SpellForce – Demo für euch am Start

Kürzlich war SpellForce bei uns im Testlabor und sahnte großartig ab. Wer unserem unglaublich kompetenten Chefredakteur jedoch nicht glaubt, bekommt nun die Möglichkeit, das Spiel selber anzutesten.

Sehr umfangreich gestaltet sich die erste offizielle Demo. Neben dem Tutorial, in dem ihr über sämtliche Einzelheiten des Spiels informiert werdet, werden euch zusätzlich eine Singleplayer Mission sowie zwei Multiplayer-Karten geboten. Dafür ist das Paket jedoch satte 314 Megabyte groß und bleibt damit wohl nur den DSL-Usern vorbehalten.

Kritikern und Leuten, denen das Spiel bisher noch nicht zugesagt hat, sei wärmstens empfohlen den Downloadmanager warmlaufen zu lassen.

Worauf Redakteure geil waren

Die Rebell-Highlights des Jahres werden wir euch erst in den kommenden Wochen präsentieren. Damit euch bis dahin aber nicht langweilig wird, haben wir die Redakteurs-Elite anderer deutscher Magazine darum gebeten, ihre prägnantesten Erfahrung des vergangenen Jahres niederzuschreiben. Viele Befragte sind unserem Aufruf gefolgt. Was waren die Favoriten jener Leute, die täglich auch auf kritische Weise mit Spielen zu tun haben?

Prince of Persia: The Sands of Time

Dennis Hartmann – GameSurf

"Eigentlich bin ich Vollzeitonlinespieler, so dass mich Spiele mit Einzelspielermodus eigentlich nur beruflich interessieren, ich sie aber privat eher links liegen lasse. Doch da gab es in diesem Jahr ein Spiel, dass ich eigentlich nur kurz ausprobieren wollte, weil es vorab schon saugut ausgesehen hat und ich mir von dem fertigen Produkt einen Eindruck holen wollte. Was soll ich sagen, die nächsten Stunden und Tage war ich von dem Titel gar nicht mehr weg zu bekommen, weil die Präsentation umwerfend gut gelungen ist, das Gameplay ansprechend und der Schwierigkeitsgrad zwar fordernd aber keinesfalls unfair ausgefallen ist. Die Rede ist von "Prince of Persia: The Sands of Time". Mit diesem Spiel hat Ubi Soft eine faszinierende Geschichte aus 1001 Nacht geschaffen, wie ich es selten erlebt habe."

Splinter Cell

Marcel Kleffmann – 4Players

"Also mein Highlight des Jahres kam schon im Frühjahr 2003 heraus. Obwohl es sich dabei noch um eine Umsetzung von der Xbox-Konsole handelt, hat mich Splinter Cell für Stunden an den PC gefesselt und für nervenzerfetzende Agentenduelle gesorgt. Denn die hochspannenden Schleich-Gefechte verbunden mit dem packenden Missions-Design, der eindrucksvollen Künstlichen Intelligenz, dem sympathischen Helden und der stimmigen Grafik/Sound-Kulisse haben einfach dermaßen viel Spaß gemacht, dass sich Splinter Cell gegenüber den sonstigen Highlights (TRON2.0, Prince of Persia, XIII, Raven Shield, C&C: Die Stunde Null) in diesem Jahr durchsetzte. Richtig gespannt bin ich dahingehend auf Splinter Cell: Pandora Tomorrow, das im Frühjahr des nächsten Jahres herauskommen soll…"

Hearts of Iron
Michael Beer – GamesWeb.com

"Wir schreiben den 31. August des Jahres 1939. Die Sonne hat den Kampf gegen die hereinbrechende Nacht längst verloren und zentimeterdicke Regentropfen klatschen auf den aufgeweichten Erdboden. Dennoch stehen meine Truppen motiviert in Reih und Glied, nur wenige Meter entfernt von der polnischen Grenze. Die absurde Situation nähert sich ihrem Höhepunkt: In wenigen Minuten wird das Ultimatum an die polnische Regierung abgelaufen sein. ‚Danzig oder Krieg‘ so meine unmissverständliche Forderung an den polnischen Premier. Tritt er die Stadt an das deutsche Reich ab oder riskiert er den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges? Eine der unzähligen Situationen aus der Zeit des Jahrhundertkrieges, die ihr in ‚Hearts of Iron‘ nachempfinden dürft. Das Strategiespiel simuliert den ständig präsenten Kampf zwischen dreier grundsätzlich verschiedener Weltordnungen. Zwischen Faschismus, Kommunismus und Demokratie. Die unglaubliche Detailtiefe, die historisch korrekten Militärkampagnen und der hohe Wiederspielbarkeitswert lassen mich dabei großzügig über die sehr zweckmäßige Grafik hinwegsehen. Schließlich ist ‚Hearts of Iron‘ nichts weniger als die umfangreichste Simulation rund um den Jahrhundertkrieg. Spieler mit einem Faible für historisch und spieltechnisch anspruchsvolle Strategie-Titel müssen bei dem von ‚Paradox Entertainment‘ entwickeltenen Meisterwerk unbedingt zugreifen…sonst gibt’s Krieg!"

