Category Archives: Hardware, Gadgets und smarte Geräte

Die beste Hardware zum Gamen, die coolsten Gadgets für den Alltag und die spannendsten Smarthome-Geräte. Alles was unser Leben einfacher und besser macht.

Frühjahr 2012 ist der beste Zeitpunkt für einen PC-Neukauf

Im Frühjahr 2012 lohnt sich der PC-Neukauf

Es ist bald soweit. Nach über vier Jahren im Einsatz und einen ausfallsbedingten Mainboardtausch später, ist es Zeit für einen neuen Rechner. Die alte Kiste, bei der eine sinnvolle Aufrüstung de facto einem Neukauf gleichkäme, verbringt dann ihren Lebensabend in meiner Verwandtschaft. Ich habe lange gerätselt und gerechnet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das kommende Frühjahr der absolut ideale Zeitpunkt für einen Neukauf ist. Das „Warum“ lest ihr im Folgenden. Continue reading Frühjahr 2012 ist der beste Zeitpunkt für einen PC-Neukauf

Microsoft erweitert Zune Video-Dienste in Österreich

Das Filmangebot von Microsofts Zune wird nun auch in Österreich ausgeweitet

Microsoft weitet den Zune Video Marketplace in Österreich aus. Filme von 20th Century Fox, Paramount Pictures und Warner Bros. können hierzulande nun nicht nur geliehen sondern auch gekauft werden und auf Xbox, PC oder bei vorhergehender Synchronisation auch am Windows Phone angesehen werden. Der Konzern verspricht über die Feiertage tausende neue Angebote.

„Zune Video bietet eine ständig größer werdende Auswahl an Hollywood-Blockbustern, wahlweise per Download oder Instant-On Streaming. Bei Streaming startet der Filmgenuss umgehend ohne lästige Wartezeiten und in HD-Qualität (bis zu 1080p, 5.1. Dolby Surround).“, heißt es in einer Presseaussendung. Alle Angebote des Zune Video Marktplatzes sind hier/at zu finden. (Für die HD-Wiedergabe schreibt der Service eine Internetverbindung mit mindestens 4 Mbps vor. Nicht alle Filme sind außerdem in HD verfügbar.)

Endlich holt also der österreichische Marktplatz gegenüber seinem „großen Bruder“ in Deutschland auf. Dort ist das kaufen der Filme und Serien schon länger Möglich und die Auswahl ist wesentlich umfangreicher. Doch bereits jetzt kann ich den Zune Marktplatz mit dem Videoverleih wirklich empfehlen. Persönlich habe ich seit dem Start keine einzige DVD mehr geholt, verbringe stattdessen unsere Videoabende per Streaming. Lediglich die Auswahl an Kinderfilmen ist noch immer sehr dürftig. Mit den zusätzlichen Studios und den erweiterten Möglichkeiten wird Zune aber aufgepeppt. Vor allem das Sharing zu WP7-Smartphones klingt höchst interessant die damit auch weiter aufgewertet werden.

Table Connect – Riesen-iPhone explodiert in Wien

Table Connect explodiert bei TEDxVienna

Kürzlich fand in Wien die TEDxVienna-Konferenz 2011 statt (kommendes Wochenende steigt übrigens noch ein Salon-Event – u.a. mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und Astronaut Ronald Garan). Auf dieser Konferenz angedacht war die erstmalige Live-Präsentation von Table Connect, einem Youtube-Hit mit über 3 Millionen Views. Table Connect ist im Prinzip ein gigantisches iPhone in der größe eines Couchtisches, über das viele Medien rund um den Globus berichteten. Viele User vermuteten damals, dass es ein Fake sei. Bei TEDxVienna sollte man es nach einem Jahr Sendepause in Aktion bewundern können. Doch dann kam es zur Katastrophe. Continue reading Table Connect – Riesen-iPhone explodiert in Wien

Nikon 1 – Zwei Kameras für die Revolution

Die Nikon 1 V1 für fortgeschrittene Fotografen wird es in schwarzer und weißer Farbe geben

