Kategorie-Archiv: Spiele

Ein paar auf’s Maul für die PowerPuff Girls!

Moderne Spiele glänzen mit super Grafik, Surroundsound und guter Story – dieser Ansatz ist hier gänzlich falsch: Domo-Kun’s Angry Smashfest ist abstossend, primitiv und sinnlos brutal. Ihr hasst Blossom? Ihr wollt Bubbles mal so richtig eins auf die Mütze geben – und Buttercup hat’s auch nicht anders verdient? Dann ist Domo genau euer "Mann" – in diesem Sinne: Lieber spät als nie gibt’s für euch exklusiv ein Review zu Domo-Kun’s Angry Smashfest. Kurz erklärt – die Story dreht sich um Domo-Kun – ein extrem primitiver bärenähnlicher "Dings" – seine Primärwaffe ist ein Ast (mit Gabel). Ziel ist es, die

PowerPuff Girls aufzuhalten bzw auszuschalten (diese sind nämlich gar nicht nett zu Domo gewesen …).

Obwohl das Game – ich kann’s nicht oft genug sagen – einfach unglaublich primitiv ist (in Germany kommt’s sicher auf den Index), macht’s unheimlich Spass. Gleich am Anfang gibt’s Action – die bösen PowerPuff Girls traktieren Domo, natürlich kann man den kleinen Pelzhaufen nicht im Stich lassen. Fresse Dick für die PPG: mit dem besagten Ast bewaffnet, gilt es den Mädchen so richtig einzuheizen – jeder Ausrutscher wird mit einem Blitzschlag bestraft.

Die nächste Runde rührt das klassische Fly-By Spielprinzip auf – bekannt aus Konsolen-Klassikern wie Parodius, R-Type oder Solar Striker – nach einer kurzen Zwischensequenz (Starfox läßt grüßen) geht’s endlich zur Sache …

Anbei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass Domos Wortschatz "etwas" eingeschränkt ist – genauer gesagt … naja, er beschränkt sich auf ein "Wort": RAAAAAAAAAAR – Allein dieses Faktum, plus die Geschichte mit dem Stock, machen Domo zu DEM Renner schlechthin. Bevor jetzt die Frage aufkommt: "Wer vermarktet den Schrott?" – ganz einfach: Newgrounds – da sollte eigentlich bei jedem der Groschen (oder sagt man jetzt Cent?) gefallen sein, hierbei handelt es sich schlichtweg um ein Flashgame.

Frage #2: "Wer ist gestört genug, um überhaupt die Idee dafür zu haben?" – Die Jungs und Mädels von I-Mockery haben einen neuen Helden geschaffen, der sich gleich nach klassischen Größen wie Super Mario, Link oder Sonic einreiht. Zusammengefasst ergibt Domo einen Brei aus schlechten technischen Daten mit extrem viel Fun. Die alten Spielprinzipien sind an sich nicht schlecht – wer sagt eigentlich, dass jeder auf Egoshooter steht? Domo beweist genau das Gegenteil!

Nachdem ich Domo wieder aufgerollt hab‘, kommen mir eigentlich jeden Abend nur ein paar Gedanken in den Sinn, d.h. vielmehr eine einfache Überlegung: Soll ich Hitman 2 spielen – oder doch besser Domo?

Die Antwort ist eigentlich immer recht eindeutig – natürlich wird das kranke Flashgame gezockt. Der Grund ist schlichtweg, dass das Spielpinzip – eigentlich der Genremix – sehr einfach gehalten ist, jeder kapiert sofort wie’s funktioniert – wie eben damals in Spielhallen – einen 10er (Schilling natürlich) rein und los geht’s …

Das "RAAAAAAAAAAAR-Fieber" hat schon einige infiziert – mich, meine Arbeitskollegen, die Rebell.at Redaktion – es ist kaum aufzuhalten.

Übrigens, ich glaub ja, dass Domo echt ist … die Stimmen, sie sind überall!!!

10/10 Punkte

Habt ihr schon für den ECDL gelernt?

