World of Warcraft – Riesen-Patch am Freitag

Kurz vor dem Eiersuchen am heiligen Karfreitag werden wohl viele ihren Vorsatz, einen Tag auf WoW zu verzichten, doch wegfallen lassen.

Denn genau am Freitag will Blizzard den Patch (Version 1.3) auf die europäischen Server bringen. Und dieser bringt nicht nur ein paar kleinere Veränderungen mit sich, sondern sorgt für sehr große Verbesserungen des Spiels.
Neben Interface-Vereinfachungen, die aber schon mit Cosmos möglich waren, werden die Meeting-Stones eingeführt, die das finden einer Gruppe vor einer Instanz oder einem Dungeon erleichtern sollen. Zu dem gibt es noch reichlich Abänderungen bei den einzelnen Klassen, so werden Verstärkungen oder Verschlechterungen eingeführt, die für eine bessere Balance des gesamten Spiels führen sollen.

Zu dem gibt es noch grafische Details, Quest-Fehler die behoben wurden und neue Areale, NPC’S, Instanzen und und und. Wenn ihr euch eine komplette Liste anschauen wollt, dann klickt einfach unseren Link!

Battlefield 2 – Version des Online-Shooters geleaked?

Egoshooter scheinen ein beliebtes Objekt von irgendwelchen ominösen Hackern zu sein. Nachdem schon die Alpha-Versionen von Doom 3 und Stalker, sowie der Sourcecode von Half-Life 2 vor dem eigentlichen Release der Titel im Netz aufgetaucht sind, scheint es dieses mal den Online-Shooter Battlefield 2 von Electronic Arts erwischt zu haben.

Dies berichtet zumindest die Fanseite bf-2.de unter Berufung auf eine nicht näher spezifizierte Quelle. Laut dieser Quelle, sei es einigen Fans gelungen, Zugang auf die offiziellen Server von Electronic Arts zu bekommen. Dabei habe man eine Version des Online-Shooters gefunden und diese dann herunter geladen. Aktuell soll die geleakte Version im Internet zum Download veröffentlich worden sein.

Eine offizielle Stellungnahme seitens Electronic Arts ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Ob sich das Gerücht als wahr erweißt, sollte wohl ein Blick in einschlägig bekannte Tauschbörsen oder auf diverse Webseiten klären. Letzterer sowie das Herunterladen der geleakten Version ist jedoch zu Recht illegal. Schließlich ist der Sinn, solch eine unfertige Version zu leaken, auch noch arg fragwürdig. Wird damit im schlimmsten Falle doch die Vorfreude auf den bald erscheinenden Titel deutlich gehemmt oder gar vernichtet.

Xbox – Brandgefahr nicht behoben (Update)

„Dumm gelaufen“ Mehr als diese zwei Worten fallen einem angesichts einer aktuellen Meldung des englischen Magazins The Register nicht ein. Laut dieser Meldung hat der erst kürzlich erfolgte Rückruf des Xbox-Stromkabels (wir berichteten) wohl nicht den gewünschten Erfolg erzielt.

Wir erinnern uns: auf die Gefahr hin, es könnte bei Mircosofts Konsole zu einer internen Überhitzung kommen, die wiederum dazu führen könnte, dass die Konsole dann in Flammen aufgeht, reif der Softwaregigant rund 14 Millionen Stromkabel zurück. Als Austausch dafür bekamen die Kunden ein neues Stromkabel kostenlos zugeschickt. Dieses soll durch eine Sicherung das Überhitzen der Konsole verhindern.

Nun soll jedoch nicht das Stromkabel die Quelle des Problems gewesen sein. Einige Xbox-Modder vertreten die Ansicht, dass das von Microsoft verbaute Foxlink-Netzteil an der Überhitzung schuld sei. Ursache hierfür seien die schwachen Lötpunkte, mit denen der Netzteilstecker an der Platine des Netzteils befestigt ist. Diese könnten leicht brechen und dadurch einen Brand verursachen.

