Kategorie-Archiv: PC

Psychonauts 2 – Im Anmarsch?

Double Fine ist Hoffnung. Hoffnung auf ein besseres Spielerleben. Nachdem das Unternehmen von Monkey Island-Macher Tim Schafer kürzlich erst die Arbeiten an Brütal Legends bestätigte, ein abgefahrenes Rock-Action-RPG mit US-Komiker Jack Black in der Hauptrolle, scheint nun auch noch ein neues Psychonauts in der Mache zu sein. Auf der offiziellen Projektseite wird jedenfalls noch ein Spiel in Ausschau gestellt, in dessen abgedunkeltem Logo unschwer Raz und der passende Schriftzug zu erkennen sind.

Hoffen wir auf eine weitere Erleuchtung.

BioShock – Für Wii und PS3?

Gute Nachrichten für mich. Mein Laptop hat BioShock nicht mehr mitgemacht und 70€ die das Spiel für die Xbox 360 bei uns hier kostet hätte ich wahrscheinlich nicht einmal dann gezahlt, wenn ich eine solche Konsole hätte.

Vielleicht komm ich aber doch noch in den Genuss des Spiels, das ich beim (dreistündigen *hust*) Anspielen bei einem Freund sofort zu lieben begonnen habe, denn ein Analyst der Firma Janko Partners hat nun die Erwartung ausgegeben, dass der überraschend erfolgreiche Spitzentitel auch auf Wii und PS3 umgesetzt werden könnte. Er rechnet allerdings nicht vor dem Finanzjahr 2009 damit (das glaube ich im April 2008 beginnt? Los ihr Kommentarsüchtler, berichtigt mich!). Eine offizielle Ankündigung fehlt bis dato ebenso wie ein Dementi dieses Berichts.

Tabula Rasa – Die glücklichen Gewinner (UPD)

Der Ansturm war gewaltig, und schon nach wenigen Stunden alle Fragen beantwortet. Die glücklichen Gewinner wurden von uns per E-Mail benachrichtigt (sollte keine E-Mail kommen, bitte an besux@rebell.at wenden und vorher den Spamordner checken).

Für alle die kein Glück hatten: Wir bemühen uns so schnell wie möglich wieder eine tolles Gewinnspiel für euch auf die Beine zu stellen und hoffen, dass ihr bis dahin auch ohne materielle Entlohnung mal den ein oder anderen Kommentar zu unseren Beiträgen abgebt.

Wir gratulieren unseren hyperintelligenten Lesern.

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In Zusammenarbeit mit der Agentur Borgmeier und NC Soft präsentieren wir euch hiermit die Chance, kostenlos an der Beta von Tablua Rasa teilzunehmen. Das MMORPG wird von der Fachwelt mit Spannung erwartet, ist es doch Richard Garriotts neuestes Werk.

Die erste Person die uns im Anschluss an diese Meldung unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse eine(!) der folgenden Fragen beantworten kann, die vorher noch nicht beantwortet wurde, bekommt einen Key.

Frage 1: Welche berühmte Rollenspielserie hat Richard Garriott erschaffen? (Ultima – Exploit)
Frage 2: Wie viele Stand-Alone-Singleplayer-Teile gab es in dieser Serie? (10 – syco)
Frage 3: Gibt es in Tabula Rasa Charakterklassen? (Nicht im klassischen Sinn – Toff)
Frage 4: Wie heißt die herrschende außerirdische Rasse in Tabula Rasa? (Bane – Baum)
Frage 5: Wie heißt deren Sprache? (Logos – KoRks)
Frage 6: Setzt das fehlende Wort ein. Unser Redakteur king_erni schrieb in seiner Preview: „Obwohl unsere Präsentation auf einem Extraserver ohne menschliche Mitspieler stattfand, machte die Welt einen unglaublich ???? Eindruck.“ („lebendig“ – Section One)
Frage 7: Wird in Tabula Rasa aus der 1st- oder 3rd-Person-Perspektive gekämpft? (3rd Person – Pegs)
Frage 8: Was bedeutet der lateinische Ausdruck Tabula Rasa auf Deutsch? (leere Tafel – ZapZip)
Frage 9: Wer ist Lord British? (Richard Garriotts Personifizierung in Ultima – Grueni)
Frage 10: Woher stammt Richard Garriott? (England – Corven)

PC PowerPlay – Ist wohl nicht mehr

Nachdem in der letzten Ausgabe der PC PowerPlay bereits keine Vorschau auf das nächste Heft mehr zu finden war, ahnten wir es bereits: Das Magazin würde es nicht mehr lange machen. Das Ende scheint jetzt gekommen zu sein. Bisher für uns noch nicht verifizierbaren Quellen zufolge, ist die PCPP eingestellt. Zeitungen berichten außerdem von einer Schließung des Mutter-Verlages CyPress.

