Games – Molyneux bekommt eine Medal of Honor

Order of the British Empire – wer diesen Titel erhält muss sich schon auf irgendeine Art verdient gemacht haben um das so gigantische britische Imperium. So auch Peter Molyneux (sein zweiter Vorname ist übrigens Douglas), der auf der heurigen Liste für diese Auszeichnung aufgetaucht ist. Den Orden bekommt der Gute für seine Verdienste für die Videospiel-Industrie.

Der seit 1987 in der Branche tätige Brite Molyneux zeichnete sich nicht nur für jüngste Erfolgstitel wie Black & White oder Fable verantwortlich, sondern produziert schon seit seiner ersten Designer-Stunde Klassiker wie das göttliche Populus, das gruftige Dungeon Keeper, das Rollercoaster Tycoon-Vorbild Theme Park oder die in naher Zukunft erscheinende Aufbau-Simulation The Movies. Vor der Gründung der Lionhead-Studios (1997) hatte Peter bei der mittlerweile leider verschiedenen Kultschmiede Bullfrog gewerkelt.

Vollkommen überrascht von der Ehre kommentiere Molyneux gegenüber BBC, dass er als größte Sorge nun nicht wisse, was er bei der Ehrungszeremonie anziehen sollte. Als „totaler Nerd“ habe er von so etwas keine Ahnung. Verstehen wir Peter! Mach es ein wie ich, ich würde mit einem Rebell-T-Shirt und einer Surfer-Badehose aufkreuzen…

Age of Empires 3 – Jetzt ist es raus!

Es ist Age of Empires 3: The Age of Discovery! Nach wochenlangem Hinhalten der Fangemeinde durch Entwickler Ensemble wurde nun durch das Spielemagazin PC Gamer die Ankündigung des dritten Teils der prominenten Strategieserie geleaked. Auch erste Infos und Bildmaterial sind bereits im Netz zu finden (es ist nicht auszuschließen, dass die Bilder demnächst wieder vom Server genommen werden müssen).



Zuerst zum Technischen: Age of Empires 3 benutzt die Havok-Physikengine (Deus Ex 2, Half-Life 2), die in Strategiespielen bisher nicht Verwendung gefunden hat. Ob sich die neuen Dimensionen der Interaktivität, die sich mit der Verwendung dieser Technologie ergeben, auf das Spielgeschehen auswirken ist nicht klar. Fakt ist, dass Ensemble sowohl die KI als auch das Grafikgrundgerüst aus Age of Mythology (2002) verwenden wird, allerdings beides in stark verbesserter Form.

Die Singleplayerkampagne wird sich um die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus drehen und dannach die historische Entwicklung des amerikanischen Kontinents bis etwa 1850 behandeln. Anders als in Age of Kings scheint man sich also auf nur eine Kampagne zu konzentrieren (die dafür wahrscheinlich aus mehreren Perspektiven gespielt werden kann). Welche Völker man im bisher nicht explizit erwähnten Skirmish-Modus übernehmen darf, ist noch nicht ganz klar, im Multiplayerteil sollen es diesmal „nur“ acht verschiedene Nationen sein (bisher bestätigt: Briten, Franzosen, Spanier – zu rechnen ist wohl auch mit den Holländern und Portugiesen). Bis zu acht Spieler werden sich über LAN und Internet messen dürfen, über die Modi will man sich noch bedeckt halten.

Ein besonderes Schmankerl im Gameplay ist die Ankündigung, dass jede Nation eine Heimatstadt in Europa haben wird (was Spekulationen über weitere Völker einschränkt – Deutsche, Italiener, Russen?), die auf den Spielverlauf bei der Eroberung der „Neuen Welt“ Einfluss nehmen soll. Wie genau das aussieht wurde bislang leider nicht verraten. In der Spielmechanik wird sich vor allem zu Beginn und im Detail einiges ändern. Jedes Spiel beginnt nun offensichtlich damit, dass man mit einem Schiff auf dem Süd- oder Nord-Kontinent landet und das Land für sein Volk in Beschlag nimmt. Im weiteren Verlauf sind Rohstoff-Sammellager komplett aus dem Konzept gestrichen worden.



