Max Payne – Erster Trailer erschienen

Was erwartet man von einem Max Payne-Film? Große Schießereien, einen coolen Hauptdarsteller und vor allem Slomo-Effekte at its best. Der erste Trailer ist nun erschienen und für uns Spielefans ist vor allem wichtig, wie nah ist der Film am Spiel?

Also Schießereien kann man wohl abhaken, davon gibt es mehr als genug im zwei minütigen Video zu sehen. Cooler Hauptdarsteller? Check. Mark Wahlberg sieht dem hageren und gezeichnetem Max schon sehr ähnlich. Coole Slomo-Effekte gibts auch zu sehen. Auch wenn man Herrn Wahlberg einen Abzug in der B-Note geben muss. Das eine Bein hängt bei der Sprung-Schießeinlage doch ein bisschen nach unten. Einzig merkwürdig ist der schwarzgeflügelte Engel am Ende. Entweder ich hab da was verpasst, aber gab es die tatsächlich im Spiel? Naja alles in allem ist Max Payne das was man erwartet hat, jedenfalls im Trailer.

Games Convention – Leipzig kämpft weiter

Dieses Jahre findet die Games Convention das letzte Mal am Geburtsstandort Leipzig statt. 2009 wird die Messe in Köln unter neuem Namen GAMESCom neu aufgelegt. Bei einer Podiumsdiskussion setzte sich Ziehvater Wolfgang Marzin, Messechef Messe Leipzig, für einen jährlichen Standortwechsel ein.

Leipzig, Köln und München sollten sich demnach jedes Jahr mit der Veranstaltung abwechseln. Außerdem könnte das Ausland die GC nicht mehr ernst nehmen. Games Convention hat sich als Marke etabliert und im Ausland würde man nicht verstehen, dass die Messe trotz Wachstum aufgelöst werden soll. BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) Geschäftsführer Olaf Wolters brachte das bereits bekannt Problem in der Infrastruktur der Messe Leipzig. Zu wenig Betten und zu schlechte Verkehrsanbindungen.

Unsere Erfahrungen in Leipzig waren durchweg sehr gut. Natürlich werden wir das letzte Jahr im Osten nochmal gehörig feiern. Natürlich sind wir auch dieses Jahr wieder vor Ort und wenn der ein oder andere Lust auf einen Kaffee oder Bier hat, dann sprecht uns an. Wir sind die komischen Jungs wo Rebell.at auf den Presseausweisen drauf steht.

Return to Castle Wolfenstein 2 – Das Ubersoldat Vol.2

Das wäre ein weiterer Knaller. Nach der großartigen Diablo 3-Ankündigung von Blizzard könnte auf der diesjährigen E³ noch ein Megaspiel angekündigt werden.

Gerüchten zur Folge soll auf der Spielemesse in Kalifornien der Nachfolger des Shooter-Klassikers Return to Castle Wolfenstein angekündigt werden. In einer Pressemitteilung des TV-Senders „Spike TV“ sollen id Software und Raven Software „etwas besonderes“ bereit halten. Schon vor einem Jahr gab es Gerüchte über die Entwicklung von RtCW 2. Damals sprach man von einem weiteren Jahr bis etwas konkretes bekannt würde. Allerdings hoffen wir, dass sich eines nicht bestätigt, nämlich dass der Ego-Shooter vorerst nur für die Xbox 360 erscheinen soll. In diesem Sinne, wir hätten gerne mehr vom Ubersoldat.

Lively – Google’s Antwort auf Second Life

Naja wer’s mag. Second Life war mal ein riesen Phänomen. Spielerisch wohl das allerletzte, aber viele Leute fanden es gut. Ein Modellbuilder mit integrierter Chatfunktion. Nun macht Google etwas ähnliches. Lively heißt das Projekt und das soll jetzt dem Genreprimus Konkurrenz machen.

Ihr erstellt eigentlich nur eure interaktiven Chaträume, mit richtigen Avataren und könnt diese zusätzlich noch mit einfachen Codezeilen, wie schon bei Youtube-Videos, in eure Webseiten oder Blogs integrieren. Das ganze ist ein kleines Browser-Addon. Eigentlich eine gute Idee und es treibt den Chatgedanken in eine neue Dimension. Wie allerdings diese Add-On angenommen wird und was es noch alles für Funktionen zu bieten hat, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Stone Age 2 – Uga, uga, Closed Beta!

