Half-Life 2 – Präsentation auf der ECTS

Laut Valve wird Half-Life 2 zum ersten Mal in Europa auf der ECTS in London nicht nur der Fachpresse, sondern auch den normalen Besuchern gezeigt.

Somit bekommt die an notorischem Ausstellerschwund leidende ECTS doch noch einen Publikumsmagneten, nachdem zuletzt Blizzard ankündigte, man werde keine neuen Spiele auf der ECTS zeigen.

Momentan scheint allerdings sowieso kein Tag vorbei zu gehen, an dem nicht irgendetwas Neues über Half-Life 2 berichtet wird. So etwas nennt sich Public Relations, davon könnten sich die Leutchen von 3D Realms ruhig mal ne Scheibe abschneiden ;)

No Man’s Land – Verschoben

CDV hat bekannt gegeben, dass sich das Spiel No Man’s Land ein wenig nach hinten verschieben wird. Der neue Relelease-Termin wurde auf den 19.09.2003 festgelegt. Die Entwickler Related Desigs wollen dem Spiel den letzten Feinschliff geben und anscheinend den Multiplayermodus aufwerten.

No Man’s Land ist ein Echtzeitstrategiespiel mit dem Szenario des Wilden Westens. Der inoffizielle Vorgänger heißt America und war leider nur ein müder Abklatsch der genialen Age of Empires Serie. Mit No Man’s Land wagen die Entwickler einen 2. Versuch und scheinen Erfolg zu haben, bessere Grafik da dritte Dimension und mehr Abwechslung soll es bieten. Wir werden abwarten und der kommende Test zeigt dann, ob es den Entwicklern geglückt ist. Wer schon jetzt in die Prärie ziehen will, sollte sich die Demo downloaden und schon mal antesten.

3DO – Heroes of Might & Magic unter dem Hammer

Habt ihr noch ein bißchen Kleingeld über und wolltet eh schon immer mahl ein eigenes Spiel auf dem PC-Markt haben? Tja, da kommt euch die Pleite von 3DO, die Ende Mai Insolvenz anmeldeten, genau richtig.

Bis zum 14. August habt ihr noch die Möglichkeit – die nötigen finanziellen Rücklagen vorrausgesetzt – zumindest die Spielelizenzen von 3DO zu ersteigern. Im Angebot wären unter anderem die Might & Magic-Reihe sowie die Hereos of Might & Magic-Reihe. Bei der Versteigerung müsst ihr euch jedoch gegen solch popelige Spielelfirmen wie Microsoft, Eidos, Namco, JoWood und Ubi Soft durchsetzten.

Na dann mal viel Spaß. Die Gebote müsst ihr übrigens beim US Bankruptcy Court in den USA einreichen, der dann auch am Sitchtag entscheidet, welche Firma den Zuschlag erhält.

Full Throttle 2 – Entwicklung eingestellt

Laut GameSpot hat LucasArts bekannt gegeben, dass die Produktion von Full Throttle 2 aus Qualitätsgründen eingestellt wurde.

Simon Jeffery, Präsident von LucasArts, kommentierte diesen Schritt für Adventurefans damit, dass es nicht die Absicht der Firma gewesen sei, die vielen Fans von Vorgänger Vollgas zu enttäuschen und appellierte zugleich an die Einsicht der Fans, dass LucasArts sehr darum bemüht sei, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Der Produktionsstopp kommt allerdings nicht sehr überraschend. Erst die enttäuschenden Screenshots, dann die Verschiebung um sechs Monate und auch die Ausrichtung des Spiels noch mehr in Richtung Actionadventure, lösten eher Unmut als Begeisterung im Lager der Adventurefans aus. Es scheint fast so, als könne LucasArts nichts mehr alleine bewerkstelligen, außer die x-te Star Wars-Umsetzung zu programmieren. Hoffen wir, dass Sam & Max 2 mit diesen Vermutungen aufräumen wird…

Rasen bis der Arzt kommt!

Illegale Autorennen quer durch dicht befahrene Metropolen scheinen schwer im Kommen zu sein. Nicht nur Amerikas Jugend frönt diesem "Sport", auch die dort ansässige Unterhaltungsindustrie hat mittlerweile das Potenzial erkannt, mit diesem Thema ganze Kinos gefüllt und – zumindest seit einiger Zeit – auch Computer- und Videospieler an den Bildschirm gefesselt.

