Empire Earth 2 – Die lustigen Atompilze feiern Comback

Könnt ihr euch noch an die lustigen Atompilze aus Empire Earth errinern? Ja? Schön, denn wie heute bekannt wurde, kommen sie wieder. Schöner, härter, besser! Die Entwicklung des Spiels übernehmen die Jungs von Mad Doc Software und sie wollen was ganz Besonderes daraus zu machen.

So soll mit einer extraordinär tollen K.I. geglänzt werden. Dazu kommt noch eine extrem aufgebohrte Grafikengine, die ihr auf den ersten Screenshots auch schon begutachten könnt. Außerdem soll das Wetter eine wichtige Rolle bekommen, genauso wie Städte und Landesgrenzen, was ein wenig an Rise of Nations oder Civilizations erinnert.

Ein wichtiger Teil des Spiels wird der Multiplayermodus inne haben. Dank speziellem Planungsmodus lassen sich gemeinschaftlich diverse Taktiken festlegen. Damit auch keine Langeweile aufkommt, werden satte neun Modi mitgeliefert.

Insgesamt stehen euch übrigens 14 verschiedene Zivilisationen zur Verfügung, die so auch schon eine Menge Abwechslung bieten dürften. Als Releasetermin ist bisher das Frühjahr 2005 angegeben. Hoffen wir, dass sich der nicht noch einmal ändert und die Entwickler rechtzeitig fertig werden.

Scheinbar trumpfen Strategie-Titel immoment wieder ganz groß auf. Neben der kürzlichen Ankündigung des fünften Siedler-Teils, erscheint schon bald ein Addon zu Rise of Nations und die Hinweise auf eine Fortsetzung der Age of Empires-Reihe verdichten sich auch zunehmend.

Warez – Die Franzosen wüten auch mächtig mit

Laut heise.de will nun auch die französische Regierung verschärft gegen die Film- und Musikpiraterie im Internet angehen. Das gab der fränzösische Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres diesen Sonntag im Zuge eines Musik-Festivals in Bourges bekannt. Mit der flapsigen Aussage „Wer heutzutage ein Pirat ist, bringt unsere Kultur- und Musikproduktion in Gefahr“ begründete dieser seine Entscheidung. Des Weiteren verkündete Donnedieu, dass es sich in den nächsten Tagen mit verschiedenen Vertretern der französischen Film- und Musikindustrie zusammen setzte, um über das Problem und seine Bekämpfung zu beraten.

Ob dieser Kampfansage auch Taten folgen werden, bleibt indes zweifelhaft: Schon sein Ende März entlassener Vorgänger, Kultur- und Kommunikationsminister Jean-Jacques Aillagon, forderte schärfere Gesetze gegen Tauschbörsen im Internet. Jedoch folgten der Forderung bis heute keine Taten.

Taten hingegen fordert in Frankreich genauso wie in Deutschland die Musikindustrie: Erst vor ein paar Tagen gab der französische Syndicat National de l’Edition Phonographique (SNEP) bekannt, dass für das 1. Quartal 2004 ein Umsatzrückgang im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2003 von 20 Prozent zu verzeichnen sei.

LucasArts – Lichtschwerter mit Potenzproblemen

Wie gamespot.com berichtete, musste sich der traditionsreiche Entwickler LucasArts von 29 seiner 430 Mitarbeiter trennen. Als Grund gab ein Pressesprecher von LucasArts an, dass man den Mitarbeiterstab bei LucasArts der momentanen Entwicklungslage anpassen will.

Im Klartext bedeutet das, dass je nachdem wieviele Entwickler für die momentan sich in der Entwicklung befindlichen Projekte benötigt werden entweder Entwickler entlassen oder eingestellt werden. Einen Grund für dieses Vorgehen gab man bei LucasArts jedoch nicht an. Es ist aber davon auszugehen, dass dem Entwickler einfach das Geld fehlt, um die übrigen Mitarbeiter entweder in bestehenden Projekten unterzubringen oder mit der Entwicklung eines neuen Projektes zu beauftragen. Auch die Einstellung von potentiellen Hitkandidaten wie Sam & Max 2 und Vollgas 2 lassen auf eine marode Finanzlage schließen.

