Matrix: Path of Neo – Neues von Shiny

Nachdem eher mittelmäßigen Enter the Matrix war es eine Weile ruhig um David Perrys Kultschmiede Shiny Entertainment. Doch nun kündigt Haus-und-Hof-Publisher Atari mit Matrix: Path of Neo das neueste Projekt von Shiny Entertainment an.

Auch Matrix: Path of Neo wird, wie der Name es sicherlich schon verrät, im Matrix-Universum angesiedelt sein. Dieses Mal schlüpft ihr in die Haut von Neo und durchlebt dabei unter anderem Szenen aus allen drei Filmen. Natürlich werdet ihr dabei auch auf alte Bekannte wie z.B. Morpheus und Agent Smith treffen. Zudem sollen Szenen aus der Kurzfilm-Sammlung The Animatrix im Spiel vorkommen. Den Entwicklern von Shiny Entertainment werden dabei ebenso wie bei Enter the Matrix mit Andy und Larry Wachowsk die Väter des Matrix-Universums zur Seite stehen.

Erscheinen soll das Spiel sowohl für PC und PS 2 als auch für die Xbox am 17. November 2005. Hoffentlich wird Shiny Entertainment dieses Mal auf ein zeitgemäßes Technikgerüst zurückgreifen und nicht wie damals bei Enter the Matrix die hoffnungslos veraltete Half-Life-Engine.

Singles: Wilde Zeiten – Erste voyeuristische Einblicke in die WG

Zwar sollte der Nachfolger zu Singles: Flirt Up Your Life marketingtechnisch geschickt am gestrigen Valentinstag in den Läden stehen, jedoch konnte Publisher Deep Silver diesen Termin anscheinen nicht einhalten und musste den Erscheinungstermin auf Ende Mai neu datieren.

Damit Freunde des Spiels jedoch nicht total demotiviert vorm Bildschirm hocken und eventuell sogar vor lauter Langeweile auf die Idee kommen, ihrer Liebsten ein Geschenk für den Valentinstag zu kaufen, veröffentlichte Deep Silver eine Hand voll Screenshots.

Diese Bildchen findet ihr auf den Seiten von gamershell.com. Auffälligerweise hat sich bei der Optik von Singles: Wilde Zeiten im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas verändert. Trotzdem können die detaillierten Charaktermodelle auch gut ein Jahr später noch vollends überzeugen.

Warhammer 40.000: Dawn of War – AddOn angekündigt

Nachdem sich Warhammer 40.000: Dawn of War sowohl bei Strategie-Fans als auch seitens der Fachpresse hoher Beliebtheit erfreuen konnte, kündigte Publisher THQ Entertainment zusammen mit Entwickler Relic Entertainment heute offiziell das AddOn zum Strategie-Titel an.

Dies ist auch bitter nötig, schließlich glänzte die Kampagne von Warhammer 40.000: Dawn of War vor allem durch ihre enorme Kürze. Deshalb dürfte Fans des Spiels schon das Wasser im Munde zusammen laufen, wenn sie hören, dass sie im AddOn mit dem Titel Warhammer 40.000: Dawn of War – Winter Assault die Gelegenheit haben werden mit den Streitkräften der Imperialen Armee zu Felde ziehen dürfen.

Erscheinen soll Warhammer 40.000: Dawn of War – Winter Assault im Herbst 2005. Fans des Hauptprogramms sollten sich also schon einmal ein paar Tage frei nehmen, um das AddOn durch zu spielen.

Freedom Force vs. The 3rd Reich – Termin und dt. Publisher bekannt

Mit dem abgefahrenen Taktik-RPG hat Irrational Games (System Shock 2) sich zuletzt vor allem unter den Comic-Fans und Spielekritikern der Welt viele Freunde gemacht. Das schreit nach einer Fortsetzung, und um das Ganze noch ein wenig massentauglicher und kontroverser zu gestalten, kämpft man diesmal mit einem aus 24 verrückten Helden zusammengestellten Team in 23 Missionen gegen die Nazis. Nennen tut sich der Titel Freedom Force vs. Third Reich und erscheinen soll er im zweiten Quartal 2005.

