Schlabbriger Schleimklumpen!

Als Kinder haben wir davon geträumt, glibbrige und ekelhafte Dinge mit einem Stock abzutasten. Nacktschnecken, Würmer – einfach alles! Nicht zu oft kam ein Zwischenruf der Mutter: "IIIIEH! Was hast du da schon wieder? Nimm sofort die Finger davon und wasch dir die Hände!". Aber jetzt, im Jahr 2004 ist die Zeit reif, für das ultimative Glibber-Game: dass es sich lohnt, die Gish-Demo zu saugen, steht fest – aber ob der Griff zur Vollversion lohnt und wo ihr sie herbekommt, erfahrt ihr nur bei uns!

Einige Fakten haben wir schon auf den Tisch gelegt: Gish, also der "Hauptcharakter", ist ein kleines, schwarzes, schlabbriges Wesen. Er könnte eine Amöbe sein, dafür ist er allerdings zu gross – möglicherweise ist er auch ein missglücktes, chemisches Experiment, bei dem man versucht hat, schwarze Grütze zu entwickeln. Aber nein, in der Tat ist Gish ein klumpen Teer. Fest steht eigentlich nur das Genre: Jump ’n‘ … nein, Gish kann nicht laufen, er wabbelt eigentlich nur und zwar in drei verschiedenen Spielmodi: normales Singleplayer, der Collection- und der Versus-Mode. Vorerst behandeln wir mal die ersten beiden Modi (also die singleplayerlastigen Teile). Vorerst stellt sich aber die Frage, warum Gish das Ganze tut? Wir kennen das vielleicht schon von Wolfenstein 3D oder Barbie Explorer man stürmt durch die Maps und weiss eigentlich gar nicht genau was man so macht – ok, alles über den Haufen ballern … aber bei Gish ist das GANZ anders: Gish’s Freundin wurde entführt (schrecklich, nicht?) die gilt es jetzt zu retten. Die Freundin von Gish ist übrigens keine Asphaltbrocken-Lady oder ein Häufchen Sand – sie ist eine durchaus attraktive *räusper* Frau (?!) mit schwarzen Haaren und einem Football-Schädel.

Nach dem kurzen Intro gehts auch gleich ins Getümmel. In den ersten Maps geht’s tutorialbehaftet zur Sache, sodass jeder Idiot (ich hatte mal einen Hund, der war klüger als die Halfte der <a href="http://www.daddelnews.de" target="_blank">Daddelnews.de</a>-Crew) das Spielprinzip und die Steuerung versteht.

Bewegt wird Gish mit den Pfeiltasten, seine Fähigkeiten werden mit A, S, D und der Leertaste bedient. (Diese Einstellungen lassen sich natürlich frei definieren, eigen sich aber erfahrungsgemäß sehr) A aktiviert den Sticky-Mode, hierbei wachsen kleine Klebennoppen/Stacheln aus unserem Teertropfen heraus, die es ihm ermöglichen auch an senkrechten oder sogar überhängenden Wänden/Decken und sonstigen gegenständen hochzuklettern oder entlangzuschlabbern. S aktiviert den Slide-Mode, er macht den "Helden" glitschiger, um auch durch einge Spalten hindurchzurutschen. D steht dann noch für den Heavy-Mode, hierbei macht sich Gish schwer, damit er Mauern durchschlagen kann, durch Böden bricht oder Gegnern größeren Schaden zufügen kann. Zu guter Letzt springt man mit der Space-Taste, wobei man durch auf und abwabbeln immer höher und höher springen kann. Jeweils zwei der drei Grundfähigkeiten lassen sich miteinander kombinieren – mit Heavy und Sticky kann Gish z.B. von unten an Wippen und Schaltern zerren, die Kombination von Slide und Heavy verhilft dem schwarzen Schleim beispielsweise zu unglaublich hohen Geschwindigkeiten beim Hinunterrutschen über lange Ebenen. Die letzte, etwas dubiose, Möglichkeit verbindet Sticky und Slide – etwas gegensätzlich, hat aber durchaus Sinn um etwa auf schrägen Flächen schnell und stark zu beschleunigen.

Nach ca. 15 bis 20 Minuten geht die Steuerung dann hin Fleisch und Blut über. Erst im späteren Verlauf braucht man dann etwas Kreativität zur Verwirklichung komplizierter Manöver. Ähnlich wie damals in Super Metroid kann man sich mit etwas Übung an Vorspüngen und überhängenden Wänden herumhangeln – mit dem Unterschied, dass man hier über keinen Grapling-Hook verfügt, sondern alles über Gish‘ ekelhafte Schleimstruktur und den hilfreichen Sticky-Mode passiert – wir erinnern uns: Teer hat keine Arme. Augen hat er übrigens schon und ein Maul – während den verschiedenen Verformungsstadien (wenn man sich zum Beispiel duch eine enge Spalte quetscht) ändert sich auch sein Gesichtsausdruck. Die Gestik im Heavy-Mode erinnert übrigens sehr stark an einen Hund, der gerade sein Geschäft verrichtet und unter Schmerzen einen Haufen Kot aus seiner Rektalöffnung presst.

