Railroad Gigant – Neuer Gigant von JoWoo

Heute flatterte uns die folgende Pressemeldung in den Posteingang:

Railroad Gigant: Der erste Pionier

Mit Railroad Gigant: Der erste Pionier kündigen JoWooD Productions Software AG und Kritzelkratz 3000 GmbH für September 2003 eine neue, packende Wirtschaftsimulation an. Als Besitzer einer kleinen Eisenbahngesellschaft steht der Spieler vor der gewaltigen Herausforderung die erste Ost-West Verbindung quer durch die Vereinigten Staaten zu errichten. Er meistert hierbei den technologischen Fortschritt und die abenteuerliche Expansion der Eisenbahn im 19. Jahrhundert.

Eingebunden in eine umfangreiche Kampagne reist der Spieler quer durch die Staaten und epochalen Höhepunkte der USA jener Zeit. Die Erforschung legendärer Loks, die Entdeckung neuer Städte und der strategische Ausbau des eigenen Schienennetzes stehen im Mittelpunkt dieser Wirtschaftssimulation.

In einer detaillierten 3D Welt werden die qualmenden Stahlrösser wieder lebendig. Über 5300 Kilometer durch Wälder und unbesiedelte Wüsten, über Berge und Flüsse muß der Spieler seinen Zügen den Weg bahnen. Verfolgt von Konkurrenten kämpft er sich durch Kriege und Katastrophen, um als erster die sonnige Küste Kaliforniens zu erreichen. Um die finanzielle Herausforderung eines solch gigantischen Unternehmens zu bewältigen, erwirtschaftet der Spieler sein Vermögen durch Expansion und Handel. Im Windschatten der Eisenbahn bilden Anschluß und Wachstum entlegener Städte die Grundlage für einen gewinnbringenden Gütertransport. Mit seiner Expansion steuert der Spieler das Entstehen neuer Städte und Industrien und baut sich gewinnträchtige Monopole auf, um seinen Konkurrenten immer einen Schritt voraus zu sein.

Das leicht zugängliche Railroad Gigant wird durch sein ausgefeiltes Wirtschafts- und Aufbausystem zur Herausforderung für jeden Wirtschaftsstrategen. Im Wettlauf um die schnellsten Routen und die besten Loks bietet Railroad Gigant viele Möglichkeiten für fairen Handel und fiese Tricks, ob gegen Mensch oder Computergegner.

Erste Screenshots sind der Pressemeldung auch beigelegt. Wir sind aber so freundlich und verweisen dabei auf die Gallerie der Kollegen von 4Players.

Ground Control 2 – Frische Pics

Zwei fantastisch aussehende Screenshots zu Ground Control 2 gibt es heute in den offiziellen Foren der Entwickler zu besichtigen. Vor allem die Effekte und Texturen sehen in Massive Entertainment’s (nicht zu verwechseln mit den deutschen Aquanox-Entwicklern bei Massive Development) kommenden Echtzeit-Strategiesequel sehr beeindruckend aus. Hoffentlich kann Ground Control 2 den Erfolg des guten Vorgängers toppen.

Blizzard – Schlägt zurück

Nach dem netten Aprilscherz mit den Lost-Vikings Symbolen macht Blizzard wieder Ernst: über 131.000 Accounts von Diablo II und 12.000 von Warcraft III wurden jetzt gesperrt. Des weiteren wurden 7.000 CD-Keys einen Monat lang vom Online-Gaming gebannt, über 1.000 Inhaber eines Keys davon für immer. Blizzard räumt weiter im Kampf gegen Hacker und Cheater auf…

SpellForce – Screenshot der Woche

Jede Woche grüßt JoWood. Denn jede Woche wird wieder ein neuer Screenshot für das kommende RTS (Real Time Strategy, zu deutsch Echtzeitstrategie) Spell Force gekührt.

Diesmal zeigt das Bild eine Ork-Siedlung bei Nacht, die von den Elfen angegriffen wird. Diese Massenschlacht in der Dunkelheit sieht wirklich sehr nett aus und macht wie jeder „Screenshot der Woche“ Lust auf mehr. Mehr bekommt ihr jetzt auch von der Hintergrundstory „Wächter im Berg“. Denn der zweite Teil kann ab jetzt ebenfalls gelesen werden.

