Act of War – Testversion für Strategen

RTS-Fans mit dicker Leitung können mal wieder frohlocken. Denn zum Echtzeitstrategie-Titel von Eugen Systems ist nun eine spielbare Version im Netz erschienen.

Am 3. März wird Act of War: Direct Action in den Ladenregalen stehen und schon heute könnt ihr euch mit der 638mb schweren Demo Appetit auf mehr machen. In der Einzelspieler-Mission müsst ihr fünf Primärziele lösen. Nebenbei finden sich aber noch einige zusätzliche Aufgaben, die euch einen Vorteil verschaffen sollten.

Bei den Kollegen von Worthplaying findet ihr neben dem Download noch zusätzlich Tipps und Strategien, die euch den Einstieg erleichtern sollten.

Half-Life 2 – Muss Duke 3D Mod stoppen? (Upd.)

Duke Nukem Forever lässt ja bekanntlichermaßen schon sehr sehr sehr…….. sehr lange auf sich warten. Fans dachten sich jetzt: „Wenn 3D Realms das nicht hinbekommt, machen wirs doch einfach selber!“.

Gesagt, getan. Denn heute könnt ihr die ersten Screenshots der Duke Nukem 3D-Modifikation für Half-Life 2 begutachten. Mit der Source-Engie natürlich um Längen besser, als die letzten Bilder von dem Vorbild selbst.

Bald soll auch schon eine Karte spielbar sein. Wenn dieses Fan-Projekt ankommt und dazu noch richtig gut wird, brauch man sich wohl auch nicht mehr nach einem Duke Nukem Forever sehnen, was wohl wahrscheinlich niemals erscheinen wird.


Update (besux, 20:16): In den offiziellen 3D Realms-Foren blieben Reaktionen auf die Mod-Ankündigung natürlich nicht aus. Während sich einige dort postende Fans über die Ankündigung freuten, wurden auch erste Tendenzen ersichtlich, wonach die Modifikation wohl kaum Überlebenschancen hat. 3DR will traditionell keine Portierungen ihrer Copyright-geschützten Materialien, solange es keine ausdrückliche Erlaubnis dafür gibt. Die Löschung eines Threads zu Duke: Source lässt wohl darauf schließen, dass man nicht gewillt ist, eine solche zu erteilen. Offizielle Statements bleiben abzuwarten, die Hoffnungen auf ein Erscheinen der Mod sollte man allerdings nicht zu hoch schrauben.

Stoked Rider ft. Tommy Brunner – Releasetermin bekannt

Erst vor wenigen Tagen hat sich das Entwicklerteam rund um den Action-Funracer Stoked Rider wieder einmal zu Wort gemeldet. Jetzt wurde ein neuer Releasetermin bekannt gegeben. Wie die Kollegen von 4Players berichten, wird das Spiel im dritten Quartal 2005 erscheinen.



Bongfish, ein kleines Indy-Entwicklerteam aus Graz, scheint also tatsächlich langsam auf die Zielgerade einzubiegen. Wir versuchen euch – so bald als möglich – mit einer Preview zu dem durchaus interessanten Projekt zu versorgen.

Moral +2

Damals, als wir noch jung und leichtsinnig waren, glaubten wir ernsthaft, Steel Panthers wäre eins der besten Strategiespiele aller Zeiten … nichts und niemand würde dieses Spiel je übertreffen. Vielleicht hatten wir damals Recht, vielleicht liegt in diesem Genre die wahre Lebenensfreude, vielleicht … das selbe müssen sich die Jungs von Boku auch gedacht haben und jagen nun mit Dragoon: The Prussian War Machine jedem Menge Preußen auf uns arme Österreicher los …

Das Spielprinzip ist einfach, wenn nicht idiotensicher: Einheit anklicken und auf dem Hex-Grid (sechseckige Felder auf dem Spielplan) klicken, wohin sich die Einheitengruppe bewegen soll – Angriffe funktionieren übrigens genauso, hierbei muss einfach nur der Gegner angeklickt werden. Die üblichen Features wie graues hinterlegen des Aktionsradius oder verbleibende Actionpoints können selbstredend eingeblendet werden. Der Vorteil eines hexagonalen Systems gegenüber einem quadratischen (wie es in den meisten Spielen genutzt wird) liegt auf der Hand: man kann sich regelmäßig in sechs verschiedene Richtungen bewegen, also zwei mehr. Mit diesem einfachen, in ein paar Sätzen erklärten System, kann eigentlich jeder sofort spielen und sich durch die Kampagnen kämpen.

