Good Morning Vietnam

Leise, ganz leise schleicht sich unser Team durch das dichte Buschwerk. Ganz vorsichtig in Reihe führt uns unser Kundschafter in Richtung einer Absturzstelle. Plötzlich bleibt er stehen und hebt seine Hand. Gerade noch rechtzeitig hat er eine der tückischen Sprengfallen Charlies’ gefunden, kurzerhand entschärft geht es weiter durch die Wildnis, immer mit weit geöffneten Augen, denn jeder Schritt kann hier dein Letzter sein.

Gut ein halbes Jahr ist vergangen und das erste offizielle Erweiterungsset zum Dschungelerfolg Vietcong von Gathering ist erschienen. Nein es handelt sich hier um irgendwelche zweitrangigen Stars, die in den Dschungeln Australiens ums „nackte “ Überleben kämpfen, nein vielmehr um die harten Jungs von der Fist Alpha. Als Kommandeur dieses US-Special-Force-Teams kämpft ihr in dem grausamsten Guerilliar Krieg den es wohl je gab in Vietnam. Nachdem sich S.R. Hawkins nach dem Angriff auf Nui-Pek-Lager und einem hartem Kampf im Dschungel in den wohlverdienten Urlaub begeben hat, ist nun SFC Warren Douglas der neue Kommandeur der Einheit.

Auch der gute Kundschafter Nhud ist mittlerweile nicht mehr tätig, seinen Platz hat der junge Nguyen Nham eingenommen und führt nun die Truppe gewissenhaft durch den Dschungel. Ansonsten ist das Team ohne weitere Veränderung verfügbar. Während der gute alt Mr. Bronson euch mit Munition versorgt, kümmert sich der Arzt Crocker um die medizinische Behandlung.

Mit dem Addon Fist Alpha werdet ihr in 7 neuen Einsätzen in den Dschungel geschickt. Missionstechnisch hat sich im Vergleich zum Hauptprogramm nichts verändert. Meist seid ihr mit einem fünfköpfigen Team unterwegs. Um zum Einsatzgebiet zu kommen lasst ihr euren Kundschafter vorlaufen, dieser achtet nicht nur auf versteckte Fallen, die der Vietcong überall aufgestellt hat, er versucht euch auch immer auf dem kürzesten Weg zum Ziel zu bringen.

Selbstverständlich könnt ihr auch selber an die Spitze eurer Truppe stellen, solltet dann aber äußerst vorsichtig vorgehen, da für ein ungeübtes Auge eine Falle fast gar nicht ausfindig zu machen ist. Wenn ihr den Trupp anführt und auf die Hilfe eures Kundschafters verzichtet, könnt ihr in einigen Missionen über mehrere Wege zum Ziel gelangen.

Auf diese Weise ist es möglich Gegnertruppen zu umgehen, in die euch euer Kundschafter dann voll reingeführt hätte. Mit einem einfachen Befehlsmenü könnte ihr das Verhalten eurer Kameraden steuern, ihr gebt ihnen Befehle wie „Stehen bleiben“ oder „Verteilen“. Eine Mission sieht beispielsweise so aus: Mit 2 weiteren Helikoptern werdet ihr samt Mannschaft in ein Krisengebiet geflogen. Nachdem einige der VC bereits durch das Maschinengewehrfeuer niedergestreckt worden sind, werdet ihr abgesetzt. Nach einem kurzen, aber heftigem Feuergefecht schaffen die Amerikaner es den Punkt einzunehmen.

Es stellt sich heraus, dass unter dem gesamten Komplex der soeben eingenommen worden ist, eine geheime Waffenfabrik befindlich ist. Kurz vom HQ weitere Befehle geholt, heißt es, es müssen alles in die Luft gejagt werden. Bevor das große Feuerwerk dann aber losgehen kann, soll das Versteck erst noch nach Informationen durchsucht werden. Ein wenig in dem Erdloch herumgekrochen findet einer unsere Leute Dokumente, jetzt heiß es nur noch Sprengsätze anbringen und schnell weg.