Im Endeffekt wurde das neue Kabel, laut Aussage einiger Modder, also nur dazu führen, dass die Konsole im Gefahrfall ausgeschaltet wird. Das Problem einer Überhitzung jedoch endgültig zu verhindern, sei damit aber noch nicht erfolgt. Damit sich Microsoft dieser Problematik annimmt, starteten zudem einige Modder eine Online-Petition, die momentan über 1600 Einträge verfügt.

Update: Wie golem.de berichtete, bezeichnet Microsoft die Vorwürfe des englischen Magazins The Register als „falsch“. So gebe es keinen Zusammenhang zwischen dem Kabeltausch und den in „seltenen Fällen“ gebrochenen Lötstellen in früheren Versionen der Xbox. Vielmehr seien die gebrochenen Lötstellen am Netzteil alltägliche Abnutzungen bei Entertainment-Produkten und deshalb kein Garantiefall, so Microsoft weiter. Schlussendlich seien alle Xbox-Konsolen so gestaltet, dass ein Lötstellenbruch im Netzteil nicht zu einem Brand führen könne.

Trotz dieses Dementis gehen die Diskussionen munter weiter. So hat der Bericht des englischen Magazins The Register im Forum der Xbox-Fanseite Xbox-Scene Benutzer älterer Xbox-Konsolen auf den Plan gerufen. Diese werfen Microsoft vor, mit dem Austausch des Stromkabels nur das eigentliche Problem kaschieren zu wollen.

MachineHell – Demoversion gestartet

Klassische Arcade-Shooter fristen am PC eher ein Nischendasein und sind wenn, dann nur im Shareware-Bereich zu finden. Einen für Fans durchaus interessanten Shooter haben unsere Kollegen von 4players.de aus dem Netz gefischt. Diesen wollen wir euch jedoch auch nicht vorenthalten, schließlich wiegt die Demoversion von MachineHell nur gut 7 MB.

Solltet ihr die Demoversion dann runter geladen und installiert haben, dürft ihr euch auf die effektreiche und flüssig scrollende 3D-Grafik freuen. Einzige Vorraussetzung dafür ist, dass ihr mindestens über eine CPU mit 500 Mhz, 128 MB RAM, eine 3D-Grafikkarte mit 32 MB Videospeicher, DirectX 8.0 oder höher und Windows ab Version 98 verfügt.

Wenn euch die Demo dabei so viel Spaß gemacht hat, dass ihr nach mehr Arcade-Action dürstet, so könnt ihr die Vollversion auf der offiziellen Homepage für 19,99 USD erwerben. Leider wird dafür eine Kreditkarte benötigt. Paypal als Zahlungsmöglichkeit bietet Entwickler Nuclear Games leider nicht an.

Warez – GBA-Fälscher in Fürth festgenommen

Und wieder eine neue Geschichte aus dem Buch „Verbrechen lohnt sich nicht“. Dieses Mal in den Hauptrollen: die Kripo Fürth, drei junge Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren und eine Menge an gefälschten Gameboy-Advance-Modulen.

Letztere hatten die drei adretten Herren im großen Stil unter das Volk gebracht. Dumm nur, dass sie dabei ihre eigenen Lieferbedingungen nicht mehr einhalten konnten, was schließlich viele verärgerte Kunden zur Folge hatte. Denn diese bekamen ihre Module nicht nur zu spät, sondern auch noch billigen Kopien. Zudem wurden diese Kopien von Testkäufern der jeweiligen betroffenen Firmen auch noch als Plagiat ertappt und so nahm das Unglück für die drei Herren seinen Lauf. Einigen Anzeigen folgten und diese brachten dann die Fürther Kripo in die Höhle der Verbrecher.

Dort angekommen fand die Kripo neben stark belastenden Beiweißmaterial auch noch gleich die drei jungen Herren vor. Letztere wurden festgenommen, alles andere beschlagnahmt. Nun sehen sich die drei Missetäter mit einer möglichen Schadensersatzklage in Höhe von 30.000 Euro konfrontiert. Jedoch scheinen sich noch mehr Personen an dem Verkauf von gefälschten GBA-Modulen bereichert zu haben, denn momentan wird noch weiter nach einigen Mittätern gefahndet.

Alle Angaben dieser Nachricht stützen sich übrigens auf den streng geheimen Bericht unserer Kollegen von mcvgamesmarkt.de.