Als Publisher haben sich die Adventure Spezialisten von dtp im deutschen Raum zur Verfügung gestellt, die damit ein weiteres Mal ihr Faible für qualitative hochwertige Nischentitel unter Beweis stellen.

GTA 4 – Macht Rockstar es wie G. W. Bush?

Gerüchte, Gerüchte, oh wie haben wir sie lieb? Eigentlich nicht, aber an einem motivierten Tag berichten sogar wir mal über den neuesten Tratsch und Klatsch der Spielewelt. Diesmal betrifft es die beliebte Grand Theft Auto-Reihe, die mit dem nächsten (insgesamt sechsten) Teil angeblich zurück auf den alten Kontinent Europa kehren soll. Was einst nur mit einem Addon zu GTA 1 (London: 1969) verwirklich wurde, soll also womöglich nun mit einem kompletten Spiel abgehandelt werden.

Gut, wenn uns schon Dabbelju Bush besuchen kommt, wieso sollten wir dann nicht auch die Amokläufer und Gangster – im Rahmen der Amerikanisierung der Welt – nach Europa geschleppt bekommen? Ich bin gespannt ob der siebente Teil in Bagdad, Kabul oder Teheran angesiedelt sein wird…



Passieren soll das Ganze übrigens exklusiv für PS3 und PC, wobei ein Releasetermin – ebenso wie eine Bestätigung dieses ganzen Firlefanzes – noch keineswegs als sicher gilt.

Anstoss 2006 – Angekündigt

Ascaron hat heute den nächsten Teil der legendären Anstoss-Fußballmanagerserie angekündigt. Die Arbeiten schreibten laut der Pressemeldung zugügig voran, Details zu den Änderungen werden aber nicht genannt. Lediglich mystische Schlagworte werden in den Raum geworfen: „Das Projekt ANSTOSS 2006 genießt bei Ascaron Priorität und soll in vielen Details neue Genre-Maßstäbe setzen. Bisherige Stärken der Serie, wie die nahezu perfekte Bedienbarkeit und die enorme Spieltiefe, werden sogar noch ausgebaut. Gleichzeitig werden die Designer mit noch mehr Individualität, direkter Ansprache des Spielers und nicht zuletzt mehr Transparenz dafür sorgen, dass ANSTOSS 2006 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft alte und neue Fans gleichermaßen in seinen Bann zieht.

Wie die Andeutung bezüglich der Fußball-WM 2006 (die ja in Deutschland stattfindet) vermuten lässt, wird der Titel im ersten Halbjahr des kommenden Jahres erscheinen. Wir bleiben für euch am Ball.

Mad Max feat. the apocalypse Dudes

In naher Zukunft hat die Menschheit es so weit gebracht mittels riesiger CO² Generatoren den Mars aufzuheizen um ihn bewohnbar zu machen. Zumindest sind die Geräte schon einsatzbereit und warten darauf mit einer Trägerrakete auf besagten Planeten verschifft zu werden. Blöderweise durchkreuzt eine fanatische Sekte diese Pläne und klaut sich die Generatoren. Bevor irgendwelche Forderung bekannt wird haben die Wahnsinnigen die Generatoren bereits aktiviert und das führt zu einer starken globaler Erwärmung. Gewaltige Flutwellen spülen ganze Städte einfach von der Landkarte und Dürren kosten Millionen von Menschen das Leben.