Große Änderungen mit durchaus interessanten Ansätzen erwarten uns Spieler also. Die ersten Bilder sehen schon einmal extrem lecker aus (wenn sie auch zu klein sind um das genau zu beurteilen). Im Verlauf der nächsten Stunden ist mit weiteren Informationen zu rechnen, da in der PC Gamer über zehn Seiten Berichterstattung zu AoE 3: The Age of Discovery zu finden sind.

Real Life – Sylvestergedanken

Ein spiele- und hoffentlich auch ereignisreiches (im positiven Sinn) Jahr 2004 liegt hinter uns, in knapp dreißig Minuten ist es vorbei. Dann steht uns ein noch schöneres Jahr bevor (das wünschen wir euch jedenfalls), mit dem wir die Hälfte des ersten Jahrzehnts im ersten Jahrtausend vollmachen.

Doch nicht alle erlebten den Jahresende so glücklich wie viele Europäer. Wenn wir also punkt Neujahr mit einem Glas Sekt anstossen, sollten wir im Hinterkopf behalten, dass es anderen bei weitem nicht so gut geht. Neben vielen Toten durch Hunger und Krieg in Mittelafrika, ist seit ein paar Tagen auch Südostasien im Ausnahmezustand (wir berichteten). Nach einem Seebeben wurden die Küstengebiete Indonesiens, Sri Lankas und einiger anderer Länder von meterhohen, reissenden Wellen (Tsunamis) getroffen, und viele Menschen fanden den Tod.
So manch kleinere Insel wurde als Ganzes zur Beute der Seem viele Gebiete sind auch weiterhin nicht zugänglich. Daher ist auch das Ausmaß der Katastrophe noch lange nicht abzusehen, die Opferzahl liegt bei rund 150.000, mehr als 200.000 werden mittlerweile befürchtet. Die Anzahl der Obdachlosen liegt bei mehreren Millionen.
Was eine Statistik nicht zeigt, ist ein Bild derjenigen, die es getroffen hat. Viele der Betroffenen lebten in bitterer Armut, und waren zu 100% auf den boomenden Tourismus angewiesen. Somit traf sie dieses Ereignis gleich doppelt hart: Verloren sie in den Fluten ihr Hab und Gut, steht ihnen nun mit großer Wahrscheinlichkeit ein Leben auf der Strasse und in Notunterkünften bevor, denn bis man sich wieder als Reiseziel etabliert hat, wird noch viel Zeit vergehen.

Natürlich soll uns das nicht unser Neujahr und die daran gebundenen Wünsche und Hoffnungen vermiesen, trotzdem sollten unsere Gedanken auch bei jenen sein, die hier und heute die schwersten Stunden ihres Lebens mitmachen.
Und wenn vom Böller- und Sekteinkauf noch etwas übrig ist, wo wäre es besser aufgehoben, als bei jenen, die es am nötigsten brauchen?

  • ORF-Nachbar in Not, PSK: 90.750.700, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutkatastrophe“.
  • UNICEF, PSK: 15.16.500, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutopfer Kinder Asien“.
  • Caritas, PSK: 7.700.004, BLZ: 60.000, Kennwort: „Beben Südasien“.
  • Diakonie, PSK: 23.13.300, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutkatastrophe“.
  • Rotes Kreuz, PSK: 2.345.000, BLZ: 60.000, Kennwort: „Überflutung in Asien“.
  • Volkshilfe, PSK: 1.740.400, BLZ: 60.000, Kennwort: „Fluthilfe“.
  • CARE Österreich PSK: 1.236.000, BLZ: 60.000 Kennwort: „Flutopfer Südasien“
  • Arbeitersamariterbund, PSK 1.834.000, BLZ 60.000, Kennwort: „Fluthilfe in Südostasien“
  • Ärzte ohne Grenzen: PSK 930.40.950, BLZ 60.000, Kennwort: „Flutkatastrophe“
  • World Vision, P.S.K 90.890.000, BLZ:60 000, Kennwort: „Flutopfer“

