Grafikblender oder Top-Shooter?

1993 war es soweit. Ein Mann mit schwarzen langen Haaren, brach wie ein Urknall in das Shootergenre ein und erfand Doom. Mit grausamen und furchterregenden Monstern wollte John Romero schon damals die gesamte Gamergemeinde schocken, das kam an. Jetzt warten alle Gamer gespannt auf den dritten Teil der sehr erfolgreichen Serie. Aber der setzt nicht nur auf Altbewährtes. Zwar bleiben Schockeffekte und grausige Gegner bestehen, doch die Grafik wird enorm aufgemotzt – und zwar ordentlich! Keine Pixelmonster werden euch in engen dunklen Gängen verfolgen, sondern detaillierte 3D-Modelle die Wände durchbrechen und einen für PC-Spiele revolutionären Schatten werfen.

Ihr spielt einen Space Marine, der im Auftrag der UAC (Union Aerospace Corporation) arbeitet. Sie werden zu einer Routine-Patroullie gerufen. Als ihr dann in die Basis wiederkehrt, sind nahezu alle Arbeiter plötzlich zu Zombies mutiert. Niemand weiß passiert ist. Ihr geht mit einer minimalen Ausrüstung los und versucht die letzten Überlebenden zu finden und herauszubekommen was genau passiert ist.

Zu Beginn wird ihnen ein kleiner nützlicher Helfer überreicht. Das PDA. Eine Art kleiner Computer der eine Automap, ein Inventar und auch eine Kommandostation. Mit dem feinen Spielzeug können sie ebenfalls noch E-Mails und sogar Videobotschaften erhalten. Doch in erster Linie dient es natürlich dazu dem Spieler die Missionsziele zu geben. Das tut über Video der Sarge. Dieser sitzt in einem sicheren Kommandozentrum und sagt euch, was ihr als nächstes zu tun haben werdet. Die automatische Karte zeichnet nicht nur Umrisse von Räumen und Gängen, sondern beschriftet diese noch. Wenn man dann in die Waffenkammer gerufen werden, brauch der Spieler nur die Karte aufrufen und kann sich nie verlaufen. Das PDA wird euch ebenfalls darüber aufklären und warnen, was ihr nicht tun solltet. Wenn ihr nicht wollt, dass das gesamte Labor mit euch in die Luft geht, solltet ihr auch auf die Anweisungen hören. Sie können sogar mit dem PDA shoppen gehen. Schon voll beschriftete Karten, Sicherheitscodes und viele andere Informationen können in einer Art Shop heruntergeladen werden.

Viel wird sich am Spielprinzip des Schockershooters nicht ändern. Anders als in den ersten beiden Teilen wird man jetzt natürlich auch auf und ab schauen können, aber der Spieler wird die dunklen engen Gänge nicht missen müssen. Wieder wird der Spieler mit grauenhaften Monster in Berührung kommen, denen er mit allerlei Waffen den Gar aus machen kann. Mit insgesamt neun Waffen darf er sich gegen die Übermacht wehren, darunter eine normale Pistole, Maschinengewehr, Raketenwerfer und die legendäre BFG. Sehr wahrscheinlich ist es auch schon, dass die Kettensäge wieder in dem Arsenal vorhanden sein wird. Für die Explosionsunterstützung werden die altbewerten Granaten auch im Inventar zu finden sein. Was sehr ungewöhnlich ist, dass Doom 3 keine Benutzen-Taste haben wird. John Carmack hielt diese für völlig überflüssig. Ob sich nun die Tür von alleine öffnet, wenn es überhaupt so viele Türen geben wird, oder ob man kleine Spielereien einbaut, wie zum Beispiel Schubladen aufmachen, bringt dem Spiel selber nichts. Also hat man diese für Carmack unnütze Taste weggelassen, was wiederum noch mehr zu dem simplen Spielprinzip beiträgt.

Tim Willits (Lead Designer) verspricht, dass der Spieler sich wie der Hauptcharakter in einem Horrorfilm fühlt. Unerhofft bricht plötzlich ein Hell Knight durch die Wand oder steht ein Imp hinter euch. Mehr als je zuvor soll ein Spieler vor dem PC sitzen und sich in die Hosen machen. Gerade die Art wie die Monster mit der Umgebung interagieren, soll euch das Fürchten lehren. Denn wer erschreckt sich nicht, wenn ein Pinky Demon plötzlich von oben auf einen herabfällt, nur weil eine Brücke sein enormes Gewicht nicht aushalten kann.

