Firefighter 259 – Erste Screenshots

In Firefighter 259 spielt ihr, wie der Name schon sagt, einen Feuerwehrmann, welcher verschiedene Einsätze erfüllen muss. Die ersten Screenshots dazu wurden heute veröffentlicht.

Die zehn Bilder könnt ihr bei 3DGamers.com bestaunen. Sie zeigen ein paar „heiße“ Szenen und die Auswahl der Feuerwehrmänner. Irgendwie erinnert mich das Game von Grafik und Ansicht aber an Mission Impossible Teil 1, welches immerhin schon über 7 Jahre alt ist. Wir dürfen gespannt sein.

Deus Ex 2 – Patch ist da

Es gibt zwar noch keine europäische Version von Deus Ex 2: Invisible War, aber die Besitzer der US-Fassung dürfen sich über den ersten neuen Patch freuen.

Das mit dem Patch upgedatete Game (auf Version 1.1) bietet eine bessere Performance und weniger Fehler. Jedoch für die Zukunft soll es ein größeres Update geben und zusätzlich eine neue Demoversion veröffentlicht werden.

Wenn Experimente schief gehen…

Ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der Menschheit. Am 12. April im Jahre 2006 kommt es erneut zum Supergau in Tschernobyl. Niemand weiß was passiert ist, geschweige denn ahnt es. Spätere Untersuchungen ergaben, dass es in der Nähe des Kraftwerkes eine Explosion gegeben hat, die durch geheimnisvolle Experimente verursachtet wurde. Sofort ist das Militär da und riegelt den verseuchten Bereich ab. Nur ein paar Wochen später breitete sich die radioaktive Strahlung um mehrere Kilometer aus. Panik herrscht unter den Menschen und alle, die ihr Haus zu dicht an der Zone haben, müssen sofort evakuiert werden. Zwei Jahre später hat sich die Zone immer weiter ausgebreitet. Tausende von Menschen sind bereits an den Folgen der Katastrophe gestorben. Noch immer weiß man nicht, warum die Zone sich weiter ausbreitet und ob die Ausbreitung zu stoppen ist. Zusätzlich kommt noch die Tatsache hinzu, dass bei Forschungseinsätzen mehrmals Mutanten gesichtet wurden.

Nun schreiben wir das Jahr 2010, noch immer breitet sich die Zone aus. Unheimliche Phänomene spielen sich innerhalb der Zone ab. Viele wollen daraus ihren Nutzen ziehen. Diese Leute nennen sich Stalker und haben einen gefährlichen Job. Sie suchen für verschiedene Organisationen Artefakte und andere wertvolle Gegenstände. Um an diese heranzukommen dringen sie kilometerweit in die Zone ein…

Dieses Schreckensszenario durchlebt ihr selbst im kommenden Actionkracher von THQ und GSC Game World. Ihr seid einer dieser Stalker und wollt ebenfalls reich werden. Dafür müsst ihr euch allerdings ziemlich anstrengen, denn nicht nur ihr wollt dies werden. Es gibt viele Neider auf dem hart umkämpften Artefakt-Markt und ihr seid nur einer der Stalker, der dazu noch wesentlich schlechter ausgestattet ist als seine "Kollegen". Aber wie heißt es so schön? Was nicht ist, kann ja noch werden. So habt ihr die Möglichkeit euch schon bald bessere Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge oder Waffen zu kaufen. Je besser ihr ausgestattet seid, desto tiefer könnt ihr auch in die Zone eindringen. Dort warten noch wertvollere Artefakte auf euch, jedoch auch fiesere Monster und Mutanten. Und dann sind da ja auch noch die seltsamen Phänomene…

Fangen wir aber ersteinmal ganz vorne an. S.T.A.L.K.E.R. wird kein klassischer Ego-Shooter. Von GSC wird er als Survial-Ego-Shooter mit RPG-Elementen bezeichnet und genau dies ist er auch. Denn wie in einem Rollenspiel ist euer Charakter anfangs noch sehr schwach und hat kaum gute Ausrüstungsgegenstände. Später im Spiel wird er allerdings sehr stark sein. Um euch zu verbessern stehen euch verschiedene Attribute zur Verfügung, wie z.B. Treffsicherheit.