IL2 Sturmovik: Forgotten Battles

Ulli Kunz – JustGamers

"Das Jahr 2003 verschaffte uns Spieleverrückten, wenn man genauer nachdenkt, eigentlich viele Spiele, die für mich als „Spiel des Jahres“ in Frage kämen. Der Weltraumshooter Freelancer, das Hack’n’Slay Enclave, Strategicals wie Spellforce und Rollenspiele à la Tempel des Elementaren Bösen und Star Wars: Knights of the Old Republic. So toll sie auch sind beziehungsweise waren, sie können meiner Meinung alle einem einzigen Spiel nicht das Wasser reichen: IL2 Sturmovik – Forgotten Battles. Ja, eine Flugsimulation ist für mich das Spiel des Jahres 2003! Wieso? Weil es mir tierisch Spaß gemacht hat und eines derjenigen Games war, dass ich immer wieder mal hervorkrame und – entweder allein oder im Multiplayer – genüsslich zocke. Mein armer Kollege Jörg Grote hatte besonders darunter zu leiden, wenn ich ihm in einem hoffnungslos unterlegenen Flugzeug des Typs P11c vom Himmel pustete und er jedes Mal schier verzweifelte. Sogar Skins hab ich für das Teil schon gepinselt, obwohl ich dafür eigentlich keinerlei künstlerische Ader habe. Doch schaut selbst: <a href="http://www.il2skins.com/?action=list&authoridfilter=Singler&ts=1071490376&comefrom=credits" target="_blank">Ulli’s Künste</a>. Also: Wenn ihr ein Faible für WW2-Flugsimulationen habt, dann geht los und kauft es euch."

Call of Duty

Andre Linken – DaRuXX (GameSurf/gamigo)/unterwegz

"Ich umkralle meine Thompson mit ganzer Kraft, denn sie ist alles, was zwischen meinem Leben und dem bedeutungslosen Tod in diesem Krieg steht. Plötzlich schlägt direkt neben mir eine Mörsergranate ein und unser Captain scheucht uns mit stimmgewaltigen Kommandos aus der Deckung in Richtung Feind… Solche Situationen sind es, die Call of Duty für mich zum packendsten Spieleereignis des Jahres gemacht haben. Ja, man hat es nach wenigen Stunden durchgespielt und der Multiplayer-Mode reißt mich leider nicht sonderlich vom Hocker.

Die ein oder andere Storylücke ist ebenfalls etwas ärgerlich. Doch in keinem anderen Spiel wurde ich so in das Geschehen mit einbezogen, habe ich so stark mitgefiebert und wurden meine Emotionen so vehement zum Ausdruck gebracht. Lieber werde ich 8 bis 10 Stunden dermaßen intensiv unterhalten als mich durch ein ewiges Rollenspiel mit aufgeblähten Längen zu quälen. Das ist Kino zum Anfassen – ich will mehr davon."

Star Wars: Knights of the Old Republic

Garry Leusch – gamona

"Das Spiel des Jahres ist für mich die PC Version von Star Wars Knights of the Old Republic. Selten hat man ein Rollenspiel mit derartig viel Tiefgang, Atmosphäre und technischer Raffinesse gesehen. Die dauernd anstehenden Entscheidungen, ob man denn jetzt gut und böse ist, lassen dem Spieler keine Ruhe und motivieren vor allem zu einem erneuten Durchspielen. Auch grafisch kann KotoR überzeugen, soundtechnisch sowieso. Für mich das nahezu perfekte Spiel – nicht nur für kalte Winterabende."

Call of Duty
David Kloß – Daddelnews

"Mein persönliches Highlight 2004 für den PC war mit Abstand Call of Duty. Warum? Tja, zum einen dürfte der extreme Realismusgrad ein Grund sein, weshalb ich dieses Spiel gar nicht mehr loslassen wollte. Es ist schon ein geiles Gefühl auf Stalingrad zu stürmen und um sich herum Hunderte Kameraden zu sehen, deren Zahl sich auf Grund eines anscheinend motivierten MG-Schützen stark reduziert. Zu dem ist das Leveldesign stets abwechslungsreich und spannend gehalten, ohne künstlich zu wirken. Und zu guter Letzt ist das Wasser absolut sehenswert – Ihr müsst wissen, nichts kann mich so zum Grinsen bringen, wie eine realistische Wasserdarstellung, bin also quasi ein Wasserfetischist!"

