Runes of Magic Open-Beta am 15.12.2008

Bei Runes of Magic kann man wohl ohne weitere Umschweife von einem recht offensichtlichen World of Warcraft-Klon sprechen. Die Entwickler dementieren dies nicht, wollen aber dringend darauf hinweisen, dass auch eigene Elemente den Weg ins Spiel gefunden haben.

Beispielsweise wird es ein Zwei-Klassen-System geben. Man wird im Laufe des Spiels also eine Haupt- und eine Nebenkalsse wählen können. Am 15. Dezember 2008 läuft nun die offene Betaphase des Spiels an. Nach jetzigem Stand der Dinge werden die dann erstellen Charaktere auch direkt in die finale Version des Spiels übernommen.

Die Anmeldung dafür erfolgt über die deutschsprachige Homepage des Spiels.

Brütal Legend doch bei Electronic Arts

Ein langes Gerangel geht nun scheinbar endlich zu Ende. Tim Schafers neuestes Werk Brütal Legend ist nun endlich bei einem Publisher untergekommen. Das dieser Publisher Electronic Arts heißen muss, ist mir zwar nicht ganz genehm, aber bitte.

Tim wird sich etwas dabei gedacht haben! Gleichzeitig wurde angekündigt, dass das Spiel aller Voraussicht nach im Herbst 2009 erscheint. Bis dahin basteln die Jungs von Double Fine weiter an dem Action-RPG rund um den von Jack Black gespielten Eddie Riggs.

Vorausgegangen war offensichtlich ein Streit zwischen Activision und Double Fine, die sich ob der Rechtevergabe nicht einigen konnten.

Atari: Abkommen mit Cryptic

Atari hat sich die Vertriebsrechte der nächsten drei Spiele von Cryptic Studios gesichert. Dabei handelt es sich um Champions Online, Star Trek Online und ein drittes, bisher unangekündigtes Spiel. In der Vergangenheit machte Cryptic Superhelden mit City of Heroes salonfähig.

Der Fortbestand des letzteren Spiels dürfte aber schwer bezweifelt werden, schließlich bekommt es mit Champions Online Konkurenz aus eigenem Hause.

Age of Conan – Der Absturz

Welch ein Absturz für das ambitionierte Online-Rollenspiel Age of Conan. Nach einem Blitzstart, 700.000 Abonenten und Platz 1 der Verkaufscharts, ist heute nur noch wenig von der ehemaligen Euphorie um diesen Titel zu spüren.

Zu groß ist die Entäuschung nach den ersten 20 Leveln, in denen man durch üppige Landschaften streift, von gesprochenen Quests verwöhnt wird und viele Gruppenaktivitäten betreiben kann.

Die Jungs von Voxexmachina haben in ihrem englischsprachigen Artikel „Age of Conan – How an MMORPG dies“ zusammengefasst, warum Funcom so schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden musste.

Pro Evolution Soccer 2009 – Bundesliga Patch

Pro Evolution Soccer 2009 bietet laut unserer fachkompetenten Redaktion den beste PC-Fußball in diesem Jahr. Damit auch alle Fans der Bundesliga auf ihre Kosten kommen, ist schon seit einiger Zeit ein entsprechender Patch in Arbeit, der inzwischen Version 1.703.0 erreicht hat.

Enthalten sind alle Bundesligisten mit Wappen, Trikots und Spielern. Außerdem werden zusätzliche Bälle und Schuhe in das Spiel implementiert. Die Installation geht ganz leicht per Installer von der Hand. Den Download und eine Anleitung findet ihr unter folgendem Link:

http://forum.pescorner.net/pes-2009-patches/58912-pc-pes-2009-bundesliga-patch-v3-0-final-edition.html

Anm.: das Forum war zuvor unter www.pesforum.de erreichbar, sollte einer der Links in diesem Thread nicht funktionieren, ist im Zweifelsfall www.pseforum.de durch forum.pescorner.net zu ersetzen.

Lieber Gothic 3 in der Verkaufsversion als GTA IV

Diese Pracht bekommen viele GTA IV-Käufer nur mit Mühe zu sehen
Diese Pracht bekommen viele GTA IV-Käufer nur mit Mühe zu sehen

Vor kurzem ist Grand Theft Auto 4 für den PC erschienen. Als Liebhaber der beiden ersten Teile und auch – trotz aller Steuerungsmängel – von San Andreas habe ich erwogen, mir dieses Spiel zum Vollpreis zuzulegen. Also besuchte ich, wie es sich für einen echten Rebellen gehört, Amazon.de über unseren Link. Continue reading Lieber Gothic 3 in der Verkaufsversion als GTA IV

Black Mesa: Lebenszeichen, Trailer, Release 2009, OMG!