Viele Gegner warten da draußen auf eure Feuerkraft. Wo am Anfang noch noch relativ ungefährliche Ratten auf euch warten und ihr euch mit "blinden" Hunden herumschlagen müsst, trefft ihr nach und nach, je nachdem wie tief ihr in die Zone eindringt, auf immer gefährlichere Gegner. Z.B. gibt es tief drinnen in der Zone sogenannte Controller. Scheue Wesen, die aber durchaus gefährlich werden können. Sie können die Kontrolle über Zombies übernehmen, die euch dann angreifen. Das tun sie aber nur wenn nicht zufällig gerade ein anderer, geistig schwacher, Stalker in der nähe sein Unwesen treibt. Dann müsst ihr damit rechnen auch von diesem aufs Korn genommen zu werden.

Natürlich wäre man als Stalker ziemlich aufgeschmissen, wenn man selbst nicht genug Feuerkraft hätte um diesen Fieslingen entgegenzutreten. Doch aller Anfang ist schwer und so habt ihr am Anfang eures Abenteuers nur eine mickrige Pistole und ein Messer, mit denen sich natürlich nicht viel ausrichten lässt.

Sobald ihr aber ein bisschen Geld erworben habt, gibt es solch schöne Dinge wie Schrotflinten. Später könnt ihr euch dann Hightech-Waffen leisten. Von dem SVU-Sniper-Rifle, über das AK-74 Sturmgewehr, bis hin zum FN-2000 einer Waffe in der NATO ist alles vertreten. Diese Spielzeuge und andere Gegenstände bekommt ihr bei einigen Händlern, die in der ganzen Zone verstreut sind. Doch auch ihnen muss man sich vorsichtig nähern, sonst macht man Bekanntschaft mit ihren fiesen Schrotflinten. Die Händler sind nämlich alle allgemein etwas misstrauisch, niemand würde es bemerken wenn einer von ihnen sterben würde. Aber nicht nur bei ihnen kann man Gegenstände erwerben. Immerhin arbeiten die wenigsten Stalker allein. Fast alle von ihnen sind in Clans oder Fraktionen organisiert.

Wenn man zu einer dieser Parteien gehört, bekommt man öfter die Möglichkeit günstig irgendwelche Dinge zu erwerben. Außerdem helfen einem die Stalker des eigenen Clans gegen verfeindete Fraktionen. Hinzu kommt aber noch ein weiterer Feind. Er nennt sich Militär und hat es auf alles und jeden abgesehen, der die Zone betritt bzw. verlässt. Die Soldaten patroullieren an den Grenzen und dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden. Seid ihr später stark genug um euch mit ihnen anzulegen, solltet ihr es mit der Soldatenjagd ebenfalls nicht übertreiben. Denn sollten zu viele der tapferen Männer fallen, kommen die Special Forces zum Einsatz, die um noch einiges stärker sind als ihre "normalen" Kollegen.

Da die Zone ein riesiges Areal ist und ihr euch ja nicht die Haxen ablaufen sollt, habt ihr die Möglichkeit Fahrzeuge zu kaufen und auch mit diesen zu fahren. Auch hier geht es klein aber fein mit einem zum Trabbi ähnlichen Fahrzeug los. Später kommen größere Lastwagen, Militär-Truppentransporter und sogar Helikopter hinzu. Generell könnt ihr euch das Leben leichter machen, denn bei dem einen oder anderen Händler solltet ihr ein Fernglas oder ein Nachtsichtgerät finden.

