Houston, we have a problem!

Krieg am Boden: Auf Hügeln, in Wäldern und in Höhlen darf man sich mit allerlei Gerät die Fresse polieren. Aber im Weltraum gibt es noch eine dritte Dimension. Auch von oben und unten kann ein Angriff erfolgen. Ist ja auch klar, es gibt ja keinen Boden. Zumindest nicht in Homeworld II.

Damit man sich ein wenig in die Handlung des Spiels versetzen kann, hier ein kleiner Auszug aus der Story:

..die wahre Prüfung für die Hiigaraner liegt möglicherweise nicht allein in der Bedrohung durch die kriegerischen Vaygr, sondern vielmehr in der Prophezeiung, dass Sajuuk, der alles Sein erschaffen hat, zurückkehren und den Beginn vom Ende der Zeit einleiten wird. Wie stets in der Vergangenheit, werden die Hiigaraner durch religiöse Konzepte entzweit: Eine Reihe von Weltuntergangssekten sieht überall die Zeichen des Verhängnisses drohen. Für diese Fanatiker ist das Gerücht, die gegnerischen Vaygr seien eigentlich die Sajuuk-Khar, ein klares Omen und der Beweis für Sajuuks Zorn.

Auf der einen Seite haben wir also das Volk der Hiigaraner, welche ihre neue Heimatwelt gegen Agressoren verteidigen müssen und auf der anderen die wilden Vaygr, welche alles und jeden Erobern, Plündern und töten wollen. Die Vaygr waren schon immer ein Volk von nomadischen Eroberern, doch nun besitzen sie einen der drei in der ganzen Galaxis vorhandenen Hypersprungkerne. Was es heisst, wenn ein Volk von Kriegern einen solchen Kern besitzt, ist wohl klar: Jeder, der ihnen unter die Fuchtel kommt wird sofort angegriffen und vernichtet. Nicht so mit den Hiigaranern. Die wissen sich, nämlich mit Hilfe des Spielers, zu wehren.

Ein riesiges Raumschiff wird auf einem Raumdock in der Umlaufbahn von Hiigara gebaut um den Vaygr Einhalt zu gebieten und diversen anderen Hintergründen nachzugehen. Fast hätte man geschafft, das gigantische Schiff fertigzustellen, als eine Angriffsflotte der Vaygr auftaucht und der Kampf um Hiigara beginnt. Nun gilt es Verstärkung heranzukarren um das Kriegsglück zu wenden.

Dieses riesige Schiff, Mutterschiff genannt, ist ab Spielbeginn die Basis, von der der Spieler alle seine Aktivitäten lenken kann. Der Rohstoffabbau, die Forschung nach neuen Technologien und auch der Bau von riesigen Zerstörern findet dort statt.

Wieso greifen die Vaygr ausgerechnet Hiigara an? Nun, der Grund liegt wohl bei besagten Hypersprungkernen. Eine solcher Kern bedeutet, die Macht zu haben bei praktisch keinem Zeitaufwand überall hinzukommen. Von diesen uralten Artefakten gibt es genau drei Stück. Eines ist im Besitz der Bentusi, einer Händlergilde, eines haben die Vaygr und ein Kern ist im Besitz der Hiigaraner. Da dieser Hypersprungkern nun auch im Mutterschiff eingebaut wurde, kann man glücklicherweise vor der ersten Vaygrflotte flüchten. Doch Hiigara liegt unter schwerem Beschuss und wird nicht lange durchhalten. Also gilt es schnellstens eine Flotte aufzubauen, die die Vaygr das Fürchten lehren wird.

Was hier recht einfach nach Aufbauen, Bunkern und Angreifen klingt ist in der Praxis unmöglich. Ich habe recht viel probiert, Bunkern à la Command & Conquer bedeutet bei Homeworld II den sicheren Tod. Die exzellente gegnerische KI wird sich gnadenlos ausbreiten und jeden verfügbaren Krümel an Rohstoffen einsammeln um eine Flotte zu bauen die den Spieler in die Steinzeit bomben wird. Camper und Leute, die auf Verteidigung spielen, werden mit der Kampagne keine Freude haben. Gewinnen wird der, der agiert. Wer reagiert hat so gut wie verloren.