Ihr steht auf Knuddeloptik-MMOG’s? Ihr findet Haustiere super und die Steinzeit findet ihr auch cooler als Elfen und Zwerge? Dann haben wir genau das richtige für euch. Stone Age 2 ist eines von den bunten Japano-Manga-Onlinespielen, die derzeit zu Hauf auf den Markt strömen. Allerdings gibt es hier eine Art Pokemon-System. Ihr lasst also selbst trainierte Pets gegen Computergegner, aber auch gegen menschliche Mitspieler antreten.

Außerdem bringt Stone Age 2 ein schon eingebautes Housing-Feature mit. Zwar kann Haus, aber eine eigene Höhle könnt ihr so geschmackvoll einrichten. Derzeit befindet sich die Steinzeitsimulation in der Closed Beta Phase, zu der ihr euch jetzt kostenlos anmelden könnt. Zur Anmeldung geht es direkt über unseren Link.

Vivendi Games – Die Glocken läuten

Nun ist es dann endlich soweit. Die Aktionäre nicken einmal mit dem Kopf und schon ist die größte Hochzeit der Spielebranche abgeschlossen. Vivendi Games und Activision machen ab heute gemeinsame Sache.

Für den gemeinen Fanboy wird sich voerst allerdings nichts ändern. Vivendi hält nun einen Großteil der Activision-Aktien und letzterer wird dafür bei den Spielemarken Blizzard und Sierra mit eingebunden. Eigentlich alles ganz logisch. Wie sich das nun auf lange Zeit auf Spielereihen auswirken wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Allerdings glauben wir nicht, dass es zum Leid der bereits etablierten Serien geschehen wird. Denn auch wenn jetzt ein weiteres Boot im Hafen des französischen Publishers schwimmt, ist das vielleicht sehr belebend für die Spielebranche. Jedenfalls im Bereich der großen Drei.

Achtung Geheimtipp

Für ein gutes Spiel braucht es keine aufwendige Grafikengine oder ein internationales Topteam. Ach, und bevor ichs vergesse, ein großes Budget ist auch nicht notwendig. Was man braucht ist eine gute Idee, viel Liebe und den Willen, diese Idee auch umzusetzten. Glaubt ihr nicht? Weiterlesen! Ja, das ist ein Befehl.

Edna bicht aus ist ein perfektes Beispiel, wie so ein Spiel dann aussehen kann. Um die kleine Edna und ihr Abenteuer aber mögen zu können, sollte man sich in eine Zeit zurück versetzen, in der LucasArts noch gute Adventures und nicht lahme StarWars-Lizenzspielchen gemacht hat. Man nehme am besten die angestaubte Monkey-Island-3-Packung aus dem Regal, lege die CD in sein Laufwerk und fange an zu spielen. Danach ist man garantiert in der richtigen Stimmmung, um Edna bei ihrem Ausbruch zu helfen.

Edna bricht aus orientiert sich schamlos an alten LucasArts-Klassikern. Der Grafikstil mit seinen groben Cartoon-Zeichnungen, der übertrieben bunten Farbwahl, den ulkig gezeichneten Charakteren. Das alles passt perfekt zur Kulisse des Spiels.

Edna ist in einem Irrenhaus gefangen. Warum, das weiß der Spieler zu Anfang nicht so genau. Doch schon nach relativ kurzer Zeit ist klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Edna versetzt sich innerhalb der ersten halben Stunde mit Hilfe ihres Stoffhasen Harvey in die Vergangenheit zurück. Schon hier deutet sich der Konflikt des Spiels an. Edna wurde nicht etwa in die Anstalt eingewiesen, weil sie psychisch krank ist, sondern eher um eine schrekliche Verschwörung zu vertuschen.

Das ist und bleibt aber auch das einzig mysteriöse und schreckhafte bei Ednas Weg in die Freiheit. Der weitere Spielverlauf ist von erfrischend sonderbaren und ulkigen Begegnungen und Rätsel geradewegs überhäuft. Da gibt es einen alten Professor, der Angst vor möglichen Dinosaurier-Attacken hat oder den Alu-Man, der versucht mithilfe eines Kleiderbügels außerirdische Schwingungen zu erfassen.

