In den vergangen Wochen kam durch das ZDF Magazin „Frontal 21“ erneut eine Diskussion über gewaltverherrlichende Spiele und ihre Wirkungen auf. Doch heute um 18 Uhr beim Magazin „Mona Lisa“ (ebenfalls ZDF) geht es nicht um die Gewalt in Computerspielen sondern um die Teils frauenfeindliche Haltung und um die angeblich vielfachen Vergewaltigungen virtueller Frauen.
Furzen im Dunkeln tut gut
Besux: Im Winter sollte man nicht ganz so schnell fahren wie sonst, das ist mir mittlerweile bewusst. Nachdem ich bereits gestern nur recht knapp dem Tode entgangen bin als ich mit 150 … äh 130 (ich fahr natürlich nie zu schnell) auf der Autobahn in Richtung Leitplanke geglitten bin, hat es mich heute im Kreisverkehr gedreht. Zwar ist der Adrenalinkick absolut nicht zu verachten, dennoch wollte ich schon noch meinen 20. Geburtstag erleben. Der gestrige Abend war ebenfalls durchaus amüsant. Sehr feucht-fröhlich (mich wankts jetzt noch ein wenig), allerdings weit weniger gefährlich als meine morgendlichen Auto-Erfahrungen. Ich glaube Majin wollte dazu später noch ein paar Worte schreiben, drum lass ich das jetzt einfach mal im Raum stehen.
king_erni: Ich nutze diese Blog-News gleich einmal, um ein bisserl Werbung für meine aktuellen Hardware-Verkäufe zu machen. Schließlich muss ich ja irgendwie an das Geld für Bußgeld, Nachschulung und sonstige Aufwendungen kommen. Also, los geht’s: als erstes verkaufe ich einen formschönen Halb-Alu-Halb-Blech-Tower von Cooler Master mit dem freudigen Namen Cavalier CAV-T03. Das gute Stück ist so entworfen wurden, dass ihr weder zum Installieren von Laufwerken (DVD, HDD & Floppy), noch zum Einbau von PCI- und AGP-Karten Schrauben braucht. Selbst ist der Tower gerade mal drei Wochen alt und kommt in OVP samt Rechnung. Preislich hatte ich mir so 75 € exkl. VK vorgestellt. Wer der Post hingegen nicht überflüssig viel Geld in den Rachen werfen will und zudem in Niedersachsen, Deutschland wohnt, der kann das Ding auch gerne bei mir zu Hause abholen. Natürlich inklusive einer Tasse Kaffee, einem großen Stück von Omas Christstollen und etwas Hardwaregequassel. Sollte euch so ein Tower aber zu kantig sein, so könntet ihr etwas Freude an ein paar runden DVDs oder CD-Roms bekommen. Diese beinhalten zu 100 Prozent ein großes Stück an Softwareunterhaltung vom Schlage eines Praetorians oder Myst 3: Exile. Allerdings stellen diese beiden Titel noch nicht das komplette Angebot dar, wer also mehr zu den Softwareperlen wissen will oder Interesse am Tower hat, dem lege ich meine Email-Adresse (king_erni@rebell.at) wärmstens ans Herz ;-) Des Weiteren hab ich hier auch noch ein 15 Zoll Monitor von Belinea und ein bisserl Kleinkrams an Lüftern, Kabeln und sonstigem Gedöns rumliegen. Einfach mal anfragen! Alternativ nehme ich auch gerne Spenden entgegen. Die Kontodaten können auch per Email erfragt werden. Also, liebe Rebell.at-Leser, auf zum Kaufrausch und denkt immer brav daran, Weihnachten steht in genau zwölf Tagen vor der Tür *gg*
Majin Ja, gestern war es in der Tat ziemlich lustig…Nach einem kleinen Konzert in unserem wirklich sehr kapitalistischem Veranstaltungshaus der Kommunistischen Partei Kapfenbergs (2,80€ für Dosenbier!!) waren wir ziemlich „zua“ noch in der Stadt, woran ich aber keine Erinnerungen mehr habe… oder nur vereinzelte Augenblicke… Es war also genau das, was man unter einem gelungenen Abend versteht!
