Habt ihr schon für den ECDL gelernt?

Der Kampf um den Orion-Sektor geht also mal wieder weiter. Im vermeintlich neuen Gewand präsentiert uns Quicksilver das lang ersehnte Sequel zu Master of Orion 2. Natürlich war ich als Stratege der ersten Stunde schon gespannt auf das Ergebnis. Voller Enthusiasmus bemerke ich beim Öffnen der Verpackung schon mal – WOW – wir haben sogar zwei CD’s ! Das Spiel muss ordendlich zugelegt haben, ich frage mich, wie man mit diesem Spielprinzip solche Massen an Speicherplatz verbrauchen kann? Weiss ich nicht, also sofort das Spiel installiert um dem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Was sieht das geschulte Auge auf den ersten Blick? Oh Graus – auf meinem 19 Zoll Bildschirm wurde die Auflösung soeben vollautomatisch auf 800×600 geschalten. Das lässt sich im Spiel doch sicher wieder auf 1280×1024 umstellen? Leider nicht, die Auflösung bleibt immer so wie sie ist – nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit aber die MoO-Games hatten schon immer andere Qualitäten als die grafische Gestaltung. Nach einem Intro das vermutlich (zumindest in der englischen Version) von einem Drogenjunkie der seit 36 Stunden nicht geschlafen hat gesprochen wurde, kommen wir auch schon zum Hauptmenü wo man zwischen Single- und Multiplayer, Optionen die nicht wirklich der Rede wert sind und Credits wählen kann. Ich entscheide mich für Single Player, wo ich aus 16 Rassen mit unterschiedlichen Qualitäten wählen kann. Wenn mir keine der gebotenen Völker zusagt, ist mir auch das Erschaffen einer eigenen Rasse möglich. Dann gibt es noch einige Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Menge der Gegner, Größe des Sektors und noch etliches an anderem Kleinkram. Sobald man dann den Mut aufbringen konnte auf START GAME zu klicken, nimmt das Grauen seinen Lauf.

Ich lande auf einer Sternenkarte (die aber diesmal in 3D gehalten ist – dreh und schwenkbar) und unten sieht man eine recht ansehnliche Menge an Buttons. In meiner unendlichen Naivität versuche ich mal einen dieser Buttons und lande in einem Haufen von Menüs und Untermenüs die mich sofort dazu nötigen die nächsten zwei Stunden das 148 Seiten starke Handbuch zu lesen, um den Nebel der Konfusion ein wenig lichten zu können …

Schliesslich gelingt es mir die gnadenlosen Menüverschachtelungen zumindest teilweise zu verstehen und ich beginne mit dem Aufbau meines Reiches. Hier gibt es ein paar recht interessante Features: Alle Schiffe die gebaut werden landen in einer Art Reservetopf, aus dem man dann Flotten zusammenstellen kann, bei denen aber die Grösse, Formation und Aufgabe berücksichtigt werden muss. Eine Runde darauf steht die Flotte dann bereit und man kann damit herumfliegen oder sie auch stehen lassen, was animationstechnisch bzw. visuell ungefähr das Selbe ist. Natürlich sei an dieser Stelle noch gesagt: Grafik ist nicht alles – aber nur ein ganz klein wenig mehr hätten sich die Entwickler schon Mühe geben können? Master of Orion 2 hatte bessere Grafiken und die Menüführung war um Welten besser – natürlich hatte man auch nicht diese gewaltige Masse an Möglichkeiten, aber zuviel des Guten sorgt nur mehr für Verwirrung.

Dann gibt es noch die altbekannten Features. Diplomatie, Bauen, Forschen und dergleichen. Wenn man die Geduld hat, sich durch die ganzen Menü’s zu klicken, kann man den Planeten sogar eigene Bauaufträge zuteilen, die sonst vollautomatisch von der KI erledigt werden.

Von den Möglichkeiten her bietet Master of Orion 3 so viel wie noch kein Strategiespiel zuvor. So unglaublich viel, dass man sich nur mehr als absoluter hardcore-turnbased-Gamer zurecht finden wird oder besser gesagt will. Wer sich eine gewisse visuelle und akustische Reife erwartet hat wird wohl gewaltig entäuscht sein. Die Grafik ist teils schlechter als im Vorgänger, die Musik ist lächerlich und die Soundeffekte sind armselig. Der neu dazu gekommene Kampfmodus ist mit Abstand das Schlimmste was ich an grafischen Verbrechen jemals gesehen habe und sollte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Man hätte ihn wohl besser ganz weglassen sollen.

