Saitek Cyborg: Insgesamt sieben Buttons lassen sich mit dem Daumen bedienen
Meine ehrwürige Microsoft-Maus hat es hinter sich. Nach Jahren der guten Dienste – sie ist das einzige Accesoire, das mehrere PC-Wechsel überstand – werkt in meiner Hand nun die Saitek Cyborg. Das ist in so vielerlei Hinsicht ein Stilbruch, dass man manchmal vergisst, dass die beiden Geräte im grundlegendsten Inneren dasselbe tun. Continue reading Die antiästhetische Maus mit Motor→
Wir sind nicht großspurig und singen uns selbst ein Lied (wir freuen uns aber selbstverständlich wenn ihr das tut). Unser cooler und aufmerksamer User Dyrnberg hat es heute schon verlautbart und wir machen das jetzt auch – ganz offiziell: Rebell.at feiert heute den 7. Geburtstag. Ich darf mich – das nur als Randnotiz seit beinahe ebensolange zur Crew zählen und es macht mich tatsächlich ein klein wenig Stolz. 7 Jahre sind am Puls des Internets eine verdammt lange Zeit.
Am 16. Februar 2003 erblickte diese Seite das Licht der Welt und seitdem erschienen zahlreiche Tests von Spiel und Hardware sowie Artikel die bis tief in die Philosophie des Gaming vordringen. Und seit sieben Jahren haben wir treue Leser wie euch, die unsere Ergüsse auch, und hoffentlich mit Freude, lesen.
Lange wollten wir wie andere Magazine sein (oder wenigstens so ähnlich und dann auch wieder nicht), möglichst aktuell mit langen Reviews neuerer Spiele, doch eines hat uns Rebellen immer unterschieden. Der direkte Draht zu unseren Besuchern. Zwar steppt im alten Forum (ja, das gibts tatsächlich noch!) schon lange kein Bär mehr, doch lesen wir jeden einzelnen Kommentar zu unseren Berichten und antworten mehr oder weniger zeitnah darauf. Heute wissen wir, dass es schon genug „gleiche Gamingmags“ gibt und ausserdem hatten wir seit eh und je ein Herz für Aussergewöhnliches. Darum fandet und findet ihr auch bisher wie zukünftig bei uns Artikel über interessante Indiespiele und andere ausgefallene Dinge.
Im 6. Jahr unseres Bestehens gab es schließlich auch einen Relaunch samt Konzeptänderung und Umstellung auf ein für euch und uns komfortableres System. Noch wichtiger aber: Bei Spielbesprechungen gibts keine ewigen Abhandlungen technischer Details mehr, sondern einen Fokus auf das was zählt, nämlich Emotion und Immersion oder einfacher gesagt: „Spaß“. Wozu sollte man mehr wissen? Das größte Grafikspektaktel bleibt nur oberflächlich beeindruckend, wenn die Charaktere uninspiriert sind und die Geschichte den Spieler nicht „frisst“. Das „Mittendrin statt nur dabei“ – um einen bekannten Sportsender zu zitieren.
Neu auch sind vermehrte Reviews von Gadgets und Smartphones. Was damals für ein paar gut verdienende Businessmen erschwinglich war hat heute die Masse erreicht. Wir wollen dem Rechnung tragen, auch weil die Indie-Szene auf allen Plattformen entwickelt. Spielen, der Urtrieb in uns allen, macht vor nichts halt.
Sonst sind wir alle die alten, die gleichen wie in 2003, aber eben in einem neuen Lebensabschnitt. Die Schüler von damals sind heute Studenten, Berufstätige oder beides. Sogar einen Vater haben wir schon in unseren Reihen. Die Geschichte von Rebell.at ist auch ein Teil unserer Geschichten, die wir miteinander und mit euch teilen. Geschichten, an denen wir heute, hier, und in Zukunft hoffentlich noch lange weiterschreiben werden.
Der zweite Teil in unserer Konfiguratoren-Testserie. One.de gilt als ein günstiger Anbieter von Desktop PCs und Laptops, hat aber in puncto Support einen angeschlagenen Ruf. Ich schicke gleich voraus, dass ich selbst Kunde bin und diesen Artikel gerade auf einem dort erworbenen Gaminglaptop schreibe, mit dem ich bisher sehr zufrieden bin.
Gamingrechner bietet ONE allerdings nicht mehr selber an, sondern über XMX, die ebenfalls eine Unternehmenssparte der Brunen IT ist.
Optik
Im Gegensatz etwa zum extrem veralteten Look des Hartlauer-Konfiguratores präsentiert sich der XMX Konfigurator (wie auch jener von ONE) in zeitgemäßem Aussehen. Alles ist glossy und entspricht dem derzeit modernen „Web 2.0“ Look. Unter dem nebenherscrollenden Preisschild und der Tatsache, das die Auswahl zwischen jeder Menge Grafik untereinander angeordnet ist, leidet aber die Übersicht etwas.