Stalker sind ja auch keine Unmenschen (*räusper*), solltet ihr ihnen aber ungefragt zu nahe kommen, werdet ihr um ein Gefecht nicht herumkommen. Nur wenn vorher ein Waffenstillstand vereinbart wurde, dürft ihr euch nähern. Dann habt ihr die Möglichkeit euch mit ihnen zu unterhalten, zu handeln oder einen Friedensvertrag abzuschließen. Bei einem solchen Gespräch wird natürlich auch getratscht und so bekommt ihr ab und zu interessante Infos, wo sich irgendwas wertvolles aufhalten könnte. Solltet ihr dann auch wirklich etwas finden, wie z.B. Gravitationsartefakte, die wunderbar seltsam anzuschauen sind, könnt ihr diese bei Wissenschaftlern abgeben und werdet entsprechend entlohnt.

Ein Ausflug ohne gute Vorbereitung ist aber schneller tödlich als euch lieb ist.

Denn manchmal treten diverse Anomalien auf, wie z.B. Schwerkraftsveränderungen, die euch ganz schnell töten können, verschwindet ihr nicht schnell genug. Auch wenn es keine Anomalienen gibt, seid ihr immer in Gefahr. Seid ihr nämlich zu lange unterwegs, sodass euch eure Vorräte ausgegangen sind, müsst ihr zusehen, dass ihr einen Vogel abschießt und ihn esst, denn sonst stirbt euer Stalker noch an einem Schwächeanfall.

Grafisch macht S.T.A.L.K.E.R. ebenfalls eine Menge her. Hier braucht sich niemand vor Titeln wie Doom 3 oder Half-Life 2 verstecken. Die Texturen sind hochauflösend und die Natur sieht unglaublich echt aus. Hinzu kommt noch eine eigens entwickelte Physikengine, die ebenfalls sehr gut in Szene gesetzt werden soll. Autos sollen physikalisch korrekt umkippen und gestorbene Kreaturen ebenfalls elegant umfallen.

Wie nun kürzlich noch bekannt wurde, bekommt S.T.A.L.K.E.R. einen richtigen Orchester Soundtrack, der die ganze Sache abrunden soll. Dass der Soundtrack was ordentliches wird, ist auch sehr wahrscheinlich, denn das Orchester, welches den bzw. die Titel einspielen wird, ist auch für andere Spiele wie EverQuest 2 zuständig.

Man könnte sagen, dass da ein wirklicher Superkracher auf dem Weg in unsere Händlerregale ist, zumindest wenn man den Entwicklern glauben schenkt. In unserem Fall tun wir das einfach mal, denn wenn sie diverse Versprechen nicht einhalten würden, würden sie sich ins eigene Fleisch schneiden.

S.T.A.L.K.E.R. steht auf meiner Rechnung ganz weit oben. Jeder Shooter-Fan schaut genauer hin, jeder Fan von leichter RPG-Kost auch, denn dies wird uns von GSC und THQ zusätzlich noch geboten. Vielleicht erwartet uns das Spellforce der Shooter?

Ersteindruck: Ausgezeichnet

PlayStation 2 – Gewinnt eine Satin-Version!

Wer soll das alles lesen?„, hab ich den Cheffe von GamingXP gefragt, als er mich bat auf ihr 9-seitiges Special über die mittlerweile drei Jahre Sony PlayStation 2 zu verlinken. Seine Antwort war ziemlich sexy und zugleich überzeugend, das muss man neidlos anerkennen: „Alle die eine PlayStation 2 Satin gewinnen wollen!„. Wer nämlich beim Lesen des Specials gut aufgepasst hat, kann am Ende bestimmt die drei gestellten Fragen beantworten, die ihn für die Verlosung dieser silbernen Sonderausgabe der Konsole freischalten.

Geballte Info-Power und eine tolle Gewinnchance erwarten euch also unter dem nachfolgenden Link. Wir wünschen viel Glück!

Was war? Was wird?

In der letzten Woche haben wir euch immerhin satte vier Artikel liefern können. Neben der Preview zu S.T.A.L.K.E.R. waren wir vor allem im Verfassen von Tests fleißig. Mit Defender of the Crown, Knight Shift und Skispringen Saison 2003/2004 warten immerhin drei Stück auf euch.

