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Der Podcast für E3-Highlights und Hassmails

Die E3 hat euer Auffassungsvermögen auch ein Wenig gesprengt? Ihr habt Angst, ein paar Highlights verpasst zu haben? Oder ihr wollt einfach nur ein paar Einschätzungen, Banter und Vorfreude zu den dort gezeigten Spiele hören? Konrad und Tom haben die Highlights der E3 2016 zusammengetragen und in diesem Podcast bequatscht. Mit dabei sind AAA-Kracher, VR-Titel, Konsolennews und natürlich auch einige spannende Indie Games. Gnadenlos subjektiv wird geschwärmt und geschimpft und wir freuen uns auf eure Rückmeldungen zur Show.

Eine Übersicht über alle vorkommenden Spiele gibts nach dem Klick.

Ich liebe das Universum von Deus Ex

„Echt“-Filme zu Games finde ich normalerweise nicht so super, aber der Setting-Trailer zu Deus Ex: Mankind Divided ist einen Blick wert. Er zeigt mal wieder, dass das Deus Ex-Universum eine der glaubwürdigsten und relevantesten Zukunftsvisionen (und in seinem Fall Dystopien) ist, die die Gamingindustrie bisher hervorgebracht hat. Und wir brauchen mehr von sowas.

Deus Ex 3 hatte schon seine richtig hübschen Momente

Da ich es als Einstimmung auf Deus Ex 4: Mankind Divided im kommenden Februar (zu dem die englischen Kollegen von Rock Paper Shotgun ein feines Interview haben) gerade wieder spiele: Deus Ex 3: Human Revolution hatte neben all seinen Schächten und Lagerhallen schon auch architektonisch ziemlich fantastische Momente.

Deus Ex 3: Human Revolution

Hype yourself! Deus Ex: Mankind Divided angekündigt

Okay, das sind für die meisten von euch vermutlich keine echten „News“ mehr, aber ich war die letzten Tage nicht im Land und bring das jetzt trotzdem, weil es mich verdammt nochmal richtig freut. Mit Deus Ex: Mankind Divided hat Square Enix eine Fortsetzung der DX-Serie (für PC, Xbox One und PS4) angekündigt. Was willst du noch wissen? Z.B. den Trailer sehen?

Deus Ex: The Fall erscheint Ende März am PC

Deus Ex: The Fall
Deus Ex: The Fall läuft von Tablets auf PCs über

Während Eidos an einem neuen Deus Ex-Teil für PC und die neuste Konsolengeneration arbeitet, haben PC-Spieler bisher noch nicht die gesamte Story des Universums kennengelernt. Ein Tablet-Game namens The Fall wurde „vollwertigen“ Spieleplattformen bishern vorenthalten. Am 25. März soll es nun auf Steam erscheinen.

Die Kritik an Deus Ex: The Fall orientierte sich am Tablet vor allem an der Steuerung. Insofern darf man sich auf den als eine Art von Prolog zu Human Revolution zu verstehenden Titel mitsamt vollwertiger Maus-Tastatur-Steuerung und verbesserter Grafik durchaus freuen. Zumal das Ganze im Low Budget-Bereich von 10 Euro sicher kaum jemandem allzu viel finanzielles Kopfzerbrechen bereiten wird.

Zur Einstimmung hier der E3 2013-Trailer des Tablet-Produkts.

Deus Ex: Human Defiance – Vierter Teil im Anmarsch?

Square Enix sichert sich neue Namensrechte zur Deus Ex-Serie
Square Enix sichert sich neue Namensrechte zur Deus Ex-Serie

Der dritte Teil von Deus Ex verstaubt immer noch halb durchgespielt auf meiner Festplatte. Nicht weil er halbgar wäre, sondern weil er eines dieser Spiele ist, das ich mit Begeisterung angefangen, dann aus irgendeinem Grund für ein paar Tage unterbrochen und schlussenlich nie weitergespielt habe (mein prominentester Fall: Wii Fit). Nun muss ich mich dann wohl bald doch wieder hinsetzen und weitermachen, denn es schaut es so aus, als würde Square Enix den nächsten Teil bereits in der Mache haben.

Zumíndest hat der Publisher sich die Namensrechte für ein Produkt namens Deus Ex: Human Defiance gesichert. Das könnte zwar alles Mögliche sein – unter anderem der Film, über den schon lange immer wieder was zu hören ist – bei der Anmeldung des Trademarks ist die häufigste Kategorie aber doch Spiele- und Softwarebezogen, wie unsere kleine Visualisierung der Rechtekategorien zeigt.