Die 3D-Engine ist das Herzstück des Ego-Shooters. Realistische Schatten und wunderschön modellierte Monster mit relativ niedriger Polygonzahl, aber dafür sehr schicken Texturen und anderen Feinheiten, werden in sehr detailreichen Innenlevels dargestellt. Über die Außenlevels ist noch nicht viel bekannt geworden. Klar ist nur, dass sich das Spiel wohl stark auf Innenlevels konzentrieren wird. Diese sind dafür die wohl Schönsten welche der PC bis jetzt gesehen hat. Einer der Gründe sind wohl die schmucken Texturen für Wand und Boden, aber auch die wunderschönen Schatten- und Lichteffekte. Das sogenannte „Unified Lightning System“ kommt in den engen Gängen sehr gut und vor allem gruselig rüber. Wenn man nämlich vor Angst in einer Ecke kauert und dann einen Schatten vorbei huschen sieht, sorgt das für eine schweißtreibende Atmosphäre.

Mit viel Liebe zum Detail haben die Designer auch an den Monstern gearbeitet. In einem speziellen Verfahren, bei dem erst das Grundgerüst mit mehreren tausend Polygonen erstellt, und dann die Polygonzahl heruntergeschraubt wird. Danach wird durch Bumpmapping die Haut des Monsters geglättet. Die Engine schafft es, dass die Monster mit weniger von den kleinen Dreiecke immer noch so gut aussieht wie vorher. Letzter Schritt sind dann die Texturen, die dem Monster den letzten Schliff verleihen.

Aber die Grafik sieht nicht nur wunderschön aus, sondern trägt auch einen großen Teil zum Spiel an sich dazu. Die Trefferzonen sind polygongenau eingeteilt. Ein weiteres nettes Feature ist, dass auch jede einzelne Patrone sein eigenes Geräuschverhalten besitzen. Wenn ihr mit einer Schrotflinte auf ein Monster schießt, treffen meist nicht alle den Gegner. Die die treffen geben einen sehr dumpfen Ton wieder, die anderen prallen von Boden und Wänden ab und der Spieler hört dann ein helles Ping.

Auch die Physikengine kann sich sehen lassen, da schaukeln Lichtquellen, wie zum Beispiel Lampen, nach Berührung und verändern gleichzeitig auch die Schatten. Weiterhin sorgt der Sound für ordentlich Atmosphäre. Über 70 Geräuschquellen sollen bereitstehen. Es wird sogar so weit gehen, dass man nicht nur Schritte oder Fässer die umfallen hört, sondern auch der Puls des Protagonisten zu hören sein wird. Dieser wiederum wird höher wenn Feinde in der Nähe sind und beruhigt sich, wenn diese wieder abgezogen sind. Ein solcher Zustand dürfte aber ohnehin nicht allzu lange anhalten. Spieler mit Systemen die Dolby Digital unterstützen können sich auf ein Sounderlebnis der Superlative freuen, denn auch dieses Feature wird Doom 3 unterstützen.

Was die Entwickler auch geändert haben, ist dass der Spieler die meiste Zeit nicht rennen kann. Standard wird auch nur das langsamere Vorgehen sein. Nicht nur das die Entwickler von id ihre Engine vorführen wollen, sodass dem Spieler nichts entgeht. Es wird auch notwendig sein langsamer vorzugehen. Eine Staminaanzeige wurde in das Spiel integriert. Wenn diese aufgebraucht ist, fängt ihr Alter Ego anzukeuchen. Wenn ihr nur rennt, werden auch immer mehr Monster auf euch zukommen, was sich dann als ein großes Problem darstellen wird. Ihr habt aber auch mehrere Möglichkeiten eure Widersacher davon abzuhalten euch zu verletzten. Wenn zum Beispiel einer der Zombies auf dem Boden liegt, aber noch lebt, versucht dieser aufzustehen. Nun könnt ihr euch auf diesen draufstellen und ihn davon abhalten und könnt euch dann um den nächsten Gegner widmen.