Dieser hat bereits einige Magazine an die Konkurrenz verkauft, zwei Drittel des Personals wechseln zu Computec (Verlag von PC Games, PC Action). Wie es zum CyPress-Crash gekommen ist, präsentiert euch der unten verlinkte Artikel im Blog „Magaziniac“.

Die PC PowerPlay litt, wie alle Spielehefte, zuletzt massiv an der Leserabwanderung ins Internet und ist bereits vor einiger Zeit aus der Auflagenkontrolle IVW ausgetreten. Nach dem Debakel in der Ausgabe vor zwei Monaten rund um ein übersehenes Hakenkreuz-Symbol in einem Spieletrailer gingen die leitenden Angestellten. All das machte sich qualitativ beim anfangs so ambitioniert gestarteten Heft, das nie Reichweiten der großen Konkurrenten erreichte, schon deutlich bemerkbar.

Depths of Peril ist Gold

Das Hack-&-Slay-Rollenspiel Depths of Peril hat Kollege suit bereits ausführlich unter die Lupe genommen und für süchtigmachend befunden. Allerdings konnte er erst die Vorabversion anspielen. Nun ist endlich die verkaufsfertige Endversion fertiggestellt worden und kann ab sofort gekauft werden. Ein endgültiger Test zum Spiel wird sicherlich innerhalb der nächsten Tage folgen.

ThreadSpace: Hyperbol – Multiplayeraction mit Hirn

Genug von Alibi-Multiplayerspielen? Keine Lust mehr auf Shooter? Endlich von World of Warcraft und Counter-Strike weggekommen? All diese Übel und Suchtspiele könnt ihr jetzt vergessen und lieber ThreadSpace: Hyperbol spielen. Das Spiel der Indie-Entwickler von Iocaine ist über Steam zum guten Preis von 20$ erhältlich und erwies sich in unseren ersten Test-Session als genialer Genremix.

Ihr übernehmt die Steuerung einer Art Weltall-Panzer, der in bester MMORPG-Manier aufrüstbar ist und am zentralen Server gespeichert wird. Als solcher gleitet ihr Shooter-ähnlich aber mit Strategiespiel-Steuerung über überschaubare, an Tron erinnernde Maps und ballert verschiedenste Munitionstypen in Deathmatch-, Objective- oder Trainingsmatches rum. Tempo, Raffinesse und Spielwitz sind gefragt. Die Macher haben nun ein typisches Match aufgenommen und mit einem Kommentar versehen.

ThreadSpace: Hyperbol ist schon seit einigen Wochen erhältlich und sei jedem Fan von tiefgängiger aber einfacher Multiplayer-Action ans Herz gelegt. Ein ausführlicherer Test folgt natürlich demnächst.

Oniblade – Julie Strain trifft Hironobu Sakaguchi

Für den Fall, dass ihr noch nichts von Oniblade gehört habt, so sei euch jetzt diese Information zugetragen.

In Russland werkelt Gaijin Entertainment (Flight of Fancy, Adrenalin 2: Rush Hour) momentan an einem Action-Adventure mit eben diesem klangvollen Namen. Seit einigen Monaten kursieren diverse Videos im Internet, in denen das Spiel aber eher den Eindruck eines 3rd-Person-Shooters mit Rollenspiel-Elementen macht.

Nach einigen Hinweisen seitens Gaijin gegenüber Rebell.at ist der Titel momentan noch nicht spielbar, erste Beta-Versionen sind Anfang 2008 zu erwarten.

MMORPG zum alleine Spielen

Seit nicht allzulanger Zeit versorgt uns ein ein kleines Indie-Entwicklerstudio (Soldak Entertainment, Inc.) mit brandaktuellen Informationen zu einem potentiellen Knaller – so sagen sie zumindest. Das Studio wurde 2004 von Steven Peeler gegründet, davor war er bei Ritual Entertainment als Technical Director beschäftigt.

Nun, prinzipiell bewirbt jeder seine Spiele als kommenden Super-Titel – aber nachdem wir bekanntlich nicht gutgläubig sind und erst überall unsere schmutzigen Händchen dran haben müssen, reagierten wir erst etwas skeptisch.