Ein Funkspruch später kann man schon das knatternde Geräusch der Helis hören: Einsatz Beendet. Einmal müsst ihr euch in ein generisches Lager bewegen ohne bemerkt zu werden. Mit einer schallgedämpften Pistole müsst ihr euch zum Funker, ohne bemerkt zu werden, durchschlagen. Ist dieser erstmal ausgeschaltet, kann der Rest der Truppe kommen und der Auftrag kann nun ohne Bedenken ausgeführt werden.

Grafische Verbesserungen hat es leider keine gegeben. In dem Dschungel Vietnams ist es genau so grün und unübersichtlich wie im Hauptprogramm. In den dichten Wäldern wachsen überall hohe Bäume und Pflanzen. Das dichte Gebüsch beschränkt die Sicht meist auf gerade mal 4-5 Meter. Durch das Unterholz ist das Kämpfen erheblich schwerer als in anderen Shootern. Zwar haben die Amerikaner die besseren Waffen, können sich aber nicht so gut wie die kommunistischen Vietcong Eins mit dem ganzen Gestrüpp werden.

So werden auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Parteien korrekt ausgeglichen: Amerikaner setzten auf starke Waffengewalt und heftige Luftunterstützung, währen der Vietcong sich in Überzahl befindet und sich perfekt in seinem Dschungel auskennt.

Ein besonders großes Lob hat auch Addon für seine Musik verdient. Wer vor Einsätzen in seinem Zimmer das Radio einschaltet kann herrlichen Musikstücken aus den 70gern lauschen. Bei einigen der Songs kam es mir persönlich so vor als ob man bekannte Stücke wie zum Beispiel „I can´t get no Satisfaction “ von den Rolling Stones ein wenig verändert hat und mit einem andern Text versehen hat. Aber selbst wenn, die Musik ist einfach nur klasse.

Mit den 2 neuen Charakteren die in Vietcong Fist Alpha mitgeliefert werden, kommen noch 5 neue Waffen hinzu. Neu dabei sind da M-14 oder Sten MK II. Auf vietnamesischer Seite kommen die 62 Scorpion oder die alt russische Degtyarev DP zum Einsatz. Ganz neu ist auch das Bajonett dabei, auf einigen Waffen kann dieses kleine Messer aufgesteckt werden und den Gegner mit einem einfachen Stoß zu Fall bringen.

Für Mehrspielerpartien sorgt der neue Modus Turn Table (TT) für Abwechslung. Ein Team greift an, währen das andere verteidigt. Die Angreifer müssen eine Anzahl Flaggen erobern, wogegen das andere Team diese solange wie möglich halten muss. Wie auch in BattleField 1942 dienen die Flaggenpunkte als Einstiegsmöglichkeiten.

Ist die letzte Flagge eingenommen, so wechseln sie Teams die Seiten und am Ende<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/vietcong/screen04.jpg" target="_blank"><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/vietcong/screen04_s.jpg" border="0" align="right"></a> der zweiten Runde erhält das Team den Punkt, welche am wenigsten Zeit gebraucht haben.

Zwar ist das Prinzip stark von BattleField 1942 abgekupfert, ist ansonsten trotzdem sehr unterhaltsam.
Ein richtiges Manko ist hingegen, dass das Game nur mit deutschem Untertitel zu genießen ist.

Wirklich gut. Wer am Hauptprogramm seinen Spaß hatte, wird diesen auch in Vietcong Fist Alpha finden. Spannende Einsätze mit plötzlich auftretenden Missionseinschüben halten den Puls fast immer auf 180. Als ich einmal durch ein Mienenfeld geschlichen bin und jeder Schritt mein letzter hätte sein, merkte ich richtig wie stark mein Herz pulsierte.

Schade ist aber, dass es gerade mal sieben neue Missionen gibt. In ungefähr genauso vielen Stunden hat man das Addon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad durchgespielt (was für ein Addon gerade noch erträglich ist), kann aber dank der großen Level und verschiedenen Wegen gleich wieder in den Dschungel und den Kampf aufnehmen.

Half-Life 2 – Morgen gibts einen Editor

Nun, hier denken sicher einige: „Was soll den das werden? Ich will ein Spiel und keinen Editor dazu!“

Etwas seltsam hört sich die Sache schon an, aber nicht unbedingt unmöglich. Da Level-Editoren für Spiele wie Half-Life bzw. Counter-Strike nur nach einer ordentlichen Einarbeitungszeit zu bedienen waren, dachten sich die Jungs von Softimage man könnte eigentlich einen einfacher zu bedienenden Editor erstellen.