Auch mit der Physikengine werden Rätsel gelöst werden. Da man keine Kisten hochheben und tragen kann, muss man diese irgendwie anders bewegen. Darum nehmt ihr eure Waffe in die Hand und schießt den gewünschten Gegenstand, einfach an die Stelle wo ihr es brauchen könnt. Auch explosive Fässer werden enthalten sein, die der Spieler zu einer riesigen Explosion zwingen kann und somit rissige Türen aufzusprengen, oder auch um gleich mehrere Zombies über den Jordan schicken könnt.

In jedem Level wird es versteckte Räume oder Gängen geben in denen nette Überraschungen nur darauf warten vom Spieler gefunden zu werden. Darunter Erste Hilfe Kästen, Rüstungen und auch ein wenig Munition. Letzteres ist in Doom wirklich sehr rar gestreut, deswegen ist es ein großer Vorteil, wenn man so viele wie möglich von den sogenannten Secrets findet. Am Ende gibt es dann aber keine Statistik wo aufgeführt wird, wie viele ihr von den Geheimräumen gefunden habt.

Aber die Grafik sieht nicht nur wunderschön aus, sonder trägt auch einen großen Teil zum Spiel an sich dazu. Die Trefferzonen sind polygongenau eingeteilt. Ein weiteres nettes Feature ist, dass auch jede einzelne Patrone sein eigenes Geräuschverhalten besitzen. Wenn ihr mit einer Schrotflinte auf ein Monster schießt, treffen meist nicht alle den Gegner. Die die treffen geben einen sehr dumpfen Ton wieder, die anderen prallen von Boden und Wänden ab und der Spieler hört dann ein helles Ping.

Kritisch zu betrachten ist vor allem der Multiplayerpart. Nun wird er nämlich doch nicht mit dem Spiel kommen, sondern erst später als Patch nachgereicht. Das zeigt eindeutig, dass id Software voll und ganz auf den Singleplayermodus setzt. Es ist eigentlich auch besser so, da der Multiplayer wohl kaum an die Genrespitzen herankommen würde. Kann denn ein Mehrspielerpart, der nur vier Leute unterstützt das Gelbe vom Ei sein? Lediglich Deathmatches scheinen nach dem Update einigermaßen sinnvoll zu funktionieren. Das gibt es auch anderswo, dann doch lieber ein cooler Singleplayer-Part.

Ohne Doom 3 schon gespielt zu haben, kann ich mich nach einigen Screenshots, Videos und den reichlich vorhandenen Infos schon auf den Titel freuen. Denn das Potential die neue Genrereferenz zu werden ist da. Die Licht– und Schatteneffekte sollten neue Maßstäbe in Sachen Grafik setzen, und auch der Sound für ordentlich Gänsehaut sorgen. Wir können uns auf eine Horrorshow der besonderen Art freuen, die mit unheimlichen Monstern und schaurig schönen Räumen aufwartet. Für Multiplayerfans wird Doom 3 wohl nicht relevant sein, da dieser Part fast vollkommen vernachlässigt wird. Wenn die Story mit den anderen Komponenten mithalten kann, habe ich trotzdem keine Bedenken, dass hier ein außerordentlicher Shooter auf uns wartet!

Serial ATA – Port Multiplier vorgestellt

Am Intel Developer Forum wurde von mehreren Herstellern ein sogenannter „Port Multiplier“ für die neue Serial ATA Schnittstelle vorgestellt. Dieser erlaubt das betreiben von mehreren Geräten an einer S-ATA Schnittstelle was bisher noch nicht möglich war – es musste für jedes Gerät ein eigenes Kabel angeschlossen werden.

Bei mehreren Festplatten kann dies durchaus ein Problem werden, es gibt wenige Mainboards mit 6 oder mehr S-ATA Ports. Der Multiplier umgeht dieses Problem indem er einfach die Bandbreite eines Ports teilt, ähnlich wie bei USB-Hubs. Natürlich kann dies Nachteile haben, da die Bandbreite eines S-ATA Ports mit 150MB/Sec beschränkt ist. Es wird aber bereits an S-ATA II gearbeitet, bei diesem Standard wird der Datendurchsatz bei 300MB/Sec liegen.

C&C: Generals – Editor-Anleitung erschie

Letzten Freitag war es endlich soweit. C&C: Generals stand nach langer Entwicklungsphase in den Regalen. Zusätzlich zum eigentlichen Spiel war noch ein Level-Editor auf der CD. Doch leider ist dieser für den Otto-Normalverbraucher kaum zu bedienen.