Superman war gestern, heute retten wir die Menschheit

Alteingesessene Fans von Taktik-Shootern werden von der Rainbow Six-Reihe natürlich schon gehört haben. In der dritten Fassung von einem der ersten Genrevertreter machen Spieler rund um die Welt nun wieder einmal Jagd auf Terroristen. Ob das auch wirklich Spaß macht erfahrt ihr in unserem Test.

Wir beginnen mit einem kurzen Einblick ins Intro. Im Jahr 1945 zerfällt glücklicherweise das Reich der Nazis, doch obwohl sich bis in die nahe Zukunft alle Welt vor der Bedrohung sicher fühlt ist der Plan der perfiden Rassisten noch nicht vollends durchkreuzt worden. Ein Schwenk ins Jahr 2005, wo der internationale Terrorismus eine der größten Bedrohungen für die Menschheit darstellt. Irgendwo gibt es hier einen Zusammenhang. Wir präsentieren: Rainbow Six 3: Raven Shield.

Die Singleplayer-Kampagne ist eine Abfolge von 15 Einsätzen. Dabei besucht die multikulturelle Anti-Terrortruppe viele schön gestaltete Orte. Während man in einer Ölraffinerie in Venezuela beginnt, kämpft man sich schon bald durch verschneite schweizer Täler, Flughäfen und andere Gebiete rund um den Globus.

Vor dem Beginn einer Mission gilt es andächtig zu planen, denn in Raven Shield hat man mit dem stupiden Reinstürmen-und-Schießen-Prinzip nicht den Hauch einer Chance. Mit bis zu zwölf Kämpen die ihr in vier verschiedene Teams à drei Personen einteilen dürft zieht man durch die Levels. Darunter sind jeweils einige Spezialisten für Sprengsätze, Sturmtruppen und Scharfschützen und andere spezielle Spezialeinheiten.

Welche Leute man mitnimmt, welche Ausrüstung sie anziehen sollen, was für Waffen sie tragen sollen und sogar so kleine Details wie die Munitionsart kann man ebenso bestimmen wie die genaue Vorgangsweise der Trupps. Für Anfänger ist das sicher ein erster Schock, doch die Entwickler haben auch an diese gedacht. Wer will kann einfach auf einen vorgefertigten Plan zurückgreifen. Besonders leicht ist Raven Shield aber auch dann nicht.

Im Spiel selbst gilt es dann die Pläne – sofern man einen ausgewählt hat – zu befolgen. Wer gänzlich ohne Vorgaben in die Schlacht stürzt hat es aber natürlich nicht unbedingt viel einfacher. Man steuert immer ein Mitglied des Trupps, das den anderen fortan Befehle wie „Tür öffnen, Granate und sichern!“ oder „Position halten!“ geben darf. Wenn es die Situation erfordert kann man in den Körper jeder anderen Anti-Terroreinheit schlüpfen die sich über die Karte bewegt.

Das ist auch der Grund warum Raven Shield trotz der neuesten Unreal-Technologie etwas spärlich aussieht – zumindest im Vergleich mit anderen Titeln auf Basis der Engine. Hässlichkeit braucht man dem Spiel aber nicht vorzuwerfen, auch mit einem performancefreundlicheren Detailgrad sind die Levels und vor allem die Models der Waffen und die Charaktere schick anzusehen.

Die Feind-KI stellt sich nicht wirklich blöd an und macht euch das Leben je nach Schwierigkeitsgrad (vorhanden sind drei) schwer. Hin und wieder kann es aber schon mal passieren, dass eure eigenen Kollegen nicht besonders helle agieren. Eine Rauchgranate vor den eigenen Füßen kann schon mal vorkommen. Auch beim Öffnen der Türen und dem anschließenden Hineinwerfen der Granate sind die Mitstreiter nicht unbedingt die Flinkesten. Selbermachen währt am Längsten…

Die Soundeffekte und auch die musikalische Untermahlung sind hervorragend gelungen und vermitteln teilweise Gänsehaut. Wenn Fenster auf und zu klappen und der Wind heult wünscht man sich in der verschneiten Schweiz prasselndes Kaminfeuer und einen romantischen Abend zu zweit – in Raven Shield gibt’s das zwar nicht, dafür aber die Möglichkeit wildgewordenen Terroristen ins Handwerk zu pfuschen.

Die Steuerung geht dabei flott von der Hand. Mit wenigen Shortcuts und dem Mausrad hat man alles fest im Griff. Natürlich wird aufgrund der komplexen Möglichkeiten die unterschiedlichen Teams zu steuern und die Features (wie z.B. schrittweise zu öffnende Türen) zu nutzen ein wenig Einarbeitungszeit vorausgesetzt. Im Grunde bekommt man alles in den ausführlichen Tutorials erklärt.