Das man sich bei LucasArts zugleich dafür entschieden hat, die Konvertierung der alt bekannten und sehr ertragreichen Star Wars-Lizens weiter voran zu treiben, kann zudem noch als Beweis für diese Vermutung gelten.

Star Wars: KotOR 2 – Erste Bilder verfügbar

Kaum wurden die ersten Informationen zum Nachfolger zu Star Wars: Kinghts of the Old Republic anhand von Berichten der Magazine Computer Gaming World und Electronic Gaming Monthly bekannt, schon tauchen die ersten Scans des Artikels der Electronic Gaming Monthly auf der französiche Seite jeux-france.com im Internet auf.

Diese zeigen deutlich, dass die Grafikengine vom ersten Teil übernommen wurde und nur dezent überarbeitet wurde, wie die Entwickler schon angaben. Star Wars: Knights of the Old Republic – The Sith Lords wird von Obsidian Entertainment entwickelt und soll in den USA im Februar 2005 erscheinen.

Star Wars: KotOR 2 – Macht die Ebon Hawk wieder flott

Nachdem sich Star Wars: Knights of the Old Republic wie geschnitten Brot verkauft hat, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich ein Nachfolger ankündigen würde. Über diesen Nachfolger mit dem Namen Star Wars: Knights of the Old Republic – The Sith Lords (kurz: The Sith Lords) wurden nun die ersten Informationen in den amerikanischen Magazinen Electronic Gaming Monthly und Computer Gaming World bekannt. Unsere Kollegen der GameFront haben beide Berichte zusammengefasst:

So wird die Handlung des zweite Teils rund fünf Jahre nach der des ersten Teils einsetzen und keine Fortführung der Handlung des ersten Teils sein. Ergo wird meine seine alten Spielstände in The Sith Lords auch nicht mehr weiterverwenden dürfen. Begründet wird diese Entscheidung seitens der Entwickler damit, dass der Spieler in Star Wars: Knights of the Old Republic das Ende derart stark beeinflussen konnte, dass eine Anknüpfung an die Story des ersten Teils den Spieler in The Sith Lords nur verwirren würde. Zudem wird die Handlung von The Sith Lords sehr linear verlaufen, trotzdem gibt es – je nachdem welcher Seite man sich zuwendet – verschiedene Enden und das Handeln des Spielers beeinflusst auch seine Weggefährten: So werden NPCs, die in dem Spieler ihr Vorbild sehen, euren Entscheidungen widerstandslos folgen, wohingegen neutrale oder auch feindlich gesinnte NPCs eure Entscheidungen eventuell in Frage stellen. Auch soll den Mitglieder euer maximal 10 Mann starken Party mehr Bedeutung zukommen, da jeder dieser Mitglieder seine eigenen sehr gut ausgeprägten Fähigkeiten hat, die beim Lösen manch einer Aufgabe unverzichtbar sind.

War der Einstieg bei Star Wars: Knights of the Old Republic noch recht langatmig und durch die Jedi-Übungen sehr schwierig, so werden diese bei The Sith Lords wegfallen. Leider wird man so erst nachdem Lösen einer Nebenquest in den Genuss seines eigenen Lichtschwerts kommen. Am Anfang des Spiels muss man somit auf konventionelle Waffen im Kampf zurückgreifen. Weiterhin wurde die Charakterentwicklung etwas ausgebaut: So werden ab einem höheren Level die neue Prestige-Klassen anwählbar sein, die sich in Sith Lord, Sith Marauder, Sith Assassin, Jedi Master, Jedi Watchman und Jedi Weaponmaster aufteilen. Auch das Kampfsystem wird um die Quick Key Slots ergänzt. Mit diesen habt ihr die Möglichkeit zwei verschiedene Waffenkonfigurationen zu erstellen, damit der Waffenwechsel schneller von der Hand geht. Zudem wurde euer Assortiment an Fore-Kräften um vier weitere aufgestockt: Mit Force Sight könnt ihr durch Wände schauen und die Gesinnung anderer Charaktere erspähen, Force Clairevoyance lässt euch hingegen weit entfernte Gegenstände in einem Raum erblicken. Noch keine Erläuterungen gibt es momentan zu den neuen Kräften Battle Meditation und Dark Sider Rage.

