Webtipp – Google findet Massenvernichtungswaffen!

Die USA haben sich mit ihren ABC-Waffen im Irak ganz gehörig verzettelt, Google nicht. Wer die wohl beliebteste Suchmaschine der Welt ansurft, die Wörter „weapons of mass destruction“ eintippt, und daraufhin den „Auf gut Glück!“-Button drückt, sollte sich die daraufhin gefundene „Fehlermeldung“ etwas genauer ansehen.

Dieser kleine Gag beweist wieder einmal, dass Google Gott ist und neben einer nicht unwesentlichen Portion an Internet-Wissen auch noch Humor besitzt – auch wenn die erscheinende Meldung nicht von Google selbst getippt wurde…

E3 2004 – Lineups Part 1

Heute verkündeten Codemasters, Vivendi Universal und Russobit-M – u.a. Publisher des heißerwarteten Egoshooters Kreed – ihr E3-Lineup. Darunter befinden sich solche Hochkaräter wie Half-Life 2, World of WarCraft und Kreed. Auch mit einer Fortsetzung der Alien vs. Predator-Serie durch Vivendi Universal dürfen wir rechnen. Für weitere Informationen schaut euch einfach das nun folgende Lineup der einzelnen Hersteller an.

Vivendi Universal:
World of Warcraft
Chronicles of Riddick
Red Ninja
Crash Twinsanity
Fight Club
Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude
Men of Valor
Empire Earth 2
Spyro
Fahrenheit
Evil Genius
Ground Control 2

Codemasters:
ColinMcRae 5
Operation Flashpoint 2
Soldiers: Heros of World War 2
Dragon Empires
Perimeter
Wartime Command

Russobit-M:
Kreed
Kreed: Battle for Savitar
Firestarter
Golden Land
Golden Land: Cold Heaven
Phase: Exodus
Homeplanet: Playing with Fire
Neuro

Perimeter – Gone Gold!

Laut einem Posting im offiziellen Forum ist das Echtzeitstrategiespiel Perimeter heute fertiggestellt worden und das Gold-Master befindet sich auf den Weg ins Presswerk, damit der Titel pünktlich am 21. Mai 2004 in den Läden steht.

Das Erstlingswerk von KD Labs, welches weltweit von Codemasters vertrieben wird, handelt von dem Krieg zwischen den vier Parteien Generellen, Empire, Exodus und Harkbackhood. Dabei will KD Labs mit dem sogenannten Terraforming dem Echtzeitgenere neue spielerische Einflüsse geben. Mit diesem Feature habt ihr nämlich die Möglichkeit das Gelände für euch strategisch vorteilhaft zu verändern.

Wer vor dem Kauf dennoch einen kleinen Eindruck vom Spielprinzip Perimeters haben will, der sollte sich die gut 178 MB große Demo runterladen und etwas Probespielen. Dafür sollte jedoch mindestens ein PC mit 1 Ghz CPU, 256 MB RAM und einer Grafikkarte mit mindestens 64 MB Speicher bei euch unterm Schreibtisch stehen, damit die effektreiche 3D-Grafik nicht ins Stottern gerät.

Intel – Der Kampf gegen Windows 98 geht weiter

The Inquirer, die wohl grösste IT-Gerüchteküche will herausgefunden haben, dass Intel in seiner nächsten Chipsatzgeneration keine Treiber für Windows 98/ME anbieten will. Die beiden neuen Chipsätze (Grantsdale und Alterwood), also die Nachfolger der Intel 865PE/875P Chipsätze (Springdale und Canterwood) erfordern möglicherweise zwingend Windows 2000 oder XP.

Ob man als eingefleischter Win9x-Fan sein Betriebsystem mit den integrierten, generischen Treibern überhaupt nicht oder nur eingeschränkt verwenden kann, bleibt abzuwarten – jedenfalls wagt Intel hier einen grossen Schritt, den selbst Mircosoft im vergangen Jahr selbst nicht vollführen konnte.

dtp – Fünf Adventures kommen

Der deusche Spiele-Distributor dtp (Black Mirror) will zusammen mit seinem Co-Publisher Crimson Cow (Runaway 2) bis Mitte 2005 noch zumindest fünf Adventures veröffentlichen. Bekannt und gleichermaßen sehnlichst erwartet sind davon die Neuentwicklung The Moment of Silence von House of Tales (dt.), sowie der Nachfolger zum wohl erfolgreichsten Adventure der letzten Jahre, Runaway, von Pendulo (span.). Die drei anderen Titel bleiben vorerst noch unter Verschluss.