Das Aufgebot an Sonderbarkeiten kann kaum größer sein und alles passt so perfekt in das Klischeebild einer Irrenanstalt, dass es eine bessere Karikatur davon in einem PC-Spiel selten gegeben hat.

Natürlich spielt man Edna dabei immer mit einem leicht schlechten Gewissen. Irgendwo im Hinterkopf sitzt nunmal diese kleine, fast unhörbare Besserwisser-Stimme, die den Spieler daran zweifeln lässt, wie lustig ein Irrenhaus gerade für seine Insassen sein mag.

Diese Stimme verstummt aber schon bald. Ednas Weg nach Draußen ist einfach zu sehr mit abstrus lustigen Rätsel und Anspielungen auf Genre-Klassikern vollgeplfastert, das auch die ein oder andere Logiklücke gerne in Kauf genommen wird.

Es ist genau diese Atmosphäre, dieser leichte Gaga-Tatsch, der das Spiel interessant gestaltet. Passend zur mal ruhig dahinplätschernden, mal mysteriös dröhnenden Musik bahnt ihr euch gemeinsam mit Edna druch dieses Irrenhaus. Von Einem zum Anderen unkonventionellen Rätsel hangelt ihr euch dabei. Gleich zu Beginn öffnet ihr mit einem abgebrochenen Zehennagel den Luftungsschacht eurer Zelle. Später im Spiel müsst ihr dem Aluman einen Kleiderbügel abschwatzen, um mit dem Wäsche-Lift (!) zu fahren.

Wer solche Rätsel logisch findet und den Humor alter LucasArts-Klassiker mag, der wird mit Edna bricht aus jede Menge Spaß haben. Defizite in der Steuerung, sowie kleine Logiklücken und die kleine fiese Stimme im Kopf sollte man dabei übrigens ignorieren können.

P.S.: Der lächerliche Amstetten-Vergleich der Boulevard-Zeitung Heute zeigt mir leider, wie wenig PC- und Videospiele selbst heute noch verstanden werden.

PC-Version? Nein danke!

Ich kann mich noch an früher erinnern: Da konnte der Kauf eines Fußballspiels der Fifa-Serie immerhin noch damit begründet werden, dass es ja eh nichts Vernünftiges von der Konkurrenz gibt. Das hat sich nun seit mehreren Jahren geändert, denn unbestritten spielt Pro Evolution Soccer in einer ganz anderen Liga.

Immerhin: Die Next-Gen-Variante von Fifa spielt sich deutlich besser als die PS2- und PC-Version- und sieht auch noch hervorragend aus. Doch warum man Computerspieler nun schon seit zwei Jahren mit frechen Direktportierungen von der PS2 abspeist, ist langsam nicht mehr feierlich. Selbst Konami hat mit Pro Evolution Soccer 2008 gezeigt, dass man zeitgemäße Optik mit toller Spielbarkeit verbinden kann. Fifa bietet auf dem PC leider nichts von beiden.

Mieseste Bewertungen hat man inzwischen sicher und augenscheinlich ist man noch nicht einmal gewillt, etwas dagegen zu unternehmen. Auch der neueste Teil der PC-Version entsteht im selben Entwicklerhaus wie die PS2-Version. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die Spielermodelle wesentlich hübscher, als in den Vorgängern aussehen, nur um im nächsten Moment festzustellen, dass die inakzeptable Pappkulisse geblieben ist.

Außerdem ist anzunehmen, dass die Spielmechanik immer noch der, der PS2-Version gleicht und deshalb möchte ich nicht von Fortschritt sprechen. Es ist einfach unglaublich, wie man hier die PC-Gemeinschaft hängen lässt. Scheinbar vergisst man, dass die Serie auf dem Heimcomputer ihre Anfänge hatte. Die Next-Gen-Versionen für Xbox 360 und PS3 gehen in die richtige Richtung. Besonders optisch wird da ein ganz tolles Bild abgeliefert. Was allerdings in den letzten Jahren an blutleeren Fortsetzungen für den PC veröffentlicht wurden, das überschreitet in meinen Augen die Grenzen von Gut und Böse!