Zu Bauen gibt es einiges. Das Mutterschiff lässt sich mit mehreren ‚Schächten‘ für verschiedene Schiffstypen ausrüsten. Jäger, Bomber, Torpedofregatten und sogar schwere Zerstörer kommen aus den Hangars des Mutterschiffs mit dem Namen ‚Stolz von Hiigara‘. Auch hier gilt: Einheitsbrei bei den Einheiten wird fast immer mit dem Scheitern der Mission bestraft. Jeder Schiffstyp hat gewisse Stärken und Schwächen die man auch zu nutzen wissen muss. Sollte man mit Abfangjägerstaffeln auf Schlachtschiffe losgehen, wird man bald mit von Depression geprägtem Blick auf den Bildschirm starren und hoffen, dass das letzte Save nicht allzulange her ist. Man muss ein Meister der Kombination sein um überleben zu können. Die KI (oder die geskripteten Ereignisse) ist einfach zu gut, um mit Standardmethoden einen Sieg möglich zu machen. Das nächste Problem was man in den Griff zu kriegen hat, sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Einheiten. Dazu gibts die Unterteilung in Gruppen. Sollte man alles in eine Gruppe setzten werden die schnellen Jäger als erstes am Ziel ankommen und aufgerieben, danach werden die nachkommenden grösseren aufgerieben. Also immer ein wenig vor dem Angriffspunkt warten, sonst gibts eine militärische Katastrophe die man sich bei Homeworld II einfach nicht leisten kann.

Kommen wir noch zum Multiplayer. Sowohl über Gamespy als auch über LAN oder TCP/IP Direktverbindung können sich bis zu sechs Spieler gegenseitig bekämpfen. Ich habe bis jetzt nur LAN-Games gespielt und es ist wirklich ein Hammer, wenn zwei Teams gegeneinander und noch zusätzlich zwei computergesteuerte Gegner als Störfaktor mitmachen. Gewaltige Weltraumschlachten mit Ausmassen, die nicht einmal bei Star Trek (sowohl bei den Games als auch bei den Filmen) irgendwann in dieser Qualität vorhanden waren. Es ist einfach ein eindrucksvoller Anblick, wenn zwei Schlachtkreuzer ein feindliches Raumdock unter Feuer nehmen und der gegnerische Spieler noch oben die Textleiste mit Flüchen übersäät.

Grafisch hat uns Relic einen handfesten Grund geliefert, sich eine ordendliche Grafikkarte zuzulegen. Vor allem bei Auflösungen von 1280×1024 oder mehr kann man die Screenshots aus Homeworld II ohne schlechtes Gewissen auf Fotopapier der Nachbarschaft verkaufen. Irgendwie fühlt man sich wie in eine Babylon 5 Serie hineingezogen, vor allem die Jäger- und Bomberstaffeln erinnern immer wieder ein wenig an diesen Serienklassiker. Grafisch also ein mehr als guter Titel mit Blickfang-Qualitäten der Sonderklasse.

Musik und Sound wissen ebenfalls zu überzeugen. Etwas lästig ist nur, dass bei der Sprachausgabe etwas gespart wurde. So hört man eigendlich bei Standardsituationen immer die selben Standardwortmeldungen. Abwechslung, wie z.B. bei Warcraft III gibt es nicht, man hört immer nur das selbe. Nur in Kampfhandlungen wirds ein wenig umfangreicher.

Was bei der Sprachausgabe fehlt ist dafür bei den Effekten umso besser gemacht worden. Die Explosions- und Flugsounds suchen seinesgleichen. Wenn ein Trägerschiff explodiert, gibt es ein langes Achzen von berstendem Metall gefolgt von einer Explosion, die den gesamten Bildschirm in gleissendes Licht taucht. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, die beweisen, dass Relic mit Homeworld II einen absoluten RTS-Hit gelandet hat.