Der langen Rede kurzer Sinn: morgen kommt ein inoffizieller Editor raus, und alle, denen es schon in den Fingern kribbelt, können schon mal mit bestimmten Teilen von Mods beginnen. Valve will wohl so dafür sorgen, dass schon kurz nach dem Release von Half-Life 2 erste Modifications das Licht der Welt erblicken. Happy Modding!

Meiner Meinung nach, sind die besten Editoren bei den Spielen WarCraft III bzw. Tony Hawk’s Pro Skater 2 mitgeliefert worden. Die Welten konnten, auch für Einsteiger, leicht geändert werden und das Menü ließ sich einfach bedienen. Valve’s Vorgänger Modell, der „Worldcraft-Editor“, dagegen eher schwer. Ich hab mir an ihm die Zähne ausgebissen und so wurden wir nie Zeuge einer echten Rebell.at-CS-Map.

CS: Condition Zero – Unglaublich aber wahr, Release

Den Computer gestartet, die Maus fest in der Hand, das Headset auf und schon gehts in eine neue Runde Counter-Strike. Aber halt. Die Server sind leer! Nuklearer Anschlag? Epidemie? Ganz klar: NEIN!

Der Grund für die Massenflucht aus der Counter-Strike Version 1.6 bzw. 1.5 ist schnell erklärt. Counter-Strike: Condition Zero wurde über Steam released. Steam ist ein Programm der Firma Valve, womit man sich Spiele über das Internet legal runterladen kann, natürlich gegen einen gewissen Kostenbeitrag. Dies erspart nicht nur den Gang in das Geschäft, sondern auch die Sorge um ausverkaufte Games.

Doch nun zurück zu Counter-Strike: Condition Zero. Ein Wunder wird für manche Fans nach langem Warten wahr – das Spiel wurde veröffentlicht. Für all diejenigen, die das Spiel über Steam kaufen (bis zum 1.4.2004), kostet der Titel lediglich 30$.

Fröhliches Saugen bzw. Spielen wünschen wir euch, mit dem alten Klassiker Counter-Strike im frischen Gewand, mit neuem Solopart und überarbeiteter Optik! Einen Test zum Spiel wird es natürlich demnächst bei uns geben.

S.T.A.L.K.E.R. – Interview & Releastermin

Langsam wird es ernst! In einem neuen Interview von den Jungs von oblivion-lost.com mit der Firma GSC Game World wurde unter anderem auch der Releasetermin für S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl bekanntgegeben. Dieser beläuft sich erstmal auf den 24. September 2004.

Unter anderem wurden im recht kurzen Interview das Kampfsystem und ein paar Features des Spieles erklärt. Bin ja schonmal gespannt was daraus wird. Nach den ersten Screens zum Spiel lief mir das Wasser buchstäblich im Mund zusammen. Astreine Optik, viele Details, was aber leider auf ein hardwarehungriges Spiel schließen lässt, aber da 2004 auf irgendwann einmal Half-Life 2 oder Doom 3 rauskommen wird, ist eine Aufrüstung meines Systems sowieso obligatorisch. Hoffen wir das Beste!

PoP: Sands of Time 2 – Wird auf E3 gezeigt

Alle Prinzen Fans aufgepasst. Laut einer Aussage des französischen Publishers UbiSoft, soll es einen Nachfolger zum Action-Adventure Prince of Persia: The Sands of Time geben (wir berichteten bereits). Nähere Informationen über Features oder Story sind leider noch nicht bekannt, aber wir können uns ziemlich sicher wieder auf ein Game der Extraklasse einstellen. Spätestens zur E3 wissen wir dann aber alle was Sache ist, denn der mittlerweile fünfte Teil der Prince of Persia-Reihe soll dieses Jahr auf der Messe in Los Angeles gezeigt werden.