Ich verlange schlichtweg, dass man sich an seine Wurzeln erinnert und im nächsten Jahr auch uns PC-Usern ein technisch und spielerisch zumindest vernünftiges Spielerlebnis präsentiert. Fifa 09 hab ich für mich nämlich schon abgehakt!

Eledees – Umsetzung für den DS bestätigt

Die putzigen Eledees kehren nach ihrem erfolgreichen Auftritt auf der Wii auf den Nintendo DS zurück. Das nun angekündigte Spiel soll ein direktes Sequel des Vorgängers auf der Wii sein.

Im Spiel werden die Charaktere Kai und Zero durch einen magischen Bus, ähnlich wie bei „Zurück in die Zukunft“, in eine Paralelwelt versetzt und müssen mit Hilfe der Eledees einen Rückweg finden.

Das Spiel wird Wi-Fi Unterstützung für Spieler-gegen-Spieler Duelle haben und im Winter diesen Jahres erscheinen.

Microsoft – Schlag ins Gesicht für PC-Spieler

Das ist natürlich der Knaller: In einem aktuellen Interview mit Gamesindustry.biz verrät Peter Zetterberg von den Microsoft Game Studios, dass man den Fokus in Zukunft auf Spiele für die hauseigene Xbox 360 lege.

Man möchte die Verkäufe der Konsole speziell in Europa ankurbeln und lässt daher die PC-Spieler, die vermutlich gerade ihr neues Windows Vista gekauft haben, im Regen stehen.

Das ist doch völlig Paradox! Auf der einen Seite wirbt Microsoft für ihr eigenes Betriebssystem mit Schlagwörtern wie DirectX 10, ist dann aber scheinbar selber so sehr davon überzeugt (Achtung Ironie), dass das hauseigene Entwicklerstudio lieber für die Konsole entwickeln soll.

Danke Microsoft, für diesen Faustschlag ins Gesicht!

Kommentar ‚Pro Farbe‘

Raunzen, meckern, weinen. Ach du meine Güte, was kotzen mich die ganzen Fanboys an. Es vergingen keine drei Sekunden nach der Diablo 3-Ankündigung (die übrigens so geil war, dass die Besucherzahlen von Rebell.at tatsächlich für 2-3 Tage um 100% stiegen), da hatten die ersten Dorks schon was zu meckern. "Zu viel Farbe!", wurde gefaucht, "Zu wenig düster!".

Dabei scheint es völlig egal zu sein, dass Blizzard in der Zeit meines Lebens grafisch (und insgesamt) noch nie irgendwas verbockt hat. Diablo sah gut aus, Starcraft sah gut aus, Diablo 2 sah gut aus, Warcraft 3 sah gut aus, World of Warcraft sah gut aus, die Eindrücke von Starcraft 2 sehen gut aus und Diablo 3 sieht genau so aus, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Alles davon war und ist auf seine ganz eigene Art richtig. Nicht High-End, sondern künstlisch zusammenpassend. Nicht hardwarefressend, sondern einfach genießbar. Nicht Silikon-Titten, sondern wahre Schönheit. Blizzard ist die Firma, die es anscheinend schafft aus egal wie ältlicher Technik und egal welchen Farben immer ein stimmiges, atmosphärisches Gesamtbild zu zaubern.

Es ist so typisch für die Spiele-Freakszene, dass sie beim ersten Anzeichen von "Anders-als-gewohnt-Artigkeit" schon Panik-Petitionen startet. Wessen Farbpalette mehr als Dunkelgrau, Schwarz und Gackerlgrün zu bieten hat ist der werten Fangemeinde anscheinend nicht cool genug – nicht realistisch genug – nicht ideenlos genug. Wenn sich dann ein Spiel anschickt, nicht der Farblosigkeits-Konformität zu entsprechen, schreit die halbe Spielerwelt auf und macht sich in die Hosen.

Von mir aus mag die Vereinigung der Freiwilligen Farbenblinden aufschreien, ich schenke Blizzard einfach ein wenig Vertrauen. Niemand hat es mehr verdient.