Übrigens: Wer mit der Tastenkombination Alt+Tab ins Windows wechseln will wird mit Grafikfehlern bestraft. Der Multiplayerpart ist den Umständen entsprechend ok, aber leider gibt es immer wieder ein paar DirectX Probleme. Nun macht nichts, dafür gibt’s ja Patches, aber das Spiel massentauglich zu patchen wird Quicksilver nicht gelingen.

Was soll ich sagen, es wird sicher Leute geben, die mich für diesen Review hassen werden aber es ist nunmal meine Meinung und mein Eindruck von diesem Spiel. Quicksilver hat einen stinklangweiligen Regierungssimulator abgeliefert, der an die Österreichische Regierungsapparatur erinnert: Unglaublich aufwendig und gross und so wenig wurde erreicht. Viele werden auch sagen: "Mann, spiel doch erst mal zehn Stunden lang, dann überleg dich deine Wertung und Meinung noch mal!" Aber ist es nicht so, dass ein gutes Spiel leicht verständlich sein und ausserdem sofort in seinen Bann ziehen soll? Wenn ich mich mit einem PC-Spiel unterhalte, will ich nicht vorher einen WIFI-Kurs besuchen müssen, sondern sofort loslegen und Spass haben! Ich möchte an dieser Stelle auch keine Kaufempfehlung abgeben. Irgendwo da draussen gibt es eine Spieler Spezies denen Master of Orion 3 gefallen wird ( wer auf MS Access steht, der wird mit diesem Spiel seine helle Freude haben!), dessen bin ich mir ganz sicher. Leider gehöre ich nicht dazu und ich denke, dabei wirds auch bleiben ..

Vielleicht habe ich auch etwas übersehen oder einfach nur einen schlechten Tag gehabt?

Black & White 2 – Neue Bilder

Lang, lang ist’s her, dass wir Screenshots aus Black & White 2 zu Gesicht bekommen haben. Solche konnten die Kollegen von GameSpy nun aber endlich wieder einmal ergattern. Verbesserte Grafiken und ein sehr kriegerisches Ambiente fallen dabei sofort auf. Äußerst lustig muten aber die pelzig schicken Kreaturen an. Für alle Fans sind die Bilder unbedingt einen blick wert, zumal sich seit Black & White schon sehr viel getan zu haben scheint.

Konsolen – Gehen endlich online

Nun ist es endlich soweit! Die bekannten Spielekonsolen(PS2, XBOX und Gamecube) gehen dieses Monat noch online.

Sony’s PS2:
Sony startet ab 31. März das erste Trial in Großbritanien. Das sogenannte „PS2 Breitband Network Gaming“ soll dann in wenigen Monaten auch bei uns starten. Alle Gamer könner dort das Spiel „SOCOM: US Navy Seals“ online gegen andere spielen. In Österreich wird noch mit den Providern verhandelt aber im späten Frühjahr sollen die ersten Trials auch bei uns starten. Der Startschuß soll dann in der 2. Jahreshälfte fallen. In Großbritanien kostet der Adapter 39,90 Pfund [rund 58 Euro]. Die Preise für Österreich sind noch nicht bekannt. Aber ohne Breitbandanschluss läuft nix!

Microsoft’s XBOX:
Am 14. März startet Microsoft seinen Online Dienst „XBOX Live“. Im Gegensatz zu Sony wird es kein Trial sein. Es gibt nur einen Haken an der ganzen Sache: Vorerst nur in den folgenden 8 Ländern [Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland, Schweden und Spanien] Österreich folgt dann im Laufe des Sommer. Das Erfolgsrezept sieht Microsoft in dem großen Onlinespiele Sortiment. Beim Start am 14. März sollen 20 Spiele verfügbar sein. DieStartausrüstung mit Online-Zugang, einem Headset für die mündliche Kommunikation untereinander sowie zwei Online-Spieletiteln wird für insgesamt 59 Euro zu haben sein. Außerdem werden die ersten 12 Monate keine Onlinekosten verrechnet da man sich noch auf keinen Preis einigen konnte. Aber wie bei der PS2 läuft nichts ohne Breitbandzugang.

Nintendo’s Gamecube:
Im Gegensatz zu den beiden anderen Konsolen benötigt man nur einen Anlaog- oder ADSL-Zugang. Die Modems sind seit 7. März in den Regalen zu finden. Aber Nintendo will bis mehr Leute online spielen dafür Geld verlangen. So kommen die Onlinekosten als auch Zugangskosten auf die Spieler zu.
Beide Geräte, eines für den Analog- und eines für den ADSL-Zugang, sollen jeweils 34,95 USD kosten. Das erste Online-Spiel für den Game Cube stammt von Sega und trägt den Titel „Phantasy Star Online Episode I & II“, die monatliche Nutzungsgebühr beträgt 8,95 USD.