Counter-Strike – Neuer Allround Cheat führt zu Ladderstop

Wieder einmal haben es die Cheater geschafft, friedlichen und fairen Spielern den Spaß zu vermiesen!
Ein neues Cheat-Tool schafft es, die Sicherheitschecks des allgemein empfohlenen und benutzten Cheating-Death Plugins zu übergehen. Dies führt dazu, dass auch eine Reihe alter Manipulationsmöglichkeiten wieder funktionieren. Und da cheaten in der CS Szene leider zu einem sehr ernsten Problem wurde, da viele Spieler aus Gier in Punktspielen zu unfairen Mitteln griffen, reagierten nun viele E-Sport-Vertreter mit einem Stopp ihrer Ligen.

So stoppte z.B. die ESL (Electronic Sports League) sämtliche CS 1.6 Ladders, mit folgendem Statement als Begründung:

„Aus aktuellem Anlass sehen wir uns nun gezwungen, die Counter-Strike Ladders komplett zu stoppen. Momentan kursiert ein Hack welcher die Detections von CD komplett übergeht und so das ungehinderte Nutzen einer Reihe von Cheats ermöglicht die auf diese Weise nicht erkannt werden.
Da es neuerdings eine gehackte Version von CD gibt welche es ermöglicht unerkannt Cheats zu nutzen sehen wir uns gezwungen sämtliche Counter-Strike Ladders bis auf weiteres und bis zur Klärung der Sachlage zu stoppen. Davon betroffen sind sämtliche Möglichkeiten zu Fordern wie die manuelle Forderung, der Instant Challenger und der Autochallenger.

Wir bedauern es diesen finalen, bitteren Schritt gehen zu müssen, jedoch wollen wir sicherstellen dass der Ligabetrieb ungestört vonstatten geht. Die zuerst von uns in Angriff genommene Änderung der Anticheat-Empfehlung auf VAC alleine kann dieses nicht vollbringen, da CD bislang die einzige sinnvolle Möglichkeit war zumindest einigermaßen sicher zu spielen.“

UbiSoft – EA kommt hier nicht rein! Oder?

Wie MCVGamesMarkt unter Berufung auf französische Medien berichtet, arbeitet UbiSoft derzeit intensiv an einer Lösung um Branchengigant Electronic Arts vor einem weiteren Einkauf an Firmenanteilen zu hindern. Fast 20% der Anteile hatten die Amerikaner kürzlich von dem französischen Spielekonzern übernommen, Yves Guillemont – der Präsident von UbiSoft – hat gegenüber GameSpot.com die Teil-Übernahme als „feindlich“ eingestuft.

Als eine erste mögliche Reaktion will man überlegen, ob man mit GameLoft, einer Mobile Gaming-Tochter des Konzerns, fusionieren soll. Dieser Schritt würde Guillemonts Beteiligung erhöhen.

Übrigens wird Electronic Arts erst einmal, trotz des Besitzes von fast einem Fünftel der UbiSoft-Aktien, keinerlei Einfluss auf die Geschäftspraktiken haben, versichtete der CEO. Zusammen mit anderen Großaktionären will der Vorstand einen weiteren EA-Vorstoß verhindern. Im Sinne eines gesunden Wettbewerbs ist den Franzosen zu wünschen, dass sie dieses Vorhaben schaffen.