Eidos – Verkauf in trockenen Tüchern

Vor etwas mehr als einer Woche musste das englische Traditionsunternehmen katastrophale Geschäftszahlen vorlegen. Gleichzeitig kamen Gerüchte auf, nach denen ein Verkauf des Publishers in Kürze erfolgen werde. Nun ist es amtlich: Eidos Interactive geht für gut 71 Mio. Pfund (cirka. 102 Mio. Euro) an die Investmentgesellschaft Elevation Partners LP.

Der Kaufpreis entspricht einem Preis von 50 Pence pro Aktie. Mehr war Eidos Interactive der Investmentgesellschaft, die u.a. aus dem U2-Frontman Bono und dem ehemaligen Electronic Arts-COO John Riccitiell besteht, nicht wert.
Eidos Interactive musste indes zustimmen. Sonst hätte man seine Verbindlichkeiten bei Royal Bank of Scotland nicht tilgen können und somit die Existenz des Publishers gefährdet. Mit dem Kauf durch Elevation Partners LP könnte einer Tilgung dieser Schulden jedoch nichts mehr im Wege stehen.

Was genau Elevation Partners LP mit Eidos Interactive plant, ist momentan noch nicht bekannt. Interessanterweise bot Riccitiello, einer der Mitinvestoren, dem kurz vor einer feindlichen Übernahme durch Electronic Arts stehenden Publisher UbiSoft kürzlich seine finanzielle Unterstützung im Kampf gegen Electronic Arts an. Ob Eidos Interactive hier als Spielball fungieren soll?

Webview – Lesestoff für Leseratten

Heute, ein Tag wie jeder andere … aber arm an Neuigkeiten für euch. Nachdem die meisten unter euch aber gerne lesen, haben wir zumindest ein paar neue Artikel für euch zusammengekarrt (selbstredend völlig ohne Zwang oder Schmiergeld)

Die wohl schlechteste Website im deutschsprachigen Raum, Daddelnews.de, spendiert euch einen Test zu Driv3r. Interessante Fragen und Statements zu den Themen „Warum die PC-Version fast ein Jahr nach der PS2-Version auf den Markt gekommen ist“ oder „was vor einer 40%-Wertung rettet“ werden zwar nicht wirklich ausreichend beantwortet und erklärt, dennoch wird alles daddelnewstypisch seriös durch den Kakao gezogen – ein Klick lohnt sich also.

Fear-It.com haben im Gegensatz zu uns von Vivendi einen Beta-Key spendiert bekommen (Wink mit dem Zaunpfahl) und schon mal ein Special dazu verfasst. Wer also die Rebell-Preview zu F.E.A.R. nach dreimaligem Lesen immer noch nicht kapiert hat, kann sich jetzt auswärtig Lesestoff ausborgen – bis wir unsere Griffel an die Horror-Shooter-Hoffnung 2005 bekommen, dürft ihr ausnahmsweise fremdlesen. Neben einigen Screenshots erwartet euch übrigens auch ein Video zum Spiel.

Über den Marsmännchen…

Lautlos schwebe ich mit dem Spaceshuttle im Erdorbit. Alles ruhig, aber nicht mehr lange! Es wird Zeit für den Wiedereintritt in die Atmosphäre. Theoretisch würde es einen exakten Wiedereintrittskurs geben, damit man auch planmäßig auf der Landebahn landet. Aber wie heißt es so schön: Selbst ist der Mann. Noch ein paar Sekunden und dann geht’s ab Richtung Heimat. Computerboxen auf "Max." gedreht damit man auch einen realistischen Sound erhält und dann mal bequem in den Sessel zurücklehnen. Wo zuvor noch Stille herrschte, bricht jetzt die Hölle los.

