…fast so geil wie meine Freundin!

Wieder einmal ging bei ein paar Experimenten irgendetwas gründlich in die Hose und die mobile Forschungsstation Aegis wurde in eine unbekannte Galaxie gesaugt. Als wäre das nicht genug, fehlt nun noch die Hälfte der Crew und das Schiff ist in einem mehr als dürftigen Zustand. Aus dieser Situation gilt es natürlich herauszukommen und der einzige verbleibende Pilot der Aegis steigt in den letzten verbleibenden Jäger, um Materialien für die Reparatur der riesigen Forschungsstation zu besorgen.

Das funktioniert sehr einfach und basiert grundsätzlich auf dem altbekannten Prinzip von Asteroids. Eure primäre Aufgabe ist es, herumfliegende Asteroiden zu beschießen, bis diese auseinanderfallen, um sie anschließend von ihren Schätzen in Form von Mineralien mittels Traktorstrahl zu befreien. Drei verschiedene Arten von Mineralien lassen sich aus diesen Asteroiden gewinnen und alle drei werden für die Weiterverarbeitung auf der Aegis benötigt.

Die Aegis hat zwei Andockrampen für Jagdflugzeuge wie ihr selbst eines steuert. Sie ist eure mobile Basis, und verfügt auch über einen Sprungantrieb, der euch in verschiedene Systeme bringen kann. Die Bewaffnung ist anfangs eher düftig – was wollen ein paar Wissenschaftler auch mit riesigen Knarren auf ihrem Schiff? Ansich wäre das kein Problem, da Asteroiden ja nicht besonders feindselig sind, doch es gibt noch andere Lebensformen in dieser Galaxie als die, die in gestrandete Aegis beherbergt sind. Aliens rauhen Mengen verfolgen das selbe Ziel wie ihr. Abbauen von Mineralien und Einsatz dieser Ressourcen zur Verstärkung der eigenen Kampfkraft. Auch sie verfügen über Sprungantriebe und Kampfflieger und sind nicht gerade glücklich über euer Auftauchen.

Nachdem es eher unwahrscheinlich ist, sich mit schwer bewaffneten Aliens zu einem Konsens über Koexistenz in diesem Teil des Alls zu einigen, hilft nur eines: Die Kampfkraft der Aegis muss erhöht werden und auch euer kleiner Jagdflieger braucht mehr Power. Nebenbei solltet ihr auch noch nach verschollenen Crewmitgliedern suchen. Klingt nach einem Job für Tim Taylor – nachdem der aber nicht verfügbar ist, müsst ihr euch selbst helfen.

Um euch gegen die Alienbrut wehren zu können, ist euer Basisschiff der perfekte Verbündete. Dort könnt ihr bei Gefahr jederzeit andocken, ihr könnt euer kleines Schiff dort reparieren lassen und euren Munitionsvorrat kostenlos nachfüllen lassen. Zusätzlich ermöglichen euch die eingesammelten Mineralien noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, unter anderem auch den Bau und die Erforschung neuer Waffensysteme. Diese Bewaffnungen könnt ihr nicht nur für euren kleinen Jäger bauen, sondern auch die Aegis entsprechend ausstatten. So kann man, ohne einen Finger zu rühren, kleinere Mengen an Gegnern problemlos mit den riesigen Geschütztürmen (wenn ihr denn welche baut) eurer mobilen Basis vernichten. Auch wenn ihr Hilfe in Form von noch mehr Feuerkraft braucht könnt ihr per Tastendruck euren großen, dicken Freund rufen. Dieser wird euch dann schnellstmöglich bei der Entfernung aller in Reichweite befindlichen Gegner behilflich sein.

Starscape mit der Tastatur zu steuern ist leider etwas unkomfortabel und kann, vor allem in heißen Gefechten, zum Verhängnis werden. Maussteuerung, wie wir es zum Beispiel von Freelancer kennen, gibt es nicht einmal in den Menüs. Wer ein Joypad besitzt, sollte es hier auf jeden Fall verwenden, da es nicht nur optisch, sondern auch von der Steuerung her aussieht, als wäre es für den Nintendo 64 gemacht worden.

Wer Grafik wie in Far Cry braucht, um glücklich zu werden, hat mit Starscape sicher keine Freude, da 3D-Effekte hier fast nie zum Einsatz kommen. Gespielt wird aus der klassischen Draufsicht, wie wir es von alten Automaten- oder Konsolentiteln kennen. Trotzdem konnte moonpod aus der technischen Basis, die zugegeben der Zeit hinterher hinkt, einiges machen. Geniale Hintergrundgrafiken, farbenfrohe Einheiten und eine sehenswerte Menüführung im Comicstil sind meist über jede Kritik erhaben. Enttäuschend ist nur, dass eine Auflösung höher als 800×600 nicht unterstützt wird.

