Rennspiel-Hit des Jahres ?

Die gesamte Racer-Gemeinschaft wartet dieses Jahr sehnlichst auf ein Spiel: DTM Race Driver: Directors Cut. Neben altbewährten und bekannten Spielmodi wie Einzelrennen und Zeitfahren, liegt der Kern des Spiels nicht in einem Karriere-, sondern in einem Story-Modus. Die Geschichte wird dann durch schöne Zwischensequenzen vorangetrieben.

Protagonist des Spiels ist Ryan McKane, in dessen Rolle ihr auch schlüpft. Er möchte die Ehre seines verstorbenen Vaters weiterführen und zeigen, dass er der beste Rennfahrer ist. Gerade deshalb, weil sein Vater durch ein unfaires Manöver eines Konkurrenten ums Leben gekommen ist. Auch sein Bruder Donnie McKane, der ebenfalls in der DTM mitmischt, ist nicht sein bester Freund. Es gilt sich also nun einen Namen im Rennsport zu machen.

Der Story-Modus fängt langsam an. Zuerst muss ein Spielerprofil angelegt und dann am PC des eigenen Büros nach einem Rennstall gesucht werden, der einen hinter das Steuer lässt. Wo euch anfangs nur ein kleinerer Rennstall ein Angebot macht, werdet ihr im Laufe eurer Karriere mit Angeboten von allen möglichen Rängen nur so überrumpelt. Als Einsteiger heißt es jedoch zuerst einmal in sieben Wettbewerben zu zeigen, was man drauf hat. Denn ohne Erfolg wird von den großen Teams natürlich nichts kommen.

Unter den Rennstrecken sind zum Beispiel der Hockenheimring, Brands Hatch oder Silverstone vertreten. Sie sind auch schon am Anfang eurer Karriere befahrbar. Lange Warten auf die schönen Strecken muss man also nicht. Die Platzierungen nach der Zieldurchfahrt dienen zum Vergeben der Meisterschaftspunkte. Steht ihr gut in der Tabelle, so fordern euch eure Konkurrenten häufig zum direkten Duell auf.

Am Umfang von DTM Race Driver gibt es bei Leibe nichts zu meckern. 42 voll lizenzierte Fahrzeuge, 38 internationale Rennstrecken und 13 originale Meisterschaften sind auf der Silberscheibe enthalten. Das Zusammenstellen eigener Meisterschaften ist somit auch kein Problem. Dabei dürfen dann alle Einstellungen eines Rennens selbst getroffen werden: das Wetter, die Gegner, die Anzahl der Runden, etc..

Auch Tuningfans kommen im Spiel voll auf ihr Kosten. Von der Getriebeübersetzung, über die Reifen, bis hin zur Federung darf wirklich alles selbst eingestellt werden. Und das Ganze ist nicht nur Show, sondern wirkt sich realistisch auf das Fahrverhalten der Boliden in den Rennen aus. Doch ohne fahrerisches Können bringt auch hier das beste Setup nichts.

In den Rennen geht es auch nicht immer fair zur Sache. Es passiert schon mal, dass einige Fahrzeuge in der Leitplanke landen. Dabei darf natürlich ein realistisches Schadensmodell nicht fehlen. Wo anfangs nur die Stoßstange auf einer Seite herunterhängt, kann sie Runden später schon irgendwo auf der Piste herumliegen. In diesem Fall wird jenes Teil auch noch in den folgenden Runden an dieser Stelle liegen, sofern keiner darüber gefahren ist und das Teil dadurch weggeschleudert hat. Plötzliches Verschwinden von Fahrzeugteilen gibt es im Spiel nicht.

Auch die KI der computergesteuerten Gegner weiß zu überzeugen. Das Herumkurven in einem Rudel, wie man es aus manch anderen Spielen kennt, gibt es hier nicht. Jeder Gegner besitzt seine eigene KI und sein eigenes Fahrverhalten. Auch das strikte Folgen der Ideallinie findet man in DTM Race Driver nicht vor.

Dem Spieler stehen vier verschiedenen Kameraperspektiven zur Verfügung. Da wäre zum einen die Stoßstangenkamera, die sich somit dicht am Asphalt befindet und zum anderen die Motorhaubenkamera. Die dritte Kamera haben die Entwickler im Cockpit angebracht. Dies ist sicherlich die realistischste Ansicht. Die vierte Kamera im Bunde ist die Außenansicht. Sie bietet vor allem viel Übersicht und lässt den weiteren Streckenverlauf schon sehr früh einsehen.