Auch in den nächsten Wochen braucht ihr euch keine Sorgen um Nachschub zu machen. Beispielsweise Tests zu SpellForce, Pro Evolution Soccer 3, Railroad Tycoon 3, Warlords IV ein Überraschungs-Special, Kolumnen und einige exklusive Previews sind in der Mache.

Wir suchen übrigens weiterhin Schreiberlinge. Wenn ihr über 16 und sowohl informiert über die Spielebranche informiert, als auch der deutschen Sprache mächtig seid, dann meldet euch bei uns! Eine Bewerbungsmail an info@rebell.at wird mit Sicherheit beantwortet.

Goldi ZIIIIIIIIIIIIEEEEH!!!!

Bundesliga Manager Professional ’97 mit Andi Goldberger, Schwachsinn? Nein, ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, Skispringen Saison 2003/2004 hats mir einfach angegan. Fliegen wie Andi Goldberger kann jetzt Wirklichkeit werden, nur den Schnee wegschnupfen kann man noch nicht …

Winterzeit, Skisportzeit – pünklich zum Saisonstart gibt’s wieder zahlreiche Spiele rund ums Thema Skisport und natürlich auch über’s Skispringen. Sorgsam wie wir sind, haben wir für euch Skispringen Saison 2003/2004 herausgegriffen, hierzulande bekommt ihr das Game von Koch Media.

Kaum installiert, kann man sich sofort ins Getümmel stürzen – eigentlich braucht das Handbuch dank einfachem und schnell verständlichem Tutorial niemand so wirklich. In spätestens fünf Minuten hat man die Maus-Only Steuerung kapiert und kann schon los legen. Zu Beginn empfiehlt sich der Einzelsprungmodus, hier kann man nach Herzenslust so viele Sprünge wie nötig absolvieren, bis man letzendlich zur Perfektion gelangt ist. Für Spieler, die gern etwas mehr Zeit investieren wollen, steht auch ein Karrieremodus zur Verfügug. Nebem dem üblichen Schnick-Schnack wie eben Sponsorenwahl, Preisgelder einkassieren usw. lässt sich auch die Ausrüstung von einigen Fake-Herstellern kaufen. Natürlich lassen sich auch Weltmeisterschaftsbewerbe, 4-Schanzen-Tourneen oder simple Trainings springen.

Gesprungen wird auf 39 verschiedenen, originalgetreuen Schanzen und zwar immer gleich: von oben nach unten. Während der Anlaufphase, beim Absprung, während des Flugs und bei der Landung muss immer mit der Maus die Körpferhaltung korrigiert und im grünen Bereich gehalten werden.

Eigentlich hab ich mir nicht sehr viel erwartet. Zugegeben das Cover sieht etwas billig aus, insbesondere unser Andi Goldberger (nimm’s nicht persönlich, wir haben dich lieb). Trotzdem macht das Spiel unheimlichen Spaß, seit Winter Games damals in DOS-Zeiten gab’s kaum wirklich gute Skisprung Spiele mehr. Sofort überzeugt hat mich die einfache Steuerung, sollte man nicht gerade Probleme mit den Grundfunktionen, also X und Y-Achse oder klicken, der Maus haben (ich denk‘ da z.B. an meine Mutter) hat man sicher keine Probleme beim Zocken.

Vor allem im kleinen Kreise bei einem gemütlichen Klatsch-und-Tratsch-Abend empfiehlt sich Skispringen Saison 2003/2004 – durch die Hot-Seat Funktion kann man sogar mit mehreren Freunden auf einem PC eine Privatmeisterschaft austragen oder den Karrieremodus bestreiten.

Der Titel richtet sich mit Sicherheit nicht an den Hardcore-Gamer, eher der Gelegenheitsspieler oder Wintersport Fan wird Gefallen daran finden. Und mit knapp 20 Euro ist sicher nicht viel verloren…

Ubisoft – Rote Zahlen trotz Umsatzsteigerung

Die momentan schlechte wirtschaftliche Lage geht auch am Spielebusiness nicht spurlos vorbei. Neben einigen Entwicklerpleiten in diesem Jahr müssen auch die großen Konzerne mit Gewinnrückgang und sogar Verlusten rechnen.