Grotten – Was man da alles erleben kann (17:32)

Tanatos: So in den letzten Tagen war ich mal wieder bei meinem Kumpel Mysterie Flint (Jan). Über die Tage haben wir uns vorgenommen, alle 3 Herr der Ringe Filme hintereinander zu sehen. Es waren aber nicht die normalen Filme, wie sie im Kino gezeigt wurden, sondern die Special Editions. Also hatten wir folglich gut 13 Stunden Film vor uns. Eingedeckt mit 500g Chips und 2,5kg Käsekuchen konnte es dann auch losgehen. Wäre da nicht diese Bett:
Da sein Bett über das wohl schlechteste Latterost der Welt verfügt, wurde uns der Spaß schon frühzeitig verdrorben. Ständig brachen die einzellnen Latten aus ihrere Verankerung und wir stürtzten zu Boden. Nach wiederhohltem Male des Aufbauens und Einstürzens, gaben wir es dann auf und mussten in einer großen Kuhle verweillen, die zu starken Rückenschmerzen führte. Letztendlich haben wir es dann doch noch geschafft, auch wenn es unseren Rücken nicht so gut geht, aber ich muss sagen wir hatten einen Heidenspaß. (niemals Betten bei IKEA kaufen!!!!)

Besux: Während die homoerotischen Bettabenteuer von flint und tanatos bestenfalls für schlaflose Kindernächte sorgen, freue ich mich heute auf eine „Nacht der freien Bühne“. In einem „Konzertlokal“ (wie auch immer man sowas wirklich nennt) in unserer Nähe kann sich jeder mit einem Instrument vor das Publikum wagen der genug Schneid dazu hat. Trotz meiner fantastischen Erfolge als Gitarrist, Songwriter und Sänger werde ich mich wohl nicht zu den Mutigen gesellen. Exklusive Hörproben für Rebell-Communitymitglieder von meinen sensationellen Songs „Der Krambamboli-Song“ und „Heim zum Fernseher“ sowie vom restlichen Album („The all new sh4ft“) werden derzeit übrigens überdacht. Stay tuned, nicht wegrennen! ;)

Real Life – Erdbebenkatastrophe in Asien

Es ist ein Leichtes tagtäglich über ein Hobby wie das Computerspielen zu berichten, aber manchmal zwingen uns die Umstände schon fast dazu ein komplettes Off Topic aufzugreifen. Die euch sicher allen bekannte, sich auf elf mindestens elf Länder direkt ausdehnende Katastrophe nach einem Erdbeben im Indischen Ozean hat mittlerweile die unfassbare Opferzahl von 55.000 Toten erreicht, mindestens 30.000 weitere Menschen werden noch vermisst.

Anhand dieser surreal erscheinenden Zahlen kann man das Ausmaß des Ereignisses wohl kaum begreifen, soweit das menschliche Wahrnehmungsvermögen das überhaupt kann. Sicher ist allerdings, dass die betroffenen Regionen nun noch so kleine jede Hilfe brauchen. Die WHO warnt bereits vor einer Verdoppelung der Opferzahlen durch den zu befürchtenden Ausbruch von Seuchen. Wir haben deshalb die wichtigsten österreichischen Spendenadresse für euch aufgelistet, ähnliches für Deutschland gibt es unter dem unten stehenden Link.

  • ORF-Nachbar in Not, PSK: 90.750.700, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutkatastrophe“.
  • UNICEF, PSK: 15.16.500, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutopfer Kinder Asien“.
  • Caritas, PSK: 7.700.004, BLZ: 60.000, Kennwort: „Beben Südasien“.
  • Diakonie, PSK: 23.13.300, BLZ: 60.000, Kennwort: „Flutkatastrophe“.
  • Rotes Kreuz, PSK: 2.345.000, BLZ: 60.000, Kennwort: „Überflutung in Asien“.
  • Volkshilfe, PSK: 1.740.400, BLZ: 60.000, Kennwort: „Fluthilfe“.
  • CARE Österreich PSK: 1.236.000, BLZ: 60.000 Kennwort: „Flutopfer Südasien“
  • Arbeitersamariterbund, PSK 1.834.000, BLZ 60.000, Kennwort: „Fluthilfe in Südostasien“
  • Ärzte ohne Grenzen: PSK 930.40.950, BLZ 60.000, Kennwort: Flutkatastrophe
  • World Vision, P.S.K 90.890.000, BLZ:60 000, Kennwort: „Flutopfer“
  • Die Stunde der Helden