Neben einer Vielzahl an vorgegebenen Missionen (die alle auf die originalen Schlachten Friedrichs des Großen aufgebaut sind), kann man mit dem mitgelieferten Szenarioeditor selbst unzählige weitere erschaffen. Die Kampagnen lassen sich übrigens auf Seite der Preußen und auf der Seite der Gegner, also der Österreicher oder Sachsen, durchspielen.

Leider hat man sich optisch nicht sonderlich viel einfallen lassen – für heutige Zeiten enorm miese Grafik trübt den Spielspaß doch enorm. Allerdings finden sich wieder Features, die in den meisten Hype-Titeln einfach "vergessen" werden. Das beste Beispiel ist wohl der allseits beliebte Hot-Seat Mode – gut, ich weiss natürlich nicht, inwieweit wirklich ein Bedarf an derartigen Spielen besteht, aber ich für meinen Teil stehe einfach auf solche Features.

Mal Klartext: Dragoon ist gut gemeint, alles recht nostalgisch und durchweg interessant – es bietet wie bereits gesagt alle Modi, die ich mir von einem guten, rundenbasierenden Strategiespiel erwarte – aber das ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr genug. Das neue Pirates! hat selbst in den Minigames, z.B. beim Plündern von Städten, mehr Klasse als Dragoon.

Dragoon ist wohl eher ein Liebhaber Spiel – für Fans von Friedrich dem Großen, Fans von rundenbasierenden Hex-Strategiespielen oder einfach nur Leute mit einem etwas älteren Rechner. Mir persönlich ist das Spiel einfach zu langwierig – zu wenig Action, wenn ihr versteht.

Gesagt sei allerdings, das Dragoon recht gut ausbalanciert ist – davon könnte sich so manches Entwicklerteam eine Scheibe abschneiden. Trotz alledem ist meiner Meinung nach der Preis von knapp 45 USD nicht gerechtfertigt – die Hälfte wäre wohl auf OK gewesen.

Publisherkampf – Fox plant Einstieg in die Gamesbranche

Wie Peter Chernin auf der diesjährigen 15th Annual Smith Barney Citigroup Entertainment, Media & Telecommunications Conference in Phoenix laut einer Meldung der amerikanischen Webseite computerandvideogames.com bekannt gab, plane Rupert Murdochs News Corporation sich in die Spieleindustrie einzukaufen.

Murdochs Finanzkraft entsprechen kommt dafür nur einer der Großen der Branche wie Activision oder Electronic Arts in Frage. Letztere sei aber laut Chernin anscheinend zu teuer, wobei andere Publisher nicht breit genug am Markt aufgestellt seien und sich nur auf ein bis zwei ertragsträchtige Produktserien konzentrieren würden. Einen genauen Kandidaten wollte Cernin also noch nicht nennen. Es dürfte jedoch sehr wahrscheinlich sein, dass sich bald der ein oder andere Publisher unter Murdochs Fittichen befinden sollte.

Zur News Corporation gehören untere anderem das Boulevard-Blatt The Sun, die Tageszeitung The Times und der Nachrichtensender Fox News. Letzterer wurde in der Vergangenheit durch seine stark einseitige Berichterstattung zu Gunsten des US-Präsidenten George W. Bush sowohl im Irak-Krieg als auch während der letzten beiden Wahlen im Jahr 2000 und 2004 bekannt. Allgemein sind die Geschäftsgebaren der News Corporation stark auf Expansion ausgerichtet, wobei einige Akquisitionen in der Vergangenheit angeblich mit unlauteren Mitteln durchgeführt worden sein sollen.

WWCL – Regeländerungen für CS und WC3:TFT

Nach einem Bericht unserer Kollegen von justgamers.de hat die Online-Liga WWCL ihr Regelwerk zu den beiden Top-Spielen WarCraft 3: The Frozen Throne und CounterStrike einigen umfangreichen Änderungen unterzogen.