Hm, Prince of Persia. Jedesmal wenn ich diesen Namen höre, muss ich an mein geliebtes Gameboyspiel denken. Da hatte der Prinz noch nicht so viele Fähigkeiten wie im neuesten Teil, aber er war schon recht gelenkig. Nie werd ich vergessen, wie ich die Prinzessin 1 Minute vor dem Game-Over befreite. Der Höhenflug. Aber mit Prince of Persia: The Sands of Time wurde ich nur noch viel höher katapultiert. Die versteckte Taktik, das „AHAAAA“-Gefühl nach jeder neuen Ebene eines Turmes, fantastisch. Lasset uns auf einen würdigen Nachfolger hoffen.

Earth 2160 – Erstes Bildmaterial für Fans

Für all die sehensüchtig wartenden Fans, gibt es endlich erstes Media-Material zum kommenden Spiel Earth 2610.

Leider wird das Spiel aber erst im 4. Quartal 2004 rauskommen, was leider noch eine sehr lange Wartezeit bedeutet. Aber seid beruhigt, es werden sich noch die ein oder anderen Infos bzw. kurze In-Game Movies zu sehen sein.

Auf mich macht das Spiel jetzt schon einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Kampfmaschinen erinnern mich irgendwie an den Klassiker Mech Commander. Auf uns scheint eine nette Mischung aus dem vorhin genannten Game und vielleicht sogar Halo zu erwarten, wir sind gespannt!

Deadly Shadows

Neues Gewand, sechs Jahre verstrichen, aber die Story hat sich schon mal nicht großartig geändert. Ihr seid wieder mal beauftragt, um einen besonderen Gegenstand, wie soll ich das nun ausdrücken? Ich sage einfach mal zu "entwenden". Dieses mal treibt ihr euch im Auftrag der "Hüter" in kalten und finsteren Burgen, kleinen verdreckten und natürlich dunklen Gassen von Dörfern und seid immer auf der Suche nach diesem "besonderen Gegenstand". Was so besonders an diesem unglaublich "besonderem Gegenstand" ist? Das wird euch natürlich nicht verraten, denn warum sollte man einem Dieb sagen, warum ein solcher Gegenstand so wichtig für einen selber ist? Wäre schön blöd.

Aber natürlich seid ihr nicht ganz auf den Kopf gefallen und es stellt sich nachdem ihr dieses "Etwas" überreicht habt heraus, welche Bedeutung es hat. Neugierig, wie ein Dieb nunmal ist, wollt ihr mehr darüber wissen und macht euch auf die Suche nach Informationen. Viel mehr ist noch nicht von der Geschichte des dritten Teils der Thief – Reihe bekannt, aber eigentlich wollen wir ja auch nicht rumspoilern, von daher soll dieser kleine Einblick vollkommen ausreichen.

Ein tieferer Einblick wurde der Spielerwelt da schon in Sachen Gameplay und Neuerungen gegeben. Einiges hat sich getan, manches wurde nur modifiziert und andere Sachen einfach übernommen oder gar gestrichen. Die größte Veränderung, über die auch schon viel diskutiert wurde ist die neu eingebaute Third-Person-Perspektive, die das ganze nach Eigenaussage von Warren einfach cooler aussehen lassen soll. Auch soll die neue Kameraansicht eine größere Masse an Spielern ansprechen und wahrscheinlich dem neuen Stil, den beispielsweise auch Splinter Cell geht, der mehr auf Konsolen verbreitet ist, einfach zu übernehmen.

Aber keine Angst liebe Fans, wie ihr sicher schon alles wisst, könnt ihr einfach zwischen den Kameraperspektiven hin- und herswitchen. Bei manchen Aktionen wird auch automatisch in die First-Person-Ansicht gezoomt. Wenn ihr euren unverzichtbaren Bogen zückt dann werdet ihr dazu genötigt aus der Ego-Perspektive zu schießen. Warren Spector wurde auch nur dazu genötigt diese Perspektive auszutesten, sonst wäre sie wohl nie implementiert worden.

Denn Designer besaßen die Frechheit und bauten diesen Modus einfach ins Spiel ein und zwangen Warren im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Probespiel. Anscheinend hat es ihm gefallen. Aber ob der wahre Grund nicht eher der Einstieg ins Konsolengeschäft ist, da die Konsoleros unter euch ja wissen, dass es nicht ganz einfach ist in Ego-Perspektive mit dem Gamepad zu zocken, bleibt leider ungeklärt.

