Craig Alexander von Turbine lehnte sich bei der Games Developer Conference in Texas reichlich weit aus dem Fenster und sagte sinngemäß aus, dass Konsolen dem PC in Hinblick auf MMORPGs prinzipiell überlegen sind. Klar, die Aussage ist reißerisch und eine entsprechende Überschrift ein sofortiger Eyecatcher. Doch musste ich mich nach mehrmaligem Lesen seiner Ausführungen fragen, wie der gute Mann sein Statement denn rechtfertigen möchte.
Immerhin entwickelte sein Studio Turbine einige Online-Rollenspiele für den PC und zumindest Herr der Ringe Online läuft noch immer recht passabel. Verwunderlich auch, weil es für die von ihm genannten Konsolen bis auf Ausnahmen wie Final Fantasy Online keine nennenswerten Spiele dieses Genres im Handel gibt. Momentan in Arbeit befindlich sind Age of Conan und Champions Online, jeweils für die Xbox 360, welche allerdings auch nur vom PC auf die Konsole portiert wurden. Für den PC hingegen boomt die Welt der Online-Unterhaltung nicht erst seit Genreprimus World of Warcraft. Warum also den Computer als scheinbar MMO-untauglich hinstellen?
Alexanders Vision von MMORPG´s auf Next-Generation-Konsolen hört sich natürlich vielversprechend an: Grindinglastige Spiele sind ihm nach ein No-Go auf der Konsole. Ob und wie sich das in der Tat umsetzt, obliegt natürlich jedem Entwicklerstudio selbst und schließlich hat es Turbine selbst bei Herr der Ringe Online nicht geschafft, Grinding gänzlich zu vermeiden.
Was sagt ihr? Sind Konsolen gegenwärtig und in Zukunft eine dem PC überlegene MMO Plattform?
Nintendo hat heute bekannt gegeben, dass
Endlose Wartezeit, einen Holperstart und die facettenreiche Charaktererstellung habe ich in Champions Online nun hinter mich gebracht und die ersten Stunden im eigentlichen Spiel verbracht. Dabei ist unsere erste Wirkungsstätte die Hauptstadt der Superhelden – Millenium City. Diese Wird von außerirdischen Invasoren, Qularr genannt, angegriffen und besetzt. Wir müssen nun dafür sorgen, dass die Invasion beendet und die Stadt befreit werden kann. Dafür nehmen wir handelsüblich Quests von NPC´s an, erledigen die Aufträge und heimsen Belohnungen ein. Dabei werden praktischerweise die Ziele aller angenommenen Quests auf der Karte angezeigt, damit man sich auch nicht verläuft. 
Cryptic, die Macher von dem hier behandelten Champions Online, haben mich innerhalb dieser Woche durch eine Achterbahn der Gefühle geschickt. Es begann bereits vor fünf Tagen, als sich meine Vorfreude auf das Spiel so langsam aber sicher in Luft auflöste. Erst heute wurde auf mein Ticket reagiert und mein Konto, ohne Abschließen eines zusätzlichen Abonnements, aktiviert. Direkt anschließend aktualisierte ich immer noch etwas wütend meinen Spielclient und konnte nun endlich den ersten Schritt zum eigenen Superhelden tätigen – die Charaktererstellung.
Gestern hat ein neues Online-Rollenspiel das Licht der Welt erblickt. Das ist in heutigen Zeiten kein großer Grund zur Aufregung, aber immerhin hebt sich Champions Online schon rein äußerlich von den meisten anderen Genrevertretern ab, denn hier schlüpfen wir in die Haut eines Superhelden, der seine Stadt und die ganze Menschheit vor der totalen Zerstörung retten soll.
Eine Woche ist vergangen, es ist wieder Zeit für einen weitere Videorunschau. Die fällt heute etwas schlank aber dafür hochwertig aus und bringt euch Videos aus S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat, Assassins Creed 2 und dem inoffiziellen Gothic-Nachfolger Risen. Scheint mengenmäßig immer noch Sommerloch zu sein. Weitere neue Machwerke könnt ihr gerne in den Kommentaren vorschlagen, falls wir was Lässiges übersehen haben. 


Es ist wieder so weit. Oder eigentlich ist es zum ersten Mal so weit. Jedenfalls ist es so weit. Die Rebell-Videoschau gurkt durch die Welt um euch zu erfreuen, weil wir nicht im Stande sind andere Inhalte zu schreiben. Sommerloch, Sommerhitze und Sommerredakteursfaulheit und so.
The Chronicles of Spellborn dürfte vermutlich nur den versierteren Online-Rollenspielern unter euch etwas sagen. Das MMORPG wurde erst vor ein paar Monaten über Frogster released und wollte mit der Abkehr vom genretypischen Kampfsystem punkten. Ehrlich gesagt stand das Spiel auf meiner Liste der MMORPG-Geheimtipps für dieses Jahr, aber man verzettelte sich tierisch, in dem auf dem man auf monatliche Gebühren beharrte, um das Spiel zu finanzieren. 