Garret – godfather of stealth

Kleinlaut meckert der Wächter über die Einteilung seiner Schicht. "Irgendjemand muss da geschummelt haben", gibt er auf Englisch von sich. Pech für ihn, dass er ausgerechnet an dem Abend nach dem Rechten sehen soll, in dem ich, der große Meisterdieb Garret, eine Mission in eigener Sache vorhabe. Im nächsten Moment schlägt mein Pfeil ein und der Gute geht zu Boden. Thief in bester Manier, die Demo von Teil 3 gibt einen schönen Einblick in kommende Aufgaben…

Schon der erste Teil der Demo, das Tutorial, ist in die Story des Spiels eingebunden. Ihr wollt ein geheimnisvolles Säckchen stehlen, dass ein Lord immer mit sicher herumschleppt, und müsst dazu in ein Hotelzimmer eindringen.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/thief3/screen07.jpg" target="_blank""><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/thief3/screen07_s.jpg" border="0" align="right"></a>Das ist zumindest der Plan, den ihr im gesprochenen Briefing vorgelegt bekommt. Doch es läuft nicht ganz wie gewünscht, der Blaublüter ist nicht in seinen Räumlichkeiten, ihr sucht also nach Hinweisen, wo er sich aufhalten könnte. Nachdem ihr aus einem Brief herauslesen könnt, dass er sich mit einem Koch zu einem Treffen im Untergeschoss verabredet hat, schleicht ihr wieder an einigen Wachen vorbei (bzw. schickt sie ins Reich der Träume oder der ewigen Jagdgründe), und findet die beiden Personen schlussendlich plaudernd vor einem prasselnden Kaminfeuer.

<a href="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/thief3/screen08.jpg" target="_blank""><img src="http://www.rebell.at/rebell.shared/gfx/pics/article/thief3/screen08_s.jpg" border="0" align="right"></a>Neben ihnen liegt das ominöse Säckchen auf dem Tisch, ihr benutzt also eure Wasserpfeile (für euren Bogen gibt es auch noch "normale", tödliche und Geräusch-fabrizierende Pfeile) um die Fackeln auszuschießen. Während des Diebstahl belauscht ihr außerdem noch das Gespräch und bekommt so einen Hinweis, wo eure nächste Diebestour vorzugsweise stattfinden sollte. Eure Wege führen euch also in eine kleine Burg. Über die Story und zweite Mission wollen wir aber nichts verraten.

Natürlich sollte ein Dieb so unbemerkt wie möglich umher schleichen, wenn ihr aber einmal doch entdeckt werdet, habt ihr eine Art Blendgranate zur Verfügung, nach deren Benützung ihr den Wächtern leicht entfliehen könnt.

Es steht euch frei zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden aus zu wählen. Das beeinflusst die Menge an Diebesgut die ihr mitgehen lassen müsst und das Verhalten der Gegner (auf den niedrigeren beiden Stufen erweisen diese sich eher als Futter für Pfeil, Knüppel und Dolch). Zwischen den beiden Levels wird noch ein Rendervideo abgespult, was sicher seinen Teil zur horrenden Downloadgröße beiträgt. Volle 437 Megabyte muss eure Internetverbindung auf die Festplatte transferieren, um euch in den Genuss von etwa einer Spielstunde (bei einmaligem Durchspielen) kommen zu lassen.

Auch der Hardwarehunger des Spiels ist ziemlich unerfreulich. Ohne DirectX 9-kompatible Karte rennt das Spiel gar nicht, und selbst mit einer solchen kommt man nur bei Karten im mittleren und oberen Preissegment in die Situation das Unreal-Enginespiel ruckelfrei zu sehen. Besonders die zahlreich eingesetzten Licht- und Schatteneffekte treiben die Anforderungen in die Höhe. Das Spiel lauft unter Windows 98, ME, NT 4.0 und Server 2003 außerdem laut Readme gar nicht…

Ja, das hat durchaus Spaß gemacht. Wenn euch große Downloads sowieso „blunzn“ sind, könnt ihr die Demo zu Thief 3 auf jeden Fall mal angucken. Leider ist mir die eine Stunde Spielzeit abre für ein solch großes Datenpaket zu wenig, weshalb ich die „Probierversion“ insgesamt doch deutlich abwerte. Der Einblick in das Spiel reicht aber fürs Erste aus. Neben dem Bemerken der grandiosen Atmosphäre und diverser Stärken sind uns aber in anderen Bereichen auch Zweifel gekommen. Warum sind die Level so klein? Werden alle Missionen im Spiel so kurz sein? Übrigens: Ob man die 3rd- oder 1st-Person-Perspektive wählt ist ziemlich egal.