Auch im Action-Bereich des Spiels hat sich so einiges getan. Kämpfe sollen jetzt keine Todesurteile mehr sein, wenn man sich ihnen stellt. Allerdings ist Thief immer noch ein Stealth-Spiel und da geht es nun mal hauptsächlich ums Schleichen. Wenn ihr früher noch vor jedem Gegner der euch entdeckt hat wegrennen musstet, könnt ihr euch nun ein bis zwei Wachen schon stellen. Aber auch nicht zu oft, da natürlich die schwerbewaffneten Widersacher um einiges stärker sind als ihr. Schleichen ist also immer noch der bevorzugte Weg und oft womöglich auch einzige Weg.

Wer denkt, dass das ganze Rumgeschleiche in pure Eingeschränktheit ausartet und kein Fünkchen von Freiheit mehr besteht, der hat sich wohl getäuscht. Denn was wäre ein Spiel von Warren Spector ohne Freiheit? Wer schon einen Deus Ex-Teil gespielt hat in seinem Leben, der weiß bescheid. Ihr könnt soviel tun und euch entscheiden wie ihr wollt, hauptsache es ist gut überlegt und kann auch wirklich funktionieren. Natürlich sind die Möglichkeiten anders ausgelegt als in dem Sci-Fi-Shooter, aber ähneln sich trotzdem sehr.

Zu einer größeren Freiheit führen in erster Linie die "neuen" Missionen die außerhalb spielen. Hier macht ihr euch auch endlich auf zu alltäglichen Diebesbeschäftigungen. Taschendiebstahl gab es in den vorherigen Teilen noch gar nicht. Jetzt könnt ihr Kleinbürgern wie Adligen tief in die Tasche greifen und euch Geld für die weiteren Missionen zusammen klauen. Diese freie Tätigkeit gilt aber nicht als Mission, sondern lediglich als kleines Zwischengeplänkel und wie schon gesagt, als Aufbesserung eures Kontostandes.

Auf welche Weise ihr von Raum zu Raum, von Gasse zu Gasse, von Haus zu Haus kommt ist ebenfalls ganz euch überlassen. Erst den Wasserpfeil um das Licht zu dämmen und dann im dunklen zu verschwinden? Oder doch lieber einen Lärmpfeil in eine ganz andere Ecke schießen und dann ab durch die Mitte? Oder doch mit einem gezielten Schuss die allein stehende Wache ausschalten und dann ab in den nächsten Busch mit der Leiche?

Sicherlich gab es diese Kniffe auch schon in den vorherigen Teilen, diese wurden aber modifiziert und dazu noch erweitert und verbessert. Ein Punkt ist sicherlich dabei die neuen Waffen und auch die netten Moves die Garret jetzt auf dem Kasten hat.

Eine Blendgranate, bekannt aus diversen Ballerspielen, ist anscheinend auch für einen Dieb im Mittelalter keine Seltenheit mehr. Eine weitere, für diese Zeit unglaublich fortschrittliche, Erfindung ist das mechanische Auge, welches Räume für den Meisterdieb ausspioniert und somit euch schon vorher zeigen kann, was genau euch im nächsten Raum erwartet.

Garret ist natürlich immer noch kein Sam Fisher, aber auch er lernt dazu. Mit speziellen Handschuhen kann er nämlich im Spiel an Mauern herumklettern, und natürlich auch über sie hinaus. Ob es wohl ein paar Spiderman-Fans in den Reihen der Entwickler gibt? Dann natürlich kommen noch Standard-Moves von heute dazu, ob er an einer Wand lehnt, um Ecken lugt oder hangelt, ist eigentlich egal, alles sieht besonders aus der dritten Person wirklich klasse aus. Dank der fortgeschrittenen Technik ist heutzutage natürlich auch viel mehr möglich.

Dynamisches Licht und Schatten fallen direkt auf den ersten Blick auf. Diese Neuerung ist sicherlich nicht nur für die klasse Optik da, sondern bringt auch ein ganz neues Spielgefühl hervor. Jetzt müsst ihr noch mehr als vorher auf eueren Lichtmesser blicken, dass ein Lichtlein sich durch einen Windstoß in eure dunkle Ecke verirrt und somit eure Tarnung aufdeckt. Aber natürlich sieht es in erster Hinsicht klasse aus, wenn die Fackelnflammen sich zum Wind bewegen und auch beim Gehen nicht bloß still stehen, sondern mit jedem Schritt mitschwenken.