Electronic Arts hat Abhilfe geschaffen: Seit heute gibt es eine offizielle, englische Anleitung zu dem komplexen Programm. Eine Überstzung ins Deutsche ist in Arbeit.

Project I.G.I. 2 – Gewinnt einen Laptop

Wenige Tage vor dem Release des Actionshooters Project I.G.I.2, könnt ihr auf der offiziellen Seite des Spiels einen Laptop vom neusten Stand der Technik gewinnen.

Alles was ihr dafür tun müsst, ist auf der offiziellen Seite vorbeizuschauen und für Fans vier sehr einfache Fragen zum Spiel zu beantworten und schon habt ihr die Chance den Laptop zu gewinnen. Wir wünschen viel Glück! Und damit ihr auch wisst was euch erwartet, hier ein paar Details:

  • Intel Pentium 4, 2.53 GHz, FSB 533 MHz, 512 KB 2nd Level Cache
  • Display TFT-Farbdisplay, 15,0 “, 1024 x 768 Punkte, 16,7 Mio Farben, Kontrastverhältnis 250:1, Lochmaske 0,279 mm, Reaktionszeit 11/24 ms (rise/fall)
  • Arbeitsspeicher 512 MB DDR-RAM , erweiterbar auf max. 1024 MB, Datenbusbreite 64 bit
  • Festplatte 40 GB S.M.A.R.T Toshiba, 5400 U/min.
  • Nvidia GeForce4™ 420 Go, 32 MB DDR RAM, 4 fach AGP, Open GL-Unterstützung, direct 3D-Unterstützung, Doppel-Monitor-Unterstützung, Bewegungskompensation, TV Encoder, TV Out (S-Video)
  • herausnehmbares Combo-Laufwerk CD-RW/DVD-ROM (8fach DVD, 10fach CD-RW, 24fach CD-R, 24fach CD-ROM), 2MB Puffer. Austauschbar gegen herausnehmbares Diskettenlaufwerk 3.5“ 1,44 MB
  • Toshiba Bass Enhanced Sound System, Yamaha YMF753, 2 integrierte Stereolautsprecher, 16 bit Stereo-Soundblaster Pro, MIDI-, & 3D-Soundunterstützung
  • Schnittstellen: Line-in, Parallel, 3x USB 2.0, Infrarot FIR, Kopfhoerer, externes Mikrofon, TV-Ausgang S-Video (PAL/NTSC), RJ 11 Modem, RJ 45 LAN, Externer Monitor, PC Card Steckplatz für 2 x Typ II oder 1 x Typ III, SD-Card-Slot, i.LINK® (IEEE 1394) FireWire (4-polig)
  • Akku: Li-Ion-Akku, 14.8 V, 6450 mAh, max. 2,5 Std Betriebsdauer
  • Netzteil: Wechselstromadapter mit autom. Spannungserkennung 100-240 V, 50-60 Hz, 19 V sekundär, 90 W, 520 g
  • Software Betriebssystem Windows XP Home-Edition, Win DVD, Drag’n Drop CD, Works 7.0, Toshiba Dienstprogramme und Treiber, Online Benutzerhandbuch

Hier klicken um zu gewinnen!

Downtown Run – Neuer Trailer

Publisher Ubisoft hat soeben einen brandneuen offiziellen Trailer vom kommenden Racing Game Downtown Run veröffentlicht.

Der Trailer zeigt viele actiongeladene Ingameszenen und ist für Fans von Racing Games auf jeden Fall ein Augenschmauß. Das Video ist 23 MB groß, zum Abspielen wird der Quicktimeplayer benötigt.

Ab dem 27. März dürfen sich dann alle PC Spieler selbst hinters Steuer setzen und ihre Runden drehen. Am selben Tag sind auch Besitzer eines GameCube mit dabei, die PS2 Version hingegen erscheint bereits am 20. März.

Unreal Tournament 2003 – Neue Demo

Ihr wisst nicht ob Unreal Tournament 2003 das bietet was ihr wirklich wollt? Euch konnte auch nicht die erste Demo überzeugen? Dann gibt es jetzt Abhilfe.