Die Basisversion von Starscape kommt mit anfangs wirklich mieser Musikqualität, die an ein 96KBit-MP3 erinnert. Nach kurzer Recherche musste ich aber feststellen, dass sich dieser Umstand relativ schnell beheben lässt. In der Demoversion muss man zwar mit mieser Musikqualität leben, wer sich aber zum Kauf entschließt, kann, nach erfolgter Registrierung auf der MoonPod-Website ein Sound-Upgrade-Kit von ungefähr neun Megabyte herunterladen, dass alle Musikstücke qualitativ hochwertiger und auch länger macht. Wer sich die CD-Version kauft, hat sofort den guten Soundtrack inkludiert.

Glücklicherweise haben die Soundeffekte keine derartigen Probleme und sind alle schon von anfang an in guter Qualität. Schade ist nur, dass es für die, mittlerweile schon sehr große, Menge an Besitzern eines Dolby 5.1 Systems keine Unterstützung gibt und die Vertonung rein auf Stereo abgestimmt ist.

Neben dem Kampagnenmodus bietet Starscape noch einige andere Features. So könnt ihr im Hauptmenü noch den ‚Instant Action‘ und den ‚Survival‘ Modus auswählen. Bei Instant Action gilt es, einen Aliensammler schneller zu zerstören, als dieser sämtliche Ressourcen im Sektor einsammeln kann. Klingt einfach, ist aber schon alleine deswegen ein Problem, weil diese Aufgabe mit einem Popelschiff zu bewältigen ist und der riesige Sammler über sehr wirksame Bewaffnung verfügt. Survival ist das, was man sich darunter vorstellt: Ihr fangt mit einem kleinen Schiff an und müsst so schnell wie möglich Ressourcen sammeln um mit diesen euer Schiff zu verstärken. Gleichzeitig werden die Gegnermassen immer größer und letztendlich unbesiegbar. Hier könnt ihr eure Punkte auch auf der offiziellen Website eintragen und euch mit anderen Spielern vergleichen.

Für Leute, die kein Englisch können, gibt es momentan leider noch keine deutsche Version, doch laut Nick Tipping ist, aufgrund des unerwartet hohen Verkaufserfolges in Europa, eine Deutsche Übersetzung bereits in Arbeit. Wir werden euch natürlich informieren, wenn diese verfügbar sein wird.

Starscape vereint mehrere Spielideen in einem Spiel. Genau dass ist es, was mich dazu genötigt hat, oft bis in tiefste Nachtstunden vor meinem Rechner zu sitzen und Mineralien zu sammeln. Das reine Herumfliegen und auf alles Schießen, was sich bewegt, ist nur ein Teil des Ganzen und würde, für sich alleine gesehen, wohl niemanden wirklich interessieren. Wenn man aber zusätzlich noch die Aufgabe bekommt, Mineralien zu Sammeln, um Forschungen und den Bau von neuen Waffensystemen zu ermöglichen, hat man sofort einen Suchteffekt, wie man ihn von Spielen wie Diablo kennt. Man will einfach immer mehr. Mehr geile Vernichtungswerkzeuge, mehr Laderaum, mehr Geschütztürme. Zusätzlich wird das alles noch umgeben von einer brauchbaren Story, die zwar niemand aufgrund ihrer Genialität verfilmen würde, aber einfach wunderbar passt.

Starscape ist, vom Spielspaß her, besser als 90% aller diesjährigen Veröffentlichungen der marktbeherrschenden Publisher EA, UbiSoft, Atari und Konsorten. Es hat nur den Nachteil, nicht in irgendeinem Media Markt Regal herumzuliegen, sondern nur online käuflich zu sein. moonpod und viele andere Online-Only Publisher bringen Spiele auf den Markt, die in Sachen Spielspaß einfach genial sind und brauchen eure Hilfe. Kauft euch doch mal ein Spiel, dass nicht nach ein paar Tagen in der Ecke liegt sondern wirklich Spaß macht! Die Aegis und ihre Crew brauchen eure Hilfe :).

Anchors Aweigh!!!

Salvo! ist ein rundenbasierendes Stategiespiel um das Thema Segelschiffkampf – entwickelt von Sprue Games bietet das Spiel viele taktische Möglichkeiten und wahlweise kurzweilige Geplänkel oder riesige komplexe Seeschlachten.