Charts – KW 09: Ö, D, USA

USA: NPD
1. C&C: Generals
2. SimCity 4
3. Splinter Cell
4. BF 1942: The Road to Rome
5. The Sims Deluxe
6. Sims: Tierisch gut drauf
7. Unreal 2
8. Zoo Tycoon
9. Battlefield 1942
10. Medal of Honor: Spearhead

Deutschland: GfK
1. Splinter Cell
2. Stronghold
3. IGI 2: Covert Strike
4. BF 1942: The Road to Rome
5. Master of Orion 3
6. Cossacks
7. Sims: Tierisch gut drauf
8. Die Sims Deluxe
9. Praetorians
10. Wer wird Millionär – 3. Edition

Vom Ausscheiden von C&C: Generals profitiert in Deutschland Splinter Cell – von 0 auf Platz 1. Weitere Neueinsteiger sind Master of Orion 3 und Praetorians.

Österreich: Saturn
1. Splinter Cell
2. C&C: Generals
3. Mortal Kombat: Deadly Alliance (PS2, Xbox, GC)
4. Master of Orion 3
5. Die Sims (PS2)
6. GTA: Vice City (PS2)
7. Praetorians
8. BF 1942: Road to Rome
9. Die Sims Deluxe
10. Unreal 2

Auch in Österreich stürmte Splinter Cell an die Spitze. Die Neueinsteiger (MoO3, Praetorians) heißen ebenfalls gleich wie jene in Deutschland, können sich aber sogar noch weiter vorne platzieren als bei unseren Nachbarn. Ob die beiden Spiele es wirklich wert sind sagen wir euch in unseren Tests im Laufe der nächsten Woche. Auffällig in allen drei Ländern die wir aufgelistet habe: Unreal 2 ist auf dem Weg die Top Ten zu verlassen oder gar schon ganz draußen.

3000 Forenbeiträge

Nur drei Wochen nach dem offiziellen Rebell.at-Start dürfen wir heute bereits das Überschreiten der 3000-Beiträge Grenze in unserem Forum vermelden. Schon über 60 User haben den Weg in unser Diskussionsboard gefunden. Natürlich seid ihr auch weiterhin herzlich eingeladen euch bei unseren hochphilosophischen Themen zu beteiligen.

Inhaltlich haben wir es geschafft euch in den ersten drei Wochen 24 Artikel und nicht ganz 200 Newsmeldungen zu präsentieren – eine Leistung auf die wir natürlich sehr stolz sind. Wie schon des Öfteren erwähnt ist das aber noch nicht das Ende der Fahnenstange und so wollen wir nicht nur im Rahmen unseres ersten großen Gewinnspiels eure Ideen und Kritiken zu Rebell.at hören, sondern auch weiterhin fähige Newsredakteure aufnehmen. Mehr dazu in unserer Job-Rubrik.

In der nächsten Woche erwarten euch unter anderem Reviews zu Master of Orion 3 und Praetorians, eine kleine Überaschung und natürlich wieder die gewohnte Newsberichterstattung und Artikelanzahl. Auch technisch sind wir eifrig dabei die Seite weiterhin zu verbessern.

Weiterhin viel Spaß auf unseren Seiten!
Euer

Rebell.at-Team

Webview – Artikel der Kollegen (09.03.)

Auch diese Woche haben wir wieder den riskanten Schritt gewagt andere Websites zu besuchen und nach guten Artikeln zu durchforsten. Immer mit der Gefahr im Rücken schlechte Inhalte anzutreffen haben wir es aber doch geschafft ein paar lesenswerte Texte zu finden. (Nicht bös‘ sein Kollegen ;-))

Vor allem empfehlen wir diese Woche einen Besuch bei den Jungs von Daddelnews. Neben einem Praetorians-Review ist dort auch ein netter Artikel zu einem kürzlich über die Bühne gegangenen Event von Microsoft zu lesen, auf dem Freelancer und Rise of Nations präsentiert wurden. Nicht zu verpassen ist auch die GameSpot- und GameSpy -Berichterstattung von der GDC 2003.

Thief: Deadly Shadows – Profitiert von Deus Ex

Nicht annähernd so ausführliche und viele Informationen wie zu Deus Ex 2: Invisible War (wir berichteten) verriet Ion Storm auf der GDC zu Warren Spector’s derzeitigem Projekt Dark Project 3. Aufgrund des Informationsmangels zum Spiel sind aber auch diese Details eine Erwähnung wert.

