Kategorie-Archiv: Hardware & Gadgets

Logitech G502

Maus-Test: Logitech G502 Proteus Core

Die Logitech G502 (66€ Partnerlink) punktet mit einem großen Funktionsumfang: Von 11 individuell programmierbaren Tasten hin zu einer unterschiedlich beschwerbaren Gewichtskonfiguration für ein perfektioniertes Gleiten. Eine der besondere Eigenschaften ist auch das auf Wunsch freilaufende Mausrad. Damit erlebt man vielleicht keine Hochpräzisionsmomente, im Normalgebrauch scrollt man aber zum Beispiel bei Endloswebseiten extrem mühelos in die Unendlichkeit. Das Mausrad kann ansonsten nicht nur nach unten, sondern für unterschiedliche Funktionen auch nach rechts und links gedrückt werden. Maus-Test: Logitech G502 Proteus Core weiterlesen

Razer Blackwidwo Chroma

Keyboard-Test: Razer Blackwidow Chroma

Totgesagte leben länger. Und so sind mechanische Keyboards seit einiger Zeit wieder der neue, heiße Scheiß was Gaming-Tastaturen anbelangt. Diese versprechen mehr Präzision durch eine weit bessere Haltbarkeit bei deutlich weniger Abnützung sowie eine verringerte Reaktionszeiten beim Tastendruck und Anti-Ghosting-Layouts (also die Möglichkeit, viel mehr oder sogar alle Tasten gleichzeitig zu drücken, ohne dass Befehle verschluckt werden). Oft sind diese Tastaturen dafür sehr minimalistisch im sonstigen Funktionsumfang und trotzdem ziemlich teuer. Das hat mich lange davon abgehalten, den Umstieg zu wagen. Dann habe ich mir irgendwann vor Augen geführt, dass die Tastatur das Instrument, Werkzeug und der Alltagsgegenstand ist, den ich so ziemlich jeden Tag am meisten verwende. Deshalb habe ich mich in den lokalen Elektromarkt begeben, um das Schreibgefühl auf unterschiedlichen Modellen auszuprobieren, das natürlich immer eine starke subjektive Komponente hat. Keyboard-Test: Razer Blackwidow Chroma weiterlesen

Symbolbild: Xbox One- und Playstation 4-Controller

So funktionieren die Controller von Xbox One, Xbox 360 und Playstation 4 am PC

Auf der Suche nach dem perfekten PC-Gamepad sind wir immer wieder über Empfehlungen vor allem für den  Xbox- aber auch allgemein Konsolen-Controller gestoßen – auch von unseren Fans auf der Facebook-Seite. Und auch wenn wir es zu Beginn etwas kurios fanden, dass sich PC-Spieler freiwillig den oft verspotteten Konsolen-Eingabegeräten hingeben: Ja stimmt. Warum eigentlich nicht? Sie haben bekannte und beliebte Layouts, die meisten Spiele erscheinen ohnehin auch darauf abgestimmt und alles in allem sind die Preise leistbar (ansonsten findet man zu den älteren Modellen auch genügen Ripoffs). Es gibt längst die passende Software, um diese Geräte auch am PC anzuschließen. Und so funktionierts!

„Vive“: HTC und Valve kündigen Virtual Reality-Brille an

Vorbei die Zeiten, als sich alle Welt auf Oculus Rift freute. Der Markt VR-Brillen wird mit verschiedensten Produkten hart umkämpft sein. Auch HTC hat nun in Zusammenarbeit mit Valve ein eigenes Produkt angekündigt. Das Vive. Eine Präsentation gibts nächste Woche auf der GDC, ein DevKit im Frühjahr, das fertige Produkt zu Weihnachten. Tjo. See the trailer for no further information.

HideIPVPN: Der VPN-Dienst im Test

Erst die ganze Überwachungs-Snowden-Sache, die doch ein Umdenken in Sachen Internetsicherheit provozieren sollte. Und dann startete vor einigen Wochen mit Netflix ein neuer Streamingdienst in Österreich, der für Nutzer von VPN- und SmartDNS-Lösungen einiges mehr bietet, als für die lokal eingeschränkte Userschaft. Da passte es gut, dass uns HideIPVPN kürzlich anschrieb, ob wir nicht ihre VPN-Dienste antesten möchten. Wir haben für euch noch ein Gewinnspiel rausgeschlagen und uns an die Arbeit gemacht. HideIPVPN: Der VPN-Dienst im Test weiterlesen

Cyberith Virtualizer

Cyberith Virtualizer – Konkurrenz für das Virtuix Omni aus Österreich

Wir vermuten, es herrscht Freude beim österreichischen Startup Cyberith in Herzogenburg: Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung des Cyberith Virtualizer ist nämlich bereits knapp vor Halbzeit erfolgreich. Das Virtualizer ist ein speziell beschichteter Ganzkörper-Kontroller, mit dem ihr besser in virtuelle Welten eintauchen können sollt und erinnert von der Grundidee an das Virtuix Omni, funktioniert aber im Konkreten ganz anders. Wir hoffen, es bald mal irgendwo ausprobieren und dann näher vorstellen zu können.