Berechtigte Spekulationen besagen aber, dass Nibiru – The Messenger of the Gods, das aus dem selben Entwicklerhaus wie das derzeit gut laufende Black Mirror (Aktuelle Chartplatzierungen: Amazon.de – Platz 3, Saturn Austria – Platz 7) stammt, einer der drei unbekannten Titel sein wird.

Etwas weniger gesichert, aber dennoch nicht unbegründet, sind auch die Mutmaßungen, wonach der The Longest Journey-Nachfolger Dreamfall die zweite Wissenlücke füllen könnte. Diese Theorie basiert auf der Annahme, dass die deutschen Vertreibsrechte von TLJ derzeit ebenfalls bei dtp liegen.

Wir gehen davon aus, dass auf der E3 einige neue Details ans Tageslicht gelangen könnten, erwarten aber spätestens für die Games Convention volle Klarheit.

Charts – Verkaufsränge aus Österreich

Nach langer Auszeit, haben wir beschlossen euch ab nun wieder regelmäßig mit den neuesten Verkaufscharts aus Österreich zu verorgen. Hier die aktuelle Reihung der Saturn-Charts:

01. Far Cry
02. Battlefield Vietnam
03. Splinter Cell: Pandora Tomorrow
04. Counter-Strike: Condition Zero
05. Sacred
06. Colin McRae Rally 4
07. Black Mirror: Der dunkle Spiegel der Seele (NEU)
08. Unreal Tournament 2004 (Spec. Ed.)
09. Singles
10. Die Sims Super Deluxe

Neueinsteiger in diesem Feld ist nur das Adventure Black Mirror, das sich hierzulande also recht gut zu verkaufen scheint. Auffällig ist, dass Electronic Arts derzeit „nur“ zwei Top 10-Kandidaten stellt.

Games – Explodieren jetzt die Preise?

Dietrich Meutsch, Geschäftsführer von THQ, hat vor einigen Stunden eine kleine Debatte zum Preis von PC- und Videospielen losgetreten. Für ihn seien 45€ bei PS2-Spielen die Schmerzgrenze, weshalb sich sein Unternehmen auch an dieser Preisebene orientieren würde. Andere Neuerscheinungen und Top-Titel kosten bis zu 60€. Ziel dieses Umdenkens ist es, einen breiteren Markt anzusprechen, als es mit den bisherigen Kosten möglich wäre.

Eine einsichtige Meinung, die für Spieler sicherlich erfreulich sein wird. Von Michel Wedler, einem Einkaufsleiter der Saturn-Handelskette in Deutschland, kommt aber ein schneller Konter, der die Diskussion auch auf den PC-Bereich ausweiten dürfte. „Ich teile diese Meinung nicht bei allen Produkten, sondern nur bei wirklich relevanten Massenmarktthemen„, so Wedler gegenüber GamesMarkt. Für ihn wären also niedrigere Preise bei Titeln wie dem Findet Nemo-Game tatsächlich zielführend um eine breitere Basis von Käufern anzusprechen. Vollkommen gerechtfertigt wären für Top-Seller à la Half-Life 2 allerdings gar Preise von bis zu 60€.

Diese Meldung ist beunruhigend und für mich auch unverständlich. Schon unter aktuellen Kosten für ein PC-Spiel stöhnt ein Großteil der Käufer auf. Bis zu 55€ löhnt man derzeit für absolute Spitzenspiele. Wie wir in unserem Die Akte Raubkopie-Special ausführlich begründet haben, halten wir erneute Preiserhöhungen für eine Gefahr, die weitere potentielle Käufer zum Warez-Griff bewegen könnten.

Branchengigant Electronic Arts scheint das aber anders zu sehen und gibt in Zukunft fast jedes Spiel mit dem empfohlenen Verkaufspreis von 55€ (~750Ös) an die Händler weiter, und bringt von sieben kommenden Neuerscheinungen keine einzige für unter 50€ an den Mann, wie eine aktuelle, uns vorliegende, Releaseliste beweist. Zu zwei diesbezüglichen E-Mail-Anfragen unsererseits, hat EA Austria bisher leider seit über einer Woche nicht Stellung genommen.

Wie dem auch sei, die Zeiten, in denen 40 bis 45€ (~620Ös) als bitterste Käuferpille galten, dürften sich langsam dem Ende nähern. Nämlich dann, wenn andere Publisher diese Entwicklung mitmachen. Übrigens: S.T.A.L.K.E.R. (deutscher Vertrieb: THQ) wird in der EA Österreich-Releaseliste neben Hitman 3: Contracts (dt. Vertrieb: Eidos) als einziger 55€-Titel angeführt, der nicht direkt von EA stammt. Bei PC-Spielen scheint die Schmerzgrenze also auch für THQ höher angesiedelt zu sein. Der Schritt zum vom Saturn-Angestellten angesprochenen 60€-Preis wäre dann nicht mehr besonders groß.