Ein weiteres Manko an Star Wars: Knights of the Old Republic war die Objekt-Handhabung. Aufgrund der hohen Anzahl an Gegenständen hatte man gegen Ende des ersten Teils sehr viele unnütze Sachen in seinem Inventar. Dieses Problem soll jetzt damit gelöst werden, indem ihr die Möglichkeit habt, eure Utensilien abhängig von euren Fähigkeiten aufzurüsten oder zu erweitern. Somit könnte euer Lichtschwert dann in verschiedenen Farben erstrahlen oder eure Rüstung besser gepanzert sein.

Grafisch soll sich The Sith Lords kaum vom ersten Teil unterscheiden. Es werden nur die Licht- und Wettereffekte, sowie Kampf- und Spieleranimationen etwas überarbeitet, da man nun in der Lage sei, die Engine effektiver zu Nutzen, so die Entwickler. Auch die Menüs und Bildschirme für Charakter- bzw. Gegenstandsverwaltung werden denen des ersten Teils sehr ähnlich sein, um dem Spieler eine gewohnte Umgebung zu bieten.

Entwickelt wird The Sith Lords übrigens nicht mehr von Bioware, da diese mit Jade Empire komplett ausgelastet seien, sondern von Obsidian Entertainment. Erscheinen soll das Spiel in den USA irgendwann im Februar 2005, ein Releasedatum für Europa steht noch nicht fest.

Toter Opa + tote Frau + totes Genre = Superspaß

Eigentlich wollte Samuel nie wieder an diesen gottverlassenen Ort zurückkehren. Hier hatte er zuviel verloren, wurde an zu viele Tragödien aus seiner Vergangenheit erinnert. Das Schloss seiner Familie war zu einem roten Tuch für ihn geworden, nachdem seine Frau in einem Brand ums Leben kam. Über ein Jahrzehnt später führt ihn aber ein weiterer Schicksalsschlag zurück. Sein Großvater William, ist unter mysteriösen Umständen gestorben.

Er war allein, im Zimmer eines unzählige Meter hohen Turms, die Tür von innen abgeschlossen – Fremdeinwirkung scheint bei seinem Fenstersturz auf den ersten Blick unmöglich. Alle Welt glaubt an einen schrecklichen Unfall, oder zumindest daran, dass William Gordon Selbstmord begangen hat. Nur Samuel kann dem nichts abgewinnen. Woher kommt dieses seltsame Symbol an der Unglücksstelle? Warum verwandelte sich sein Großvater zuletzt in einen introvertierten, scheinbar verwirrten Mann? Und warum gab es keinen Abschiedsbrief? Samuel (gesprochen von David Nathan, der deutschen Stimme von Johnny Depp) beginnt nachzuforschen und stoßt schnell auf Ungereimtheiten und umheimliche Details – verwunderlich ist auch, dass sich außer ihm gar keiner dafür zu interessieren scheint. Ein spannender Mix aus Mystery-Thriller und Krimi nimmt seinen Anfang. Gänsehaut-Atmosphäre ist da vorprogrammiert…

Schon beim ersten In Game-Bildschirm nach dem famosen Intro (so wie übrigens die meisten Videosequenzen sehr gut gelungen sind) fallen drei markante Details auf, die Black Mirror durch das ganze Spiel hindurch begleiten.

