Dofus – Rebell verlost Abos und Tierbegleiter

Rebell.at verlost in Zusammenarbeit mit Ankama Games drei Pakete zum MMORPG Dofus. Alles was ihr dafür tun müsst ist, die aktuelle Level-Cap des Spiels herauszufinden und die Antwort bis nächsten Mittwoch 13:00 an die folgende E-Mail-Adresse zu senden:

DAS GEWINNSPIEL IST BEENDET

Hier unsere Preise im Detail:

  • Preis 1: Ein 6 monatiges DOFUS-Abo + 1 Tofu Plüschtier
  • Preis 2: Ein 3 monatiges DOFUS-Abo + 1 weiße Mauzmiez
  • Preis 3: Ein 1 monatiges DOFUS-Abo + 1 schwarze Maunzmiez
  • Mit dem Abo bekommt ihr außerdem Lotterie-Jetons, um hilfreiche Gegenstände im Spiel zu gewinnen, sowie einen Tierbegleiter (Vertrauten).

    Sony – Sieht die Welt durch eine rosarote Brille

    Sony überraschte in den letzten Monaten immer mal wieder mit merkwürdigen Aussagen über ihre schwächelnden Konsolensysteme PS3 und PSP. Im Interview mit MCVUK erzählte SCEE-Präsident David Reeves, dass man mit sehr viel Zuversicht auf die Ergebnisse reagiere, die die PSP in den letzten Monaten erzielen konnte.

    Auf die Frage hin, ob die PSP im Schatten des Nintendo DS stehe, antwortet er: „Ja, ich glaube, diese Auffassung gibt es, aber ich glaube auch, dass man das Lachen in unseren Gesichtern sehen kann, wenn wir darüber sprechen, was wir zu diesem Preis anbieten und welche Spiele erhältlich sind. Wir sind sehr, sehr glücklich und fühlen uns wohl angesichts unseres PSP-Geschäftsbereichs“.

    Ich frage mich allerdings, wie man noch ein lachendes Gesicht bewahren kann und gleichzeitig beobachtet, wie sich das Konkurrenzprodukt Nintendo DS quasi allerorts wesentlich besser verkauft.

    Deus Ex 3 – Demnächst viele Infos?

    Wenn am 9. Oktober die zweihundertste Ausgabe der PC Zone erscheint, dann dürfte die laaange Funkstille um den dritten Teil von Deus Ex wohl endlich gebrochen sein. Ein abfotographiertes Plakat zur Jubiläumsausgabe, das ankündet „die Verschwörung ist enthüllt“ ist in einigen Internetforen aufgetaucht.

    Klingt für mich glaubwürdig. Ob wir im Internet eventuell schon vorher etwas erfahren, wird abzuwarten sein. Ebenso wie, ob Deus Ex 3 wieder an die Klasse des ersten Teils anschließen kann.

    Wakfu – Exklusive Screenshots bei Rebell

    Das neuste Werk der Dofus-Macher von Ankama Games heißt Wakfu und ist abermals ein MMORPG in einer 2D-Isoperspektive.

    Wir haben für euch exklsuive Screenshots ergattert, die ihr in unserer ausführlichen Preview bestaunen könnt (Link unter der Meldung). Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon hier:

    Demnächst haben wir auch noch ein Gewinnspiel und ein kurzes Update-Preview zu Dofus im Angebot.

    GC08: Noch mehr komische Namen

    Wenn Franzosen Spielen asiatische Namen geben, kann es sich hierbei nur um Ankama Games handeln. Wakfu heißt das neue Werk. Doch nur das Spiel allein reicht den Franzosen diesmal nicht, hinter dem Programm steht noch eine TV-Serie, Blogs, ein Magazin, Mangas, ein Videospiel und und und…