Facebook kauft Oculus

Oculus Rift
Oculus Rift

Falls ihr euch auch wundert: Es ist noch nicht der 1. April. Facebook hat tatsächlich einen Deal mit Oculus vereinbahrt, das Unternehmen hinter der Virtual-Reality-Brille Rift zu kaufen. FB.Chef Mark Zuckerberg selbst hat diesen Handel auf Facebook verkündet. Als Kaufpreis werde 2 Milliarden Dollar (1,45 Mrd. Euro) kolportiert.

An den Gamingplänen des Rifts soll sich erstmal nichts ändern – sie sollen höchstens beschleunigt werden, sagt Zuckerberg.

Reaktionen auf den Deal

In einer der ersten Reaktionen auf den Deal, wurde eine Minecraft-Version für das Rift offensichtlich abgeblassen (mehr dazu).

Auch andere Stimmen klangen skeptisch. Der selten um harte Worte verlegene Duke Nukem-Erfinder George Broussard verglich den Deal mit der Zerstörung von Alderran durch den Todesstern in Star Wars. Zum Trost meint er, es hätte schlimmere Übernahme-Nachrichten geben können, wenn Microsoft oder Adobe die Indie-3D-Engine Unity gekauft hätten.

Etwas positiver sah es Raphael van Lierop (The Long Dark), der die gesteigerte Mainstream-Tauglichkeit betonte. Dieser Deal würde Virtual Reality für mehr Entwickler interessant machen.

Deus Ex-Erfinder Warren Spector hingegen fragte sich, was denn der Nutzen für Facebooks Kerngeschäft sein könnte:

Steam-Controller irritiert Tester auf GDC

Valve bastelt die Prototypen immer noch selbst im 3D-Drucker
Valve bastelt die Prototypen immer noch selbst im 3D-Drucker

Auf der Game Developers Conference konnten sich Besucher in den vergangenen Tagen eine neue Version des Steam-Controllers ansehen, der für Valve ein wichtiges Element beim Erfolg der Steam-Expansion sein dürfte. Die Prototypen sorgten dabei bei vielen Testern offensichtlich für Zweifel. Steam-Controller irritiert Tester auf GDC weiterlesen

Playstation 4 im Test: Warten oder jeden Preis zahlen?

Playstation 4
Die Playstation 4 gibt sich hübsch neben eurem TV-Gerät

Seit wenigen Wochen sind die neuen Konsolen im Handel. Auf Ebay & Co machen Spekulanten derzeit Vorweihnachts-Gewinne, denn die Hersteller rühmen sich damit, dass Spätentschlossene wegen der hohen Nachfrage im regulären Handel kaum an ein Gerät kommen. Aber wie sehr müssen sie sich darüber grämen? Wir hatten die Playstation 4 für einen einwöchigen Testlauf im Haus. Alles, was ihr darüber wissen müsst. Playstation 4 im Test: Warten oder jeden Preis zahlen? weiterlesen

PlayStation 4 – Die wichtigsten Infos zu Sonys neuer Konsole

Killzone: Shadow Fall
Killzone: Shadow Fall

Heute nacht wurde die Playstation 4 angekündigt. Die neue Konsole von Sony setzt – wie erwartet – vor allem stark auf Online-Features und ist ansonsten – wie erwartet – ein sehr PC-ähmlich konstruiertes, leistungsstarkes Ding. Erscheinen soll es Ende 2013, ein Preis wurde nicht genannt. Gezeigt wurde die Konsole selbst interessanterweise auch nicht.

