Alle Beiträge von Tom Schaffer

Hahaha, Bully ist schwul!

Der Hype ist vorbei, die Kinokassen erholen sich gerade vor dem gigantischen Ansturm, Bully zählt seine Moneten zusammen mit 243 freiwilligen Helfern und die Welt ist um ein paar abgedroschene Schwulenwitze reicher – das ist der Status nachdem Traumschiff Surprise vorbei ist. Aber ist es das denn? Nein! Ein kleines Adventure aus den Reihen Take 2 leistet erbitterten Widerstand und stürmt die Verkaufscharts. Taugt’s was?

Verzwickte Lage in einer weit entfernten Zukunft, an einem extrem weit entfernten Ort: An Bord der Surprise soll eine Tanzchoreographie geprobt werden, aber Spooky hat kein Kostüm. Hat er unter großen Aufwand endlich eines gefunden, schlüpft man in die Rolle von Captain Kork und später Schrotty und bewältigt weitere Hürden auf dem Weg zur Weltrettung. Denn die Erde braucht dringend Hilfe, bedroht doch der "Regulator" ihre Existenz.

In ersten zwei von insgesamt sechs Kapiteln haltet ihr euch auf dem legendären Raumkreuzer auf und bewältigt Genre-typische Aufgaben im rosa Gewand. Das ändert sich auch nicht, während man später wie im Film durch Mittelalter, Wilden Westen und Gegenwart spaziert. Dabei ist die Story aber keine volle Kopie des Films, sondern ergänzt ihn – ähnlich wie Enter the Matrix und Matrix: Reloaded.

Ok, ganz so spannend ist der Plot natürlich nicht, schließlich setzt das ganze Käse-Sahne-Produkt Traumschiff Surprise eher auf Komik, denn auf Tiefgründigkeit. In bewährter Point & Click-Manier schlurft (und zwar buchstäblich, denn eine Lauf-oder "Schneller Bildwechsel"-Funktion gibt es nicht) man also in der Gestalt der Surprise-Crew über den Bildschrim, sammelt Gegenstände ein (die man teilweise nicht braucht und manchmal schwer findet) und löst leichte bis durchschnittlich schwere Rätselkost. An kleineren Designschnitzern, wie der Unmöglichkeit sich während eines Selbstgesprächs des jeweiligen Charakters zu bewegen, stößt man sich ab und zu, grundsätzlich spielt TS: Periode 1 sich aber flüssig.

An zwei Aspekten merkt man dem Spiel den Budgetpreis an: Zum Ersten ist die Grafik zwar ansehnlich aber keinesfalls ein Eye-Catcher. Geschmeidigkeits-arme Animationen und sterile (aber ordentliche) gerenderte Hintergründe berieseln eure körpereigenen Seh-Instrumente (auch "Augen" genannt). Zweitens ist die Spielzeit selbst für den geringen Preis von 25€ zu kurz. Nur knapp 3-4 Stunden dürften geübte Abenteurer beschäftigt sein, Neulinge brauchen wegen des niedrigen Schwierigkeitsgrad auch nicht wesentlich länger.

Ganz anders aber der Sound, während sich die Effekte dezent im Hintergrund halten, freuen sich Fans über die Originalstimmen von Bully Herbig, Tramitz & Co. Die zu steuernden Personen kommentieren erfreulicherweise fast jeden Gegenstand. Wer schlecht hört, darf zusätzlich Sprechblasen einblenden lassen.

Schlussendlich hängt das Gefallen des Spiels bei jedem von seinem individuellen Geschmack Humor betreffend ab. Wer bei Witzen über Homosexuelle nur noch rot statt rosa sieht, braucht einen Kauf gar nicht erst zu erwägen. Daran ändern auch die vier unmotivierten Minispielchen nichts, die zwischen man bei absolvieren der einzelnen Kapitel freischaltet – seltsam, dass die Sven– und Moorhuhnjagd-Macher gerade auf ihrem Spezialgebiet versagen…

Ein kritischer Beobachter dürfte beim Durchstreifen der Spieleläden eindeutige Schlüsse ziehen: Die Moorhuhnjagd-Verbrecher von Phenomedia haben ein preislich ansprechendes Spiel mit der Lizenz zum TS: Periode 1-Hype gemacht – das kann nur Schrott sein. Gott bewahre, auch ich ging einst mit dieser Erwartung an diesen Titel heran, und wurde dreist enttäuscht. Traumschiff Surprise ist kein schlechtes Spiel. Für das Geld ist es ein nettes Spiel. Natürlich, man hat es in wenigen Stunden durchgespielt, die Grafik ist nicht up to date, und für den selben Preis bekommt man mittlerweile ein Spitzen-Adventure wie Syberia 2 – trotzdem wird man gut unterhalten, meiner Meinung nach sogar besser als im Film. Ich hoffe, dass die ein oder andere verwirrte Seele durch Bully zum Adventuregenre findet.