Beyond Good & Evil

Fabian Walden – GamesWeb.com

"Stell Dir vor, eine junge Frau und ein altes Schwein revolutionieren ein Genre und kaum einer bekommt es mit – so geschehen bei Beyond
Good & Evil, meinem PC-Spiel des Jahres. Erforschen, kämpfen, schleichen, Rätsel lösen: Die kleine Jade kann alles und ist alleine doch so hilflos; denn ohne ihren Mentor Pey’J läuft fast nichts. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden funktioniert perfekt, als wären sie echte Lebewesen, wirklich beste Freunde: Wenn Jade ihrem Kumpel mal im Weg steht, heißt es: "Könntest Du bitte ein wenig Platz machen?" In
anderen Spielen verhaken sich die Charaktere und es geht nicht mehr voran. Nicht zuletzt deshalb wirken Charaktere und Welt von ‚Beyond
Good & Evil‘ – über Levels möchte man hier überhaupt nicht sprechen wie aus einem Guss. orchestrale Begleitmusik, Stadtlärm oder düsteres
Maschinen-Pochen, alles passt zusammen. "Ich wäre jetzt lieber zu Hause, in unserem Leuchtturm", sagt Pey’J in den gespenstischen
Kellern einer Feindes-Basis einmal. "Ich komme mit, Pey’J", denke ich dann…"

Call of Duty

Phillip Schüttler – Turtled/GamesWeb.com

"Für mich ist Call of Duty das Spiel des Jahres 2003, obwohl die Wahl zugegebenermaßen nicht leicht fällt. Starke Konkurrenz gibt es viel, besonders im Shooter- und Strategie-Genre, aber Call of Duty ist dennoch mein persönlicher Favorit. Games die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen gibt es haufenweise, so gut wie das Werk von Infinity Ward ist aber keins. Die Grafik ist immer noch sehr gut, wobei man doch merkt, dass die Engine nicht mehr die neuste ist. Die Missionen sind abwechslungsreich und machen jede Menge Spaß, zu Toppen ist das nur noch durch den hervorragenden Multiplayer-Modus. Was gibt es schöneres, als sich mit anderen Spielern die Nächte auf virtuellen Kriegsschauplätzen um die Ohren zu schlagen?"

C&C: Generals

Peter Konhäusner – GamingXP

"Generals oder Generäle, wie es nun in deutschen Landen heißt, ist für mich in mancherlei das Spiel des Jahres 2003. Zuerst einmal hat Generals eine Spielidee, die zwar nicht neu ist, dennoch aber genial umgesetzt wurde. Die drei Parteien sind recht gut aufeinander abgestimmt und das Spiel macht Spaß – auch wenn die verschiedenen Gruppierungen nicht unumstritten sind. Auch deswegen ist Generals für mich das Spiel des Jahres: Über kaum ein anderes Spiel wurde soviel geredet, geflucht und diskutiert. Auch hat sich sonst kein anderes Spiel so lange in den Charts gehalten. Natürlich hat C&C mit Generals eine sehr einschneidende Richtungsänderung vollzogen, aber sie geht in eine innovative, flotte Richtung. Dies zeigt auch der Erfolg von Fanpages, die wir ins Leben gerufen haben (Generals.at): Im "Sunday Night Tournament" haben sich wirklich große Spieler aus dem deutschsprachigen Raum wöchentlich gemessen. Fraglich bleibt natürlich, wie es mit der Serie oder auch dem Spiel an sich weitergehen wird, nachdem sich Electronic Arts gegen wirkliche Neuerungen sträubt. Letztendlich ist C&C: Generals mein Spiel des Jahres 2003, nicht zuletzt deswegen, weil ich ein begeisterter RTS-Spieler seit der ersten Stunde bin und unzählige Stunden mit "Command & Conquer: Der Tiberium-Konflikt" verbracht habe. Bleibt nur zu hoffen, dass sich EA mit den Titeln und vor allem ihrer derzeit extremen Strategie gegen Kundenwünsche nicht allzu viele Fans vergrault und C&C erfolgreich fortführen wird."