Auch vom Sound her kann DTM Race Driver voll und ganz überzeugen. Neben den schönen, fetzigen Beats sind auch die Motoren-, Brems- und Crashgeräusche wie für das geschulte Ohr gemacht. Die Sprachausgabe der Zwischensequenzen ist gut verständlich. DD5.1 Sound wird natürlich auch unterstützt.

Alle Fans des Spiels sollten sich den 28. März 2003 fett und mit roter Farbe im Kalender anstreichen. Dann nämlich wird, falls alles bis dahin gut geht und es zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommt, die deutsche Verkaufsversion in den Regalen stehen.

Als Racing-Fan freue ich mich selbstverständlich sehr auf den von vielen Fans erwarteten Rennspielhit. Was die Entwickler bisher geleistet haben ist einfach phänomenal. Eine Story in dieser Größe in ein Rennspiel zu implementieren, das gab es bisher noch nie. Auch was wir bisher auf Screenshots zu sehen bekamen, ist einfach sehr gut. Wenn die Entwickler rund um Codemasters halten, was sie versprochen haben, dann steht uns in diesem Monat ein echter Hit ins Haus, was das Racing-Genre betrifft.

Ersteindruck: sehr gut!

Monkey Island – Fortsetzungsgerüchte

Die Jungs der Adventure-Fansite JustAdventure haben kürzlich ein ausführliches Interview mit LucasArts-Mitarbeitern geführt und dabei viele interessante Fakten zu Sam & Max 2, Full Throttle 2 und die Action-Adventures Indiana Jones and the Emperor’s Tomb bzw. RTX Red Rock in Erfahrung gebracht.

So quasi nebenbei wurde auch nach einem Statement zu den Gerüchten, ein neues Monkey Island sei in der Mache, gefragt. Darauf erhielten die Macher der Seite keine Antwort. Dadurch fehlte das Dementi und die Gerüchteküche begann zu brodeln.

Ein Artikel des englischsprachigen Printmagazins PC Zone hat auch „enthüllt“, dass derzeit ein Sequel zu Grim Fandango entwickelt wird. Tom Sarris von LucasArts hat beide Gerüchte bereits dementiert: „LucasArts does not have plans for sequels to Grim Fandango or the Monkey Island series at the moment. We’re looking forward to releasing sequels to Full Throttle, Sam & Max and our World War II flight combat series in the coming months.„.

Die Macher von Mix’n’Mojo meinen zu diesem Statement zwar, dass man diese Aussage auch dann erhalten würde wenn die Spiele nächste Woche angekündigt werden würden, so wie wir halten sie es aber auch für unwahrscheinlich, dass LucasArts derzeit vier Adventures entwicklen würde. Schon vor geraumer Zeit hat das Traditionsunternehmen bekräftigt zumindest die MI-Serie irgendwann weiterführen zu wollen. Blöderweise kann das auch erst in fünf oder mehr Jahren der Fall sein. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden. ;-)

John Romero – Interview im Spiegel

Nach der Veröffentlichung von Daikatana war der Ruf John Romero’s, der nach den unzähligen Verschiebungen ohnehin schon angekratzt war, endgültig im Keller. Vielen Leuten gefiel das Spiel nicht und der einstige Strahlemann der Branche war plötzlich von der Bildfläche verschwunden.

Seit geraumer Zeit produziert Romero nur noch Spiele für PDAs und Handys (z.B.: Hyperspace Delivery Boy). In einem Interview mit dem deutschen SPIEGEL-Magazin hat er die Gründe dafür bekannt gegeben. Er hält den Sektor der „Mobile Games“ für DEN Zukunftsmarkt der Spielebranche schlechthin.

Aber auch über seine Ex-Kollegen hat er im Zusammenhang mit Doom 3 etwas zu sagen: „Ich habe „Doom III“ schon einmal testen können. Es ist enorm düster und wird echt cool. Aber es braucht noch einige Monate, bis es veröffentlicht wird.„

Devastion – Gone GOLD!

Heute ist anscheinend Tag der Ego-Shooter.

Kürzlich gab ARUSH Entertainment bekannt, dass ihr First-Person-Shooter Devastation endlich fertig ist. Schon bald wird das Spiel in die Presswerke in den USA gebracht.

In Devastation spielt ihr den Anführer einer Wiederstands-Organisation, die sich zum Ziel gemacht hat wieder Ordnung und Frieden auf der Welt zu verbreiten. Dieses Vorhaben ist aber nicht ganz einfach und vor allem nicht ungefährlich.

Breed – Erscheinungs- und Demotermin ste

Auf der E3 wird CDV die letzten Bilder, vor dem Release, ihres neuen Ego-Shooters präsentieren. Denn schon Ende Mai soll Breed in den Läden stehen. Auf ein genaues Datum konnten sie sich allerdings noch nicht festlegen.