Wer gerade auf dem abenteuerlichen Trockenen sitzt, und beim Namen Bully keinen Brechreiz bekommt, darf zugreifen und bekommt bei unserem Partner Amazon sogar noch einmal 5€ Preisnachlass (*Werbende Wildsau ist*).

Ports of Call – Neuaflage kommt

Halycon Media will im ersten Quartal 2005 eine Neuauflage von Ports of Call, einem Klassiker der erstmals im Jahre 1987 für den Amiga erschien, veröffentlichen.

Die uns vorliegenden Screenshots (einer davon unten) machen zwar keinen umwerfenden Eindruck, allerdings dürfte die Zielgruppe in diesem Bereich eher genügsame Ansprüche stellen. Offensichtlich will man vor allem die Fans des Originals bedienen. Denen wird nämlich nicht nur eine 1 zu 1-Erneuerung geboten, sondern auch zahlreiche Erweiterungen wie neue Häfen, Schiffe sowie zusätzliche Funktionen für diese. Alles in allem verspricht man „eine der umfangreichsten Simulationen die es im Schifffahrtsbereich gibt“.

Restricted Area – Screens, Video, DVD-only & Verschiebung

Wie Publisher Vidis heute bekannt gab, wird das Action-RPG Restricted Area knapp zwei Wochen später erscheinen und sich auf den 1. Oktober 2004 verschieben. (Für die dt. Leser: Man erwartet eine USK 12 Einstufung) Das Spiel wird ausschließlich auf DVD erscheinen und ungefähr 45€ kosten.



In den letzten Tagen hat man außerdem auch den auf der Games Convention gezeigten Trailer veröffentlicht, den ihr unter dem unten stehenden Link findet. Gezeigt werden nicht nur sehr aufschlussreiche Spielszenen sondern auch Ausschnitte aus den hochwertigen Rendersequenzen des deutschen Sacred-Konkurrenten im SciFi-Szenario. Außerdem gibt es noch drei nigelnagelneue Screenshots zu bewundern, die wir euch auch nicht vorenthalten wollen.



Half-Life 2 – Preiset den Herrn, Preload beginnt

Es ist soweit! Wir haben mindestens 42.000 Newsmeldungen zu Terminverschiebungen, Skandalen, Lobhudeleien und einfachem Quatsch gelesen, jetzt scheint Valve die Mission beendet und das Spiel weitgehend fertig gestellt zu haben. Besitzer eines Steam-Accounts können seit dem heutigen Tag damit beginnen das Spiel vorab herunterzuladen. In den nächsten Tagen oder höchsten Wochen wird für zahlende Kunden dann die Aktivierung des Spiels ermöglicht.

Zum Beweis die E-Mail von Jess Cliffe, die heute an die Presse versandt wurde: Half-Life 2 Pre-Loading Begins

Half-Life 2 pre-loading begins to Steam account holders today. Over the coming days, those who have selected the pre-loading option will have encrypted Half-Life 2 files delivered to their PC. No purchase is required to pre-load HL2, but is required to activate the game. Purchase options will be released soon. Then, the moment the game is made available, those who have pre-loaded and purchased Half-Life 2 via Steam will be authenticated and ready to start playing. For more information, please visit www.steampowered.com

Mit Hannibal gegen Rom

Die spinnen die Römer – Obelix hat es schon immer gewusst. Nun wird aber auch die Welt der Strategie wieder vollkommen narrisch, denn Rome: Total War steht kurz vor seiner Veröffentlichung. In der jüngst veröffentlichten Demo dürft ihr in die Rolle von Hannibal schlüpfen, der mit seinen Kriegselefanten in der Schlacht von Trebia den Latein-Freaks entgegentritt. Lohnt sich der Download?