Gleich nach dem Start tönt dem Spieler Stille entgegen, wie gewöhnlich überprüft man alle Standardfehlerquellen (Lautsprecher nicht eingeschaltet, Regler auf Null gedreht, …) aber findet keinen Fehler, nach etwa 2 bis 3 Minuten hat man realisiert, dass Salvo! über absolut keine – in Zahlen 0 [Null] – Hintergrundmusik verfügt. Später bekommt man aber ein paar sehr billige Geräusche zu hören, eine Kanone klingt beispielsweise etwa so wie der Versuch eines chinesischen Synchronsprechers Deutsch zu sprechen.

Dennoch ist man relativ schnell im Spiel – zur Auswahl steht eine Fülle an Missionen und Szenarien in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Hat man eines ausgewählt kann man auch ohne Umschweife unmittelbar losspielen. Mit wenigen Schiffen, eine Hand voll, gilt es vorwiegend die gegnerischen Schiffe zu versenken. Entscheidend ist hierbei das Timing. Die Schiffe werden nämlich über ein ausgeklügeltes System gesteuert. Jedes Schiff kann in Fahrtrichtung mehrere Manöver durchführen, die mittels Pfeilen dargestellt sind. Wenn wir bei der einfachsten Richtung bleiben (also einfach nach vorn) gibt es schon drei Möglichkeiten: Geschwindigkeit beibehalten, beschleunigen oder langsamer werden. Bei den Wendemanövern sieht es ähnlich aus.

Eine starke Wende oder eine langsame Wende sind die Standardrichtungen, diese können allerdings noch mit den anderen kombiniert werden (also z.B. eine leichte Wende nach Backbord und gleichzeitiges Beschleunigen). All diese Manöver werden durch Pfeile (in verschiedenen Blau- und Weißtönen, welche vom Schiffsrumpf ausgehen) dargestellt. Logischerweise kann pro Zug nur eine Aktion ausgeführt werden (der Gegner kann natürlich auch beschossen werden).

Schade nur, dass das Spiel keine Multiplayer-Unterstützung bietet – insbesondere beim rundenbasierenden Spielen macht das den besonderen Reiz aus.

Grafisch ist Salvo!, wie auch soundtechnisch, nicht wirklich berauschend. Die Optik ist funktionell und dem Titel angemessen. Zwar könnte die Auflösung mancherorts etwas höher sein (insbesondere um die Übersicht über viele Schiffe besser zu behalten) aber durch eine schöne Übersichtskarte wird dieses Problem wieder wett gemacht.

Zugegeben, Salvo! wirkt auf den ersten Blick extrem grottig und spätestens nach zwei Minuten will man nicht mehr spielen – ich habe mir aber dennoch ein Herz gefasst und weiter probiert.

Leider muss ich zugeben, dass meine geistigen Fähigkeiten für diesen Titel nicht ganz reichen – es ist einfach unheimlich kompliziert und erfordert einiges an Denkarbeit an die 50 Schiffe im Auge zu behalten, die einfacheren Missionen am Anfang habe ich problemlos gemeistert, später hab‘ ich dann allerdings resigniert. Ich muss dazusagen, dass ich nicht der Stategiespieler bin – zwar spiele ich diese Spiele ab und an sehr gerne, aber irgendwie liegts mir nicht – aber Doom 2 wurde offiziell auch nur von acht Menschen weltweit auf Nightmare durchgespielt. Ein Fan von Stategietiteln und vor allem Seekampf hat sicher mehr Freude mit Salvo! als ich und darf, wenn er auf technologischen Schnickschnack verzichten kann, getrost zugreifen.

Am Rande sollte man noch erwähnen, dass das Sprue Games-Team zu vier Fünfteln aus Katzen und Hunden besteht …

F.E.A.R – Multiplayer-Demo für Angstfreie

Monoliths kommende Shooter-Hoffnung F.E.A.R ist in aller Munde. Vor gut einem Monat wurde die Singleplayer-Demo released. Nun dürfen sich auch die geselligen Spieler unter euch freuen, denn heute wurde nun auch die Multiplayer-Demo veröffentlicht.

Der Download wiegt ganze 451 Megabyte. Für Deathmatch und Capture the Flag sind jeweils eine Map anspielbar. Bis zu 16 Spielern dürfen sich mit den vorhandenen Schießprügeln beharken. Etwas schade: Treue Netzwerk-Zocker müssen sich bis zur Vollversion gedulden. Die Demo ist nur im Internet spielbar.