Die Stichworte zu denen sich Square die Namensrechte zu DX: Human Defiance reservieren ließ
Die Stichworte zu denen sich Square die Namensrechte zu DX: Human Defiance reservieren ließ

Ein Abend mit meinen Spielen

Age of Empires 2
Das wunderbare Age of Empires 2

Ich puste den Staub von der etwas zerknirschten Packung und blicke liebevolle auf mein Exemplar von Age of Empires 2. Lange ist es her, scheint es mir, dass ich noch vor Schulbeginn zum Laden gerannt bin, um mir dieses wenig hübsche aber ewig markante Ding zu kaufen. Viel zu groß ist es jetzt, zu viel Platz braucht es. Aber ich kann es trotzdem nicht entsorgen. Irgendwas an dieser Schachtel ist zu wertvoll. Ein Abend mit meinen Spielen weiterlesen

Deus Ex 3 – Demnächst viele Infos?

Wenn am 9. Oktober die zweihundertste Ausgabe der PC Zone erscheint, dann dürfte die laaange Funkstille um den dritten Teil von Deus Ex wohl endlich gebrochen sein. Ein abfotographiertes Plakat zur Jubiläumsausgabe, das ankündet „die Verschwörung ist enthüllt“ ist in einigen Internetforen aufgetaucht.

Klingt für mich glaubwürdig. Ob wir im Internet eventuell schon vorher etwas erfahren, wird abzuwarten sein. Ebenso wie, ob Deus Ex 3 wieder an die Klasse des ersten Teils anschließen kann.

Deus Ex 3 – In Entwicklung!

Es ist Gewiss: Das neu eröffnete Eidos Studio in Montreal entwickelt den dritten Teil vom SciFi-Abenteuer Deus Ex 3. Insgesamt sind inzwsichen 80 Entwickler mit dem Titel beschäftigt, der allerdings noch nicht in absehbarer Zeit erscheinen wird. Vor kurzer Zeit wurde erst das grobe Grundkonzept abgesegnet und nun möchte man um die zwei Jahre mit dem Spiel beschäftigt sein. Genauere Informationen zu Spielinhalten fehlen also verständlicherweise noch gänzlich.

Deus Ex 2 im Test – Der Klon-Manager in gut

Böse Terroristen gegen gute Weltpolizisten – wir mussten solche Szenarien aus Computerspielen ja schon bis zum Erbrechen erdulden. Dann aber sandte uns Gott die Recken von Ion Storm – und die Mädels haben ihre himmlische Mission in Deus Ex perfekt erfüllt! Endlich war Schluss mit 08/15-Storys. Das hat aber offensichtlich noch nicht gereicht, deshalb musste ein Entwicklerteam rund um Harvey Smith ein Sequel basteln. Ist es würdig, den Namen Deus Ex zu tragen?

Nach der Auswahl, ob ihr denn Männchen oder Weibchen sein wollt, beginnt alles mit einem fulminanten Intro. Ein Terrorist demonstriert eine fatale neue Waffe und verwandelt ganz Chicago in ein höllisches Inferno. Kaum jemand überlebt. Ihr aber seid ein Schüler der Tarsus Akademie (ein biomodifizierter Schüler um genau zu sein) und werdet per Helicopter nach Seattle gerettet.

Dort angekommen wird die hiesige Akademie aber sofort angegriffen. Es macht euch stutzig, dass euch niemand etwas erzählen will, schnell entdeckt ihr, dass ihr und die anderen Schüler Teil eines Experiment seid, und das gefällt euch in der Person von Alex D. natürlich gar nicht.

Ihr erwacht also mitten im Geschehen, und dadurch reißt die Story vom ersten Moment an vollkommen mit. Aber es werden auch ab Sekunde 1 Entscheidungen von euch erwartet, was den Einstieg etwas zäh erscheinen lässt. Im ersten Drittel von Invisible War muss man sich überlegen für welche Fraktion man kämpfen will und ob man sich zum Ballermann, Hacker oder Schleicher entwickelt – natürlich hat das alles seine Vor- und Nachteile.

