spiele Sacred, das lange erwartete Action-RPG aus dem Hause Ascaron. Die mittelalterliche Fantasy-Welt Ancaria wird von dämonischem Gesocks überflutet! Und wer ist mal wieder der Trottel, der den Müll rausbringen soll? Moi

Was für ein Wirbel das vor dem Release doch war. Sacred galt wegen seiner Ähnlichkeit zu einem gewissen teuflischen Hack & Slay-RPG aus den USA als Action-Rollenspielhoffnung des Jahres. Und über weite Teile kann das Spiel die Erwartungen erfüllen.

Alles beginnt genretypisch – mit der Erstellung eines Chars (Charakters). Zwischen sechs verschiedenen Rassen kann man hier wählen: Seraphim, Waldelfin, Magier, Gladiator, Dunkelelf und Vampirin. Alle spielen sich vollkommen unterschiedlich. Es gibt für jede Klasse bestimmte Gegenstände und Sprüche die nur sie verwenden kann. Ob passive Zauber oder Angriffshickhack – dank der Fülle an Möglichkeiten sollte für jeden Spieler etwas dabei sein.

Anders als bei Diablo 2 gibt es in Ancaria unzählige Nebenquests und die Möglichkeit sofort die gesamte Spielwelt zu erkunden. Grenzen werden einem eigentlich nur durch die eigene Stärke gesetzt, da natürlich die Monster in der großen weiten Welt nicht dasselbe Newbie-Niveau haben, wie rund um den Startpunkt. Natürlich empfiehlt es sich aber zuerst (oder paralell) die Hauptquests bzw. Story abzuschließen.

Der maßgebliche Punkt bei Sacred ist nicht die Standard-Story oder die wunderbar durchdachte Spielwelt. Wer so etwas sehen will, sollte ganz schnell die Gothic 2-CD in sein Laufwerk schieben, es ist, wie beim großen Vorbild Diablo 2, der Sammeltrieb. Rüstungen und Waffen wollen gefunden, gekauft und ausprobiert, Zaubersprüche bzw. Special Moves erlernt und Kombos erstellt werden. Halt! Kombos? Was ist das denn! Eigentlich handelt es sich hierbei um eine Komfortfunktion. Bei bestimmten NPCs wird es euch ermöglicht Kampfkombinationen (z.B.: Feuerball, Schwertschlag, Feuerball, Wirbelschlag) zu erstellen, die dann auf Wunsch ausgeführt werden.

Lange Wege zwischen den Zieldestinationen gibt es auch in Sacred. Wer es sich leisten kann, kauft sich deshalb Pferde, und kommt so schneller ans Ziel. Die Gäule kann man übrigens auch dazu verwenden Gegner niederzutrampeln. Sitzt man allerdings auf seinem hohen Ross, ist es nicht möglich gewisse Angriffe auszuführen.

Das ist also ein weiterer der kleinen aber feinen Unterschiede zwischen dem Thronanwärter und Diablo 2. Das deutsche Produkt hat mittlerweile aber zumindest wenn man den Battle.net-Bonus weglässt die Nase vorne. Es ist einfach schöner und umfangreicher. Steuerungstechnisch nehmen sich die beiden Produkte nichts, sie spielen sich im Grunde vollkommen gleich.

Im Multiplayermodus macht die Monster-Hatz natürlich noch ein Eckerle mehr Spaß als alleine, unterscheidet sich aber nicht maßgeblich von der Einzelspielererfahrung. Weil die Server-Performance am Ascaron-Zentralrechner zum Verkaufsstart noch erbärmlich war, haben die Entwickler nun die Kapazitäten erhöht.

Was Dungeon Siege nicht gepackt hat, ist nun Sacred gelungen. Nach fast vier Jahren gibt es endlich eine echte Alternative zu Diablo 2. Dadurch kann das Ascaronie-Produkt schon gar kein schlechtes Spiel sein! Allerdings sollte man diesen Sieg gegen den mittlerweile zum Oldie mutierten Blizzard-Mausvernichter auch nicht allzu hoch bewerten. Sacred hat seine Schwächen, ist in Sachen Story und Atmosphäre alles andere als brilliant. Aber das Spiel macht Spaß und letztendlich kommt es darauf an. Wer auf Action-RPGs bzw. Hack & Slay steht, kann sein Geld derzeit kaum besser investieren, Hardcore-RPGler werden aber entgegen den ersten Ankündigungen genausowenig befriedigt wie innovationssuchende Anti-Klon-Apostel…

Mehrspielerpart für Anno 1503 kommt nicht!

Jetzt hat die Farce ein Ende. Das bei Electronic Arts erschienene Aufbau-Strategiespiel Anno 1503 sollte laut Angaben der Hersteller von Sunflowers kurz nach dem Release einen Mehrspielerpart per Patch spendiert bekommen.

Nun, etwa ein Jahr nach dem Release des Top-Sellers stellten die Entwickler die Arbeiten an diesem Modus endgültig ein. Laut einer Pressemeldung, waren die technischen Probleme nicht überwindbar. Lediglich instabile (und unveröffentlichungswürdige) Multiplayermodi seien zustande gebracht worden. Deshalb wurden „die kostenintensiven Bemühungen“, den Patch zu erstellen, eingestellt.