Ich werde jetzt kurz und bündig meine persönliche Bewertung aussprechen: Homeworld II ist geil! Ein Strategiespiel mit unglaublichen Möglichkeiten, einem guten Multiplayer und einer Kampagne die zwar nicht durch hochqualitative Videosequenzen glänzt, aber eine durchdachte Story aufweist. Einzig der Schwierigkeitsgrad im Singleplayer ist teilweise richtig derbe und fordert auch RTS Profis ordendlich. Vor allem durch die KI und die sehr gut geskripteten Abläufe kann es teilweise zu schweren Frustmomenten kommen. Wen dies nicht schreckt, der sollte sofort zugreifen, Homeworld II ist sein Geld wert! Zweifler können sich aber auch vorher an Teil eins oder Cataclysm versuchen, welche im gut sortiertem Fachhandel für ca. 10 EUR zu haben sein müssten.

Half-Life 2 – Hacker gibt Statement ab

Nein, wir wollen euch nicht veralbern, aber wie die Kollegen von city17.de berichten, hat der Hacker, welcher den Quellcode der Source-Engine von Valve geklaut hat, sich in einer .nfo-Datei zu Wort gemeldet.

Also I’d like to point out the E3 was one big fake by Valve.
Ever tried to kill that soldier in physicstown ? Notice the
door will still get kicked ? No scripted sequences ?

To everyone saying this is no Beta: I’d like to point out that
THIS is what you wanted Valve to release on 9/30/03, theres no
such thing as a much better release in Valves network!

Im Klartext will er sagen, dass die E3 Präsentation von Valve ein riesengroßer Fake sei. Weiterhin schreibt er, dass wenn man in die Handlung eingreifen will, diese einfach weiterläuft, was ein Wiederspruch zu Valves Aussage, es gäbe keine gescripteten Szenen wäre.

Eine Stellungnahme von Valve steht noch aus, der Hacker hat jedoch angekündigt, noch weitere Einzelheiten preiszugeben, sollte Valve der Community nicht reinen Wein einschenken.

Zuxxez – Gamestar-Krieg geht in die nächste Runde

Es ist kaum zu fassen, mit welchen Problemen sich einige Leute herumschlagen. In der neusten Ausgabe der GameStar findet sich ein Auszug von Zuxxez-Mann Dirk P. Hassinger an den Chefredakteur der GameStar Jörg Langer. Laut Hassinger hätte man diese Ausgabe auch wieder einberufen können, weil sie gegen das Persönlichkeitsrecht verstoße. Nur weil dies einen Imageverlust auf Seiten Zuxxez´s hervorgerufen hätte, wurde dies unterlassen.

Weiterhin stand in der GameStar, dass die Testversion zu KnightShift freigegeben war, und Zuxxez Seriennummern hierzu rausgegeben hatte. Dies wird von Hassinger auch gar nicht angezweifelt, doch habe die GameStar seiner Aussage nach, niemals den Onlinemodus genutzt, was eine Wertung im Multiplayerbereich völlig ausschliesse.

Zusätzlich kommt hinzu, dass diese Betaversion, nur 4 Tage lief, alle Magazine mussten sich danach eine weitere Version besorgen, die GameStar tat dies nicht.

Hier findet ihr übrigens die komplette E-Mail von Herrn Hassinger. Dass war aber noch längst nicht alles. Der eigentliche Hammer ist, dass der stellvertretende Chefredakteur Florian Stangl, nach veröffentlichung des Tests Zuxxez am Telefon etliche Lügengeschichten aufgetischt haben soll. Verlagsleiter Uwe Kielmann soll sogar versucht haben Zuxxez mit Geld und kostenlosen Anzeigen zu besänftigen.

Außerdem schreibt Hassinger, niemals, wie von der GameStar behauptet, eine 80%-Wertung verlangt zu haben. Er will lediglich angemerkt haben, dass von anderen Magazinen eine solche Wertung in Betracht gezogen wird.