Der Kampf um den Orion-Sektor geht also mal wieder weiter. Im vermeintlich neuen Gewand präsentiert uns Quicksilver das lang ersehnte Sequel zu Master of Orion 2. Natürlich war ich als Stratege der ersten Stunde schon gespannt auf das Ergebnis. Voller Enthusiasmus bemerke ich beim Öffnen der Verpackung schon mal – WOW – wir haben sogar zwei CD’s ! Das Spiel muss ordendlich zugelegt haben, ich frage mich, wie man mit diesem Spielprinzip solche Massen an Speicherplatz verbrauchen kann? Weiss ich nicht, also sofort das Spiel installiert um dem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Was sieht das geschulte Auge auf den ersten Blick? Oh Graus – auf meinem 19 Zoll Bildschirm wurde die Auflösung soeben vollautomatisch auf 800×600 geschalten. Das lässt sich im Spiel doch sicher wieder auf 1280×1024 umstellen? Leider nicht, die Auflösung bleibt immer so wie sie ist – nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit aber die MoO-Games hatten schon immer andere Qualitäten als die grafische Gestaltung. Nach einem Intro das vermutlich (zumindest in der englischen Version) von einem Drogenjunkie der seit 36 Stunden nicht geschlafen hat gesprochen wurde, kommen wir auch schon zum Hauptmenü wo man zwischen Single- und Multiplayer, Optionen die nicht wirklich der Rede wert sind und Credits wählen kann. Ich entscheide mich für Single Player, wo ich aus 16 Rassen mit unterschiedlichen Qualitäten wählen kann. Wenn mir keine der gebotenen Völker zusagt, ist mir auch das Erschaffen einer eigenen Rasse möglich. Dann gibt es noch einige Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Menge der Gegner, Größe des Sektors und noch etliches an anderem Kleinkram. Sobald man dann den Mut aufbringen konnte auf START GAME zu klicken, nimmt das Grauen seinen Lauf.

Ich lande auf einer Sternenkarte (die aber diesmal in 3D gehalten ist – dreh und schwenkbar) und unten sieht man eine recht ansehnliche Menge an Buttons. In meiner unendlichen Naivität versuche ich mal einen dieser Buttons und lande in einem Haufen von Menüs und Untermenüs die mich sofort dazu nötigen die nächsten zwei Stunden das 148 Seiten starke Handbuch zu lesen, um den Nebel der Konfusion ein wenig lichten zu können …

Schliesslich gelingt es mir die gnadenlosen Menüverschachtelungen zumindest teilweise zu verstehen und ich beginne mit dem Aufbau meines Reiches. Hier gibt es ein paar recht interessante Features: Alle Schiffe die gebaut werden landen in einer Art Reservetopf, aus dem man dann Flotten zusammenstellen kann, bei denen aber die Grösse, Formation und Aufgabe berücksichtigt werden muss. Eine Runde darauf steht die Flotte dann bereit und man kann damit herumfliegen oder sie auch stehen lassen, was animationstechnisch bzw. visuell ungefähr das Selbe ist. Natürlich sei an dieser Stelle noch gesagt: Grafik ist nicht alles – aber nur ein ganz klein wenig mehr hätten sich die Entwickler schon Mühe geben können? Master of Orion 2 hatte bessere Grafiken und die Menüführung war um Welten besser – natürlich hatte man auch nicht diese gewaltige Masse an Möglichkeiten, aber zuviel des Guten sorgt nur mehr für Verwirrung.

Dann gibt es noch die altbekannten Features. Diplomatie, Bauen, Forschen und dergleichen. Wenn man die Geduld hat, sich durch die ganzen Menü’s zu klicken, kann man den Planeten sogar eigene Bauaufträge zuteilen, die sonst vollautomatisch von der KI erledigt werden.

Von den Möglichkeiten her bietet Master of Orion 3 so viel wie noch kein Strategiespiel zuvor. So unglaublich viel, dass man sich nur mehr als absoluter hardcore-turnbased-Gamer zurecht finden wird oder besser gesagt will. Wer sich eine gewisse visuelle und akustische Reife erwartet hat wird wohl gewaltig entäuscht sein. Die Grafik ist teils schlechter als im Vorgänger, die Musik ist lächerlich und die Soundeffekte sind armselig. Der neu dazu gekommene Kampfmodus ist mit Abstand das Schlimmste was ich an grafischen Verbrechen jemals gesehen habe und sollte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Man hätte ihn wohl besser ganz weglassen sollen.

Übrigens: Wer mit der Tastenkombination Alt+Tab ins Windows wechseln will wird mit Grafikfehlern bestraft. Der Multiplayerpart ist den Umständen entsprechend ok, aber leider gibt es immer wieder ein paar DirectX Probleme. Nun macht nichts, dafür gibt’s ja Patches, aber das Spiel massentauglich zu patchen wird Quicksilver nicht gelingen.

Was soll ich sagen, es wird sicher Leute geben, die mich für diesen Review hassen werden aber es ist nunmal meine Meinung und mein Eindruck von diesem Spiel. Quicksilver hat einen stinklangweiligen Regierungssimulator abgeliefert, der an die Österreichische Regierungsapparatur erinnert: Unglaublich aufwendig und gross und so wenig wurde erreicht. Viele werden auch sagen: "Mann, spiel doch erst mal zehn Stunden lang, dann überleg dich deine Wertung und Meinung noch mal!" Aber ist es nicht so, dass ein gutes Spiel leicht verständlich sein und ausserdem sofort in seinen Bann ziehen soll? Wenn ich mich mit einem PC-Spiel unterhalte, will ich nicht vorher einen WIFI-Kurs besuchen müssen, sondern sofort loslegen und Spass haben! Ich möchte an dieser Stelle auch keine Kaufempfehlung abgeben. Irgendwo da draussen gibt es eine Spieler Spezies denen Master of Orion 3 gefallen wird ( wer auf MS Access steht, der wird mit diesem Spiel seine helle Freude haben!), dessen bin ich mir ganz sicher. Leider gehöre ich nicht dazu und ich denke, dabei wirds auch bleiben ..