Auch die restliche Optik weiß zu überzeugen. Die Animationen von Garret und seinen Widersachern sind flüssig und stehen der harten Konkurrenz in nichts nach. Die knisternde Atmosphäre, wird durch schöne Bauten und bedrohlich wirkende Gänge sehr gut unterstützt.
Auch Soundtechnisch wurden noch einige Schüppen drauf gesetzt. So soll man neben spannender Musik zahlreiche Nebengeräusche eingebaut haben. Wachen unterhalten sich jetzt viel mehr als noch in vergangen Teilen. Deus Ex 2 oder Gothic ähnlich soll es dann in den Burgen zugehen.

Die Wachen reden entweder über alltägliche Dinge, wie Wetter oder wie es mit ihrer Frau zu Hause läuft. Dann gehen sie auch viel genauer auf die Geschehnisse im Spiel ein.

Keuchen nach einer langen erfolglosen Verfolgungsjagd gegen euch schwermütig rum oder geben genauesten ihre Verwunderung über nicht vorhersehbar erloschen Fackeln oder zerstörte Töpfe. Gerade hier soll der Spieler, auch wenn er seinen Gegner nicht sieht, genau wissen, was dieser gerade denkt, ob er resigniert und aufgibt oder ob ihr euch noch nicht hervorwagen solltet, weil dieser kampfbereit ist.

So vorsichtig wie ihr mit dem Licht umgehen sollt, genauso leise muss auch euer Streifzug von statten gehen. Denn die Bösewichte hören besser als je zuvor, wo sich etwas bewegt hat, wo einer tot umgefallen ist oder wo etwas zerbrochen wurde. Auch die Leichen müsst ihr sehr sorgfältig aus dem Weg räumen. Wer denkt, dass man diese einfach nur in den nächsten Busch oder in die nächste dunkle Ecke ziehen muss, der hat sich aber gewaltig geschnitten. Natürlich hinterlassen die gefallen Schergen auch den roten Lebenssaft, der weggewischt werden muss. Wie sich das allerdings mit der USK-Freigabe verträgt wissen wir noch nicht. Aber wir gehen davon aus, dass es wahrscheinlich eine Freigabe ab 16 geben wird, auch mit Blut.

Ich liebte es vor sechs Jahren mit Garret in Häuser einzubrechen und Dinge zu stehlen, Wachen auszuschalten und das alles noch möglichst leise. Ich freute mich wirklich, wie ein kleines Kind, ja damals war ich auch noch eins, darauf ins nächste dunkle Level zu kommen um dort weiter zuplündern. Herrlich. Wenn ich mir das so anschaue, so kommen wieder alte Gefühle in mir hoch. Auch wenn alles moderner geworden ist, ist doch immer noch der packende Charme erhalten. Mit den Neuerungen, der neuen Technik und dem weiter modifizierten freiem Handeln, sehe ich eigentlich kein wirkliches Problem darin, dass Thief 3 in Sachen Stealth ein richtiger Reißer wird. Natürlich darf man sich noch nicht zu früh freuen, aber fakt ist, dass sich die Neuerungen wirklich sehr konstruktiv fürs Gameplay anhören und sich hoffentlich auch so spielen werden. Ich als Fan freue mich schon sehr auf den Release, alle anderen dürfen sich auch auf ein hoffentlich sehr gutes Spiel freuen.

Ersteindruck: Sehr gut

Wer hat ihn gesehen?

Vor kurzem drehe ich den Fernseher auf und zufällig läuft grade Aktenzeichen XY Ungelöst. Etwas gelangweilt starre ich auf die Mattscheibe als Butz Peters plötzlich einen neuen Fall präsentiert.