    Bei Alexander denken wir wohl alle an den Kinofilm der ja bereits läuft und auch daran, dass dieses Spiel sozusagen eine "offizielle" Begleiterscheinung ist. Nun, die Begleiterscheinung mag stimmen doch offiziell ist sie ganz und gar nicht. Um euch nicht vorweg schon zu verwirren: Es gibt zwei Spiele namens Alexander. Ein RTS im Stil von Cossacks und ein RPG. Heute gehts mal ausschließlich um das RPG von Koch Media.

    Koch Media ist uns wohl allen durch Bestseller wie z.B. Gartenprofi 3D oder Blitztraining PowerPoint XP bekannt und publisht auch einige wirklich bekannte Spiele die in Österreich über JoWooD laufen. Auf gut Deutsch kennt also kein Mensch die Spiele von Koch Media und der Rest ist eher für’s Media Markt Sonderangebotsregal. Genau aufgrund dieser unwissenden Überlegungen habe ich zuerst Alexander als trashige und unnötige Begleiterscheinung zum Film zur Erhöhung der Umsatzzahlen durch elterliche Inkompetenz gehalten (Was kaufen wir dem Kleinen zu Weihnachten? Ja, das schaut aber gut aus, das nehmen wir mit!). Nun, ich kann euch sagen, dass ihr niemals so voreingenommen sein solltet wie ich!

    Sobald ihr die Installation abgeschlossen habt erwartet euch ein schmuckes 3D-Menü in dem ihr eure üblichen Auswahlen treffen könnt während sich im Hintergrund ein paar Kerle gegenseitig vermöbeln. Der Singleplayerpart beschäftigt mich in diesem Fall natürlich am meisten.
    Obwohl ihr keinen Helden "selber machen" könnt und eine Sprachausgabe nicht existiert fühlt man sich in Alexander: Die Stunde der Helden als alter RPG-Fan auf der Stelle heimisch. Ihr bewegt euch auf einer Art Karte die von der Grafik und dem Mini-Radar her an Spellforce errinnert. Mitnehmen könnt ihr je nach Mission eure drei Helden und ein paar Soldaten die euch ein wenig im Kampf unterstützen werden.

    Die drei Helden die ihr meistens steuern könnt, Ekhedem, Megales und Bilkidi (<- weiblich und knapp bekleidet!) sind zwar vom Aussehen und Namen her vorgegeben, die richtigen Skills könnt ihr ihnen aber selbst nach eigenem Ermessen mit Erreichen einer neuen Stufe geben. Die Werte unterscheiden sich prinzipiell nicht allzu sehr von anderen RPGs (Intelligenz, Stärke usw.), allerdings gibt es noch zusätzliche Fertigkeiten zu erlangen die bei jedem Helden individuell sind. So könnt ihr z.B. Megales den Herkuleslauf beibringen mit dem derselbe in einer Art Amoklauf sämtliche Gegner im Weg über den Haufen rennt oder Ekhedem mit dem Skill Doppeldiskus ausstatten mit dem er alle Gegner in Reichweite aufschlitzen kann. Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten und je höher ihr die Skills aufwertet umso effizienter werden sie natürlich auch.

    Was Alexander von vielen anderen Spielen abhebt sind ein paar nette Features wie beispielsweise, dass ihr herrenlose Pferde mit euren Helden einfach so besteigen und sodann mit euren neuen Weggefährten den Gegner einfach niedertrampeln könnt. Gleiches gilt allerdings auch für berittene Gegner die auf euch zukommen. Von Diablo 2 wisst ihr vermutlich auch noch das es oft vorkommt, dass ein ermordeter Gegner sein Zeug am Boden verstreut, welches ihr dann aufsammeln und selber verwenden oder verscherbeln könnt. Auch hier gibt es eine gewaltige Zahl aller möglichen Items die ihr in der Welt von Alexander finden und verwenden könnt. Ebenfalls gut gelöst wurde das Problem mit den Specialmoves wie dem oben beschriebenen Herkuleslauf. Um diese im Kampfgetümmel wirkungsvoll einsetzen zu können reicht es, kurz auf die Leertaste zu Hämmern und sofort friert das Spielgeschehen ein und ihr könnt genau planen was eure Helden als Nächstes von euch zu tun bekommen.