In einer zeitweise spröden Präsentation zeigte Sony viele Features, die wir in ähnlicher Form schon von der WiiU und Xbox 360 kennen. So kann die Konsole Spiele auch auf die PS Vita streamen und ihr dort weiterspielen, wenn euch jemand den Fernseher streitig macht. Auch der PS Move-Controller wird untersützt, mitsamt einer 3D-Tracking-Kamera. Das Originalzubehör ist ein moderart reformiertes DualShock-Gamepad mit Share-Button und Touchpad. Was bei Diablo 3 für eine Verschmelzung von Multi- und Singleplayermodus sorgte, dürfe also in Zukunft zum Standard werden und noch einige Stufen weiter gehen. (Übrigens, Diablo 3 wird für PS3 und 4 erscheinen).

Online im Zentrum

Auf Wunsch können euch bei allen Games jederzeit Freunde über das Web zusteigen und entweder mitspielen, euch zusehen, mit euch quatschen oder kurzzeitig das Steuer übernehmen, um euch zu helfen. Eure Abenteuer könnt ihr zudem auf zahlreiche Devices bzw. ins Web streamen. Zudem schneidet die Konsole permanent die letzten Minuten mit, sodass ihr coole Momente sofort online teilen könnt. Spielen scheint irgendwie eine öffentliche Angelegenheit zu werden.

Knack sah zeitweise knuffig, aber auch actionreich unt interessant aus
Knack sah zeitweise knuffig, aber auch actionreich unt interessant aus

Frühere Playstationspiele sollen übrigens nicht direkt unterstützt werden, sondern aus der Cloud gestreamt spielbar werden. Spiele sollen schon gespielt werden können, während ihr sie runterladet. Zudem wird euch ein Algorithmus Spiele vorschlagen, die ihr mögen könntet und euch Teile davon im Hintergrund automatisch im Hintergrund auf die Platte laden. Mehr durch die Blibliothek zu stöbern soll dadurch gefördert werden. Auch Free-to-Play-Modelle im allgemeinen mehr Platz bekommen. Das alles bedeutet, dass Digital Distribution eine zentrale Rolle spielen wird. Übrigens: Ob die Konsole wirklich „always on“ sein muss, wurde nicht gesagt. Für die meisten Funktionen scheint es aber absolut notwendig zu sein.

Einige Spiele, wenig exklusiv

All das kann ebenso cool eingesetzt werden wie es spooky ist. In Sachen Spiele zeigten Entwickler einige Ausschnitte. Neben der neuen Marke, dem knuffig wirkenden Action-Adventure Knack, war ein neues Killzone mitsamt vermaledeiter Quick Time Events zu sehen, ehe mit Driveclub ein Autorennspiel gezeigt wurde, bei dem sogar die Autositze und Lichter besonders aufwändig modelliert sind. Eh imposant und so, aber ich behaupte ja, das wird den meisten Spielern selten auffallen, währen sie mit 200 km/h irgendwo durch die Landschaft donnern.

Etwas absurd klischeehaft wurde es dann bei einem kleinen Vortrag von Quantic Dreams-Chef David Cage, der statt Szenen aus Beyond lieber über Emotionen in Stummfilmen sprache, eher er dazu überging mit einem historischen Polygoncount-Vergleich zu nerven. Andere Spiele wurde natürlich auch gezeigt. Bei mir fiel leider der Stream von der Präsentation immer wieder aus (angesichts der Ausrichtung der PS4 als Streaminggerät schon ironisch), vielleicht habe ich deshalb etwas verpasst, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich von den gesehenen Dingen nichts.

Braid-Entwickler Jonathan Blow zeigte mit The Witness in einer recht wenig sagenden Präsentation ein modernes Myst. Ein neues Final Fantasy soll auf der E3 zu sehen sein. Schon auf der letztjährigen hat mich Watch Dogs mit seiner bisher letzten Präsentation ganz happelig gemacht, das nun auch endlich wieder einmal gezeigt wurde. Aja, und Destiny – das ja trotzdem ein spannendes Projekt ist. Natürlich: Das Who is Who der Publisherwelt war vertreten und wird die PS4 unterstützen. Das Wort „exklusiv“ hörte man aber auffallend selten.

Kurz zur Hardware

Sony hielt sich bedeckt. Eine nicht spezifizierte Festplatte mit wohl variablen Größen wird im Gerät stecken. 8 Gigabyte an GDDR5 Ram, eine CPU mit x86-Architektur und 8 Kernen soll neben einer „stark verbesserten“ PC-GPU laufen, die „fast 2 Teraflops an Performance“ schafft.

Was ist euer bisheriger Eindruck für die PS4? Ist der Kauf beim Launch schon eingeplant? Wird es euch leicht fallen, darauf zu verzichten? Oder wird es euch gelingen, auf den ersten Preisnachlass zu warten? Wir sind gespannt auf Meinungen.