John Carmack würde sich im Grab umdrehen

Ihr kennt doch Quake – einen der ersten wirklich guten Ego-Shooter – alles braun, wenig Farbe und der Hauptdarsteller ("The Quake-Guy") bestach wohl am ehesten durch sein unbändiges "HUAH!"-Gestöhne während des Springens. Überall werdet ihr zu lesen bekommen, dass Painkiller eigentlich nur ein Serious Sam-Klon ist – warum das aber defintiv nicht so ist, erfahrt ihr NUR (ja, das mein ich ernst) bei uns …

Nachdem ich ja ein leidenschaflicher Hobby-Vampirjäger bin, hat mich die spielbare Painkiller-Demo von Anfang an fasziniert, allein die Pflockwaffe ist sowas von cool (und zwar sowas von cool, dass sie selbst die Singularity Gun aus Blood 2 um Längen schlägt). Nach dieser kurzen Ablenkung vom Thema sollte ich aber langsam wirklich mit dem eigentlichen Review beginnen (hab ich die Pflockwaffe schon erwähnt?). Nach einem kleinen Autounfall bin ich leider im Jenseits. Petrus – oder weiss der Geier wer, ist doch eigentlich völlig egal – rekrutiert mich, um alle Generäle in Luzifers Streitmacht auszuschalten. Ausgerüstet mit fünf verschiedenen Waffen (darunter die Pflockwaffe) schreite ich also zur Tat und beginne mit meinem Feldzug gegen die Heerscharen des Bösen.

In der ersten Mission steht nur der Painkiller (die Standardwaffe mit unbegrenztem Munitionsvorrat) und das Schrotgewehr mit Freezer als Zweitfunktion zur Verfügung. Der Painkiller ist im Grunde genommen eine Mischung aus der "Gartenkralle Gold" und einem Handmixer, hierbei handelt es sich um 3 rotierende Klingen, die alles und jeden zerstückeln (und das physikalisch völlig korrekt). Die Zweitfunktion feuert den Kopf des Painkiller (also das Ding mit den rotierenden Klingen) in Blickrichtung ab und zieht einen orangen, schmerzbringenden Energiestrahl nach sich. An festen Objekten krallt sich die Waffe fest und lässt sich so als "Laserschranke" missbrauchen, trifft der Kopf auf weiche bzw fleischige Dinge, schlägt er kurz ein und kommt sofort wieder zurück. Mit einigem Herumprobieren lassen sich auch noch andere Kombinationen aus rechter und linker Maustaste für den Painkiller herausfinden. Die Primärfunktion des Schrotgewehrs sollte eigentlich klar sein: abdrücken und *BOOM*. Die Sekundärfunktion (also der Freezer) funktioniert ebenfalls nach einem simplen Prinzip. Der Gegner wird hierbei tiefgekühlt (ach nein!) und kann dann mit einer gezielten Schrotladung oder jeder anderen Waffe zerstückelt werden. Der Terminator lässt grüßen.

Aber mal ehrlich, bei einem Ego-Shooter kommt es in der Regel auf eine gute Geschichte an, einen gewissen Wiederspielwert sollte die Sache dann auch noch haben und nicht zu vergessen: Spass muss es machen!

Auf die ersteren Dinge wurde eigentlich grundlegend verzichtet – ok nach jedem Kapitel bekommt ihr eine Video zu sehen (ähnlich wie in Diablo II, nur nicht so hochwertig), das treibt dann die "Storyline" voran. Diese dient vermutlich nur dazu, damit das Spiel überhaupt neben Mord und Totschlag irgend einen oberflächlichen Sinn hat. Neben zahlreichen Freaks (mehr dazu später) und dem Anreiz bei jedem Versuch immer schneller duch die Maps zu hasten hat das Spiel eigentlich nicht wirklich viele herausragenden Neuerungen. Das Design der Maps und das Schleusensystem tragen aber stark zum eigenen Charakter bei. Alle Karten sind in kleinere Bereiche unterteilt. Betritt man einen, wird dieser vom Rest der Karte durch Barrieren/Pallisaden/Stahltüren abgetrennt. Sobald alle Gegner in diesem Gebiet beseitigt sind, öffnen sich diese Absperrungen wieder und man darf weitermachen.

Mit sehr guter Grafik und Soundeffekten sticht Painkiller sicher nicht aus der Masse der High-Tech Shooter hervor, die das ebenfalls alle bieten.