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Redakteuren für ihre Mitarbeit!

oder *stöhn* *ächz* *plärr*

Wir schreiben Dezember 2003, in einer kleinen, chaotischen Galaxis, genannt "Mein Schreibtisch", herrscht reges Treiben. Zahllose Spielehits schwirren herum, mein Zeitplan für Reviews wird täglich über den Haufen geschmissen und ich weiß schon nicht mehr wo mir der Kopf steht. Meine lieben Damen und Herren Publisher, gerade eben verspühre ich das Bedürfnis Ihnen kräftig in die Gesäßpartie zu treten.

Denn, auch wenn ich selten so viele gute Games auf einen Haufen gesehen habe, verstehe ich diesen Andrang zu Weihnachten nicht. Da bringt mir der Postbote mit einer Lieferung drei potentielle Spiele des Jahres von ein und demselben Publisher: XIII, Prince of Persia: Sands of Time und Beyond Good & Evil. Alle tragen das Logo Ubi Softs, alle erscheinen ungefähr zu selben Zeit, allen kann ich nicht so viel Aufmerksamkeit schenken wie ich gerne möchte, und alle werden sich gegenseitig die Käufer wegschnappen. Und immerhin warten da ja noch ganz andere Publisher auf ihre große Chance: das Weihnachtsgeschäft.

Es ist mir unverständlich warum es von Electronic Arts bis Rudi Software alle Hersteller auf den Dezember abgesehen haben. Hier raufen sich 20 PC-Titel um die Vorherrschaft, während wir von Januar bis März dann plötzlich in eine kleine Flaute fallen, und auch der Begriff "Sommerloch" kommt nicht von irgendwo. Na klar, als normaler Spieler braucht man sich darüber nicht zu beschweren, kauft man das ein oder andere Game halt erst drei Monate später, vorzugsweise zum Budgetpreis. Ich als Tester könnte aber heulen. Baphomet’s Fluch 3, SpellForce, Pro Evolution Soccer 3, XIII, Prince of Persia: Sands of Time, BG&E, War of the Ring, The Hobbit, <b<Contract JACK sollen alle gleichzeitig getestet werden – und das ist nur ein kleiner Ausschnitt. Die Aufteilung der Titel an die gesamte Redaktion (gerade im Vorweihnachts-Stress) hilft da auch nicht allzu viel. Und irgendwann will man ja auch mal einfach nur so spielen (Star Wars KotOR bzw. Deus Ex 2 würden mich interessieren) oder Freizeit haben.

Ein Lob gilt den Herstellern, für die breite Auswahl an wirklich tollen Spielen, die es derzeit gibt. Nur: übers ganze Jahr verteilt gab es vielleicht gerade mal halb so viele Knaller wie im Laufe des letzten Monats. Was folgern wir daraus? Zum Glück kommt Gordon Freeman’s Half-Life 2 erst nächstes Jahr. Nur um Gottes Willen, bitte nicht zu Weihnachten!

WarCraft 3: The Frozen Throne – Patch in einer Stunde [Update]

Lange haben wir gewartet. In knapp einer Stunde ist es soweit. Der nächste Patch zu WarCraft 3: Frozen Throne wird released. Das konnten die Jungs von gamona exklusiv in erfahrung bringen.

Der Patch wird Blizzard-typisch zahlreiche Bugfixes enthalten. Außerdem wurden einige Veränderungen und Verbesserungen an dem World-Editor eingefügt. Als kleines Extra erwarten euch die zwei heiß erwarteten weiteren Teile der Thrall-Kampangne (Orks).

Für euch heißt es also die Page von Blizzard gut im Auge behalten. Alternativ könnt ihr auch Rebell.at beobachten, denn wir werden euch umgehend informieren, sobald der Patch zum Download bereit steht.

Update: Er ist endlich da. Der Patch steht nun zum Download bereit. Ob im Battle.net oder auf der offiziellen Seite von Blizzard, es bleibt euch überlassen, wo ihr den Patch saugt!

Hitman 3 – Nr. 47 ist zurück! [Update]

Der Hitman ist zurück und er ist gefährlicher denn jeh. Schon im Frühjahr 2004 wird er zuschlagen, keiner weiß wo, keiner weiß wie.

Endlich gab es heute die Bestätigung, dass der Titel entwickelt wird, nachdem vor einigen Wochen schon erste Gerüchte aufkamen. Entwickelt wird das Spiel für PC, X-Box und die Playstation 2.

Erste Einzelheiten sind ebenfalls schon bekannt. So werdet ihr in Paris starten, wo sich Nr. 47 in einer brisanten Situation wiederfinden soll. Es wurde eine völlig neue Grafikengine entwickelt, die den Hitman noch detaillierter darstellen kann.