Bevor ihr die Römer in den Fluss Trebia treiben dürft (leider kann man deren Kommando nur mit einem inoffiziellen Fan-Patch übernehmen), gilt es erst einmal das kurze Tutorial zu absolvieren, das euch in die grundlegenden Steuerungs- und Gameplay-Prinzipien einführen. Pfeilbogenschützen schickt man nicht an die vorderste Front, Feldherren (wie z.B. Hannibal) bringen spezielle Boni für die im Umkreis stehenden Truppen, wenn man an den linken Rand des Bildschirms fährt, dreht sich die Kamera, Timing ist alles – diese und ähnliche Weisheiten erfahrt ihr darin. Schnell bemerkt man, dass man aus dem Geschehen nicht sehr weit herauszoomen kann, und das Steuern der Kamera nicht 100%ig intuitiv ausfällt.

Strategie-Profi ist man allerdings nach dieser kurzen Einführung noch keiner. Und so fühlt man sich doch etwas verloren, wenn man dann die aus der Kampagne des endgültigen Spiels stammende Mission erstmals lädt. Glücklicherweise kann man aus vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden auswählen, deren Spielbarkeit sich deutlich unterscheidet.

Nachdem ein Sprecher zusammen mit einer recht langen In Game-Kamerafahrt das Aufmarschieren der Truppen kommentiert, stehen sich zwei ungleiche Armeen gegenüber. Die Römer sind zahlenmäßig deutlich überlegen, nur ein richtig getimetes Eingreifen der hinter Hügeln versteckten Kavalerie und der gezielte Einsatz der Kriegselefanten zum Schwächen der feindlichen Moral kann Hannibal aus dieser buchstäblichen Scheisslage noch heraus reissen.

Unglücklicherweise ist die Demo äußerst kurz ausgefallen und lässt auch keinen Einblick auf den Taktik-Part zu. Die Menge an Einheiten auf dem Schlachtfeld ist zwar sehr ansehnlich, entspricht aber nicht den zu erwartenden Massen, die man bisher auf Bildern zu sehen bekam, und kommt dementsprechend fast enttäuschend unspektakulär daher. Den Patch mit dem ihr auch die Römer spielen könnt findet ihr in der rechten Box bei unseren Links.

Liebe Entwickler, etwas mehr darf es dann schon sein. Zwar präsentiert sich der Download in einer akzeptablen Größe, der Umfang enttäuscht allerdings vollkommen. Nach einer dreiviertel Stunde ist der ganze Spaß vorbei, eine Partei sperrt man den Spielern von vornherein (hat man gedacht Hobby-Bastler würden die Sperre nicht umgehen können?) und einen richtigen Ersteindruck kann man sich eigentlich nicht bilden. Dazu fehlt einfach der Einblick in die Vielfältigkeit und den Übersichtsbildschirm bzw. dessen Funktionalität von Rome: Total War. Die Demo ist eigentlich nur großen Taktik-Fans zu empfehlen, denn die Trebia-Map ist recht anspruchsvoll ausgefallen.



Alle anderen die den Download bisher gescheut haben, verpassen nicht viel wenn sie das auch weiterhin tun. Ein Bein ausgerissen hat man sich dafür bei Creative Assembly absolut nicht.

Moment of Silence – Peter und Deborah unter einer Decke

Wie uns dtp wissen lies, wird es in The Moment of Silence nicht nur den bisher bekannten Hauptcharakter Peter Wright geben. Zweitweise werdet ihr auch in die Rolle von Deborah Oswald schlüpfen dürfen. Während der männliche Protagonist von Bruce Willis vertont wird, spricht die deutsche Stimme von Julia Roberts den Part der Deborah. Mittlerweile sollen die Sprachaufnahmen vollständig beendet sein.

Unsere kürlzich veröffentlichte Preview sollte euch weitere Informationen zum Spiel verraten, in naher Zukunft versprach uns dtp aber eine neue Version zuzusenden, in denen einige unserer wenigen Kritikpunkte bereits behoben sein sollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, der Release ist ja nicht mehr allzu weit entfernt. Am 1. Oktober soll es weiterhin so weit sein.

LEGO Star Wars – Episode 1 bis 3 in einem Spiel!

Obwohl niemand mehr die zahllosen Star Wars-Titel zählen kann die bereits veröffentlicht oder angekündigt wurden, gehört die heute von Eidos angekündigte Entwicklung sicher zu den interessanteren Bekanntmachungen der letzten Wochen. Der britische Publisher in Nöten hat sich nämlich die Rechte an eine LEGO Star Wars gesichert.