„Gesucht wird ein bis an die Zähne bewaffneter Stoffbär, welcher in einem Grazer Internetcafe ein Massaker angerichtet hat. Augenzeugen berichten, dass er wohl warten musste bis ein Rechner frei wird und dabei immer lauter etwas von ‚Schlachter…. Sonden… Defense schrotten‘ faselte. Offensichtlich brauchte er aus irgendeinem Grund auf schnellstmöglichem Weg einen Internetzugang. Als er ihn nach kurzer (und offensichtlich doch zu langer) Wartezeit bekam meinte er zum Kellner, dass er alles verloren hätte und sein Leben nun sinnlos sei. Daraufhin holte er eine Hansi Hinterseer-CD und zwei 500 Watt Soundboxen aus seinem Handtäschchen und steckte beides in den von ihm besetzten PC. Mit einem 350 Dezibil lauten „Schatzilein!“ bließ er allen Anwesenden das Hirn aus der Birne. Er selbst entkam auf ungeklärte Weise. Die Regierung vermutet, dass hinter diesem Anschlag die Al Kaida steckt und hat bereits vier Irakis verhaften und zehn Stunden dauerverhören lassen.“

Wir sind natürlich etwas verwundert – so kennen wir unseren Honk nicht. Offensichtlich muss etwas wirklich Schlimmes passiert sein das er so ausgerastet ist. Wir werden euch auf dem Laufenden halten…

DTM Race Driver 2 – DVD only

Ein leichter Trend setzt sich fort. Nun hat sich Codemasters dazu entschlossen ihre bald erscheinende Racing-Simulation DTM Race Driver 2komplett auf DVD zu bannen und zwar exklusiv. User die also nur ein CD-Rom Laufwerk besitzen sollten sich also endlich eine Neuanschaffung überlegen.

Denn generell setzen Entwickler dank immer größerer Datenpakete langsam verstärkt auf die große Schwester der CD. Zuletzt war auch Deus Ex 2 nur auf DVD erschienen, und für Thief 3 plant Eidos dieselbe Vorgehensweise.

Mir ist es so auch lieber, immerhin bleibt uns so das ewige CD-Wechseln erspart und somit eventuell auch ein paar Nerven mehr erhalten.

Ein Grund für die Entscheidung von Codemasters wurde übrigens auch genannt. Aktuellen Zahlen nach besitzt nämlich schon fast jeder potentielle Käufer ein DVD-Laufwerk.

Unreal Tournament 2004 – Cheater raus!

Wer vor hat bei Epics neuestem Shooter mal ein bisschen zu schummeln und anderen somit den Spielspaß zu verderben, der sei gewarnt. In einer ersten Aktion wurden nun schon recht viele Cheater erwischt und deren CD-Key gesperrt. Dazu gab es dann gleich noch eine sarkastische Nachricht von Epic.

Das ganze funktioniert über eine verbesserte Cheatfunktion. Mal sehen, vielleicht entwickelt sich Epic zu einem „Sperrkonkurrent“ für Blizzard?

Ghost Recon – Bald schon Teil 2?

Langsam aber sicher verdichten sich die Zeichen für eine baldige Ankündigung des Taktik-Shooters Ghost Recon 2 von UbiSoft. Wie die Seite Ghostrecon.net berichtet, möchte UbiSoft auf der diesjährigen E3 alles klar machen. Vor einigen Wochen wurde auch schon ein weiterer Ableger von Ghost Recon im Geschäftsbericht von UbiSoft erwartet.

Der letzte Titel bestach unter anderem durch abwechslungsreiche Missionen verpackt in ein sehr ansprechendes und gelungenes Leveldesign. Die Fangemeinde ist insziwschen dermaßen groß, das für Ghost Recon bereits zwei Addons erschienen sind. Eines davon entführt euch sogar in die Karibik.

IGI 2 – China sagt: Weg damit!

Es gibt Situationen für einen Spieler, die man einfach nicht verstehen kann oder will auch wenn man noch so viel Verständnis versucht aufzubringen. Denn wie kürzlich bekannt wurde, wird der militärisch „angehauchte“ Shooter IGI 2 in China verboten, nicht aufgrund von extremer Gewaltdarstellung, sondern weil sich das Konzept angeblich gegen die chinesische Regierung richtet, da man eine chinesische Anlage infiltriert.

Ich kann von mir sagen, dass ich nach dem Spielen des Games nicht besser oder schlechter über China gedacht habe. Deshalb verstehe ich den Grund für das Verbot nicht wirklich.

Vor einigen Monaten gab es schoneinmal einen ähnlichen Vorfall. Damals ging es um Command & Conquers: Generals. Die Beschuldigung damals: China gäbe in dem Spiel dem Terrorismus eine Überlebensgrundlage.