Der Wind pfeift als ob ein Düsenjäger neben meinem Zimmer starten würde und ich sehe nichts außer Wolken, Wolken und nochmals Wolken. Schon alleine der Blick auf den Höhenmesser lässt erahnen mit welcher Geschwindigkeit ich dem Boden entgegen rase. Die Höhenmeter purzeln im Hunderstelakkord. Nach einigen Sekunden endlich raus aus dem Wolkenschleier und ich erblicke endlich das Meer. Das Meer? Moment einmal. Theoretisch landen doch Spaceshuttles auf einer Landebahn oder? Jetzt weiß ich auch warum es einen exakt berechneten Wiedereintrittskurs gibt . Aber kein Problem für mich. Mit einer graziösen Wende verringere ich die Höhe und fahre die Landeklappen aus. Die Räder bleiben drin, macht ja wohl keinen Sinn bei einer Notwasserung. Nur noch wenige Sekunden und es gibt einen gewaltigen „Platsch“. 3,2,1……

So ungefähr ist mein aller erster Shuttleflug verlaufen und ich muss sagen: Astronauten haben es nicht leicht! In X-Plane 8 kann man aber nicht nur mit dem Spaceshuttle im All rumgurken sonder man hat auch diverse Flugzeuge zur Auswahl mit denen man sich einmal so richtig austoben kann. Angefangen vom Luftschiff „Hindenburg“ über diverse Jumbos, Fighters und Mars Space Ships ist alles vorhanden.

Um mit einem Flugzeug zu starten bzw. zu landen braucht man auch eine Rollbahn bzw. Flughafen. Da gibt es nicht nur ein paar zu Auswahl sondern gleich alle Flughäfen der Welt. Die meisten davon sind daher auch ziemlich lieblos und detailarm ausgefallen.

Die Steuerung ist sehr realistisch ausgefallen und die Flugzeuge verhalten sich von Typ zu Typ natürlich unterschiedlich. Wenn man also erst einmal die Landung mit einem gewöhnlichen, einmotorigen Flugzeug beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass das bei einem Überschallflugzeug genau so einfach ist. Im Gegenteil man wird zunächst einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schnauze fallen.

Grafikmäßig kann X- Plane 8 gut mit seinen Konkurrenten mithalten. Lediglich der Mangel an Details, im Bezug auf die Landschaft, stört ein wenig. Aber wenn man sich erst einmal in luftiger Höhe befindet interessiert dies sowieso keinem mehr und man genießt den Ausblick.

Ein tolles Feature des Spiels ist der Wechsel zwischen den zwei Planeten Erde und Mars. Entweder man fliegt auf unserem Heimatplaneten oder man erkundet mal den Mars und macht dort eine Spritztour mit den Mars Ships.

X- Plane ist von der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde FAA für die Ausbildung von Linienpiloten zugelassen und ist weltweit der einzige bekannte Flugsimulator für PCs, der aufgrund der Form bzw. der Geometrie eines Fluggerätes Vorhersagen über seine Flugfähigkeit treffen kann. Man kann also in X-Plane 8 eigene Flugzeuge entwerfen und diese auch fliegen. Jedes neue Fluggerät und dessen Geometrie wird gelesen und das Programm berechnet anhand der sogenannten „Blade Element Theory“ sein spezifisches Flugverhalten.

Ein durchaus gelungenes Spiel das aber noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen hat. Die Benutzerfreundlichkeit lässt etwas zu wünschen übrig und X-Plane 8 hat mit einem gewissen sterilen Aussehen zu hadern. Es gibt auch kein allgemeines Hauptmenü um Änderungen vorzunehmen. Man kann Einstellungen nur im Spiel selbst über eine Taskleiste am oberen Bildschirmrand verändern. Für Flugsimulatorfans ist der Kauf von X- Plane 8 aber dennoch kein Reinfall da es eine tolle Alternative zu den anderen Flugsimulatoren ist.

Vietcong – Red Dawn: Kostenlosses Addon

Zwar ist Vietcong schon etwas älter, aber das ist ja noch lange kein Grund die Fans mit neuem Material zu unterstützten.
Daher gibt es eine neues Addon, mit dem Name Vietcong: Red Dawn. Das besondere ist, dass es kostenlos schon ab heute zum Download zur Verfügung steht.

Mit dem Addon wird es als erstes eine neue Coop-Kampagne geben. Für die Mehrspielerfreunde gibt es des weitern noch neue Karten.

Und es kommt noch besser, für alle die lieber alleine spielen oder sich noch nicht zu den „Großen“ trauen können sich mit den mitgelieferten Bots messen oder die neuen Einzespielermissionen in Angriff nehmen.
Zu dem 303MB großem Download kommt ihr über unsen Link.
Wir wünschen viel Spaß in der grünen Hölle!