Update.:
lt. 4Players steht nun auch ein Trailer zum Download bereit, den ca. 12 MB großen Film könnt ihr hier herunterladen.

Mafia 2 – Die Gerüchteküche brodelt

Grandiose Story, unglaublich dichte Atmosphäre, wunderschöne Grafik und genialer Sound, das alles machte Mafia aus. Seitens Take 2 wurde allerdings nie ein zweiter Teil angekündigt, aber auch nicht ausgeschlossen. Nun kommt Bewegung ins Spiel.

Auf der Seite der Kollegen von Computer and Videogames finden sich die ersten noch unbestätigten Gerüchte. Demnach könnte sich der zweite Teil schon in Entwicklung befinden. Bisher gibt es jedoch noch keine Einzelheiten. Natürlich informieren wir euch, sobald sich etwas in dieser Richtung tut.

Überlegt man mal etwas genauer und hat Mafia durchgespielt, fällt einem wohl oder übel auf, dass das Ende des Spiels nicht gerade die Story offen lies. Deshalb müsste wohl eine komplett neue Geschichte geschrieben werden. Warten wir ab.

Tony Tough – Thema wissenschaftlicher Forschung

Während der kleine Detektiv Tony Tough nicht nur bei uns im Test absahnte (84 Spielspaßpunkte + Award), macht sich Adrian Emrich, Student an der FH Karlsruhe, ganz andere Gedanken über Tony.

Er machte den kurzsichtigen Detektiv kurzerhand zum Thema seiner Arbeit für ein Zeitschriftenredaktions-Seminar. Darin sollen die Studenten lernen, wie ein Artikel richtig aufgebaut und strukturiert wird. Im späteren Verlauf des Seminars ist dann auch noch eine Zielmediums-Analyse geplant, welche Aufschluss über logische Prozesse in den Medien geben soll.

Damit der junge Mann nicht völlig alleingelassen im Regen steht, wird er kräftig von dtp und einem Redakteur der PC-Games unterstüzt. Auch von unserer Seite wünschen wir ihm viel Glück bei seiner Arbeit.

Far Cry – Neues Movie zum Download bereit

Heute ist ein neues Movie zu Far Cry im Netz aufgetaucht, welches vor allem nocheinmal auf die Physikengine eingeht und zeigt, was damit so alles möglich ist.

Insgesamt wartet das Video mit fast 2, 14 Minuten Spielzeit auf und ist prächtige 38 Megabyte groß. Zu finden ist der Download bei unseren Kollegen von 4Players.de.

Schon vor einiger Zeit konntet ihr anhand unserer Preview zum Spiel einen schönen Einblick in dieses gewinnen. Wer die Preview verpasst hat, aus welchen Gründen auch immer, dem sei angeraten, diese schnellstmöglich zu lesen.

Robin Hood: DotC – Spielt den Vorgänger kostenlos

Da lacht das Zockerherz. Der Vorgänger von Robin Hood: Defender of the Crown ist nun völlig kostenlos im Internet spielbar. Viele von euch werden wahrscheinlich gar nicht wissen, wie es gespielt wird oder um was es überhaupt geht.

Das könnt ihr euch aber auch in unserer aktuellen Review zu Robin Hood:DotC durchlesen, da dies eigentlich nur eine neue Umsetzung des Klassikers ist. Alle anderen schauen einfach mal auf der offiziellen Homepage vorbei und haben ihren Spaß.

Das alte Spiel wurde 1:1 umgesetzt und ist per Shockwave spielbar. Ein klares Muss für alle Nostalgiker unter euch oder für Leute die es noch gar nicht kennen…

Doom 3 – Xbox vor PC?

Die Gerüchteküche brodelt. Was ist los mit Doom 3? Laut einer britischen Website plant Activision UK den Release für die Xbox schon am 27. Februar 2004, also einige Monate vor der PC-Version.

Bisher wurde noch nichts von id oder Activision DE bestätigt, weshalb wir genauso im Dunkeln tappen wie ihr. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass dies geschehen wird. Immerhin müsste die PC-Version wesentlich weiter sein, als die für die Freunde der Xbox.

Doom 3 wird genau die selbe Geschichte haben, wie schon der allererste Teil der Reihe. Gegen Ende des Spiels, werdet ihr jedoch sogar die Hölle betreten. Was ihr dort erleben werdet ist allerdings noch nicht klar.

Ein Film ist ebenfalls schon geplant. Die Dreharbeiten haben allerdings noch nicht begonnen und so wird noch der ein oder andere Monat in die Lande ziehen, bis wir ihn zu Gesicht bekommen.