Fast schon kurios, dass man sich nach so langer Zeit auf diese Weise aus der Affäre zieht. Käufer des Spiels werden auf diese Ankündigung nämlich eher ungehalten reagieren. Schließlich wurden die Versprechen, den Modus gratis nachzuliefern schon vor dem Release des Hauptprogramms abgegeben und dürften bei einigen Spielern deshalb sogar als Kaufargument für eine zweite Version gegolten haben. Ob eine Rückerstattung des Preises für solche Fälle stattfinden wird, ist leider nicht bekannt.

Ein negativer Beigeschmack wird den Entwicklern davon sicher nachhängen. Wie immer seid ihr herzlich dazu eingeladen im Rebell.at-Forum über diese Maßnahme zu diskutieren

Lasst mich meckern, verdammt!

Ach, in was für einer Stuhl-behafteten (Volksmund: "beschissenen") Welt leben wir eigentlich? Nein, nein, ich spreche ausnahmsweise nicht von sozialen Ungerechtigkeiten, kapitalistischen Schattenseiten, Kriegen um Öl, Terror gegen Unschuldige, dem Rechtsruck in Europa oder den Hungersnöten in der Dritten Welt. Ich frage mich nur, was ich denn dieser Spielewelt getan habe, damit sie begonnen hat, mich so sehr zu hassen?

Gott muss eine Frau sein – eine Frau die nicht will, dass ich meine Freizeit vor dem Rechner verbringe. Gerade falle ich wieder aus meinem Zuversichts-Hoch, das sich nach der Spitzengame-Flut Ende 2003 aufgebaut hat. Die Spielebranche beginnt wieder langweilig für einen "alteingesessenen" Zocker zu werden und ihr Streben nach Mainstream-Tauglichkeit unbeirrt (oder blind?) fortzusetzen.

Was hab ich mich auf Deus Ex 2 gefreut? Schade, dass es gegenüber dem Vorgänger an Komplexität verloren hat. Wie groß war die Begierde, im nächsten halben Jahr Sam & Max 2 zu spielen? Blöd, dass LucasArts dem Spiel keine Erfolgschancen auf dem Markt anrechnet. Kann mir einer sagen wie lange ich ein Larry 8 sehen wollte? Das Doofe ist nur, dass ich mir darunter keine Ansammulng von Action-Minigames in pinker Grafik vorgestellt habe. Wie viele Perlen sind in den letzten Jahren dem Rotstift eines Publishers, dem Konkurs eines Entwicklers, den Korrekturen der Designer oder sonstigen Gründen zum Opfer gefallen? Spontan fallen mir da so manche ein: Y-Project, Outcast 2, Mythica, Sam & Max 2, Fallout 3, es wird wohl auch nie ein Jagged Alliance 3 oder System Shock 3 geben.

Zudem wurden viele Serien oder Games einfach verhunzt. Halo – wo blieb der revolutionäre 3rd-Person Team-Shooter aus den ersten Videos?, Freelancer – wo war die Simulation? Baphomets Fluch 3 – hab ich was verpasst, oder gab es einfach keine sinnvollen Neuerungen durch das tastaturgesteuerte 3D? Deus Ex 2 – warum kürzt man die Aspekte eines Spiels, die den Vorgänger so herausragen ließen? Obwohl alle meine Beispiele trotzdem relativ gute Spiele geworden sind, hatten sie mit ihrem ursprünglichen Konzept sie nicht mehr viel zu tun.

Es mag sein, dass ich zu einer Minderheit von Leuten gehöre, die gerne Innovationen und Abwechlsung im Spieler-Alltag haben. Ich bin auch sicher nicht zur Mehrheit zu zählen, wenn ich gerne Rundenstrategie, Adventures, Rollenspiele und Aufbauspiele zocke. Aber so klein, dass man fast komplett auf diese Gruppe Zocker vergessen kann, ist sie doch auch wieder nicht.

Darum verlange ich jetzt einige Dinge: Ich verlange wieder mehr Mut zum Risiko, weniger Finanz-Quartalsberichte! Mehr Kreativität und Vielfalt anstatt unwahre Marketing-Parolen! Wer gute Arbeit abliefert sollte im Regelfall auch seine Aktionäre befriedigen können. Und wenn das alles schon zu viel verlangt ist, dann können wir (und damit meine ich die, die meine Sichtweise verstehen) auf großartig klingende Ankündigungen wenigstens auch verzichten!

Diese Kolumne entstand aus Frust über die Einstellung von Sam & Max 2 – lasst mich einfach meckern… .

Ich spiel‘ Internet Explorer – Bin fast durch!

Ogame gehört zum Genre der Web based MMOG’s. Das heisst auf deutsch: Ein Spiel welches auf jedem PC mit Internet Zugang gespielt werden kann. CPU egal, RAM egal, alles egal – Hauptsache Internet. Für mich ansich schon ein Grund es nicht zu spielen. Wozu was anfangen das meinen 3200+ gerade mal zu 0,5% auslastet und wobei meiner Radeon Eiszapfen auf den Kühlrippen wachsen?

Lange war ich dieser Meinung, bis ich von einem Kumpel tagelang terrorisiert wurde endlich mal mitzuspielen und irgendwie hat er’s geschafft, dass ich mal ‚kurz‘ reinschaue. Ein relativ einfaches Web Interface gab mir die Kontrolle über einen popeligen kleinen Planeten.