So flitzt man in Midnight Club 2 mit mehr als 200 Sachen bei Nacht in dichtbefahrenen Städten herum, um gleich wieder vor einem LKW zu donnern, der gerade die Kreuzung vor einem überquert. Man hätte zwar noch ausweichen können, aber die hart agierenden Computergegner hatten da andere Pläne und drängten einen direkt vor dieses 40 Tonnen schwere Ungetüm. Solche Frustmomente wird man im Spiel des Öfteren haben.

Um es gleich vor weg zu sagen: Wenn ihr eine Art von Gelegenheitsspieler seid, die gleich nach dem zweiten missglückte Versuch ein Rennen zu gewinnen das Handtuch bzw. Pad hinschmeißen, dann braucht ihr gar nicht erst weiterlesen. Dieses Spiel ist nichts für euch. Nutzt die Zeit lieber, um ein bißchen Werbung für Rebell.at zu machen, … ;)

Aller Anfang ist schwer

Kommen wir wieder zum Spiel: Am Anfang fährt man mit einer ziemlichen Schrottkiste, die stark an einen aufgemotzten Ford Escort älteren Baujahrs erinnert, durch die Straßen von L.A.. Hier sollte man sich erstmal ein bißchen umsehen, denn nichts geht über eine gute Streckenkentniss: Nur wer sich gut in der jeweiligen Stadt auskennt, kann durch Abkürzungen wichtige Sekunden auf die Konkurrenz gut machen. Als Nächstes sucht man sich einen Kontrahenten aus und bestreitet das erste Rennen. So rast man nun an den Wolkenkratzen vorbei und driftet um die ersten Kurven, wobei man die einzelnen Checkpoints entweder nach einer fest vorgegeben Reihenfolge abfahren muss oder sich manchmal den besten Weg bis zum Ziel selbst suchen darf.

Das Handling der Autos geht dabei vom Start weg recht leicht von der Hand, auch wenn die Edelkarossen recht zickig reagieren und man als Spieler nicht gerade Grobmotoriker sein sollte. Schnell jedoch vergisst man wieder dieses Manko und weicht dem nächsten Auto aus, oder flüchtet vor der schnellen und aggressiven Polizei, getrieben von einem coolen Hip Hop-Soundtrack, der mit zur coolen Atmosphäre des Spiels beiträgt. Wer das nicht mag, kann auch seine eigenen Lieblingslieder als MP3 ins Spiel einbinden, ähnlich wie in GTA : Vice City.

Am Anfang hat man auch noch keine Annehmlichkeiten wie Nitros, BurnOuts und den Windschatten-Turbo, auch Knight Rider kann man noch nicht spielen. Erst im späteren Spielverlauf lernt man, auf zwei Rädern durch die Gegend zu fahren.

"Irgendwo in L.A." oder "Hilfe, wo bin ich?"

Leider werden die späteren Städte Paris und Tokio nicht nur schöner, sondern auch komplexer. Nicht nur immer mehr Tunnel und Gassen lassen mehr Abkürzungen zu, auch immer mehr Rampen und Häuserschluchte laden zu waghalsigen Sprüngen und Stunts ein.

Dadurch geht des Öfteren die Übersicht flöten und man muss die Karte bemühen, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Dies kostet nicht nur Zeit, sondern manchmal auch Nerven, wenn man wegen einer verpassten Abfahrt gleich das ganze Rennen noch mal neu starten darf.

Dennoch spielt man immer weiter. Man erliegt einfach der Sucht noch einen Wagen frei zu spielen, noch eine Abkürzung in der bei jedem Rennen frei befahrbaren Stadt zu finden oder einfach mal einen neuen Stunt auf zwei Rädern auszuprobieren. Spätestens dann, wenn es so weit ist, lässt einen das Spiel nicht mehr los. Dann vergisst man auch, dass die Grafik ihr enormes Tempo durch eine enorme Detailarmut erkauft, und dass die Wagen aus nicht einmal halb so vielen Polygonen wie die aus DTM Race Driver bestehen. Dafür sorgen Spiegel- und Schliereneffekte wenigsten ein bißchen fürs Auge. Auch ein Schadensmodell haben die Entwickler nicht vergessen, letzteres erfüllt seinen Zweck aber mehr schlecht als recht, da nur bei schweren Unfällen ein Schaden am Auto dargestellt wird.

Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich entweder im Editor austoben oder spielt das Spiel mit ein paar Freunden im Multiplayermodus.

Midnight Club 2 macht einen Tempo süchtig. Wer einmal dem Rausch der Geschwindigkeit erlegen ist, der kann so schnell nicht mehr aufhören: Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, sei es einfach nur die nächste Abkürzung mit der man das Rennen nun endlich gewinnen könnte, oder der neue Wagen, der noch besser um die Ecken driftet. Man will einfach nicht aufhören. Auch nette Extras wie der Burnout und der Windschatten-Boost halten einen noch länger bei der Stange, angepeitscht von einem guten Soundtrack.

Leider macht Midnight Club 2 auch vieles falsch: die Computergegner agieren zu fies, die Streckenführung ist nicht immer ideal und der Gegenverkehr hat schon so manch einen Sieg zu Nichte gemacht. Auch die Grafik ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit; sie ist zwar schnell, dafür aber extrem detailarm.

Insgesamt ist Midnight Club 2 dank seiner dichten Atmosphäre und der hohen Spieltiefe ein gutes, wenn auch nicht einfaches Spiel geworden.

MoH: Pacific Assault – Neues Mädel der EA-Entwickler

Haltet euch fest, werte Freunde innovativer Spielkonzepte. EA Los Angeles hat die große Kreativitätskelle ganz tief in den Brunnen der Originalität getaucht und ein frisches, gänzlich unverbrauchtes Szenario herausgefischt. Ein 3D-Shooter vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Wow. Meine Fresse. Ich frage mich an dieser Stelle, ob es auf irgendeine Weise unter- bzw. übertrieben wäre, den Markt für dieses Sub-Genre als *räusper* übersättigt zu bezeichnen…

Okay, Asche auf EA’s Haupt. Erstens zieht der Spieler diesmal mitnichten gegen die ach so bösen Nazischergen des dritten Reichs zu Felde, sondern gegen das japanische Kaiserreich, und zweitens handelt es sich um einen Titel der renommierten Medal of Honor Reihe und das bürgt für Qualität und Spielspaß. In der Uniform des US-Soldaten Tom Conlin ballert ihr euch vom dramatischen Angriff der japanischen Luftwaffe auf Pearl Harbour, über die Gegenattacke auf Guadalcanal bis zur Schlacht von Tarawa durch eine Vielzahl von Missionen. Bei Medal of Honour: Pacific Assault wird es sich übrigens um keinen neuen Ableger der Medal of Honour: Allied Assault Reihe handeln, zu der demnächst das zweite Addon Medal of Honour: Allied Assault – Breakthrough erscheint, das hoffentlich länger als der magere Vorgänger Medal of Honour: Allied Assault – Spearhead ausfällt. (Wer mir jetzt sagt, wie oft sich Medal of Honour in diesem Text wieder findet, darf sich ein Eis kaufen.)

Medal of Honour: Pacific Assault erscheint voraussichtlich im Winter 2004.

XIII – Zwei Levels zum Antesten

Die englische Demo zu dem Cell-Shading-Shooter XIII ist von Ubi Soft soeben zum Download freigegeben worden. Das Spiel wird im Oktober 2003 sowohl für PC als auch für PS2, Xbox und GameCube erscheinen

Die mit ca. 80 MB erträglich große Demo bietet euch zwei Levels zum Spielen. Ihr könnt euch sowohl auf dem Strand als auch in einer Militärbasis ein Bild von der Comicgrafik machen, welche auf der Unreal Warfare-Engine basiert.

Damit das Spielen nicht zu einer Ruckelorgie wird, solltet ihr mindestens eine 800 MHz CPU, 128 MB RAM und eine DirectX 8.1-kompatible Grafikkarte mit mindestens 32 MB Speicher in eurem Rechner verbaut haben. Da dies die offiziellen Angaben sind, solltet ihr davon ausgehen, dass ihr nochmal 50% auf die Systemperformance drauflegen müsst, damit es wirklich flott läuft.