Erstens ist die Sprachausgabe schaurig schön gelungen. Sie erzeugt in allen Situationen immer ein Mittendrin-Gefühl, keiner der Sprecher ist ein Griff ins Klo gewesen. Zum Zweiten präsentieren die Animationen der NPCs (Non Player Characters) sich als ein einziges Trauerspiel. Bei vielen Bewegungsabläufen haben die tschechischen Entwickler von Future Games entweder zu wenige Bilder gerendert, oder spielen die vorhandenen zu langsam ab. So ist leider in fast allen Bewegung jeder einzelne Frame zu sehen. Und drittens sind die vorgerenderten Hintergründe als Ausgleich meist wunderschön. Zwar kommt einem ab und zu ein etwas zu plastischer Baum unter, aber im Allgemeinen sind die Szenen absolute Augenweiden.

Unterstützt wird dieser insgesamt dann doch gute optische Eindruck auch dadurch, dass man alles daran gesetzt hat, um die Hintergründe nicht starr wirken zu lassen. Blätter fallen im Wind, Brunnen plätschern vor sich hin, Lichter flackern und Boote schauckeln in wunderschön animierten Flüssen. Seit Syberia hat kein Adventure mehr so gut ausgesehen. Übrigens: die Tageszeiten und Licht- bzw. Wetterverhältnisse wechseln ständig. Dadurch wird auch genug Abwechslung geboten.

Aber die wäre sowieso gegeben, denn in den sechs Kapiteln des Spiels befindet ihr euch nicht nur im Schloss, sondern besucht eine Vielzahl an Örtlichkeiten. So begeht ihr mit Samuel unter anderem eine Leichenhalle, ein verträumtes Kaff, eine prachtvolle Kirche, treibt euch auf einem Friedhof herum und macht eine Visite in einer Irrenanstalt.

Dabei zeigt er sich als ein sehr gesprächsfreudiger, wenn auch leicht depressiver, Mensch. Er ist kein Poser wie Fenimore Filmore, auch kein Zyniker wie George Stobbard. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt und einen nachdenklichen und ruhigen Menschen aus ihm gemacht. Dass Future Games auf die Entwicklung der Charaktere ganz besonderen Wert gelegt hat, lässt sich selbst von harschen Kritikern nicht leugnen. Jeder Einzelne ist eine Persönlichkeit, hat eine Hintergrundgeschichte, und lässt diese auch glaubwürdig in seine Antworten und Reaktionen mit einfließen.

Der Schwerpunkt bei Black Mirror liegt vor allem auf den Bereichen des Storytellings und der Dialoge. Vor allem ganz zu Beginn halten sich die Rätsel dezent im Hintergrund, im Verlauf des Spiels werden sie aber häufiger und auch schwerer. Dabei sind nicht nur ein heller Verstand und wachsame Augen nötig, sondern manchmal auch eine Prise Allgemeinwissen (oder zumindest Erfahrungen im Umgang mit Gott google ;-)). So gilt es zum Beispiel einmal die Planeten unseres Sonnensystems richtig anzuordnen. Natürlich kombiniert und sucht man auch wie gewohnt Gegenstände, puzzelt zerfetzte Bilder und Briefe zusammen, löst technische Probleme (z.B. muss man eine defekte Wasserpumpe etwas unkonventionell bedienen) und interpretiert Worträtsel (Na? Wer weiß, was der blaue Vorhang der ungeschriebenen Worte sein könnte?).

Im Vergleich zu einigen Klassikern wie Monkey Island oder humorvoll angelegten Genrevertretern ist nur selten ein verwinkelter oder abwegiger Gedankengang notwendig. Die Tür zum Turmzimmer ist verschlossen? Na da suchen wir doch schon instinktiv nach einem Kanonenrohr, das uns durchs Fenster feuern soll!. Damit liegen wir aber falsch, stattdessen bräuchten wir nur auf (logischen aber deshalb nicht langweiligen) Umwegen den Schlüssel zu finden.