Information & Auswahl
XMX bietet aktuell insgesamt 13 (!) Grundkonfigurationen für Desktops zur weiteren Konfigurierung an. Diese reichen preislich vom etwas spartanischen 449 EUR-System bis zum Ultra-Highend um über 3000 Öcken. Ich habe mich für den weiteren Ausbau für die EUR 699 Basiszusammenstellung entschieden.
Wie schon beim letzten Kandidaten, Hartlauer, fehlen hier die Markenangaben zur auswählbaren Hardware, das Mainboard ist allerdings in der Übersicht gelistet und kommt von ASUS. Zudem besteht nur Auswahl zwischen Intel Prozessoren – auch bei allen anderen Grundkonfigurationen – die preisgünstigeren (aktuell aber etwas performanceärmeren) AMDs bleiben aussen vor.
Immerhin, die wichtigsten Leistungswerte der angebotenen Rechnerteile werden gelistet. Etwa Prozessorgeschwindigkeit oder Umdrehungen sowie Cache der Festplatte. Lustig: Bei der RAM-Auswahl steht zwar DDR3-RAM darüber, auswählbar sind aber nur DDR2-Speichersteine – was zumindest eine Aussage über das Mainboard zulässt. Es ist wohl kein ganz aktuelles Modell mehr. Das jeweilige Angebot ist quantitativ in Ordnung, nur in Sachen Soundkarte und Cardreader könnte dort mehr stehen.
Womit XMX definitiv punktet ist die Auswahl an Zubehör. Angebote gibt es in allen Kategorien, vom Keyboard bis zur Maus, USB-Sticks, Bildschirme, Drucker, Kabel, Lautsprecher usw. Zudem stehen jeweils genügend Artikel zwischen leistbar und sauteuer zur Verfügung. Die Zusammenstellung eines kleinen Home Office ist damit problemlos möglich, zudem liegen die Preise der zusätzlichen Ausstattung auf Amazon-Niveau oder schlimmstenfalls ein wenig darüber.
Um knapp 10 Euro können Windowsnutzer auch ein 15-teiliges Softwarepaket der Marke Ashampoo mitbestellen, der größte Teil davon lässt sich aber leicht durch Freeware und Open-Source Alternativen ersetzen, die der Softwaresammlung in nichts nachsteht.
Bleibt noch ein erwähnenswertes Gimmick: XMX legt seinen Systemen auch ein Spiel bei. Derzeit ist das ANNO 1404. Standardmässig ist eine Asetek Wasserkühlung eingebaut.
Endsystem/Preis, Leistung
Nach munterem Herumkonfigurieren bin ich bei folgender Kombination gelandet
Zu Buche schlagen würde dieses Gerät zur Zeit mit 934 EUR.
Fazit
Das bei XMX erstellte PC-System liegt preislich knapp über dem 899 EUR-System von Hartlauer. Im Hardwarevergleich schlägt der XMX-Rechner seinen Konkurrenten gnadenlos, denn die Grafikkarte ist besser und es steckt eine separate Markensoundkarte drin. Auch die Wasserkühlung findet man im Hartlauergerät nicht vor. 934 Euronen für diese Zusammenstellung sind auf alle Fälle vertretbar.
Der Konfigurator sieht nett aus, könnte aber deutlich übersichtlicher sein. Die fehlenden Markenangaben sind ein Manko, doch immerhin vermitteln die Leistungsangaben eine gewisse Sicherheit beim Kauf. Wer nicht vor dem gerüchteweise schlechten Support zurückschreckt, ist hier beim Online-Rechnerkauf gut aufgehoben.
Im nächsten Teil ist der österreichische Elektronikspezialist Conrad an der Reihe.
Echtzeitstrategen aufgepasst! C&C 4: Tiberian Twilight steht in den Startlöchern und zum Anlaß seiner baldigen Veröffentlichung macht Electronic Arts allen Kommandanten und Eroberern ein nettes Geschenk. Command & Conquer: Tiberian Sun (1999), der zweite Teil der Serie, der den Konflikt zwischen GDI und NOD weiterspinnt, gibts jetzt als Gratis-Download. Das Addon „Firestorm“ gibts auch gleich dazu.
Auf Seiten der Global Defense Initiative oder der fiesen Bruderschaft von Nod führt ihr einen Kampf um wichtige Technologien, die in einem abgestürzten UFO schlummern und selbstverständlich um den Abbau des Minerals Tiberium. Eine Sci-Fi Welt des Jahres 2030 bietet dabei ein atmosphärisches Ambiente. Freilich merkt man dem Spiel sein Alter an, damals war die Mindestkonfiguration aber auch ein Pentium 166 und 32 MB RAM.