Denn das Böse ist immer und überall…

Habt ihr jemals ein gerendertes Intro gesehen, das in einem mittelalterlichen Fantasy-Szenario ein gewisses Star Wars-Flair versprüht, mit Matrix-Actioneinlagen aufwartet, pompöse Monsterschlachten beinhaltet und trotzdem nicht lächerlich sondern geradezu genial wirkt? Nein? Könnt ihr auch nicht, denn SpellForce ist erst seit einigen Tagen im Handel…

"Die Welt ist im Wandel…" – Worte die man sicher am Anfang von SpellForce sagen hätte können. Denn die Geschichte des ersten Werkes von Phenomic (gegr. von Siedler-Erfinder Volker Wertich) erinnert schon nach kurzer Zeit an Tolkien’s Herr der Ringe-Trilogie. Nach einem längst vergangenen großen Krieg zwischen den Völkern der Welt droht das ultimative Böse nun fast unbemerkt die Welt zu unterjochen. Eine Hoffnung bleibt der zerstrittenen Erdbevölkerung noch: ein Runenkrieger. Wenig überraschend schlüpfen wir als Spieler in dessen Rolle.

Was etwas unkreativ beginnt entpuppt sich schon nach wenigen Spielminuten als ein vollkommen neues und grandioses Spielerlebnis. Schon im Tuorial – in dem man noch nicht den eigens erstellten Charakter steuern darf, und das die Vorgeschichte des Spiels erzählt – macht SpellForce mehr Spaß als viele Konkurrenztitel während der gesamten Spieldauer. Ein Aspekt, der dem Genremix übrigens auch viele Pluspunkte bringt, denn anders als aktuelle Top-Titel strotzt SpellForce dem Trend kurzes Vergnügen zu bieten. Ein durchschnittlicher Zocker, der sämtliche Nebenquests anpackt, dürfte bis zu 100 Stunden daran sitzen.

Natürlich kann das Spiel nicht bis zur letzten Minute mit Abwechslungsreichtum aufwarten, aber zumindest langweilig wird SpellForce auch nicht. Immer wieder gibt es Phasen in denen ihr nur mit eurem Helden herumstreunt, der ähnlich wie in Action-RPGs à la Diablo verschiedene Fähigkeiten, Zaubersprüche und Kräfte erlangen kann. Meist ist das zu Beginn der Levels der Fall, bevor ihr euch um den Strategie-Part kümmert. Dann gilt es eine Basis zu erbauen und Rohstoffe bzw. Einheiten zu produzieren.

Eine weitere Besonderheit an SpellForce: Man kann mehrere Völker gleichzeitig steuern. Denn alles läuft über ein so genanntes Runensystem. Findet ihr einen solchen Klunker, dann dürft ihr ihn im Inventar in vorgegebene Slots einsetzen und könnt ab da die Einheiten der betroffenen Völker produzieren.

Im Verlauf des Spiels bekommt man immer mehr verschiedene Truppentypen und Baumöglichkeiten durch ein ähnliches Verfahren zur Verfügung gestellt – man findet einen Plan zur Herstellung eines Gebäudes oder einer Einheit und trägt ihn im Inventar ein.

Im Kampf unterstützen euch so nicht nur die Truppen von sechs verschiedenen Rassen, sondern auch weitere Helden, die man an dafür vorgesehenen Monumenten herbeirufen kann. Was die Armeen betrifft ist nur eines ärgerlich: Wenn man durch eines der Portale in ein anderes Level reist, und dann bemerkt, dass man wieder zurück muss, sind alle Einheiten verschwunden. Ein Designschnitzer, der bei einer kleinen Unachtsamkeit für eine nette Portion Frust sorgen kann.

Solche Kleinigkeiten sind es dann auch, die dem Spiel noch höhre Wertungsregionen verschließen. Denn auch wenn die Story abgekupfert wirkt, die Präsentation gelang Phenomic perfekt. Kein verhunztes Speichersystem, eine wunderschöne Optik mit passend designten Rassen und Levels und ein nahezu phänomenaler Soundtrack. Aufgewertet wird das ganze Spektakel auch noch durch professionelle Sprecher, die sämtliche Texte vertonen. Im Bereich der Steuerung trifft man wahlweise auf ein komfortables neues System (Click’n’Fight) in dem man zuerst die feindliche Einheit markiert, und dann bequem die möglichen Aktionen auswählen kann. Alternativ funktioniert auch noch das altbewährte Point & Click-System…

Probleme gibt es zumindest vorerst noch im Multiplayer-Modus. Wir werden euch, sobald diese behoben werden, einen seperaten Test über diesen Bereich des Spiels nachliefern und vergeben dafür noch keine Wertung.