Half-Life 2 – Benchmark

An alle Leute, die sich schon immer fragten, ob ihr PC für Half Life 2 gewappnet ist, haben wir eine erfreuliche Nachricht. Wie man auf www.pcgames.de nachlesen kann, wird Valve definitiv vor dem eigentlichem Release von Half Life 2 einen Benchmark veröffentlichen. Ein Termin hierfür wurde nicht genannt. Das Benchmark wird euch nebenbei auch die Vorzüge von der Source-Engine zeigen.

Na dann hoffen wir mal auf gute Dinge und das nicht zu viele von euch aufrüsten müssen, aber wird es jemals einen besseren Grund geben, wenn nicht für Half Life 2? ;). Ich jedenfalls bete jeden Tag, aber glaube eher nicht an ein flüssiges Spielen bei dieser KI und einer derartigen Physikengine mit meiner Möhre.

GFK-Charts – Für die 31. Kurswoche

Hier die Charts für die 31. Kalenderwoche:

  • 01. WarCraft 3: Frozen Throne
  • 02. WarCraft 3 – Reign of Chaos
  • 03. Die Sims Megastar
  • 04. Stronghold Crusader
  • 05. C&C: Renegade
  • 06. Tomb Raider: Angel of Darkness
  • 07. GTA: Vice City
  • 08. Die Sims – Deluxe
  • 09. Radsport Manager 2003/2004
  • 10. Moorhuhn X
  • An der Spitze hat sich nichts Großartiges getan, es führen immer noch dieselben drei Titel die Liste an. Starke Verluste musste hingegen Tomb Raider : AoD hinnehmen. Es hat sich wohl mitlerweile rumgesprochen, dass die neue Lara kein Spielspaßgarant ist.

    Als einziger Neueinsteiger hat es der Radsport Manager 2003/2004 auf den neunten Platz in die Liste geschafft, wobei der Verkaufserfolg wohl mehr auf das Konto der gerade beendeten Tour de France und dem damit verbundenen erfolgreichen Comeback von Jan Ulrichgeht als auf die Beliebheit des Radsports unter PC-Spielern. Bei Moorhuhn X wird der Titel durch die enorme Popularität seines Namens vor mittelmäßigen Verkäufen geschützt.

    Half-Life 2 – AA-Problem gelöst?

    Wie sich aus einem IRC-Chat der Valve-Entwickler herausstellte wurde das Problem, welches nVidea-Karten mit dem Anti-Aliasing bei Half-Life 2 haben, wahrscheinlich gelöst.

    Laut den Entwicklern, sei es nun angeblich kein Problem mehr Half-Life 2 mit Anti-Aliasing zu spielen, wenn man eine nVidea-Karte (GeForce-Serie) im Rechner hat.

    Damit können jetzt alle GeForce-Freaks aufatmen, die befürchtet hatten, sich eine neue Grafikkarte kaufen zu müssen, um Half-Life 2 in voller Pracht geniessen zu können.

    Full Throttle 2 – Release wurde verschoben

    Laut der Webseite mixnmojo.com gab LucasArts auf einem Pressevent bekannt, dass sich Full Throttle 2 um sechs Monate aufs nächste Jahr verschiebt.

    Schade, ich hatte mich schon darauf gefreut, Bike Ben endlich zu Weihnachten unterm Baum zu finden, um mir mit ihm die Weihnachtsfeiertage ein bisschen zu versüssen.

    Hoffentlich wird LucasArts die neu gewonnen Zeit dafür nutzen, die Grafik noch ein bisschen auf zu polieren, welche auf den ersten Screenshots detailarm wirkte. Und auch das Spielprinzip sollte noch einmal überdacht werden. Der klassische Adventurefreund dürfte durch den hohen Anteil an Actionelementen doch deutlich vom Spiel abgeschreckt werden.

    Wirklich so gut wie behauptet?