Wer mit der Command & Conquer-Reihe noch nicht vertraut ist kann auch von Anfang an loslegen. Sowohl der allererste Teil „Tiberium Dawn“ (deutsche Version: Tiberiumkonflikt) wie auch „Red Alert“, das in einem alternativen Szenario des 2. Weltkriegs spielt
Wer träumt nicht von seinem individuell zusammengestellten Traum-PC? Dank des Internets müssen nicht mehr telefonisch mühsam Hardwaredaten an überforderte Bestellannahmestellen übermittelt werden. Heute geht das konfigurieren der eigenen Rechenmaschine mit wenigen Klicks.
Um zu sehen, wie gut oder schlecht im Jahre 2010 das Zusammenstöpseln eines PCs online funktioniert, habe ich fünf Anbieter (2 österreichische, 2 deutsche, einen amerikanischen) unter die Lupe genommen. Namentlich: Hartlauer, ONE/XMX, Conrad, Hardwareversand.de und DELL/Alienware.
Zielvorgabe war es, ein System ohne Betriebssystem zu kombinieren, das sich in der oberen Mittelklasse einordnen kann und somit den oder die BesitzerIn in 2-3 Jahren auch noch glücklich macht. Den Anfang macht der österreichische Elektronik- und Optikerspezialist Hartlauer.
Optik
Bei Hartlauer begrüßt uns ein spartanisches Menü, das entgegen seines Retrolooks die Preise bei Änderung der Auswahl sogar dynamisch berechnet. Das ganze, kleine Popupfenster (es gibt keine alternative Variante, es Bedarf also einer Freigabe im Popup-Blocker) ist funktional angelegt, übersichtlich, aber ziemlich klein. Darauf etwas zu lesen ist kein Spaß.
Information & Auswahl
Hartlauer bietet 4 Grundsysteme an, auf deren Basis man sein System weiter ausbaut. Das Angebot für Gamer ist ein ChiliGreen PC, ein in Linz/Oberösterreich ansässiges Unternehmen.
Sehr bald musste ich gravierende Mängel in Sachen Informationsgehalt feststellen. Das Mainboard ist vorausgewählt und es ist nicht möglich zu erfahren, was für eines es eigentlich ist. Die einzige Angabe ist, dass es auf dem Intel P45 Chipsatz basiert. Das führt gleich zum nächsten Manko: Weil es eben nur dieses eine, anonyme Motherboard gibt, muss man als KundIn auf AMD Prozessoren verzichten.
Ähnlich sieht es bei der restlichen Hardware aus: die genaueste Bezeichnung ist jene des Prozessors. Wie schnell der aber rechnet, muss man sich selbst recherchieren. Bei den restlichen Komponenten findet sich weder Markenname noch eine Hilfestellung zur Leistung. Man kann sich etwa bis zu 4 GB DDR2 RAM einbauen lassen, aber wer die hergestellt hat oder welche Performancedaten die Riegel auszeichnen bleibt ein Geheimnis.
Wer sich eine Soundkarte wählen möchte oder keinen Cardreader braucht, der hat Pech gehabt. Der Hartlauer-Konfigurator erlaubt es nicht, den (meist miesen) Onboard-Sound mit einer eigenständigen Lösung zu ersetzen und auch der Kartenleser ist fix dabei. Weiteres Problem: Das „kleinste“ verfügbare Netzteil läuft mit 650 Watt, wo 500 genügen würden. Nicht besonder freundlich zur Umwelt und der Geldbörse.
Einziger Pluspunkt: Als einziger der vier getesteten Ships gab es hier mit der GTX 275 eine starke Nvidia Karte in der Auswahl.
Weiteres Manko: Im Zubehörangebot gibts nur Tastatur/Maus-Kombos.
Endsystem, Preis/Leistung
Nach etwas rumkonfigurieren und Anpassung an die Auswahl der Konkurrenz stand am Ende schließlich diese flotte Kiste:
Intel Core 2 Quad Q9550 (4×2,83 GhZ)
unbekanntes Mainboard mit Intel P45 Chipsatz
4 GB DDR2 RAM von unbekannter Herkunft
650W Netzteil, anonym
750 GB S-ATA Festplatte, keine weiteren Daten
GeForce GTS 250, Hersteller nicht bekannt
DVD-Brenner, ohne weitere Angaben
16-in-1 Cardreader von Anonym
Preis: 899 EUR
Fazit:
Man könnte von einem vertretbaren Preis sprechen, wüsste man, dass man beste Markenware erhält. Da man aber die Leistungsdaten der meisten Komponenten (lediglich beim Prozessor lassen sie sich recherchieren) nicht kennt, wäre das unseriös. Sowohl die Taktung des Arbeitsspeichers oder die Umdrehungszahl der Festplatte kann erheblichen Einfluss auf die Spieleleistung nehmen.
Über ein optisch veraltetes System sucht man sich bei Hartlauer durch eine spärliche und informationsfreie Liste von Hardware. Gamer, die sich oft mehr für Spezifikationen von Hardware interessieren als andere PC-Nutzer, sind hier schlecht aufgehoben. Leider fällt ein Kauf unter die Kategorie „Katze im Sack“.
Am 16. Februar nehme ich mir dann den Konfigurator von ONE/XMX vor.