Eine Stellungnahme der GameStar steht übrigens noch aus. Auch in der ersten Streitrunde blieb das Magazin eine befriedigende Stellungnahme schuldig.

Wenn ihr wirklich wissen wollt, ob KnightShift sein Geld wert ist, müsst ihr auf das Magazin mit der Extraportion Kompetenz (Rebell.at natürlich) warten, bis es mit der Review rausrückt.

Uru – Peter Gabriel macht die Musik

Für das Online-Adventure Uru: Ages Beyond Myst wird kein geringerer als Peter Gabriel Teile der Spielmusik erstellen. Der Song Burn You Up, Burn You Down, wird im November bei der Auslieferung des Ubi Soft-Titels auf dem Spiel-Silberling enthalten sein.

Damit schafft sich die Myst-Serie ein weiteres Superlativ für die Ewigkeit. In der Reihe wurden bereits über 12 Millionen Exemplare ihrer Spiele verkauft. Peter Gabriel’s Repertoire an Songs umfasst unter anderem die bekannten Titel Sledgehammer und Solsbury Hill. Er war außerdem Mitbegründer der Band Genesis (Mama, I can’t dance), der im Laufe der Jahre auch andere Musik-Größen wie zum Beispiel Phil Collins beitraten.

Microsoft – Nun ein Patent auf den Instant Messenger

Noch vor kurzem wurde bei uns in einem Special über Misstände in Sachen Patentgesetzen berichtet. Heute wurde bekannt, dass Microsoft sich vor Gericht ein Patent auf den Instant Messenger erkämpft hat.

Um es besser zu erklären, der Instant Messenger ist ein Programm, das erlaubt, zu sehen ob ein anderer User online ist. ICQ und AIM sind ebenfalls solche Programme.

Ob dieses Patent Auswirkungen auf ICQ und AIM hat, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass Microsoft diesen Sektor stark ausweiten will.

Max Payne 2 – Empfohlene Systemvoraussetzungen bekannt

Auf der offiziellen Seite zu Max Payne 2: The Fall of Max Payne wurden heute die empfohlenen Systemvoraussetzungen bekannt gemacht.

-Athlon mit 1,4 GHz oder Pentium 4, Celeron, Duron mit 1,7 GHz Systemtakt
-DirectX-9-kompatible Grafikkarte mit 64 MByte Speicher und Hardware-T&L-Unterstützung

-512 MByte Hauptspeicher

-1,5 GByte Platz auf der Festplatte
-Windows 98/ME/2000/XP
-DirectX 9.0

Bitte bedenkt, dies sind nicht die Mindestvoraussetzungen, sondern die empfohlenen.

Somit wissen wir nun, ob wir Max Payne 2: The Fall of Max Payne ab dem 30. Oktober auch bei uns in voller Grafikpracht spielen können.

XIII – Entwicklerchat heute Abend

Wie Wings Simulations mit ihrem Taktishooter Söldner: Secret Wars kürzlich vormachten, veranstalten nun auch die Entwickler von XIII einen Entwicklerchat.

Der Chat soll heute Abend um 18 Uhr starten. Julien Bares, der Producer von XIII wird versuchen, alle Fragen zu beantworten. Leider wird auch dieser Chat mal wieder in englischer Sprache abgehalten. Es sollte aber nicht allzulange dauern, bis eine deutsche Übersetzung im Netz zu finden ist.

Um am Chat teilnehmen zu können, könnt ihr entweder den untenstehenden Link aufrufen und euch mit eurem Nick-Name anmelden, oder euch als IRC-User im #XIII Channel des irc.beyondirc.net mit den Entwicklern unterhalten.

Savage – Demo steht zum Download bereit

Heute ist von S2 Games eine Demo zum Multiplayer-Genremix Savage: The Battle for Neverth zum Download freigegeben worden.

Für Leute mit einer DSL-Leitung dürfte der 143 MB große Download kein Problem sein. Aber auch für andere User ist die Demo auf jeden Fall einen zweiten Blick wert.