Was mach‘ ich aber mit einem Planeten der verlassen im Raum herumrotiert? Richtig – Ich baue alle möglichen Sachen drauf. Erst mal brauch ich mehr Rohstoffe damit ich mal irgendwas machen kann. Dazu gibt’s Metall- und Kristallminen. Diese bauen pro Stunde eine gewisse Menge an Ressourcen ab welche dann wiederum zum Bau von noch mehr Gebäuden eingesetzt werden können. So dachte ich mir das zumindest bis ich die schreckliche Erkenntnis machen musste dass ohne Energie garnichts geht. Solarkraftwerke sind also ebenfalls nötig um die Produktion der Minen ordendlich am Laufen zu halten.

Neben den Minen gibt es noch einige andere Gebäude die mein kleines Imperium komplett machen sollten. Die Roboterfabrik beschleunigt den Bau von Gebäuden, in der Schiffswerft kann man Verteidigungsanlagen und Angriffsflotten bauen und eine Forschungsstation darf natürlich auch nicht fehlen. Jedes Gebäude braucht ein wenig Zeit um fertig gestellt zu werden. Genauso verhält es sich mit Schiffen und eigentlich allem was es bei OGame so zu bauen gibt.

Simples Bauen alleine befriedigt meinen von Machtwahn geprägten Geist natürlich nicht – also muss eine Flotte her. In der Schiffswerft gibt es einiges zur Auswahl und sollte man ein wenig in Forschung investiert haben natürlich auch mehr als man anfangs zur Verfügung hatte. Sobald ich eine kleine Flotte habe, geht’s daran mich in der Gegend ein wenig umzusehen. Überall um mich herum sind andere Spieler, die ebenfalls danach trachten die Weltherrsch.. äh Herrschaft des Universums an sich zu reissen. Damit ich genau feststellen kann was meine Gegenspieler so an Flotte und Ressourcen haben, kann ich ihnen Spionagesonden schicken die mir Aufschluss über deren Stärke geben. Sollte jemand in meiner Gegend schwächer sein als ich kann ich ihn angreifen und seiner Ressourcen berauben. Dies hat – wie immer – den Zweck, selbst noch mehr bauen und forschen zu können.

In Ogame gibt es auch ein Allianzsystem. Nachdem momentan 80.000 Spieler (verteilt auf 14 Universen) mitmachen kann man so recht leicht eine ansehnliche Community bilden. Nachdem ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, hab ich das ganz einfach mal probiert und innerhalb kürzester Zeit hat sich eine nette Community von insgesamt 43 Leuten gebildet die mit mir zusammen in den unendlichen Weiten des Universums rumkreuzen.

Was bei OGame sofort auffällt: Wer damals schon in Zeiten von Galaxywars bei den Browsergames mitgemischt hat wird sich wundern wenn er sich das erste mal einloggt. Das Spiel ist ansich nichts anderes als eine 90%-ige Kopie von Galaxywars. Einen Unterschied gibt es aber doch: Auf die Interessen der Spielercommunity wird Wert gelegt und konstruktive Vorschläge eben dieser werden auch in die Tat umgesetzt. Ausserdem sind die Server um einiges schneller was den Spielspass natürlich drastisch erhöht. Damals, in GW Zeiten, musste man oft 30 Sekunden warten bis der Server auf irgendeine Eingabe reagiert hatte – in Ogame passiert sowas im Regelfall nicht.

Ogame verdient einen Rebell.at Award of Excellence für extremen Spielspass und Communitybildung. Was leider etwas schief gelaufen ist, ist dass ich jetzt süchtig bin und keine Zeit mehr für andere Games hab :).

Eigentlich wollte ich ja nicht – dann dachte ich mir: „Naja, wenn ich schon ein bissel rumprobier dann schreib ich auch gleich einen Rebell® Review.“ Das Resultat meines Rumprobierens ist eine Allianz mit 43 Mitgliedern die in den Top 50 in Universum 12 mitmischt und eine langanhaltende Suchtwirkung die mich oft dazu veranlasst mitten in der Nacht aufzustehen um mich den Rohstoffen eines anderen zu bemächtigen (natürlich mit brutaler militärischer Gewalt). Da Ogame in Echtzeit abläuft muss man damit rechnen, jederzeit von irgendwem Angegriffen zu werden. Da teils riesige Allianzgebilde entstanden sind kann es durchaus auch zu grösseren Kriegen kommen. Das ganze in einem Universum voller menschlicher Gegenspieler – voller Leute die alle die besten sein wollen.

Der Reiz an Ogame ist kein Gameplay, keine Grafik und keine Spieltiefe. Es ist einfach die gewaltige Community die dahinter steckt, die Idee tausende Spieler in Echtzeit miteinander interagieren zu lassen.

Allerdings gibts auch einen Nachteil: Wer wirklich ernsthaft Ogame spielen und eine Beziehung hat kann sich vermutlich darauf einstellen das diese auf kurz oder lang beendet sein wird :) – Okay, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe sogar schon Paaren gehört die tage lang zu zweit vor dem PC hocken… (einige unter euch wissen jetzt vielleicht wen ich meine).

Mittlerweile ist bereits ein Grossteil der Rebell.at Community vom Ogame Fieber befallen und wir haben bereits ein eigenes Subforum für das Spiel eingerichtet in dem reger Betrieb herrscht. Probiert es einfach mal aus, es ist kostenlos und es gibt (ausser Beziehung, Freundeskreis und anderen Blödsinn in dieser Art) nicht viel zu verlieren :).