In der Zeit nach dieser schrecklichen Katastrophe spielt auch The Fall – Last Days of Gaia von Silver Style Entertainment. Nach der Installation erwartet euch ein wahrhaft atemberaubendes Intro in dem von euch (als großen Anführer) erzählt wird. Danach gelangt ihr sofort ins Hauptmenü das ihr nach Beendigung des Intros auch sofort wieder verlassen solltet. Ja, ihr habt richtig gelesen: Jeder der sich vor Wut nicht alle Haare einzeln ausreißen möchte beendet The Fall auf der Stelle, nachdem er das Intro fertig gesehen hat. Und zwar um auf der Stelle den von Silver Style vor kurzem fertiggestellten Patch 1.65 herunterzuladen und zu installieren. Traurig aber wahr, The Fall ist in der Version die man im Laden kaufen kann für sehr viele Käufer einfach unspielbar und diverse Bugs machen Anfangs einen katastrophalen Eindruck. Dabei hatte Gamestar diesem Spiel in Version 1.0 schon eine Top Wertung beschert. Ich weiss bis heute nicht wie das möglich sein kann, nachdem The Fall in der Verkaufsversion nicht mehr als eine Preview-Beta ist. Doch nun genug genörgelt und einfach den Patch 1.65 von der Offiziellen Site gesaugt.

The Fall spielt, wie oben bereits ein wenig beschrieben, in einer Welt über die das Armageddon bereits hereingebrochen ist. Tote Landschaften, weitläufige Wüsten und Dörfer aus Zelten und vergammelten Häusern prägen das Landschaftsbild. In dieser Welt wächst auch der „Held“ des Spieles auf dessen Part ihr übernehmen werdet. Nach einem Überfall auf euer Dorf durch eine Gang namens Ratskulls sucht ihr eine neue Heimat und gelangt zu den Hauptquartieren der GNO – Government of the New Order. Dies ist eine Gruppierung, die versucht wieder Recht und Ordnung in die Welt zu bringen, und auch mittels militärischer Gewalt ihr Einflussgebiet auszudehnen. Kein einfaches Vorhaben, da das Land größtenteils von gesetzlosen Gangs beherrscht wird, welche sich nehmen was sie kriegen können, und welchen auch die ’normale‘ Bevölkerung schutzlos ausgeliefert ist. Genau deswegen seht ihr in der GNO den richtigen Weg um wieder etwas Frieden herstellen zu können.

Kaum seid ihr im GNO Hauptquartier angelangt, seht ihr auch schon was Sache ist. Verbrecher werden im Schnellverfahren einfach mittels einer mittelalterlich anmutenden Guillotine ihres Kopfes entledigt um auch sicher zu gehen das dieser Schurke nie wieder einen Zivilisten terrorisiert. Für ein Gerichtsverfahren gibt es wohl noch nicht die Mittel und die Zeit. Der Präsident der GNO heuert euch als Söldner an und gibt euch anschließend auch gleich den Auftrag die Ratskull Gang auszuschalten. Wie passend das der erste Auftrag gleich gegen die geht, die euer Leben durch die Auslöschung eures Dorfes ruiniert haben.

Ein Tutorial gibt es nicht wirklich, aber der Spielbeginn mit der RPG-üblichen Erstellung des Charakters ist nahtlos in das Spiel integriert. Im Hauptquartier der GNO lasst ihr euch einen Ausweis anfertigen im Zuge dessen ihr die benötigten Informationen, wie Stärke, Intelligenz und dergleichen, dann selbst eintragen könnt. Wenn ihr euch mit RPG’s nicht auskennt wird euch aber auch geholfen. Ihr könnt auch bestimmen ob euer Körper im Falle eueres Ablebens als Nahrung verwendet werden darf. :)

The Fall spielt sich in einer Echtzeit 3D Umgebung die Stufenlos dreh- schwenk- und zoombar ist. Die Steuerung ist einfach und intuitiv und mittels ein paar Mausklicks lässt sich fast alles bewerkstelligen. In einem Tagebuch könnt ihr nachlesen welche Aufträge ihr aktuell habt, welche erledigt und welche gescheitert sind. Leider fehlen bei den Auftragsinformationen öfter einige wichtige Details und so sollte man ein gutes Gedächtnis haben um zum Ziel zu kommen. Fast immer sind eure Aufträge mit vielen kleineren Nebenquests verbunden. So müsst ihr z.B. um ein Drogenlabor der Ratskulls auszuheben vorher eine Wanze bekommen. Die hat ein Dorfbewohner in der Gegend. Der aber rückt sie nur heraus, wenn ihr ihm helft die Frau seiner Träume zu kriegen. Dafür braucht ihr ein paar Items, für die die Personen, die sie haben, wieder irgendwas haben wollen. Oft gibt es alternative Lösungswege. Wollt ihr jemandem z.B. eine neue Designer Rattenfelljacke abluchsen könnt ihr das tun was er von euch verlangt, irgendetwas manipulieren um ihn dazu zu bringen die Jacke rauszurücken, ihn mit dem Skill Redegewandtheit überzeugen, ihn beklauen oder – wenn euch das alles zu anstrengend ist – ihn einfach niederschießen.