Unter großer Geheimhaltung im Vorfeld lud Nikon heute weltweit zu Presseevents, um ein seit Monaten schwelendes Gerücht in der Fotografie-Szene in die Realität zu hieven. Mit der Nikon 1-Serie schlägt man ein neues Buch auf und steigt in die Welt der spiegellosen, komplexen Kameras ein. Die beiden ersten Geräte sind das Einsteigermodell J1 und das Fortgeschrittenenmodell V1. Wir durften sie bereits ein paar Minuten lang ausprobieren. Continue reading Nikon 1 – Zwei Kameras für die Revolution

LG D2342P im Test: Gewinnt den 3D-Monitor bei uns

Der LG D2342P TFT mit 3D-Polarisationstechnik

Mit der neuen CINEMA 3D-Technologie verspricht LG mehr Komfort und einen günstigen Einstieg in die spektakuläre Welt der dritten Dimension. Ob die Flucht aus der Plattheit gelingt, klären wir in unserem Test des LG D2342P TFT, von dem ihr auch ein Exemplar gewinnen könnt. Continue reading LG D2342P im Test: Gewinnt den 3D-Monitor bei uns

Razer Mamba 2012 – Edelmaus im Test

Die Razer Mamba auf ihrer schicken Ladestation

Ich staunte nicht schlecht, als ich das ungewohnt große Paket öffnete. Inszeniert wie die Juwelen einer Königin lachte mir die Razer Mamba-Maus aus ihrer massiven Plastikvitrine entgegen. Was man mit dieser machen soll, nachdem man das Gerät aus ihr befreit hat? Keine Ahnung. Die Mamba selbst ist jedenfalls deutlich nützlicher. Continue reading Razer Mamba 2012 – Edelmaus im Test

chiliGREEN Netbook Pico GT – klein und fast fein

Woher kommt mir der Spruch „Auf die Größe kommts nicht an!“ nur bekannt vor? Sohnemann bestätigt derzeit täglich das Gegenteil. Sei es die Größe des gerade gekauften Eis, des Baggers für die Sandkiste oder alternativ der Schaufel – natürlich alles in Relation zum jeweils präsenten Teil, das sich nicht in unserem, sondern im Besitz eines Anderen befindet. In die gleiche (zugegeben grausam materielle) Sparte fällt der Vergleich bei Laptops und im speziellen den Netbooks und Ultra-Portables.

Auslaufmodelle?

Zugegeben, durch das rasante Wachstum der Tablets und der Ultra-Portable Laptops wie dem Apple Macbook Air, haben die noch vor ein, zwei Jahren hochgelobten Netbooks ordentlich an Boden verloren. Trotzdem sind die Netbooks wohl noch lange nicht am Ende. Quasi jeder namhafte Hersteller hat mehrere Geräte dieser Klasse im Angebot. Dem will die heimische Firma chiliGREEN (Quanmax) natürlich in nichts nachstehen und bringt das Pico GT neu auf den Markt. Das Gerät war noch vor einigen Wochen bei Hofer Österreich exklusiv im Angebot doch seit Beginn der Woche findet man es auch im chiliGREEN Online-Shop und bei Amazon.

Die inneren Werte,

sind es, die zählen … sagt man. Durch den neuen Dual-Core Intel Atom N570 und 1GB Ram gehört das Pico GT schon mal zu den schnelleren Geräten. Der Bildschirm stellt die üblichen 1024×600 Pixel auf 10,1″ dar und als Betriebssystem bootet Windows 7 Starter Edition von einer 250 GB Festplatte. Der Rest ist Standard: 1,3 MP Webcam, Kartenlesegerät, W- und LAN. Um das ganze auch möglichst lange am Laufen zu halten, liefert ein wechselbarer 6-Zellen Li-Ion Akku den nötigen Saft.

Interessanterweise habe ich nirgends Angaben zur Laufzeit des Gerätes gefunden. Clever, könnte man sagen, denn statt leerer Versprechen sagt man lieber gar nix – und hat dann keine Probleme mit nervenden Testern. Dabei sind die Werte gar nicht mal so schlecht. Bei intensiver Nutzung war nach 6 Stunden Schluss. Intensiv heißt bei mir: hohe Display Helligkeit, WLan oder angeschlossenes Smartphone für Internet und mehrere geöffnete Anwendungen. Schraubt man etwas an den Bedingungen, verringert zum Beispiel die Helligkeit und nutzt die Energiesparoptionen von Windows 7, lassen sich gleich noch ein bis zwei Stunden rausholen.