Lange Rede kurzer Sinn: es geht um Puzzleaufgaben, während Gish’s Reise durch die Unterwelt weicht man primär Gefahren aus, versucht den richtigen Schalter zu finden oder muss mehr oder weniger schwierige Gegner bezwingen – nebenher kommen noch die typischen Jump’n’Run-Elemente dazu. Gegner werden entweder mit Heavy-Mode und mächtig Speed gegen die Wand geschoben und zerdrückt (dabei spritzt übrigens sogar etwas rotes Blut) oder aber man springt ihnen einfach auf die Birne. Manche größere Gegner zeigen hierbei aber etwas wenig physikalische Resistenz, so passiert es bei einer bestimmten Kategorie Gegner eigentlich immer, dass deren Kopf einfach so "herunterbricht".

Gish’s Opponent "Gray" (nein nicht unser gray) zeigt sich dahingehend schon etwas robuster, im Versus-Mode kann ein zweiter Spieler dessen Rolle übernehmen und versuchen Gish zu zerlegen.

Ja, ich weiss – ich komm gerade etwas vom Thema ab, aber zum Colletion Mode komme ich später noch zurück. Multiplayer ist schliesslich das, was Gish ausmacht. Ich weiss ob jemand Ice Climber oder Bubble Bobble kennt (wenn nicht, bei mir melden – dann gibts Dresche), aber Gish Multiplayer (welches übrigens mit einem Rechner an einem Monitor gleichzeitg gegeneinander gespielt werden kann) erinnert sehr stark daran. Das Spielprinzip ist zwar doch etwas anders, aber die Atmosphäre kommt den alten Spielhallenklassikern (die später auf NES und PC umgesetzt wurden) sehr nahe.

Fünf verschiedene Modi mit jeweils drei verschiedenen Maps erwarten euch – Sumo, Football, Greed, Pit-Fight und Drag. Im Ersterem, dem Sumo, gehts schlichtweg darum, den Gegner ins Wasser zu stoßen. Beide bewegen sich auf einem oder mehren Balken, die in der Mitte (am Schwerpunkt) drehbar befestigt sind. Durch geschickten Einsatz der drei Fertigkeiten von Gish (Gray verfügt natürlich über die selben) muss man den Gegner hinunterstoßen. Das Wichtigste hierbei ist wohl sticky (klebrig) zu sein, um sich bei den teilweise wilden Drehungen der/des Balkens daran festzuhalten. Wie bei einer Schaukel lässt sich die Drehbewegung durch den Gebrauch der Heavy-Eigenschaft beschleunigen (oder ggf. verlangsamen). Je näher man sich am Drehpunkt der jeweiligen Balken befindet, desto geringer ist natürlich die Chance, dass die Fliehkräfte irgenwann Gish’s Klebefähigkeiten überschreiten.

Neben dieser Strategie lassen sich selbstredend noch einige andere anwenden, um den Gegner zielführend auf die Matte zu bringen – überhaupt spielen die grundlegenden physikalischen Gesetzte hierbei eine große Rolle. Die Hebelwirkung ist beispielsweise sehr nützlich um den Gegner in die Luft zu katapultieren – oder auch die zuvor angesprochene Fliehkraft.

Der Zweite, wohl aber etwas weniger interessante, Modus ist Football, hier geht es einfach darum, einen Ball ins gegnerische Tor zu buchsieren, leider ist dieser Modi etwas halbherzig umgesetzt, mit "Sticky" wird der Ball aufgeklebt, der Gegner tut das selbe und schon kann keiner mehr gewinnen – etwas mehr wäre hier schon angebracht gewesen.

Greed (also zu deutsch "Gier") ist da schon um einiges interessanter, in diesem Modi geht es darum, Münzen zu sammeln. Diese regnen einfach vom "Himmel" und müssen natürlich von den Spielern eingesammelt werden, wer am Ende mehr hat, gewinnt. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Natürlich wird keiner zulassen, dass der Gegner mehr erwischt, also ist es primär von Vorteil, wenn man den Gegner möglichst agressiv irgendwo nach unten wirft oder von den höheren Plattformen drängt, so kann man sich genug Zeit nehmen, alle Münzen (die ja von oben kommen) einzusammeln.

Im Pit-Fight muss man eigentlich nur den Gegner töten, … TÖTEN, TÖTEN!!! FLEISCH!!! – pardon … die Arenen sind gespickt mit allerhand stacheligem Zeug und porösem Gestein, mittels Heavy und Sticky versucht man nun eine Lücke ins lockere Gestein zu rammen oder zu reissen. Wer zu erst ins Gras beisst (bzw in die tödlichen Spitzen) hat verloren – nebenher gibt es noch eine zweite Möglichkeit, den Gegner um die Ecke zu bringen: man spingt ihm so fest (mit Heavy versteht sich) auf den Schaedel, dass sich sein Inneres nach aussen stülpt, sprich die Sauce in alle Richtungen davon spritzt.