Bei den Quests hat sich Silver Style wirklich einiges einfallen lassen, und oft ist es nicht einfach den teilweise seltsamen Wegen der Quests zu folgen. Da die Welt von The Fall dermaßen gut in Szene gesetzt ist, dass sie wirklich zu leben scheint, findet man ständig Neues und stolpert auch immer wieder über neue Quests. So scheint der Auftrag ‚Vernichte die Ratskulls‘ anfangs recht simpel zu sein, doch bis ihr am Ziel angekommen seid, sind Stunden vergangen und ihr habt schon viele Gebiete durchwandert. Es gibt eigentlich immer irgendetwas zu erleben wenn man ein neugieriger Mensch ist. Wer nur dem Hauptteil der Story folgen will, kann auch dies ohne große Probleme tun, aber das Spiel hat wesentlich mehr zu bieten. The Fall bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, auch wenn es keine Riesenwelten und dergleichen gibt. Das Spiel ist, wie auch bei anderen RPG’s in Orte unterteilt, die ihr, vorausgesetzt sie sind bereits auf eurer Landkarte eingezeichnet, bereisen könnt. Wie und wann ihr irgendwo hin geht bleibt euch überlassen. So lohnt es sich auch öfter mal an Orten vorbeizuschauen wo ihr schon ward, da manche Aufträge nur zu bestimmten Uhrzeiten von bestimmten Personen vergeben werden und ihr vielleicht beim ersten Mal nicht einmal bemerkt habt, dass hier irgendwas passiert.

Die Story ist wirklich ausgefeilt und durchdacht und man merkt das sich Silver Style wirklich Mühe gegeben hat, dem Spiel Leben einzuhauchen. Derartiges hat es bis dato nur von sehr wenigen Titeln gegeben und ist wirklich außergewöhnlich.

Grafisch bietet The Fall einen Stil der irgendwie an die Mad Max-Filme erinnert. Viel Hitze und Sand dominieren das Erscheinungsbild. Flüsse oder Seen wird man keine Finden, jedoch kann man – den entsprechenden Skill vorausgesetzt – nach Wasserlöchern buddeln um wenigstens kleine Mengen an Wasser zu Heilung der Party zu gewinnen. Wenn man die Systemanforderung auf der Packung liest (1200Mhz / 32MB Grafik,…) geht man wohl davon aus das es recht anständig auf einem System wie meinem (3200+ / GF6600GT) laufen sollte. Dem ist aber nicht so. Eine Auflösung von 1280×1024 mit ca. 75% Sichtweite beschert mir zeitweise unerträgliche Ruckelorgien die auch nicht mit irgendwelchen Ereignissen zusammenhängen zu scheinen. Liegt vermutlich daran das ich nur ein Gigabyte RAM zur Verfügung habe? Fragt sich nur noch, was ein Spieler dessen PC den Mindestanforderungen entspricht dann wirklich noch spielen kann. Auch unser Chefredakteur Besux hatte kein ruckelfreies Spielvergnügen (1800+ / Radeon 9800SE) und das mit deutlich niedrigeren Qualitätseinstellungen als ich.