Dark Age of Camelot – RvR-Missions-System kommt

Während Spieler in Amerika sich schon in die Dungeons der Erweiterung stürzen, fiebern Europäische Spieler weiterhin dem kommenden Add-On Catacombs entgegen. Dort wurde auch schon der neue Patch 1.75 angekündigt, der unter anderem ein neues RvR-Missions-System beinhalten soll.

Nun sollen Einzelspieler, Parties oder das gesamte Reich Aufträge annehmen können, die nur in den Kampfgebieten absolviert werden können. Als Belohnung winken standesgemäß Gold, Erfahrungs- oder Reichspunkte. So will Mythic Entertainment ein wenig mehr Abwechslung in die Reichskämpfe bringen.

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Schüsse durchbrechen die Stille. Kugeln schneiden die Luft, Glas zersplittert rund um mich. Die Farben verschwimmen vor meinen Augen. Die Welt taucht in kaltes Grau. Dumpfe Stimmen dringen an meine Ohren: "Wir haben einen Mann verloren!" Als ich zu Boden gehe wechselt der Gegner seine Position und schießt. Wie bei Matrix durchqueren Projektile langsam die Luft. Quickload und neuer Versuch. Willkommen in der Welt von F.E.A.R.

Im Actionshooter von Monolith (NOLF) schlüpft der Spieler in die Rolle eines Soldaten einer Spezialeinheit, welche den Namen des Spiels trägt: F.E.A.R., was wörtlich "First Encounter Assault and Recon" bedeutet. Die Aufgaben als Mitglied dieser Truppe bestehen aus Infiltrationen von Gebäuden, Vereitelungen von Sprengstoffanschlägen und der von George W. Bush ruhmreich beworbenen Anti-Terror-Bekämpfung. In der Story des Spiels begegnen sie auch einem kleinen Mädchen, das ein Vorbote des Schreckens zu sein scheint und nicht zu fassen ist. Was es mit der Göre auf sich hat, wurde aber noch nicht verraten.

F.E.A.R. bekommen es neben Terroristen und mutierten Monstern auch mit unbekannten
Kreaturen zu tun, die euch den Titel des Spiels näher definieren werden. Nach und nach verschwinden zu allem Überfluss auch noch Teile eurer Einheit, sodass ihr euch später nahezu alleine durchschlagen müsst.

Natürlich setzen die Entwickler auf eine atemberaubende Grafik, die der von Half-Life 2 in keinem Fall nachsteht. In der eigens von Monolith entwickelten Grafikengine, wird man Rag Doll-Effekte, Bump Mapping und natürlich noch andere wunderschöne Features zu Gesicht bekommen. Dabei ist auch noch das herausragende Partikelsystem zu erwähnen, das einen hohen Faktor an Interaktionen mit der Umgebung zulässt. Beispiel gefällig? Der Spieler wirft eine Granate an ein Fenster, dass daraufhin zerspringt und als Folge hunderte von Glassplittern durch die Lüft fliegen lässt.

Als waschechter Ego-Shooter bietet Monolith dem Spieler natürlich auch entsprechende Waffen, wie
Maschinengewehre, Granaten, Raketenwerfer, Schrotflinte, Nailgun, mobile Flaks etc. Mehr als 3 Waffen
plus Granaten wird man jedoch nicht gleichzeitig tragen können. Als Ausgleich dafür wurden jedoch Nahkampfattacken eingebaut. "Du kannst Sprungtritte machen, Rutschangriffe, Drehtritte oder aus der geduckten Haltung agieren", erzählt Entwickler Kevin Stephens in einem Interview. Dafür gibt es außerdem bestimmte Tastenkombinationen. Wenn man vorwärts geht, springt und den Nahkampfknopf drückt, macht man zum Beispiel einen Scherentritt.

Ein weiteres besonderes Feature von F.E.A.R. ist der Slow-Motion-Mode à la Max Payne,
der per gedrückter entsprechender Taste betätigt werden kann. Dabei wird zwar auch der eigene Charakter verlangsamt, die Vorteile sollten aber auf der Hand liegen..