Um auch mal kurz auf die Steuerung einzugehen: Black Mirror bedient sich einer sehr einfachen Variante des bewährten Point & Click-Prinzips über die Maus. Eine Taste dient zum Gehen und dem Benutzen von Accessoires, die andere um Dinge genauer zu untersuchen. Alles was irgendwie betrachtet oder benutzt werden kann, wird unter einem verfärbten Icon angezeigt, wenn das Objekt seinen Zweck erfüllt hat, kann man es überhaupt nicht mehr anklicken.

Ärgerlich sind nur einige kleinere Details: Einige Gegenstände sind aufgrund ihrer Größe oder Unauffälligkeit nicht ganz einfach zu finden. Außerdem kann Samuel nicht laufen, und lernt es im Gegensatz zu Forrest Gump auch nicht. Manche der vielen langen Wege nehmen deshalb etwas mehr Zeit in Anspruch. Abhilfe schafft dabei zum Glück eine Komfortfunktion, an der es The Westerner ebenfalls fehlte: per Doppelklick auf den Bildschirmrand, wechselt die Szene sofort zum nächsten der insgesamt sicher über 100 Örtlichkeiten.

Sowohl die Rätsel als auch der Storyablauf sind übrigens linear aufgebaut: Herr Gordon fühlt sich erst dann zum Mitnehmen einer Fotokamera berufen, wenn er einen expliziten Grund dafür gefunden hat. Vorbeugend läuft da nichts. In einigen Situationen spielt auch die Uhrzeit eine Rolle. Gleich im ersten Kapitel soll man jemanden um exakt 19 Uhr am Eingangstor treffen. Stress braucht man sich aber keinen zu machen – der Zeitpunkt kommt erst, wenn man ein bestimmtes Ereignis ausgelöst hat. Teilweise marschiert unser Sammyboy sowieso automatisch zum entsprechenden Ort.

Schade ist auch, dass es kein Logbuch gibt. Es erfordert ein recht gutes Gedächtnis auf alle Hinweise in den Mono- und Dialogen sofort aufmerksam zu werden, und sich später auch daran zu erinnern. Nachschlagen kann man nur manchmal, wenn Samuel etwa ein Tagebuch oder eine Chronik findet oder mit sich trägt.

Ansprüche an die Hardware (siehe Box) stellt Black Mirror eigentlich überhaupt nicht. Die Minimalanforderung dürfte so ziemlich jeder, der das hier liest, erfüllen können. Für den in der kleinen Kartonbox mitgelieferten 4Players-Flyer gibts natürlich deftige Punkteabzüge. ;)

Nach der Betaversion war ich ziemlich angetan, jetzt aber einfach nur noch begeistert. In der deutschen Version hat dtp fast alles richtig gemacht. Obwohl ich im Grunde kein allzu großer Fan von Render-Adventures bin (humorvolle Comic-Abenteuer sind mir lieber), haben mich die Atmosphäre, die Story und der Tiefgang von Black Mirror ebenso wie die mit steigender Spieldauer verstärkt gestreuten Rätsel mehr als nur überzeugt.


Am glatten 90er scheitert das Spiel nur deshalb, weil es keine großartigen Innovationen gibt, der letzte Feinschliff bei der grafischen Animation fehlt, und man durch Kleinigkeiten wie eine Lauf-Funktion, ein Logbuch oder eine leichte Reduzierung der Linearität noch mehr Spaß haben könnte.

Das sollte aber keinen echten Adventurefan davon abhalten zuzugreifen. Im Gegenteil: Auch wenn man dem Genre gegenüber aufgrund der flauen Titel der letzten Jahre etwas skeptisch gegenübersteht, sollte man überlegen die 39,90€ zu investieren. Black Mirror ist das beste PC-Abenteuer seit Grim Fandango. Der seltene Rebell-Award und eine Wertung über die erst sechs Spiele hinauskamen, dienen als Belohnung und deutliche Kaufempfehlung.

Söldner – Alle guten Dinge sind drei!