(Anmerkung: Electronic Arts ist in Österreich für die Distribution von Spielen vieler anderer Unternehmen wie Codemasters, Eidos oder THQ verantwortlich).

Leserbrief Onkel erholt sich

Aufatmen in der Rebell-Redaktion: Unser bäriger Leader Honk hat sich fürs Erste von seinem psychotischen Trip gegen Gummibären erholt, und bekommt nun beim Anblick der Tommi G-Tierchen blos noch ein kurzes, nervöses Zucken am rechten Augenlid. Seit einigen Tagen geht er auch wieder seiner Arbeit hier bei uns nach – zumindest wenn er nicht gerade betrunken ist. Nach ausgiebigen und immer noch andauernden Feiern über Heinz Fischers sonntäglichem Sieg, ist dieser nüchterne Zustand aber eigentlich für die nächsten 48 Stunden nicht zu erwarten.

Erst am Samstag hat sich Honk der umfangreichen Fan-Post gewidmet. Neben einem ziemlich geilen Foto von Heidi, war auch ein weniger anzüglicher Brief darunter. Benita F.-W. aus Wien wollte wissen: „Wie werde ich so populär wie du?“. Leider hat Honk die Antwort erst gegen halb 12 Uhr nachts abgeschickt, sodass die junge Dame am nächsten Abend sehr enttäuscht zurückschrieb, sie habe den cleveren Rat zu spät erhalten und deswegen ihr Lebensziel verfehlt.

Frau F.-W. warf Honk deshalb Frauenfeindlichkeit vor, obwohl er schon des öfteren bewiesen hat, dass er dem weiblichen Geschlecht gegenüber durchaus extrem liberal eingestellt ist. In Deus Ex 2 hat er sich beispielsweise das weibliche Alter Ego ausgesucht und trotzdem nicht absichtlich das Zeitliche gesegnet. Das ist eine wesentliche Steiergung seit Tomb Raider 3, wo er mit Lara oft stundenlang gegen eine Wand gerannt ist, um später festzustellen, dass die Frau trotzdem noch kein bißchen blöder als die Durchschnittsbraut agieren würde. Wir sind dabei Honk zu bessern – ehrlich, heiliges Politikerehrenwort!

Weitere Leserbriefe bitte an honk@rebell.at

id Software – Wer zum Geier ist John Carmack?

Passend zum vermeintlich bevorstehenden Release von Doom 3 (Gerüchte-Meldungen sprechen von einem späten Mai-Termin) hat sich der gute burning an den ersten Teil unserer neuen Special-Serie Was macht eigentlich…? gesetzt. Er hat also die Personalien der Programmierer-Größe John Carmack nach schmutziger Unterwäsche durchwühlt, und ist dabei auf so manches abgespacte Phallus-Symbol gestoßen. Wie würde Shrek sagen? – „Ob er damit irgend etwas kompensieren will?“. Na wir wollen dem guten John mal nichts Bösartiges unterstellen und verweisen euch auf unseren Artikel.

Übrigens: Wenn ihr einen besonderen Wunsch habt, wer denn das nächste Opfer unserer Serie sein sollte, dann schlagt die Person einfach in unserem Forum vor, und wir mal nachsehen, welche Leichen er oder sie im Keller haben.

Austrian Gamers Choice Award – Österreich hat gewählt

Und sie haben sich nicht gegen eine Präsidentin entschieden, sondern für einen Präsidenten. Einen namenlosen Präsidenten. Zwar war die Wahlbeteiligung, mit gerademal 14.000 Stimmen von knapp sechs Millionen Wahlberechtigten, nicht gerade hoch, dennoch kann man das Ergebnis als gelungen bezeichnen.

Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass es nicht um die gestrige Präsidentschaftswahl ging, sondern um etwas ganz anderes und zwar den „Austrian Gamers Choice Award„. Ausgeführt wurde er von der Telekom Austria, consol.at, gamers.at sowie WCM.

Insgesamt wurden neun Preise verliehen. Gesamtsieger wurde Age of Mythology. Insgesamt war das Feld sehr ausgeglichen. So bekam kein Publisher zwei der begehrten Awards. Weitere Preise gingen an Silent Hill 3, Eye Toy (bestes Sportspiel) und natürlich Splinter Cell für die beste Action. Eine besondere Ehre wurde EA zu teil. Sie erhielten einen Preis für „Chart Breaker Award“. Bestes Rennspiel ist Burnout 2 geworden. Bestes Jump’n’Run ist Super Mario Sunshine.