Einen weiteren Pluspunkt heimst das Gerät durch das Keyboard ein. Ich würde zwar keinen Roman auf dem Teil verfassen, doch für Netbook-Verhältnisse lässt sich komfortabel schreiben. Zwar sind die Druckpunkte etwas schwammig doch die angenehme Größe der Keys macht diesen Nachteil wieder wett. Lediglich die Anordnung einiger Sondertasten auf der rechten Seite waren gewöhnungsbedürftig.

Positiv hervorzuheben ist noch das völlige Fehlen von Bloatware. Gerade bei den Netbooks können diese Zugaben schnell Nachteile bei der Performance bringen.

Alles super also?

Leider nicht ganz. Die verbaute Festplatte zählt zum Beispiel nicht zu den leisesten ihrer Gattung. Gleiches gilt für die Kühlung des Prozessors. Zudem wird trotz dem deutlichen Lüftchen die Temperatur an der Unterseite auch deutlich spürbar. Das Display ist zwar relativ hell, doch leichte Spiegelungen trüben die Sicht. Das größte Manko ist aber die Verarbeitung. Wohlgemerkt wirkt das Pico GT nicht billig – nichts knackst oder wackelt. Doch man merkt, dass chiliGREEN hier den Sparstift angesetzt hat: zum einen wirkt der Kunststoff nicht sehr hochwertig, zum anderen stören einige Spaltmaße und Kanten.

Fazit?

Um ein Netbook zu „bewerten“, muss man einige Punkte beachten. Keiner erwartet von einem dieser Kleinteile Spitzenleistungen. Die Performance der Geräte hängt sehr vom Zusammenspiel der Komponenten ab. Das um und auf in dieser Klasse ist die Portabilität … und der Preis. Im Vergleich zu den gerade in Mode gekommenen Tablets sind Netbooks sehr günstig. Die Geräte der bekannten Hersteller pendeln sich derzeit zwischen Euro 250,– und 300,– ein.

Was mir beim chiliGREEN Pico GT fehlt, ist ein Alleinstellungsmerkmal wie beim Toshiba NB520. Doch wer Abstriche beim Styling und der Verarbeitung machen kann, bekommt ein attraktives Gesamtpaket geliefert. Und das zu einem etwas günstigeren Preis als bei der Konkurrenz.

Apropos Konkurrenz, folgende Anmerkung läuft außer Konkurrenz. Ein Nachteil aller Netbooks ist das Fehlen von optischen Laufwerken. Trotz dieser Tatsache, durfte ich noch kein Gerät testen, dem nicht ein optischer Datenträger als Rettungsanker oder Treiberlieferant im Lieferumfang beilag. Nennt mich engstirnig, aber das finde ich, naja, nicht gerade kundenfreundlich. Nicht mal ich, als bekennender Nerd, kann ein externes, optisches Laufwerk mein Eigen nennen. Ich frage mich jedes mal aufs neue, warum nicht einfach ein 1GB USB Stick als Beigabe dient. Bei Preisen von unter Euro 5,– im Einzelhandel kann es doch bitte keinen nennenswerten Kostenfaktor darstellen.

So gesehen, liebes chiliGREEN Team, dass wäre doch mal ein Alleinstellungsmerkmal ;-)

Kingston DataTraveler 108 – Klein und Gross

„Auf die Größe kommts nicht an.“ Mal ehrlich, wir alle können diese Ausrede, durch unsere täglichen Erfahrungen doch widerlegen oder? Wer will schon mit einem Speicherwinzling in der Hosentasche rumlaufen aber an der physischen Größe zu tragen haben. Gut also, dass die Datenknechte wieder mal einen Evolutionssprung machen.

Soooo groß, klein … schnell

Der neueste Spross der DataTraveler Serie von Kingston macht dabei alles richtig. Während die physische Größe (4cm x 2cm x 1cm) sehr dezent ausfällt, trumpft der Kleine mit bis zu 16Gb groß auf. Damit die ganzen Einser und Nuller auch möglichst schnell ihren Weg auf den Datenzwerg finden, legt dieser auch ordentlich Transfergeschwindigkeiten vor: beim Schreiben brachte es der DataTraveler 108 auf ca. 17MB/s und auch beim Lesen ist er mit ca. 27MB/s sehr gut. Im Vergleich zu meinem bisherigen Referenzstick (Corsair FlashVoyager GT mit 13MB/s bzw. 21MB/s)  ist das eine spürbare Verbesserung.