So wurden neben einigen wichtigen Änderungen bezüglicher der Mapwahl bei WarCraft 3: The Frozen Throne auch neue Regelungen bei CounterStrike zum Thema Overtime getroffen. Wer sich über die umfangreichen Regeländerungen informieren will, der kann dies auf der Seite der WWCL tun. Dort findet ihr das neue Reglement auch als HTML- oder PDF-Datei zum Download..

Während die Neuerungen bei WarCraft 3: The Frozen Throne schon seit einigen Tagen bekannt sind und schon den Einzug in den Liga-Alltag gefunden haben, sind die Regeländerungen für CounterStrike-Spiele erst seit heute bekannt und werden somit erst nächstes Wochenende zum ersten Mal in der Praxis umgesetzt werden. Ihre Gültigkeit haben die Regeln jedoch schon seit heute.

Aktuell befindet sich die WWCL in ihrer siebten Saison, wobei noch vier Wochen zu spielen sind. Die Finals der WWCl werden im April diesen Jahres stattfinden.

Brothers in Arms – Die Entwickler melden sich zu Wort

Bei unseren Kollegen von 3dgamers.com könnt ihr ein nur knapp 11 MB großes Video runterladen indem sich der Chef von Entwickler Gearbox, Randy Pitchford, samt militärischem Berater John Antel zu den Entwicklungsarbeiten am WW2-Shooter Brothers in Arms: Road to Hill 30 äußern.

Dabei sprechen die beiden Herren die Probleme an, die aufkamen, um das Szenario von Brothers in Arms: Road to Hill 30 möglichst realitätsnah umzusetzen und gehen etwas detaillierter auf die Entwicklungsarbeiten ein.

Zum Abschluss des gut zwei Minuten langen Trailers werden noch ein paar Spielszenen gezeigt, wobei hier hauptsächliche die Charaktere des „Brohterhood und der Zusammenhalt in der Truppe dargestellt werden.

Round Up – Splinter Cell 3, WoW & Gothic 3

Es wäre ein einfaches aus diesen drei Mini-Meldungen drei Klicks eurerseits für uns zu machen, aber wir sind keine Page Impression-geilen Säcke. Also gibt es wie immer alle irgendwie relevanten aber nicht allzu umfangreichen News des Tages in einem Paket.

World of WarCraft im Februar
Wie schon fast zu erwarten wird WoW nicht mehr im Januar erscheinen. Vivendi hat sich für das mit Spannung erwartete MMORPG auf den 11. Februar festgelegt. Was wird von Blizzard’s neuestem Werk halten verrät euch bisher exklusiv für den deutschsprachigen Raum nur unser Test, zu finden bei den Links unten.

JoWooD negativ aber Gothic 3 im vierten Quartal
Während JoWooD leider nicht eingehaltene Umsatzprognosen zugestehen muss, hat der österreichische Publisher vermutlich noch dieses einen kräftigen Rettungsanker im Petto. Der nach wie vor nicht ganz erholte Hersteller gab bekannt, dass Gothic 3, einer der meisterwarteten Titel im deutschen Raum, im vierten Quartal 2005 erscheinen soll. Damit will man wohl das Weihnachtsgeschäft voll vereinahmen. Hoffentlich gerät Piranha Bytes so nicht unter qualitätsschädigenden Zeitdruck.

Splinter Cell 3 nur auf PC und Xbox online spielbar

Der Release des dritten Abenteuers von Super-Agent Sam Fisher rückt immer näher und ein Multiplayer-Betatest soll demnächst starten. Online wird man übrigens nur auf PC und Xbox spielen können, die Versionen für die PlayStation 2 und den GameCube bleiben ohne die Unterstützung des Internet-Features. Während man auf der PS2 noch gegeneinander auf einem Gerät spielen können soll, dürfen GC-Benutzer vermutlich nur kooperativ miteinander antreten – so diverse Quellen. Splinter Cell: Chaos Theory erscheint laut Plan am 26. März.