Happy Birthday DivX!

DivX, der populäre Videocodec mit dem gelungenen Kompressionsverfahren, feiert seinen fünften Geburtstag. Als Dankeschön für die Treue aller User gibt es die kostenlose Vollversion von DivX Create in vollem Umfang. Normalerweise darf man für das Programm zum Erstellen eigener DivX-kodierten Videos 20 Dollar berappen.

Nun reicht die Eingabe der E-Mail Adresse und ihr bekommt den Key mit dem ihr euer Programm freischalten könnt. Das ist eine super Idee. Eine ähnliche Aktion haben die Macher von Opera vor Kurzem durchgeführt. Wir gratulieren und wünschen uns mehr von diesen Aktionen.

Nächstes Jahr gibt es Bier für Guybrush!

In diesem Monat ist es 15 Jahre her. 13 krasse Kerle hatten ihr neuestes Baby unter der Flagge von LucasArts (damals Lucasfilm Games) auf den Markt gebracht. Die Rede ist von Monkey Island und die Macher heißen namentlich Tim Schafer, Dave Grossman, Steve Purcell, Mark Ferrari, Mike Ebert, Martin Cameron, Michael Land, Barney Jones, Andy Newell, Patrick Mundy, Aric Wilmunder, Brad Taylor und Ron Gilbert.

Hauptcharakter Guybrush Threepwood feiert also offiziell den 15. Geburtstag (vielleicht verkraftet er nun endlich mal einen Schluck aus dem Grog-O-Mat?) und die Fans haben ihn trotz einer schweinischen Vernachlässigung seiner Person durch Lizenzhalter LucasArts noch nicht vergessen. Das sieht man daran, dass Originalversionen des Spiels bei Ebay 16 Stunden vor dem Angebotsende bei sagenhaften 16€ stehen, dass Leute wie ich Meldungen über diesen stillen Geburtstag schreiben, andere Menschen dafür Emulatoren auf neuen Betriebssystemen und Handhelds schreiben und daran, dass News wie diese hier zu den meistgelesenen zählen.

Happy Birthday Guybrush! Mögest du eines Tages würdig wiederkehren.

Age of Empires 3 – Mehr Spaß per Mod

Modifikationen für fertige Spiele sind ja längst keine Seltenheit mehr, allerdings ist nun eine Mod für die Demo von Age of Empires 3 erschienen. Was die kann? So einiges.

Diese nette 5mb Datei, die ihr euch ab sofort downloaden könnt, bringt euch eine neue Rasse (die Amerikaner), neue Einheiten und ihr könnt alle beinhalteten Karten spielen.
Also wer nicht mal Zeit hat sich läppische 5mb runterzuladen ist selber Schuld.

Blitzkrieg 2 – Testet die Schlachten zu Viert

CDV veröffentlichte nun kurz nach der Einzelspieler-Demoversion auch eine Multiplayer-Demo, die ihr ab sofort testen könnt. Zu spielen ist eine Map namens „Autumn Rain“ mit bis zu vier Spielern via Netzwerk oder Internet.

Kurz nach dem Release in den Staaten sicherlich die beste Möglichkeit dort und genauso gut auch hier nochmal Spieler zum Kauf zu bewegen. In unseren Landen erscheint das Sequel am 14. Oktober.
Die Demo wiegt übrigens satte 216mb. Dann mal ran an den Speck.

Serious Sam 2 – Yeah Baby… I’m goooold

Sehr gute Nachrichten für alle Fans der einfachen Action-Unterhaltung. Heute wurde bekanntgegeben, dass sich der dritte Teil der Ballerorgie Serious Sam auf dem Weg in die Presswerke befindet.

Wir fürfen uns also ab dem 14. Oktober wieder auf jede Menge dicke Wummen, fette Monster und saucoole Sprüche unseres Neuzeit-Arnies gefasst machen. Nach ersten Anzockminuten kann ich euch versprechen, dass sich an der Action und der Gradlinigkeit nichts getan hat. Wir werden dann sehen, ob das fertige Spiel wieder durch und durch einfach nur Spaß machen wird.