Painkiller ist eher eine Mischung aus klassischen Shootern mit einer riesen Portion moderner Technik (Phsyikengine, moderne Grafik …). Besonders die Endgegner erinnern an Spieleklassiger wie Mystic Quest (aka Final Fantasy), nur um eine Spur größer. Der Necrogigant (obriger Screenshot) ist hierbei einer der größten Gegner, die ich je in einem Spiel gesehen habe. Belehrt mich eines besseren, aber es wird denke ich noch etwas dauern, bis sich ein Programmiererteam an die Umsetzung eines größeren Gegners herantraut.

Der orange Punkt gleich rechts nebem dem Crosshair ist übrigens der Aufsatz des Painkillers, auf diese Distanz ist es schon sehr schwierig, ihn im Fadenkreuz zu behalten – trotzdem bekommt Mr. Necro die Fresse dick! Einfach nur draufballern hilft allerdings nicht viel – gleichzeitig muss man zwischen den Grabsteinen herummanövrieren, sich auf seine kleinen Schergen konzentrieren und noch auf einige anderen Sticheleien und Spezialattacken seitens des Endgegners gefasst sein. Wohlgemerkt ist dieser Typ nur der erste General in Luzifers Streitmacht.

Jeder hat eine spezifische Schwachstelle und muss nach einem bestimmten Muster bekämpft werden. Je nach Energiestand des Gegners (roter Ring oben in der Mitte des Bildschirms) kommen verschiedene vorgehensweisen und unterschiedliche Schwachstellen des Gegners zum Tragen. Sind diese gefunden, ist es leicht – aber manche Schwachpunkte sind nicht ganz so offensichtlich, ein bisschen seichter Denksport wird also auch gleich mitgeliefert …

Nochmal zurück zur Mapgestaltung: jede Karte folgt einem bestimmten Thema, beispielsweise die Irrenanstalt (erster Screenshot). Hier werdet ihr den wohl schlimmsten Freaks im Spiel begegnen, teilweise toppt man hierbei ohne mit der Wimper zu zucken die unglaublich verschandelten Gegner aus Quake 2. Zwangsjacken und Elektroschocker sind zwar seit "Einer flog übers Kuckucksnest", also gegen Ende der ’70er, etwas aus der Mode gekommen, doch die gequälten Seelen sind offenbar wieder da.

Die Karten sind wie gesagt schleusenartig aufgebaut – eigentlich ist das Konzept nicht neu, trotzdem ist es eine Freude wieder einmal einen Shooter im klassischen Stil zu spielen. Besonders die versteckten Areale sind eine tolle Bereicherung und erinnern wieder stark an Quake. Oft sind diese zwar leicht zu entdecken (man muss also nicht an der Wand entlang schürfen und wie ein Gestörter auf die Use-Taste hämmern), aber dennoch schwer zu erreichen. Manche sind überhaupt nur durch kompliziertere Sprünge zu erreichen, die nur für kurze Zeit oder mit vorheriger Vorsicht zu erreichen sind. Fässer die nach einer Schlachter zerschossen sind, Wände die Einstürzen, all das kann einem die Chance auf ein Geheimnis verbauen.

Aber wofür sind die überhaupt da? Tja, meistens finden sich darin nützliche Dinge wie Rüstung, Munition, Superhealth oder ähnliche Spielereien. Ab und an bekommt man auch einen heiligen Gegenstand in die Finger, wofür diese gut sind, kann ich allerdings auch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zusätzlich hat jede Karten noch eine Art Sekundärziel (das Primärziel ist eigentlich immer die Vernichtung aller Gegner), hierbei geht es darum eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen: alle Munitionskisten aufsammeln, mindestens 500 Gold finden, alle Gegner mit der Pflockwaffe töten usw. Wird das Ziel erfüllt, bekommt man eine Tarotkarte, diese lassen sich dann für das gesammelte Gold (findet sich vorwiegend in zerstörbaren Gegenständen) während des Spiels einsetzten. Die Karten beschleunigen zum Beispiel die Nachladerate der Waffe, verlangsamen die Gegner, verdoppeln kurzzeitig die Energie des Protagonisten – maximal können pro Map drei Tarotkarten eingesetzt werden.

Zudem sind 23 freigeschaltete Karten Grundvoraussetzung dafür, das Spiel im maximalen Schwierigkeitsmodus durchzuspielen PLUS ein paar Extramaps, die man in den leichteren Modi nicht spielen darf. Prinzipiell gilt, je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Maps können gespielt werden.