Vielleicht habe ich auch etwas übersehen oder einfach nur einen schlechten Tag gehabt?

Konsolen – Gehen endlich online

Nun ist es endlich soweit! Die bekannten Spielekonsolen(PS2, XBOX und Gamecube) gehen dieses Monat noch online.

Sony’s PS2:
Sony startet ab 31. März das erste Trial in Großbritanien. Das sogenannte „PS2 Breitband Network Gaming“ soll dann in wenigen Monaten auch bei uns starten. Alle Gamer könner dort das Spiel „SOCOM: US Navy Seals“ online gegen andere spielen. In Österreich wird noch mit den Providern verhandelt aber im späten Frühjahr sollen die ersten Trials auch bei uns starten. Der Startschuß soll dann in der 2. Jahreshälfte fallen. In Großbritanien kostet der Adapter 39,90 Pfund [rund 58 Euro]. Die Preise für Österreich sind noch nicht bekannt. Aber ohne Breitbandanschluss läuft nix!

Microsoft’s XBOX:
Am 14. März startet Microsoft seinen Online Dienst „XBOX Live“. Im Gegensatz zu Sony wird es kein Trial sein. Es gibt nur einen Haken an der ganzen Sache: Vorerst nur in den folgenden 8 Ländern [Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland, Schweden und Spanien] Österreich folgt dann im Laufe des Sommer. Das Erfolgsrezept sieht Microsoft in dem großen Onlinespiele Sortiment. Beim Start am 14. März sollen 20 Spiele verfügbar sein. DieStartausrüstung mit Online-Zugang, einem Headset für die mündliche Kommunikation untereinander sowie zwei Online-Spieletiteln wird für insgesamt 59 Euro zu haben sein. Außerdem werden die ersten 12 Monate keine Onlinekosten verrechnet da man sich noch auf keinen Preis einigen konnte. Aber wie bei der PS2 läuft nichts ohne Breitbandzugang.

Nintendo’s Gamecube:
Im Gegensatz zu den beiden anderen Konsolen benötigt man nur einen Anlaog- oder ADSL-Zugang. Die Modems sind seit 7. März in den Regalen zu finden. Aber Nintendo will bis mehr Leute online spielen dafür Geld verlangen. So kommen die Onlinekosten als auch Zugangskosten auf die Spieler zu.
Beide Geräte, eines für den Analog- und eines für den ADSL-Zugang, sollen jeweils 34,95 USD kosten. Das erste Online-Spiel für den Game Cube stammt von Sega und trägt den Titel „Phantasy Star Online Episode I & II“, die monatliche Nutzungsgebühr beträgt 8,95 USD.

Charts – KW 09: Ö, D, USA

USA: NPD
1. C&C: Generals
2. SimCity 4
3. Splinter Cell
4. BF 1942: The Road to Rome
5. The Sims Deluxe
6. Sims: Tierisch gut drauf
7. Unreal 2
8. Zoo Tycoon
9. Battlefield 1942
10. Medal of Honor: Spearhead

Deutschland: GfK
1. Splinter Cell
2. Stronghold
3. IGI 2: Covert Strike
4. BF 1942: The Road to Rome
5. Master of Orion 3
6. Cossacks
7. Sims: Tierisch gut drauf
8. Die Sims Deluxe
9. Praetorians
10. Wer wird Millionär – 3. Edition

Vom Ausscheiden von C&C: Generals profitiert in Deutschland Splinter Cell – von 0 auf Platz 1. Weitere Neueinsteiger sind Master of Orion 3 und Praetorians.

Österreich: Saturn
1. Splinter Cell
2. C&C: Generals
3. Mortal Kombat: Deadly Alliance (PS2, Xbox, GC)
4. Master of Orion 3
5. Die Sims (PS2)
6. GTA: Vice City (PS2)
7. Praetorians
8. BF 1942: Road to Rome
9. Die Sims Deluxe
10. Unreal 2

Auch in Österreich stürmte Splinter Cell an die Spitze. Die Neueinsteiger (MoO3, Praetorians) heißen ebenfalls gleich wie jene in Deutschland, können sich aber sogar noch weiter vorne platzieren als bei unseren Nachbarn. Ob die beiden Spiele es wirklich wert sind sagen wir euch in unseren Tests im Laufe der nächsten Woche. Auffällig in allen drei Ländern die wir aufgelistet habe: Unreal 2 ist auf dem Weg die Top Ten zu verlassen oder gar schon ganz draußen.