Der letzte der fünf Multiplayer Modi ist Drag – wie der Name schon sagt, werden hier Drag-Rennen gefahren. Diese werden allerdings nicht mit Boliden á la NFS: Underground ausgetragen sondern Mann gegen Mann (sorry, Schlabber gegen Schlabber). Im eigentlichen gilt es hier, so schnell wie möglich nach dem Startsignal zum Ziel zu kommen – die beiden Teerflecken sind hierbei voneinander getrennt, man kann sich also nicht gegenseitig blockieren.

Meine letzten Worte gelten hier noch dem Collection-Mode, hier muss man (als einzelner Spieler) so schnell wie möglich ALLE Münzen (Super Mario und Luigi lassen grüssen) einsammeln, erst dann wird die nächste Karte zur Verfügung gestellt – die ersten paar Missionen sind noch leicht, aber dann wirds schon extrem haarig.

Also mich hat Gish von Anfang an begeistert, zuerst die Demo – obwohl es da nur ein paar Maps gibt (und eine einzige Multiplayer Map) – und dann auch die Vollversion. Leider wird Gish ab etwa der Hälfte drecksschwer und man verliert irgendwann die Motivation, aber der Multiplayermodus ist endgeil (das ist denke und hoffe ich, das erste Mal, dass ich „endgeil“ in einem Review verwende?). Selbst nach mehreren Wochen macht es immer noch Spass, gegeneinander zu spielen – (vor allem) wenn jemand mit Vorliebe Blobby Volley spielt, wird er von Gish begeistert sein.

Über die Chroniclogic-Website kann das Spiel gegen den Preis etwa 20 Dollar direkt herunterladen, eine CD-Version gibts für etwa 30 Dollar. Seit kurzem gibt’s übrigens auch eine Linux und OSX Version. Multiplattform – so loben wir uns das.

Die Demo MUSS man wie gesagt gespielt haben, die Vollversion ist nur für grenzdebile Deppen ein Muss – sprich jeder bekennende Rebell.at-Leser besucht jetzt bitte sofort (ja, das ist ein Befehl) die Chroniclogic Website und erwirbt käuflich 1x Gish.

Sims 2 – Gone Gold !

Vor gut 4 Jahren stülpte Die Sims die komplette Spielewelt um. Anfangs als nicht ernstzunehmendes Projekt gestartet worden, wurde es mit insgesamt 7 Add-Ons zu dem wohl umfangreichsten und erfolgreichsten Spiel aller Zeiten.
Doch ein weiteres Add-On wollen die Enwtickler vermutlich nicht mehr herausbringen, viel mehr geht es um den Nachfolger. Justemente erreichte Die Sims 2 den Gold Status und wird hier zu Lande ab dem 16. September exklusiv für den Pc erhältlich sein.

Stronghold 2 – Ankündigung von offizieller Seite

Per Pressemitteilung trudelte vor Kurzem die freudige Nachricht ein, das der Nachfolger des erfolgreichen Spiels Stronghold bald in den Startlöchern stehen wird, und noch im Frühjahr 2005 veröffentlicht werden soll. Lest selbst

Star und Firefly Studios veröffentlichen Stronghold 2

München, den 24. August 2004. Global Star Software, ein Label von Take-Two Interactive Software, Inc. (NASDAQ: TTWO), und Firefly Studios kündigen Stronghold 2 an, den Nachfolger der preisgekrönten Titel Stronghold und Stronghold: Crusader. Von der Stronghold-Serie wurden weltweit mehr als 1,4 Millionen Exemplare verkauft. In Deutschland gehört Stronghold zu den erfolgreichsten und meist verkauften PC-Spielen der letzten Jahre.

Die Mischung aus Mittelaltersimulation und Echtzeitstrategie, aus Burgenbau und Belagerungskämpfen soll im Frühjahr 2005 für PC erscheinen. Erstmals wird der Spieler die Serie in wunderschöner 3D-Grafik erleben. Neben grandiosen Schlachten bietet Stronghold 2 diesmal auch eine spezielle, friedliche Kampagne zum Thema „Leben im Mittelalter“. Informationen über die erweiterten Multiplayer-Optionen und die neue, innovative und spannende Einzelspielerkampagne, werden in den kommenden Monaten kommuniziert werden.