Heute hingegen lässt sich die Stimmung auch leicht beschreiben – Kopfweh. So lustig es gestern war, so schlimm ist es heute. Der Grad des schlechten Zustands am nächsten Tag verhält sich immer direkt proportional mit der am Vortag konsumierten Menge alkoholischer Getränke…natürlichen beeinflussen Variablen wie fettes Essen oder die Zeit auch maßgeblich das Resultat… das wäre dann also ungefähr so: Zustand = (Alkoholmenge – Essen) / Benötigte Zeit…. Mit so hoch wissenschaftlichen, Restalkohol bedingten Anwandlungen beende ich meinen Beitrag auch wieder, ist glaube ich besser so… ;)
Schnech Fetter Tag. Gestern derbst in der Disse abgegangen und heute morgen Tennisspiel gehabt. Tja im Einzel hab ich zwar verkackt, aber Doppel war mal wieder eine starke Erfahrung. Glatt mal einen mit dem ersten Aufschlag zu Boden gestreckt. Sau geil! Testosteron pur sag ich euch. Naja heute steht dann nich mehr viel an. Bisschel rumhängen, eventuell mit der Freundin heute abend was starten und wenn das nich dann gehts ab zum besten Kumpel und Filme reinziehn. Everquest plätschert immernoch vor sich hin und Underground 2 macht auch nur fürn paar Minuten Spaß. Die Xbox könnte mal wieder entstaubt und angeschmissen werden. Will mir nicht wer günstig ein Halo 2 verkaufen? Naja haut rein ich leg mich erstmal ein wenig hin. Eine Massage wär jetzt fett. Naja mal Freundin anrufen! ;) Tschööß!!
Drei Kekse sind mechanisch unmöglich
Samstag, 10:02 – das Telefon klingelt. Geschockt springe ich aus dem Bett. Verdammt! Mein Zug fährt schon in einer dreiviertel Stunde, und ich hab noch nicht einmal meinen Rucksack gepackt! An solchen Momenten verflucht man den Alkoholgenuss vom Vorabend… Ausgerechnet am Tag des zweiten großen Rebellentreffens sollte ich also verschlafen und musste zum einzigen Zug, der zu einer humanen Zeit in Salzburg ankommen würde, hetzen wie ein Irrsinniger. Irgendwie hab ich es dann doch noch geschafft (ein Dank an das Taxi "Mama") und saß im zweite Klasse Abteil des Zuges "Ferdinand Raimund" zwischen Leoben und Salzburg. Erfreulicherweise habe ich für diese dreieinhalbstündige Fahrt nicht viel mehr als die Tageszeitung, ein Buch und einen Kugelschreiber mit Block zum Zeitvertreib dabei. Laptop, Gameboy, MP3-Player und Taschenradio haben es irgendwie geschafft genau zum richtigen Zeitpunkt den Geist aufzugeben.
Kurios wird es dann erst, als nach der dritten geschriebenen Zeile in meinem Notizblock plötzlich die Tinte des Schreibwerkzeuges ausgeht – Murphy’s Law hat wieder voll zugeschlagen. Letzte Rettung nachdem mein Buch über globale Marktwirtschaft mich nicht mehr so recht fesseln wollte und die Zeitung ausgelesen war: das Handy! Nach drei Telefonaten und zwei SMS-Nachrichten blicke ich entsetzt auf die Akku-Anzeige, die ist nämlich leer. Der Rest der Zugfahrt ist Schweigen…
Um 14:40 erreiche ich den Salzburger Hauptbahnhof, wo mich The BluesBrother bereits freudig grinsend begrüßte. Auch er war gerade eingetroffen und gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach unserem Abhol-Dienst, den wir in Form von bvs und dem aus Deutschland zugereisten Flint auch schnell fanden. Ja liebe Leute, ich habe flint getroffen! Das Phantom aus der Rebell-Redaktion, von dem bislang niemand wusste wie er aussieht stand in seiner wahrhaftigen Gestalt vor mir. Die Reise hatte sich also bereits gelohnt.
Weiter ging es nach Großgmain (Ich möchte anmerken, dass das mindestens ein genauso großes Kaff wie St. Lorenzen ist!), wo uns Suit und seine Schwester Tigershadow bereits im Verlies (a.k.a. Computerzimmer) des Rebell-Vizechefredakteurs empfingen. Man muss sich ein Kammerl, vollgestopft mit Spielen, technischem Gerät und einer Couch vorstellen, das so niedrig ist, dass BluesBrother mit seiner Brust bereits an der Decke anstieß. – r0x!
Jetzt stellt man sich als Außenstehender so ein Treffen als wilde Sauferei vor, wo nur über Computerspiele gesprochen wird und Star Trek-Filme angesehen werden. Aber nieder mit den Klischees! Die bislang Eingetroffenen spielten erst einmal eine Partie Carcassonne und warteten bis weitere Rebellen auf der Bildfläche erschienen. Diese kamen auch in Form von Mr. Cruzer, "el hermano de bvs" Thomas und nach getaner Arbeit auch Redakteurs-Schlampe Gray.