Man erinnert sich an die total versiebte Umsetzung von Half-Life: Source und die darauf folgenden endgeilen anderen Source-Spiele von Valve – Half-Life selbst wurde dennoch leider nie überarbeitet.

Trauert nicht länger, denn es gibt ein Lebenszeichen (30. November 2008) von Black Mesa (vormals Black Mesa: Source) mit einem überwältgenden Trailer der eindeutig Lust auf mehr macht. Das ehrgeizige Projekt, den Half-Life-Inhalt auf die Source-Engine zu protieren, schien lange inaktiv zu sein – seit dem letzten Media-Release ist über ein jahr vergangen – aber jetzt gibts Nachschub:

Den Trailer gibt’s übrigens bei FileFront auch in 720p (für die Endlosschleife auf der großen Flimmerkiste).

Dungeon Keeper Online – Auf Teufel komm raus!

Traumhaft! Die Dungeon Keeper-Teile gehören für mich nach wie vor zu den Highlights der Videospielgeschichte. Ein mir unbekannter chinesischer Entwickler namens NetDragon Websoft hat nun angekündigt, einen Online-Ableger der Serie zu entwickeln.

Dazu hat man extra einen Lizenzvertrag mit Rechteinhaber EA geschlossen. Ich kann nur hoffen, dass diese Umsetzung von altbekannter Bullfrog-Qualität sein- und auch den Sprung zu uns schaffen wird. Genauere Details gibt es bislang noch nicht.

Nintendo DS demonstriert Stärke

Der ewige Zweikampf zwischen der PSP und dem Nintendo DS wird immer mal wieder mit recht interessanten Statistiken unterfüttert.

So schreibt Videogamer.com, dass es PSP-Topseller GTA: Liberty City Stories nicht mal unter die Top 5 der meistverkauftesten Nintendo DS Spiele in Nordamerika schaffen würde.

An dessen oberster Position steht übrigens New Super Mario Bros. mit satten 4,5 Millionen verkauften Einheiten.

Rise & Fall: Civilizations at War – US-Army spendiert Strategiespiel

Sieh an, sieh an. Wir schreiben zwar noch nicht Dezember, doch die US-Army hat bereits die Spendierhosen an. Man würde vermuten, es gäbe mal wieder einen Taktikshooter a la American Army zur festlichen Ballerei, doch es ist ein Strategiespiel.

Rise & Fall: Civilization at War von Midway ist angesiedelt in der Kategorie „Age of Empires“ Klon und bietet als besonderes Extra die direkte Kontrolle des eigenen Helden in Manier eines Action-Adventures um mittendrin in der Schlacht, statt nur dabei zu sein. Hierzulande erschien der einstige Vollpreistitel im Juni 2006.

2,43 Gigabyte wiegt das Präsent und liegt auf FileFront für euch bereit!

Aus alt macht alt

Die Spieleschmiede New World Computing legte 1990 mit King’s Bounty den Grundstein für die bekannte und beliebte Heroes of Might & Magic-Reihe, von der es bisher ganze fünf Teile gibt. 2003 ging das Entwicklerstudio 2003 leider pleite. Der russische Publisher 1C grabschte sich die Rechte an King’s Bounty und entwickelte mit Hilfe von Katauri Interactive eine Neuauflage.

Zu Spielbeginn müssen wir die schwierige Entscheidung der Charakterwahl bewältigen. Davon gibt es immerhin drei: Den Krieger, den Paladin und den Magier. Sie unterscheiden sich besonders hinsichtlich der Armeeführung und Ausübung spezieller Fähigkeiten. Zauber können im Laufe des Spiels allerdings von jeder Klasse erlernt werden, denn alle haben den selben Talentbaum. Wenn wir uns dann in die Spielwelt Darion begeben, fällt uns direkt die wirklich gelungene Comic-Optik auf, die stark an Heroes of Might & Magic 5 erinnert. Höhlen sind atmosphärisch ausgeleuchtet und Spielfiguren und Monster detailliert designt. Um uns mit der Spielmechanik vertraut zu machen beginnen wir allerdings zu erst mit dem In-Game Tutorial.