id Software – A. Carmack ist raus

Bei id Software ist Feuer am Dach. Mitbegründer Adrian Carmack (nicht verwandt mit John Carmack) wurde aus der Firma geworfen. Die Hintergründe sind verworren: Activision hat dem Entwicklerstudio offensichtlich letztes Jahr 90 Millionen Dollar für die Rechte an den Wolfenstein-, Quake– und Doom-Franchises bzw. 115 Millionen Dollar für die gesamte Firma geboten. Die Entscheidung, nicht zu verkaufen, sei laut A. Carmack gefallen, weil man ihn dazu zwingen wollte, seine Anteile (41%) für einen Bruchteil (20 Mio.) dessen zu verkaufen, was Activison ihm gezahlt hätte (40 Mio). Er hätte dieses Angebot abgelehnt und sei deswegen gefeuert worden.

id wurde einst von Kevin Cloud, John Carmack, John Romero und Adrian Carmack gegründet. Nach dem Abgang von Romero vor einigen Jahren wurden Tim Willits und Todd Hollenshead zu Anteilshaltern. Wie Adrian zu 41% Anteilen gelangen konnte, ist nicht klar. Activision und id Software wollten diese Story gegenüber dem Wall Street Journal nicht kommentieren.

Bone – Wann kommt Teil 2? CD-Version möglich?

Mit Fone, Phoney und ihrem Cousin Smiley Bone kann man sich aktuell schon in der ersten Episode von Bone vergnügen. Auf unsere Anfrage hin haben die Entwickler bestätigt, dass das zweite Kapitel des spaßigen Adventures Anfang 2006 erscheinen wird.

Nach unserem Test wurden wir außerdem immer wieder gefragt, ob es auch denkbar ist, dass Bone zukünftig auch auf CD erscheint. Telltale hat unser bekundetes Interesse an einer Version auf einem richtigen Datenträger nicht eindeutig aber zumindest vage beantwortet. Im Moment denke man an nichts anderes, als an die Internet-Distribution, schließe aber für zukünftige Vertriebsformen zum Beispiel eine CD-Compilation nicht aus.

Dazu bleibt zu sagen, dass der Schritt gegen den herkömmlichen Ladenvertrieb logisch erscheint. Im Normallfall bekommen die Entwickler bei einem Publisher einen niedrigen einstelligen Prozentanteil jedes verkauften Exemplares, über das Internet kann man hingegen sogar den Großteil der Einnahmen für sich beanspruchen. In Zeiten von Internet-Shops und Breitband-Anschlüssen stellt der Onlinevertrieb deshalb eine große Chance für die Indie-Szene dar.

Killerdelfine – Niedliche Säuger jetzt tödlich!

Ich muss sagen, dass ich selten eine tragisch-komischere Nachricht bei den Kollegen von orf.at gelesen habe (und das obwohl da dauernd News zu unserer Regierung gebracht werden). Darum auch mal eine Off-Topic-Meldung. Scheinbar hat das US-Militär Delfine mit Giftwaffen ausgestattet, um sie unter Wasser auf Terroristen und Spione loszujagen. Im Zuge des Hurricanes Katrina sind die schwer bewaffneten Flipper-Artgenossen aber ausgerissen, und schwimmen nun irgendwo im offenen Meer herum.

Sollten die Berichte der Sonntagsausgabe des Guardian stimmen, so befinden sich vor allem Taucher in Lebensgefahr. Die Vieher sind nämlich darauf abgerichtet Neoprenanzüge zu attackieren. Fehlt nur noch, dass uns die US-Army torpedoschießende Walhaie auf den Hals hetzt…

Stoked Rider ft. Tommy Brunner – Frischer 360° Shot

Auf der offiziellen Website zu Stoked Rider ft. Tommy Brunner findet ihr seit einigen Minuten einen neuen 360° Screenshot. Der zeigt unter anderem neue optische Details wie die neue Snowboarder-Figur, technologische Features wie volumnetrische Wolken oder erste Objekte, die der Berglandschaft Abwechslungsreichtum einhauchen.

Das vielversprechende Snowboarding-Freeride-Spiel von den österreichischen Entwicklern bei Bongfish soll nach aktuellem Stand im 1. Quartal 2006 erscheinen. Mehr Informationen wird es schon in Kürze geben.

Rebell.at vs. Gbase.ch – Echter Hass im Stadion

Schweiz und Österreich tragen gemeinsam die Fußball EM 2008 aus. Wir sind natürlich schon jetzt im Fieber (Wen interessiert schon die WM in Deutschland? Da sind sowieso keine guten Mannschaften dabei!), und haben uns deshalb die Herausforderung eines deutschen Redakteurs im Team der Schweizer zu Herzen genommen. Von ungleichen Duellen, gekränktem Nationalstolz, betrunkenen Schiedsrichtern und einer schweren Niederlage für die Deutschen lest ihr in unserem aktuellen Special.

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