Driv3r – Mehr schlecht als recht

Die Fans sabbern schon, so heiß sind sie auf den GTA-Konkurent Driv3r. Im Juni ist es dann für die Konsolen soweit. Wann wir PC’ler dran dürfen ist noch nicht so klar. Allerdings gibt es nun einen kleine Rückschlag, ausgelöst durch eine Vorschau bei den Kollegen von Eurogamer.

Die Jungs durften bereits eine fortgeschrittene Fassung des Spiels antesten und sind nicht wirklich begeistert. Scheinbar waren in der ihnen vorliegenden Version noch massig Fehler vorhanden. Besonders im technischen Bereich gibt es einiges an Schwierigkeiten. Die Hoffnung, dass die Version einfach noch viel zu alt ist und damit nicht wirklich aussagekräftig ist, gilt leider auch nicht, da die Version aus dem Mai stammt.

Immerhin gibt es zu dem Artikel sechs neue Screenshots die definitiv nicht schlecht aussehen. Weitere Details lest ihr in der Preview, allerdings nur, wenn ihr halbwegs gut in Sachen Englisch seid.

Thief: Deadly Shadows – In English, please

Gestern gab es nicht nur positives über Thief: Deadly Shadows zu berichten. So wurde bekannt, dass die hier ansässigen Spieler leider auf deutsche Sprachausgabe verzichten müssen. Lediglich Untertitel in unserer Sprache werden dem Spiel beiliegen.

Schade, wenn man bedenkt, was gute Synchronsprecher (in der eigenen Landessprache) alles ausmachen können. Splinter Cell ist da wohl ein positives Beispiel. Allerdings kann es auch Vorteile haben, ein Spiel in Englischer Sprache zu lassen. Vietcong-Spieler bekamen auch „nur“ Untertitel, waren aber von der tollen Synchro begeistert.

Jedenfalls wurde nun eine Petition ins Leben gerufen, in der es darum geht, dass Thief 3 nun doch mit deutscher Sprachausgabe versehen wird. Wollt ihr diese unterstützen folgt unserem Link.

Need for Speed – Viva la Revolution

Sogar unserm besonders kritischen suit hat Need for Speed: Underground soviel Spaß gemacht, dass er gleich einmal eine hohe Wertung raushaute. Natürlich hat EA daurauf reagiert und schnell den 2. Teil angekündigt.

Nun wurde in einem Interview bekannt, dass es danach mit der Need for Speed-Reihe munter weiter gehen wird. Der Titel wird mit und für die neue Konsolen-Generation erscheinen und wahrscheinlich auch für den PC. Revolutionär soll es dabei zugehen und die Rennspielserie nebenher noch unsterblich machen.

Details oder Namen sind bisher keine bekannt. Sicher ist nur, dass Electronic Arts sich auf die Hilfe von Hollywood verlassen will.

Der Verfall eines Traums

Gerade noch kommt eine Demo zu einem potentiellen Top-Titel aus dem Hause Ion Storm und Eidos, da scheint es wieder einmal zu kriseln. Diesmal ist sogar eine komplette Auflösung des Studios möglich, zumindest wenn man sich die in den vergangenen Wochen geschehenen Ereignisse näher betrachtet. Was läuft schief bei Ion Storm? Ein Report über einen vielleicht gescheiterten Traum…

So berichten die Kollegen von Shacknews.com, dass einige Entlassungen seitens Eidos bei Ion Storm vorgenommen wurden. Ion Storm gehört dem Publisher Eidos. Unter den Entlassenen könnte sich sogar Warren Spector befinden. Gerüchteweise hat er die Firma von sich aus verlassen. Er ist der eigentliche Kopf des bekannten Entwicklerteams. Eidos dementierte Spector’s Abgang aber in einer ersten Stellungnahme. Die massiven Entlassungen wären normal, da man gegen Ende einer Entwicklung immer mehr Mitarbeiter brauchen würde, als zu Beginn, und für viele deshalb im Moment einfach keine sinnvollen Arbeitsaufgaben zu finden wären.