Nintendo und einige Spiele-Entwickler haben sich scheinbar noch nicht damit abgefunden, dass die Wii auf Core-Gamer nur reichlich wenig Anziehungskraft ausübt. Ein Blick auf die January Video Game Sales Data der NPD Group bestätigt diesen Eindruck. Unter den erfolgreichsten Videospielen im Januar sind 5 Wii Titel zu finden, allerdings nur ein Spiel eines Drittentwicklers – Just Dance von Ubisoft.
Spiele wie No More Heroes 2 oder Dead Space: Extraction sind in den Augen der Fachpresse zwar durchweg gut, die Verkäufe dieser Titel lassen aber stark zu wünschen übrig. Ersteres ist in der ersten Verkaufswoche in den USA insgesamt nur 30,000 Mal über die Ladentische gegangen. Im Vergleich dazu: New Super Mario Bros. fand in der Startwoche 936.734 Abnehmer.
Doch woran liegt das? Na klar, Nintendo richtet sich mit der Wii eher an die Gruppe der Wenigspieler. Die Technik der Konsole kann mit der Konkurrenz auch nicht mithalten, und übrigens: Ich habe für Core-Titel auf der Wii auch noch nie einen Fernsehsport gesehen.
Was meint ihr? Sind Spiele ohne innovative Bewegungssteuerung oder Fitness-Spielchen überhaupt richtig aufgehoben auf der Wii?
Wer kennt Icy Tower? Okay, vielleicht sollte ich besser fragen: Wer kennt es nicht? Und wer kennt den Namen jenes Sinclair ZX Spectrum Spieles, in man einen Frosch im Abenteureroutfit ein Labyrinth hinauflotste, bis man irgendwann an der Oberfläche unter Sternenhimmel hinauskam? Ich nämlich nicht mehr, obwohl es eines meiner ersten Videospiele war. Tja, ich werde wohl alt. Da können ein paar Kindheitserinnerungen nicht schaden.
So eine Kindheitserinnerung an unkompliziertere Zeiten ist das Indiespiel TowerClimb, das im wesentlichen eine Kombination der beiden erwähnten Spiele darstellt. Es gilt mit seinem Männchen einen verwinkelten Dungeon hochzuklettern und -springen, bis man irgendwann an einer Tür angelangt die ins nächste Level führt. Erschwert wird das ganze von fiesen Viechern, allerlei ungemütlichen Bodenbeschaffenheiten und der Physik höchstselbst. Nicht nur ein gieriger Höllenhund oder eine Runde im Lavabecken, sondern auch ein zu tiefer Fall enden tödlich und mit Neustart.
Richtig, Neustart. Bei TowerClimb gehts nicht um irgendeine Story und fiese Schurken, sondern – wie in Icy Tower – um Höhe. Nur ist die Aufgabe ungleich anspruchsvoller.
Unser grobpixeliger Protagonist kann sich an Wänden und Decken entlanghangeln und selbstverständlich auch springen. Der stets zufallsgenerierte Aufbau der Level erfordert zuweilen Kombinationsgabe und Planung. Zur Hilfe stehen einem verschiedene Tränke, die entweder für die Fortbewegung nützlich oder der Eliminierung von Gegnern bzw. Bahnung neuer Wege dienlich sind.
Und so wie es ist, macht es auch in liebevoller Retrografik süchtig. Beweis: Eine zweistündige Rekordjagd, die bei bisher für 802 Fuß gereicht hat. Es ist nicht nur die Lust auf den Höhenrausch sondern auch das bisschen Gefühl von Freiheit, dass das Spiel mit seinen akrobatischen Möglichkeiten transportiert. The Sky is the Limit – oder so ähnlich.
Klettern ist nicht alles. Irgendwo nach 4 oder 5 Level fängt man unterwasser an und muss sich durch eine Horde bösartiger Unterwasserkreaturen nach oben planschen, um dort an der frischen Luft den Aufstieg fortzusetzen. Und wer weiß, weiter oben gibts vielleicht noch die eine oder andere Überraschug. Mit der gut umgesetzten Steuerung (wenn auch die Tastenbelegung etwas merkwürdig ist) geht das alles.
Was soll ich noch sagen? Holt euch das Spiel und zeigt mir den Cliffhanger in euch (Beweisscreenshots beim Imagehoster eurer Wahl hochladen).
Motorola MilestoneMotorola hat nun das Update auf Android 2.0.1 für das Milestone freigegeben. Mit dem Update wird mein letzter Mangel am Gerät beseitigt: Der Market-Bug, wegen dem auf frei gekauften Telefonen manche Anwendungen nicht zu sehen waren, ist beseitigt. Auch ein mir nicht geläufiges Kameraproblem soll behoben werden. Das Update kann entweder über Einstellungen – System – Aktualisierungen oder über die Software installiert werden. Für Bastler: Berichten zufolge soll das Telefon in seiner deutschen Version weiter gerootet werden können.