Das Spiel selbst bezeichnet sich als einzigartige Mischung aus Rollenspiel- und Strategieelementen. Eine nahtlose und völlig dynamische, zufällig generierte, atmende, sich entwickelnde Welt welche bei Fehlverhalten entsprechend darauf reagiert. Dazu gibts noch über 40 Kurzgeschichten, kleine Handlungsstränge die in über 60.000 Worte gekleidet sind. Hört sich nicht sehr spannend an – zumal die Grafik eher wie eine Mischung aus World of Warcraft und Super Mario Bros. wirkt. Nachdem wir hier im Alpenland aber keine Grafikfetischisten sind, haben wir für euch also einen Blick darauf geworfen.

Zur Auswahl stehen vier Charakterklassen (Warrior, Rogue, Mage und Priest) welche alle irgendwie grundlegend mal Barbaren sind – hört sich seltsam an, ist aber so. Aus diesem Grund habe ich erstmal als Warrior begonnen um dem Barbarentum selbst gerecht zu werden. Das Charakter- und Skillsystem ist in etwa mit Diablo, besser vielleicht Dungeon Siege II vergleichbar – nur, dass man nicht alleine sein Unwesen treibt sondern Häuptling seines eigenen Covenants (eine Art Pakt aufgrund von religiösen, politischen oder sonstigen ideologischen Gründen). Man bekommt als Leithammel seiner Gruppe ein eigenens Häuschen mit einer Kiste zum Items verstauen, einem Bücher- und einem Reliquenständer und ganz wichtig: in der Mitte steht ein Artefakt, welches sich Lifestone nennt.

Ich hüte mich nun davor, den üblichen Hack-&-Slay-Kram zu erklären, über diesen bekommt man nämlich Geld und Items – und zwar genau so wie man sich das vorstellt: mit ordentlicher Steuerung, nicht so wie beim kürzlich von uns getesteten LOKI – Im Bannkreis der Götter. Zusammengefasst ist alles dabei: verschiedene Waffenklassen, Rüstungen, Gegner, eine Art Townportal, Dungeons, dynamische Monsternamen (die glücklicherweise noch nicht übersetzt wurden) – ihr wisst schon.

Im Grunde genommen kämpft man also mit seiner eigenen Gruppe gegen andere Covenants, diese haben genauso einen Anführer und Mitglieder (die werden übrigens auf verschiedene Arten angeworben, manche werden durch das Lösen bestimmter Quests angeworben, andere stehen einfach so rum und wollen sich anschließen). Natürlich kann man auch diplomatische Beziehungen zu anderen Gruppen aufnehmen und handeln, Items oder Einfluss verkaufen. Aber konzentrieren wir uns auf den kriegerischen Aspekt – wir sind ja schließlich nicht irgendwelche Elfen sondern Barbaren: Der Kern eines Covenants ist der Lifestone – dieser hat eine bestimmte Kapazität an Lebensenergie, ist diese aufgebraucht ist’s aus mit der Maus. Einerseits kann der Lifestone direkt angegriffen werden und so Energie verlieren, andererseits können auch die Besitzer angegriffen werden – stirbt einer von ihnen, wird er/sie wiedergeboren und bezieht die Energie ebenfalls vom Lifestone. Um die Sache etwas zu vereinfachen regeneriert sich der Stein langsam. Es ist übrigens auch möglich einfach mal kurz am Lifestone aufzutanken, mann muss also nicht zwangsläufig sterben um Energie zu bekommen.

Wenn man alle anderen ausradiert oder mit den verbleibenden Frieden geschlossen hat ist das Spiel gewonnen – das kann mitunter sehr schnell gehen (wenige Stunden) oder aber auch ein paar Tage dauern. Je nach Schwierigkeitsgrad (hiervon gibts drei dynamische die sich am aktuellen Charakterlevel orientieren) passiert es natürlich auch, dass man vom Gegner geraidet wird und der eigene Lifestone zerstört wird. In beiden Fällen kann man sofort wieder ein neues Spiel erstellen (natürlich mit seinem alten Charakter) und das Ganze nochmal in einer neuen, zufällig generierten Welt versuchen.

Das geniale an Dephts of Peril sind die netten Spielerein der dynamischen Welt, immer wenn man denkt, es könne nichts Neues mehr geben und man habe bereits alles gesehen, taucht plötzlich ein neues Icon oder Popup auf. Das eine Mal wird die Stadt angegriffen und alle zuvor verfeindeten Covenants müssen plötzlich zusammenhalten um den Barbarenstamm zu schützen – das andere Mal entdeckt man wieder einen völlig neuen Gegnertyp oder einen neuen einzigartigen Gegner. Auch die zu sammelnden Bücher, die einerseits globale Boni bereitstellen, halten die ein oder andere interessante Geschichte (zum Lesen) bereit.