Komplex dein Name ist, Everquest

Ganz Norrath ist dank vieler schrecklicher Katastrophen komplett verwüstet. Komplett – bis auf zwei riesige Städte mit den Namen Qeynos und Freihafen. Niemand weiß warum gerade die beiden Festungen unversehrt blieben, alle wollen nun aber genau dorthin. So auch ihr. Die Charaktererstellung ist, wie es bei neueren MMORPG’s in Mode zu sein scheint, nichts wirklich Spektakuläres. Man kann lediglich die Rasse und Klasse auswählen. Dann kommen allerdings noch ein Haufen an aussehensverändernden Faktoren hinzu, die ein individuelles Erscheinungsbild eures virtuellen Helden auf jeden Fall gewährleisten.

Die Reise eures Alter Egos beginnt nun also auf einem Schiff, welches Richtung „Insel der Zuflucht“ geht. Hier bekommt ihr vom Captain erste Einweisungen in die Spielmechanik, die im ersten Moment nicht wirklich komplexer wirkt als bei anderen MMORPG’s, allerdings werdet ihr im späteren Verlauf des Spiels und auch dieses Reviews merken, wie unglaublich komplex sich Everquest 2 darbietet.

Sind die ersten Aufgaben auf dem Kahn erledigt, landet ihr auch schon auf der Insel und geht gleich los um eure ersten Quests zu erledigen und bekommt auch durch einige Unterhaltungen mit den zahlreichen NPC’s schnell raus, wo ihr eigentlich seid und wozu das ganze. Von nun an müsst ihr alleine zurechtkommen, was sich auf dem Eiland noch nicht als Problem darstellt.

Habt ihr nun die ersten Aufgaben für die Leute auf der Insel erledigt und auch schon die ersten Levelaufstiege hinter euch, findet ihr heraus wie ihr euch von der Insel in die große weite Welt aufmachen könnt. Quest erledigt? Na dann ab aufs Schiff und auf geht’s nach Freihafen oder Qeynos. Nach Freihafen kommen zunächst alle bösen Charaktere wie Oger oder Dunkelelfen und nach Queynos demnach die Guten. Später werdet ihr aber die Möglichkeit haben die Stadt zu wechseln, indem ihr eine extrem lange Verräterquest besteht.

Angekommen in der Großstadt (glaubt mir, riesengroß) werdet ihr per Lichtstrahl zu eurer Wohnung geleitet. Dort dürft ihr dann auch Geschenke eures Vermieters entgegen nehmen und diese dann auch direkt in eurer Wohnung platzieren. Eure Wohnung hat aber nicht nur die Geldschlucker-Funktion, sondern könnt ihr wenn ihr daheim seid auch Sachen an andere Charaktere verkaufen. Homeshopping mal andersrum. Von nun an seid ihr wirklich auf euch allein gestellt. Jetzt geht es darum sich um Aufgaben zu kümmern, seinen Mentor zu finden und seine für den Berufswechsel benötigten Quests zu lösen. Diese heben sich gerade durch ihre Komplexität stark von den normalen „Töte die Monsterart zehnmal“- oder „Bring das Paket zu dem und dem“-Aufgaben ab. Natürlich muss man die Aufgaben nicht machen, aber wer gerne alle Quests im Spiel lösen will hat so einiges zu tun, weil es nämlich in jedem Abschnitt der Hauptstädte gleich mehrere Leute gibt, die euch gerne mit Aufträgen versorgen wollen. So kommt man dann schon gut auf 60 Aufgaben, die man so ziemlich zu Beginn seines Heldendaseins meistern könnte. Wie man sich vorstellen kann, wird sowas auf Dauer extrem öde und auch die Belohnungen sind den Aufwand des ständigen Hin- und Herlaufens nicht wirklich wert. Außer ein wenig Geld und einigen Erfahrungspunkten gibts es meist keine andere Belohnung.

Hat man aber mal Glück mit einer Quest gehabt, so kann man auch Waffen oder Rüstungsteile, die schon eher begeistern, als Dank erhalten. Am Questsystem muss man trotzdem noch ein wenig Kritik üben. Es ist einfach nicht wirklich eindeutig, welcher Computercharakter einen Auftrag für euch parat hat. Höchstens durch ein Winken kann man erkennen, dass man genau mit dem Händler, Schmied oder Bürger sprechen sollte. Manchmal bekommt man dies allerdings gar nicht mit, wenn man einfach nur schnell etwas einkaufen oder verkaufen möchte. Irgendwelche Zeichen über den Köpfen wären nicht zu aufwändig gewesen und hätten es dem Spieler etwas komfortabler gemacht.