    Der Oger Ogrest hat es tatsächlich geschafft. Keiner der bisherigen Spieler aus Dofus (welches eine Überarbeitung bekommt, hierzu mehr in der kommenden Kurzpreview Zusammenfassung) hat dieses Ziel erreicht. Die sechs Eier zu finden und damit die Gunst der Götter zu bekommen. Ogrest, angetrieben von der Liebe zu einer Frau, reist durch die ganze Welt, bricht einige Knochen und kommt mit den Eiweißbombern zurück zu seiner Geliebten. Diese macht sich aus dem Staub und Ogrest bleibt verlassen zurück. Seine Tränen überfluten das Land und neue Inseln entstehen. 1000 Jahre nach den Geschehnissen von Dofus setzt Wakfu an. Das Spielprinzip ist allgemein das gleiche wie beim Vorgänger, allerdings setzen die Franzosen jetzt auf noch mehr Interaktivität. 25000 Spieler sollen pro Server zusammenspielen können. Warum so viele? Weil die ganze Welt von Spielern regiert werden soll. So gibt es ein richtiges politisches System, indem Spieler auch um die Gunst hoher Ämter antreten können. Jeder Spieler in der Welt trägt zu der Entwicklung bei. Gibt es zu viele Tiere, müssen diese kontrolliert getötet werden. Zu wenig Flora, dann sollte die Holzverarbeitung aufhören und mit einer Aufforstung begonnen werden. Und so weiter und so fort. Natürlich kann immer noch jeder machen was er will, aber hier wurde uns versichert, dass es Möglichkeiten für Bestrafungen gibt. Ob ihr aber trotzdem eine Karriere als Bösewicht anstrebt bleibt ganz bei euch.

    Um eine stetige Entwicklung sicher zu können, haben alle Tiere und Monster eigene KI’s bekommen. Sie laufen jetzt selbständig durch die ganze Welt und machen eben genau das gleiche wie die Spieler. Sie versuchen zu überleben und sich ihr eigenes Ökosystem aufzubauen. Alle Aktionen sollten mit Bedacht durchgeführt werden und so wird gerade die Position des Gourverneurs essentiell wichtig sein. Er hat Überblick über alle Entwicklungen in der Welt. Wieviel Holz, Tiere, Pflanzen, Essen, etc. vorhanden sind und kann demnach entscheiden, was die Bewohner als nächstes tun sollen. Wie genau es dann ablaufen wird, konnte uns noch nicht ganz genau gesagt werden. Es wurde uns aber versichert, dass es Benachrichtigungen im Spiel geben wird.

    Beim Kampfsystem wird nichts verändert werden. Warum auch? Gerade hier hebt man sich von der Konkurrenz ab und rundenbasierte Kämpfe können genau so viel Reiz und Spannung haben, wie Echtzeitgefechte.

    Gerade dieses Zusammenspiel von Spielern ist ein Novum im MMORPG-Genre. Klar gab es schon andere Vertreter dieser Art, allerdings soll laut Angaben des Entwicklers die Welt völlig ohne NPC’s auskommen. Wie genau das aussehen wird, hängt mit Sicherheit vor allem von der Spielerzahl ab. Denn eine eigenständige Welt mit nur 1000 Spielern kann sich wohl niemand vorstellen. Wie genau der Serverstart aussehen wird, wird erst noch bekannt.

    Wie bereits angesprochen geht Wakfu einen neuen, multimedialen Weg. Eine TV-Serie, die man sich bereits online, leider nur auf französisch, ansehen kann, gibt es schon. Der Start im französischen Fernsehen ist schon beschlossen. Klingt jetzt nicht interessant? Naja, da ist so eine Sache. Es wird Vorkommnisse in der Fernsehserie geben, die sich direkt auf Implementierungen im Spiel auswirken. Wird also ein neues Monster vorgestellt, so wird es bereits am Tag danach ins Spiel einfließen. Auch neue Rezepte oder andere Sachen sind laut Ankama vorstellbar. Und das klingt schon wieder sehr cool. Dazu kommen noch Mangas, Kartenspiele, Videospiele, Magazine… ob das alles nicht ein bisschen viel wird, wird sich noch zeigen. Der Ansatz ist nicht verkehrt.