So konnte der französiche Publisher Ubisoft zwar seinen Umsatz um 66,8 Prozent auf 128,8 Mio. Euro in der ersten Hälfte des Geschäftjahres 2003 steigern, musste aber dennoch einen Verlust von 31,6 Mio. Euro hinnehmen, was eine Verbessung gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist, indem Ubisoft 52,5 Mio. Euro Verlust hinnehmen musste.

Dennoch verfolgt Ubisoft ergeizige Pläne und will in den nächsten Monaten wieder in die Gewinnzone fahren. Mit einem Portfolio vielversprechender Titel könnte dies auch durchaus gelingen.

oder Cinemaware: Defender of the Cash

England im tiefsten Mittelalter: Während König Richard irgendwo in Österreich in einer dunklen Bergfeste gefangen gehalten wird, nutzt sein kleiner Bruder Prinz John die Situation schamlos zu seinem eigenen Vorteil aus. Er verbreitet das Gerücht, der König wäre nicht mehr zu retten und setzt sich fast ohne Widerstand auf den Thron von England. Wäre eine tolle Sache für den kleinen Prinzen, wäre da nicht dieses ‚fast‚, welches in Gestalt von Robin Hood zu einem extremen Problem für den möchtegern König wird.
Während der nämlich gerade versucht, seine Position am Thron zu festigen, sägen Robin und seine geliebte Marian schon fleißig an seinem Ast um wieder Recht und Ordnung in England herzustellen.

Robin von Locksley wohnt in seinem kleinen Wald und will eigentlich nichts anderes, als dort den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben. Natürlich gibt’s hin und wieder mal ein paar Probleme mit Sheriff Miffy (oder wie hieß der genau?), aber das ist halb so wild. Leider bekommt Miffy von Nottingham eines Tages ein wenig zuviel Verstärkung und wird zu einer Gefahr für den Konsumentenschutz des Mittelalters. Genau dadurch ergibt sich die Situation, dass Robin der einzige und echte Retter der Insel im Norden Europas ist.

Ihr beginnt im Wald von Sherwood, der ein kleines Tutorial im Spiel darstellen soll. Dort wird man mit den Möglichkeiten im Spiel vertraut gemacht und darf sich ein paar Videos ansehen, die erklären sollen wie das Spiel flutschen soll. Prinzipiell kann man sagen, das Tutorial ist nutzlos. Wichtig ist nur dass man sich sechs Tasten merkt: Linke und rechte Maustaste und die Pfeiltasten. Das reicht volkommen um das neue DotC durchzuspielen. Naja, vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass man mit DEL sinnlose Videos oder Intros überspringen kann – nur ein kleiner Tip für die, die verzweifelt auf Escape hämmern und dabei Annehmen dass sich das pixelige Introvideo überspringen lässt.

Die Story wurde von Cinemaware zu 1:1 aus dem damaligen Klassiker übernommen, mit dem Unterschied, dass man die neue Version mit vielen Gesprochenen Dialogen und einigen Ingame Videos aufgemotzt hat. Zu Spielen ist alles eigentlich genauso, wie man es von früher kennt. Es gibt die Landkarte, ein paar Turniere zum drüberstreuen und natürlich dürfen auch der obligatorische Bogen Raid und die regelmässigen Edle-Maid-Befreiungsaktionen nicht fehlen.

Ich werde euch die einzelnen Modi jetzt noch kurz etwas näher beschreiben. Auf der Übersichtskarte könnt ihr euch Grossbrittannien (aber ohne Nordirland) ansehen. Von dort aus startet ihr alle Aktionen, dies ist sozusagen der Hauptkontrollraum. Links seht ihr Ritter Ivanhoe, der euch bei Turnieren vertreten wird oder mit dessen Hilfe ihr Burgen in Provinzen eurer Wahl bauen könnt. In der Mitte ist Robin von Locksley. Das ist euer Mann für versteckte Hinterhalte und die oben erwähnten Maid Befreiungsaktionen. Mit ihm könnt ihr in 3D Ansicht Schwertkämpfe fechten und in finstere Verliese vordringen. Ganz rechts ist Little John zu finden. Mit ihm könnt ihr Attacken mit eurer Armee auf feindliche Provinzen durchführen und Garnisonen mit Männern verstärken. Sobald Ihr eine Provinz angreift kommt man in einen Modus, der unglaublich dämlich aussieht. Eine nähere Beschreibung dazu möchte ich euch an dieser Stelle ersparen, es ist einfach eine Spur zu peinlich..