Chrono Trigger DS – Der Countdown läuft

Wer kann sich noch an Chrono Trigger erinnern? In Fachkreisen gilt das RPG von Square bis heute als eines der Besten für den SNES. Nun hat Square Enix eine Teaserpage veröffentlicht, auf dem ein Uhrwerk beständig tickt.

Der Pfad der Seite /ctds/. Von daher liegt die Vermutung natürlich nahe, dass man in naher Zukunft auch das Spiel runderneuert auf den DS antreffen wird.

Das Original schaffte es leider nie nach Europa – hoffentlich wird das bei dem Remake anders.

Sobald es dazu nähere Neuigkeiten gibt, reiche ich das nochmal nach.

Hölle, Hölle, Hölle

Ein dreifaches Höllelujah: Der dritte Teil von Blizzard´s Rollenspielmeisterwerk ist nach gefühlten 3524 Gerüchten endlich auch offiziell in der Mache. Neben einem gewohnt schicken Rendertrailer gab es satte 20 Minuten Gameplayvideo und einige Informationen zum Spiel, direkt von der hauseigenen Worldwide Invitational 2008 Messe in Paris.

Diablo 3 wird 20 Jahre nach seinem Vorgänger stattfinden. Nachdem die Bewohner der Welt Sanktuario eigentlich erstmal genug vom Höllengaunerpack Baal, Mephisto und Diablo haben, kündigt ein Komet die Ankunft einer neuen Hölleninvasion an. Da man den neuen Bösewichten nur höchst ungern ohne heldenhafte Unterstützung gegenübertreten möchte, kommen wir ins Spiel und versuchen uns an einer erneuten Weltrettung.

Der erste Gameplaytrailer zeigt bereits den altbekannten Barbaren und die neue Klasse, den Hexendoktor, der dem Necromancer verblüffend ähnelt. Die fünf "alten" Klassen aus Diablo 2 werden allesamt vertreten sein. Direkt an den ersten Szenen merkt man: Blizzard möchte im Kern den alten Weg weitergehen. Temporeiche Hack&Slay-Schlachten mit unmengen von Loot und Gold auf dem Boden sollten also ihre Forstetzung finden und werden durch eine komplette Überarbeitung der Klassen, bessere Individualisierungsmöglichkeiten und der neuen Grafikengine ergänzt werden.

Diese macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Butterweiche Charakteranimationen gepaart mit hübschen Texturen und dieser speziellen düsteren Diablo-Atmosphäre geben bislang ein tolles Bild ab. Auch die eingesetzte Havok-Physikengine macht sich schon im Trailer bemerkbar.

Erstmals dürfen wir Umgebungsgegenstände wie Regale, Tische oder Gegner durch die Luft schleudern und physisch korrekt aufprallen lassen. Wenn es passt, lassen wir über den Gegnern einfach Wände zusammenkrachen.

Die altbekannte isometrische Kameraperspektive ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Das Interface erscheint sehr minimalistisch und kompakt. Nur per Maus allein soll das Spiel steuerbar sein. Die Lebens- und Manaanzeige erinnert dabei stark an die des Vorgängers. Die Spielwelt generell soll nun insgesamt lebendiger werden. Kleinere Events und viele Sidequests werden für Abwechslung im Abenteureralltag sorgen.

Insgesamt konnte zwar niemand mehr wirklich überrascht über die Ankündigung von Diablo 3 sein, aber trotzdem ist die Freude und Euphorie groß. Vielleicht gerade wegen der strikten Linie, die Blizzard verfolgt. Diablo bleibt trotz 3D- und Physikengine eben immer noch Diablo und das gefällt den Fans, die nach all den Gerüchten schon fast mit einem Online-Rollenspiel gerechnet haben. Spannend bleibt nun, wie die anderen Charaktere und der Online-Modus aussehen.

Aber mal ehrlich: Wir haben es hier immerhin mit Blizzard zu tun. Ich bin tiefenentspannt und völlig sicher, dass uns kein anderes Entwicklerteam ein solch packendes Rollenspiel wie Blizzard präsentieren könnte. Diablo 3 wird mit höchster Warscheinlichkeit ein hervorragendes Spiel. Nun wird es spannend zu sehen, ob es selbst seinen Vorgänger überflügeln kann. Das werden wir nach Entwickleraussage leider erst in ein bis anderthalb Jahren selbst nachprüfen können.