Savage: The Battle for Newerth bietet euch den etwas anderen Multiplayerpart. Während ein Spieler Basen aufbaut, Ressourcen sammelt, forscht und Einheiten baut, behacken sich die anderen Spieler in der 3D-Shooteransicht.

Der Wahnsinn wird 4

Jack und Kuki are back. Nach längerer Wartezeit, melden sich der Producer und der Moderator von You Don’t Know Jack zurück. Diesmal in der insgesamt vierten Auflage. Ob sie immer noch so mitreißend und lustig sind, und ob der Online Modus wirklich spaßig ist, wird sich in diesem Review zeigen…

Eine nette Begrüßung

Gleich nach der Installation und nach dem Start des Spiels ging es sofort mit einer netten Begrüßung von Kuki los. Der erste Eindruck ist wie bei jedem YDKJ Spiel. Ein relativ liebloses Menü, wo nur ausgewählt werden kann, wieviele Spieler mitspielen sollen. Also erstmal einer. Dann die Namenseingabe, woraufhin mich der gute Kuki sofort darauf aufmerksam macht, dass mein Name (Jan) ja eine Rolle in GZSZ hätte. Nun werden die Regeln des Spiels erklärt. Ganz einfach wie immer, wird mir eine Taste zugewiesen, mit der ich mich zu Wort melden kann. Dann auch schon die erste Überraschung: Man kann nämlich nicht, wie in den bisherigen Jack-Teilen, auswählen wie viele Fragen man beantworten möchte, sondern steigt dann auch sofort ein. Insgesamt warten in einer Runde sieben Fragen und Kategorien. Natürlich begrüßt mich Jack auch wieder mit einem "netten" kleinen Spruch und schon konnte es losgehen.

Fragen, die die Menschheit nicht interessieren, oder doch?

Nach einer kleinen poetischen Expedition mit Sprüchen wie z.b. "Wissen ist Macht und Jack weiß alles", welche vor einem grafisch eindrucksvollen schwarzen Bildschirm gezeigt werden, darf man sich wie gewohnt eine von drei Kategorien aussuchen. Darunter befinden sich z.B. Sachen wie: "Lustige Experimente mit dicken Galliern", "Saublöde Kriegshelden" oder "Wirklich kranke Filme". Hat man sich für eine, der wie gewohnt für Quiz Shows nicht ganz üblichen Kategorien, entschieden, wird von Jack die passende Frage dazu gestellt.

Die Steuerung ist wie in den Vorgängern noch immer sehr simpel. Jeder Spieler hat eine Taste, seinen sogenannten Buzzer. Drückt er ihn, muss er die Frage beantworten oder er hat noch einen Nagel und drückt die Taste "n". Dann darf er einen Gegenspieler "Nageln". Dass wars dann auch schon, was man bei der Steuerung wissen muss um YdkJ 4 zu spielen.

Die Fragen glänzen mal wieder durch kreative Ideen und werden wirklich niemals langweilig. Leider sind gerade mal 600 Fragen im Programm enthalten, was ungefähr zwei Drittel des Vorgängers ergibt, sodass man schon nach ein paar Runden auf eine stoßt, die man bereits kennen dürfte. Für jede richtig beantwortete Frage warten dann virtuelle Euros darauf euer Konto zu stürmen. Zwischendurch gibt es immer wieder mal kleinere lustige Spielchen. "Sekt oder Selters", die "Schnickschnack-Frage", "Wann war was?" und der "Buchbabenstalat" warten darauf gelöst zu werden. In der letzten Runde wird aber "Jack Attack" gespielt. Hier müßt ihr zu einem Thema immer so schnell es geht versuchen den passenden Begriff dazu zu buzzern.

Neue und alte Multiplayer Möglichkeiten

Natürlich kann man You Don’t Know Jack nicht nur alleine spielen. Tatsache ist, dass es nur dann wirklich Spaß macht, wenn man mit zwei bis drei Leuten vor einem Bildschirm sitzt. Auch hier bekommt jeder Spieler seinen eigenen Buzzerknopf und zusätzlich noch einen Nagel. Mit dem ist es ihm möglich einen Mitstreiter zu "nageln", was soviel bedeutet wie, dass der "genagelte" Spieler auf die Frage antworten muss, was teilweise eine wirklich fiese Sache ist. An eine Antwort "festnageln", wie es noch im Vorgänger möglich war, ist nicht mehr möglich.