In der uns vorliegenden Version fehlen noch viele Dinge, so lässt sich das endgültige Ausmaß des Spiels schwer abschätzen – im aktuellen Zustand ist es allerdings schon als enorm umfangreich zu beschreiben. Das Konzept mit den vielen kleinen Kurzgeschichten (und die unzähligen dynamischen Nebenquests) finde ich ganz interessant und es erhöht auch den Wiederspielwert enorm, allerdings bin ich doch eher der Typ der eine zusammenhängende Handlung bevorzugt – das Spiel gleicht in seinem aktuellen Zustand weniger einem klassichen Rollenspiel oder Hack & Slay, es erinnert alles an ein MMORPG (aber zum alleine Spielen).

Die noch geplante Featureliste ist lang und der Erscheinungstermin wurde bereits einmal um ein halbes Jahr auf den jetzt gütligen Zeitraum (3. Quartal 2007) verschoben. Zwar ist mittlerweile eine öffentliche Demo herunterladbar, aber ich denke nicht, dass man so viel in so kurzer Zeit in ein Spiel pressen kann.

Jene unter euch die sich noch nicht weit genug vom Jäger und Sammler wegentwickelt haben, ein neues Hack-&-Slay-Spiel suchen und aufgrund der Suchtgefahr auf World of Warcraft verzichten wollen (oder müssen), sollten Dephts of Peril im Auge behalten.

Gothic 4 wird von Spellbound entwickelt

Die Zweckbeziehung zwischen Publisher JoWooD und Entwickler Piranha Bytes wurde nach Veröffentlichung des dritten Gothic-Teils beendet und die Mannen von JoWooD begaben sich auf die Suche nach einem neuen Entwicklerteam für den vierten Teil der Serie. Nun ist man fündig geworden: Gothic 4 wird von Spellbound entwickelt, die schon das hervorragende Airline Tycoon machten. Details zum Spiel stehen noch aus.

Bridge Builder 2 – Im Herbst stürzen Brücken ein

In den USA sind sie in einem desolaten Zustand, bei uns siehts angeblich auch nicht so viel besser aus. Die Rede ist von Brücken. Ihr wisst schon, diese Dinge die uns helfen über Schluchten und Flüsse zu gelangen. Falls also in den nächsten Jahren das große Einstürzen beginnt, wird es notwendig sein, neue Brücken zu bauen. Was bietet sich in dieser von schrecklicher Arbeitslosigkeit gebeutelten Zeit besser an, als sich auf einen lukrativen neuen Job vorzubereiten und schonmal das Konstruieren zu üben?

Nach dieser zweifellos besten Einleitung der letzten Zeit kommen wir also zur Sache. Bridge Builder 2 wurde vor einigen Stunden angekündigt. Das Spiel wird im Herbst zum Preis von 20€ unter dem Halycon Media-Banner erscheinen und diesmal von Cryptic Sea programmiert. Das ist ein neues Studio, das ein Entwickler des ersten Teils gegründet hat. Das urprüngliche Erfinderunternehmen Chroniclogic, das ja schon relativ bald nach Bridge Builder mit dem ähnlich angelegten BridgeIt daherkam (wir berichteten), hat mit dem Spiel anscheinend nichts zu tun.

Angekündigt sind 40 neue Levels, ein Szenarioeditor, neue Materialien und Belastungsproben und selbstverständlich auch eine neue Grafikengine. Wir sind gespannt.

Depths of Peril – Demo ist da (upd.)

Ein Kurzer für zwischen durch: wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben, wirds in den nächsten Tagen eine öffentlich verfügbare Demo zu Dephs of Peril von Soldak Entertainment, Inc. geben.

Zwar ist auf der Website schon seit letzter Woche etwas von „in einer Woche“ zu lesen, aber in unserem kürzlichen Gespräch mit Steven Peeler sagt er wörtlich „… we should be releasing a public demo in the next couple days.“ Über diese Aussage darf natürlich spekuliert werden, aber immerhin ist Steven der Eigentümer von Soldak und zugleich leitender Programmierer und Gamedesigner für das kommende Action-Rollenspiel – mit anderen Worten: er wird wissen, wovon er spricht.

Update, 16. August 2007:
Die Demo ist jetzt wirklich (ganz echt) verfügbar – Herunterladen könnt ihr das gute Stück z.B. bei GamersHell.com.