„Ich komme auf keinen Server“, „Da sind aber viele Bugs“, „Warum bin ich nie Commander?“. Alles Fragen die die Zockergemeinde bei der Beta-Demo zum Teamshooter von Wings Simulations bewegten. Nun wurde eine verbesserte Demo auf die Downloadserver gelegt.

Diese soll zahlreiche Fixes etc. enthalten. Allerdings wird sich am Inhalt direkt nichts ändern. Es sind immernoch die gleichen Karten vorhanden. 221 Megabyte müssen heruntergeladen werden, ehe die gefixte Demo über euren Bildschirm flimmert. Es handelt sich übrigens nicht um die deutsche Demo mit verändertem Content.

Kürzlich haben wir uns den Titel mal näher angesehen und euch eine Preview daher gezaubert. Alle begeisterten Zocker schauen natürlich nocheinmal.

RoN: Thrones and Patriots – Demo die Zweite

Rise of Nations wurde von unserer Redaktion mit viel Lob überhäuft, für so gut halten wir das Spiel mit der Mischung aus Risiko und Age of Empires. Bemängelt wurde allerdings immer die fehlende Kampangne. Diese kommen nun mit dem Addon Thrones and Patriots hinzu.

Jetzt ist eine offizielle Demo zum Addon erschienen. Ein Tutorial, ein paar Missionen der Alexander der Große-Kampangne und drei selbstgenerierte Karten warten in dem knapp 240 MB großen Paket darauf von euch in Schlachtfelder verwandelt zu werden.

Wir Rebellen hatten ursprünglich mal eine Meisterschaft in diesem Spiel geplant. Diese liegt im Moment sozusagen im Koma, da immernoch ein paar Spieler fehlen. Wenn ihr Interesse habt, folgt dem Link ins Forum.

Hitman 3 – Demo kommt angeschippt

Langsam aber sicher schleichen wir uns dem Release von Hitman: Contracts entgegen. Am 30. April soll es soweit sein. Diesmal wollen die Entwickler mit einem etwas anderen Hitman, anderen Features ect. aufwarten. Gespannt wartet nun die Fangemeinde.

Nun wollen die Jungs vom hitmanforum.com herausgefunden haben, dass eventuell schon nächste Woche eine Demo kommt. Diese soll knapp 200 Megabyte wiegen. Über den Umfang der Demo ist jedoch noch rein gar nichts bekannt.

World of Warcraft – Schon wieder illegal im Netz?

Wie die Kollegen von Gamevision unter Berufung auf einen anonymen Hinweis, berichten, ist kürzlich eine neue Version von World of WarCraft im Netz aufgetaucht, die es einem sogar ermöglicht einen Charakter via Server zu erstellen und auch zu spielen.

Wie es wieder dazu gekommen ist, dass diese Version illegal im Netz gelandet ist, ist bisher nicht klar. Der Verdacht dürfte natürlich auf die Betatester fallen, da sie bisher die einzigen sind, welche Zugriff auf das System haben. Eine Stellungnahme von Blizzard fehlt bisher.

Durch solche Aktionen gefährden einige Leute immer wieder die öffentlichen Betatests, in die auch normalsterbliche Spieler mit einbezogen werden. Wir bleiben für euch dran.

S.T.A.L.K.E.R. – Nicht kleckern, klotzen

Wie Oblivion-Lost.com berichtet, wurden nun die voraussichtlichen Systemvoraussetzungen veröffentlicht. Um S.T.A.L.K.E.R. also nach derzeitigen Stand flüssig in minimalen Details spielen zu können, benötigt ihr folgende Hardware:

  • „Windows 98/ME/XP/2000“ kompatibler Computer mit DirectX 8.1
  • Prozessor: 1,5 GHz
  • 512 MB RAM
  • GeForce 3 64 MB oder ATI Radeon 8500 64 MB Grafikkarte oder besser bzw. DirectX 8     kompatible Grafikkarten mit Pixel-Shader-Technologie Mindestens DirectX 8.1
  • DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
  • Mehrspieler: 56 kb-Modem oder Breitbandzugang

    Nicht gerade eine geringe Hardwareanforderung, aber jeder der darüber nachdenkt sich S.T.A.L.K.E.R. zu kaufen, hat eh nicht vor, mit einen solchen Rechner im Atomverseuchten Tschernobyl unterwegs zu sein. Wir von Rebell.at sind jedenfalls gespannt, ob die Jungs von GSC alle Versprechen halten können und eine nicht vorausschaubere KI, Top Grafik und eben spannendes Gameplay bieten können.