Wer er war, warum er war werden wir nie erfahren…

Vor kurzem erreichte uns eine E-Mail deren Inhalt der Tagebucheintrag eines leider nicht zu lokalisierenden gejagten Mannes war.

<ul>

Liebes Tagebuch!

Ich glaube ich habe es geschafft, ich bin entkommen. Nun sitze ich hier in einer kleinen, feuchten und dunklen Höhle – auf dass sie mich niemals finden werden! Am besten ich beginne von ganz vorne… damit die Nachwelt auch noch etwas von meinen Erlebnissen hat und nicht selber in solche Gefahr gerät.

Alles fing vor einigen Wochen an, mit einem langweiligen Besuch im zweit-unberechenbarsten Wesen (nach Frauen), dem Internet. Nach unzähligen nicht gefundenen Seiten geriet ich durch Zufall auf eine kirchlich angehauchte Seite. Betrieben wurde sie von einem Heinrich Poff, dem klügsten unter allen redlichen Menschen. Doch schon bald stellte sich etwas Schreckliches heraus. Ich musste nach einer hohen Anzahl verschwendeter Stunden eine üble Entdeckung machen. Heinrich Poff war ein Jugendlicher, der sich nur für einen Killerspiel-hassenden Bush-Khol-Stoiber-Verschnitt ausgab. Voller Schrecken betrachtete ich die Seite genauer. Dort fanden sich viele Artikel, die von allerlei "Zeugs" handelten. Neben Tipps, was man essen solle und was nicht, wurde dort auch über in Poff’s Augen schändliche Computer- und Videospiele berichtet.

Secret of Mana, ein Spiel in welchem man kleine niedliche Monster töten müsse, sei mindestens genauso schlimm wie Return to Castle Wolfenstein – wobei ersteres das letztere noch weit übertreffen würde. Ich begann langsam darüber zu lachen… so etwas Lustiges hatte ich lange nicht mehr gelesen. Ich meldete mich spaßeshalber im Forum an. Doch dann begann das Grauen erst seinen Lauf zu nehmen. Es gab doch wirklich Leute, die an diesen Mist glaubten. Als ich anfing Stunk zu machen, merkte ich aber schon bald, dass ich dort nicht verweilen konnte – böse Drohungen und Bibrationen schwangen mir entgegen. Ich schnappte mir meinen Laptop und verschwand aus meinem Zuhause. Es ist für mich kaum begreiflich, wie sich diese Dummheit im Internet ausbreiten kann. Warum gibt es wirklich Leute die keinen Sarkasmus oder Ironie erkennen können? Das geht mir immer noch nicht in den Kopf. Zurück zu meiner Flucht. Drei Tage und Nächte lief ich ohne auch nur eine kleine Rast zu machen. Die Hasshymnen, welche inzwischen gegen mich, den schändlichen und unredlichen, jungen Mann, gesungen wurden, nahmen kein Ende. Ich versteckte mich in dieser Höhle… hier sitze ich nun schon sieben Tage, ohne Verpflegung. Zu schwach um noch etwas zu schreiben. Dies wird wohl das letzte sein, was ich noch tippe, ehe ich zusammenbrechen werde…

</ul>

Hier endet der Eintrag des Tagebuches, eines uns unbekannten Mannes. Er schlug sich tapfer durch den Dschungel der Dummheit und konnte ihm offensichtlich dennoch nicht entfliehen. Wer der Mann war und auf welcher Seite er sich befunden hat, werden wir wohl nie erfahren… nur eines ist sicher, er wollte uns warnen, vor einer unglaublichen Macht. Moment, ich höre etwas in der Ferne, es sind die Buschtrommeln der "Dummen" ein viel zu verbreitetes Volk, welches nur Dunkles im Sinn hat. Mich befällt eine unglaubliche Angst, ich muss hier weg! Möge Honk mit uns sein!

Edgar A. Poe goes PC gaming…

12 Jahre ist es her, seit Samuel Gordon das Schloss seiner Familie nach einem folgenschweren Brand verlassen hat. Schmerzliche Vorfälle wollte er verdrängen als er von dannen zog, doch nun da sein Großvater William auf mysteriöse Weise verstorben ist, muss er wieder zurückkehren. Schon bald fallen ihm Ungereimtheiten an der Unfalltheorie auf, doch außer ihm scheint sich keiner dafür zu interessieren. Mysterien, Spannung und ein grandioses Adventure kommen auf uns zu – mit Black Mirror. Wir spielten die Preview-Version!

dtp "verkommt" mittlerweile zum göttlichsten aller Publisher, so dürften das zumindest Adventure-Fans sehen. Nach Runaway, Tony Tough, der Neuauflage von The Longest Journey und dem bald erscheinenden The Westerner kommt ein richtig ernster Schinken – Black Mirror: Der Schwarze Spiegel der Seele. Als Mitt-30er namens Samuel Gordon klemmt ihr euch wie gesagt dahinter, die genauen Umstände des Todes eures Opas zu ergründen und gelangt dabei in ein spannendes Horror-Adventure (der positiven Art ;-)).

Per bestens funktionierender Point & Click-Maussteuerung (mit der ein oder anderen Komfortfunktion wie zum Beispiel das Anzeigen aller Ausgänge aus einem Bild) drückt man sich bequem über wunderschön vorgerenderte 3D-Hintergründe. Diese Technik hat für gewöhnlich den Nachteil mit sich gebracht, dass die Szenerien leblos und kalt wirkten – nicht so bei Black Mirror. Je nach Tageszeit ändern sich die Lichtverhältnisse, ebenso wechselt das Wetter. Durch am Himmel kreisende Vögel, plätscherndes Wasser, fallende Blätter oder auch (teilw. etwas ruckelig) animierte NPCs bekommt das Bild noch zusätzliche vitale Aspekte.