    Dofus hatte einen schweren Start in Deutschland. In Frankreich ist das Flashgame richtig populär. Ob Wakfu daran etwas ändern kann, wird sich noch zeigen. Die Ideen der Franzosen sind auf jeden Fall sehr interessant. Wir hoffen einfach mal, dass sich das Konzept, gerade mit den 25.000 Spielern pro Server, gut entwickelt und es endlich eine von Spielern regierte Welt gibt. Wir sind gespannt.

    Mount & Blade – Fertigstellung vermeldet

    Nach ewig langer Entwicklungs- und Betaphase nähert sich Action-Rollenspiel Mount & Blade der Fertigstellung. Spieler durften bereits in der Beta-Phase an der Entwicklung teilhaben und sich den Titel quasi im Voraus kaufen.

    Nun werden all diejenigen die Vollversion auf ihren Beta-Account draufbekommen und ab dem 19. September hoch zu Ross oder zu Fuß die mittelalterliche Welt durchstreifen. Alle sonstig Interessierten sollten sich unsere Preview zu dem Titel durchlesen.

    Kein Dungeon Siege im Weltraum

    Chris Taylor ist ein Name, der noch für etwas steht. Er war der geniale Kopf hinter beiden Dungeon Siege-Teilen, die mich sehr gefesselt haben und er zeigt sich nun auch für den neuen Titel von Gas Powered Games verantwortlich, welches sich Space Siege nennt. Das hört sich doch auf den ersten Blick sehr nach einem Dungeon Siege im Weltraum an. Erst nach zweitem Hinsehen erkennt man, worum es sich hierbei wirklich handelt: Einen unkomplizierten Space-Shooter mit rar gesähten RPG-Elementen.

    Es fängt alles mit einem hübschen Renderintro an, in dem kurz die recht austauschbare Story umrissen wird: Die Menschheit, auf der Suche nach neuen Welten, wird von einer außerirdischen Rasse überrascht. Wie sowas halt oft ist, wollen diese Außerirdischen nichts Gutes. Es entbrennt ein erbitterter Kampf, den die Menschen verlieren. Nur wenige überleben. Wir sind mittendrin. Gestatten: Seth Walker, Robotikspezialist auf einem großen Raumschiff, in dem wir fortan die restlichen 7-10 Stunden Spielzeit bestreiten.

    Auf den ersten Blick sieht Space Siege wie ein typisches Iso-Rollenspiel Marke Dungeon Siege aus. Doch schon nach kurzer Spielzeit merken wir, dass die RPG-Elemente im Spiel eigentlich eher Alibifunktion haben. Der Action-Teil steht ganz klar im Vordergrund. Deshalb verstehe ich überhaupt nicht, warum die Entwickler nicht einfach das bewährte WASD-Prinzip einsetzen. Stattdessen dürfen wir uns mit Mausklicks und Tastatur durch das Raumschiff bewegen und das auf sehr unintuitive Weise. Beispielsweise können wir nur Schießen oder Laufen – beides gleichzeitig ist nicht möglich.

    Wenn wir dem gegnerischen Schusshagel entgehen wollen, hilft meist nur der Druck auf die Taste E, denn damit führt man einen Hechtsprung in Schussrichtung aus. Da man im Gefecht aber meist auf die Gegner schießt und ergo auf sie gerichtet ist, kommt es leider häufig vor, dass unser Ausweichversuch mitten in der Gegnerhorde landet. Auch die in Rollenspielen üblicherweise vorhandene Entscheidungsfreiheit gibt es in Space Siege nicht. Die Aufträge und Levels sind sehr linear gehalten, die immergleichen Raumschiffgänge laden weder zum Verweilen, noch zum Erkunden ein. Prinzipiell verbringen wir eben die ganze Zeit damit, jeden Gegner, der nicht bei drei in der Notkapsel ist, wegzuballern.