Den ganzen Artikel könnt ihr bei den Kollegen von gamers.at nachlesen. Aber wer auf den Link klickt ist kein echter Rebell… also überlegt es euch!

Webview – Artikel der Kollegen (26.4.)

Achterbahn Designer (Review) @ GameCheXX.de
Wertung: SP: 4,0

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  • Bonaparte (Review) @ GamingXP
    Wertung: 69%

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  • Dead Mans´s Hand (Review) @ Game-Radio.net
    Wertung: Trash-Award

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  • MoH: Allied Assault Warchest (Review) @ GameVision.de
    Wertung: 86 %

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  • Painkiller (Review) @ Daddelnews.de
    Wertung: 81

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  • Painkiller (Gewinnspiel) @ Daddelnews.de
    Wertung: 666

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  • Project Freedom (Preview) @ GamingXP
    Wertung:

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  • Raketenwissenschaftler hinter Doom

    John Carmack dürfte allen PC-Spielern als der Urheber der erfolgreichen Quake-Serie und einer der führenden Köpfe von id Software bekannt sein.
    Sein Portfolio in Sachen 3D-Shooter liest sich als ein Who-is-who des Genres der 1990er Jahre. Carmack steckt nicht nur hinter der Quake-Reihe, sondern war auch bei Doom 1 und 2, sowie Wolfenstein 3D und Commander Keen federführend. John Carmack zählt mit seinen 34 Jahren zu den jüngeren Großen der Branche und dürfte in etwa das für 3D-Fans sein, was Sid Meier (Pirates, Civilization) für Strategie-Homies ist. Im März 2001 wurde Carmack in die <a href=" http://www.interactive.org/awards/halloffame/inductees.asp" target="_blank">Academy of Interactive Arts and Sciences‘ Hall of Fame</a> aufgenommen, wie zuvor auch schon Sid Meier, oder in jüngster Vergangenheit Peter Molyneux.

    Als technischer Direktor bei id Software ist Carmack noch heute der Mann, der den grundlegenden Code der Engines schreibt, auf dessen Basis die beiden anderen Programmierer der Softwareschmiede weiterarbeiten.

    Die Engines aus dem Hause id werden aber nicht nur von den eigenen Spielen verwendet, sondern finden auch vielfachen Einsatz in anderen Spielen. Berühmte Games, die mit einer Lizenz arbeiten, sind beispielsweise Sin, Heavy Metal Fakk 2, Half-Life und Soldier of Fortune. Sie trugen auch nach dem Abgang von Spieledesigner und Unternehmens-Mitbegründer John Romero weiter zum finanziellen Erfolg der Firma bei und so dürfte id zu den finanziell gesündesten Spielestudios zählen.

    Das neue, kommende Werk von id Software wird der 3D-Shooter Doom 3 sein, der vor allem auf Lichteffekte und Innenlevels setzt. Inhaltlich wird der Shooter auf Grusel- und Schockeffekte setzen.

    Vor kurzem meldete sich Carmack zu der neuen GeForce 6800 (NV40) zu Wort. Carmack ließ in einem Kurzkommentar, der über Nvidia versandt wurde, verlauten, dass der NV40 die Plattform seiner Wahl sei. Als Gründe nannte er die Unterstützung sehr langer Fragment-Programme, allgemeinem Floating-Point-Blending und -Filtering sowie die extrem hohe Performance. Laut seinem Kommentar sei die Entwicklung von Doom 3 bald abgeschlossen und seine zukünftige Arbeit bestünde darin, die nächste Generation der Rendering-Technologie zu entwickeln.

    Noch vor der Ankündigung von Doom 3 äußerte Carmack den Wunsch, gerne an einer riesigen 3D-Welt zu arbeiten, also dem genauen Gegenteil zum aktuellen Projekt. Womöglich wird sich Carmack dieser Herausforderung in Sachen Grafik und Netzwerk-Code annehmen, sobald der Shooter fertig ist. Die Technik wäre mittlerweile jedenfalls wesentlich weiter und ein solches Projekt für durchaus denkbar. Große Außenlevels waren aber seit jeher nicht die Stärke der Engines aus dem Hause id Software, was Entsprechendes doch wieder ziemlich unwahrscheinlich macht.

    Aber es gibt auch einen anderen John Carmack, der nicht nur programmierend vor dem Bildschirm hockt. Dies zeigte sich nicht nur beim Quake "Red Annihilation" Turnier, als er einen seiner Ferraris als Hauptpreis stiftete, sondern beweist sich auch derzeit beim <a href="http://www.xprize.org" target="_blank">X-Prize-Wettbewerb</a>.