  • Need for Speed: Underground – Numero Dos

    Need for Speed, eine Rennserie mit Nobelkarossen die sich kein normaler Allgäuer leisten kann. Alle Teile, ausser dem zweiten, waren durch eine gute Technik anderen Genrekollegen immer eine Naselang vorraus und erfolgreich seid den frühen Neunzigern. Teil eins hatte damals zum Beispiel eine nicht selbstverständliche SVGA Auflösung von 640×480 Pixeln zu bieten.

    Inspiriert durch Kinoblockbuster wie Fast and the Furious wagte man dann den Schritt und änderte das Spieldesign. Heraus gekommen ist Need for Speed: Underground, dass einen grossen Erfolg feiern konnte und noch immer oben in den Charts sitzt. Es war die Symbiose aus grellen Farben, heissen Schlitten, Tuning ala NOS, dreckiges Grossstadt Ambiente und dem harten und aggressiven Soundtrack, was den siebten Teil so erfolgreich machte. Da störte es dann auch nicht, dass es nur einen Stadtteil gab und sich die Strecken immer wiederholten.


    Es kommt wie es kommen musste, Electronic Arts hat heute offiziell Need for Speed: Underground 2 angekündigt. Dieses mal könnt ihr völlig frei durch insgesamt fünf Stadtteile heizen und euch einen Gegner suchen sowie heraus fordern. Es werden circa 30 lizensierte fahrbare Untersätze und doppelt so viele Tuningmöglichkeiten wie im ersten Teil auf euch warten. Putzt schon mal eure Perleffekt Karossen, die verchromten Tiefbettfelgen, das Momo Sportlenkrad und wartet auf den zweiten Teil, denn im Herbst 2004 soll es dann wieder auf die Piste gehen.

    Passion Christi – Bald am PC?

    Dieses Jahr am 30. Juli öffnet die Christian Game Developers Conference (ja, ihr habt richtig gelesen) wieder ihre Pforten um die neuesten Möglichkeiten für Spiele, die mit christlichen Werten zu tun haben, zu diskutieren und auch um einiges zu zeigen, das in letzter Zeit realisiert wurde. Natürlich wird auch vieles zu sehen sein, was bald knallharte Realität werden könnte.

    Hat sich diese Vereinigung bis jetzt eher auf Pen-and-Paper Games spezialisiert, werden wir in Zukunft wohl auch einiges am PC- und Konsolensektor erwarten dürfen – Mel Gibson’s Kreuzweg-Verfilmung sei dank.

    Was genau wir bald an Spielen finden werden, die mit christlichem Glauben zu tun haben wissen wir noch nicht so genau. Da aber der Film Die Passion Christi in vielen Ländern außergewöhnlich erfolgreich war, dürfen wir uns vielleicht auf ein Spiel zum Film freuen?

    Wie soll das dann aussehen? Dürfen wir als Petrus in 3D vielleicht Judas ein Ohr abhacken? Oder als Römer Jesus in Echtzeit ans Kreuz nageln? Wird das Spiel von den Deutschen mal wieder indiziert wenn der Dornenkranz Jesus das Blut über’s Gesicht laufen lässt? Oder kann sich der Papst gegen die BPJM durchsetzen? Wir warten gespannt auf erste Ergebnisse…

    Der Erfolg von Passion of the Christ, zeigt dem Initiator dieser Messe jedenfalls, dass Bibel-Produkte auch den modernen Medien gewachsen sind.