Was mir anfangs Sorge bereitete ist die Bauform – die Kontakte werden von einem Klappmechanismus geschützt. Doch zum einen ist die Verarbeitung einwandfrei und der Mechanismus rastet spürbar ein. Damit dürfte sich auch nichts – wie von mir befürchtet – unbeabsichtigt öffnen. Zum anderen lässt sich besagte Klappe auch beinahe auf 180° Grad öffnen, womit wohl auch der unpraktischst, verbaute USB Anschluss nutzbar sein sollte. Wie nennt man eigentlich den Bügel zum befestigen an einem Schlüsselring? Egal ihr versteht schon was ich meine. Besagter Bügel jedenfalls ist der einzige Mangel in der Bauform. Aus meiner Sicht ist der etwas zu klein gewachsen, um auch an etwas dickeren Ringen Halt zu finden.

Vernachlässigbar ist die vorinstallierte Software urDrive, da gibt es wesentlich bessere Alternativen (PortableApps ist mein persönlicher Favorit). Doch die Beigaben lassen sich ohne Probleme und Rückstände löschen, womit mich das Ganze nicht weiter stört.

Fazit

Ein ordentlicher Datenknecht ist für mich unabdingbar. Zwar gewinnt die Cloud immer mehr an Bedeutung, doch noch immer ist nicht jeder PC im Internetz. Im Einsatz versagten bereits einige Geräte – nicht so der DataTraveler 108 von Kingston. Klein und doch Groß und dabei auch noch schnell. Auch die Preise sind erfreulich. Die 16GB Version gibt es bei Amazon.at schon ab ca. Euro 21,- (Affiliate-Link).

Wacom Bamboo Fun – Wisch, Tip, Tatsch

Wisch, Schrab, Tatsch, Wisch … so würde es sich geschrieben anhören wenn mein Söhnchen die Fenster mit einem “Putzfetzen” bearbeitet – oder ich das Wacom Bamboo Fun teste. Das schicke silberne Tablet beherrscht nämlich nicht nur die Eingabe per Stift sondern auch viele Multitouch-Gesten.

Grobmotoriker

Das ist insofern genial, da sich mit dem Bamboo die leidige Tablet / Maus Koexistenz vermeiden lässt. Zwar ließ sich der Rechenknecht meist auch mit dem Stift als Mausersatz betreiben, doch wirklich geeignet war das nie. Mit der steigenden Verbreitung von Multitouch Steuerungen, und der damit einhergehenden Gewöhnung, fällt dieses Manko nun weg. Und tatsächlich bewegt man den Zeiger auch recht bald recht flott über die Pixel – zumindest wenn man den Umgang mit Touchpads z.B. von Laptops gewohnt ist. Meine Frau verweigerte die Benutzung hingegen konsequent und blieb beim altgewohnten Nager. Die Bandbreite der Gesten scheint anfangs tatsächlich recht groß. Für praktisch jede Standard-Funktion gibt es entsprechende Gesten. Meist sind dabei mehrere Finger zeitgleich involviert, so ersetzt ein 2-Finger-Tab den Maus-Rechts-Klick oder ein 3-Finger-Wisch die Vor-Zurück-Navigation. Die üblichen Zoom- und Dreh-Gesten sind natürlich auch inklusive.

Feinmotoriker

Sobald man dann in die Feinarbeit übergeht, sollte man aber die Vorzüge des Stiftes genießen. Mit dem 1024 Feinstufen des batterie- und kabellosen Stiftes lassen sich Fotos einfach bearbeiten und Strichmännchen kann man auch super damit zeichnen. Wer künstlerisch höher begabt ist als ich, kann auf der papierähnlichen Oberfläche sicher auch wesentlich anspruchsvollere Meisterwerke zaubern. Zumindest wenn die verwendete Software eine Stifteingabe auch unterstützt. Zwar liegen dem Bamboo auch Vollversionen bei – nach Registrierung gibts Adobe Photoshop Elements und ArtRage beim Small und zusätzlich Corel Paint Essentials beim Medium – doch wer beim gewohnten Programm bleiben will, schaut vielleicht durch die Finger. Naja nicht ganz. Denn durch einen Mausmodus lässt sich der Zeiger mit dem Stift wie per Maus bedienen. Während ich damit beim Zeichnen und Retuschieren noch ohne Probleme zurecht kam, schaltete mein Hirn beim Steuern von Windows per Stift aber auf Blockade. Jedoch gehen ohne Unterstützung die speziellen Funktionen wie Druckstufen oder Radierer verloren.