Auch eine spielbare Demo soll noch vor dem Erscheinungstermin erscheinen. Ende März werden sich alle Interessierten ein erstes eigenes Bild von dem Shooter machen können.

Far Cry – Sehenswerte Tech Demo

Auf der Game Developer Conference konnte man kürzlich eine Technologie Demo des kommenden Ego-Shooter Far Cry bestaunen. Schon auf den ersten Screenshots sah Ubi Soft’s Action-Spiel sehr vielversprechend aus, aber die bewegten Bilder sind noch um einiges schöner.

Die Stärken der Grafikengine könnt ihr in dem 33mb großen Movie im Bink Format bestaunen.

WarCraft 3: The Frozen Throne – 10.000 neue Betatester

Fast 100.000 Interessierte haben vor Beginn ihre Bewerbung für den offiziellen Betatest des kommenden WarCraft 3-Add On’s an Blizzard geschickt. Davon durften sich leider nur 10.000 auf eine Antwort freuen. Doch dies wird sich schon bald ändern.

Auf der offiziellen Seite gab Blizzard bekannt, dass sich in kurzer Zeit weitere 10.000 auf eine E-Mail freuen können. Schon in den nächsten Tagen werden sich neue Gesichter im Battle.Net tummeln. Wir wünschen euch viel Glück falls ihr euch ebenfalls beworben habt.

Ein paar auf’s Maul für die PowerPuff Girls!

Moderne Spiele glänzen mit super Grafik, Surroundsound und guter Story – dieser Ansatz ist hier gänzlich falsch: Domo-Kun’s Angry Smashfest ist abstossend, primitiv und sinnlos brutal. Ihr hasst Blossom? Ihr wollt Bubbles mal so richtig eins auf die Mütze geben – und Buttercup hat’s auch nicht anders verdient? Dann ist Domo genau euer "Mann" – in diesem Sinne: Lieber spät als nie gibt’s für euch exklusiv ein Review zu Domo-Kun’s Angry Smashfest. Kurz erklärt – die Story dreht sich um Domo-Kun – ein extrem primitiver bärenähnlicher "Dings" – seine Primärwaffe ist ein Ast (mit Gabel). Ziel ist es, die

PowerPuff Girls aufzuhalten bzw auszuschalten (diese sind nämlich gar nicht nett zu Domo gewesen …).

Obwohl das Game – ich kann’s nicht oft genug sagen – einfach unglaublich primitiv ist (in Germany kommt’s sicher auf den Index), macht’s unheimlich Spass. Gleich am Anfang gibt’s Action – die bösen PowerPuff Girls traktieren Domo, natürlich kann man den kleinen Pelzhaufen nicht im Stich lassen. Fresse Dick für die PPG: mit dem besagten Ast bewaffnet, gilt es den Mädchen so richtig einzuheizen – jeder Ausrutscher wird mit einem Blitzschlag bestraft.

Die nächste Runde rührt das klassische Fly-By Spielprinzip auf – bekannt aus Konsolen-Klassikern wie Parodius, R-Type oder Solar Striker – nach einer kurzen Zwischensequenz (Starfox läßt grüßen) geht’s endlich zur Sache …

Anbei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass Domos Wortschatz "etwas" eingeschränkt ist – genauer gesagt … naja, er beschränkt sich auf ein "Wort": RAAAAAAAAAAR – Allein dieses Faktum, plus die Geschichte mit dem Stock, machen Domo zu DEM Renner schlechthin. Bevor jetzt die Frage aufkommt: "Wer vermarktet den Schrott?" – ganz einfach: Newgrounds – da sollte eigentlich bei jedem der Groschen (oder sagt man jetzt Cent?) gefallen sein, hierbei handelt es sich schlichtweg um ein Flashgame.

Frage #2: "Wer ist gestört genug, um überhaupt die Idee dafür zu haben?" – Die Jungs und Mädels von I-Mockery haben einen neuen Helden geschaffen, der sich gleich nach klassischen Größen wie Super Mario, Link oder Sonic einreiht. Zusammengefasst ergibt Domo einen Brei aus schlechten technischen Daten mit extrem viel Fun. Die alten Spielprinzipien sind an sich nicht schlecht – wer sagt eigentlich, dass jeder auf Egoshooter steht? Domo beweist genau das Gegenteil!

Nachdem ich Domo wieder aufgerollt hab‘, kommen mir eigentlich jeden Abend nur ein paar Gedanken in den Sinn, d.h. vielmehr eine einfache Überlegung: Soll ich Hitman 2 spielen – oder doch besser Domo?