„Mit Stronghold wurde ein komplett neues Genre geschaffen, das Elemente aus Aufbaustrategie und Kampftaktiken miteinander verknüpft und zu einem neuartigen Erlebnis verbindet“, so Christoph Hartmann, Senior Vice President of Publishing bei Global Star. „Wir freuen uns sehr darauf, Stronghold 2 auf den Markt zu bringen und dadurch zweifellos neue Maßstäbe zu setzen. Firefly Studios hat das bereits hochgeschätzte Gameplay über alle Erwartungen hinaus noch weiter gesteigert und neue, originelle Features integriert. Wir sind überzeugt davon, dass Stronghold 2 die Spieler im Jahr 2005 wie kein anderes Spiel fesseln wird.“

„Wir haben uns bereits bei der Entwicklung des ursprünglichen Stronghold entschieden, die Vorgaben des üblichen Echtzeitstrategiespiels zu verlassen“, so Simon Bradbury, Director der Firefly Studios. „Jetzt können wir mit einer 3D-Engine, die Zehntausende von animierten Charakteren gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen kann, die komplexen Details des Burglebens und die Intrigen des Belagerungskrieges in Stronghold 2 präsentieren wie nie zuvor. Erneut erschließen wir mit der Stronghold-Lizenz ein neues, faszinierendes Gebiet.“

Moment of Silence – Peter und Deborah unter einer Decke

Wie uns dtp wissen lies, wird es in The Moment of Silence nicht nur den bisher bekannten Hauptcharakter Peter Wright geben. Zweitweise werdet ihr auch in die Rolle von Deborah Oswald schlüpfen dürfen. Während der männliche Protagonist von Bruce Willis vertont wird, spricht die deutsche Stimme von Julia Roberts den Part der Deborah. Mittlerweile sollen die Sprachaufnahmen vollständig beendet sein.

Unsere kürlzich veröffentlichte Preview sollte euch weitere Informationen zum Spiel verraten, in naher Zukunft versprach uns dtp aber eine neue Version zuzusenden, in denen einige unserer wenigen Kritikpunkte bereits behoben sein sollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, der Release ist ja nicht mehr allzu weit entfernt. Am 1. Oktober soll es weiterhin so weit sein.

LEGO Star Wars – Episode 1 bis 3 in einem Spiel!

Obwohl niemand mehr die zahllosen Star Wars-Titel zählen kann die bereits veröffentlicht oder angekündigt wurden, gehört die heute von Eidos angekündigte Entwicklung sicher zu den interessanteren Bekanntmachungen der letzten Wochen. Der britische Publisher in Nöten hat sich nämlich die Rechte an eine LEGO Star Wars gesichert.

Im grobklotzigen Look dürft ihr die Geschichte aller drei neuen Star Wars-Verfilmungen (also Episode 1 bis 3) nachspielen. Recht findet ihr übrigens bereits eine Charakterstudie von Obi Wan Kenobi. Im April 2005 soll das als Action-Adventure titulierte Game erscheinen, knapp einen Monat später startet Episode 3: Die Rache der Sith in den Kinos. Neben dem PC werden auch noch PlayStation2, Xbox und Game Boy Advance bedient. Hoffentlich leidet unter der Multiplattform-Entwicklung nicht die Qualität des Lizenzspiels.

Übrigens: Allen 10-jährigen Schnuller-Süchtlern unter euch, die mit der PlayStation aufgewachsen sind und LEGO für die geplante Nachfolgewährung des Euros halten, empfehle ich eine kurze „Geschichtsstunde beim Online-Lexikon Wikipedia.

Rome: Total War – Demo für Taktiker

Creative Assembly schreckt vor keiner Epoche menschlicher Kriegsführung zurück. Nach dem mittelalterlichen Medieval und dem japanischen Shogun wartet die Strategiegemeinde schon sehnlichst auf den dritten Teil der Total War-Reihe. Der trägt den Titel Rome und kann nun anhand einer Demo angespielt werden.



Das 162 MB große Stück bietet euch mit einem Tutorial und einer Mission aus der Kampagne zwar nicht allzuviel an Umfang, lässt aber sicherlich das Sammeln von ausreichend vielen Eindrücken zu. Ein Demo-Review findet ihr im Zweifelsfall morgen hier bei uns.

Ein hilfreiches Tool haben gefuchste Fans übrigens auch bereits veröffentlicht. Das 600 Kilobyte kleine Update (natürlich inoffizieller Natur) erweitert den zuvor angesprochenen Umfang doch recht deutlich, erlaubt es doch in der Mission auch das Steuern der Römer. Ohne den Patch könnt ihr lediglich die Armeen von Hannibal dirigieren.

Benötigte Hardware:

  • 1GHz
  • 256 MB RAM
  • Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung und mindestens 64MB VRAM (neueste Treiber empfohlen)
  • Round up – GC: All is said and done?

    Natürlich noch lange nicht! Zwar schloss die Games Convention schon am Wochenende ihre Pforten und konnte einen neuen Besucherrekord in Höhe von 105.000 zahlenden Gästen aufstellen und obwohl die rebell.at-Crew über die Messetage stets bemüht war, möglichst umfangreich über das Messetreiben auf der Games Convention über die vier Messetage hinweg zu berichten, ging dennoch die ein oder andere Nachricht oder manch eine Neuankündigung in dem Messetrouble unter, dies wollen wir nun in dieser umfangreichen News in Kurzform nachholen:

    Trailer zu Imperial Glory veröffentlicht: Fans des Echtzeitstrategie-Spiels Imperial Glory wurden von Publisher Eidos interactive mit einem rund 76 MB großen Trailer versorgt, welcher über eine Minute lang Schlachtszenen aus dem Spiel zeigt. Dabei fällt sofort die wunderbare Grafik ins Auge des Betrachters.