Denn diese Nacht hat Epic Games eine neue Demoversion mit der Versionsnummer 2206 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt. Die Demo wiegt ganze 142 MB und ist daher wohl nur die DSL User unter euch geeignet. Gegenüber der alten Demo bietet die neue Version einen neuen Level.

Far Cry – Neue sensationelle Screenshots

Das kommende Action-Game Far Cry von Crytek ist mit Abstand eines der besten Spiele überhaupt – zumindest was die Grafik angeht.

Heute haben die Kollegen von Gamespot.com gleich zwölf neue atemberaubende Screenshots des 3D-Shooters veröffentlicht. Wenn man diese Bilder überhaupt Screenshots nennen kann. Zumindest ich würde sie als Fotos bezeichnen. Aber am besten ihr schaut selbst! Denn solch eine geballte Grafikpower ist nur schwer zu beschreiben.

Wenn sich die Entwicklercrew nicht ausschließlich auf dei Grafik konzentriert hat, sondern auch Wert auf Sound, Steuerung und Gamplay gelegt hat, dann wird Far Cry ohne Zweifel der absolute Knüller. Aber warten wir am besten erst einmal ab.

Spellforce – Neue Wallpaper

Auf der offiziellen Spellforce Website findet man seit heute 3 neue Wallpaper. Fans des Spiels oder auch einfach nur Leute die gerne Monster auf ihrem Desktop sehen möchten, sollten der offiziellen Seite auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Das 1. der neuen Hintergrundbilder haben wir direkt hier verlinkt, einfach auf die entsprechende Größe klicken und das Wallpaper downloaden.

Download @ Spellforce.com:

Netscape – Neue Version veröffentlicht

Microsoft hat fast überall ein Monopol und so ist dies bekanntlich auch bei den Internetbrowsern der Fall. Weit über 90% nutzen den Internet Explorer zum Surfen, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass der IE auf jedem neuen PC mit Windows Betriebssystem fest integriert ist.

Früher sah das ganz anders aus: Da hatte jeder halbwegs ambitionierte Surfer Netscape auf seinem System installiert. Und nun steht vom „Klassiker“ unter den Browsern die neue Version 7.02 zum Download bereit.

Die neue Version gibt es bereits für Windows, Mac und Unix und ist auf dem FTP Server von Netsape zu haben. Der Link dort hin folgt so gleich…

MGS2: Substance – Doch keine Demo

Als es vor kurzem hieß, dass Metal Gear Solid 2: Substance auch auf dem PC erscheinen wird brodelte die Gerüchteküche. Unter anderem wurde verbreitet, dass es noch vor dem Release des Games eine umfangreiche Demoversion geben würde.

In t-games – die show machte Christian Pfeffer, seines Zeichens Produktmanager beim Publisher Konami, nun Schluss mit den Gerüchten:

„Eine Demo ist nicht geplant. Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck am Game selbst, da war für die Entwicklung einer Demo keine Zeit“, so Pfeffer.

Wer das nicht so ohne weiteres glaubt, kann sich bei T-Online in der aktuellen Ausgabe von t-games selbst davon überzeugen.

GTA 3 – Multiplayer: und es gibt ihn doch

Lange haben GTA3 Fans auf einen möglichen Multiplayermodus gewartet und gehofft, dass dieser irgendwann doch noch nachgereicht wird. Als nun endgültig feststand, dass man nur alleine zocken wird war die Enttäuschung groß.

Mehrere Spieler aber haben diese Enttäuschung zum Anlass genommen einen eigenen Multiplayermodus ins Spiel zu integrieren. Und nun ist er da: Der GTA: Multi Theft Auto Mod!

Leider ist es bisher nur möglich zu zweit Autos zu stehlen und die Startprozedur ist noch etwas aufwendig. Aber es ist ein Anfang und die Entwickler wollen nun mit vielen weiteren Features in den nächsten Versionen mächtig durchstarten.

Für Fans des Spiels ist der Patch trotz der noch vorhandenen Mankos ein echter Muss-Download!

Elvis lebt – Hail to the King, Baby!

Angefangen hat alles mit einer Ansammlung von wenigen Pixeln – 1991 hat 3D Realms den Duke, einen der bekanntesten PC-Helden geschaffen – neben William J. Blazkowicz und Gordon Freeman einer der wenigen Hauptdarsteller aus Ego Shootern, deren Namen überhaupt noch Bedeutung haben. 1996 gab’s Duke dann erstmals in 3D.