Die Mentor-Quests allerdings geben nicht nur eine Menge Erfahrungspunkte, sondern eben auch die Möglichkeit bei dem jeweiligen Level (den ersten Wechsel mit Level 10) einen Berufswechsel einzugehen. Hier gibt es bei jeder am Anfang gewählten Klasse, vier an der Zahl, zunächst drei Auswahlmöglichkeiten, die dann beim zweiten Wechsel jeweils noch mal zwei Berufe anbieten. Aufträge erhält man aber nicht nur von Menschen, sondern auch von erst sonderbaren „?“ auf dem Boden. Klickt man diese an, bekommt man nach einer kurzen Zeit fürs Aufsammeln einen Gegenstand der in eine oder mehrere Sammlungen passt.

Die Aufgabe ist dann einfach nur alle Federn, Knochen, Fische, Muscheln oder was auch immer für diese Sammlung zu finden und diese dann zum Sammler zu bringen, der euch die komplette Kollektion für einen Haufen Kohle abkauft. Aufpassen müsst ihr allerdings, denn euer Tagebuch kann nur eine bestimmte Anzahl an Quests aufnehmen – habt ihr zu viele müsst ihr eben welche rauslöschen oder die alten zu Ende bringen.

Der Archetype eures Alter Egos ist aber nur die eine Seite bei der es sich in Everquest 2 dreht. Dieser Part ist eigentlich eure Kampf-Seite und bestimmt euren hauptsächlichen Rollenspiel-Teil. Zusätzlich hat man aber auch noch ein besonderes Augenmerk auf den Artisan-Part, also den Handwerker in euch gelegt. Was ihr euch nun hier aussucht, liegt wieder ganz an eurem Geschmack. Wollt ihr lieber Zauberbücher schreiben, Tränke brauen oder vielleicht Rüstungen und Waffen schmieden? Hierbei müssen zuerst Rohstoffe gesammelt werden, dann gilt es sich Rezeptbücher zu kaufen, für die ihr wiederum schon einen bestimmten Skill in einer Artisanfertigkeit braucht. Und dann kann das Forgen losgehen. Dies läuft, wenn man das überhaupt vergleichen kann, wie ein Kampf ab. Es gibt bei jedem Gegenstand, den ihr erstellen wollt, vier Stufen. Ein Balken zeigt hier die „Lebenspunkte“ an, diese werden mit jedem nicht sauber getätigten Handgriff, angefangen bei der letzten Stufe, immer weniger.

Wenn die Energie einer Stufe zu Ende geht, kann diese Stufe nicht mehr erreicht werden und der Gegenstand wird nicht mehr perfekt. Zudem könnt ihr während des Vorgangs beispielsweise mehr Kohle in den Ofen einlegen oder irgendwelche Hilfsmittel mit einschmieden. Geht das gut, beschleunigt sich der Vorgang, schlägt es fehl verliert nicht nur der Gegenstand Lebenspunkte, sondern auch euer Charakter. Dies kann sogar zum Tod führen. Apropos Tod. Ob ihr nun im Kampf oder beim Craften ins Gras beißt, ist egal. Die Aufgabe nach eurem Ableben besteht immer darin eure Seele wiederzubeschaffen. Ihr kommt mir voller Energie wieder auf die Welt, habt aber – bis ihr eure Seele wieder in euch habt – verringerte Talente. Zusätzlich gibt es noch eine Erfahrungspunktstrafe.