    Ein Inventar oder Levelaufstiege gibt es im Übrigen auch nicht. Tote Gegner lassen lediglich Upgrade-Teile fallen, mit denen wir Medipacks oder Dronen herstellen- und unsere Waffen aufbessern können. Die vielgepriesenen Cyborg-Implantate, mit denen wir uns von unserer Menschlichkeit verabschieden, finden wir zu festgelegter Zeit auf Nebenmissionen. Letztlich sind die dadurch hervorgerufenen Veränderungen aber marginär und nicht sonderlich spannend.

    Damit doch noch so etwas wie Rollenspiel in Space Siege stattfindet, gibt es zwei Skill Trees. Nach jeder abgeschlossenen Hauptmission dürfen wir je zwei Punkte in höhere Critrates, Spezialangriffe oder Drohnen investieren. Während sich höhere Angriffskraft oder Critrates kaum auf das Spielgeschehen auswirken, machen die Spezialangriffe tatsächlich Laune und motivieren dazu, sich neue Skillpunkte zu ergattern.

    Damit wir nicht gänzlich alleine durch das gruselige Raumschiff wandern müssen, wird uns ein Kampfroboter namens HR-V an die Seite gestellt. Dieser unterliegt unserem Befehl und hilft uns tatkräftig in jeder Schlacht. Unseren Blechkammerad dürfen wir ebenso wie uns kräftig aufrüsten und verbessern. Seine Wegfindung funktioniert erstaunlich gut und so fand er selbst durch komplizierte Labyrinthe zur nächsten Schlacht.

    Prinzipiell dachte ich mir die ganze Zeit, dass Space Siege zwei Dinge im Wesentlichen falsch gemacht hat: Es wurde von Chris Taylor entwickelt und es heißt Space Siege, was nunmal sehr an Dungeon Siege erinnert und eine gewisse Erwartungshaltung hervorruft. Wenn das Spiel als Shadowgrounds: Lost in Space geheißen hätte, wäre der Titel bei vielen Spielern sicherlich besser angekommen, da man weder iiefe Story noch großes Rollenspiel-Brimborium erwartet hätte. Denn unterm Strich bekommt man einen Iso-Shooter im Weltraum, der sogar recht schick aussieht. Die Umgebungen wurden stimmungsvoll ausgeleuchtet, die Aliengegner sind abwechslungsreich gestaltet und viele Objekte in der Umgebung sind zerstörbar. Sogar die Sprachausgabe wurde recht gut eingedeutscht und Zwischensequenzen lockern den Alltag etwas auf.

    Kurzum: Die von den Entwicklern selbst geschürte Erwartungshaltung kann in nicht erfüllt werden. Dazu kommt das Rollenspiel in Space Siege einfach viel zu kurz, die immer gleichen, sehr linearen Raumschiffgänge nerven nach kurzer Zeit erheblich und die Story hätte von drittklassigen Groschenroman-Autoren spannender verfasst werden können.

    Es bleibt ein ordentlicher Sci-Fi-Shooter im Stile von Shadowground zurück, der tatsächlich eher Casual-Gamer als Freunde gediegener Rollenspiele gefallen sollte. Falls euch Shadowgrounds und Iso-Shooter im Allgemeinen allerdings gefallen und ihr keine all zu großen Erwartungen an den Titel stellt, könnt ihr aber durchaus euren Spaß damit haben.

    Gauntlet DS – Kommt im Oktober

    Rollenspieler aufgepasst: Der Hack and Slay-Klassiker Gauntlet bekommt eine Frischzellenkur und wird bereits in diesem Oktober für den Nintendo DS veröffentlicht. Dabei wählt man weiterhin zwischen den vier klassischen Charakteren: Elf, Krieger, Zauberer und Walküre.

    Die Grafik und das Gameplay werden laut Eidos kräftig überarbeitet und auch ein Vier-Spieler Coop-Modus wird mit dabei sein. Dabei darf man mit bis zu drei Mitspielern das Hauptspiel durchspielen und per eingebautem Mikrofon kommunizieren. Die klassischen Deathmatch oder Team-Deathmatch Modi werden natürlich auch enthalten sein.