Rekapitulieren wir: Anfang April machte ein Gerücht die Runde, wonach der Projektleiter von Deus Ex: Invisible War, Harvey Smith, seinen Hut genommen hatte. Immerhin sechs Jahre wirkte er kreativ auf die Recken von Ion Storm ein. Nur kurze Zeit später verließ auch sein Bruder Randy Smith das Team um Warren Spector. Randy Smith war zu diesem Zeitpunkt der Projektleiter zu Thief: Deadly Shadows.

Nun also auch noch Spector? Bisher ist nichts bestätigt. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass es um die Beziehung zwischen Ion Storm und Eidos nicht gerade zum besten bestellt ist. Angeblich versucht Eidos zu oft in das "Werk" hinein zu pfuschen. Randy Smith verließ Ion Storm angeblich wegen interner Differenzen, die letztendlich genau auf dies hindeuteten.

Was aber soll Eidos machen? Obwohl Ion Storm ohne Frage zu einem der besten Entwicklerstudios auf dieser Welt zählt, verkauften sich ihre Produkte nur mittelmäßig. Nehmen wir z.b. Deus Ex. Nicht nur von der Fachwelt wurde der etwas andere Shooter hoch gelobt. Auch bei den Besitzern fand das Spiel Zustimmung. Das Problem war nur, dass es zu wenige von diesen Besitzern gab, sich das Spiel also nur schwach verkaufte. Hinter den Erwartungen zurück blieb allerdings dann auch der zweite Teil.

Selbst das unter "Insidern" sehr beliebte Anachronox ist bis heute eher ein Ladenhüter, obwohl eine relativ große Fangemeinde für den schrägen Adventure-RPG-Mix vorhanden ist. Lead Designer Tom Hall verließ nach der Fertigstellung des Spiels ebenso das Unternehmen wie John Romero, der das gute, aber vollkommen belächelte Daikatana einfach zu spät in die Läden stellte.

Die Entscheidung, ob der Hohn damals angesichts der Verschiebungen von Duke Nukem Forever, Half-Life 2 und zahlreichen anderen aktuellen Projekten gerechtfertigt war, sei jedem selbst überlassen.

Übrigens hatte man im Februar 1998 bereits einen Nachfolger zu Daikatana geplant, der von Human Head entwickelt werden sollte. Das mittlerweile nicht mehr ganz unbekannte Studio wurde dafür mit einer Finanzspritze und der Lizenz zur Unreal-Engine ausgestattet. Daikatana 2 war das erste Projekt der aus ehemaligen Raven-Mitarbeitern geformten Firma, sollte aber niemals erscheinen. Human Head entwickelte daraufhin Rune, ein sehr gelungenes Actionspiel mit Epics UT-Engine und einem unverbrauchten Szenario im Rahmen der nordischen Mythologie.

Vollkommen verdient in den Läden zurückgelassen wurde übrigens nur Dominion: Storm over Gift 3. Das enttäuschende, isometrische Strategiespiel sorgte nach seinem Release auch für Aufregung, da es von Ion Storm angeblich nur eingekauft und veröffentlicht wurde, damit man eine Vertragsoption mit Eidos möglichst rasch loswerden konnte. Im vielleicht talentiertesten Spielestudio der letzten Jahre war also schon immer genügend Konfliktstoff, vor allem mit dem britischen Publisher, vorhanden.