Wenn wir schon einmal beim Kämpfen sind, machen wir da einfach weiter. Natürlich steht das Leveln des Charakters immer noch im Vordergrund. Die Auto-Angriff-Funktion macht nach dem ersten ausgeführten Schlag seine Arbeit bis der Gegner Tod ist. Zusätzlich hat jeder Charakter natürlich massig Skills, die er während des Kampfes mit den Zahlentasten aus der Quickskillleiste direkt auswählen kann. Diese Fähigkeiten müsst ihr nicht etwa kaufen oder durch einen Skilltree auswählen, ihr bekommt einfach zu bestimmten Leveln neue Fertigkeiten. Erhöhen könnt ihr diese dann ab einem bestimmtem Attributswert, der durch die Benutzung des jeweiligen Skills erhöht wird. Die Bücher könnt ihr bei vielen Schriftgelehrten in den Städten erwerben. Zum Leveln gibt es noch zusagen, dass die Entwickler viel Wert auf ein Gruppenspiel legen wollten, da es erstens in einer Party immer mehr Spaß macht, Monster zu verdreschen, und zweitens eine gut eingespielte Gruppe mit verschiedensten Charakteren fast immer die beste Wahl ist um auch schwierigere Gegner zu meistern. Allerdings klappte das während der Testphase nicht immer so ganz, scheinbar gibt es da draußen zu viele Egoisten. Oft kam es nämlich vor, dass sich eine Party gebildet hat, die meisten aber nach dem Erledigen einer Quest, die man nur mit einigen Spielern zusammen lösen kann, die Gruppe verließen um weiter solo durch die mehr oder minder abwechslungsreiche Welt zu ziehen. Schade eigentlich.

Warum mehr oder minder? Sicherlich gibt es eine riesige Welt, die vor Abwechslung nur so strotzt, allerdings hat man nicht immer das Gefühl irgendwo anders zu sein, da es beispielsweise rund um Freihafen in den ersten Karten doch sehr sandig ist. Die späteren Karten, sind dann doch abwechslungsreicher und wenn man dann erstmal auf die jeweils andere Seite der Welt kommt, wird auch das Design immer verschiedener und damit auch besser.

Grafisch ist Everquest 2 derzeit wohl das Beste was es an MMORPG’s gibt. Der Stil ist natürlich immer subjektiv, auch mir persönlich hat dieser nicht unbedingt zugesagt, aber dazu später mehr. Von den reinen grafischen Augenschmankerln stellt das Onlinerollenspiel zum Beispiel World of WarCraft deutlich in den Schatten.

Die Charaktere protzen nur so mit Details und tollem Bump-Mapping. Die Animation sind nicht nur flüssig, sondern auch aufwändig gemacht. Die Umgebung und die gesamte Welt ist großartig aufgemacht worden, auch wenn sie ab und an ein wenig öde wirkt. Die Städte sind gewaltig, obwohl man hier in manchen Teilen etwas von der Einöde der Häuser genervt ist. Einen weiteren Pluspunkt gibt es allerdings für die extrem lebendige Darstellung in der Stadt. Einfache Bürger und Wachen laufen ständig herum, Schmieden schmieden wirklich und Händler unterhalten sich mit Kunden. Wenn man sich viel Zeit nimmt, kann man gerade in der Stadt viel Interaktion allein von NPC’s unter sich mitbekommen. Die Monster auf die ihr auf eurer Reise treffen werdet sind sehr abwechslungreich und detailliert gestaltet. Ihr müsst gegen Goblins, Untote, Orcs, Drachen und auch skurillere Widersacher bestehen, die je nach Gebiet verschiedene Level haben. Die Gegner sind entweder in Gruppen oder solo unterwegs. Manche Gruppen sind so groß, dass diese gerade für Partys auf dem Level ausgelegt sind. Soundtechnisch kann man nicht wirklich etwas bemängeln, aber muss man den Part auch nicht großartig loben.

Positiv anzusehen ist, dass jeder Charakter deutsche Sprachausgabe hat, oder zumindest haben sollte. Die Lokalisierung ist nämlich eher mäßig gelungen. Neben Rechtschreib- und Grammatikfehlern, bekommt der Spieler zum Teil englische Schrift und auch englische Sprachausgabe oder gar überhaupt keine geliefert. Diese Bugs nerven auf Dauer und klauen dem Ganzen auch noch ein gutes Stück an Atmosphäre. Die immer wieder einsetzende Musik allerdings pusht diesen Faktor wieder hoch. Die orchestralischen Klänge, die aus euren Boxen tönen, sind allesamt sehr gut gelungen und auch gut auf jeweilige Situationen abgestimmt.