Wer die Solokampagne durch hat, was je nach Können und Spielart nach einem Wochenende oder einigen Tagen der Fall sein dürfte, wird mit einem umfangreichen Multiplayermodus bei der Stange gehalten. Neben einigen frappierend an Counter-Strike erinnernden Modi wie dem Entschärfen von Bomben ist natürlich auch ein Deathmatchmodus dabei. Die Community des Spiels wächst dabei schnell an weshalb weder der Support noch die Langzeitmotivation für Mehrspielerfans in der nahen Zukunft ausfallen dürften.

Die Erwartungen waren hoch gesteckt und konnten großteils erfüllt werden. Raven Shield macht nach einer annehmbaren Eingewöhnungsphase auch Anfängern Spaß, obwohl diese viele Missionen natürlich öfters starten werden müssen. Wer ein wenig Geduld aufbringen kann und sich für Taktik-Shooter interessiert darf den Titel eigentlich nicht verpassen. Für Profis scheint es ohnehin keinen Weg an dem Spiel vorbei zu geben. Nirgendwo findet man eine dermaßen schlaue Gegner-KI vereint mit einer netten Kampagne und sehr gut designten Levels. Hinzu kommt außerdem ein sehr motivierender Mehrspielerpart der noch über viele Monate hinaus aktuell sein wird.

Day of the Tentacle 2 – April, April

Ja, viele von euch werden es ganz von alleine gemerkt haben, andere sind einfach auf unseren Aprilscherz hereingefallen. Das ist auch nicht sonderlich schwer, denn wir rühmen uns jetzt einfach mal damit einen der besten 1. April-Fakes des heurigen Jahres veröffentlicht zu haben. ;-)

Einen nicht unwesentlichen Anteil daran haben die schon etwas älteren Fan-Arts des Wieners Thomas Mahler die wir euch als Screenshots bzw. Renderszene angedreht haben. Diese hat er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Wer mehr über seine Arbeit wissen will kann ja mal bei den Kollegen von Giga.de vorbeisehen die schon vor längerer Zeit einen kurzen Artikel inklusiver einiger Mini-Movies veröffentlicht haben.

Alle die immer noch hoffen, dass wir erst jetzt scherzen und das Ganze eigentlich doch war ist: Keine Chance! „Aber ihr hattet doch diese Pressemeldung!“ – Wer ganz neugierig ist sollte sie einfach mal mit der zu Sam & Max 2 vergleichen.

Für alle Adventurefans die wirklich geglaubt haben, dass unser Aprilscherz der Realität entspricht: Es tut uns schrecklich leid. Ich wäre einer der Ersten die Luftsprünge machen würden wenn LucasArts unseren Fake in die Tat umsetzen würde… ;-)

P.S.: Angeblich soll es ja sogar stimmen wie die Kollegen der PC Games laut einem amüsanten Quote unserer Quote-It-Seite erfahren haben…

Enter the Matrix – 400 000 Stück Startauflage

Schon Monate vor dem Release hab Infogrames bekannt Shiny’s Software-Erweiterung zu Matrix: Reloaded unter dem Titel Enter the Matrix in einer Stückzahl von knapp 400 000 Exemplaren am Starttag ausliefern zu wollen. Am 15. Mai wird das Spiel erhältlich sein. Natürlich darf man sich aufgrund der sexy Lizenz Verkaufszahlen in Millionenhöhe erwarten, Infogrames will den Absatz auch noch mit einer gewaltigen Werbekampagne ankurbeln. Wir sind gespannt ob der zweite Film und das Spiel dem genialen ersten Matrix-Movie gerecht werden können. Der letzte Trailer (wir berichteten) deutete schon an, dass uns große Dinge erwarten werden.

IndustrieGigant II – Neue Endlosmap

Seit heute 13.00 Uhr gibt’s auf der offiziellen Industriegigant II Site eine neue Endlos Map zum Downloaden.

In Ridge Islands, so der Name der neuen Map, dreht sich alles um Inseln – genauer gesagt um eine grosse Hauptinsel und ein paar kleinere, vorgelagerte Inseln.

In der Riege der Festland-Karten ist die neue Map eine angenehme Abwechslung, mit 366 kb sollte die Datei auch nicht allzu viel auf’s Downloadlimit schlagen.