    Actionracer FlatOut wird für den dt. Markt zensiert: Zwar geht es in Empire Interactives Actionracer FlatOut alles andere als friedfertig zu. Doch ob ein Spiel nur deswegen umgeändert werden muss, weil bei einem Crash nicht nur das Fahrzeug ein paar Beulen bekommt sondern auch der Fahrer durch das Fenster hinaus ins Freie fliegt, darf arg bezweifelt werden. Zumindest in der deutschen Version wird an seine Stelle ein Crash-Test-Dumme treten.

    Erste Details und Verpackung zu Sacred Underworld: Das Addon zum Action-RPG Sacred von Ascaron wird neben zwei Rassen auch noch eine bis zu 40 Prozent größere Spielwelt bieten, so der Entwickler auf der Games Convention. Des Weiteren sollen noch neue Monster, Items und Waffen auf den Spieler warten. Eine Abbildung der Verpackung von Sacred Underworld findet ihr unten bei den Links.

    Grund für Releaseverschiebung von MoH: Pacific Assault: Wie unsere Kollegen von justgamers.de nach eingehender Befragung den Entwicklern von Medal of Honor: Pacific Assault entlocken konnte, wurde Medal of Honor: Pacific Assault verschoben, um noch etwas am Team- und Squadmanagement zu feilen, damit die Spieler in der finalen Version die volle Kontrolle über ihre Mannschaft hat.

    Shade – Neues Action-Adventure von Koch Media

    Wie unsere Kollegen von krawall.de berichteten, unterzeichnete der deutsche Publisher Koch Media auf der diesjährigen GamesConvention einen Vertrag mit dem tschechischen Publisher Cenega – unter anderem Korea – Forgotten Conflict und UFO: Aftermath – über das Horror-Action-Adventure Shade: Wrath of Angels.

    In dem Action-Adventure, welches von Black Element Software entwickelt wird, steuert ihr euren Helden aus der Third-Person-Perspektive und versucht das mysteriöse Verschwinden eueres Bruders aufzuklären. Dabei verschlägt es euch in ein kleines Nest in den Bergen, wo ihr u.a. einige Schalter-Rätsel und die ein oder andere knifflige Denksportaufgabe lösen müsst. Jedoch stellt das kleine verschlafene Nest nur den Ausgangsort einer sich über vier weitere Welten erstreckenden Reise dar, auf dieser ihr bis zu 20 verschiedne Gegnertypen in 30 Levels plätten müsst. Dargestellt wird eure Reise dabei durch eine von Black Element Software eigens für Shade – Wrath of Angels entwickelte 3D-Engine, welche schon jetzt durch atmosphärische Bilder zu entzücken weiß, auch wenn die Umgebungs- und Charaktergrafiken etwas detaillierter sein könnten.

    Shade – Wrath of Angels soll noch im Herbst dieses Jahres in den Läden stehen. Wer mehr über das Spiel erfahren möchte und sich zudem anhand der ersten Screenshots ein paar Eindrücke der Grafikengine holen möchte, der sollte einmal die offizielle Seite zum Spiel von Publisher Cenega begutachten.

    Hitman 4 – Nr. 47 geht wieder auf die Jagd

    Es kursierte schon seit einigen Wochen das Gerücht im Internet herum, nachdem der Nachfolger zu Hitman: Contracts aufgrund der Registrierung der Domain hitmanbloodmoney.com durch Entwickler IO Interactive den Namen Hitman 4: Blood Money tragen würde. Nun scheint dieses Gerücht laut unseren Kollegen von ghome.de in der neuesten Ausgabe des Offiziellen Playstation 2 Magazins endgültig bestätigt worden sein.

    So wird der vierte Teil der Serie endlich mit einer neuen Grafikengine aufwarten, so EntwicklerIO Interactive auf einer Pressekonferenz, die im Zuge des Releases von Hitman: Contracts vor ein paar Monaten gehalten wurde. Des Weiteren sollten es die Entwickler nicht verpassen, das arg angestaubte Missionsdesign etwas zu überarbeiten und die Steuerung zu vereinfachen. Weitere Informationen zum vierten Teil der Serie sind indes genauso unbekannt, wie ein genauer Releasetermin.

    Games Convention 2004 – Diesjährige Awards bekannt

    Auch dieses Jahr wurden wieder, wie schon im vorangegangenen Jahr üblich, einige Spiele der Games Convetion von dem Veranstalter der Messe Leipzig in Zusammenarbeit mit der Internetsendung NBC Giga mit dem begehrten GC-Award 2004 ausgezeichnet.