Nun, da wir nun wissen das sogar auf einem ‚High-End‘ PC noch Ruckler zu bemerken sind, gehen wir davon aus das die Grafik von The Fall unglaublich geil ist. Stimmt leider auch nicht. Sie ist zwar schön anzusehen, aber sobald man sich von z.B. einem Hügel weiter entfernt, verwandelt er sich in breiige Pixelpampe die an die Qualität von Mariokart auf dem Super NES erinnert. Die Engine scheint also Ressourcen schonen zu wollen. Die grafische Umsetzung des Spiels ist insgesamt zwar überdurchschnittlich, leider aber auch nicht mehr. Glücklicherweise lebt The Fall nicht wirklich davon, ein optischer Blender zu sein.

In Sachen Sound- und Musikuntermalung kann man Silver Style ein wirklich gutes Zeugnis ausstellen. Der Titelsong im Hauptmenü kommt im Industrial/Gothic Stil ist von Darkseed und rockt einfach. Wenn euch der gefällt solltet ihr auch mal die anderen Sachen von dieser Band anhören, die eigentlich alle durchwegs recht gut sind. Im Spiel habt ihr auch noch sehr gute Musik, die aber dann eher im Ethno Stil gehalten ist und mit dem Titelsong absolut Nichts gemein hat. Die Sprachausgabe wirkt etwas blechern, hier ist beispielsweise Gothic 2 wesentlich besser gelungen. Nach einiger Zeit fällt das aber nicht mehr auf und vielleicht liegt das auch an starker Kompression der Sprachausgabe, denn fast jeder Charakter der im Spiel herumläuft – und das sind wirklich viele – spricht.

Bleiben nur die Bugs im Spiel die noch stark zu bemängeln sind und eine Spitzenwertung nicht rechtfertigen lassen. Auch mit Version 1.65 gibt es einfach noch zu viele Probleme und obwohl bei mir jedes Spiel bis jetzt einigermaßen gut lief, hat es The Fall immer wieder in regelmäßigen Abständen geschafft mich durch plötzliche Abstürze zu verärgern. Das geht teilweise sogar so weit, dass sich mein Rechner komplett neu startet und solche Fehler sind nach dem x-ten Patch eigentlich nicht mehr akzeptabel. Zugute halten kann man Silver Style allerdings den super Kontakt zur Community, und dass die Spieleschmiede auf Beschwerden auch reagiert. Hier merkt man wenigstens, dass etwas getan wird. Andere Developer sind hier im Vergleich deutlich arroganter.

The Fall ist trotz seiner nicht unwesentlichen Schwächen für mich das eindeutig beste RPG der letzten Monate. Nur die – bei Version 1.65 immer noch sehr häufigen – Bugs hinderten mich daran eine wesentlich bessere Wertung zu geben. Ohne diese Probleme wäre das Spiel sogar ein Kandidat für den Rebell.at Award gewesen. Trotz allen Fehlern, die das Spiel hat kann man den Silver Style Jungs rund um Lead Designer Carsten Strehse nur gratulieren. Diese Schmiede hat Zukunft und Potential, welches sicher noch nicht ausgereizt ist. Derartige Liebe zum Detail sieht man nicht oft, und die Story und alles drumherum ist bis ins letzte Detail durchdacht.

Die Richtung stimmt auf jeden Fall. Die ganzen Ideen noch ohne Bugs und mit einer ordentlichen Grafikengine kombiniert ergeben für den nächsten Titel vielleicht Großartiges.

Singles – Kurios: Die Flirt WG kommt aufs Handy

Dass der Multimediahandy-Boom neben Tweety, besoffenen Weihnachtsmännern und fragwürdigen Furzklingeltönen noch andere kuriose Blüten treibt, wissen wir, seitdem wir von der neuesten geplanten Konvertierung eines PC Spieles auf das Mobiltelefon wissen.

Media Schmidt, eine Karlsruher Firma, hat kürzlich vom Publisher Koch Media die Singles Lizenz „für mobile Endgeräte“ (sprich: Handies, und alle die vorgeben eines zu sein) erworben. In der kommenden Umsetzung names Singles 2: Wilde Zeiten darf man also auch am Handy bald seine/n Wohnungsmitbewohner/in umschwärmen.