Die Deutschen kommen! In meiner Hitliste 2003 rücken Produkte aus Europa, und speziell aus unserem nordwestlichen Nachbarland, immer weiter nach oben. Nicht nur das Addon zu Gothic 2, auch SpellForce landet in den persönlichen Tommy-Charts an der Spitze.

Was Siedler-Schöpfer Wertich hier abliefert braucht sich in keinem Bereich vor der bösen Konkurrenz zu verstecken. SpellForce wirkt zu jedem Zeitpunkt des Spiels durchdacht, innovativ und macht vor allem höllischen Spaß. Über gewisse Designschnitzer kann man getrost hinwegsehen, eventuell werden sie per Patch ja sogar noch ausgebessert.

Für das Addon und den Nachfolger wünsche ich mir nur eine etwas eigenständigere Story, und eventuell sollte man den Strategiepart etwas vertiefen; Strategen, die besonderen Wert auf ausgeklügelte Taktiken legen, sind nämlich unter Umständen falsch beraten, für alle anderen gilt unsere Kaufempfehlung.

Wahnsinnige Frau versucht die Welt zu vernichten

Der Kontinent Etheria: Eine wahnsinnige Dunkelelfin namens Aravein versucht, einen vor tausenden Jahren verschollenen Zauberspruch wieder ausfindig zu machen. Vor langer Zeit wurde dieser schon einmal angewendet und brachte Chaos und Tod über das Land. Damals war Etheria sehr knapp am Armageddon vorbeigegangen, doch in letzter Sekunde konnte der Untergang noch gestoppt werden. Nun sieht sich die Welt vor dem selben Problem und irgendwer muss die kleine Psychopathin irgendwie aufhalten. Gut das es einen PC und haufenweise engagierte Spieler unter uns gibt um die Frau weg von krassen Experimenten und wieder zurück an den Herd zu schicken.

Wir befinden uns am Anfang eines langen Weges, der erstmal mit der Charakterwahl beginnt. Zuerst könnt Ihr euch mal ein passendes Bild für euren Retter der Welt aussuchen, sei’s männlich oder weiblich. Danach kann man, RPG-ähnlich, Charakter- und Fertigkeitspunkte vergeben und den Helden benennen. Unter den Fertigkeiten finden sich Sachen, die absolut RPG typisch sind wie z.B. Natur- oder Feuermagie. Natürlich könnt ihr euch auch auf das Wesentliche konzentrieren und einfach alles auf Kampffertigkeiten konzentrieren, was euch im Spiel unter anderem bessere Moral der Truppe beschert. Nach der Fertigstellung des Charakters beginnt das äusserst dürftige Intro und danach kommt man in die Übersichtskarte.

Dort sieht’s zu Beginn recht übel aus. Nur eine einzige Provinz ist euch loyal ergeben und der Rest wartet erst darauf erforscht und erobert zu werden. Wenn ihr den ersten Teil kennt, wisst ihr auch gleich wie die Karten bei Warlords IV aufgebaut sind. Beim Aufbau ansich alles beim Alten, aber mit leicht verfeinerter Grafik (aber wirklich nur leicht). Burgen, Türme und die üblichen Artefaktstätten warten darauf erobert und erforscht zu werden.

Prinzipiell gilt es zwischen zwei verschienen Armeetypen zu unterscheiden – mal abgesehen von den verschiedenen Völkern. Armeen mit und ohne Held. Der Held, der in eine Armee eingebunden ist verstärkt die Moral und auch die Kampfkraft der Einheit und kann magische Gegenstände aufnehmen, die man in verlassenen Ruinen und dergleichen finden kann. Dadurch kommt man an Geschwindigkeitsvorteile, Selbstheilung oder Zaubersprüche. Ohne Held geht’s natürlich auch, aber die Armee ist eben deutlich schwächer.

Alle Einheiten können durch ein Stufensystem stärker werden. Wenn ihr Kämpfe gewinnt, bekommt ihr automatisch XP (Experience Points), welche die Truppen stärker und langlebiger machen um einen Vorteil gegenüber euren Gegnern zu erlangen.