    Zwischen den Missionen könnt ihr immer auswählen, wen ihr in die Schlacht mitnehmen wollt und habt gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit erbeutete Gegenstände einzulagern oder zu beim Händler zu verkaufen. Natürlich könnt ihr auch mal nachsehen ob derselbe ein paar nette Äxte für euch auf Lager hat und diese bei Bedarf zu horrenden Preisen kaufen.

    Die Story ist an das reale Geschehen in der Zeit Alexanders des Großen angelehnt und eure drei Helden sind sozusagen seine treuesten Recken. Manchmal kommt ihr auch zu der unglaublichen Ehre Alexander selbst steuern zu dürfen, der aber im späteren Spielverlauf im Vergleich zu euren Killermaschinen wie ein lächerlicher Asthma-Pimp erscheint.

    Die Grafik ist zeitgemäß in 3D gehalten aber nicht besonders spektakulär. Trotzdem erfüllt sie ihren Zweck gut und die Engine erlaubt auch stufenloses Zoomen und Schwenken der Ansicht. Die Musikuntermalung ist gut gelungen, leidet aber teilweise an einigen Bugs. Vielleicht wird das Phänomen, dass man nach dem Laden eines Spiels immer den selben Track hört, mit einem Patch behoben. Sprachausgabe gibt es keine. Ehrlich gesagt ist es mir aber immerhin lieber keine Sprachausgabe zu haben als mir von einer lächerlichen Synchronisation die Gehörgänge ruinieren zu lassen.

    Etwas lästig ist die hakelige Steuerung. Oft müsst ihr euch einen Wolf klicken um die gewünschte Spielfigur endlich anwählen zu können. Da ist es am Vernünftigsten einfach eine Gruppe (STRG+Zahl) für jeden eurer Helden zu erstellen, damit ihr den gewünschten auch in Krisensituationen sofort anwählen zu können.

    Alexander ist eine Art Kombination aus Diablo 2 und Spellforce – oder kommt das nur mir so vor? Irgendwie hatten wir alle Features schon in anderen Spielen besser aber irgendwo ist genau die Kombination aller möglichen Features das, was Alexander gut macht. Natürlich fehlen für heutige Spiele essentielle Dinge wie zum Beispiel eine vernünftige Sprachausgabe und ein paar Bugs ärgern den Spieler zeitweilig auch, aber es gibt auch viel Positives zu berichten. Durch die große Menge an Waffen und anderen Utensilien verfällt man, wie schon bei Diablo 2, einem Jäger- und Sammlertrieb welcher schon für sich reicht um den Spieler voranzutreiben. Zusätzlich sorgen noch unterhaltsame und abwechslungsreiche Quests für ordentlich Spielspaß.

    Leider sind wir ja schon in der Nachweihnachtszeit und für eine Empfehlung ist es wohl etwas zu spät aber vielleicht möchte ja jemand Barbie Explorer gegen ein brauchbares RPG umtauschen gehen? In diesem Falle sei euch Alexander wärmstens empfohlen. Da es zwei verschiedene Spiele namens Alexander gibt achtet aber bitte auf den Untertitel ‚Die Stunde der Helden‘ der deutlich Sichtbar auf der Packung zu sehen ist.

    Webtipp – Buchstabensuppe für alle!