Nach einem Code-Drop hat man lange nichts von Duke Nukem Forever gehört – der 4. "echte" Duke sollte damals noch die Quake 2 Engine aus dem Hause id Software verwenden – inzwischen ist man auf die Unreal Tournament Engine umgestiegen, da diese um vieles mehr Möglichkeiten bietet als die ausgelutschte Q2 Engine, welche bestenfalls Ergebnisse wie in Half-Life liefert.

Zwingend muss die Engine mehr hergeben – so schiesst sich Duke diesmal nicht den weg durch enge Casinos und Häuserschluchten in Las Vegas – vielmehr geht’s jetzt in der freien Natur zur Sache. In abgelegenen Provinznestern in Nevada, in Geisterstädten und sogar in der berühmt berüchtigten Area 51. Nachdem die Texturen für Außenszenarien in hohen Auflösungen zu aufwändig wären, hat man sich einfach für ein paar Ausflüge mit der Digicam entschieden. So entstanden bei dem ein oder anderen Firmenausflug fast alle Texturen. Ob dabei auch ein kleiner Abstecher zur Area 51 am Plan stand, wird wohl niemand so genau sagen können.

Bleiben wir beim Thema Optik – wird Duke brutal, grausam und blutig? – Diese Frage kann ich zwar nicht mit Bestimmtheit beantworten, aber laut George Broussard wird’s eine mächtige Sauerei – etwa auf dem Level von SoF2 oder darüber.

Fast fix ist allerdings, dass das Spiel weder Untertitel noch fremdsprachiges Dubbing bekommen wird – man will damit vermeiden, dass man sich über missglückte Übersetzungsversuche á la Manhattan Project aufregen kann. Broussard hat zudem bekundet, das er niemanden die Verantwortung auflastet, das Spiel ins Französische zu übersetzen … ‚qui veut légèrement?‘ (mein Franz. ist zwar etwas eingerostet, aber das wäre wohl "who want’s some?").

Generell zum Sound gibt’s nicht viel zu sagen – Megadeth hat vor einiger Zeit ein Theme herausgebracht (gab’s auf der 3D Realms Website zum Downloaden – mittlerweile gibt’s eine CD "Music to Score by") – ein bisschen später war Bonch an der Reihe – inzwischen hat man sich auf Hausmusik geeinigt – David Arkenstone hat den letzten E3 Track komponiert. Über Musikgeschmack lässt sich ja streiten, mir gefällt der erstere immer noch am Besten …

Ein Co-Op Mode ist geplant – hierbei werden sicher einige die Ohren spitzen – aber leider gibt’s dazu auch keine konkreten Infos – 3D Realms hält sich sehr bedeckt – auch zum Thema Hardware packt man nicht aus – lediglich die Empfehlung, man solle sich keinen neuen Rechner kaufen, bis Duke am Markt ist, macht stutzig. Entweder bedeutet das, die Engine wurde derart böse aufgemotzt, dass sie auf keinem neuen Rechner läuft – oder es wird noch Jahre dauern, bis Duke wieder seine Sprüche loslässt.

When it’s done – mehr sagt 3D Realms nicht. Das Entwicklerteam ist größer als je zuvor. Viele alte Screens, kein einziger neuer – ein erneuter Code-Drop, oder was kann so lange dauern? Das Mega-Game in diesem Jahr? Sind die Programmierer in der Area 51 eingekerkert? Sind die Babes stärker als der PC? Fragen über Fragen …

Honk lebt!

Wie wir aus vertraulicher Quelle erfahren konnten ist Honk entgegen allen anderen Behauptungen doch nicht tot!

Einer unserer Journalisten konnte ihn unter Lebensgefahr in einem Waldstück nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ausfindig machen, wo er mit zwei 80 jährigen Wehrmachtsoldaten die ein Waldstück seit 1942 im Irrglauben, die Rote Armee sei doch noch aufgehalten worden, besetzt halten, wilde Grillparties feiert.

Wir werden euch ständig auf dem Laufenden halten. Möglicherweise schaffen wir es noch, ihn zur Rückkehr und zur Fulltime-Mitarbeit zu bewegen.