Die Grafik ist gutes Mittelmass. Teilweise, z.B. bei Turnieren sieht das Publikum mehr als lächerlich aus – wie in guten alten Zeiten fast. Bei Robin’s Pfeil und Bogen Hinterhalten sieht alles dann wieder aus wie aus dem Ei gepellt. Wenn ich etwas positiver eingestellt wäre könnte ich aber auch sagen, dass miese Grafik bei gerade diesem Titel vielleicht auch ein wenig den Nostalgiefaktor nach oben treiben kann. Für andere vielleicht ja aber ich erwarte mir einfach gute Grafik, weil es einfach dazugehört wie die Radeon 9800XT unter den Weihnachtsbaum – Schönen Gruss an meine Verwandschaft an dieser Stelle!

Frei von Tadel ist die musikalische Untermalung, welche in allen Belangen wirklich voll einschlägt und DotC trotz allen Schwächen noch eine ordendliche Portion Atmosphäre bringt. Ein Titel für Nostalgiker und Leute die vor ihren Freunden angeben möchten dass Sie ein Spiel aufgrund des peinlich leichten Schwierigkeitsgrades in 3 Stunden durchgezockt haben.

Positiv hervorzuheben ist dann aber doch noch einiges: Wie schon erwähnt hat die Grafik durchaus ihre Vorzüge, musikalisch wird man keinesfalls enttäuscht und die Storyline ist wirklich im Vergleich zum Vorgänger ordendlich aufgemotzt worden. Viele Dialoge in vom Sonnenlicht getränkten Waldwegen erwarten euch und auch ein paar überraschende Wendungen finden statt. Für Leute, die der alten Zeit nachweinen ist Robin Hood: Defender of the Crown durchaus einen Blick wert, für alle anderen gibt es wesentlich besseres am Spielemarkt.

Früher war alles anders. Wir haben damals sogar die Schule geschwänzt und uns an den Eltern vorbeigeschlichen, um am 8086er von Papa Defender of the Crown im vier Farben CGA Modus zu spielen. Lächerlich erscheinen mir die Zeiten, in denen eine Spielesammlung auf eine 720kb Floppy passten aber sogar vier Farben waren damals ein ultimatives Erlebnis für uns..

Die Betonung liegt auf waren. Defender of the Crown war einmal ein gutes Spiel. Der halbherzige Aufguss des Originals ist Cinemaware einfach nicht gelungen – oder doch? Es ist doch alles so wie früher vorhanden und die technische Seite wurde ordendlich aufgemotzt! Das Problem an der Sache ist einfach das wir uns nicht mehr auf einem Innovationsniveau von 1985 befinden sondern im 21. Jahrhundert und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis wir eine neue Staffel von Supergran mit Warpantrieb sehen können.

Die alten Zeiten sind, so leid es mir tut vorbei. Der Titel ist meiner Meinung nach dazu da, um armen Spielern Geld für zwei Stunden Spielspass zu nehmen der es nicht wert ist, gekauft zu werden. Minesweeper ist komplexer und als Pausenfüller auch besser geeignet.

Moorhuhn – Moorhuhn goes Adventure

Das Huhn gab es schon in allen Formen und Farben. Ob als Kanonenfutter, oder einem Konkurenten zu Michael Schumacher, wir haben alles erlebt. Nun begibt sich das Huhn auf die Spuren von Monkey Island, Tony Tough und Bapohmets Fluch.