    Eidos selbst sagt dazu: „With Gauntlet we’ve revitalised all of the action and fun of the original 1980s arcade classic, whilst updating the visuals and gameplay for today’s DS gamer,“ said Ray Livingston, Brand Manager at Eidos. „With four-player Wi-Fi cooperative mode, one of the most memorable multiplayer gaming experiences of all time is back with a bang.“

    Diablo 3 – Statement zur Farbdiskussion

    Ich muss schon sagen, ich war nicht nur überrascht, sondern fast erbost, als Fans von Kellern und Friedhöfen eine abstruse Farbdiskussion über Diablo 3 vom Zaun brachen. Dabei ging es hauptsächlich darum, das den angesprochenen Leuten die bisher gezeigten Szenen des Spiels einfach nicht düster genig seien.

    Ich persönlich war hingegen erneut von Blizzard begeistert und fand die Screenshots und Trailer höchst stimmungsvoll. In einem kürzlich veröffentlichten Blizzard-Podcast meldet sich nun Jay Wilson zu diesem Thema zu Wort:

    „Und wir haben uns ganz bewusst bemüht, darauf zu achten, dass die Farbgebung dunkler und dunkler wird – wir wollen nämlich unter anderem die Geschichte einer bevorstehenden Apokalypse erzählen, und das funktioniert am besten, wenn es kontrastreich zugeht, du weißt schon, wenn sich die Lage konstant verschlimmert in Akt zwei, drei und vier … vielmehr bedeutet das, dass man Umgebungen zu Gesicht bekommen wird, die von der Farbgestaltung her noch um einiges bedrohlicher wirken, als alles was wir bisher gezeigt haben.“

    Man muss sich also keine Sorgen machen: Auch die Freunde düsterer Farbgebungen werden noch auf ihre Kosten kommen. Und das Diablo 3 kein kunterbuntes Kinderspektakel werden wird, war doch ohnehin schon klar.

    GC08: Pssst… Fantastisch schön!

    Wie fühlt man sich als schlechtester Clown der Welt? Aber vor allem wie fühlt man sich als schlechtester Clown der Welt, der die Welt auf dem Gewissen haben soll? So geht es Sadwick, dem Helden aus Daedalic’s neustem Adventure The Whispered World. Eines Tages bekommt Sadwick fiese Alpträume, die ihm prophezeien, dass die Welt wegen ihm untergehen wird. Auch Schana, die Traumdeuterin, bestätigt ihm das schwere Schicksal. Mit bedrückter Miene macht sich der kleine Junge im kaputten Clownskostüm auf die Welt zu retten.

    Die Jungs von Daedalic haben bereits bewiesen (Edna und Ankh), dass sie etwas von Adventuren verstehen. Auf Publisher- und Entwicklerseite. The Whispered World ist ein klassicher Point&Click Vertreter des Genres. Der kleine Möchtegern – oder auch ungern – Clown muss durch allerlei Rätsel versuchen die Fantasywelt vor dem Untergang zu bewahren. An seiner Seite sein immergrinsendes Haustier Spot. Und mit immergrinsend, meine wir auch immergrinsend. Selten gab es einen solch treudoofen Begleiter, wie die grüne Raupe an Sadwicks Seite. Der schleimige Gefährte ist allerdings nicht nur zum Lachen, sondern auch für viele Rätsel sehr brauchbar. So kann er sich im Laufe des Spiels auf Knopfdruck in fünf verschiedene Formen verwandeln. Diese müssen allerdings erst einmal gefunden werden. Schmeißt man Spot zu Beginn in den Waschbottich, so erhält er die Kugelform. Wenn man diese Gimmick verpasst, soll man laut Daedalic an der passenden Stelle, sanft dort zurück gebracht werden. Essentiell wichtig sind nämlich alle Formen, die Spot im Laufe lernt. So wird es außerdem eine Passage im Spiel geben, wo die beiden Freunde von einander getrennt sind. Hier ist Spot auf sich allein gestellt und muss durch einen Parcours alle seine Formen benutzen.