Das gibt mir die Möglichkeit, ein bisschen mehr über mein Milestone zu sagen, das ich seit Weihnachten besitze: Ich liebe das Gerät (rein platonisch). Es ist schnell, die Android Plattform bietet so ziemlich alles, was mir wichtig erscheint (ein paar Games könntens mehr sein und wenn ScummVM endlich für Android 2 erschiene, wäre das dufte – aber es gibt ein paar Perlen) – die meisten wichtigen Apps sind gratis oder existieren als unaufdringlich, werbefinanzierte Version.
Das Design ist schön und das Gerät gut verarbeitet. Auch die ausziehbare Tastatur gefällt, hätte aber etwas besser abgetrennte Tasten verkraften können. Es ist etwas kantiger als die meisten anderen Smartphones (wirkt dadurch etwas männlicher habe ich irgendwo gelesen). Mir gefällts halt so einfach besser.
Der Touchscreen ist präzise und stellt die Bilder schöner dar als ein Diamant glitzert. Auch darauf zu lesen und Videos zu sehen macht Freude. Filme sollte man allerdings in die richtige Auflösung erst umwandeln – dafür ist dieses kleine Programm nützlich. Die meisten Formate werden unterstützt – mit DivX hat das Milestone aber keine Freude (es gibt eine recht teure App dafür). Mitgeliefert wird eine Speicherkarte (Micro-SDHC) mit 8GB.
Die Apps für Youtube, Facebook, Twitter & Co. ermöglichen meckerfreies Social Web überall wo Empfang herrscht. Auch zum Bloggen steht einiges zur Verfügung. Wenn man gerne Videos macht ist die integrierte Kamera durchaus brauchbar (Apps für zB uStream lassen mit einem Knopfdruck live ins Internet streamen), für Fotos kann man sie getrost vergessen. Etwas kurios: Manche Google-eigene Dienste wie Google Docs laufen am Android nicht. Dadurch muss man zum Schreiben auf andere Anwendungen zurückgreifen. Andere, wie Google Maps, sind dafür Killerapplikationen (mit Version 3.4 dann auch Multitouch-fähig). Wiederum andere, sind im Moment noch coole Spielereien. Mit Google Goggles sucht man per geschossenem Foto im Internet nach Informationen. Das funktioniert natürlich noch nicht immer so, wie es soll. ;)
Das ganze gibt es für rund 450€ ohne Vertrag. Ich betreibe das Handy mit einem freien Telering-Vertrag und 1GB Datenguthaben. Trotz beachtlicher Nutzung komme ich kaum über 150MB Verbrauch im Monat hinaus. Ich würde also wenn möglich ein 300MB-Volumen empfehlen (nicht vergessen die E-Mails per IMAP zu empfangen, damit Anhänge das Volumen nicht belasten). Mit Telering und anderen Billiganbietern (z.B. bob) muss man Datenroaming aktivieren, weil es die Netze der Mutterunternehmen (also zB t-mobile und A1) als externe versteht. Das ist etwas, das man vor allem in grenznahmen Gebieten im Auge behalten sollte – im Inland gibt es damit aber kein Problem.
Telefonieren kann das gute Stück natürlich auch. Die Klangqualität ist durchschnittlich. Es gibt einen ganz normalen Kopfhöreranschluss (3,5mm), der dem entgegenwirken kann. Ein kleines Detail: SMS werden sehr Chat-ähnlich dargestellt, das verleitet auch zum Chat-ähnlichen Verhalten. Ein Vertrag mit SMS-Pauschale oder viele Frei-SMS empfiehlt sich.
Bei moderatem Internet- und W-LAN-Gebrauch nach dem man die Verbindung wieder deaktiviert hält der Akku knapp zwei Tage. Am meisten frisst das Display. Wenn man das Gerät von seinen Verbindungen kappt und unangetastet in der Hosentasche mitschleppt, könnte man vielleicht einen dritten herauskitzeln. Bei heftigem Gebraucht sollte man das Ladekabel (Handyseite: Micro USB, andere Seite USB 2.0 Highspeed) immer mit haben. Im Lieferumfang inbegriff ist ein passender Stromstecker mit USB-Eingang für Zeiten wo man keinen PC zur Verfügung hat.
Angesichts der Hässlichkeit des Nexus One und des sehr geschlossenen iPhone-Systems, kann ich mir im Moment kein besseres Smartphone vorstellen.
Was haben F1 2009 für die Wii und Operation Flashpoint 2 – Dragon Rising gemeinsam? Beide Spiele hatten wir uns etwas genauer angesehen und beide sind prinzipiell ganz gut angekommen. So gut, dass wir nun jeweils drei Versionen jeden Spiels und drei Poster von Dragon Rising unter unserer werten Leserschaft verlosen.
Zu Dragon Rising (Poster und Spiel gibt es natürlich im Paket) sagte ich unter anderem folgendes: Die Feuergefechte, ob nun im Multi- oder Singleplayer sind sehr intensiv. Die ganze Kulisse ist optisch und akustisch sehr beeindruckend und das Kommando-System bietet dem geneigten Taktiker viele Möglichkeiten.