Wir werden im Winter fast unseren guten Hintern abfrieren, während das Moorhuhn warme Tage in Ägypten verbringt. Dort soll es dem Schatz der Pharaonen auf die Spuren kommen. Das Spektakel erscheint bereits am 15. Dezember.

Nicht nur auf dem PC ist das Huhn anzutreffen. Zahlreiche Games z.b. für das Handy lassen helle Freude aufkommen… zumindest mehr oder weniger.

Unreal 2 – Ab in den Multiplayer

Ab heute steht wie angekündigt der Multiplayermodus für Unreal 2: The Awakening zum Download bereit.

Satte 274 Megabyte wiegt das Bündel und kann bei den Kollegen von 3DGamers.com heruntergeladen werden. Für Fans ein absolutes Muss. Leute die Unreal 2 noch nicht gekauft haben, es aber eventuell in nächster Zeit vorhatten, sollten abwarten, bis eine Premium-Edition im Laden steht. Die Leute die solang warten können, werden nämlich direkt mit dem Multiplayerpart ausgestattet und müssen ihn nicht noch einmal herunterladen.

Viele Fans waren von der extrem kurzen Spielzeit und dem „lediglich“ soliden Gameplay ziemlich enttäuscht. Auch in unserer Review kam das Spiel nicht über magere 73% hinaus und enttäuschte aufgrund der hohen Erwartungen.

Anscheinend ist es in letzter Zeit sowieso Mode geworden, die Spiele immer kürzer zu halten. Doch was bringt einem die neueste Obergrafik, wenn man nach fünf Stunden bereits durch mit dem Spiel ist und der Wiederspielbarkeitswert fast bei Null liegt?

Ragnarök – Termin des öffentlichen Betatests

Wie Imdat Solak, Director von New Media International, gegenüber Rebell.at verlauten lies, werde die öffentliche Betatestphase von Ragnarök Online nach derzeitiger Planung am 12. Januar 2004 starten.

Die Software werde vorher kostenlos zum Download angeboten werden und eventuell auch auf einigen Cover-CDs gewisser Zeitschriften vorher erscheinen. Die Höhe der monatlichen Grundgebür für Ragnarök Online steht derweil noch nicht fest.

Star Wars: KotOR – Erstes Update

Jedis und solche die es noch werden wollen haben bereits Grund zur Freude. Denn LucasArts veröffentlichte einen ersten Patch für Star Wars: Knights of the Old Republic.

Einige grafische Ungereimtheiten sollen hiermit gefixt werden. Außerdem wurden diverse Probleme behoben, die zu Abstürzen führen konnten, was allerdings eher selten vorkam. Knapp 19,5 MB ist der Download groß und ist bei den Kollegen von 4Players.de zu finden.

Wie den meisten von euch wohl klar ist, hat Bioware den Titel entwickelt. Noch steht nicht genau fest, ob wir uns weitere Star Wars Titel von ihnen zu Gemüte führen können.

Wettergötter beim Boarde

Österreichische Entwickler zeigen nicht erst seit der PS2-Umsetzung von Max Payne (Neo/Rockstar Vienna) und Anno 1602 (Max Design), dass auch aus unserem schönen Alpenland große Software kommen kann. Mit Bongfish versucht sich ein Grazer Team am österreichischen Nationalstolz – dem Wintersport. Mit wunderschöner Cell Shading-Grafik schicken die Jungs uns über die Berge zum Freestyle-Boarden. Geholfen wird ihnen dabei mit der namensgebenden Snowboard-Größe Tommy Brunner – aber das haben wir euch alles schon mal erzählt.

Jetzt gibt es ein erstes Video, das die Grafik in Aktion zeigt. Zwar sieht man „nur“ das Intro und den Wetter Editor, das ist aber keinesfalls langweilig. Wer sich fürs PC-Boarden und Modden interessiert sollte unbedingt einen Download bei unseren Kollegen von 4Players wagen, da wir euch den aus Kostengründen nicht selber anbieten können.

Update:
Es gibt nun auch neue Screenshots zum Spiel. Zwei der vier Dinger haben wir für euch ergattern können!