Wem das ganze jetzt etwas kompliziert erscheint, der sei beruhigt. Zum Einen hab ich meist zwei linke Hände – meine Frau regelt das Heimwerken – zum Anderen bietet die CD-Rom ein wirklich gutes Trainingsprogramm. Darauf finden sich auch die Treiber mit denen sich die meisten Anpassungen problemlos einstellen lassen. Lediglich die Software Bamboo Dock – quasi eine Sammlung von Widgets und Apps – ist meiner Meinung nach recht sinnfrei.

Wer ernsthaft digital zeichnen will oder auch ausgiebiger Fotos retuschieren muss, kommt an einem Tablet nicht vorbei. Die Profigeräte sind preislich für den Privatgebrauch jedoch nicht attraktiv oder die erhältlichen Geräte einfach zu klein. Mit dem Bamboo Fun hat Wacom aber für knapp EUR 140,– ein Gerät in ca. A5- Größe das durch Multitouch auch noch Mehrwert bietet. Doch in der Größe liegt auch das einzige Problem, das ich mit dem Gerät hatte. Die Abmessungen sind mit 248mm x 176mm zwar nicht üppig, können bei beschränktem Platzangebot aber doch tragend werden. Die Verarbeitung des Geräts ist dafür makellos und viele kleine aber pfiffige Details – z.B. die Löcher in den Tasten für Stiftbedienung oder das aufleuchten einer LED bei Berührung – zeugen von der Erfahrung Wacoms.

Fazit

Wer eine potente aber preislich adäquate Stifteingabe sucht, ist mit dem Bamboo Fun von Wacom optimal bedient. Von der Hardware über die Softwarebeigaben stellt es einfach ein gut geschnürtes Paket dar. Wer zudem keine Bewegungseinschränkungen oder Angst vor Ungewohntem hat, bekommt durch die Multitouch Bedienung auch noch Mehrwert mitgeliefert.

CAT StarGate – Sternentor für Sparefrohs

CAT StarGate

So ein Tablet-PC ist schon etwas Feines, und wieder mal hat Apple den Hype losgetreten. Kaum war das erste iPad unterwegs, wagte sich die Konkurrenz aus den Löchern und konterte. Das Problem: Kleine Geldbeutel mussten bislang oft dubiose Nachbauware mit semi-originellen Namen aus China beziehen, die sich meist als Reinfall entpuppte. Nach Pearl (Touchlet-Reihe) wagt sich nun auch der Versandhändler Weltbild vor, und präsentiert mit dem „CAT StarGate“ ein Android-Tablet um rund 160 Euro. Wir haben es uns angesehen. Continue reading CAT StarGate – Sternentor für Sparefrohs

XBox 360 Update

Da setzt man sich in der Mittagspause an die Box um schnell die letzten Feinheiten für den nächsten Beitrag abzuklären und dann gibts doch glatt das Spring-Update für die Box gratis dazu! Also, alle die Boxen anwerfen und so richtig die Microsoft Server belasten.

Das Spring-Update scheint nicht wirklich viele Neuheiten zu bringen. Das Augenscheinlichste ist der Pay-Pal Support und ein neues DVD Format. Ersteres gilt nicht in allen Ländern, letzteres schon. Das neue Format soll den Entwicklern zusätzliche 1GB mehr Speicherplatz bringen. Updates nach dem Update.

Toshiba NB520 – Klingt gut, oder?

Toshiba NB-520

Mobilität rockt. Elektronik wird immer kleiner, portable Computer sind auf dem Vormarsch. Neben den immer präsenteren Smartphones und Tablet-PCs gibt es auch die Vorreiter der Letztgenannten noch. Die guten, „alten“, Netbooks. Toshiba versucht sich nun mit Soundqualität als Alleinstellungsmerkmal. Wir haben genau hingehört. Continue reading Toshiba NB520 – Klingt gut, oder?