    Die Rätsel, die wir bisher sahen, waren nach dem normalen Adventure Schema gestrickt. Da sich das Adventure aber noch in einer relativ frühen Version zur Verfügung stand, sind wir uns sicher, dass hier noch ein bisschen nachgearbeitet wird. So brauchen wir den Feuerspot um eine Höhle von Spinnennetzen zu befreien. In einer späteren Stadt gilt es eine schlafende Frau zu wecken. Was genau Sadwick von der Frau will, bleibt hier aber vorerst verschwiegen. Auch egal. Denn wie bekommt man eine schlafende Frau aus ihrem Haus? In The Whispered World wird man dezent auf alles hingewiesen, was man nicht tun sollte um die Person aufzuwecken. Denn das würde ihr mit Sicherheit gar nicht gefallen. Gesagt getan. Alles was wir nicht tun sollen, tun wir natürlich. Das Schreihorn, die Schmiede, alles was die Frau nicht leiden kann und ihren Schönheitsschlaf stört hilft uns dabei an ihre Informationen heran zukommen.

    Hier kommt auch die fantastische, handgezeichnete Grafik zum Vorschein. Am Anfang noch schläft die komplette Stadt. Nach und nach entzünden sich Lichter und man sieht mehr und mehr Leute, je mehr Lärm wir anrichten. Alles in allem gehört The Whispered World zu dem besten was wir in der letzten Zeit gesehen haben. Die Hintergründe sind so wunderschön gezeichnet, dass man gar nicht mehr weg schauen will. Verschiedene Ebenen, die gerade beim Paramapscrolling (Verschiedene Ebenen, wie Vorder- und Hintergrund, bewegen sich unterschiedlich schnell beim links und rechts scrollen) besonders zum Vorschein kommen. Der Stil der Welt kann in Richtung Anime angesiedelt werden Die Personen sind wiederum eher westlich gehalten. Die Mischung aus beidem macht aber gerade die Schönheit des Spiels aus. Der zwar dauerhaft traurige Sadwick in braun und grau ist trotz der Farblosigkeit süß (Frauen bestätigten diese Aussage). Spot ist einfach nur der Knaller. Die grüne Raupe mit dem total dämlichen Blick sieht zum Totlachen aus. Egal was Sadwick auch immer mit ihm anstellt, Spot guckt immer gleich. Sehr gut zu sehen auf unseren Screenshots. Gerade weil die Hintergründe so fantastisch aussehen, waren wir mit Screenshots in diesem Artikel nicht geizig.
    Auch der Sound lässt sich nicht lumpen. Eigens für das Spiel hat ein Ensemble klassiche Musik eingespielt. Bereits im Startmenü hauten uns die gewaltigen Stücke um. Wir hoffen, dass sich dies dann im fertigen Spiel mit 5.1 Sound, durchgängig so gewaltig anhört.

    The Whispered World war eines der späteren Spiele auf der Games Convention, die wir uns ansahen. Deswegen verdient es großes Lob, dass uns das Spiel von der ersten Minute so in den Bann zog. Insbesondere die Hintergründe und die Raupe Spot sind schon jetzt fast Kaufgründe. Leider war das Spiel noch in einer relativ frühen Version und wir hoffen, dass gerade bei den Rätseln noch ein bisschen mehr gemacht wird. Ende des Jahres soll das Spiel dann in den Läden stehen. Wir sagen euch jetzt schon mal: Auf jeden Fall im Blick behalten!

    GC08: Einmal Pizza Fungi, bitte!

    Manchmal gibt es sie. Diese Leckerbissen auf Messen und ich rede nicht von ausgezeichneten belegten Brötchen im Pressebereich. Nein, ich rede von Perlen, die man beim ersten Blick nicht sieht oder erkennt. Nach zwei Minuten aber nur noch staunend vor dem Bildschirm sitzt. Hier ist unser Messehighlight: Mushroom Men: Spore Wars.