BioWare – Aufkauf durch Microsoft dement

Gestern abend tauchten im Internet plötzlich Gerüchte auf, dass BioWare (Neverwinter Nights) von Microsoft aufgekauft werden würde. Seit Ende 2002 sei bereits verhandelt worden und der Deal würde auf der Electronic Entertainment Expo Mitte Mai bekannt gegeben werden. Das Magazin Computer and Videogames bezog sich auf sichere interne Quellen.

Mittlerweile liegen aber sowohl Dementi von Microsoft als auch von den kanadischen BioWare-Studios vor. Wie im offiziellen BW-Forum zu lesen ist arbeiten die beiden Unternehmen lediglich an einem Projekt zusammen, ein Aufkauf durch MS wird allerdings ausgeschlossen. Auch Microsoft bestätigte, dass es sich bei der Meldung lediglich um ein Gerücht handle.

Schon immer waren solche Gerüchte rund um Bill Gates‘ Konzern sehr „beliebt“ und kamen dementsprechend häufig vor. Zuletzt nahmen die Meldungen aber schon fast ein konstantes Gesicht an. Vivendi, SEGA und jetzt eben BioWare sind in der Gerüchteküche die letzten Kandidaten für eine Übernahme durch MS gewesen. Vor allem PC-Spieler sehen diesen Berichten immer sehr skeptisch entgegen. Trotz solcher Perlen wie Age of Mythology und Freelancer, die MS für den PC-Markt veröffentlicht, misstraut man dem amerikanischen Riesen nach dem Halo-Debakel immer noch sehr. Die Befürchtung, gute PC-Spiele würden durch solche Deals vorerst nur auf der Xbox erscheinen, ist immer noch in den Köpfen der PC-Community.

Shooter vs. den Rest

Bevor ihr weiterlest möchte ich euch bitten kurz in unsere Releaseliste zu sehen und sie nach dem Genre auflisten zu lassen. Was erfahren wir? Richtig! Schon fast die Hälfte aller Titel stammt aus dem Actiongenre.

Ich kenne ja keine dementsprechenden Zahlen aus früheren Jahren, aber zumindest meiner Wenigkeit kommt es so vor, als würde der Markt eintöniger werden. Die Ankündigungen lesen sich wie ein „Who Is Who“ der kommenden Actionspiele, hin und wieder ist ein Echtzeit-Strategiespiel dabei, auch noch erwähnenswert wären die Rollenspiele. Keine Simulationen, kaum Adventures! Vernachlässigbar ist außerdem die Anzahl der kommenden rundenbasierenden Strategiespiele.

Womit erklärt man das? Sind die Genres wirklich veraltet? Ist es wirklich nicht mehr möglich ein Jagged Alliance, Panzer General oder Day of the Tentacle unters Volk zu mischen? Wie ist es möglich, dass ich damit noch wochenlangen Spaß hatte und heutige Spieleneulinge angeblich nicht daran interessiert sein sollen? Sie kennen so etwas doch gar nicht mehr!

Und wenn man mir noch einreden kann, dass der Markt für diese Spiele generell sehr klein ist, dann ist es immer noch unbegreiflich warum nicht zumindest drei oder vier Top-Genrevertreter pro Jahr erscheinen. Der Absatzmarkt für Ego-Shooter kann doch nicht so viel größer sein, dass er 70 (Vorsicht! Die Zahl ist eine Hausnummer) schlechte bis durchschnittliche Games pro Jahr aufnehmen kann, während andere Kategorien seit Jahren kein absolutes Top-Spiel mehr genießen durften. Das zwanzigste MMORPG soll sich immer noch besser verkaufen als ein neuer Leisure Suit Larry? Der dreihundertste Age of Empires-, C&C- oder StarCraft-Klon lässt sich besser vermarkten als eine Fortsetzung der Jagged Alliance-Reihe? Der „Drei-Worte“-Wortschatz moderner Actionhelden belustigt die Zocker da draußen wirklich mehr als Guybrush Threepwood (jaja, er ist mein oft erwähnter Liebling ;-))?

Nennt mich ungläubig oder wie auch immer aber ich glaub das einfach nicht so recht. Ich will wieder mehr Abwechslung beim Spielen. Selbst die hochgelobten Genremischungen aus Action & RPG oder letzterer Kategorie mit Strategietiteln ähneln sich doch oft wie ein Ei dem anderen. Zum Schluss noch ein kleiner Denkanstoss: Drei der fünf Adventures unserer Liste beschränken den Rätselanteil auf das Drücken von irgendwelchen Hebeln. Gebt mir mehr!

C&C: Generals – Deutschland, Indizierung hält!

Wie bekannt sein dürfte, wurde das Echtzeitstrategiespiel Commander & Conquer: Generals in Deutschland knapp eine Woche nach dem Release von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (kurz: BPjM)aus dem Verkehr gezogen.

Wie Gamesmarkt.de nun berichtet hat die BPjM heute bekanntgegeben, dass Generals auch weiterhin indiziert beleiben wird. Der Verkauf an Minderjährige ist damit immer noch verboten.