Möglich ist natürlich auch, dass Eidos generell in nächster Zeit zu sparen hat und zwar dank der Flops der letzten Zeit. Da hätten wir zum Beispiel den neusten Tomb Raider-Teil, der in der Presse belächelt wurde, zuviel war einer Lara einfach nicht würdig und auch die Steuerung war mehr ein Witz. Genauso bei der neusten Auskoplung der Commandos-Reihe. Abzuwarten bleibt, wie es Hitman: Contracts ergehen wird. Zwar kassierte das Spiel allgemein recht hohe Wertungen, ist aber der Ansicht vieler Redakteure nach, nicht mehr als ein Remake, dass sein Geld nur teilweise wert ist.

Ganz tragisch verlief es bei Republic: The Revolution. Als innovativer Polit-Strategie-Knüller angekündigt, war die Enttäuschung groß, als festgestellt wurde, das aus dem tollen Spiel eine Ente gemacht wurde. Trotz Niedrigpreis, blieb das Spiel im Laden liegen.

Jetzt müssen wir also sehen, was weiter mit Ion Storm geschieht. Einigen Gerüchten nach wird das Studio weiterhin bestehen, allerdings unter neuem Namen und mit neuer Strategie. So sollen sich die Jungs nur noch auf PS2-Titel spezialisieren. Angeblich ist schon ein Deus Ex: Online-Titel in Planung, der aber nur für die Sony-Konsole erscheinen soll. Auch an der Entwicklung des nächsten Tomb Raider-Teils sei Ion Storm zumindest beteiligt, so hartnäckige Gerüchte.

Schade wäre dies allemal. Denn trotz alle den Problemen, haben die Mannen von Ion Storm bisher immer feine Produkte abgeliefert. Sollte sich das PS2-Gerücht bewahrheiten, so wäre das ein harter Schlag für die PC-Sektion. Das als Traumprojekt gestartete Ion Storm wäre endgültig gescheitert…

Thief: Deadly Shadows – Start your Download-Engines

437 Megabyte… das Ding hat das Zeug zum Schwergewichtsweltmeister unter den Demos. Aber gleich hab ich den Download geschafft, und hoffe dann, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Ich rede von der Thief 3-Demo, die heute erschienen ist.

Enthalten in diesem Riesen-Paket ist das Tutorial sowie die erste Mission aus dem Spiel. Wie beim verwandten Deus Ex 2, ist auch hier eine Grafikkarte notwendig, die mit der Pixel Shader 1.1 klar kommt (DirectX9-kompatibel?).

Ein Demo-Review folgt dann noch an diesem Wochenende, bis dahin solltet ihr also mit dem Download auf jeden Fall noch warten, wenn ihr die 437 MB skeptisch beäugt…

Psychotoxic – Zwei neue Videos und der Releasetermin

Während wir kürzlich mit dem 20. August ein genaues Veröffentlichungsdatum für Psychotoxic hören durften, gibt es nun auch noch zwei Videos zum Downloaden, von denen wir euch noch nicht berichtet haben. Eines ist quasi eine Präsentation der Physikengine inklusiver einer tanzenden Kuh mit Kanonen-Eutern (28.3 MB), das andere ein waschechter Gameplay-Trailer (~60MB).

Außerdem wurde die offizielle Website zu dem in Deutschland von Vidis veröffentlichten Shooter aus dem Hause nuclearvision wieder veröffentlicht. Sie war vor einiger Zeit vom Netz gegangen und ist nun mit neuen Inhalten und bisher unveröffentlichten Screenshots wieder da.

Wer dann immer noch nicht genug von Angie Prophets Abenteuer hat, kann sich ja noch einmal unsere exklusiven Screenshots, Videos und vor allem unser Interview-Special zu Psychotoxic ansehen.

Singles – Du glückliches Österreich heirate!

Wenn aus grausamen Köpfen das Blut nach einer eingefahrenen Kugel sprudelt, wie die Kotze aus Honk nach einer Aspirin-Tablette, haben amerikanische Jugendschützer kein Problem damit, dafür spielen ihre deutschen Gegenstücke verrückt. Wenn man in einem Spiel nackte Haut zu sehen bekommt stört unsere Nachbarn das nicht wirklich, dafür besinnen die Amis sich ihrer puritanischen Wurzeln und pressen die „Nur für Erwachsene“-Logos auf die Spielepackungen.