Schotten dicht, wir gehen unter

Es war einmal eine Stadt. Diese war ganz schön toll und groß und alle Menschen die dort lebten freuten sich. Doch leider sahen das die Götter nicht allzu gern, weshalb sie die Menschen bestrafen wollten. So ließen sie diese Stadt namens Atlantis untergehen. Das war jetzt mal die Storyline von DAoC: Trials of Atlantis ganz kurz angerissen. Mit dem zweiten Addon zu Dark Age of Camelot will Wanadoo besonders die schon etwas weiterentwickelten Charaktere ansprechen.

Der Hintergrund des sagenumwobenen Reiches ist sehr schnell erzählt. In Trials of Atlantis wird erzählt, dass die Bewohner von Atlantis vor ihrem Untergang schon gewusst haben, was kurze Zeit später mit ihnen geschehen sollte. So erbauten sie Fallen um jeden Fremden von Atlantis fern zu halten. Das war ansich auch schon alles was es über Atlantis zu sagen gibt. Wichtig ist nur, dass jedes der drei Reiche sein eigenes Atlantis hat und ihr so nicht auf andere Spieler der anderen Reiche treffen solltet. Das wichtigste und neuste Feature von Trials of Atlantis ist eindeutig die Möglichkeit zum Tauchen. Allerdings sollte euer Charakter schon jenseits des 40. Levels sein, um überhaupt dort unten überleben zu können. Natürlich kann man nicht unendlich lang unter Wasser bleiben, so bekommt man alle paar Sekunden die Zeit angesagt, die man noch unter Wasser bleiben kann.

Um das Spiel auch für Leute wieder interessant zu machen, die schon lange einen starken Charakter haben, wurde von Mythic eine weitere Besonderheit eingefügt. So können Chars ab Level 40 sich spezialisieren. Das funktioniert über sogenannte Masterlevel. Um dort höher zu steigen, müsst ihr Quests erfüllen, die euch teilweise über die komplette Weltkarte jagen. Dafür bekommt ihr dann Punkte, die sich nocheinmal zuordnen lassen. Die Fähigkeiten die ihr dadurch erhaltet, lassen sich auch nochmal bis aufs zehnte Level steigern. Neu im Spiel sind auch die Artefakte, mit denen ihr auch Boni erlangen könnt, allerdings nur solange, wie diese Artefakte getragen werden.

Grafisch hat sich eigentlich nicht viel zu den Vorgängerversionen geändert. Das Spiel sieht ok aus, mehr aber auch nicht. Eine hohe Wertung schließt sich so allerdings nicht aus, denn dank guter Community und ansprechendem Sound, liegt fast jeder MMORPG’ler richtig bei dem Titel.

Ansich hat mir Dark Age of Camelot: Trials of Atlantis recht gut gefallen. Soundtechnisch geht das Spiel sehr in Ordnung und dazu gibt es auf den inzwischen extrem vollen Servern immer wieder Leute die bereit sind auch Neulingen zu helfen. Dennoch lässt sich über einige Punkte nicht hinweg sehen.

Der Netcode ist zwar in Ordnung, trotzdem flog ich mehr als einmal von dem von mir ausgewählten Server. Auch im Gameplay wurden einige Fehler gemacht. Wie ist es z.B. physikalisch zu erklären, dass ich mit Pfeil und Bogen riesige Fische unter Wasser umzubringen vermag? Eigentlich ist das ziemlich unmöglich. Außerdem ist die Steuerung wie schon beim Orginaltitel etwas verkorkst bzw. schwierig.

Auf Dauer kann das ewige Leveln, ohne wirkliche Anreize auch ziemlich zermürbend sein. Erst wenn man sich einer Gruppe angeschlossen hat, beginnt das Spiel seine wahren Qualitäten aufzudecken. Aber das war auch im Originaltitel schon so und leider nehmen viele große Gruppen kleine Charaktere nicht gern auf. Mit ein bisschen Überredungskunst ist einem aber oft geholfen.

Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass mir das Spiel Spaß gemacht hat und ich es durchaus weiterempfehlen kann, auch wenn ich bessere Möglichkeiten sehe, sein Geld auszugeben (die üblichen monatlichen Kosten).