Besonders interessant ist Deus Ex 2 nämlich nicht nur aus spielerischer Sicht. Hier erlebt man Gaming auf höchstem Niveau. Ion Storm’s Hybride aus Action und RPG fordert euch dazu heraus, euch mit der Spielwelt auseinander zu setzen. Wollt ihr der kapitalistische Ordnungshüter der WTO sein, dessen Fraktion aber über die Leichen der Armen geht, leicht faschistische Methoden unterstützt und nur Wohlstand für die Reichen schafft? Oder schließt ihr euch der Kirche der Ordnung an, die für Natürlichkeit und Individualismus steht, gegen die Ausbeutung der Hilflosen auftritt und dafür teilweise radikal-fanatische Züge aufweist? Keine Partei ist vollkommen guti-gut-toll, keine aber auch das personalisierte Böse. Es bleibt euch etwas Zeit um für alle Parteien Aufträge zu erledigen, irgendwann ist aber eine Entscheidung fällig. Zumindest bis am Schluss plötzlich alles wieder ganz anders wird…

Wie schwer die Auswahl fällt, zeigt auch eine Abstimmung <a href="http://forum.rebell.at/viewtopic.php?t=1178" target="_blank">in unserem Forum</a>. Keine Partei konnte deutlich die Sympathien unserer Leser für sich gewinnen. Das schaffte übrigens auch nicht der Held des ersten Teils, JC Denton, denn in der Spielwelt ist sein Name allgegenwärtig, sein Ruf aber zwiegespalten. Einige sehen ihn als Kriminellen, für andere ist er ein Held. Kurz angemerkt sei, dass er, ebenso wie andere alte Bekannte, wieder auftaucht.

Das lässt die fiktive Welt vor allem für Spieler von DX noch intensiver erscheinen. Hier hat sich jemand viel Mühe gegeben, nicht einfach nur einen zusammenhangslosen Nachfolger zu erstellen, sondern wirklich eine Art SciFi-Paralellwelt zu schaffen. Aber durch diverse Details brauchen sich auch diejenigen, die den Vorgänger nicht gespielt haben, vor Invisible War zu scheuen. Nachrichtenstationen lassen aktuelle Ereignisse in der Welt Revue passieren (manchmal habt auch ihr eure Finger im Spiel), und überall gibt es Details zu entdecken, und Gespräche zu belauschen. So ist es zum Beispiel keine Selbstverständlichkeit in Computerspielen, dass man ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter über ihre Angst sprechen hört, dass sich die Chicago-Katastrophe auch in ihrer Heimat wiederholen könnte.

Das alles trägt dazu bei, dass auch Deus Ex 2 als eines der ganz wenigen Games gezählt werden kann, welche das Medium Spiele näher an den Status eines Werkzeuges zur Gesellschaftskritik heranbringen. Etwas, dass meiner Meinung nach ein nicht unwesentliches Ziel der Branche sein sollte, um endlich vom Vorurteil wegzukommen, dass PC- bzw. Videospiele nur für Kinder gedacht seien.

Stichwort Videospiele: Das bringt mich zur technischen Umsetzung. Deus Ex 2: Invisible War basiert auf der aktuellen Unreal-Technologie und weiß vor allem durch grandiose Licht- und Schatteneffekte zu begeistern. Die sorgen auch dafür, dass das Spiel deutlich besser als sein Vorgänger aussieht, denn wenn man die Details auf ein Minimum herunterdreht, erkennt man die Unterschiede kaum. Lediglich die viel zu hohen Hardwareanforderungen ergeben dann die Differenz zwischen beiden Teilen. Erst nach der Deaktivierung der V-Sync-Funktion läuft das Spiel auf Rechnern der gehobenen Mittelklasse anständig. Optisch bewegt sich alles auf dem Niveau von Rainbow Six 3.

Böse Zungen, sowie auch ich, behaupten, dass wir das der parallel entwickelten Xbox-Version zu verdanken haben. Etwas, das mit Sicherheit aus dieser Multi-Plattform-Produktion resultiert, sind die viel zu kleinen Levelabschnitte. Die Ladezeiten bei 512 MB RAM halten sich zwar in Grenzen, es nervt aber wenn man nach jeder dritten Tür wieder den Ladebildschirm zu Gesicht bekommt.