Monolith legt dabei jedoch nicht nur viel Wert auf den Singleplayer- sondern auch auf den Multiplayerpart. Dabei funktioniert sogar der grandiose Zeitlupen-Effekt! Für den Mehrspielermodus existieren sechs verschiedene Modi: Elimination, Deathmatch, Slomo-Deathmatch. Diese gibt es verstädnlicherweise auch in der Teamvariante. Das Slomo-Deatmatch, wovon wahrscheinlich nur die wenigsten etwas gehört haben, funktioniert folgendermaßen: Ein Teammitglied sammelt ein Extra ein, woraufhin sich der Energiebalken füllt. Sobald dieser seine volle Kapazität erreicht, kann ein Teammitglied den Zeitlupenmodus aktivieren, wodurch das gesamte Spielgeschehen verlangsamt wird. Also auch das eigene Team. Beim Gegner ist der Effekt jedoch weitaus stärker, sodass man neben dem Überaschungseffekt auch einen taktischen Vorteil erhält. Wie Kevin Stephens, technischer Direktor von Monolith meint "Man kann schneller zielen, sich schneller bewegen…".

Das Entwicklerteam Monolith, das bereits durch Tron 2.0 und No One Lives Forever 1 & 2 hervorragende Spiele abgeliefert hat, setzt den Releasetermin des Shooters aufs zweite Quartal 2005 an. Bei dieser Qualität ist es jedoch fraglich, ob der Termin eingehalten werden kann. Bis dahin hilft nur hoffen…

Wenn F.E.A.R sich weiterhin so wunderbar entwickelt und keine unerwarteten Probleme autreten, dann steht uns im zweiten Quartal 2005 ein Spiel der Extraklasse ins Haus, dass sich auf keinen Fall hinter dem Genrekönig Half-Life 2 verstecken muss. Für Horror-Fans ist das Spiel wohl die Hoffnung 2005, ein wenig Grusel, eine große Portion Blut und viel Action. Ich freue mich auch schon wie ein kleines Kind auf den Release und hoffe einstweilen auf einen Beta-Key…


Ersteindruck: Sehr Gut

Ghost Recon 2 – Gerüchte über Stopp der PC-Version

Für Fans von Taktikshootern war Ghost Recon vor 4 Jahren (damals noch primär für den PC) ein echter Geheimtipp. Top-Wertungen blieben dem Spiel verwehrt, schlecht waren sie allerdings auch nicht.

Nachdem im letzten Jahr die Konsolen-Versionen des Nachfolgers erschienen (kürzlich wurde übrigens auch die GameCube-Portierung (PS2-gleich) ausgeliefert) war, sollte es bis zur PC-Version eigentlich nicht mehr lange dauern. Nach der Ankündigung, dass diese inhaltlich anders und grafisch besser werden sollte, hörte man jedoch nichts mehr vom Spiel. Mittlerweile ist es auch aus der Releaseliste von UbiSoft verschwunden, dafür steht Ghost Recon 3 dort drinnen. Das soll im Herbst erscheinen, und zwar auch für den PC.

Spekulationen gehen nun in die Richtung, dass der zweite Teil komplett gestoptt wurde und für den PC nicht mehr erscheinen wird. Eventuell wurden die inhaltlichen Änderungen ja auch so gravierend, dass man das Spiel einfach gleich zum dritten Teil gemacht hat, und den jetzt auch wiederum auf die Konsolen portiert. Oder irgendein Praktikant hat bei der Zusammensetzung der Releaseliste geschlampt – man weiß es nicht. Abwarten und Tee trinken…

World of Warcraft – Sprengt die 1,5 Millionen Grenze

Blizzard gab heute bekannt dass ihr Onlinegame World of Warcraft die Grenze von eineinhalb Millionen Spielern durchbrochen hat (mehr als 200.000 allein in Deutschland).

Diesen Erfolg schaffte das Spiel nach Veröffentlichungen in Nordamerika, Europa und Korea, während mit China noch ein großer Onlinemarkt demnächst in Angriff genommen wird.

Als weitere Statistik wurden allein 500.000 Spieler rund um die Welt als gleichzeitig online bekanntgebeben.