Ein weiteres neues Feature ist wie angekündigt ein Onlinemodus. Er läuft genauso ab wie der Singleplayermodus, mit dem Unterschied, dass man zusätzlich noch chatten kann, wofür man eine kleine vorgefertigte Sprechblasen nutzt. Zudem hat man nicht – wie im Normalfall – einen Buzzer, den man, bevor man eine Frage beantwortet, drückt, sondern betätigt sofort die Zahlen. Für die Minispiele ist dann allerdings die Leertaste reserviert. Für den Fall dass ein Spieler einfach mal so "abhaut", haben die Entwickler dafür gesorgt, dass man auch so immer noch weiterspielen kann. Leider läuft dieser Modus im Moment noch ziemlich inakzeptabel. Wenn man überhaupt mal verbinden kann, kommt es eher selten vor, dass es möglich ist eine komplette Runde durchzuspielen. Denn oft brechen Partien, aus unerfindlichen Gründen mitten im Spiel ab. Leider ist der Onlinemodus auch wirklich nur online nutzbar, denn eine LAN-Funktion ist leider nicht enthalten. Auf kleineren LAN-Partys hätte dieses Feature aber für wirklich eine Menge Fun sorgen können.

Grafik… wo? Sound Oho!

Auch in der vierten Auflage kommt YDKJ 4 ohne wirkliche Grafik aus. Ein paar nette Animationen von Figuren sind das Einzige was mit einer Grafik wirklich zu tun hat. Diese sind aber dafür sehr nett anzuschauen. Die geringe Auflösung von gerade mal 640×480 Bildpunkten kann leider nicht verstellt werden. Überhaupt sind die Optionen in YDKJ 4 auf die Lautstärke des Sounds begrenzt. YDKJ 4 braucht aber auch keine großen Effekte um Spaß zu machen, denn der absolut geniale Sound reißt alles wieder rum. Sprecher für den immer schlecht gelaunten Jack war auch diesmal wieder Kai Taschner. Und er hat schlechtere Laune als je zuvor. Mal brauchen sie ihm einfach zu lange mit der Auswahl ihrer Kategorie und er sucht selber eine aus, mal regt er sich über seine Mitarbeiter auf, belächelt die Kandidaten, weil sie mal wieder eine falsche Antwort gegeben haben und schweift auch sonst sehr gern mal vom Thema ab. Fetzig sind auch die kleinen "Zahlenjingels", welche immer dann, wenn sie in der Kategorieauswahl sind, oder die Rundenzahl bekannt gegeben wird, eingeworfen werden. Im Abspann, also bei der Highscoreliste, sind auch wieder einige lustige Jack-Spots dabei. Wiedermal wird alles was es in der Werbung so gab, schwer durch den Kakao gezogen. Also ist ein bisschen lauschen und ablachen, bei der Highscoreliste angesagt.

Auch wenn der vierte Teil der Jack-Reihe doch einige gröbere Mankos hat, macht You Don’t Know Jack, Spaß wie eh und jeh. Wenn ich an das Spiel nur denke, fange ich schon wieder an zu lachen. Witzige Sprüche und absolut knackige Rätsel geben anspruchsvolle Unterhaltung. „Um zwei Ecken gucken“ muss man schon können um hier nicht zu versagen. Wenn Take 2 den Online Modus jetzt noch mit einem Patch fixt, steht langen Nächten, auch „alleine“ nichts im Wege. Denn ohne gegner macht YDKJ 4 nur halbsoviel Freude, wie es machen könnte. Zockerfreunde können beherzt zugreifen und müssen nicht mit einer Entäuschung rechnen.