Day of the Tentacle 2 angekündigt

Jaja, wir wissen es. Es ist der erste April und es ist nicht alles was heute gesagt wird so wirklich wahr. Trotzdem erreichte uns von LucasArts gerade die Pressemeldung „Lucas Entertainment Company reveals Day of the Tentacle 2„. Darin wird bekannt gegeben, dass sich das 3D-Adventure(!) seit fast 14 Monaten in Entwicklung befindet. Einen Releasetermin gibt es natürlich nicht.

Die kalifornischen Traditionshersteller wollen das Spiel für PC und Xbox veröffentlichen. Andere Konsolen werden nicht unterstützt. Laut einem Statement aus der englischen Pressemeldung wird Day of the Tentacle 2 ein „klassisches Adventure mit innovativen Features im Bereich des Rätseldesigns“. Trotzdem lässt die Veröffentlichung für die Xbox darauf schließen, dass es keine Maussteuerung geben wird. Um die Echtheit dieser Meldung zu untermauern präsentieren wir euch die der Pressemeldung beiliegenden ersten Bilder zum Spiel. Diese zeigen eine Szene aus dem Intro und ein Renderbild von Bernard, den Fans von DotT sofort wiedererkennen werden. Für die grafische Darstellung wird aber zumindest nicht vollkommen auf 2D verzichtet. Die Cell Shading-Technologie simuliert ja einen wunderschönen zweidimensionalen Effekt und kommt beispielsweise auch beim kommenden Shooter XIII (Ubi Soft) zum Einsatz kommt.

P.S.: Aufgrund der Mails die uns erreichten und welche die Echtheit dieser Meldung bezweifelten haben wir uns nun dazu entschlossen auch die Pressemeldung zu veröffentlichen:

LUCAS ENTERTAINMENT COMPANY reveals DAY OF THE TENTACLE 2


The evil tentacles from Maniac Mansion and the award-winning Day of the Tentacle are back!


SAN RAFAEL, Calif. — April 1, 2003 – Day of the Tentacle, interactive entertainment’s most beloved alien creatures, celebrate a comeback in a long awaited adventure comedy sequel for Windows PC and Xbox from LucasArts Entertainment Company LLC. The follow up to the critically acclaimed 1993 adventure classic Day of the Tentacle® will provide an extraordinary 3d-style and take advantage of the so called Cell Shading-Technology. Each scene will be packed with humorous dialogues, and brain-busting puzzles.

Day of the Tentacle 2 is an old school adventure which takes the adventure genre a step to the forward by introducing innovative ways of puzzle design.

„Day of the Tentacle is a classic and as close to being a signature game as any LucasArts has ever done,“ says Simon Jeffery, president of LucasArts. „The sequel, much like the recently announced Full Throttle® II, perfectly complements LucasArts‘ renowned adventure game legacy and lends further support to the company’s commitment to investing in and developing more of our original properties.“

About LucasArts
LucasArts Entertainment Company LLC is a leading developer and publisher of interactive entertainment software worldwide. Based in San Rafael, Calif., as well as on the Internet at www.lucasarts.com, LucasArts is one of five companies in the Lucas group which include Lucasfilm Ltd., Lucas Digital Ltd. LLC, Lucas Licensing Ltd., and Lucas Online. Lucasfilm is one of the leading film and entertainment companies in the world. Lucasfilm’s businesses include George Lucas‘ film and television production and distribution activities. Lucas Digital, which consists of Industrial Light & Magic (ILM) and Skywalker Sound, provides visual effects and audio post-production services to the entertainment industry. Lucas Licensing is responsible for the merchandising of all Lucasfilm’s film and television properties. Lucas Online is a digital destination for entertainment, education, reference and e-commerce for Lucasfilm’s intellectual properties and business units.

Alles in einem Game

Eure Aufgabe ist es natürlich die Welt zu retten und zwar vor der Alienrasse namens Breed. Ihr gehört dem Raumschiff USC Darwin an. Doch es haben sich noch nicht alle Menschen unterworfen. Eine kleine Gruppe Rebellen kämpft immer noch tapfer gegen die komplette Invasion der Aliens. Doch die Erde hat sich auch noch in ihrer Umwelt verändert. Denn sie besteht jetzt nur noch aus kleinen Inselgruppen und nicht mehr aus kompletten Kontinenten. Wie schon erwähnt hört sich die Story nicht wirklich spektakulär und auch nicht wirklich innovativ an, doch das Spielprinzip wird es wiederum sein. Breed wird nämlich viele Features aus anderen Shootern sozusagen nachmachen. Doch diese geben in Kombination miteinander nicht nur eine billige Kopie, sondern einen ernst zunehmenden Konkurrenten um die Genrespitze in diesem Jahr.