Im grobklotzigen Look dürft ihr die Geschichte aller drei neuen Star Wars-Verfilmungen (also Episode 1 bis 3) nachspielen. Recht findet ihr übrigens bereits eine Charakterstudie von Obi Wan Kenobi. Im April 2005 soll das als Action-Adventure titulierte Game erscheinen, knapp einen Monat später startet Episode 3: Die Rache der Sith in den Kinos. Neben dem PC werden auch noch PlayStation2, Xbox und Game Boy Advance bedient. Hoffentlich leidet unter der Multiplattform-Entwicklung nicht die Qualität des Lizenzspiels.

Übrigens: Allen 10-jährigen Schnuller-Süchtlern unter euch, die mit der PlayStation aufgewachsen sind und LEGO für die geplante Nachfolgewährung des Euros halten, empfehle ich eine kurze „Geschichtsstunde beim Online-Lexikon Wikipedia.

Rome: Total War – Demo für Taktiker

Creative Assembly schreckt vor keiner Epoche menschlicher Kriegsführung zurück. Nach dem mittelalterlichen Medieval und dem japanischen Shogun wartet die Strategiegemeinde schon sehnlichst auf den dritten Teil der Total War-Reihe. Der trägt den Titel Rome und kann nun anhand einer Demo angespielt werden.



Das 162 MB große Stück bietet euch mit einem Tutorial und einer Mission aus der Kampagne zwar nicht allzuviel an Umfang, lässt aber sicherlich das Sammeln von ausreichend vielen Eindrücken zu. Ein Demo-Review findet ihr im Zweifelsfall morgen hier bei uns.

Ein hilfreiches Tool haben gefuchste Fans übrigens auch bereits veröffentlicht. Das 600 Kilobyte kleine Update (natürlich inoffizieller Natur) erweitert den zuvor angesprochenen Umfang doch recht deutlich, erlaubt es doch in der Mission auch das Steuern der Römer. Ohne den Patch könnt ihr lediglich die Armeen von Hannibal dirigieren.

Benötigte Hardware:

  • 1GHz
  • 256 MB RAM
  • Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung und mindestens 64MB VRAM (neueste Treiber empfohlen)
  • Stolen – Mit Titten schleicht’s sich besser

    Was passiert wenn man Meisterdieb Garret aus Thief mit einer Frau kreuzt? Eine diebische Frau eben. Zugegeben, der Gag war weder besonders gut noch kreativ, aber zumindest als zweckmäßig kann man ihn im Zusammenhang mit Blue52’s aktuellem Titel bezeichnen. Auf den Namen Stolen hört das Spiel, und hat eine eng bekleidete und schleichende Dame zur Heldin erkoren. In einer futuristisch angehauchten Welt klettert und klaut sich diese durch das Leben, und lässt sich aus der 3rd Person-Perspektive betrachten.

    Dabei gibt es kräftig was auf die Augen, denn auch wenn die Grafik auf den Screenshots von Krawall bisher vergleichsweise armselig aussieht (hoffentlich stammen die Aufnahmen aus der PS2-Version), und gegen den Anblick von virtuellen Möpsen mittlerweile sogar notgeile 12-jährige abgestumpft sein sollten, das hilfreichste Werkzeug der bisher offensichtlich namenlosen Diebin ist eine blau leuchtende Brille. Die erlaubt es das Geschehen näher heranzuzoomen und verschiedene Visiere zu benutzen. Vermutlich funktioniert dies ähnlich wie in Splinter Cell. Gegner schaltet man vor allem durch Martial Arts-Einlagen und Elektroschocks aus. Leider geht aus unserer Quelle nicht genau hervor, ob man seine Feinde auch töten kann oder nicht.

    Im Mai 2005 soll der britische Titel erscheinen. Übrigens nicht nur auf PC und PS2, sondern auch auf der Xbox.

    BridgeIt – Besser als Eselsbrücken

    Auf der Games Convention hat Chronologic ihr nächstes Werk, die Brückenbau-Simulation Bridge It, vorgestellt. Der Pontifex– bzw. Bridge Builder-Nachfolger präsentiert sich dabei in einem modernen 3D-Gewand, unterliegt allerdings der Einschränkung, nur auf nVidia-Grafikkarten zu laufen.

    Das Spielprinzip wird sich nicht großartig verändern, allerdings erweitern. Wie gewohnt baut man den Gesetzen der Statik folgend eine Brücke, kann nun aber den Verkehr nun regeln (Autos und Züge). Zusätzlich kann man Brücken nun auch zum Schiffsverkehr kompatibel machen und Zugbrücken bauen. Eine knifflige Sache also, vor allem wenn man bedenkt, dass die Konstruktionen im Optimalfall auch der bösartigen „Erdbeben“-Taste standhalten sollen. Euer Können als Konstrukteur dürft ihr in 3 Tutorial-Levels und 32 „richtigen“ Missionen unter Beweis stellen.