The Fall: Last Days of Gaia – Drei Screenshots

Passend zu unserer weltersten Preview zu The Fall, dem kommenden Top-Adventure aus Deutschland, können wir euch zu später Stunde auch noch drei Screenshots präsentieren, die in unserem Artikel leider keinen Platz mehr gefunden hatten.

Im ersten Quartal 2004 erwartet uns TF: Last Days of Gaia. In einer endzeitlichen Welt wird das erste 3D-RPG in diesem Szenario uns sagen, wie es um die Menschheit im Jahr 2083 steht. Entwickelt wird es in Berlin von Silver Style. Die Entwickler dort haben ihr Talent schon bei unserem drittbesten Strategiespiel 2002, Soldiers of Anarchy, bewiesen.

Half-Life 2 – Kommt erst im April und 10 Gründe dafür

Wie Vivendi nun bekannt gab, wird sich Half-Life 2 katastrophalerweise auf April 2004 verschieben. Es fehlt, und das ist zu beachten, eine Bestätigung von Valve, aber die Jungs dort haben derzeit sicher einige andere Probleme. Eine Vorführversion des Spiels soll nun neben dem Quellcode auch noch im Internet herumgeistern.

Es zahlt sich allerdings Berichten zufolge NICHT aus, letztere zu ziehen. Das 1,4 Gigabyte große Datenpacket dürfte mit dem fertigen Spiel nichts zu tun haben und lediglich eine Hardware hungrige Grafikdemo sein.

Unterdessen haben die Kerle bei gamona die zehn wahren Gründe für die Verschiebung von Half-Life 2 herausfinden können. Vor allem der letzte klingt dabei aber so absurd, dass man an der Intelligenz des Schreiberlings zweifeln muss. ;-)

Max Payne 2 – Frisches Videofutter

Rockstar Games hat heute wiedermal neues Videomaterial freigegeben. Drei Movies gibts diesmal zu bestaunen.

Alle drei Videos zeigen euch knallharte Gameplayszenen und sind an Action wiedermal kaum zu überbieten. Auch die Physikengine kann diesmal etwas näher betrachtet werden. Alle Movies sind im WMV-Format und hochauflösend.

Max Payne 2 soll bei uns ab dem 30. Oktober in den Händlerregalen stehen. Ob der Titel die hohen Erwartungen erfüllen kann wird sich erst dann zeigen. Mit Half-Life 2 braucht sich der etwas angelegte 3rd-Person Shooter aber schonmal nicht zu messen. Bis zum Release von Valve’s Konkurrenztitel wird es ja bekanntlich noch ein wenig dauern… ;)

Gothic 3 – Interessantes Interview

Ein Mitarbeiter der Gothic Fanseite WorldOfGothic hatte auf der diesjährigen Games Convention die Gelegenheit mit Kai Rosenkranz zu sprechen und kitzelte ihm so einige Einzelheiten zum dritten Teil der Gothic Saga heraus.

So kann man lesen, dass Piranha Bytes bereits eine Grafik-Engine lizensiert hat. Leider ist nicht genau bekannt welche dies sein könnte. Natürlich werden auch wieder die fünf Freunde zusammentreffen.

Zudem wurde ein, natürlich inoffizieller und nicht genauer, Releasetermin genannt. So will man Gothic 3 zum 3. Quartal 2005 fertiggestellt haben. Außerdem wird es definitiv keinen Multiplayermodus geben, was einige Fans sicherlich etwas entäuschen dürfte.

Darüber hinaus, wurden einige Details zum Einstieg genannt. So wird der Held nicht, als kleiner Schwächling, wie bei den ersten beiden Teilen anfangen, sondern schon recht kräftig sein. Es könnte aber passieren, dass der Held durch z.b. eine Vergiftung oder einen Fluch während des Spiels geschwächt wird.

Die interessanteste Aussage, kam jedoch auf die Frage, ob die Models überarbeitet werden, darauf gab es von Kai Rosenkranz folgende Antwort: „Stell dir die Gesichter von Half-Life 2 vor……nur besser“. So wie es aussieht erwartet uns 2005 ein Grafik und Spielhighlight der besonderen Art.