Aber was wäre ein Adventure ohne ordentliche Rätsel? Und hier weiß Black Mirror ebenfalls zu gefallen. Wissen, Logik oder ein bißchen um die Ecke zu denken ist gefragt. Insgesamt rätselt man etwa 20 bis 25 Stunden.

Die einzigen bislang auszumachenden "Schwachstellen" des atmosphärisch sehr dichten Spiels liegen im Ablauf der Story selber. Es ist nicht immer 100%ig klar was man als nächstes machen sollte. Und wie bei Runaway ist es nicht immer ganz einfach gewissen Objekte am Bildschirm zu finden – im Gegensatz zum spanischen Vorzeigeadventure, hält sich die tschechische Bildschirmsucherei aber in Grenzen.

Für die deutsche Ausgabe hat sich dtp zum Engagement von Johnny Depp-Synchronsprecher David Nathan hinreißen lassen. Wie die hiesige Lokalisation ausfällt lässt sich nur anhand bisheriger dtp-Produktionen abschätzen (also erwarten wir eine sehr gute Qualität). Wir konnten nämlich nur die tschechische Version (geile Sprache!) mit Untertiteln ausprobieren.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Adventures mit gerenderten „Real-Hintergründen“. Was mich bei Syberia aber immer ein wenig abgeschreckt hat, stört mich bei Black Mirror überhaupt nicht. Alles wirkt glaubwürdig und düster.

Die durchdachte Story rund um die Familie Gordon packt von Beginn an und trägt ihren Teil zur düster-depressiven Stimmung bei. Mysteriöse Symbole und Heimlichtuereien von Charakteren sorgen dafür, dass man bald daran zweifelt, ob man überhaupt irgendjemandem trauen kann. Wenn dann noch Blutflecken in einem Laub-Häcksler verschwinden, kommt ein schauriger Hauch von Stephen King und Edgar Allan Poe ins Geschehen.

Sollte dtp jetzt nicht noch ein unheimlicher Fauxpas bei der Synchronisierung passieren, darf die deutsche Version mit einer hohen Rebell-Wertung rechnen. Releasetermin (den Monat April ;-)) unbedingt rot im Kalender anstreichen!

Ersteindruck: Sehr gut

Hüte dich, junger Padawan

Rebellen finden andere Rebellen immer sympatisch. Daher sind wir auch Fans von Star Wars, wo immer wieder Rebellen gegen das Imperium kämpfen. Meist gewinnen die Rebellen, doch SW: KotOR will dies mit alternativen Enden ändern. Das heißt, theoretisch kann auch das Böse gewinnen… aber Rebellen lassen das nicht zu! Wir sind schließlich Rebellen und auf der hellen Seite der Macht. Nachdem ich nun allein in der Einleitung das Wort "Rebellen" ganze 7 Mal benutzt habe, kommen wir nun zum Spiel…

Beginnen wir mit einem der wichtigsten Punkte des Spiels, der Story. Ohne die geht eigentlich nichts, logisch, immerhin handelt es sich bei SW: KotOR um ein Rollenspiel. Ganz am Anfang erfahrt ihr noch nicht all zu viel. Klar ist nur: Die Galaxie ist in Gefahr (was für ein Zufall) und die Jedis versuchen mit letzter Kraft gegen den Sith Malak zu kämpfen. Dieser ist der dunkle Schüler von Darth Revan, der kurz zuvor von einer jungen Jedi ausgeschaltet werden konnte. Mit der Zeit schlossen sich mehr und mehr Jedi der dunklen Seite an und begannen für Malak zu kämpfen und zu sterben.

Besonders letzteres wird später im Spiel wichtig werden. Ganz zum Anfang wacht ihr allerdings erst einmal schwach auf. Doch bevor ich darauf etwas näher eingehe, gehts ab in Richtung Hauptmenü. Nachdem alle Einstellungen zu eurer Zufriedenheit erledigt sind, startet ihr ein neues Spiel und beginnt mit der Charaktererstellung. Eure erste Aufgabe ist es, eine von drei Klassen auszuwählen. Krieger, Späher und Gauner jeweils in männlicher und weiblicher Ausgabe stehen euch zur Wahl.

Habt ihr euch für einen von ihnen entschieden, geht es weiter mit der Auswahl eures Aussehens. Hier ist die Vielfalt nicht besonders groß ausgefallen, aber gerade noch ausreichend. Nachdem ihr euch für eine der Fratzen, Körper und Hosen entschieden habt, beginnt ihr mit der eigentlichen Charakterbildung. Neben den einfachen Attributen (Stärke, Intelligenz, etc.) und den Fähigkeiten (Heilen, Computertechnik etc.) müsst ihr euch auch für eure Talente entscheiden. Hier wird das Spiel (basierend auf D&D Rollenspielregeln) so richtig komplex. Euch stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl, so fällt es teilweise schwer sich zu entscheiden. Dann gibt es natürlich immer noch die Möglichkeit der Autozuweisung. Am Schluss sucht ihr euch noch schnell einen Namen aus und es kann losgehen. Wahlweise geht dies natürlich auch per Autoauswahl.