Die Antwort ist eigentlich immer recht eindeutig – natürlich wird das kranke Flashgame gezockt. Der Grund ist schlichtweg, dass das Spielpinzip – eigentlich der Genremix – sehr einfach gehalten ist, jeder kapiert sofort wie’s funktioniert – wie eben damals in Spielhallen – einen 10er (Schilling natürlich) rein und los geht’s …

Das "RAAAAAAAAAAAR-Fieber" hat schon einige infiziert – mich, meine Arbeitskollegen, die Rebell.at Redaktion – es ist kaum aufzuhalten.

Übrigens, ich glaub ja, dass Domo echt ist … die Stimmen, sie sind überall!!!

10/10 Punkte

Webtipp – 1337 – Was ist das schon wieder ?

Wer noch immer nicht weiss was die rätselhafte Zahlenkombination „1337“ zu bedeuten hat, dem kann geholfen werden!
Durch Zufall bin ich auf eine Seite gestoßen, die ein sehr gutes Tutorial zum Erlernen dieser absolut unnötigen „Sprache“ bereitgestellt hat.
Jeder Lernwillige, der mal Lust hat die Geheimnisse des größten sprachlichen Mysteriums der Menschheit zu lüften und ein wenig Englisch kann, sollte untenstehendem Link folgen.

Afghanistan – Top Level-Domains wieder d

Seit einigen Tagen gibt es, auf Initiative der UNO, die Top Level Domain .AF für Afghanistan wieder. Dies ist technologisch vielleicht nicht die große Sensation, aber trotzdem ein symbolischer Schritt für das verarmte, vom Krieg zerstörte, Land. Viel wird sich dadurch an der dortigen Lage aber wohl nicht ändern.

Amnesty International hat bereits ein kritisches Statement zu diesem Unterfangen abgegeben, wo aufgezeigt wird das Afghanistan momentan Probleme mit grösserer Priorität hat. Es verfügen sowieso nur circa 40.000 Personen über einen Internetzugang und es wäre wichtiger, endlich einmal die Herrschaft der Warlords, die das Land größtenteils unter ihrer Gewalt haben, zu beenden.

Doom – Helms Klamm-Level erschienen

Der Herr der Ringe geht dieses Jahr bereits in die dritte und letzte Runde der Neuverfilmung und die Begeisterung die der Blockbuster für J.R.R. Tolkien’s Mittelerde entfacht hat ist immer noch ungebrochen riesig. Ein künstlerisch zwar nicht sehr wertvoller aber zumindest für absolute HdR-Fans oder Game-Nostalgiker äußerst empfehlenswerter Link ist uns heute in die Hände gefallen. Unter diesem findet man einen Doom-Level der die große Schlacht von Helms Klamm mit imposanter grafischer Perfektion (*hüstel*) darstellt.

Vor fast 10 Jahren wurde Doom erstmals als DOS-Version veröffentlicht. Dass auch heute noch öfters solche Goodies für das Spiel erscheinen ist deshalb umso beeindruckender.

Commandos 3 – Grafikengine teilweise neu

Einer neuen Pressemeldung zu Pyros nächstem großen Streich, Commandos 3, kann man seit heute einige frische Details entnehmen.

Die Grafikengine für das Innere von Gebäuden wurde offensichtlich komplett neu geschrieben und ist nun frei dreh und zoombar. Die Außenmaps werden nicht mehr ganz so groß sein wie im Vorgänger. Im Gegenzug dafür fallen sie aber wohl wesentlich detaillierter aus als bisher.

Alle weiteren Informationen sind bereits in kompakter Form in unserem Preview zum Taktik-RTS enthalten.

Total Annihilation – Inoffizieller Nachfolger

Ein absoluter Klassiker unter den Echtzeit-Strategiespielen bekommt nun eine Fortsetzung spendiert. Zumindest eine inoffizielle, denn wie Chris Taylor nun verlautbarte, hat er auf der GDC mit diversen Publishern über einen Nachfolger zu Total Annihilation gesprochen. Bei Microsoft will er das Echtzeit-Strategiespiel aber nicht mehr veröffentlichen. Seiner Aussage zufolge hat das aber wohl nichts mit irgendwelchen Problemen mit MS zu tun, viel mehr habe der Konzern einfach schon zu viele Echtzeit-Strategiespiele im Portfolio (Anm.: z.B. Age of Mythology und Rise of Nations).

Natürlich soll kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. Zwar wird es immer noch futuristische Robotergemetzel geben, nachdem aber bei einem eventuellen Release 2004 schon sieben Jahre seit dem Erscheinen des Vorgängers (1997) ins Land gezogen sind, wird man sicher einige Generationen überspringen. Hoffentlich vergisst man dabei nicht auch selber neue Aspekte miteinzubringen…