Für Shooter-Enthusiasten liefert der höchste Schwierigkeitsgrad schon eine gewisse Herausforderung, einfach nur durchkommen ist einfach, nur dabei gleichzeitig das Sekundärziel der Map zur erfüllen, das kann wirklich sehr, sehr kompliziert werden. Besonders wenn es darum geht einen Endgegner in weniger als zwei Minuten zu töten …

Wer will schon auf Doom 3 warten, wenn man Painkiller schon jetzt kaufen kann? Ein gutes Soundsystem, einen abgedunkelten Raum und schon ist die Stimmung perfekt.

Mit Serious Sam hat der neue Dreamcatcher Titel wirklich nicht zu viel gemeinsam. Keine grünen Landschaften, nur wenige (dafür durchdachte) Waffen, mässig viele Gegner … ok ab und an kommen schon riesige Massen auf einmal angetantzt. Viele Dinge erinnern mich einfach an die gute alte Zeit, die Zeit in der ich Spiele auf meinem Super NES gezockt habe und parallel auf meinem 166 MHz Pentium die helle Freude am ersten Teil der Quake-Reihe gehabt habe. Viele werden das Spiel gleich von vorne herein als stupiden Shooter abstempeln – OK vordergründig geht es ums Morden von Untoten und satanischen Gestalten, aber die Spielphysik bietet einfach viel mehr als beim klassischen 08/15 Shooter.

Wer mal so richtig die Sau rauslassen will, sollte Painkiller auf keinen Fall meiden – auch jeder andere sollte zumindest die Demo gespielt haben, um zu wissen wie cool die Pflockwaffe ist. Glaubt mir, in 10 Jahren werden wir davon reden, wie wir heute von der Affenleine mit drei Halsbändern reden. Hier und heute könnten die Jungs von People Can Fly Geschichte geschrieben haben – das einzige was wirklich stört ist der fehlende Cooperative Modus …

Ground Control 2 – Deutsche Demo & Flug nach Malmö

Im gamona-Netzwerk dürfte in den nächsten Tagen Hochbetrieb herrschen. Der Grund: Die Seite GC2Exodus kann nicht nur den Gewinn von zehn Spielpaketen zu Ground Control 2 und als erste Seite die deutsche Singleplayer-Demo zum Spiel anbieten, sondern auch einen Gratisflug nach Malmö, wo die Entwickler von Massive Entertainment ihren Firmensitz haben.

Wer also zwischen 25. und 27. Juni noch nichts vor hat, sollte sich die Zeit nehmen und die drei einfachen Fragen beantworten, die euch vom Sieger-Auslosungstopf trennen. Aja, ihr müsst außerdem 18 Jahre alt sein. Wir wünschen viel Glück!

Gummi, Gummi alter Brummi!

Fotorealistische Grafiken, detailgetreu nachgebildete Strecken, realistisches Fahrverhalten, extreme Anforderungen an die Bremse – sind das Dinge die ihr von einem Rennspiel verlangt? Dann lest nicht weiter, denn all das hat TrackMania nicht. Ob der Funracer halten konnte was die spaßigen Demos bereits versprachen? Wir wissen es! Kleiner Tipp, es steht in diesem Artikel…

Wie gesagt ist TrackMania nicht für die Rennsimulations-Freunde unter euch gedacht. Das Spiel richtet sich ganz eindeutig dannach kurzweiligen Spaß bei der Jagd nach immer besseren Zeiten zu bieten. Dabei wird euch hauptsächlich ein schnelles Reaktionsvermögen abverlangt.

Der Singleplayerpart steht dabei zwar nicht unbedingt im Vordergrund, hat aber auch nicht einfach nur eine Alibifunktion. Die Enwickler haben sich einen ganz besonderen Motivationsmotor einfallen lassen. Für gewonnene Rennen (die gegen die KI leider meist etwas einfach ausggefallen sind) gibt es nämlich Boni, die man in Form neuer Bauteile im inkludierten Editor vorfindet.

Der denkbar einfach zu bedienende Strecken-Baukasten ist das eigentliche Herzstück des Spiels, was man vor allem im spaßigen Mehrspieler-Modus zu spüren bekommt. Dort laufen nämlich fast alle Server mit selbst gebastelten Tracks der Zocker, obwohl die offiziellen Karten fast durchwegs gut designt sind.