Naja, irgendeinen Knall hat wohl jeder, wir Österreicher sind auch unerträglich kompetent! Anlass zu dieser Meldung ist jedenfalls, dass Singles in Amerika eine „Adults Only“-Einstufung bekommen hat. Da ging es den Amerikanern wohl doch etwas zu heiß in dem deutschen Verkaufschlager her. Im ach so liberalen Deutschland (den Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man die Meldung der PC Games zum Thema liest) darf man übrigens auch erst ab 16 offiziell flirten. Mögen Gott, Buddha, Allah und der Rest der Himmelsbande uns Österreicher vor solchen Zuständen bewahren.

flint gegen die Langeweile

Langsam schleichen sich meine Truppen durch einen nahe gelegenen Wald an die kleine Stellung der Terraner heran. Noch wurden sie nicht entdeckt. Das wird sich aber gleich ändern, dann eröffne ich das Feuer. Satte 190 MB werden abgeschossen. Ob sich der Angriff gelohnt hat, erfahrt ihr in einer weiteren Demo-Review. Sagen wir mal soviel, lasst eure Download-Manager schon einmal warmlaufen.

Nachdem ihr per Klick auf die EXE-Datei das Spiel gestartet habt (was für eine geniale softwaretechnische Feststellung), kommt ihr in das Hauptmenü. Ich muss zugeben, ich war etwas erschrocken, denn scheinbar gab es keine musikalisch Musikuntermalung im (Demo-)Menü, für mich eine Todsünde. Da ich sowieso kein Freund von langen Einstellungsdingen bin, hab ich die Optionen ersteinmal außen vor gelassen und mich direkt ins Einzelspielermenü begeben. In der Demo stehen euch zwei Tutorials und ein erster Teil der Kampangne zur Verfügung.

Als Nichtkenner von Ground Control also erst einmal das Tutorial gestartet und siehe da, dank guter Erklärungen und einfachen Anweisungen kann das Gameplay schon nach wenigen Minuten überzeugen und wirklich Spaß machen.

In den beiden Tutorials bekommt ihr also die Grundlagen des Spiels beigebracht. Neben den Standardsachen wie z.B. das Bewegen von Einheiten, kommen aber auch diverse Kniffe zur Sprache. Einheiten die auf Felsen stehen, haben Vorteile gegenüber einem Trupp in einem Tal. Außerdem spielt das Wetter auch eine gewichtige Rolle. Bei Nebel oder Regen können die Gegner euch einfach nicht so schnell entdecken, wie bei Sonnenschein. Wobei dann eigentlich davon auszugehen ist, dass gegnerische Einheiten sich lieber am Strand vergüngen.

Toll ist auch die Möglichkeit durch Wälder zu marschieren. Das gilt aber nur für Einheiten auf zwei Beinen. Fahrzeuge cruisen logischerweise nicht durch Wälder, die euch übrigens auch diverse taktische Vorteile bringen. Apropos verschiedene Einheiten. Ground Control 2 setzt nicht auf Basenbau und die damit verbundene Einheitenproduktion. Viel mehr müsst ihr gegnerische Einheiten ausschalten und somit euren Batzen Geld verdienen. Um an noch mehr Moneten zu kommen, könnt ihr aber auch diverse Punkte auf der Karte einnehmen, das erhöht die Geschwindigkeit des Geldbeschaffens.

Das gewonnene Geld (oder Credits, wie immer ihr auch mögt), lässt sich z.B. in Einheiten investieren.
In einem Menü kauft ihr einfach die Einheit die ihr gerade braucht. Ob nun ein einfacher Soldat, über den Scharfschützen, bis hin zum schwer gepanzerten Fahrzeug ist alles dabei. Nachdem ihr den "Kaufauftrag" vergeben habt, fliegt euer riesiges Transportschiff los, hin zu einer Landezone. Diese müsst ihr vorher auch ersteinmal einnehmen. Habt ihr mehrere, könnt ihr natürlich bestimmen, an welche eure Einheiten geliefert werden sollen. Das Luftschiff könnt ihr übrigens auch Forschungen unterziehen. So schafft ihr schnell mehr Platz im Laderaum oder verkürzt die Anflugszeit.