Kommen wir nun nach den ganzen Fakten zum größten Kritikpunkt von Everquest 2. Beim Spielen fällt nach einigen Stunden auf, dass irgendwie keine richtige Atmosphäre aufkommen möchte. Es macht zwar Spaß mit seinem Charakter durch die riesige Welt zu laufen, hier und da eine Quest zu erledigen und Monster in der Gruppe oder alleine zu töten und immer weiter und weiter aufzusteigen.

Auch das Craften ist eine nette Abwechslung, um allerdings für sein Level gute Sachen herstellen zu können, bedarf auch dies einige Zeit. Klar ist das realistisch, es nimmt aber ein wenig das Tempo aus dem Spiel. Kann den einen stören den andern wiederum nicht. Trotz der wirklich schicken Grafik und der lebendigen Präsentation will aber irgendwie keine Stimmung bei mir aufsteigen. Man hat das Gefühl, als sei Everquest 2 ein gutes Spiel mit einem gewissen Spaßfaktor, aber irgendwie ohne wirkliches Innenleben. Eine hübsche Verpackung, der wohl das letzte Quentchen Tiefgang oder Atmosphäre fehlt, obwohl man anfangs von der Komplexität, den Möglichkeiten und der Größe erschlagen wird und sich viel Zeit nehmen muss um viel sehen zu können. Dieses Gefühl flacht leider mit der Zeit immer weiter ab.

Auf Dauer hat michEverquest 2 nicht wirklich weitermotiviert. Das kann aber von Spieler zu Spieler unterschiedlich sein. Eigentlich schade, weil die ersten Stunden wirklich ein Erlebnis waren. Die Grafik ist sehr gut gelungen, die Welt und besonders die Städte sind enorm. Nimmt man sich viel Zeit und macht einige Aufträge, die euer Alter Ego durch alle möglichen Gebiete bringt bekommt man viel geboten. Auch die Anreize nach einigen Stunden weiterzuspielen, durch die individuelle Charakterentwicklung in Form von Charakterzügen, die Kampkraft, Schnelligkeit oder den Schaden an einem bestimmten Monstertypus erhöhen geben dem Spieler für die ersten Tage der reinen Spielzeit genug Motivation zum Weiterspielen.

Mir persönliche fehlte ab dem zweiten Beruf irgendwie der Anreiz weiterzukommen. Es gibt zwar einen Haufen Dinge die man machen kann, beispielsweise euer Haus zu verschönern oder gar ein größeres in einem anderen Stadtteil zu beziehen, sich um seinen Handwerksberuf zu kümmern und in der jeweiligen Gewerkschaft mehr Ansehen gewinnen, aber scheinbar ist das nicht jedermanns Sache. Auch der optische Stil spielt da eine große Rolle. Angesprochen hat mich dieser nicht wirklich, aber das liegt ja an den persönlichen Vorlieben eines jeden Spielers, bei MMORPG’s kommt dies aber mehr und mehr zum tragen. Eine wirkliche Begründung finde ich wohl nicht und das ist schade, weil Everquest 2 mit Sicherheit kein schlechtes Spiel ist.

Meine Empfehlung gibt es für Leute die viel Zeit haben und sich richtig in ein Spiel hineinsteigern wollen und können. Solche Zocker unter euch sollten auf jeden Fall sich wenigstens den Freimonat zu Gemüte führen und ausgiebig spielen. Wenn ihr nach dem Freimonat immer noch so motiviert seid, dann habt ihr die richtige Wahl getroffen. Alle anderen könnten auch einen Blick riskieren. Das Setting ist zwar nicht jedermanns Sache, alledings kann man sich auf den Stil einlassen und auch großen Gefallen daran finden. Deshalb gibt es eine sehr gute Wertung, allerdings mit einigen Abzügen aufgrund von Bugs und meiner Meinung nach nicht genug Motivation zum Weitermachen.

UbiSoft – Der Wirtschaftstango geht weiter

Wie wir bereits berichteten, will der französische Entwickler und Publisher Ubi Soft – zusammen mit Vertretern der heimischen Videospielbranche – eine Übernahme durch den Marktriesen Electronic Arts verhindern.