Natürlich hat diese Praxis auch ihre Schattenseiten, aber neben zahlreichen Krücken, findet man so auch wirkliche Fanlevel-Perlen. Neben der eigentlichen Zeit-Hatz bekommt das Spiel im Mehrspielermodus so noch den zusätzlichen Motivationsbonus, dass man seine Babys problemlos einer breiten Spielerschar vorführen kann.

Der Netzwerkcode bereitet dabei nur selten Probleme. Lags gibt es um Grunde überhaupt keine, nur Übertragungsfehler lassen hin und wieder die Zeit eines Fahrers ungültig werden. Auch der Download fremder Maps geht immer blitzschnell über die Bühne. Es gibt immer genug Server, und auch eine kleine Clan-Community hat sich bereits gebildet.

Vier verschiedene motivierende Modi tragen ihr übriges zur Mehrspieler-Hatz bei:

<li>Countdown: Ein Fahrer legt eine Rundenzeit vor, alle anderen müssen versuchen sie zu schlagen. Es befindet sich immer nur ein Spieler auf der Strecke, der so lange fährt bis er die Zeit des Führenden geschlagen hat. Hierbei hat aber ähnlich wie bei einem Formel 1-Qualifying jeder Fahrer ein gewissen Zeitlimit.</li>
<li>Rundenrennen: Alle Spieler fahren gleichzeitig eine gewisse Anzahl von Runden.</li>
<li>Team: Die Spieler gruppieren sich zu Mannschaften und fahren ganz normale Rundenrennen. Punkte bekommt immer nur jenes Team, das den Sieger stellt. Taktieren kann man aber nur wenig, da es in TrackManiakeine Möglichkeit gibt andere Spieler zu behindern.</li>
<li>Zeitfahren: Eine Strecke wird über eine bestimmte Zeit wird eine Strecke immer wieder befahren. Es gewinnt der, der am Ende die beste Zeit hat.</li>

Optimale Voraussetzungen also dafür auch Online-Muffel mit dem "Ich kanns noch 2 Sekunden schneller!"-Faktor ins Internet zu locken. Dabei rast man übrigens über kahle Wüsten, saftig-grüne Hügel und verschneite Landschaften.

Mehrere verschiedene Automodelle sorgen ebenfalls für Abwechslung, da sie sich im Fahrverhalten unterscheiden, während eines Rennens haben aber immer alle Spieler dieselben Vehikel (mit unterschiedlichen Farben) um unfaire Vorteile zu vermeiden. Wer sich mit Bildberarbeitungsprogrammen auskennt darf übrigens sein eigenes Auto designen. Wie das geht steht neben zahlreichen anderen brauchbaren Informationen im sehr ausführlichen Handbuch.

Die Hardwareanforderungen werden auf der Packung zwar mit der nebenstehenden Konfiguration angegeben, tatsächlich ruckeln aber vor allem die Rennen in den Grünlandschaften auch auf einem AMD 1800+ mit einer GeForce FX 5200 und 512 MB DDR RAM.

Endlich mal wieder ein spaßiger Funracer! Wenn man’s ganz genau nimmt, warte ich schon seit Micro Machines auf einen ordentlichen Vertreter dieses Genres, der mir zusagt. Trackmania bereitet unkomplizierten, kurzweiligen Spaß und macht vor allem gegen menschliche Mitstreiter wirklich viel Freude. Wenn man auf einer knüppelharten Strecke in letzter Sekunde einen 200 Meter weiten Sprung wie Bobbin aus der Kanone hinlegt und dannach einen kleinen Kuss des Gegners mit der Bande zum Sieg ausnutzen kann motiviert das genau so wie die ständige Jagd nach noch besseren Zeiten.

Den ein oder anderen Rüffel muss sich Nadeo aber dann doch gefallen lassen. Warum kann man in Team- und Rundenrennen nicht zumindest optional eine Kollisionsmöglichkeit einbauen? So kann man eigentlich vollkommen ignorieren, dass andere Fahrer mit von der Partie sind.

Aber das sind eigentlich nur Kleinigkeiten, wer auf hübsche 3D-Reaktionstests abfährt und leicht dem „Einmal probier ich es noch“-Virus verfällt kann mit TrackMania nichts falsch machen.