Tom Schaffer meinte zu F1 2009 (eines unserer Exemplare hat ein Lenkrad dabei): Mag die Formel 1 im echten Leben zwar langweilig wie wenig sonst sein, die Lizenz lässt sich immer noch in die spannendsten Rennspiele ummünzen. F1 2009 für den Wii ist da keine Ausnahme.
Mitmachen lohnt sich also! Schreibt einfach einen Kommentar mit eurer korrekten E-Mail-Adresse unter diesem Beitrag. Wer über dieses Gewinnspiel twittert (und uns darüber informiert und dabei @rebell_at erwähnt) oder in Facebook schreibt (hier die Gruppe rebell.at verlinken) bekommt jeweils ein Extra-Los in der Box. Noch bis zu unserem Geburtstag am Dienstag, den 16. Februar um 23:59 nehmen wir Zuschriften an. Die glücklichen Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und werden wenig später ihr Paket erhalten. Wir drücken die Daumen!
Der Titel könnte fehlleiten. Ich will mich hier nicht über das allgemein bekannte Spieldauerproblem auslassen. Das ist gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass viele Spiele derzeit einfach viel zu unspektakulär aufhören.
Da wird man als Spieler nach mehreren Stunden „harter Arbeit“ mit einer etwas ausgedehnten Zwischensequenz um seinen Lohn gebracht, gefolgt von den drölfmal so langen Credits. Nichts gegen die Entwickler – ihr habt euren Namen am Ende des Programms wirklich verdient – aber wo sind die ganzen epischen Endsequenzen hin?
In letzter Zeit bin auch ich immer wieder Opfer von schlechten Endsequenzen geworden. Da lehnt man sich genüsslich zurück und hofft auf eine halbstündige Huldigung seines Alter Egos wie toll man doch ist und das die virtuelle Welt gar nicht mehr ohne mich bestehen würde. Am Ende noch ein kleiner Kniff in Richtung „Huch wir denken da wohl noch über eine Fortsetzung nach, aber verraten dir halt einfach mal nicht zu viel“ und man sitzt als Spieler zufrieden und aufgeregt zugleich vor dem Bildschirm.
Bioshock ist so ein Beispiel. Das Spiel ein Beispiel an Atmosphäre, Ideen und Dramaturgie. Aber die Endsequenz? Also bitte. Ok zugegeben es gibt drei Endings, aber zwei Unterscheiden sich quasi gar nicht und knapp über eine Minute Endsequenz?
Derzeit nehmen viele Entwickler einfach das Wörtchen „Sequenz“ zu genau und bauen dann eben auch nur eine Sequenz. Wir wollen doch nicht nur eine kurze „Werbeunterbrechung“, wir wollen einen Kurzfilm am Ende. Chips und Cola inklusive – und alles muss am bei den Credits leer sein.
Es gibt genug Beispiele wie man es richtig macht. Wer kennt nicht das Final Fantasy VII Ending?
8:42… Mehr muss man nicht sagen, denn die Dramatik und Schönheit des Endes ist kaum zu überbieten.
Nur von meinem absoluten Highlight! Terranigma. Ich weiß nicht wer es gespielt hat, aber diese zehnminütige Huldigung hat einfach alles. Tiefe, Emotion, kein Happy End – jedenfalls nicht wirklich. Einfach zurücklehnen und genießen (und ja ich könnte schon wieder weinen… ^^)
Was sind eure Lieblings-Endsequenzen und warum? Postet sie hier in die Comments oder in unsere Facebook-Fanpage!
World of Goo, das geniale Indie-Denkspiel, hatten wir vor einiger Zeit im Test. Sieht man ein Video von Goose Gogs („Stachelbeersamen“), könnte man auf die Idee kommen, es handle sich um einen Nachfolger oder ein Spin-Off. Beides ist aber nicht der Fall und der 17-jährige Wiesbadener Frederic Schimmelpfennig – der Kopf hinter dem Spiel – schwört, dass auch die grafischen Ähnlichkeiten reiner Zufall sind.
Ob das nun stimmt oder nicht ist eigentlich egal, denn wir bei Rebell wissen ja, dass nur die inneren Werte zählen. Und so hüpfte und rollte ich meinen Gog durch alle 9 Level der Build 143 Beta. Das Spielprinzip ist einfach und trotzdem potentiell vielseitig. Mit seinem runden Ball muss man ans andere Ende des Levels und dort eine Flagge berühren. Hinderlich dabei sind Abgründe, ein Punkteziel und natürlich feindliche Gogs, die mir entgegenrollen oder auch mal von Bäumen fliegen. Nein, das Spiel ist kein Klon von World of Goo.