    Zu den glücklichen Gewinnern darf sich u.a. der Publisher Konami zählen, welcher mit Pro Evolution Soccer 4 und Metal Gear Solid 4 jeweils den Award für bestes Gameplay und bestes PS2-Spiel einsacken durfte. Für Microsofts Konsole wurde hingegen Halo 2 als bestes Spiel angesehen und dementsprechend ausgezeichnet. Der Innovationspreis ging in diesem Jahr an Publisher Atari, welcher mit seinem Gametrak-Controller ein komplett neues Steuerungskonzept vorstellte: hier soll der Spieler das Geschehen auf dem Bildschirm mit Hilfe seiner eigenen Bewegung steuern.

    Weit weniger rosig sah es allerdings für die Entwickler aus deutschen Landen aus: mit Die Siedler – Das Erbe der Könige von Bluebyte wurde nur ein einziges deutsches Spiel auf der Games Convetion mit dem Award ausgezeichnet.

    Tony Hawks Underground 2 – Kommt auch für den PC

    War der erste Teil der Tony Hawks Underground -Serie noch den Konsoleros unter uns Gamern vorbehalten, so wird der zweite Teil der Serie laut Angaben unserer Kollegen von ghome.de nun auch für den PC erscheinen.

    So soll Neversofts
    Tony Hawks Underground 2: World Destruction Tour
    mit Team-Wettbewerben, einem Tour-Modus, einer deutlich verbesserten Grafik im Vergleich zu Tony Hawk’s Pro Skater 4 und einer neu entwickelten Steuerung aufwarten. Leider wollte man sich bei Publisher Activision noch nicht zu weiteren Features und einem genauen Releasetermin der PC-Fassung äußern. Für die Konsolen PS2, Xbox und GameCube soll Tony Hawks Underground 2: World Destruction Tour hingegen noch im Oktober diesen Jahres erscheinen.

    Far Cry – Was macht eigentlich CryTek?

    Kürzlich wurde berichtet, dass die Jungs von CryTek die nächsten Spiele zusammen mit Electronic Arts veröffentlichen möchten. Doch um was für Spiele es sich handeln soll ist bisher immer noch unklar. Trozdem lies es sich einer der drei Yerli-Brüder nicht nehmen und gab ein paar Infos zum besten.

    So soll der geheimnissvolle Titel zwar wieder ein Ego-Shooter werden, sich dabei aber komplett vom Far Cry-Universum verabschieden. Auch frühere Projekte von CryTek werden vorerst nicht fortgesetzt. Sicher ist nur, dass der neue Titel höchst inovativ werden soll. Dabei wird natürlich wieder auf die Cry-Engine gesetzt, wenn auch stark modifiziert.

    HQ Rot unter schwerem Beschuss von AH-64 Longbow!

    Wir schreiben das Jahr 2010. Auf der ganzen Welt gibt es massenhaft Krisenherde doch die großen Staaten haben den Kampf gegen den Terror mittlerweile ad acta gelegt da sich die Bevölkerung querstellt. Damit ein Land ohne Einsatz einer Armee trotzdem seine "Interessen" in fremden Ländern vertreten kann gibt es Söldner. Und genau so einer seid ihr in JoWooD’s neuem Titel.

    Normalerweise beginne ich meine Reviews meist mit einer mehr oder minder kurzen Beschreibung der Rahmenhandlung, diese Lappalie spare ich mir aber diesmal, da im ersten Absatz aber schon wirklich alles über die Story geschrieben wurde. Wie traurig. Wenden wir uns deshalb mal gleich zum leicht gemachten Einstieg ins Spiel, also zum Tutorial. Aber halt! Können wir uns auch gleich sparen, gibt es nämlich auch keins. Wo fangen wir dann eigentlich an, nachdem es bei Söldner eigentlich nicht viel gibt womit man anfangen könnte? Hmm, naja – das Erste was wirklich auffällt ist ein gut gemachtes Introvideo und danach ein Ladevorgang der selbst hartgesottene Geduldstiere in den Wahnsinn treibt. Mit Athlon XP3200+ und 512MB DDR RAM könnt ihr euch vom Starten des Spiels bis zum Erscheinen des Hauptmenüs mal locker einen Kaffee machen gehen oder eine Partie Schach mit dem Nachbarn starten. Laut Berichten von anderen geschädigten Personen dürfte es mit einem Gigabyte RAM auch nicht viel schneller gehen. Damit ihr einen Vergleich habt: Die Ladezeit am Anfang des Spiels entspricht in etwa der von Far Cry beim Laden der Levels. Allerdings war Far Cry technisch gesehen ein Hammer, was auf Söldner nicht wirklich zutrifft.

    Solltet ihr es bis zum Hauptmenü geschafft haben erwartet euch ein Schmuck animierter Soldat der neben euren Auswahlmöglichkeiten rumsteht und ständig allerlei Faxen macht. Auswählen könnt ihr wie bei jedem Spiel Singleplayer, Multiplayer, Optionen und dergleichen. Das Tutorial fehlt, wie oben bereits erwähnt, was bei diesem Spiel ein bösartiger Fehler ist da es einfach sehr viele Aktionsmöglichkeiten gibt, die mehr als einer kurzen Erklärung im schlichten Handbuch bedürfen.