Und das obwohl man sicherlich keine enorm aufwändige Levelarchitektur zu sehen bekommt. Im Gegenteil, die Lokalitäten wirken großteils etwas langweilig. Egal ob Seattle, Kairo, Antarktis oder Trier, irgendwo spielt sich alles in engen Häuserschluchten oder verwinkelten Gängen von riesigen Gebäudekomplexen ab. Es fehlen ein wenig die großen Außenareale, die Abwechslungsreichtum bringen würden. Der Fairness halber sei aber gesagt, dass die verschiedenen Orte durchaus ihren eigenen Charme versprühen und sich optisch doch klar unterscheiden.

Dafür kommt durch verschiedenste Missionsziele wieder einiges an Vielfalt herein. Dokumente stehlen, Attentate ausüben, eine Pilotin befreien, einen Sicherheitschef verhören. Auch die interessanten Nebenquests haben es spannungsmäßig in sich. Und das obwohl die Gegner-KI sich nur im durchschnittlichen Bereich befindet. Wenn man eine Patroullie niederknallt oder den Alarm auslöst, wünscht man sich manchmal doch, dass die Gegner nicht nach einigen Minuten wieder die Suche aufgeben und den Alltag fortsetzen.

Wenn die CPU-Menschen angegriffen werden rennen sie dafür schon mal davon, holen Hilfe und lösen Alarm aus. Um noch unauffälliger oder stärker agieren zu können, stehen euch 15 Bio-Modifikationen zur Verfügung, von denen ihr jeweils fünf installieren könnt. Welche man einbaut, erfordert einige schwierige Entscheidungen. Leider beschränkt sich der Rollenspiel-Aspekt von Deus Ex 2 auf diese Module, denn wo man in Teil 1 noch Stärkepunkte verteilen konnte um sich in einzelnen Bereichen zu verbessern, gibt es nun einfach gar nichts mehr. Der Screen mit den Charakterwerten wurde ersatzlos gestrichen.

Für Fans sicher ärgerlich, aber insgesamt gesehen tut das dem grandiosen Spielerlebnis wenig Abbruch. Ein wenig Komplexität verliert das Spiel dadurch aber.

Es gibt leider auch keine Übersicht darüber, wie beliebt ihr bei den einzelnen Fraktionen gerade seid – wie sie beispielsweise in GTA 2 zu sehen war. Wenn ihr beispielsweise der genmanipulierten Omar-Rasse helft, wisst ihr zwar, dass die euch zukünftig sympathischer finden und euch ihre Waren billiger verkaufen. Wer genau dafür ein wenig angepisst wurde, müsst ihr euch aber selbst ausmalen.

Insgesamt präsentiert sich das Interface nur mäßig und weißt zahlreiche konsolentypische Schwächen auf. Während das halbtransparente HUD zwar gewöhnungsbedürftig aber dank Konfigurationsfähigkeit nicht störend wirkt, muss man sich im (sehr kleinen) Inventar mit umständlichen Aktionen herumschlagen. Auch ist es mir nicht ganz klar, warum ich herumliegende Snacks nicht einfach essen kann. Stattdessen muss ich etwas aus meinem Inventar schmeissen, das Leckerli aufheben, es essen, und den zuvor abgelegten Gegenstand schlussendlich wieder aufnehmen.

Eines haben die Konsolen uns diesmal aber nicht vererbt: Es gibt kein verblödetes Speicherpunkt-System, sondern die geliebte Quicksave-Funktion die man an jeder Stelle des Spiels benutzen kann.

Kurz noch zur Akustik: Der Soundtrack ist recht unauffällig und ordentlich gelungen. Soundeffekte und Synchronisation hingegen sind absolut brilliant. Letzteres mag vor allem an den teuren Sprechern liegen, die im Filmbereich hierzulande beispielsweise Brad Pitt und Nicole Kidman ihre Stimme leihen.

Haua, haua! Als Fan von Deus Ex sehe ich das Sequel mit gemischten Gefühlen. Gemessen an Spannung, Atmosphäre, Story und Missionsdesign hat Invisible War den guten Namen auf jeden Fall verdient. Andererseits hat man einige tolle Aspekte von Teil 1 rausgekürzt um es Massenmarkt-freundlicher zu machen, und das nervt mich einfach.

Schlussendlich bleibt ein sehr gutes, wenn auch leider nicht geniales Spiel, dass mit etwa 15 Stunden Spielzeit und einem hohen Wiederspielbarkeitswert jedem Fan von hochspannender und komplexer Action absolut zu empfehlen ist. Erwachsener wird man derzeit nirgendwo unterhalten! Teil 3 kann kommen…