Weil Goose Gogs auch nicht Super Mario Land ist, endet munteres Draufhüpfen auf die Gegner tödlich. Stattdessen zieht man mit seinem Schweif eine rote „Wutlinie“, die Bösewichte bei Kontakt erzürnt – mit dem Ergebnis, dass sie platzen. Zu viel auf einmal eingesetzt führt aber auch zum eigenen Ableben, daher braucht es kluge Dosierung.
Bis zum Ende jeder Landschaft gilt s eine gewisse Anzahl Punkte zu erreichen. Diese kombiniert sich aus todgewüteten Gog-Gegnern und einem vom Start an verfügbaren Konto, dass sich mit fortschreitender Zeit leert. Das wars eigentlich schon zum Spielprinzip.
Mich durch schnell herumrollende Gegner zu manövrieren und gleichzeitig das Limit und das Ziel zu erreich war nicht immer eine leichte Aufgabe für. Denn: nicht selten sind Gegner sehr gehässig platziert oder kreuzen überraschend wie rasend schnell meinen Weg und verlangen nach einer anderen Zerstörungstaktik. Das ist durchaus fordernd, zwingt aber dazu so manche Station mehrmals spielen zu müssen, bis man alle gefährlichen Stellen kennt und entsprechend vorbereitet ist.
Neben dem Beginner-Gog und dem normalen Gog, die beide sehr einträglich zu steuern waren, standen mir auch noch ein luftiger Gog und ein Fels-Gog zur Verfügung. Beide sind schwer zu manövrieren, werfen aber bei der Eliminierung von Feinden mehr Punkte ab. 4 weitere Typen sollen in der Finalen Version hinzukommen – ich muss aber gestehen, dass einige der Betalevels mit den zwei exotischen Gog-Arten nicht sinnvoll zu bewältigen sind. Ich hoffe, da wird noch entsprechend am Leveldesign gefeilt oder die anderen Gogs erhalten eigene Abschnitte.
Im derzeitigen Zustand ist Goose Gogs weitgehend, aber nicht komplett bugfrei. Sehr nervig ist das Holpern auf scheinbar ebenem Boden, das mich manchesmal unvermittelt in einen Abgrund geführt hat. Auch hier gilt: Das Spiel ist eben noch nicht fertig.
Und dann: Doch eine Anmerkung zur Grafik. Schon in der kurzen Beta bietet das Spiel eine gelungene Abwechslung aus verschiedenen Grafikstilen, die auf den zwei Screenshots nur sehr unzureichend repräsentiert sind (siehe Video).
Zum Sound: Effekte gibt es noch keine, Musik schon. Die wird zwar die Epik eines World of Goo-Soundtracks nicht erreichen, klingt aber trotzdem sehr atmosphärisch.
Fazit: Wenn sich Goose Gogs weiter nach Plan entwickelt, sehen wir einer Indie-Perle entgegen. Bis dahin muss aber noch ein bisschen gefeilt und designed werden, damit am Ende wirklich die geplanten 40-50 Level fertig sind und auch Spaß machen. Reinspielen könnt ihr euch noch nicht, Frederic hat aber zugesichert eine Demo zu veröffentlichen, wenn der LAN-Modus implementiert ist.
Richtig gelesen: Goose Gogs wird multiplayertauglich. Wie das funktionieren wird, weiß ich nicht. Wir dürfen gespannt sein.
F1 2009 (off. Screenshot, Wii) Wie so viele andere Menschen bin ich bin der beste Autofahrer der Welt. Und das obwohl ich manchmal einen Hut dabei trage. Wenn F1 2009 auf der Wii angeworfen wird, liegt der Hut aber in der Ecke. Frei nach dem Motto: Wer bremst verliert. Wer später bremst, fährt länger schnell.
Ich bin eigentlich kein Formel 1-Fan. Das einzige was mir seit Jahren immer wieder einfällt (der Ton ist super zum Einschlafen an verregneten Sonntagnachmittagen), wenn ich die Rundenfahrer im Fernsehen sehe, ist dass ich gerne mal wieder ein F1-Game spielen würde. Die Trailer zum Codemasters-Spiel haben mich aber noch skeptisch gemacht: Das wirkte etwas schwammig. Und ganz grundsätzlich ist präzises Fahren mit der Wiimote ein wenig schwierig vorstellbar.
Das ist nicht ganz unbegründet. Mit einem High Tech-Force Feedback-Lenkrad hat die Plastikhülle am Wii natürlich nicht viel zu tun. Aber nach einigen gedrehten Runden glüht man dann doch schon erstaunlich gewollt um die Kurse. Im Verlauf der ersten Saison perfektioniert man sein Gefühl für schnelle Kurven. Eine schwierige Passage richtig zu erwischen befriedigt ungemein. In einem Rennjahr erstmals um den Titel mitzufahren, dazu braucht es Talent oder ein wenig Ausdauer. Anfangs freut man sich schon über die ersten Punkteränge riesig, bald sind auch Podests ein Thema, der letzte Schritt zum Seriensieger ist dann aber ein etwas längerer.