Kreed – Release ist fix

Dass der verschollen geglaubte Egoshooter Kreed über Acclaim erscheint, haben wir euch schon vor einigen Tagen verraten. Zum Releasetermin konnten wir euch aber keine Auskünfte geben.

Ohne viele Worte zu verlieren, holen wir das hiermit nach: Kreed kommt am 28. Juni in die Läden. Dann wissen wir auch endlich, ob das einstmals als „Doom 3-Killer“ betitelte Projekt mehr zu bieten hat als schicke Optik.

The Witcher – Nachschub für Rollenspiel Fans

Derzeit sieht es auf der Release-Liste der Rollenspieler ja recht gut au aus. Dungeon Siege 2 Dungeon Lords, KotOR 2 und Gothic 3. Zu dieser breiten Palette an RPG´s will sich jetzt nun auch ein Spiel aus dem benachbarten Polen gesellen.

Das Polnische Entwickler-Team CDProjekt arbeitet derzeit mit der bewährten BioWare Technik an dem Pc-Titel The Witcher. Die Offizielle Webseite des Games startet zwar erst am 28., die Kollegen von 4Players.de haben jedoch schon einiges Bildmaterial auftreiben können.

Die Grafik nutzt eine erheblich aufgemotzte Aurora-Engine, die auch DirectX9-Effekte, neueste Rendertechnologie, eine Physik und Motion-Capturing in Sachen Animationen unterstützt. Ansonsten ist nur bekannt, das es sich um ein actionaorientiertes Solo-Rollenspiel handeln soll. Der Release ist auf 2005 angesetzt.

Ground Control 2 – Demo in fremder Sprache

Strategen haben in dieser Woche wahrlich keinen Grund zu meckern, bekommen sie doch mit Ground Control 2 richtig feines Daddelfutter vor die Nase gesetzt.

Bei uns wird es die lokalisierte Fassung erst morgen geben, aber in Englisch ist die Demo bereits seit gestern Abend zu haben.

Wer es also nicht mehr aushalten kann, der kann sich diese bei den Kollegen von gamershell herunterladen.

CDV – Zurück ins Glück

Nachdem der Publisher 2003 nur knapp der Insolvenz entgangen ist, werden nach massiven Restrukturierungsmaßnahmen mittlerweile wieder Gewinne eingefahren.

Laut offizieller Pressemitteilung belief sich der Umsatz der ersten drei Monate des aktuellen Jahres auf 3.6 Mio. Euro. Nach Abzug von Steuern beträgt der Gewinn immerhin noch 200 000 Euro. Ganz aus der Krise ist die Firma aber noch nicht. So beliefen sich die liquiden Mittel zum 31.3.2004 auf gerade einmal 872 000 Euro.

Mit dem anstehenden Codename: Panzers-Release und der generellen Spezialisierung auf die Kernkompetenz „Echtzeitstrategie“ sieht man der Zukunft jedoch optimistisch entgegen.

Radsport Manager 2004/2005 – Neue Features auf Wunsch der Fans

Und noch eine dritte dtp-Meldung wartet heute auf eine Veröffentlichung. Sie betrifft den Radsport Manager 2004/2005, der neue Features spendiert bekommen soll, die vor allem auf Wunsch aus dem Fanlager des erfolgreichen Vorgängers eingebaut wurden.



Im Renngeschehen wird es sich dabei um folgende Neuerungen handeln:

  • Die künstliche Intelligenz wurde verbessert, um ein realistischeres Fahrverhalten zu erhalten
  • Neues Zeitrennen-Gameplay: Der Spieler muss nun die Ausrüstung managen, so dass er insgesamt mehr in diesen Rennen zu tun hat
  • Während der Rennen haben die Fahrer nun Höhen und Tiefen, die ihre Leistung einige Kilometer weit beeinflussen werden
  • Die Fahrer reagieren nun auf Wetterbedingungen. Einige bevorzugen Hitze, andere Regen
  • Die Ergebnisse eines Rennens werden nun als Zeitungsartikel mit einem Bild des Gewinners präsentiert
  • Neue Effekte wie Schlamm, Schnee, Nebel, abhängig von der Höhe über dem Meeresspiegel
  • Weitere Veränderungen wird dtp in den kommenden Wochen bekanntgeben.

    Runaway 2 – Erste echte Screenshots!

    Soeben haben dtp und Crimson Cow die ersten echten Screenshots zu Runaway 2 per E-Mail an uns verschickt. Natürlich haben wir sie im Eilzugstempo auf unsere Server geladen, damit ihr sie auch zu Gesicht bekommen könnt.