Breed lebt auch von eigener Innovation. Zwar kennt man dieses Feature schon von Rainbow Six Titeln, aber in einem solchen Action-Game blieb die Funktion, dass man jederzeit in ein anderes Mitglied der Gruppe schlüpfen kann aus. Ihr lauft in den Mission zum Teil alleine und zum Teil im Team durch die Level. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Truppentypen, die alle bis auf einem irgendwelche Spezialfähigkeiten haben. Der Scharfschütze schießt dem Alien auf eine riesige Entfernung genau zwischen die Augen und der Heavy Gunner rottet mit seinen dicken Wummen ganze Horden der schleimigen Biester aus. Eine ebenfalls wichtige Persönlichkeit in der Truppe ist der Mechaniker, der schon fast zerstörte Vehikel wieder auf Vordermann bringt. Außerdem kann er Daten von Computern einlesen und Bomben legen. Reparieren tut auch der Sanitäter, nur hilft er nicht Fahrzeugen sondern den menschlichen Mitgliedern. Der Grunt kann dafür alles tun, hat aber nicht die kompletten Spezialfähigkeiten, wie seine Kollegen.

Die Künstliche Intelligenz der Kollegen ist aber keineswegs mickrig. Eher im Gegenteil. Wenn sie etwa in ein heißes Gefecht stürzen, gehen alle Kollegen in Deckung, legen sich auf den Boden oder rollen schnell zur Seite um dem Kugelhagel auszuweichen. Aber ganz ohne ihre Kontrolle kann so ein ganzer Trupp auch nicht funktionieren. Deshalb gibt es in Breed eine Kommandos, die auch sofort ausgeführt werden. Befehle wie „Angriff“ oder „Stellung halten“ können dann schon einmal helfen eine Mission erfolgreich zu bestreiten. Alleine kämpft es sich gegen eine Horde Aliens dann doch nicht so gut…

Ein weiteres nettes Feature ist, dass ihr die gesamte Ausrüstung auch unter den Mitgliedern tauschen könnt. Ihr könnt also egal welcher Truppentyp ihr seit die komplette Ausrüstung der anderen Mitglieder nutzen. Doch ist es nicht sehr klug wenn ihr gerade ein Heavy Gunner seid und ihr versucht mit einem Scharfschützengewehr zu hantieren. Es wird viel schwieriger sein ein Alien damit zu treffen, da das Fadenkreuz dementsprechend mehr zittern wird.

Halo lässt grüßen, denn auch in Breed wird es einige Vehikel geben. Acht an der Zahl und darunter finden sich Panzer, diverse Buggies und auch Flugzeuge. Letztere steuern sich eigentlich relativ einfach per Maus und Tastatur. Da steuert sich ein schwerer Panzer viel schwieriger. In einem solchen habt ihr nämlich gleich mehrere Aufgaben auf einmal zu tun.

Nicht nur dass ihr den großen Boliden steuern müsst, nein, ihr habt auch noch die Aufgabe das Hauptgeschütz abzufeuern. Und hier kommt ebenfalls wieder die schon recht gute KI zur Geltung. Denn maximal zwei Kollegen unterstützen euch mit Maschinengewehrfeuer und helfen sehr gut gegen gegnerische Flankenangriffe. Denn das riesige Geschütz kann nicht so schnell gedreht werden und deshalb sind die beiden extrem wichtig.

Die Grafik von Breed kann locker mit den neusten 3D-Shootern mithalten. Besonders die Außenareale sind riesig und schlagen sogar IGI 2 im Umfang. Das alles verdanken wir der Mercury-Engine, die eigens für das Action-Game entwickelt wurde. Bis zu einer Stunde kann es dauern, von einem Ende der Insel zum anderen zu gelangen. Aber auch die grafischen Details sind enorm cool. Wunderschönes Wasser und hochauflösende Texturen sind nicht alles. Auch die Landschaften sind herrlich detailliert. Hohe Berge und lauschige Plätzchen auf jeder Insel laden eigentlich zu einem kleinen Päuschen ein, welches man sich aber nicht leisten können wird. Auch die schönen Explosionseffekte wie das Feuer aus dem Gewehrlauf brauchen sich nicht vor anderen Games zu verstecken.