So verflog der Nachmittag, inzwischen war es Abend geworden, und nachdem mir von meinem Vize erstmals Half-Life 2 vorgeführt wurde (bezeichnenderweise mit Steam-Problemen) machte sich der ganze Tross dazu auf über die Grenze nach Deutschland einzumarschieren – genauer gesagt nach Bad Reichenhall. Hans Söllner haben wir leider nicht getroffen, dafür aber im Restaurant "Don Camillo" diniert, wo uns Chef mit seiner Herumbrüllerei ("Wer bekommt Pizzakotze?" – wir wissen übrigens was es wirklich heisst ;)) amüsierte. Bluttriefende Steaks und sehr schmackhafte Pizzen wurden eingeworfen und die ersten Biere des Abends in die Kehlen geschüttet. An dieser Stelle möchte ich mich übrigens über die Praxis beschweren, dass in Deutschland ein "kleines Bier" offensichtlich nur 0,2 Liter beinhaltet. Liebe Nachbarn, in solchen Gefäßen trinken wir Österreicher unsere Schnäppse!
Nachdem uns die Hosenknöpfe beinnahe davonplatzten kam es zum eigentlichen Highlight des Abends. Unser Herr "Ich trinke keinen Alkohol" Flint hat sich die Kante gegeben und gesoffen wie ein schwarzes Loch! Der norddeutsche Hüne erstaunte uns damit, dass er jedes einzelne(!) seiner Getränke "auf Ex" vernichtete doch etwas. Vielleicht geschah dies deshalb, weil er unseren Dialekt-Mischmasch nicht anders verstehen konnte. Seine Aussprache des Wortes "Oachkatzlschwoaf" ist mittlerweile allerdings nahezu perfekt.
Es ging zurück nach Österreich wo wir wieder im Wohnzimmer von suit landeten. Die heimischen Biervorräte wurden angezapft und nachdem eine Art Activity begonnen wurden fingen die lustigen Ideen nur so zu sprudeln an. Es wurden Hofer-Kekse (=Aldi) ans Tageslicht gebracht und die Salzburger Rebellen behaupteten, es wäre mechanisch nicht möglich mehr als zwei dieser Kekse auf einmal zu essen.
Nachdem ich mir aufgrund von akuter Atemnot schon bei zwei Keksen fast den Tod geholt habe, war ich durchaus geneigt dieser These zuzustimmen, aber wir alle hatten die Rechnung ohne BluesBrother gemacht. Der stopfte in sein gigantisches Maul ganze drei dieser Kekse und schaffte es auch noch die fast zur Gänze drinnen zu behalten und runter zu schlucken. Kauen war allerdings nicht mehr drinnen, der "Fredl" saß also einige Minuten da und speichelte vor sich hin…
Währenddessen philosophierten die restlichen Rebellen über betrunkene Pfarrer, weiße Mäuse und andere weltbewegende Dinge vor sich hin, oder brachten Flint einige Wörter des österreichischen Sprachschatzes bei. Honk, bis dahin recht unauffällig geblieben, trieb es in diesen Minuten mit einer Bierflasche extrem bunt. Wir ließen den Abend dann langsam geschockt ausklingen. Es war schon spät geworden und nachdem ich eine Step-Einlage zum Besten gab, Tigershadow sich widerwillig eine Kriegsbemalung anlegen lassen musste, Suit einen minutenlangen Regentanz hinlegte und uns allen selbst das Spielen des Klassikers "Stille Post" nicht mehr angemessen lustig erschien bezogen wir die Zimmer zur Nächtigung.
Am nächsten Morgen durften die Auserwählten die früh genug aufstanden Suits selbstgemachte Marmelade verkosten, bevor man sich vor den Party-PC begab und Worms World Party spielte. Das war ein Spiel, das sogar der Nixchecker Flint irgendwie erlernte, durch hinterlistige Taktiken und unehrenhafte Lippenbekenntnisse gewann allerdings die asoziale bvs den Kampf um die Würmer.
Jetzt kam es zum Eklat: Flint kannte als Deutscher weder ein Käsekrainer (=Eitrige) noch Berner Würstel. Das konnten wir Österreicher als allwissende Kompetenzelite natürlich nicht zulassen, weshalb es zu Mittag ein leckeres Wurst-Essen gab.
Etwas unsicher aber sehr wacker schlang unser deutscher Besucher die Mahlzeit in sich hinein. Sein Glück, dass er uns erst viel später mitteilte, dass er nicht wisse was ein Backhendl ist, sonst wär ihm vor lauter Mittagessen wohl der Magen geplatzt – Notiz für das nächste Treffen…
Mittlerweile wurde es Zeit aufzubrechen und aus Gründen des Zeitmangels ging sich ein Besuch des Salzburger Christkindlmarktes (bzw. dessen Glühweinständchen) nicht mehr aus. Der Reihe nach reisten wir vom Salzburger Hauptbahnhof wieder ab, nicht ohne das nächste Treffen zu besprechen, das entweder in Wien oder Husum (Norddeutschland) stattfinden soll.