Wir werden euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten, falls sich dieser Zustand doch noch ändert.

Freiheiiit!

Wer kann sich noch an William Wallace in Braveheart erinnern? Der grosse, blau bemalte, Claymore schwingende Hühne, der den Engländern das Fürchten gelehrt hat! Und wer hatte nicht auch mal den Gedanken, es wäre toll mal so was in PC-Spielform zu haben?

Ich gehöre zu dieser Gruppe (möglicherweise eine Minderheit) und habe mich schon seit langem auf Highland Warriors gefreut. Endlich kann ich den Engländern mal zeigen, das man sich nicht so einfach mit den schottischen Clans anlegen kann ohne kräftig „Fresse dick“ zu kriegen!

Ein wenig verunsichert war ich dann aber doch – Data Becker ist der Publisher? Machen die normalerweise nicht Bücher à la 387 Tips für ein stabiles Windows 95 ?

Nun gut, Vorurteile mal beiseite geschoben und das Spiel installiert. Erste Überaschungen lassen nicht lange auf sich warten: die Grafik ist sehr gut gelungen und für ein 3D-Strategiespiel schon fast Ausnahmequalität. Einige ganz gut gemachte Tutorials, die auch schon in die Story eingebunden sind, führen in das Spiel und dessen Möglichkeiten ein. Interessant wirds dann bei den Campaign Modi. Es geht nicht wie erwartet gegen die Engländer zu Felde, erstmal müssen die Probleme unter den schottischen Clans bereinigt werden. Highland Warriors ist hier recht geschichtstreu. Es gibt auch einige Orte, die historisch große Rollen gespielt haben wie – später im Spiel – die Schlacht bei Bannockburn, wo die Schotten mit eins zu drei in der Unterzahl und Robert the Bruce als Anführer ein englisches Heer schlagen konnten.

In insgesamt vier Kampagnen kann man für die schottischen Clans McKay, McDonald und Cameron oder für die Engländer kämpfen. Jede dieser Parteien hat eigene Specials: Jeweils zwei individuelle Helden, eigene Einheiten und jeweils ein spezielles Gebäude stehen pro Volk bereit. Der Rest der Gebäude ist zwar von der Bauweise her anders, erfüllt aber bei allen die selben Funktionen.

Unter den Helden wird man einige bekannte Namen wie William Wallace, Robert the Bruce oder König Edward von England finden. Diese haben individuelle Spezialfähigkeiten, wobei jeweils eine permanent auf einen gewissen Umkreis wirkt wo sich der Held befindet und eine bei Bedarf aktiv eingesetzt werden kann. So kann William Wallace seine Einheiten motivieren während Robert the Bruce seinen Mannen zu mehr Speed verhilft.

Um überhaupt mal in den Genuss dieser netten Helden und Gebäude zu kommen muss man erst mal Rohstoffe abbauen, ein Dorf errichten und entsprechend verteidigen. Das geht relativ unspektakulär vonstatten. Arbeiter werden zum Holzfällen, Gold-, Erz- und Steinabbau und zur Nahrungsbeschaffung eingesetzt. Mit diesen Ressourcen wird dann das Dorf errichtet und eine Armee aufgestellt, die alsdann dem Feind ordendlich einheizen soll.

Was Highland Warriors hier zu anderen Spielen klar unterscheidet, ist der Jahreszeiten Wechsel der auch einige versorgungstechnische Probleme mit sich bringt. Wenn man im Sommer keine Nahrungsmittel gehamstert hat und nicht über Rinderfarmen oder Beerensträucher verfügt, wird der Winter in einer Hungersnot enden weil man die Felder bei Schnee und Eis natürlich nicht bestellen kann. Einen Markt an dem man andere Ressourcen gegen Nahrung oder umgekehrt Tauschen könnte gibt es auch nicht und Pizza Mann hatte damals noch nicht bis Schottland expandiert. Auch wenn man mit Realismus nicht gespart hat, rennen doch die Axtkämpfer bei Minusgraden halbnackt durch die Gegend. Vielleicht sind sie aber auch nur eingebildet und wollen, dass jeder diese tollen Tatoos auf ihrer Brust sehen kann obwohl sie entsetzlich frieren?

Bald strömen, je nach Volk, Hammerträger, Bogenschützen und Claymore-Kämpfer aus den Kasernen. Aus den Ställen kommen schwere gepanzerte Reiter und berittene Bogenschützen. Belagerungsgerät, Katapulte und ähnliches wird man allerdings vergeblich suchen. Vor einer befestigten Anlage müssen die Soldaten wie wild auf die Palisaden einprügeln, die sich dann auch langsam aber sicher in Schutt und Asche legen lassen. Machmal hilft auch ein kleiner Zauber um den Abriss zu beschleunigen aber das wars auch schon. Einige Katapulte und schweres Gerät wie Belagerungstürme und Rammböcke hätten die Entwickler hier auf jeden Fall implementieren sollen.