Ganz unterschiedlich stellen sich die Missionsziele der 18 Aufträge in Breed dar. Entweder müsst ihr Gefangene befreien, einen Außenposten einnehmen oder gar ein ganzes Mutterschiff auseinandernehmen. Aber auch hier hat man hin und wieder ein Déja Vue, aber was soll man schon machen bei so einem Szenario. Dafür sind die Lösungswege völlig unterschiedlich und auch in den Level wird es viele verschiedene Möglichkeiten geben ans Ziel zu gelangen. Zum Beispiel könnt ihr einen Frontalangriff wagen, indem eure die restlichen Mitglieder drauf gehen könnten, oder ihr geht vorsichtig vor, um so unbeschadet wie möglich durchzukommen. Es kann euch also passieren, dass wenn ihr nicht auf eure Kollegen achtet ihr ganz alleine gegen riesige Mengen kämpfen müsst oder langsam mit allen von hinten in die Basis einbrecht. Meistens müsst ihr auch Missionen mit einer Art Zeitlimit bestehen. Zum Beispiel darf ein bestimmter Gegnertrupp nicht eure Basis erreichen oder euren Konvoi zerstören. Bis die da sind dauert dies eine Zeit lang, aber bevor sie das Ziel erreicht haben müsst ihr es geschafft haben diese Breedtruppe vollkommen zu vernichten.

Zur Zeit ist bekannt, dass insgesamt 16 menschliche Spieler im Coop-Modus in zwölf Missionen zusammen spielen können. Dabei werden sie auch die Wahl zwischen den verschiedenen Truppentypen haben. Vielleicht werden es aber zum Release noch mehr Leute die sich dann im Internet zusammenschließen um die Missionen anzugehen.

Ich bin eigentlich sehr überzeugt davon, dass Breed ein richtiger Action-Hit werden kann, vor allem weil die Erwartungen dann doch nicht allzu hoch sind. Die Spielidee ist zwar nicht neu, genauso wenig wie die Story, aber mit Sicherheit wird es immer noch genau soviel Spaß machen. Die vielen Fahrzeuge und die zahlreichen Möglichkeiten, die sich dadurch bieten werden viel Abwechslung in die Missionen bringen und es hoffentlich nie langweilig werden lassen. Die riesigen und wunderschönen Inseln sollten sehr viel Platz für taktische Manöver und somit auch Langzeitmotivation bieten. Ich hoffe doch sehr, dass Breed ein wirklich guter Shooter dieses Jahr wird und nicht aufgrund der großen Menge an Ego-Shootern die 2003 noch kommen untergehen wird.

Ersteindruck: Gut

Gewinnspiel beendet

Das erste Rebell.at-Gewinnspiel ist nun beendet. Unsere Top-Preise rund um den Adventure-Hit Runaway sind vergeben und wer die Gewinner sind, das erfahrt ihr unter dem unten stehenden Link.

Natürlich werden wir auch in Zukunft versuchen euch aktuelle Gewinnspiele zu präsentieren. Im Gegenzug seid aber auch ihr gefragt: Was würdet ihr an Rebell verbessern? Welche Features sind für euch unerklärlicherweise auf keiner Website zu finden? Eure Meinung interessiert uns weshalb ihr klarerweise auch weiterhin herzlich eingeladen dazu seid, euch unserer Community anzuschließen und eure Vorschläge in unserem Forum zu posten. Rebell-Forenuser dürfen sich übrigens in naher Zukunft auf neue Möglichkeiten auf Rebell.at freuen…

Take 2 – Mafia, GTA & Co. zum Budgetprei

Take 2 gab heute die folgenden Reduzierungen bei PC-Spielen aus ihrem Angebot bekannt:

  • Grand Theft Auto 3: 30€ (statt 50)
  • Mafia: 30€ (50)
  • Stronghold Deluxe: 30€ (35)
  • Tropico Gold: 20€ (30)
  • Tropico: 15€ (25)
  • Tropico – Paradise Island: 8€ (15)
  • Airlines 2: 15€ (25)
  • Wir empfehlen vor allem bei unserem Spiel des Jahres 2002 (Mafia) zuzugreifen. Aber auch bei den anderen Titeln können Genrefans nicht allzu viel falsch machen.