Nun wird es aber dringend Zeit für das eigentliche Spiel. Nachdem ihr das Intro über euch ergehen habt lassen und die erste Vision euch heimgesucht hat (was es damit auf sich hat, solltet ihr lieber selber herausfinden), bekommt ihr Besuch von einem netten Soldaten, der euch ein wenig in das Spiel einführt. Gekämpft wird in Rundenechtzeit – das heißt, dass die Kämpfe zwar schon in Echtzeit ablaufen, jedoch in Runden gegliedert sind und ihr jederzeit pausieren könnt um eurem Char oder einem Mitglied der Party Befehle zu geben.

Wie es sich für ein gutes Rollenspiel gehört, könnt ihr auch reden – sehr viel reden. Die Gespräche laufen allesamt nach dem Multiple Choice-Verfahren ab. Je nachdem wie eure Antwort ausgefallen ist, reagiert euer Gegenüber. Während den Gesprächen wird auch euer Einfluß der Macht gesteuert. Gebt ihr fiese Antworten, könnt ihr damit rechen, der dunklen Seite immer weiter zu verfallen. Das gleiche geht auch in die andere Richtung.

Eure Party besteht aus maximal drei Mitgliedern auf einmal. Die anderen bleiben immer in eurer Basis oder auf eurem Schiff. Jedes der Mitglieder die ihr trefft hat eine eigene Geschichte, die nach und nach auch enthüllt wird. So hält sich die Motivationskurve auch immer weit oben. Nur selten fällt diese mal ab – und wenn dies geschieht, weiß das Spiel euch durch kleine Minispiele neu zu motivieren. Ob dies nun in Form von Arenakämpfen, einer Art Motorradrennen oder in Form von Pazzak geschieht, ist meistens verschieden. Besonders das letztere, Pazaak hat es mir angetan. Ähnlich wie bei Black Jack müsst ihr möglichst dicht an eine bestimmte Zahlenhöhe kommen, dürft diese aber nicht überschreiten, sonst habt ihr verloren. Euer Kartenstapel lässt sich im Laufe des Spiels immer weiter ausbauen und vergrößern.

Ähnlich abwechslungsreich verhält sich die Situation bei den Quests. Natürlich gibt es auch die typischen "hol dies und bring es dem"-Aufgaben, aber hin und wieder kommt auch hier Abwechslung rein. Zum Beispiel deckt ihr einen Mordfall auf und rettet bzw. zerstört eine große Liebe. Dabei stehen euch eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung. Neben dem Blaster und dem Laserschwert auch einfache Schwerter oder Ionenwaffen. Zusätzlich könnt ihr auch in eure Verteidigung investieren. Dazu dienen dann Implantate oder Schilde, die ihr euch in und an die Arme pflastern könnt.

Technisch macht SW: KotOR einiges her. Grafisch wirken allein die Charaktere manchmal ungewollt seltsam. Dafür sind die Texturen und die Umgebungsgrafik sehr schön ausgefallen. In einer bevölkerten Stadt kommt so richtige City-Atmosphäre. Zu vergleichen ist dieses Erlebnis wohl nur mit einem Besuch in Kapfenberg (Anm. des Chefredakteurs: Dieser deutsche Penner hat Kapfenberg nie zu Gesicht bekommen ^^).

Auch im Soundbereich wurde groß aufgetrumft. Neben einem genialen Soundtrack wurde auch für ein gute Sprachausgabe gesorgt. Einige Sprecher dürfte man eventuell kennen, so spricht z.B. Komissar Reinolds von ??? den dunklen Sith-Lord Malak.

Bioware hat mit SW: KotOR einen weiteren Rollenspiel Treffer gelandet. Neben genialer Story und Atmosphäre stimmt auch die Technik. Selbst ohne "offizielle Stars" aus den Filmen kommt das Spiel gut aus. Ihr findet z.B. Yoda nicht in dem Spiel, was nach der Star Wars Zeitrechnung jedoch völlig in Ordung geht. Immerhin spielt sich KotOR 4000 Jahre vor Episode I ab…

Die einzigen Leute die von dem Spiel eventuell die Finger lassen sollten, sind diejenigen von euch, die rein auf schnelle Action stehen. Solche Jungens (oder Mädels – haben wir sowas in der Rebell-Leserschaft?) greifen lieber auf die Painkiller-Demo zurück. SW: KotOR ist einfach enorm komplex und geht dennoch leicht von der Hand.

Somit komme ich kaum darum herum dem Spiel einen Award zu verpassen. Dank den oben genannten Kriterien überhaupt keine Frage. Alle Rollenspieler haben sich das Spiel wahrscheinlich schon gekauft. Alle anderen rennen spätestens seit zwei Minuten zum nächsten Shop! SW: KotOR ist ein weltklasse Rollenspiel, ich warte schon auf Teil 2!

Doom meets Turok oder Resident Evil in 1stPerson

Der Himmel dunkel, die Straße schmutzig. Überall Feuer, ein Szenario wie nach einem Bombenanschlag. Nichts bewegt sich. Oder doch? Natürlich. Halbverweste Kadaver mit mehr oder weniger intakten Gliedmaßen rekeln sich auf dem Boden und mittendrin. Ich &#61516;. Naja, aber nicht alleine. Als Rächer des Himmels ist es meine Aufgabe die Welt von den lebenden Toten zu säubern.