Ich saß als erster im Zug, sah mir die Salzburger Weiblichkeit mit tränenüberströmten Augen nachwinken und machte mich auf eine lange Reise gefasst. Zum Glück hatten wir vergessen meine mitgebrachten Printmagazine zu verbrennen, sodass ich doch noch einige Ausgaben der Gamestar aus dem Jahre 1999 zu lesen hatte.
Zu bemerken wäre noch, dass das Land Salzburg wie die Steiermark ist, nur deutlich weniger 1337. Und außerdem ist es beschämend, dass aus der Rebellenhochburg Kapfenberg nur ein einzelner Abgesandter angereist ist!
<center><img src="http://www.rebell.at/temp/rebellistcool_klein.gif" border="1" bordercolor="black"></center>
S.T.A.L.K.E.R. – Der Releasetermin bleibt
Alle Shooter-Fans haben gestern einen Schock bekommen, als sie hörten, dass S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl erst Ende nächsten Jahres erscheinen soll.
Das Gerücht einer Verschiebung setzten Journalisten in die Welt, die bei einer Vorführung des Spiels dabei gewesen sein sollen. Ihnen zur Folge soll wohl die riesige Spielwelt weitgehend fertig sein, jedoch fehlen NPCs und viele Gameplay-Bestandteile.
THQ hat gegenüber Gamesradar.com die Behauptung zurückgewiesen. Sie halten weiterhin am alten Releasedatum im Mai 2005 fest. Wer sich übrigens für das Spiel interessiert könnte sich unsere Preview oder das aktuelle Special der Kollegen von GamingXP ansehen. Links dazu wie immer nachfolgend…
Tony Tough 2 – Erstes Bild offenbahrt Radikaländerung
Im kommenden Jahr werden uns die Italiener von Prograph mit einem neuen Abenteuer des zerstreuten Detektiven Tony Tough beglücken. Wo uns wegen Releaseverzögerungen für den deutschen Sprachraum im ersten Teil noch eine veraltete aber liebevolle 2D-Comic-Grafik geliefert wurde, scheinen uns nun hochdetaillierte gerenderte Hintergründe präsentiert zu werden. Im Endeffekt bedeutet dies weniger Comic-Stil und einen realistischeren Eindruck. Schaut man sich aber die Render-Artworks der Charaktere, so findet man durchaus den alten stark überzeichneten Stil wieder. Ob die Mischung stimmt wissen wir voraussichtlich im ersten Quartal 2005. Das neue Bild findet ihr auf der offiziellen Website in der Rubrik „Diary“.
Tony Tough in „A Rake’s Progress“ wird geschichtlich übrigens ein Prequel zu And the Night of Roasted Moths, spielt also vor den Geschehnissen des ersten Teils.
Es hört nicht mehr auf… – und es wird kein Ende nehmen (16:45)
Tanatos: Ich hasse es. Warum muss ich jedes Jahr zu Weinachten erfahren, dass überall zu viel Schnee liegt? Andauern kommen auf jedem TV Kanal Meldungen über zu viel Schnee, Galtteis und alle die Dinge die ein richtiger Winter mit sich bringt. Ich weiß ja nicht wie viele von euch auch hier oben im Norden von Deutschland wohnen, aber ich denke einige wissen ganz genau was ich meine. Bevor es hier oben mal schneit, fällt in China ein Sack Reis um und verletzt dabei einen Chinesen.
Ich kann mich noch schemenhaft an die alten Zeiten errinern, wo es bei uns noch geschneit hat. Da hatte man hier oben weiße Weinachten und man konnte Schlittenfahren gehen und das Beste, die Schule fiel aus. Und jetzt wo es anscheinend nie mehr richtig schneit, muss man auch ständig in die Schule gehen, wobei in anderen Gegenden die Schule geschloßen beleiben, weil über Nacht einfach zu viel Schnee gefallen ist.
Es wäre einfach mal wieder schön, wenn ich doch endlich mal wieder weiße Weinachten erleben könnte, aber wer weiß, wann dass mal wieder hier bei mir zu Hause eintreffen wird. Schade eigentlich, das war immer so schön.