    Der X-Prize-Wettbewerb ist ein Wettbewerb der von einer Stiftung zur Förderung des Weltraumtourismus ausgeschrieben wurde (weiter Infos auch <a href="http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/xprize.shtml" target="_blank">auf Deutsch</a>). Ziel des Wettbewerbs ist es, mit einem selbstgebauten Fluggerät ins All vorzustoßen und ist mit 10 Millionen Dollar dotiert. Neben vielen kleinen Teams, welche meist ihr schmales Budget gemeinsam haben, nimmt auch John Carmack mit seiner Mannschaft (<a href="http://www.armadilloaerospace.com" target="_blank">Armadillo Aerospace</a>) teil.

    Doch Carmack ist dort nicht der einzige Dotcom-Millionär. Auch Jeff Bezos, der Gründer von amazon.com ist mit einem eigenen Team vertreten, andere sitzen im Wettbewerbskomitee. Der Wettbewerb läuft seit 1996 und noch genau bis zum 1. Januar 2005. Bis dahin muss es das Gewinnerteam geschafft haben, ein Gefährt zu bauen, das zweimal innerhalb von 14 Tagen drei Personen in den Weltraum, also eine Höhe von mindestens 100 Kilometer, befördert. Natürlich müssen alle Probanden lebend hin- und zurückkommen! Das unterscheidet sich doch ganz erheblich von Carmacks Spielen, bei denen es eher um den Tod möglichst vieler Gegner geht.

    Das Team von John Carmack ist in Mesquite, Texas, USA angesiedelt, ganz in der Nähe von Dallas. Mesquite ist bereits seit längerem der Wohnsitz von John Carmack (und ebenfalls Firmensitz von id Software). Die Rakete hört auf den Namen Black Armadillo und gehört mit einer Größe von etwas über sieben Metern zu den kleineren Vehikeln im Wettbewerb. Bereits jetzt gibt es auf der <a href="http://www.armadilloaerospace.com" target="_blank">offiziellen Homepage</a> des Teams einige Filme mit Bildern von den bisherigen Tests und auch einigen Crashs.

    Man kann sehr zuversichtlich sein, dass das Team um John Carmack noch vor Ablauf der Frist des Wettebewerbs Flüge unter den geforderten Bedingungen unternimmt. Wir dürfen also gespannt sein, ob Carmacks Qualitäten nicht nur im Programmieren, sondern auch beim Koordinieren eines solchen Projekts liegen. Zumal das Team von Carmack mit lediglich 500.000 Dollar auskommen will, wäre das eine große Leistung.

    Was macht John Carmack nun aber eigentlich? Vermutlich arbeitet er genauso wie früher noch immer sieben Tage die Woche und verbringt seine Freizeit mit seinem Lieblingshobby – Ferraris. Hoffen wir, dass seine Arbeit bei Armadillo Aerospace den sehnlich erwarteten Shooter Doom 3 nicht all zu sehr verzögert hat. Wir warten, aber da ein John Carmack kein John Romero (übrigens auch ein Ex-id-Softwareler, für alle denen die Credits von Wolfenstein 3D & Co. noch nicht begegnet sind) ist, bin ich sehr zuversichtlich, dass ich dieses Jahr eine Rechneraufrüstung noch schwer in Betracht ziehen darf, soll oder muss.

    Meinungen und Anregungen zum Artikel werden gerne im <a href="http://forum.rebell.at/viewtopic.php?p=29876#29876" target="_blank">Forum</a> Beachtung finden.

    Far Cry – Kauf schnell die GF 6800 Ultra!

    Kann es sein, dass der Kauf einer GeForce 6800 Ultra tatsächlich auch bei bisher schon erschienenden Spielen deutliche Qualitätsverbesserungen mitsich bringt? Laut nVidia ist es auf jeden Fall so und das dank der Shader Model 3.0-Technologie, die bisher nur von Nvidia´s neustem Streich genutzt wird.

    ATI´s Karten basieren derzeit auf der Pixel Shader 2.0-Technologie, was nun scheinbar nicht mehr ausreicht. Laut nVidia soll die neue Technologie auf jeden Fall deutliche Verbesserungen der Optik mit sich bringen. Von ATI wird das derzeit bestritten.

    Laut der Readme des Patches für die Version 1.1, wird allerdings die Shader-Technik unterstützt, was allerdings vorerst anzuzweifeln ist, denn die dafür erforderliche Version von Direct X (DirectX 9.0c) ist noch garnicht erschienen.