XBox – *fup* … Stille

„Also hört mal zu ihr Waschlappen. Die 8 knoxsche Regel besagt“ *fup* … Stille. In manchen Momenten hat so ein Stromausfall schon seine Vorteile. Fraglich nur, warum MacTrauma – oder wie der Typ von Grays Anatomie (die Anatomie der Darsteller ist ja wirklich nicht so schlecht) auch heißen mag – noch immer labert während Staff Sergant Knox aus „Operation Flashpoint: Red River“ ein Blackout hat. Nachdem die ersten Thesen (Katze, Kind und natürlich FRAU) widerlegt sind, folgt ein Schulterzucken und es geht weiter.

Das war vor einer Woche. Inzwischen führt sich meine rote Betty (Spitzname meiner XBox 360 Resident Evil Sonderedition!) auf wie eine der Darstellerinnen in besagter „Arzt“ Serie… zickig. In immer kürzer werdenden Abständen verdunkelt ein weiteres *fup* … Stille meinen LCD – und meine Stimmung. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass auch Betty in das ewige Dunkel nach dem Lichte abdrifftet – mögen sie 99 jungmännliche Konsolen dort willkommen heißen.

Dabei ist Betty noch nicht mal meine Erste – und das obwohl ich Langzeitbeziehungen bevorzuge. Betty ist meine vierte XBox – in 6 Jahren. Meine Vergangenheit mit der microsoftschen Spielekiste ist also sehr … bewegt. Den ersten Red-Ring-Of-Death hatte ich bereits nach 6 Monaten und die Wiederholung ließ nicht lange auf sich warten. Da gabs dann eine gerneralüberholte Box statt der eingeschickten. Die verrichtete ihre Arbeit zwar recht Brav, aber pünktlich, zwei Monate nach Ablauf der Garantie, folgte aber auch sie ihrer Vorgängerin ins Konsolen-Nirvana. Eine Neue musste her, zuviel hatte ich schon investiert und zu sehr hab ich die digitale Ablenkung lieb gewonnen. Und so traf ich an jenem schicksalhaften Tag im Saturn Salzburg auf Betty. Wie sie da stand, in schickem Rot mit schwarzen Spitzen, ich erinnere mich noch genau. Warum nur Betty, warum willst auch du mich verlassen?

Das einzig Gute diesmal ist, noch hat Microsoft meine Betty auch so lieb wie ich – soll heißen die Garantie läuft noch. Zwar trenne ich mich nicht gerne zwei Wochen lang von meiner großen Roten (deswegen, deswegen, deswegen) aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig.

Genervt bin ich trotzdem. Microsoft hat zwar einen sehr guten Support, was nichts an der Tatsache ändert, dass die Hardwareprobleme eine Frechheit sind. Ich bin beinahe seit dem XBox360 Start mit von der Partie. Seit 5 Jahren zahle ich brav meine Gold-Mitgliedschaft. Meine physische Spielesammlung ist sehenswert und auch einige Arcadetitel haben ihren Weg zu mir gefunden. Nebenbei verbringen meine Frau und ich auch noch regelmäßig unsere Filmabende mit dem Zune-Verleih. Ich will gar nicht durchrechnen, wieviel Geld mich das schon alles gekostet hat. Betty ist jetzt meine vierte Box, meine dritte bezahlte Box, und ich weiß nicht wie lange dieses „jetzt ists auch schon Wurscht“ Gefühl noch anhält – und wie oft meine Finanzministerin mir noch Budget einräumt. Bei Preisen von damals um die € 400,– bzw. den heutigen knapp € 200,– verständlich.

Spass beiseite! Wie gesagt, noch habe ich Garantie. Doch meinen Erfahrungen nach, heißt eine Reparatur nicht, dass ich bis zur nächsten Konsolen-Generation glücklich bleibe. Zudem ist nicht gesichert, dass ich auch wirklich meine Sonderedition wiederbekomme. Bei einem Austausch könnte auch eine Standard Box ihren Weg zu mir finden.

Wie siehts bei euch aus? Wer überbietet meine 4 Boxen? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Support gemacht? Los, gebt mir Gewissheit, dass ich nicht alleine bin.