Aber egal, trotz allen Problemen stürmen wir mit unserer Armee, die leider auf 200 Einheiten Maximum beschränkt ist, in Richtung feindliches Dorf. Beim ersten Versuch wird schon alles kurz und klein gehauen .. oder doch nicht ? Nicht traurig sein, ist kein Problem. Einfach wieder aufbauen, diesmal halt ein wenig mehr und nochmal probieren! Ressourcen sind zwar nicht unerschöpflich aber meistens findet man alternative Abbaustellen mit denen man dieses Spielchen locker noch drei bis viermal weitermachen kann. Die K.I. lässt einem hier auch ordendlich Zeit. Das ist ansich nichts ungewöhnliches: Jedes normale Strategiespiel ist hier eigendlich ident, trotzdem erwarte ich mir ein wenig mehr von den neueren Titeln. Wenn man noch ein wenig an der KI gefeilt hätte wäre noch ein ordendliches Spielzeitplus herauszuholen gewesen, so spielt ein Hardcore Gamer Highland Warrios in spätestens einer Woche durch (wenn er nur, so wie ich, abends Zeit hat. Arbeitslose Hardcore-Gamer müssten es in zwei Tagen schaffen) . Immerhin kann man sich dann noch eine Zeit lang mit dem über Gamespy laufendem Multiplayer Modus vergnügen, aber die GS-Lobby ist, zumindest jetzt noch, recht leer.

Für’s Auge hat Highland Warriors einiges zu bieten. Alle Landschaften und Einheiten sind komplett in 3D gehalten, die Karte ist nach Belieben zoom- und schwenkbar. Anders als zum Beispiel bei C&C: Generals sind die Einheiten auch bei der maximalsten Zoomstufe noch immer extrem detailliert. So kann man die schon angesprochenen Tattoos der Axtträger oder die roten Rauschebärte der Berserker auch aus nächster Nähe bewundern ohne sich über Pixelhaufen ärgern zu müssen. Die ganze Grafik Engine wirkt ausgereift und sauber obwohl bei Release noch einige (teilweise ganz lustige) Bugs vorhanden waren, wobei aber ein bereits erschienener Patch Abhilfe schaffen sollte.

Was den Sound angeht wurde leider nicht so gut gearbeitet wie bei der Grafik. Die Kampfeffekte sind etwas lau und hören sich eher nach Buttermesser VS. Teelöffel an, als nach Schwertkampf. Besonders viel Auswahl wurde auch nicht eingebaut, also bekommt man fast immer das selbe zu hören. Irgendwann wirds dann mal nervig und zumindest ich konnte dieses Problem nur noch dadurch lösen dass ich die Musik auf 100% und den Sound auf 50% gestellt habe. In Sachen Musik siehts wieder anders aus. Die ist nämlich sehr gut gelungen. Natürlich mit Dudelsack begleitet gibt es einen stimmigen, sich den Umständen anpassenden, Soundtrack der zu überzeugen weiss.

Mit sehr guter Sprachausgabe wird die Story auf Basis der 3D-Engine vorangetrieben. Mehr ist hier auch absolut nicht nötig, wie schon erwähnt geizt die Engine nicht mit Reizen und macht Video-Zwischensequenzen unnötig. Ich weiss nicht wie es bei der Englischen Version aussieht, aber in Deutsch klingt das Ganze verdammt gut – die Sprecher haben hier ordentliche Arbeit geleistet.

Highland Warriors ist seit langem wieder mal ein gutes und glaubwürdiges im Mittelalter spielendes 3D-RTS und wird keinen Hobby-Strategen entäuschen. Wie fast immer gibt es aber auch hier einige KI-Probleme. Nicht immer machen die eigenen Mannen das was sie sollten und oft muss man sich über die Aktionen des Computer Gegners etwas wundern. Bei der Auslieferungsversion gibts auch ein paar lustige Beam-Effekte (eine Einheit verschwindet und taucht anderswo wieder auf) und streckenweise Probleme mit Sound und Musik. Nachdem es aber mittlerweile schon üblich ist, halbfertige Produkte auf den Markt zu werfen, bleibt nur die Hoffnung auf Patches, die das beheben…

Von den Hardwareanforderungen her gliedert sich Highland Warriors in den etwas gehobenen Standard ein. Im Klartext: Ein Rechner mit 1.5 GHZ und Geforce 3 / Radeon 8500 Grafikkarte sollte vorhanden sein um ein ordendliches Spielen mit guten Detaileinstellungen zu ermöglichen. Jeder der unterhalb dieser Spezifikationen liegt verliert einiges an Spielspaß, da dieser auch zu einem Großteil auf die gute Grafik aufbaut. Die vom Hersteller angegebenen 128 MB RAM als Mindestanforderung kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht bekomme ich ja von euch, den Rebell.at-Lesern, Feedback wie es damit läuft ?