    In dem Action-Jump & Run von Red Fly spielt ihr den kleinen Pilz Pax, der sich auf Wii durch knapp 20 Levels kämpfen muss. Angesiedelt ist das Setting des Spiels auf der Erde. Diese wird eines Tages knapp von einem Meteroiten verfehlt. Der grüne Sternenstaub lässt Fauna Flora mutieren und es bilden sich die sogenannten Tribes. Diese Pilzvölker veruschen die Herrschaft der Kleingetiere an sich zu reißen und Pax versucht seinen Platz in der Gesellschafft zu finden. Der Pilz ist aber nur winzige neun Zentimeter groß. Die Entwickler spielen vom Start weg sehr schön mit der ganzen Umgebung und auch mit dem Menschensetting. So führt euch ein Level in eine versiffte Holzhütte. Hier liegen tote Ratten, an denen unser kleiner Held seine Energie wieder auflädt. Die Ziele variieren: Mal müsst ihr alle Nager in einem Level töten, in einem anderen ist das Ziel bestimmte Gegenstände zu finden. Alle Levels sind allerdings so aufgebaut, dass es völlig egal ist, in welcher Reihenfolge ihr etwas macht. Der Spieler kann selbst entscheiden welches Ziel er wann wie erreicht. Das alles ist bisher noch nichts Besonderes. Das stimmt auch, aber Mushroom Men lebt vor allem von seinem Charme und Humor.

    Die Pilzkappe des Helden ist gleichzeitig Indikator für Lebensenergie, Schild und Fallschirm. Ersteres verbessert sich im Laufe des Spiels. Ist die Kappe zunächst noch viergeteilt, steigert sich das bis zum Ende auf bis zu zehn Teile. Bei jedem Schaden fällt ein Teil der Kappe ab. Bis das Gehirn des Pilzes ganz frei liegt. Der nächste Treffer bedeutet gleichzeitig das Ableben des Fungus. Zusätzlich könnt ihr aber auch Attacken mit der Kappe abwehren und ihn als Fallschirm benutzen. Das aber auch nur um an entlegene Orten zu gleiten. Denn Fallschaden ist von den Entwicklern nicht mit eingebaut worden. Die Bestrafung, dass man den ganzen Weg wieder hoch laufen muss, ist groß genug.

    Um den Spinnen, Ratten und anderem Ungeziefer zuzusetzen benutzt der Pilz vier verschiedene Arten von Waffen – Slashing, Bashing, Thrusting und Spezial-Waffen. Jede hat für verschiedene Monstertypen mehr Sinn. Mit einem Hammer ist es wesentlich schwieriger Flugtiere zu treffen als beispielsweise mit einem Schwert. Durch Schütteln des Nunchuk-Controllers wird zwischen den beiden letzten Waffen hin und her geswitcht. Aber Hammer und Schwert wäre zu einfach gesagt. In Mushroom Men findet ihr im Laufe des Spiels Rezepte oder auch Bauanleitungen für Waffen. Entweder bekommt ihr die Infos von den allwissenden Schnecken in Briefkasten Stil, die auch andere nützliche Tipps für euch haben, oder ihr findet sie irgendwo im Level. Habt ihr ein Rezept gefunden müsst ihr aber auch immer noch die Materialien suchen. Der Iron Thumb (Eiserner Daumen) wir zum Beispiel aus einem DS-Stylus, einem Kaugummi und einem Fingerhut zusammengebaut. MacGyver lässt grüßen. Genau an dem Punkt zeigt sich in welche Richtung der abgedrehte Humor von Mushroom Men hingeht.
    Ein Pilz ohne Telekinese ist nur ein halber Pilz. Deshalb ist auch genau das möglich. Der kleine Pilz kann ziemlich alles mit seinen Gedanken bewegen. Ob ihr das gegen Gegner benutzt oder euch damit einen unzugänglichen Bereich zugänglich macht, den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Auch sonst hat der Pilz nette Gimmicks, die ihm beim Erreichen seiner Ziele helfen. Eines davon ist die berühmte Klebehand. Die Hand kennt jeder der einmal richtig Kind war. Neonfarben und aus irgendeinem durchsichtigen Gummi. Klebt gut an gläsernen Flächen. Unserem Helden hilft eben genau diese Hand große Vorsprünge, wie mit einem Enterhaken, zu überwinden. Benutzt werden kann die Hand allerdings nicht zu jeder Zeit.