Majin: Es ist zwar erst 11 Uhr morgens, aber ich bin schon seit Stunden wach. Statt einmal Ausschlafen zu können um mich von meinem harten Arbeitsleben als Bundesheerler//Pseudo-Zivildiener zu erholen muss ich aufstehen und meinen Großeltern beim Möbel schleppen helfen. Ist ja ganz interessant die Hitler-Jugend Zeugnisse von meinem Opa oder die Kinderzeichnungen meiner Mutter zu finden, ich kann mir jedoch spannendere Tätigkeiten für einen Samstagmorgen vorstellen. Schlafen zum Beispiel. Oder Computer spielen. Beides scheint für mich aber unmöglich zu sein, denn zuhause angekommen ereignet sich schon der nächste Tiefschlag – mein PC ist besetzt. Von meinem älteren Bruder. An Gewaltanwendung möchte ich vorerst nicht denken -nicht weil es moralisch nicht vertretbar wäre seinen eigenen Bruder zu schlagen, doch die physischen Vorteile liegen nicht gerade auf meiner Seite -aber wie krieg ich ihn nur da weg? Wie besessen baut er eine Achterbahn nach der anderen, erfreut sich an tragischen Unfällen seiner Park- Besucher und experimentiert mit dem Salzgehalt seiner Pommes herum. Keine Chance ihn durch Reden wegzubewegen…Strom abschalten? Auch keine gute Idee, der angesprochene körperliche Nachteil würde sich da wieder stark zu meinen Ungunsten zeigen… Da auch Bitten und Flehen keine Wirkung zeigen, muss ich kapitulieren und meinen getunedn Wagen wohl in der virtuellen Garage verstauben lassen und auch die Jedis werden heute mein Lichtschwert nicht mehr zu spüren bekommen…
king_erni: Es ist kurz vor Weihnachten und von Besinnlichkeit und Nächstenliebe ist keine Spur. Okay letzteres hatte ich, auch wenn in einer Form, die mir und zukünftig wohl auch meinem Geldbeutel so gar nicht zusagt, vor ein paar Wochen zur Genüge: Mein – besser: unser – getreuer Fiat wollte sich nämlich unter meiner mehr oder weniger geschickten Führung mit einem Nissan Sunny paaren. Leider ergab diese zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Paarung bis auf einen gehörigen Blechschaden sonst keinerlei kreativen Output. Nur gut, dass unsere Vollkaskoversicherung für den größten Batzen des Schadens aufkommt. Leider kamen just beim Zenit der Paarung ein paar getreue Gesetzeshüter vorbei und nahmen sich des Paarungsversuches aufgrund von Erregung öffentlichen Ärgernisses pflichtbewusst an. Blöd nur, dass ich dabei die Zeche in Form von Bußgeld und höchstwahrscheinlich auch Nachschulung – zwar gerechtfertigter Weise, aber für einen Schüler dennoch extrem teuer – bezahlen darf. So und wenn mir jetzt noch jemand mit der Frage nach dem NFSU 2-Test kommt, dann fahr ich bei ihm mal eben mit unserem neuen Fiat vor ;-)
Besux: Jaja, der arme Majin meckert wegen ein paar Möbeln. Ich armer Kerl bin schon wieder seit 6 Uhr auf den Beinen und darf mich auch noch darüber ärgern, dass der gute king_erni meinen bereits existierenden Blog-Eintrag überschrieben hat. Wie dem auch sei, ich wollte mich an dieser Stelle nicht über den nicht-existenten, sinnlichen Zusammenhang zwischen den Worten „Frauen“ und „Logik“ auslassen, weil das den Rahmen sprengen würde. Deshalb habe ich mich über die schöne Nachricht gefreut, dass Innenminister Strasser, nicht mehr eben diesen Posten besetzt. Wenn jetzt auch noch die Frau Gehrer ihren Platz räumen würde, wäre ich bereits zufrieden. Aber lassen wir die Utopien – zumindest bis zur nächsten Wahl. Ich bin ja kein großer Freund vom Jörg aus Kärnten, aber ich hoffe er wird mit einer baldigen Wortmeldung mal wieder für Radau sorgen, dann kommt das Ganze vielleicht früher als gedacht ins Rollen.
flint: Mir ist grad durch den Kopf gegangen, was passieren würde, wenn ich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen würde. Würde ich dann als Tiermörder in die Geschichtsbücher eingehen? Würden sich die netten Menschen an meiner Seite von mir abwenden? Oder passiert einfach garnichts? Wer weiß…
Age of Empires 3 – Noch ein Häppchen
Nachdem schon letzten ein kleines Info-Häppchen über die Epochen aus Age of Empires 3 erschien versorgt uns Ensemble Studios nun mit einer weiteren Zeit.
„1200 BC – The Trojan War“ so heißt es nun auf der offiziellen Seite der Entwickler. Dies lässt sicherlich auf die im Spiel vorkommenden Epochen schließen, da schon mit der Zeitangabe „2300 BC Sargon I. unifies Sumeria“ wahrscheinlich die Sumerer im Spiel auftreten werden.
Spekulieren können wir jetzt wieder über die weiteren Völker, die durch die neue Information, in Frage kommen würden.
Und täglich grüsst das Murmeltier!