Große Ubi Soft-Aktienpakete sind derzeit im Besitz diverser Großauktionäre; ein Umstand der EA für eine Erhöhung des eigenen Anteils an dem Unternehmen (derzeit 20%) sehr nützlich sein könnte. Laut Yves Guillemot, seines Zeichens CEO von Ubi Soft, befindet sich das Unternehmen in Gesprächen und Verhandlungen mit Anteilseignern, um sie von der Leistungsfähigkeit und guten Zukunfts der Firma zu überzeugen.

Währenddessen kam von Dr. Gerhard Florin, Managing Director European Publishing von EA, eine Klarstellung:
„Es heißt, wir hätten nie mit Ubisoft gesprochen. Wir haben mit vielen Konkurrenten geredet, darunter auch Ubisoft, Eidos und Activision“.


Zudem betonte er, dass es lediglich um Partnerschaften gegangen und von Feindseligkeiten keine Rede sei.
Wie es in dieser Angelegenheit künftig weitergehen solle, konnte aber auch er nicht verraten.

Rose Online – Englische Open-Beta startet

Freunde von guten Mmorpg´s: Hört mir zu ! Es kann in dieser Welt nicht nur Everquest 2 oder World of Warcraft geben. Genau das haben sich die Jungs von Triggersoft gesagt und fleißig an ihrem Game Rush on Seven Episodes gewerkelt.

Nachdem vor kurzer Zeit schon die koreanische und japanische Open-Beta Phase startete, dürfen sich nun auch alle anderen Länder einen Einblick in dieses niedlich anzuschauende Game gönnen. Der Client umfasst 312 Mb und steht auf der offiziellen Seite des Spiels zum Download bereit.

In dem Spiel gibt es 4 Grundjobklassen: Soldier, Muse, Hawker und Dealer. Von jeder Klasse kann später im Spiel noch aus 2 weiteren Jobs entschieden werden. Beim Soldier ist das zum Beispiel einmal der Knight und der Champ. Falls einem das Laufen zu Fuß zu langsam ist, stehen neben Schiffen, auch Karts bereit und warten auf ihren Einsatz.

Webview – Daddelnews’sche Komplexe

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! – Pappnase Goethe war halt doch nichts anderes als ein Träumer, denn die skrupellosen Kollegen von Daddelnews haben als Gegenleistung für die Verlinkung unseres World of WarCraft-Reviews dezent verlangt, dass wir auf ihren EverQuest 2-Test hinweisen. Nun ja, weil wir den armen Schluckern dieser Welt nicht ihre dreisten Bitten abschlagen wollen, machen wir es halt. Es sei erwähnt, dass der Test allerdings nicht kompetenzgeprüft wurde und nicht mit dem Rebell-Gütesiegel ausgestattet ist. Ein solcher zu EverQuest 2 erscheint bei uns nämlich erst morgen.

Bis dahin könnt ihr den Daddlern ja mal einen Besuch abstatten, zumindest ein recht putziges Humorverständnis haben sie ja. ;)

World of Warcraft – Review bei uns

Schnell wie der Wind und unerbittlich sind wir Rebellen beim Testen von Spielen – nunja, zumindest manchmal. Diesmal ist so ein Fall eingetreten, und nach über 120 Spielstunden und vielen schlaflosen Nächten hat unser flint euch seine Bewertung der US-Vollversion (nicht der Beta) von World of WarCraft vor die Nase geknallt. Was dabei heraus gekommen ist, seht ihr wenn ihr auf den weiterführenden Link weiter unten klickt. Auf jeden Fall solltet ihr so noch genug Zeit haben, um eventuell versäumte Vorbestellungen durch das Aufschlagen eurer Zelt vor einem Spieleladen auszugleichen.

Einen Nachtest der deutsche Version werden wir euch natürlich zum gegebenen Zeitpunkt auch noch abliefern, in den kommenden Tagen erwartet euch schon ein Special zu den Charakterklassen die das Spiel anbietet, damit ihr euch schon im Vorfeld für eine entscheiden, und später einfach loslegen könnt. ;) Viel Spaß beim Lesen…