    Mushroom Men: Spore Wars spielt in einer vollbegebaren 3D-Welt, die nicht sonderlich schön, aber charmant ist. Die Comicoptik hilft dabei, die fehlende Leistung der Wii zu kaschieren. Ein weiteres Detail: Spinnen bewegen sich auch vertikal. Einfach irgendwo drauf hüpfen und in Sicherheit sein, so einfach wird es nicht werden. Mit ein bisschen mehr als zehn Stunden Spielzeit ist Mushroom Men kein Marathonspiel, allerdings könnt der Coop-Modus noch zusätzliche Motivation bringen. Diesen konnten wir uns allerdings noch nicht ansehen. Das Spiel erscheint im Oktober 2008 für Wii und unter Rise of the Fungi auf dem DS.

    Electronic Arts – Versteht Spaß!

    Entgegen jedweder Erwartung meinerseits besteht Electronic Arts scheinbar doch nicht nur aus einem Haufen von geldgierigen und machtbesessenen Funktionären, die nach und nach jedes Entwicklerstudio der Welt aufkaufen. Kürzlich stellte ein Spieler namens Levinator25 bei Youtube einen witzigen Glitch des neuesten Golfspiels der Tiger Woods-Reihe online.

    Dabei kann der Spieler, auf dem Wasser stehend, den Ball ins Loch befördern. EA lies nicht lange auf sich warten und konterte mit einem humorvollen Video, in dem Tiger Woods tatsächlich über das Wasser schreitet und einen Ball im Loch versenkt.

    Fazit: Tiger Woods kann tatsächlich mehr, als nur den Schläger schwingen!

    Games Convention 2008 – 1,2,3… vorbei!

    Und wieder einmal geht sie vorbei. Das Highlight des Sommers, die Perle des Ostens, die… ach schön war’s. Nächstes Jahr dann in Köln. Auch das war eines der großen Themen dieses Jahr. Menschen bekannten ihre Liebe mit T-Shirts, stritten sich schon jetzt wer denn dann nächstes Jahr fährt oder genoßen einfach die Ruhe. Das mit der Ruhe ist natürlich gelogen. Nervigster Ort dieses Jahr: Die Speed Link-Beach. Die Moderatoren schafften es tatsächlich ganze vier Anheizersprüche, von „Ihr seid viel zu LEISE!“ über „Das geht noch viel LAUTER!“, über fünf Tage durchzuziehen. Respekt vor dieser Leistung, der Caipi hat aber mit Sicherheit seinen Teil dazu beigetragen.

    Kommen wir zu anderen Highlights. Das waren dieses Jahr nicht die Hostessen oder andere lustig verkleidete Menschen. Nein, dieses Jahr sollte Spiele glänzen. Zwar waren viele nicht mit dabei, Nintendo zum Beispiel, aber was störts die Jungs auch? Gar nicht, weil derzeit gefühlt jeder ein Spiel für die Wii in der Mache hat. Auch bemerkenswert die Rock Band und Guitar Hero Übermacht. Geschafft eins der beiden, jeweils mit drölfmillionen Exemplaren vertretenen Exemplaren, zu spielen haben wir trotzdem nicht. Alles was wir spielen konnten oder einen genaueren Blick werfen durften, werden wir euch in den nächsten Tagen hier in diversen Artikeln präsentieren. Also verpasst bloß nicht die Zuckerstücken, die Leckerbissen, die Highlights der Games Convention 2008, die, nur so nebenbei, wieder einen Besucherrekord am Samstag hatt. Respekt dafür Leipzig und zu guter letzt: „Und dann die Hände…“ „ZUM HIMMEL…“ – verdammter Strand.