Suit: Ich hab mich gerade gefragt, ob ich der einzige fähige Mensch auf Gottes Erdboden bin. Wenn ich mir manche Menschen so ansehe, kommt es mir derbstens hoch – ich frage mich dann immer wieder, wie manche es geschafft haben, so lange zu überleben, ohne sich versehentlich selbst umzubringen. Grade gestern habe ich bei meinem Internetanbieter angerufen, weil mir die netten Kerle vor einer Woche meine Bandbreite von 256kbit auf 1024kbit aufgestockt haben. Die Bandbreite wurde aber ohne Vorwarnung vor 3 Tagen wieder runtergesetzt. Nach einem kurzen Anruf wurde mir mitgeteilt, dass es „technische Probleme“ gäbe und man nun nochmal meine Kundennummer, meine Wohnadresse und die MAC-Adresse meines Modems bräuchte. Heute morgen wurde ich dann angerufen, wegen ein paar kleiner Probleme (buchhaltungstechnischer Natur). Selbes Spiel: „ich bräuchte dann noch die Kundennummer und die MAC-Adresse …“ – klar, die hab ich ja auf einem Zettel notiert und hab sie immer ‚am Mann‘ – ich wurde also gebeten, diese per Mail zu schicken. Auf die Frage hin, ob man das nicht irgendwo gespeichert hätte, sagte man nur „Ja schon, aber darauf hab‘ ich keinen Zugriff …“. Gefrustet über meine lächerliche Bandbreite wollte ich also auf den Abend warten und das Zeug mailen – doch siehe da, das Telefon klingelt: „Hallo – ich hab ihre MAC-Adresse und die Kundennummer doch gefunden … blah blah … ab Montag können sie dann wieder schneller surfen, die Kollegin die das umstellt ist schon im Wochenende“. Argh, das auch noch – nicht nur unfähig sondern auch noch faul, ich arbeite am Samstag in der Weihnachtszeit bis 18.00 Uhr und die Typen vom 24 Stunden Support gehen schon am Freitag um 11.30 Uhr nach Hause …
Schnech: 5 Stunden Deutsch-LK-Klausur und mein Kopf is leer. Aber endlich Wocheende. Und worauf kann ich mir freuen? Samstag und Sonntag morgen um 10 Uhr aus der Falle und ab zum Tennis. -.- Naja, ich habs mir ja selber ausgesucht. Man merkt schon irgendwie, dass die Schule immer schneller zu Ende geht. Alle reden über Zukunft und son Zeug, wovon ich als Mensch der in den Tag lebt, irgendwie nichts wissen will. Aber früher oder später muss ich mich wohl auch mal darum kümmern. Was steht denn heute noch so aufm Programm? Newsen (Ja Chef wird gleich gemacht!), Autowaschen und weiter Everquest 2 spielen. Obwohl ich nach einigen Tagen Spielzeit rausgefunden habe, dass es wohl nicht das MMORPG für mich ist. Aber da gibts ja noch genug Auswahl derzeit. Was ich mich frage: Wann hört die MMORPG-Flut auf? Nie? Wird sie die Weltherrschaft an sich reißen, wie es Pinky und der Brain jahrelang versucht haben und trotz guter Ideen immer gescheitert sind?
Ach verdammte Klausuren. Und ja… über sowas denk ich ernsthaft nach. Danke für ihre Aufmerksamkeit. Auf Wiedersehen.
Besux: Die meckernden Säcke über meinem Eintrag haben schon früh morgens Zeit gefunden um sich hier einzutragen. Ich hingegen komme grade von einer 10-Stunden Schicht als Zivi nach Hause (es ist jetzt 16:42). Grade beim Heimfahren hab ich einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebt. Ihr wisst schon, wenn der Himmel sich so rot färbt. Früher haben meine Eltern mir immer verklickert, dass das Christkind da wohl gerade Vanillekipferl backt. Dabei kommt mir der Gedanke, dass es eigentlich lustig ist wie lange man gewisse Dinge glaubt, weil man sich einfach keine Gedanken darüber macht. Vielleicht jetzt nicht gerade die Sache mit dem Christkind, aber es gibt da schon so manch auffällig Falsches, das man auch in der späten Adoleszenz noch nicht kritisch hinterfragt hat. Ich geh jetzt auf die 20 zu, mal sehen wann die Lügen der Erwachsenen endlich alle aufgedeckt sind… ;)
Die tägliche Rebellion – Startschuss!
Weil uns mächtig langweilig ist, und wir unsere Gedanken gerne mit anderen Leuten teilen, haben wir uns entschlossen auf Rebell eine Art Blog zu installieren. Jeden Tag werdet ihr nun die Gedanken, Philosophierereien oder sonstiges Gewäsch einiger Redakteure lesen können. Wir hoffen euch gefällts.