Ob es einen zweiten Teil geben wird bei dem meine Kritikpunkte bereinigt werden steht in den Sternen. Soft-Enterprises, der Entwickler, ist insolvent und es sieht momentan leider nicht nach einer Weiterführung des Unternehmens aus. Trotzdem hoffen wir das Beste und wünschen allen SE-Mitarbeitern viel Glück – vielleicht klappts ja doch noch.

Für mich als Braveheart Fan ist Highland Warriors was ganz Besonderes. Ich war schon lange scharf darauf, mit William Wallace und seinem mächtigen Claymore mal den Engländern nahezulegen das Schottland frei ist und es auch in nächster Zeit bleiben wird. Dazu ist Highland Warriors allerbestens geeignet. Vor allem der Singleplayer Modus macht Lust auf mehr, hier ist endlich mal eine gute Story vorhanden, die auch auf wahren historischen Ereignissen aufbaut – ein großer Vorteil gegenüber C&C: Generals, wo immer nur dürftige Mini-Einsatzbesprechungen stattfinden.

Ein gutes Spiel mit ein paar Patzern, die aber den Spielspass nicht schmälern können. Trotzdem kriegt Highland Warriors nur eine eingeschränkte Empfehlung von mir: Anfänger können bedenkenlos zugreifen, wer sich aber schon länger in RTS-Gefilden rumtreibt wird bemerken, dass sich nicht viel getan hat im Vergleich zu anderen Spielen und man HW relativ schnell, trotz vier umfangreichen Kampagnen, durchgespielt haben wird.

Vivendi – Rekordverlust

Der Französische Mischkonzern Vivendi Universal, der auch im Spiele Sektor tätig ist, musste für 2002 einen Nettoverlust von 23.3 Milliarden Euro ausweisen. Dies ist der grösste Verlust den ein französisches Unternehmen jemals eingefahren hat. Vivendi arbeitet schon fieberhaft an Restruktierungsmassnahmen. Es wird auch daran gedacht, diverse Entertainmentsparten abzugeben, darunter auch das Spiele Publishing.

Wäre schade wenn die Games Abteilung unter den Hammer kommt, wurden wir doch bis jetzt mit Titeln wie Counter-Strike, No One Lives Forever oder WarCraft 3 verwöhnt.

GTA: Vice City – In Deutschland indiziert

Wieder schlechte Nachrichten für unsere minderjährigen Leser aus Deutschland. Wie schon C&C: Generals und UT 2003 wurde nun auch GTA: Vice City von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdente Medien (BPjM) indiziert. Dieser Beschluss gilt für die PS2-Version ab dem 29. März. Nachdem die PC-Fassung aber fast vollständig inhaltsgleich ist wird wohl auch diese von der Entscheidung betroffen sein.

Die Indizierung ist doppelt kurios. Nicht nur, dass sich das Spielprinzip vom nicht betroffenen GTA 3 kein bißchen unterscheidet, sondern auch der späte Zeitpunkt des Beschlusses führen das deutsche Indizierungswesen wieder einmal ad absurdum. Schon bald tritt bei unseren Nachbarn aber ein neues Jugendschutzgesetz in Kraft. Unsere Berichterstattung zum Spiel wird natürlich von dieser Entscheidung nicht beeinflusst.

Ubi Soft – Releaseliste (6.3.)

Soeben haben wir die aktuelle Ubi Soft-Releaseliste für PC-Spiele erhalten. Natürlich wollen wir sie euch nicht vorenthalten. Die Änderungen wurden Fett markiert:

20. März Tom Clancy’s Rainbow Six® Raven Shield
20. März Rayman® 3 Hoodlum Havoc
20. März IL-2 Sturmovik Forgotten Battles
27. März The Elder Scrolls III: Tribunal™ (Morrowind AddOn komplett Deutsch)
27. März Downtown Run
27. März FS A 320 Pilot in Command
24. April Dragon’s Lair 3D
24. April C.S.I. Crime Scene Investigation
05. Juni Harpoon 4
05. Juni Will Rock
03. Juli Lock On: Modern Air Combat
Q2/2003 Bratz Dolls
Q2/2003 Warlords 4
Q3/2003 XIII
Q4/2003 Far Cry™

Q4/2003 Prince of Persia: The Sands of Time
2003 Project BG&E (Titel TBC)
TBC PlanetSide
TBC Loose Cannon

Kann es seinen Vorgänger toppen?

Vor vier Jahren kam es erstmals in die digitalen Internetregale – Counter-Strike, das erfolgreichste Onlinespiel das es je gab. Das damals noch als Modifikation zu Half-Life fungierende Spiel scharrte sehr schnell die „Creme de la creme“ der Onlinespieler um sich und stellte alle anderen Multiplayer Spiele in den Schatten.