Grafisch ist die Demo auch sehr gelungen. Per Zoom könnt ihr ganz dicht an das Geschehen heranzoomen und so kommt schnell ein Mittendrin-Gefühl auf. Wenn ihr aber so dicht dran seid, wird euch auffallen, dass die Texturen teilweise etwas arg verwaschen sind. Wenigstens ist der Sound in der englischen, als auch in der deutschen Demo sehr nett. Die Charaktere haben alle ihren passenden Sprecher gefunden und die Musik ist futuremäßig voll abgefahren.

Na das hat doch mal richtig Laune gemacht. Eigentlich bin ich ein Typ, der nicht gern große Downloads macht und als mich mein lieber Chef darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Ground Control 2-Demo doch erschienen sei und langsam mal wieder eine Demo-Review fällig sei, war ich anfangs nicht wirklich begeistert. Zum Glück habe ich den Download dann doch geschafft, denn es hat sich gelohnt. Die Demo ist ungewöhnlich umfangreich ausgefallen und das Spielprinzip ist einfach nur toll.

Jetzt freue ich mich auf die Vollversion. Wenn alles so toll bleibt, erwarte ich ein geniales Strategiespiel… Da will ich aber noch vorsichtig sein, da von der Story und der Atmosphäre noch nicht viel gezeigt wurde. Naja, wie eingangs schon erwähnt, ihr dürft downloaden!

Online-Games – Hey Süßer, ruf mich an!

Stellt euch mal vor, ihr sitzt gerade gebannt vor dem Monitor und seit gerade mitten in einer Schlacht bei eurem Lieblings-MMORPG. Auf einmal poppt ein Fenster auf und obiger Satz erscheint mitsamt einer kleinen Werbung in Form einer Flash-Animation.

Dieses Horrorszenario könnte schon bald bittere Realität werden. Denn laut orf.at hat die New Yorker Firma Massive auf der diesjährigen E3 ein Programm vorgestellt, welches es erstmals ermöglicht in einem Online-Game nicht vorgefertigte Werbung in Echtzeit zu platzieren. „Wir machen dynamische Werbung, die jede Minute, jede Stunde, jeden Tag oder jeden Monat wechselt“, so Massive-Chef Mitch Davis zum Konzept seines Programmes.

Dabei haben die Werber durch das Programm die Möglichkeit, ihre Werbung auf verschiedene Weise einzuspeisen. So könnten bei einem Rennspiel z.B. Plakate auf einer Wand am Straßenrand für das spezifische Produkt werben, oder auch die Banden eines Fußballspiels könnten einfach mit Werbung zum jeweiligen Produkt in Echtzeit bekleistert werden. Mit Atari, Ubisoft und Vivendi Universal Games haben schon drei große Publisher einen Vertrag mit Massive über die Nutzung des Programms in ihren eignen Spielen abgeschlossen.

Spam – Keiner bremst die Schweine

Es gibt Bereiche des Lebens (sehr, sehr wenige und schräge Bereiche), da ist Spam durchaus erwünscht (z.B.: im Spamthread unseres Forums). Ganz sicher aber hasst jeder die Spam-Mails die jeden Tag unsere Posteingänge überfluten. Leider sieht es weiterhin so aus, als würde die Zunahme der „Enlarge your penis“-Flut auch in Zukunft nicht zu bremsen sein.

Im April gab es einen neuen Rekord. Weltweit wurden etwa 840 Millionen E-Mails in diesem Monat von MessageLabs erfasst, von denen etwa zwei Drittel zu der verhassten Gattung gehörten. Österreich gehört in den Ländern mit dem höchsten Spamaufkommen nicht zu den am meisten betroffenen Ländern.

Die lauten nämlich wie folgt:

1. USA mit 83% aller Mails
2. Deutschland und UK mit ~50%
4. Australien mit 32

5. Niederlande mit 30

6. Hongkong mit 27



Je mehr Breitbandanschlüsse es in einem Land gibt, desto höher ist der Spamanteil, so ein Bericht der FuZo.