Wie zu erfahren war, wird Dark Project 3 dasselbe technologische Grundgerüst wie DX 2 nutzen. Für den dritten Stealth-Shooter rund um den Meisterdieb Garret planen die Entwickler aber sogar noch einige Verbesserungen an der Technologie. Die Spieler dürfen aber offensichtlich auch hier mit physikalisch korrektem Echtzeit-Sound rechnen.

Dark Project 3 (engl.: Thief 3) wird zeitgleich mit Harvey Smith’s DX 2: Invisible War bei den texanischen Ion Storm-Studios entwickelt. Die bisher veröffentlichten Informationen beschränken sich aber leider auf ein Minimum.

Deus Ex 2 – Massig neue Details

Ion Storm’s Harvey Smith hat auf der Game Developers Conference neue Detail zu Deus Ex 2: Invisible Wars veröffentlicht. So wird das Action-Adventure noch im Laufe dieses Jahres erscheinen. Das gilt sowohl für die PC- als auch für die Xbox-Version.

Die Kollegen von GameSpot waren bei der Präsentation des Spiels anwesend und haben einige Neuigkeiten zu berichten. DX 2 wird zum Beispiel erstmals physikalisch korrekten Echtzeit-Sound bieten. Gegenstände die an Tischen abprallen klingen anders als solche die mit Lampen kollidieren. Auch die Entfernung des Geräusches spielt eine große Rolle. Die KI wird ebenfalls auf die Geräuschkulisse reagieren. Ion Storm’s Grundsatz, dass technische Neuerungen auch spielerisch sinnvoll genutzt werden müssen, scheint wieder voll zu greifen.

Kritik äußern die amerikanischen Kollegen noch am Interface, das offensichtlich noch zu viel Platz einnimmt. Die Grafik sei hingegen nicht nur schneller geworden, sondern auch um schöner. Derzeit werkelt Ion Storm daran die Optik noch weiter zu verschönern und zu tweaken. Viele Magazine kritisierten, die grafische Darstellung von Deus Ex wäre zu eintönig gewesen. Glaubt man GameSpot so trifft dies im Nachfolger nicht mehr zu.

Auf der GDC-Präsentation war übrigens auch ein neuer Level zu sehen. Dort fand sich die Hauptfigur Alex D. im futuristischen Seattle wieder.

No One Lives Forever 2 – Ein Addon kommt noch 2003

In der neuesten Ausgabe des amerikanischen Printmagazins CVG findet man das erste Preview zu einem No One Lives Forever 2-Addon. Dort und in einem Bericht auf GameSpy erfährt man, dass die Action im Zusatzpack wieder mehr Gewicht bekommt und die Stealth-Elemente zurückgeschraubt werden. Erstmals im Rahmen der Serie wird man außerdem nicht mehr Cate Archer spielen. Nun schlüpft man in die Haut eines H.A.R.M.-Bösewichts über den nur bekannt ist, dass er „sehr böse“ ist. Mehr gibt Monolith momentan nicht bekannt.

Das Addon hat noch keinen Namen und wird im späteren Verlauf des Jahres 2003 erscheinen.

Unterdessen haben die Entwickler auch noch einen Multiplayerpatch angekündigt der einen Deathmatch-Modus und einen Mode namens Doomsday ins Hauptprogramm integriert. Zweitgenannter lässt euch jeweils einem von zwei Teams beitreten, die abwechselnd einen Apparat zusammenbauen (und natürlich die Einzelteile auftreiben) müssen. Sind alle Teile in der eigenen Basis angelangt, dann verschießt das Maschinchen einen tödlichen Strahl, der alle Gegner eliminiert.

Scheinbar will man durch das Anlocken von Multiplayer-Spielern die Verkäufe des Top-Shooters noch einmal ankurbeln. Neben dem Addon und dem genannten Multiplayer-Patch wird in diesem Jahr auch noch ein voll dokumentiertes Software Development Kit zu No One Lives Forever 2 erscheinen. Wieviele Modding-Teams sich dadurch überzeugen lassen wird sich zeigen.

Valve – 64 Bit Server für CounterStrike

Valve, die Softwareschmiede von Half Life, hat bekanntgegeben, dass in kürze eine 64 Bit Version des Counterstrike-Servers für AMD’s Opteron verfügbar sein wird. Der Geschwindigkeitszuwachs wird mit 30% pro CPU Takt angegeben.