Ob es wie in der PC Version dabei auch die eine oder andere nackte Tatsache zu sehen geben wird, und wie ästethisch selbige auf einem Handy Display wirkt, wird sich in wohl absehbarer Zeit zeigen.

Half-Life 2 – CTF Mod testbereit!

Ein weiteres Mal gibt es „Good News“ für Onlinegamer, insbesondere jene die im Besitz von Half-Life 2 sind.

Wem dröges Drauflosballern zuwenig ist, und lieber Teamplay und Taktik bevorzugt, könnte schon seit einiger Zeit das Projekt HL2CTF mitverfolgt haben. Hier wird versucht, einen online spielbaren Capture The Flag Mod zu erstellen. Das Modding-Team hat nun eine Public Alpha eben jener Modifikation veröffentlicht, die vor allem für den Testbetrieb gedacht ist.

Wer einen Blick riskieren will, kann sich das 26 mb leichte CTF Paket auf der offiziellen HL2CTF Page herunterladen.

Half-Life 2 – Deathmatch Update in Bälde

Darf man Valve’s neuester Meldung glauben, haben Onlinegamer bald Grund zur Freude.

Denn am 17. Februar, genauer gesagt dem kommenden Donnerstag, soll es ein frisches Update zum Deathmatchmodus von Half-Life 2 geben. Neben Bugbehebungen werden zwei zusätzliche Waffen implementiert: ein Betäubungsgewehr und das Brecheisen. Zudem gibt es auch eine neue Map mit dem Namen „Steam Labs“.

Dem nicht genug, in absehbarer Zeit soll auch noch das Überprüfungstool „Valve Anti Cheat 2“ erscheinen und ausserdem ist eine Offenlegung des Deathmatch Sourcecodes in Planung, was eine Flut neuer Mods herbeiführen könnte.

World of Warcraft – Blizzard unschuldig an Server-Lags

Mittlerweile wurde uns bereits von ersten Schlägereien um World of WarCraft-Exemplare am heutigen Erstverkaufstag im deutschen Raum berichtet. Die Spielewelt spielt also mal wieder verrückt, und schuldig ist ein weiteres Mal Blizzard bzw. eben deren neuestes Machwerk.

Bei einem solchen Mega-Launch gibt es aber natürlich nicht nur Begeisterung, sondern auch so manche Schattenseite. Wie schon bei Half-Life 2 ist auch im Falle von WoW weniger die hervorragende Qualität des Spiels in die Kritik der Spieler geraten, sondern eher die technischen Gegebenheiten. So wird WoW von großen Serverbelastungen und dementsprechend langsamen Übertragungsraten berichtet (und natürlich obligatorisch darüber geschimpft, geflamed, gelästert). So wie es aussieht darf man dafür aber nicht Blizzard die Schuld geben, denn wie unsere Informationen besagen, stehen die Server in Frankfurt, wo heute aufgrund einer Baugruppe Leitungsengpässe beim ISP bestanden.

Mittlerweile sollten die Server aber wieder sehr gut laufen, lediglich die Account-Erstellungsseite ist leider down. Wie uns von Blizzard versichert wurde (wir haben überall unsere streng geheimen Exklusivquellen!), arbeitet man aber mit Hochdruck an einer Lösung. Man beobachte die Lage generell sehr genau und reagiere auch auf Lag-Probleme sofort mit neuen Servern.

House of the Dead 3 – Der Horror geht weiter..

In der dritten Runde des beliebten Shooters übernimmt der Spieler wahlweise G oder Lisa Rogan die auf der Suche nach einem vermisstem Team (RE lässt grüssen) auch noch nebenbei die Hintergründe der lästigen Untoten herausfinden sollen.

Als besondere Attraktion soll es nun auch eine Shotgun geben mit der man gleich mehrere der Monster ins Nirvana schicken kann.
Ebenso soll der Zeitdruck nun eine grössere Rolle spielen.

Sega Europe setzte den Releasetermin auf Februar 2005 an.. mit etwas Glück gibt es also bald wieder reichlich Zombies zu entsorgen!