    Ein anderes Spiel von Chronologic, das innovative Jump’n’Run Gish befindet sich übrigens bei uns aktuell im Test. Mehr dazu in Kürze…

    Baldurs Gate 3 – Publisher gefunden

    Es ist eine lange Geschichte mit vielen Gerüchten und Unwahrheiten, die sich um den dritten Teil der Baldurs Gate-Saga strickt. Jetzt scheint der dichte Dschungel aus Lügen sich aber langsam zu lichten. Wie das Printmagazin PC Gamers laut diversen Berichten in Erfahrung gebracht haben will, hat sich der Publisher Atari (Driv3r, Syberia 2, Enter the Matrix) die Rechte an Baldurs Gate 3 gesichert.

    Angeblich befindet sich das Spiel bereits in Entwicklung, einen Releasetermin oder Angaben über das Entwicklerteam bleibt man uns aber bisher noch schuldig. Atari ist übrigens der aktuelle Lizenzhalter am populären D&D-Rollenspiel-Regelwerk, auf dem die bisher von Interplay vertriebene BG-Serie basiert.

    Webview – KotOR 2 und Gemecker bei Daddelnews

    Obwohl wir Rebellen(!!!!) die interessantesten, stilvollsten, lustigsten, informativsten, denk-anregensten und vermutlich auch intelligentesten Redakteure überhaupt sind, es gibt NICHT nur uns da draußen, liebe Leser. Ja ihr habt richtig gelesen, es gibt in der Tat noch ein kleines deutsches Magazin das Widerstand gegen jede Art von Kompetenz und soziales Niveau leistet: Daddelnews! Weil mir deren „Uberchef“ David bestochen hat, wollen wir euch auf die zwei letzten halbwegs lesenswerten Texte der Kollegen informieren.

    Da wäre einmal das Interview mit einem Chef der Putzkolonie die für die Reinigung der Obsidian-Entwicklerstudios verantwortlich ist, mit dem die Daddelnews’schen Komplexler über Star Wars: Knights of the Old Republic 2 – The Sith Lords plaudern. Die Antworten glänzen vor allem dadurch, dass sie weniger Information als ein einzelnes Bit beinhalten, und zusätzlich noch jedesmal kürzer als die dazugehörige Frage ausfallen. (siehe Beispiel weiter unten) Außerdem bekommt man einen Einblick in die kaputte Psyche des Redakteurs, der für die Fragen verantwortlich war.



    Ja, ja! Es gibt eben doch kein anspruchsvolles Leben neben Rebell.at(!!!!), das sieht man auch im zweiten hirnverbrannten Machwerk (Selbsterkenntnis-Zitat: „Und dieses Mal bekommt ihr keinen verkauderwelschten Abschrieb eines Lexikon-Eintrags für „Schwachfug“ oder eine schon oftmals durchgekaute Popoisierung vorgesetzt.„), der von Releaseverschiebungen handelnden Kolumne eines gewissen Herrn Zandt (so hießen bei uns – in der guten alten Zeit – immer die Klassendeppen).

    Hier noch wie versprochen ein Auszug aus dem SW: KotOR – TSL-Interview (Anm.: Abkürzung absichtlich ins Lächerliche gezogen):

      DN: Also wenn du mir die nächste Frage ähnlich nebulös beantwortest und einen auf Geheimnistuerei machst, kette ich dich eigenhändig in unserem Daddeldungeon fest, verstanden? Also: wird es im zweiten Teil wieder Romanzen geben? Und wenn ja: wird der Spieler zwischen mehreren „Love Interests“ entscheiden oder sich nur in einen Charakter verlieben können?


      MG: Tja, hmm, die einzige Antwort, die ich dir darauf geben kann, lautet: abwarten!

    Dungeon Lords – Kommt doch nicht im Oktober

    Wie wir berichteten wurde für den 1. September eine Demoversion zu Dungeon Lords angekündigt. Leider gibt es neben dieser erfreulichen Meldung auch eine Negativnachricht zu vermelden, denn wie dtp im Laufe der Games Convention bekannt gab, kann der Oktober-Termin des Spiels nicht gehalten werden. Beim deutschen Publisher geht man derzeit von einem Release im November aus.

    Ob die Demo davon beeinflusst wird bleibt vorerst leider ungeklärt, ist aber eher unwahrscheinlich.