So einfach, so logisch und doch so neu. OnLive ist purer Wahnsinn. Im Wesentlichen will der neue On-Demand-Service nichts anderes tun, als Rechenleistung outsourcen (Cloud computing) und Gaming damit revolutionieren. Statt wie bisher Spieledaten auf euren PC oder eure Konsole zu laden und sie dann dort auf möglichst teuren Geräten auszuführen, will OnLive die Spiele direkt bei sich am Server laufen lassen und dann nur eure Befehle dorthin und das HD-Bild zu euch zurück streamen (entweder auf den PC, auf den Mac oder auf eine iPod-große Konsole die am PC angeschlossen werden kann). Ein geniales Konzept, das mit fortschreitender Breitbandisierung womöglich zum neuen Standard wird.
Die wichtigsten Publisher sind laut Ankündigung auf der GDC sehr interessiert. Problematisch könnte eine eventuelle Monopolstellung des Service sein. Ob sich ein Gerät durchsetzen kann, das Software-Piraterie im wesentlichen ausschließt, wird interessant zu beobachten sein. Immerhin wäre auf der Spar-Seite das Ende jeglicher Aufrüsterei zu nennen.
In den USA kommts im Winter 2009.


In unserer noch backrfischen World of Goo-Rezension berichtete ich über die hohe Rate von Raubkopien bei dem Spiel.
Goo, das ist auf gut österreichisch Gatsch. Mit Gatsch kann man ganz wunderbare Sachen bauen. Das weiß jeder der in seiner Kindheit einmal am Meer oder an einem Bach gesessen ist und versucht hat, den größeren Staudamm oder die hübschere Burg zu bauen als das doofe Kind ein paar Meter weiter. World of Goo ist wie dieses gatschen am Bach. 
Ich fahre in der Kurve über die Curbs, schalte meinen Formel 1-Bolliden hoch, knall den Fuß aufs Gaspedal und treib das Ding auf der Geraden zur Höchstgeschwindigkeit. Vor mir läuft Live for Speed auf meinem 26 Zoll-LCD-Fernseher, unter mir ruckt mein Schreibtischsessel, an meinen Ohren brummt das