    Es gibt lustigerweise einfachste Dinge im Leben die einen stundenlang fesseln können. Eines davon ist Buchstaben.6x.to. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Magnettafel wo ihr versucht aus einem riesigen Salat an Buchstaben Wörter zu bilden. So weit, so unspektakulär. Mit Hilfe des Internets ist dieses Flash-Spiel aber kultverdächtig, versuchen es doch zeitgleich bis zu 50 Leute auf einer Tafel. Dadurch sind vor allem lange Worte eine Herausforderung an die Mouse-Augen-Hirn-Koordination, sowie auch an die Nerven. Wenn man kurz vor der Fertigstellung von „REBELL AT“ plötzlich sieht wie all seine Buchstaben abdampfen, kommt ein entspannter Frust auf.

    Suchtverdächtig!

    Age of Empires 3 – Ensemble spielt ein Spiel mit dem Feuer

    Herrgott Sakra Hirtn! Mir egal ob der Satz jetzt grammatikalisch korrekt war, er soll nur meinen Ärger über die Geheimniskrämerei der Ensemble Studios über ihr nächstes Projekt sehr auf den Zeiger. Das sollte, allen bisherigen Hinweisen zufolge, Age of Empires 3 sein (der jüngste Tipp lautet „1997 n. Chr. – Age of Empires„), gesichert ist allerdings noch gar nichts.

    Wenn die Mannen unter Stardesigner Bruce Shelley mit ihren Anündigungen so weiter Machen müssten wir mindestens noch eine Zwischenstufe bis zur öffentlichung Enthüllung des Spiels abwarten (2000 n. Chr. – Age of Empires 2), mit Pech aber sogar noch eine zweite (2002 – Age of Mythology) erleben. ICH WILL ES JETZT WISSEN, UND ICH WILL AOE3 VERDAMMT…!

    Quake 4 – Erste Digital-Screenshots

    Magazin-Scans und Artworks haben wir von Quake 4 alle schon sehen dürfen, qualitativ hochwertige Bilder aus dem Netz aber noch nicht. Das ändert sich jetzt, denn Yahoo durfte zwei davon auf ihre Seite packen um ihren aktuellen Artikel aufzuwerten. Die Screenshots ähneln wieder frappierend jenem was wir aus Doom 3 kennen, zumindest einer der beiden dürfte aber weiterhin nicht direkt aus dem Spielgeschehen stammen, wie einige seltsame Licht- und Schatteneffekte im Hintergrund zweier Marines schließen lassen.

    Zusätzlich bekommt man eine kleine Zusammenfassung der Story zu lesen: Nachdem der Makron in Quake 2 getötet wurde, sind die Stroggs (die bösen Aliens, falls ihr nicht mit der Quake-Serie vertraut seid) unter einem noch stärkeren Anführer erneut versammelt worden. Allerdings liegen ihre Abwehrsysteme immer noch in Schutt und Asche brach, weshalb die Menschen-Armee einen Angriff auf ihren Planeten starten kann, der die Schlacht zwischen den Arten endgültig beenden soll. Mit Hilfe dieser Armee sollt ihr nun bis Tief in das Herz von Stroggos vordringen können.

    Google – Die gefragtesten Suchbegriffe 2004

    Die Finnen sind IRC-Bildgalerie-geil, Kanadier stehen auf Avril Lavigne und Johnny Depp und während Australier nach der Celebrity-Schnitte Paris Hilton suchen wollen Deutsche lieber etwas über Routenplaner, das Wetter und das Telefonbuch wissen. Britney Spears ist auch viele Jahre nach ihrem ersten Hit immer noch sehr gefragt, und all dies und noch viel mehr verrät der „Zeitgeist 2004“ von Google, eine Dokumentation der meistgefragten Suchbegriffe des vergangenen Jahres auf der Welt-Suchmaschine Nummer 1.

    Für alle die wissen möchten was die Welt bewegt sicher ein interessanter Dienst, den man über den untenstehenden Link erreichen kann. Vor allem der interaktive Flash-Film, der die gefragtesten Themen aller zwölf Monate optisch ansprechend und höchst informativ präsentiert, ist mit Sicherheit einen Blick wert.