Der Faktor „What the fuck, ein bisschen schneller muss das doch noch gehen“ gilt dabei wie er es bei jedem Rennspiel tut. Ebenso wie der Ärger, wenn man sich in der letzten Runde dann doch noch raus dreht. Der kleine Fehler lässt sich eben nicht immer vermeiden, und so sind auch nach vielen Rennen Tagessiege gegen die KI noch nicht selbstverständlich. Hochkonzentriert gilt es dafür die Kurse Runde für Runde kennen zu lernen und dann die gesamte Renndauer über nicht den Kopf zu verlieren. Ohne Geduld läuft das nicht.
Die Grafik erinnert an ein schöneres Grand Prix 4, schon wahr. Von High End kann keine Rede sein. Irgendwie weiß ich nicht, ob das Rumpeln auf der Strecke von Unebenheiten kommt, oder davon, dass die Reifen nicht absolut rund sind. Aber wer mich kennt weiß, dass mir das relativ egal ist. Für mich sieht das Spiel gut genug aus, um mich ins Rennen eintauchen zu lassen. Und ja eh. Das Rumblen der Wiimote ist bestenfalls lieb (deutet aber doch sehr klar verständlich auf Probleme hin). Für abgebrühte Live for Speed-Cracks werden die Tuningoptionen möglicherweise nur einen Lacher wert sein, keine Ahnung.
Ein bisschen schwieriger zu verzeihen ist da schon, dass die Gegner-KI ganz und gar nichts mit den besten Autofahrern der Welt zu tun hat. Auf der Strecke tummeln sich eher Vollpfosten, was das Fahren im Verkehr natürlich besonders nervenzehrend macht. Darüber muss man hinwegsehen können.
Aber was einfach stimmt ist das Gefühl für Geschwindigkeit und Fights Heck an Heck. Das was bei Formel 1-Rennen halt zählt. „Ein realistisches Spielgefühl“, nennt man das in einem Spieltest dann halt, wenn auch in diesem Fall kein übertriebenes, das erstmal fünf Jahre Übung bedingt.
Ein besonderer Spaß ist die Angelgenheit natürlich zu zweit per Split-Screen. Aber seht zu, dass ihr euch brauchbare Gegner züchtet. Bis ein richtiger n00b sich konkurrenzfähig erweist, dauert es einfach zu lange. Das ist an einem Spieleabend nicht zu schaffen. Sonst muss man dazu nicht mehr viel sagen, man kennt das. Wenn der Gegner einem um die Ohren fährt, kann man in dem Modus immer noch den Ellbogen „unabsichtlich“ ausfahren. Online? Gibts nicht.
Mag die Formel 1 im echten Leben zwar langweilig wie wenig sonst sein, die Lizenz lässt sich immer noch in die spannendsten Rennspiele ummünzen. F1 2009 für den Wii ist da keine Ausnahme.
Der Test zu Mad Skills Motocross ist nun eine Woche alt und ich bin immer noch nicht durch, spiele es aber weiterhin. Selbst in der „Endgerade“, der Turbo Division, verlässt mich die Motivation nicht. Ein gutes Zeichen, angesichts der Qualitäten des Spiels aber höchst verwunderlich.
Und mit den Qualitäten meine ich jetzt nicht die konzeptbedingte Einfachheit oder die spielerische „Monotonität“. Beides ist nämlich okay, das Spiel bietet was es verspricht, und was es verspricht macht es sehr gut. Doch es treibt einen nahe daran, seinen PC vor Frust in Trümmer zu verarbeiten oder einen Heulkrampf zu bekommen.Das ist wenig lustig wenn man selbst der Gescheiterte ist, aber umso unterhaltsamer als Zuschauer (wie ich seit der Beobachtung von Kollegen Schaffer bei der Absolvierung der letzten Division 1-Strecken weiß).
Der Blutdruck schießt in unendliche Weiten und man möchte ausrasten. Und alles nur, weil man beim gefühlten tausendsten Versuch eine Strecke zu bewältigen kurz vor dem Ziel nicht über der Finish-Line sondern Kopf voran im Staub landet. Sehr gerne ist es die letzte kleine Unebenheit, die einem das Gleichgewicht raubt.
Und es gibt mehrere solcher Aufgaben in diesem Spiel an denen man schier verzweifeln möchte und es trotzdem immer wieder probiert. „MacFly“ wäre da ein Kandidat, genauso wie „sinks“, der 8-Sekunden-Wheelie oder „turbojump 2“. Wie oft bin ich kurz vor dem Ruhm aus Nervosität, Unachtsamkeit oder warum auch sonst immer entscheidend gestürzt. Ich möchte gar nicht erst nachzählen oder schätzen. Und ob sich der angekündigte Multiplayermodus gesund auf meine Nerven auswirken wird, darf bezweifelt werden.
Am Beispiel dieses Videos möchte ich euch nun zeigen, dass so ein Sturz im Endspurt aber auch sein Gutes haben kann…