Besux: Hmm… den Anfang für so eine Schreiberei zu finden ist nie so besonders leicht, also wähle ich einfach Mal den wenig eleganten und abrupten Weg. Bloggen ist cool! Mittlerweile hat selbst die Katze einer Freundin des Prinzenenkels von Zamunda ein eigenes Weblog, da darf das natürlich bei Rebell nicht fehlen. Braucht zwar keiner, wird aber Spaß machen, ehrlich! Übrigens hab ich mich heute aus Frust darüber, dass The Fall bei mir mit massiven Performance-Problemen kämpft, die Mähne gestutzt. Staat Haaren die (fast) bis zum Arsch runter reichen, belebt nun eine „nicht lang und auch nicht kurz“-Frisur meinen Kopf. Fragt sich nur, warum Friseusen immer so viel quatschen müssen? Wäre ja grundsätzlich nicht schlimm, aber ich hab langsam die immer gleichen Fragen satt. Für alle Haarschneider da draußen: Ich bin Zivildiener in einem Altersheim. Nein, ich muss keine Hintern von gebrechlichen Leuten auswischen, ich bin eine Art Hausmeister-Gehilfe. Später studiere ich in Wien Politwissenschaften und obwohl ich auf Frauen ähnlich attraktiv wirke, bin ich nicht mit Brad Pitt verwandt. Hiermit ist dies sogar im Internet zu finden, es ist nicht mehr notwendig mich das zu fragen!
Flint: Leute, Leute, Leute, was ein Tag heut. Mein MP3-Player „played“ immer noch nicht, meine Cola schmeckt mir heut nicht und meine Margarine hat das Haltbarkeitsdatum überschritten. Meine „Hunnen-Kollegen“ feiern bald Weihnachten und mich bringt das Fest noch um den Verstand. Die ganze Nacht torkelten besoffene Halbstarke (solche wie ich, bloß halt besoffen) vor meinem Zimmerfenster hin und her. Wie soll man so vernünftig arbeiten? Wenigstens funktioniert mein World of WarCraft-Account, dort leg ich mich jetzt noch eine Runde in den Wald. Gute Nacht!
Suit:
Brrr, es ist verdammt kalt vor der Haustür – ich hab heute den ganzen Tag damit zugebracht, mir zu überlegen, wem ich was wohl zu Weihnachten schenke – irgendwann so gegen 17.00 Uhr bin ich dann zum Schluss gekommen, dass ich einfach gar nix mache. Sch*** doch drauf, ich gehöre wohl zu den 2% der Bevölkerung, die Weihnachten weder aktiv noch passiv feiern. Wenn ich jemandem etwas schenken will, mach ich das einfach so und weil ich gerade das Bedürfnis dazu verspüre – aber doch nicht zu einem festgelegten Tag…
Tanatos:
Ich bin krank. Schon seit Mittwoch letzter Woche hat es mich total erwischt. Bin dann beim Artzt gewesen und was ist, der schreibt mich bis heute krank. So ich dann gestern voller Energie:“Morgen kannste endlich wieder in die Schule“, und was ist? Genau ich wach auf und es geht mir genau so scheiße wie am Mittwoch letzter Woche. Also wieder schnell zum Artz um dem das zu sagen und um zu fragen was ich nun machen soll, erhalte ich die Antwort:“ Hier nimm diese Kapseln und leg dich dann zu Hause in Bett. Achja, heute und morgen bleibste auch zu Hause.“
Und das regt mich total auf, dass ich die ganzen Tage nur zu Hause bleiben darf. Es mag sich für einen Schüler scheiße anhöhren, aber ich will wieder in die Schule!
Julian:
Ich kann Suit nur beipflichten: Selbst in meiner dicken Winterjacke, natürlich mit besten Daunen gefüllt, zittere ich wie sonst nur vor einer Mathematik Klausur. Das Weihnachtsfest wird, wie fast jedes Jahr, wieder relativ ruhig an mir vorrüberziehen. Meine Eltern und Brüder schenken mir vermutlich etwas, also werde ich mich auch nicht lumpen lassen und heute in die Hamburger Innenstadt düsen. Jeder der im Moment nichts passendes zu hören hat, dem kann ich wärmstens den Soundtrack vom koreanischen Mmorpg Talesweaver ans Herz legen. Die japanische Version befindet sich inzwischen im Open Beta Stadium und ist für Jedermann frei zugänglich, die Sprachbarriere ist dabei allerdings ein nicht zu unterschätzendes Problem. Den Client kann man sich auf der Hauptseite runterladen, die Stücke sind nach der Installation im Ordner „BGM“, „Stream“ im .mp3 Format gespeichert.