In unserem ersten Auftrag sollen wir eine Jungfrau aus den Klauen eines Drachen befreien. Der Haken an der Geschichte ist, dass der Drachen seinen Lebensunterhalt damit verdient, sich täglich von angehenden Helden einen überziehen zu lassen und die Jungfrau eine Holzattrappe ist. So hält die Freude über die bestandene Aufgabe nicht sonderlich lange an. Aber keine Sorge, nach dem Tutorial warten auch echte Gegner auf uns! Köstlich amüsieren tut man sich übrigens an mehreren Stellen des Spiels. Oft haben die Entwickler witzige Dialoge oder Aufträge konstruiert, die einem das Lächeln ins Gesicht treiben.

Das Tutorial hinter uns gebracht, bewegen wir uns frei durch die hübsche Spielwelt und nehmen eine Fülle an Nebenquests an. Die Hauptstory wird generell ein wenig vernachlässigt und ist ohnehin nicht von großer Relevanz im Spiel.

Dafür vertreiben wir fleischfressende Pflanzen vom Hof eines Bauern oder bringen aufmüpfigen Trollen im Dorf Manieren bei. Auf die Dauer werden diese Nebenquests etwas eintönig. Nachbars Rüben sind nicht unbedingt das, wofür es sich wirklich zu kämpfen lohnt.

Wo wir beim Stichwort sind: Kämpfe! Damit verbringen wir die meiste Zeit im Spiel. Sobald wir auf einen feindlichen Trupp oder Boss treffen, wechselt das Spiel für rundenbasierte Scharmützel in die Hexagon-Ansicht. Ähnlich wie in Heroes of Might & Magic spielt dabei unser Held eine untergeordnete Rolle. Er kann lediglich schwache Schadens- oder Schutzzauber wirken. Die Drecksarbeit erledigen unsere Truppen, die wir in den zahlreichen Städten- oder an speziellen Punkten der Spielwelt kaufen können.

Genrebekannt haben die Einheiten pro Runde spezifische Aktionspunkte, die sie verbrauchen können. Darunter fallen Angriffe und gelaufene Meter. Nach Ablauf des Kampfs erhalten wir Erfahrung, Gold und im Glücksfall ein Ausrüstungsteil, mit dem wir unseren Helden verbessern können. Anders als sein Genrekonkurrent verzichtet King´s Bounty: The Legend übrigens gänzlich auf die Kontrolle von eigenen Städten. Dafür dürfen wir uns im Spielverlauf eine Frau anlachen, die uns einige nützliche Boni- und ein Kind bescheren kann.

Sehr ärgerlich und unbegreiflich ist , dass es keinen Mehrspieler-Part gibt. Die spannendsten Stunden bei den Heroes of Might & Magic erlebte ich schließlich mit Freunden an meinem Computer. Somit hält sich der Wiederspielwert natürlich auf überschaubarem Niveau. Insgesamt gibt King´s Bounty: The Legend trotzdem einen sehr ordentlichen Vertreter des momentan recht stiefmütterlich behandelten Rundenstrategie-Genres ab. Es bietet viel altbekanntes auf hohem Niveau. Singleplayer-Fans der altehrwürdigen Heroes of Might & Magic-Serie werden auf ihre Kosten kommen.

Pandora – Komplikationen verzögern Start

Manchmal spielt einem das Schicksal übel mit. Auch den Entwicklern des Opensource-Handhelds Pandora wird es momentan ein wenig zu viel mit ungeplanten und unerwünschten Überraschungen. Bislang sollten die ersten Konsolen Ende diesen Monats ausgeliefert werden können.

Das alles verschiebt sich nun leider aus verschiedenen Gründen. Zum Einen machten Banken wegen der Finanzkrise Probleme, zum Anderen waren Teilzulieferer nicht in der Lage alle Displays pünktlich zu liefern.

Nun hofft man, den Start des Systems bis wenigstens Ende diesen Jahres über die Bühne zu bekommen. Wir drücken die Daumen! Sobald uns eines dieser Goldstücke erreicht, wird hier ein ausführlicher Bericht dazu erscheinen.

World of Goo – Trotz hoher Raubkopie-Rate keine Panik

World of GooIn unserer noch backrfischen World of Goo-Rezension berichtete ich über die hohe Rate von Raubkopien bei dem Spiel. 90% aller World of Goo-Spieler haben das Programm gestohlen.

Ebenso wie viele begeisterte Spieler hat mich das etwas besorgt. Deshalb habe ich mich mit Ron Carnel in Verbindung gesetzt. Der Mitbegründer von 2D Boy verriet in einem kurzen Statement mit einem kleinen Grinser, dass die Verkäufe des Spiels trotz allem durchaus in Ordnung seien. Ron: „So schnell sind wir nicht aus dem Geschäft„. Panik ist also noch nicht angebracht.

Was das Entwicklerduo als nächstes Projekt geplant hat, wollte er aber noch nicht verraten.