Damit springt das erste größere Softwareunternehmen auf den 64 Bit Zug auf, von dem sich AMD so viel erhofft. Vermutlich wird es nicht das letzte Unternehmen sein und das Ganze wird auch an Intel nicht spurlos vorübergehen. Wir dürfen gespannt auf die Antwort des Chipgiganten sein.

BioWare – Aufkauf durch Microsoft dement

Gestern abend tauchten im Internet plötzlich Gerüchte auf, dass BioWare (Neverwinter Nights) von Microsoft aufgekauft werden würde. Seit Ende 2002 sei bereits verhandelt worden und der Deal würde auf der Electronic Entertainment Expo Mitte Mai bekannt gegeben werden. Das Magazin Computer and Videogames bezog sich auf sichere interne Quellen.

Mittlerweile liegen aber sowohl Dementi von Microsoft als auch von den kanadischen BioWare-Studios vor. Wie im offiziellen BW-Forum zu lesen ist arbeiten die beiden Unternehmen lediglich an einem Projekt zusammen, ein Aufkauf durch MS wird allerdings ausgeschlossen. Auch Microsoft bestätigte, dass es sich bei der Meldung lediglich um ein Gerücht handle.

Schon immer waren solche Gerüchte rund um Bill Gates‘ Konzern sehr „beliebt“ und kamen dementsprechend häufig vor. Zuletzt nahmen die Meldungen aber schon fast ein konstantes Gesicht an. Vivendi, SEGA und jetzt eben BioWare sind in der Gerüchteküche die letzten Kandidaten für eine Übernahme durch MS gewesen. Vor allem PC-Spieler sehen diesen Berichten immer sehr skeptisch entgegen. Trotz solcher Perlen wie Age of Mythology und Freelancer, die MS für den PC-Markt veröffentlicht, misstraut man dem amerikanischen Riesen nach dem Halo-Debakel immer noch sehr. Die Befürchtung, gute PC-Spiele würden durch solche Deals vorerst nur auf der Xbox erscheinen, ist immer noch in den Köpfen der PC-Community.

Die Sims – Wann kommt Megastar?

Mit Die Sims hat Electronic Arts ein goldenes Händchen bewiesen. Ein Blick auf die aktuellen internationalen Verkaufscharts genügt um zu sehen, dass sich sogar das Hauptprogramm noch drei Jahre nach dem Release jede Woche unter den zehn bestverkauften Spielen halten kann. Von den Addons braucht man erst gar nicht extra zu sprechen und so ist es natürlich nicht weiter verwunderlich, dass Electronic Arts weiter versucht die Nachfrage nach Erweiterungen zu befriedigen.

Deshalb wird am 23. Mai das nächste Expansionsset unter dem Namen Superstar erscheinen. Damit kann man seinen Sims nun endlich auch bei der Arbeit zusehen, bisher waren sie ja am Morgen einfach abgedampft um am Abend geschlaucht zurückzukehren. Neue Interaktionsmöglichkeiten mit anderen virtuellen Menschen sind ebenso eingeplant wie neue Berufswege: Rockstar, Model oder Schauspieler, was bevorzugt ihr?

Das mittlerweile sechste Addon wird aber zumindest grafisch für keine Revolution sorgen. Weitere Infos sowie ein erster Screenshot sind unter dem unten stehenden Link in einem Interview von GamersTemple zu finden.

S.T.A.L.K.E.R. – Wunderschöne neue Bilder

Die amerikanische Spielebranche darf nun langsam aber sicher damit anfangen sich warm anzuziehen. Europäische und asiatische Entwickler haben in den letzten Jahren schon ordentlich Boden gut gemacht. Als Beispiele darf man das österreichische Anno, das deutsche Gothic, das tschechische Mafia bzw. Operation Flashpoint, das finnische Max Payne, das spanische Runaway und viele andere nennen. Auch mit S.T.A.L.K.E.R. kommt im ersten Quartal 2004 wieder ein potentieller Monstertitel aus dem Osten.

Der Taktik-Shooter von den Ukrainern bei GSC Gameworld hat schon jetzt unzählige Vorschusslorbeeren einheimsen können. Zumindest grafisch darf man sich offensichtlich auf ein Feuerwerk der Sonderklasse freuen. Das beweisen auch die neuen Bilder die es auf der offiziellen Website zu bewundern gibt. Das Fotografieren in der Umgebung von Tschernobyl, wo ja auch das Spiel angesiedelt ist, zum Erstellen von hochauflösenden Texturen scheint sich ordentlich ausgezahlt zu haben. Aber seht selbst…