Dabei stehen mir einige, wirklich originelle, Waffen zur Seite, wie zum Beispiel eine „Holzplock-Abschussrampe“ für den Hausbedarf oder ein Blitzgewehr à la Unreal Tournament.

In der Demo erwarten euch 3 Level, wobei einer davon ein Boss-Level (aus Turok bekannt) ist. Zur Verfügung stehen auch 4 Waffen, die jedoch 2 völlig verschiedene Funktionen (also kein wirkliches Sekundärfeuer haben). Es gibt die „drehende Kralle“ / Lichtstrahlanker, die Pflockpistole / Granatenwerfer, die Ninja-Stern-MG / Blitzgewehr und den Raketenwerfer / RailGun.

Im ersten Level kämpft ihr euch durch dunkle Gassen, während ihr mit der Pflockpistole Untote aufspießt. In Level 2 seit ihr in einer Tempel-Location, wo böse Ritter euch den Gar ausmachen wollen. Im Bosslevel kämpft ihr gegen einen übergroßen Hammerschwinger, der aber nur mit Taktik zu besiegen ist.

Die Demo gestaltet sich ungewöhnlich lange, was aber nur positiv gemeint ist. Mit einer Spielzeit von rund 1 – 1 ½ Stunden könnt ihr für alle 3 Level schon rechnen, wenn nicht sogar mehr. Leider wird in der Demo nicht viel über die Geschichte bekannt, so kann ich mich nur derweiligen Aussagen des Publishers halten.

Eines sei gesagt: Diese Demo ist nichts für schwache Nerven und Menschen die Angst vor Toten haben. Für den Rest heißt es: Warum habt ihr diese Demo noch nicht? Jetzt aber Zack-Zack! Nein, im Ernst. Alle Fans des Untoten-Aufspießens sind fast dazu verpflichtet diese Demo zu zocken.

Bin schon sehr gespannt auf die finale Version, jedenfalls erwarte ich mir viel. Allein die Demo machte mich schon süchtig (ich weiß, es gibt keine Rettung für mich :-(). Auch Besitzer eines etwas älteren Rechners müssen nicht schimpfen. Die Demo funktioniert auch auf ihren Geräten (500 MHz, 128 MB-Ram, etc.), welches von mir selbst getestet wurde (jaja, ich hab so ein altes Gerät – bei Rebell muss man alle neu gekauften Hardwarekomponenten dem Chefredakteur zum Geschenk machen :-().

So feiern echte Rebellen Geburtstag!

Es war am frühen Nachmittag des vergangenen Samstags, als die ersten Mitglieder im ländlich verschneiten St. Lorenzen eintrafen, wo der erste richtige Rebellentreff stattfinden sollte. <a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen15.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen15_s.jpg" border="0" align="left" alt="suit und Honk vergnügen sich"></a>
Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, und neben dem Anschleppen der obligatorischen Bierkisten wurde die erste Pizza des Abends ins Rohr geworfen.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen14.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen14_s.jpg" border="0"align="left" alt="Daran haben Majin und Judge 30 Minuten gearbeitet…"></a>
Jeder der insgesamt elf geladenen Gäste musste ein beliebiges Erkennungsmerkmal vorweisen, um zu zeigen, dass er (oder sie) ein echter Rebell ist. Eine Alk-Fahne vom Vortag sowie das Zusammensein mit den leitenden Rebell-Redakteuren wurden in einigen weiblichen Extremfällen gerade noch geduldet. Manche begannen nun das Bier aus Platzmangel im Kühlschrank in einer R-förmigen Eisskulptur zu verstauen. Schnell zischten die ersten Bierkapseln und knallten die Weinkorken, und so hörte man schon bald die ersten "Meine Güte, ich bin schon beduselt"-Klagelieder – aber alles blieb an diesem Abend selbstverständlich (*hust*) in einem fröhlichen Rahmen.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen03.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen03_s.jpg" border="0" align="left" alt="Zu früher Stunde war auf dem Tisch noch Platz für weitere leere Flaschen"></a>
Von den wenigen geplanten Aktionen wurde eine Aufgrund von akuter Gefahr für die Umwelt eingestellt – auf das Verbrennen von minderwertigen Printmagazinen (welche, sei nicht genannt) wurde verzichtet – der Protokollführer Judge schrieb diesen Punkt aber für das nächste Treffen auf seinem Bier-Etikett-ähnlichen Organizer auf. Dort landeten auch einige andere Anregungen, die man in Zukunft beachten will…