Mafia 2 – Bitte Don, lass mich noch mal!
Angehende Paten- und Mafia-Angehörige aufgepasst! In einem Interview mit der Seite TVG hat Petr Vochozka, der Gründer von Illusion Softworks, die Entwicklung eines neuen Mafia-Spiels angekündigt. Zwar gibt es keine explizite Bestätigung dafür, dass es sich um eine Fortsetzung unseres Spiel des Jahres 2002 handelt, allerdings kann man eigentlich davon ausgehen. Immerhin hat Illusion schon Ende 2002 angedeutet, dass man einem Sequel gegenüber nicht abgeneigt sei. Die endgültige Entscheidung, so hieß es, lag damals aber bei Publisher Take 2.
Nähere Details gibt es noch nicht, Vochozka erklärte lediglich, dass es sich mehr oder weniger um ein Actionspiel mit einer sehr intensiven Story handeln wird.
Nebenbei arbeitet das tschechische Team derzeit auch an einem Vietcong-Nachfolger und drei unangekündigten Titeln, wovon eines bereits in trockenen Tüchern bei einem anderen Publisher als Take 2 ist und in den nächsten Monaten vorgestellt werden soll.
Stoked Rider ft. Tommy Brunner – Tolle Infos & Vorteile zu Half-Life 2
Die österreichischen Entwickler von Bongfish haben kürzlich eine außergewöhnliche Kooperation angekündigt. Für ihr kommendes Spiel Stoked Rider wird die ungarische Demo-Codercrew Conspiracy die Spezialeffekte programmieren.
In der Szene ist Conspiracy alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Mit dem 64K-Intro The Prophecy – Project Nemesis (siehe Link) haben die Ungarn auf der diesjährigen Assembly (die weltgrößte Demo-Party) den ersten Preis abgeräumt.
Stoked Rider setzt auf eine Symbiose aus Actionspiel und Arcade-Racer in stylischem Cell Shading-Technologiegewand. Besonders interessant: Bongfish will das Spiel ausschließlich per elektronischer Distribution (also ähnlich wie bei Steam) vertreiben. Wie uns die Entwickler versicherten wird das allerdings merkbare Vorteile für die User bei der Preisgestaltung haben, da das Indy-Developer Team die daraus folgenden Einsparungen direkt an die Spieler weitergeben will. Vorbildlich, nicht wahr Valve?
Eine ausführliche Preview zum Spiel erwartet euch übrigens im Laufe der nächsten Wochen!
Ragnarök Online – Gratis Addon
Etwa 3 Millionen Abonnementbesitzer des Manga-MMORPG Ragnarok Online haben ab sofort Grund zur Freude!
Gravity veröffentlichte ein kostenloses Addon, welches den Spielern neben neuen Monstern, Quests und Items auch gleich zwei Städte bietet, in denen sie sich herzlich austoben können. In Nilfheim, der Stadt der Toten, tummeln sich scharenweise untote Geschöpfe, die dem eigenen Helden ans Leder wollen. Auch Umbala ist nicht weniger ungefährlich: Zwar sieht die Stadt in den Bäumen träumerisch schön aus, steckt jedoch ebenfalls voller bösartiger Kreaturen, die nur darauf warten, wagemutige Spieler zu überfallen.
Einen Haken hat die Sache allerdings: Das Addon ist nicht optional, wer weiter Ragnarok Online spielen will, ist gezwungen, es zu installieren.
IBM – PC-Sparte ist weg
Die chinesische Gruppe Lenovo hat die PC-Sparte des US-Konzerns IBM übernommen. Für die Summe von 1,75 Milliarden US-Dollar (~1,3 Mrd. Euro) und eine Minderheitsbeteiligung (knapp 19%) an Lenovo hat IBM dem Verkauf zugestimmt.
Für die Kunden wird sich zwar nicht viel ändern, will Lenovo ihre PCs doch auch in Zukunft unter dem IBM-Logo verkaufen, dennoch markiert diese Übernahme im historischen Kontext gesehen das Ende einer Ära. Im Jahr 1981 war es IBM, das den ersten PC für den Bürobedarf auf den Markt brachte und damit einen Gesellschafts-verändernden Meilenstein setzte. Über zwei Jahrzehnte später ist die Marke natürlich immer noch ein Begriff, Computer sind in jedem Kinderzimmer zu finden, die PC-Sparte des US-Konzerns lag allerdings zuletzt weit hinter den Marktführern Dell und Hewlett Packard zurück und konnte nur noch geringe Gewinne einfahren.
Der nun drittgrößte PC-Hersteller der Welt (und größte im Wachstumsmarkt China), Lenovo, wird laut Prognosen im Jahr nach der abgschlossenen Übernahme fast 12 Millionen Exemplare verkaufen.