    Freunde klassischer Adventures und des Vorgängers werden sich über den zu Teil 1 ähnlichen Comicstil der 2D-Grafik freuen. Das Interface wurde bei den Bildern übrigens ausgeblendet. Ob uns hier eine Überraschung erwartet, oder dieser Teil des Spiels einfach noch nicht vorzeigbar ist, ist leider unklar.

    Für alle, die seinerzeit bei der „Holt Runaway nach Deutschland„-Petition mitgestimmt haben, ist auch das folgende Statement sehr erfreulich: „Aufgrund des großen Erfolges von Runaway ist es dtp und Crimson Cow gelungen, bei den spanischen Entwicklern Pendulo die Entwicklung des zweiten Teils anzustoßen. Dieser Erfolg wäre ohne die Petitionen von tausenden Adventurefans niemals zustande gekommen – denn ohne sie hätte es Runaway gar nicht in die deutschsprachigen Länder geschafft. Runaways Erfolg ebnete schließlich den Weg für ein Revival des totgesagten Adventuregenres,…

    Der Release ist derzeit für den Winter 2004 angesetzt, mit Vorbehalt darauf, dass es auch bis Anfang 2005 dauern könnte.

    Sommerspiele – dtp belebt Summer Games wieder

    Wie dtp in einer Presseaussendung bekannt gab, wird es aus dem deutschen Software-Haus nicht nur einen passenden Titel zur Tour de France (Radsport Manager 2004/2005) und der Fussball EM (Tipp Kick) geben, sondern auch ein Begleitspiel zu den Olympischen Spielen von Athen. Sommerspiele wird wie die anderen zwei Spiele nur auf dem PC erscheinen.

    Mehr als zehn Disziplinen dürfen wir erwarten, die unter anderem in die Bereiche „Leichtathletik“, „Schwimmen“ und „Schießen“ einzuordnen sind. Preislich bleibt dtp seiner kundenfreundlichen Politik treu und stellt Sommerspiele um knapp 30€ in die Läden.

    Übrigens: Nach Konkurrenzprodukten brauchen sich PC-Spieler gar nicht erst umzusehen. Laut Marketing Direktor Carsten Fichtelmann wird es nach bisherigen Informationen keinen anderen zu Olympia 2004 passenden Titel für unsere Lieblingsplattform geben.

    Wir wollen eure Eier!

    Mancher hat es sicher schon bemerkt, in unseren Artikeln befinden sich seit kurzem Werbe-Banner zu einem Online-Shop, die euch zum Kaufangebot des jeweiligen Spiels führen. Das hat zwei Gründe:

    1.) Wir bekommen im Falle eines Kaufs eurerseits bei dieser Seite eine prozentuelle Provision gezahlt.
    2.) Ihr könnt bequem mit dem ersten Klick unsere Bewertung eines Spiels lesen, und mit dem zweiten das Spiel bei Gefallen bquem zu einem wettbewerbsfähigen Preis kaufen.

    Natürlich wird das keine Auswirkungen auf unsere gewohnt kritische Berichterstattung haben, und uns auch nicht zu einem kommerziellen Projekt machen. Wir suchen nur Wege um die hohen Kosten für Domain, Versandkosten etc. abzudecken, ohne euch dabei mit vollkommen sinnloser Werbung zu bombardieren. Wir werden deswegen die Banner auch ansprechender in unser Layout einbinden, als es derzeit der Fall ist.

    Falls ihr uns unterstützen wollt, und bei unserem Shop-Partner einmal ein attraktives Angebot erspäht, würde es uns natürlich sehr freuen, wenn ihr diesen Service in Anspruch nehmt.

    Söldner – Ready to Rumble

    Schafft es endlich mal ein Spiel Counter-Strike vom Thron der Online-Shooter zu schmeißen? Das Potential dazu hat Söldner: Secret Wars sicher. Ab dem Wochenende soll das Spiel dann endlich bei uns in den Händlerregalen zu finden sein.

    Vor wenigen Minuten war es dann nämlich so weit. JoWooD gab in einer Pressemeldung die Info raus, Söldner sei endlich fertig geworden. Somit steht einem pünktlichen Release fast nichts mehr im Wege. Bestellen könnt ihr das Spiel übrigens auch über unseren neuen Service.