Noch ein paar Worte zum Kampfsystem: Wenn ihr eine Burg angreift und ihr habt z.B. acht Einheiten (was dem Einheitenmaximum einer Armee entspricht), habt ihr nicht den geringsten Vorteil gegenüber einem Gegner der nur sechs hat. Das Kampfsystem basiert, wie schon beim Original im eins-nach-dem-anderen Stil. Dass heisst, es können immer nur zwei Einheiten gegeneinander Kämpfen, egal wieviel ihr mitgenommen habt. Einfluss auf den Kampf hat man in der Hinsicht, dass man vor Beginn noch schnell einen Zauberspruch ablassen und sich aussuchen kann wen man von den acht Männern zuerst in den Tod schicken möchte.

Wie seine Vorgänger ist Warlords IV rundenbasierend. Zu bedienen ist es grundsätzlich auch wie eh und je. Per Point and Click System werden die Armeen über die Landkarte geschickt, welche auf Wunsch anfangs auch schon komplett aufgedeckt werden kann. Nachschub gibt’s über die Burgen. Das heißt je mehr Burgen ihr besitzt umso mehr Einheiten könnt ihr produzieren umso schneller könnt ihr eure Widersacher ausrotten. Ein einfaches Prinzip, welches eins zu eins aus dem Original übernommen wurde.

Grafisch hat uns Infinite wahrlich kein Highlight abgeliefert. In Zeiten von 3D, DirectX 9 und Grafikkarten mit 300MHz Taktfrequenz kommt Warlords IV mit altbackener, trister 2D Ansicht daher und bietet somit wirklich nichts neues auf diesem Sektor. Wie aber auch schon bei Teil eins sagen technische Details wenig über die Qualitäten des Spiels selbst aus. Die Musik ist eigendlich im Gegensatz zu den lausigen Effekten ganz nett, allerdings beschränkt sich die Auswahl auf ein Minimum. Da Warlords IV ein Titel ist, den man oft mehrere Stunden am Stück spielt wird’s bald nervig wenn immer das selbe heruntergedudelt wird. Wen störts – Spielmusik abdrehen und Dimmu Borgir aufdrehen, dann bekommt das Spiel auch gleich eine völlig andere Atmosphäre ;).

Multiplayer ist über Internet und per Hotseat möglich. Damit hat man mal wieder, nach Heroes und Worms, die Möglichkeit sich im Freundeskreis gemütlich zu Hause gegenseitig zu vernichten. Ein Problem dabei ist sicher die Rechenzeit, die KI-Gegner brauchen um einen Zug zu machen. Wenn ihr ein wenig länger Spielt und die KI schon einiges aufgebaut hat, kann es Ewigkeiten dauern bis ihr wieder mal mitspielen könnt. Vielleicht liegt’s ja auch daran dass ich nur einen 2200+ AMD habe, aber sogar das Original ging auf meinem 286er schneller..

Bei Warlords IV hab ich den gleichen Eindruck wie bei Robin Hood: Defender of the Crown: Die Zeiten in denen das Game Klasse hatte sind einfach vorbei. Vielleicht täusch‘ ich mich aber auch einfach und die Entwickler haben es nicht geschafft, eine zeitgemäße Umsetzung auf die Reihe zu kriegen. Vielleicht hab ich aber auch eine Meinung die 90% der Spielergemeinde nicht haben – was solls, für mich ist Warlords IV irgendwie die Bestätigung dass man einfach nicht mehr genug aus diesem Prinzip herausholen kann um ein konkurrenzfähiges Spiel zu machen.

Was man positiv hervorheben kann ist sicher die für heutige Maßstäbe überdurchschnittliche Spieldauer. Ich habe es bis dato nicht ganz durchspielen können und rechne mit circa. 30-40 Stunden auf normaler Schwierigkeit. Ausserdem ist eine kleine Hotseat Session in dunklen Winternächten einfach mal wieder eine tolle Sache (Man munkelt aber es soll Leute geben, die sogar zu dieser Jahreszeit was besseres zu tun hätten) – immer Heroes of Might and Magic IV ist nicht so das Wahre und Worms macht auch nur besoffen so richtig Spass.. ;)

Sims 2 – Releasedate von EA

Heute wurde von Electronic Arts ein Releasetermin für die Lebensimulation Die Sims 2 gennant. Demnach können wir weiterhin im Frühjahr mit dem Titel rechnen.

Und zwar genau am 19. März. Allerdings sollte man sich nicht allzu sehr darauf verlassen, denn auf der Seite von Maxis ist immer noch Frühjahr 2004 zu lesen. Maxis ist immerhin der Entwickler und EA „nur“ Publisher, weshalb man vorsichtig sein sollte, ob es sich bei dem Datum um das endgültige handelt oder nicht.

Nach dem grandiosen Verkaufshit Die Sims war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man einen zweiten Titel ankündigte. Dennoch musste man erst sieben Addons abwarten, bis dies geschah.