Das war nicht nur damals so, sondern dies hat sich bis heute nicht geändert. Denn selbst Spiele wie Unreal Tournament, deren Mods oder andere Taktik-Shooter können trotz besserer Grafik nicht am Genre-„König“ vorbeiziehen.

Für alle Fans wird in diesem Jahr endlich ein großer Traum in Erfüllung gehen: Counter-Strike: Condition Zero wird erscheinen. Zum ersten Mal wird es über einen umfangreichen Singleplayer-Modus verfügen.

Die straff gestrickte Story des Spiels wird in über 20 Missionen und hervorragend gescripteten Sequenzen vorangetrieben.

Bevor man sich jedoch in eine Missionen stürzen darf, bekommt man in einem umfangreichen Briefing alle nötigen Informationen wie zum Beispiel den Einsatzort oder die Missionsziele, von denen es neun Stück pro Einsatz gibt. Anschließend gilt es sich der Ausrüstung für sich und seine Kameraden zu widmen. Denn alleine ist man nicht unterwegs. Anfangs kann man sich jedoch nur das Nötigste kaufen, durch das erfolgreiche Abschließen eines Auftrages wächst das Kapital jedoch schnell. Folglich können dann auch bessere Gewehre, Helme o.ä. gekauft werden.

Das Geld sollte man jedoch nicht nur die Ausrüstung ausgeben, denn die Kameraden müssen fortgebildet werden: Hierzu verfügt jeder Squad über sogenannte Skills. Diese sind unterteilt in Small Arms, Demolition, Rifles, Awareness und Tactics. Die ersten drei Fähigkeiten dienen zur Anzeige, mit welcher Ausrüstung ein Squad am besten umgehen kann. Awarness ist die Reaktionsfähigkeit und Tactics sind die taktischen Tätigkeiten.

Im Spiel wird es wieder altbekannte Waffentypen geben, aber auch neuere Modelle wie das Schnellfeuergewehr FAMAS oder das Maschinengewehr M60 haben den Weg in Counter-Strike: Condition Zero gefunden.

Nach jahrelangem warten auf dieses Spiel erhofft sich die Spielergemeinschaft selbstverständlich auch eine verbesserte Grafik. Diese wird es natürlich auch geben. Die Engine für die Special-Effekts wurde komplett neu programmiert und auch das Model-Rendering wurde stark überarbeitet. Auch in punkto Computergegner und Kameraden hat sich einiges getan: über 160 verschiedene Charaktere bringt das Spiel mit sich. Zudem lassen sich die Gegner nun viel besser von den eigenen Teamkameraden unterscheiden. Splitter fliegen bei Wandeinschüssen und auch auf Wettereffekte muss der Spieler nun nicht mehr verzichten. Das Auge bekommt also allemal etwas geboten.

Onlinespielen wird natürlich auch wieder möglich sein. Für alle, die nicht vorhaben Condition Zero zu kaufen, wird es einen Patch geben, der das alte Counter-Strike kompatibel zum neuen macht. Ebenso wird er auch einige der neuen Maps mit sich bringen. Wer möchte, kann auch auf den neuen Cooperativ-Modus zurückgreifen.

Erscheinen wird Condition Zero im 2. Quartal 2003. Den Termin sollten sich alle Fans schon einmal fett und mit roter Farbe im Kalender anstreichen.

Mit dem langersehnten Counter Strike: Condition Zero erwartet uns ohne Zweifel ein noch besseres <B>Counter Strike. Der Singleplayermodus verspricht langen Spielspaß und auch der Multiplayerpart ist gerade durch den neuen Cooperative-Modus mal wieder nicht zu kurz gekommen.

Electronic Arts – Online-Sparte wieder ins Kerngeschä

Wie MCV meldet plant Electronic Arts eine Wiedereingliederung der Online-Sparte (EA.com) in das Kerngeschäft. Hauptsächlich durch die Festigung der Sektion würde es im aktuellen Quartal eine Sonderbelastung von über 55 Million geschätzten US Dollar geben. Zusätzlich ist unter anderem noch die Restrukturierung der EA-Studios in Los Angeles in diese Zahl miteinbezogen.

Die schwächelnden Starts von Die Sims Online und dem Westwood-MMOG Earth & Beyond dürften sicher ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen haben. Erst kürzlich meldeten die Kalifornier, dass auch Motor City Online wieder eingestellt werde. Ab 29. August werden die Server zum Internet-Rennspiel für immer schweigen. Dasselbe Schicksal traf auch Majestic schon vor geraumer Zeit. Das mit dem richtigen Leben verstrickte Spiel wurde wegen der kommerziellen Misserfolge wieder abgeschafft. Während sich Electronic Arts zuletzt gegen Europa-Server ziemlich gesträubt hat und beispielsweise bei Die Sims Online erst nach längerem Überlegen solche ankündigen wollte, war es aufgrund technischer Umstände im Telefonnetz bei Majestic leider gar nicht möglich das Spiel aus Übersee zu uns zu bringen.