    Kommen wir zum Singleplayerpart, auch Kampagnenmodus genannt. Normalerweise ist das meine Spielwiese und gut gemachte Stories kombiniert mit ausgereifter Grafik und Sound haben mich schon immer in ihren Bann gezogen. Anfangs könnt ihr euch im Optionsmenü einen eigenen Söldner designen wo vom amerikanisch-modischen G.I. bis zum konservativen Wiederbetätigungs-Look eigentlich alles möglich ist. Wenn ihr fertig seid, löst euer neu gebauter Soldat dann den Standard Menü Söldner ab und macht ab sofort an dessen Stelle seine Faxen neben den Auswahlmöglichkeiten im Hauptmenü. Danach noch kurz einen schönen Namen für die Kampagne ausgedacht und schon steht ihr im Basiscamp von wo ihr eure Einsätze koordinieren könnt.

    Das Basiscamp ist ein relativ weitläufiges Areal wo ihr alles ausprobieren könnt und nachdem man in Söldner einiges an Fahrzeugen und Waffen benutzen kann, solltet ihr das auch tun bevor ihr euch in den Krieg stürzt. Zum Beispiel könnt ihr die Wirkung einer Panzerfaust auf einen Jeep austesten oder auch erleben wie seltsam sich selbiges Vehikel steuerungstechnisch verhält. Wenn ihr euch etwas umseht, werdet ihr bemerken, dass einige Gebäude einfach so in der Gegend rumstehen ohne einen wirklichen Nutzen zu haben. Das riecht sehr stark nach Zeitdruck der Developer da diese Gebäude die Basis für ein Tutorial wären, es aber keines gibt.

    Dann gibt es noch ein paar Terminals auf denen verschiedene Symbole prangen. Dort könnt ihr Waffen, Ausrüstung und Fahrzeuge anfordern. Diese Terminals sind auch in den folgenden Missionen immer vorhanden, da ihr immer von einem Basiscamp aus in den Krieg zieht. Im Basiscamp könnt ihr euch dann eine Mission aussuchen, indem ihr euch vor einem kleinen Tisch mit Zeug drauf stellt und ihn ‚benutzt‘. Dann erscheinen sämtliche möglichen Missionen, der Auftraggeber und die Belohnung die ihr bekommt wenn ihr die Mission erfolgreich beendet. Darunter finden sich Genre-typische Einsätze wie Geisel befreien, irgendwas in die Luft sprengen, Fahrzeuge entführen oder irgendwelche Personen irgendwo hin eskortieren. Hier könnt ihr auch eure aktuelle Mission einsehen und die bereits abgeschlossenen Einsätze begutachten.

    Die Grafik wurde bei Söldner ja als Revolutionär angepriesen aber nachdem wir wissen das solche Aussagen der Spieleindustrie meistens etwas übertrieben sind, hatte ich eigentlich nie wirklich diese Erwartung. Tatsächlich ist es so das ich die Grafik eher mit gemischten Gefühlen bewerte. Einerseits sind die Animationen der Fahrzeuge und Soldaten wirklich sehr gut gelungen, andererseits sehen einige Texturen wirklich peinlich aus. Es reicht heutzutage einfach nicht mehr eine grüne Fläche mit ein paar Pixeligen Gras Texturen zu überziehen um auf diesem Sektor konkurrenzfähig zu bleiben. Meist sieht alles recht eintönig aus und es gibt keine auffallenden Besonderheiten an der Umgebungsgrafik außer dass es zeitweise wirklich peinlich eckig wird. Bei den Fahrzeugen sieht das aber wieder komplett anders aus. Wenn ein Abrams Panzer auf euch zurollt und vor eurer Nase ein zwei Meter tiefes Loch in den Boden schießt ist das schon wesentlich beeindruckender. Genauso ist es wenn ein Lada sich einen Hügel hinunter überschlägt (mit anschließender, effektvoller Explosion versteht sich). Was auch sehr verwunderlich ist: Oft läuft oder fährt man bis zu drei Kilometern zum Einsatzziel und quert auch einige Siedlungen. Doch Einwohner konnte ich (bis auf vereinzelte Terroristen) bisher nicht einen einzigen finden. Was ist passiert? Super Gau? Giftgas? Und wenn dem so ist wieso leben die Terroristen aber alle anderen (bis auf mich und mein Team) sind tot? Fragen über Fragen…

    Natürlich ist auch eine Soundkulisse vorhanden und siedelt sich bewertungstechnisch zwischen ‚ist mir egal‘ und ‚was soll das‘ an. Viel Musik hatte ich bis dato nicht wirklich mitbekommen, außer ein einziges Liedchen was zwar relativ lang ist aber es fängt einfach irgendwann zu nerven an wenn man nie etwas anderes hört.