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen04.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen04_s.jpg" border="0" align="left"></a>Zu späterer Stunde war dann ein Mürztaler Brauch angesagt. Mit speziell angefertigten Eistee-Packung-Schlitten trat man eine Wanderung zum nächstgelegenen Hügel an. Zwei Teams wurden gebildet wobei für die Mannschaft "Zitrone" Majin und Judge angetreten sind, während "Pfirsich" von Chef Besux und seinem Vize Suit vertreten wurde. Die Rebell-Bosse bewiesen dabei auch außerhalb der Welt der PC-Spiele ihre Überlegenheit (auch l337ness genannt) und entschieden das darauffolgende Rennen für sich.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen05.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen05_s.jpg" border="0" align="left" alt="bvs setzte einen Insider der Rebell-Community als Schriftstück auf"></a> Wieder wurde eine Pizza in den Ofen geschoben und natürlich musste das ohne Verletzungen beendete Rennen gebührend weitergefeiert werden. Lediglich Honk präsentierte sich auf eine arrogante Weise und verzog den ganzen Abend keine Mine. Für ihn war am nächsten Tag aber auch wieder Apfelsaft-Konsum angesagt, wie das letzte Bild der unten folgenden Serie beweist.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen07.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen07_s.jpg" border="0" align="left" alt="Honk und Besux schmunzelten öfters über die anderen Partygäste"></a>
Inzwischen wurde beschlossen, den auswärtigen Gästen die obersteirische Fortgeh-Metropole Bruck a. d. Mur zu zeigen, und so schwangen sich die zwei nüchtern gebliebenen Fahrer (Namen werden nicht genannt) hinter die Steuer ihrer Autos und spielten Taxi für die restliche Bande. Den Rest des Abends verbrachte man in diversen Bars, wo man lokale Trink-Spezialitäten, Cocktails und klassische Gerstensäfte ausprobierte. Im Sommer soll das nächste Treffen stattfinden, wo hoffentlich wieder viele Community-Mitglieder anzutreffen sein werden. Bis dahin haben wir noch ein paar Fotos für euch alle angehängt.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen08.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen08_s.jpg" border="0" alt="Der Anteil weiblicher Gäste war für eine Nerd-Party außergewöhnlich hoch"></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen10.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen10_s.jpg" border="0" alt="Eine schwere Bürde und Ehre war es für die zwei Besitzer der Rebell T-Shirts, dass sie das große R am Rücken trugen" ></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen11.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen11_s.jpg" border="0" alt="Man bekommt keinen halben Liter Weißbier in ein kleines Bierglas? Irrtum, bewiest Majin!"></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen12.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen12_s.jpg" border="0" alt="Zeitweilig herrschte Verwirrung bei manchen Gästen"></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen13.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen13_s.jpg" border="0" alt="Wer braucht schon einen Kühlschrank, wenn es draußen Schnee hat?"></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen02.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen02_s.jpg" border="0" alt="Bluesbrother, Giga und Katinka waren auch gutester Laune ;)"></a>
<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/screenshots/rebellentreff04/screen01_s.jpg" border="0" alt="Honk hatte am nächsten Tag keine Lust mehr auf Bier"></a>

Panem et circenses feat. Tamagotchi

Römer, Gladiatioren, der Circus Maximus – wenn ihr auf seichte, unkomplizierte Unterhaltung und das Altrömertum steht, solltet ihr diesem Review ein paar Blicke schenken. Auch Freunde des althergebrachten Tamagotchi dürften mit Stormclouds neuester Kreation wohl auf ihre Kosten kommen…

Prinzipiell ist Coliseum ein Gladiatoren-Tamagotchi, sehr einfach zu begreifen und vorwiegend textbasierend. Gleich am Anfang geht’s zum Shopping und zwar beim Sklavenhändler um die Ecke: neue Gladiatoren hat er gerade im Angebot. Hat man seine Kämpfer (maximal 3) gekauft, kann man diese nun in 5 verschiedenen Bereichen trainieren lassen. Hier geht es im Besonderen um die Kombination dieser Fähigkeiten. Ein geschickter Schwachling ist genauso sinnlos wie ein Kraftpaket mit der Geschwindigkeit eines Faultiers.

Selbstverständlich werden die Gladiatoren auch durch Kämpfe mit anderen kräftiger und stärker. Die Kehrseite sind allerdings permanente Verletzungen, die sofort den Marktwert eines Sklaven drücken.

Neben den Standard-Aktionen wie eben hochzüchten und gegeneinander kämpfen lassen, kann man sein Geld auch für Werbeaktionen oder Wetten auf die eigenen (oder andere) Kämpfer einsetzen.

Leider hat mich Coliseum nicht überzeugt, allein die Grafik und die Spieltiefe lassen schon sehr zu wünschen übirg.

Trotzdem dürfte das Spiel vor allem für Besitzer alterer Rechnergenerationen interessant sein, die Systemanforderungen sind sehr niedrig angesetzt. Auch zum Spielen im Büro könnte sich wohl der ein oder andere durchringen, immerhin ist man nicht darauf angewiesen immer konzentriert bei der Sache zu sein.

Einen Blick ist die Demo (ca 15 MB) allemal wert, bevor man sich entscheidet, das komplette Spiel zu kaufen – oder auch nicht. Dann aber muss man sich den erst kürzlich erschienenen Patch auf jeden Fall installieren.

Also ein kleiner Tipp für Gladiatorenfans mit alten Rechnern – alle anderen sollten besser die Finger davon lassen.

Guild Wars – Neues Bildmaterial

Zum kommenden MMORPG Guild Wars sind auf der offiziellen Homepage neue Bilder erschienen, die wieder einmal umwerfend aussehen.

Ob die verschneite Winterlandschaft, der glatzköpfige Kämpfer am Strand oder der verträumte Feenwald (mit unglaublicher Sichtweite), alles ist dabei. Am liebsten möchte man in dieser traumhaft schönen Welt sofort umherlaufen und alles erkunden was so da ist.

Noch in diesem Jahr will Guild Wars den Kampf ums beste MMORPG antreten und gegenüber kostenpflichtigen Konkurrenten, wie World of Warcraft oder Star Wars Galaxies, hat es schon einen klaren Vorteil.
Durch das Arena.net (Vergleichbar mit dem Battle.net von Blizzard) wird der Spieler keine monatliche Gebühr zahlen müssen. Hört sich doch gut an oder? Doch warten wir erstmal den Release ab!