    Stabilität und Kompatibiltät sind Dinge die man in Söldner zumindest in der ausgelieferten Version vergeblich sucht. . Bei mir äußerte sich das meistens in einem kommentarlosem Spielende mit anschliessender, verwunderter Desktop Betrachtungsphase und einer netten Aufforderung ein Mail mit dem Crashlog an Wings Simulations zu senden welches löblicherweise automatisch generiert wird. Mein Redaktionskollege, suit, schaffte es nichteinmal das Spiel ordnungsgemäß zu installieren – und nach stundenlangem Probieren verwehrten ihm die Grafikfehler jegliche Möglichkeit einen anständigen Review zu liefern (was vor unserem Datenbankcrash auch auf Rebell nachzulesen war). Allerdings schafft der neueste Patch hier wirklich effizient Abhilfe. Mit Version 29354 Funktioniert das Game anstandslos und es dürften die grössten Probleme behoben sein.

    Multiplayer ist, nachdem der Singleplayer Part ein Witz ist, die einzige Möglichkeit mit Söldner richtig Spass zu haben – was zugegeben wohl auch so gedacht ist. Einfach im Menü auf ‚Multiplayer‘ klicken, einen Account anlegen und schon habt ihr unzählige Server zur Auswahl auf denen ihr euch mit anderen duellieren könnt. Der Netzwerkcode scheint sehr gut zu sein und schafft niedrige Pings im bereich von 20-40. Trotzdem gibt es im Spiel dann doch hin und wieder einige Lags. Obwohl laut JoWood bis zu 128 Spieler möglich wären findet man auch auf den offiziellen Servern nur ein Maximum von 32 Spielern. Da die Maps größtenteils wirklich riesig sind kann es bei geringer Spielerzahl wirklich langweilig werden. Es gibt die üblichen Modi wie Capture the Flag, Team DM und Standard DM. Eine wirklich gute Idee ist jedoch der Conquest Modus den ich euch jetzt noch näher beschreiben werde.

    Zuerst sucht ihr euch ein Team aus, danach könnt ihr euch Waffen und Gerät an bereits beschriebenen Terminals besorgen. Da man zu Fuss über die riesen Maps nicht wirklich weit kommt muss meistens neben einem Gewehr noch ein Fahrzeug her. Wenn ein Teammitglied bereits eines hat könnt ihr auch einfach einsteigen und mitfahren. Bei Hubschraubern könnt ihr sogar mit einem Fallschirm über dem Zielgebiet wieder abspringen und bei einem Panzer fährt z.B. ein Kamerad und der zweite bedient die Geschütze. Für jeden Kill bekommt ihr Geld und für jede eingenommene Basis bekommt das Team im gesamten Geld was dann der Kommandant des Teams z.B. aufteilen kann damit ihr euch auch mal einen dicken Panzer leisten könnt. Der Kommandant des Teams wird von den anderen gewählt und kann seinen Leuten gewisse Aufgaben geben, meist handelt es sich um Wegpunkte die ihr erreichen sollt um den Gegner aufzuhalten. Über vordefinierte Tastenshortcuts könnt ihr dann noch Standardsätze wie ‚Brauche Luftabwehr‘, ‚Brauche Panzerabwehr‘ und dergleichen verwenden um eure Teamkollegen auf etwaige Mißstände hinzuweisen.

    Söldner ist im MP Modus zweifelsohne einen Blick wert und vor allem wenn ihr einmal ein kleines Team habt welches mit euch zusammen in den Krieg zieht kann es schon ordendlich Spass machen. Ohne Teamgeist geht jedoch meistens nichts und die normalen Deathmatch Modi sind wohl eher unbrauchbar bzw. hatten wir schon ca. 3000 mal besser bei anderen Spielen.

    Eines ist klar: Finger weg von Söldner wenn ihr keinen permanenten Internetzugang habt oder nicht beabsichtigt online zu Spielen! Der Singleplayer ist eine Frechheit. Weder durchdacht noch originell erinnert er an Counter-Strike mit Bots, wobei man sagen muss das die Bots in Söldner noch dazu saudämlich sind und das KI-Verhalten in etwa den Intelligenzquotienten einer Babykarotte erreicht. Panzer die gegen Häuser und Bäume knallen sind völlig normal und wer dem entgehen will muss in den Multiplayerpart fliehen. Da man dort keine Bots braucht ist es dann doch wesentlich erträglicher.

    Der MP Modus macht wirklich Spass und auch wenn die Karten für die momentanen Spielerzahlen zu groß sind, kommt schon ordendliche Schlachtfeldstimmung auf wenn ihr mit eurem Lada einen Heckenschützen überfährt (hehe) oder ein Apache Longbow mit einer Stinger vom Himmel geholt wird. Generell kann ich sagen: Battlefield ist mit Sicherheit besser aber Counterstrike wird von Söldner allemal getoppt und was ihr bei Fahrzeugen an Auswahlmöglichkeiten habt ist bisher noch nie da gewesen.