    Als stolze Besitzer der Beta-Version von Knight Shift haben es sich die Rebellen nicht nehmen lassen und sind für euch in die Tiefen einer anderen Welt gestoßen. In Knight Shift dreht sich alles um Geist Golbeck, ein kleines Skelett das euch immer wieder in Visionen erscheint. Diese scheucht euch durch die Welt um seinen Meister Gallus zu finden.

    Das Spiel besteht eigentlich aus zwei Teilen, anfangs hat Reality Pump nur ein Echtzeit-Strategiespiel machen wollen aber durch immer mehr Ideen entstand kurzum auch ein RPG-Part. Die Modi könnt ihr jeweils im Menü anwählen und sind eigenständig spielbar.

    Der Echtzeitstrategiemodus ist wie in WarCraft 3 aufgebaut. Ihr habt Helden die wichtig für die Missionen sind. Im ersten Level denkt man auch erst, dass es ein Rollenspiel ist aber ab dem zweiten kommt dann endlich der Aufbau und Strategiepart zur Geltung. Das Witzige an diesem Modus ist die Wirtschaft, Kühe sind euer Kapital. Ja richtig gelesen! „Die Milch macht’s. Ihr habt eure Kuhfarm, dort werden die armen Fiecher echt gestrietzt was das Zeug hält. Aber was macht man nicht alles für die leckere weisse Flüssigkeit?

    Die Vielfalt der Einheiten ist ungewohnt. Schon mal eine Schwiegermutter mit einem Nudelholz gesehen? Diese „nette Dame“ ist für die Gebäudeübernahme der Feinde nützlich da sie die Besitzer "überredet". Wie, muss ich wohl nicht erklären – jeder kennt die perfiden Schwiegermütter, die einem nur Böses wollen.

    Auch die Holzfäller haben es in ihrer Nähe nicht leicht und arbeiten aus Angst gleich doppelt so schnell. Der Holzfäller kann nicht nur schuften sondern auch kämpfen was in schwierigen Situationen sehr hilfreich ist.

    Im RPG Modus kommt sofort Stimmung auf. Ihr metzelt euch durch Horden von Wölfen, Skeletten und weiteren Wesen. Euren Charakter könnt ihr übrigens aus verschiedenen Gesichtern, Kleidern und Klassen zusammen setzen. Als Zauberer, Barbar, Amazone und Bogenschütze könnt ihr euch durch Knight Shift kämpfen.

    Die Ansicht wurde eins zu eins aus dem Strategiemodus übernommen und ist für ein RPG nicht die perfekte Wahl, eine Ansicht a là Neverwinter Nights oder Diablo hätte hier Wunder gewirkt.

    Allein seid ihr aber nicht immer unterwegs, denn neue Partymitglieder braucht man nicht lange zu suchen. An Ausrüstung und Waffen gibt es genau so wenig Mangel wie an Heilmitteln und anderen Utensilien, aber eine Revolution darf man nicht erwarten, eben Hausmannskost. Die Waffen und Rüstungen werden wie erwartet in einem Extraschrim verwaltet und dem Helden an den Leib gepackt. Eure Ausrüstung erbeutet ihr euch entweder in den Weiten der Welt wo ihr allerhand Truhen und Fässer plündert oder durch den Besuch bei einem der Händler.

    Kommen wir zur optischen Präsentation: hier haben sich die Mannen von Reality Pump mächtig Mühe gegeben. Wälder, Höhlen, Flüsse, alles erstrahlt in bester Grafikpracht. Die Kamera ist frei beweglich und somit hat man immer optimale Übersicht. Uns störte leider das kindliche Aussehen des Drumherums sehr, es kommt einen so vor, als ob sich die Entwickler nicht ganz sicher gewesen wären ein ernstes oder lustiges Game programmieren zu wollen. Es kommt daher nicht an die Ernsthaftigkeit eines Dungeon Siege oder Diablo heran und nimmt sich für die Grafik einfach zu wenig selber auf die Schippe.

    Was gleich begeistern konnte war der Soundtrack der sehr viel Stimmung aufkommen lässt und Lust auf mehr macht. Eine Sprachausgabe in wichtigen Szenen fehlt bei unserer Version noch, genau so wie Filmsequenzen.

    Die Steuerung ist in beiden Modi tadellos und geht von Anfang an ins Blut über. Im unteren Bildschirmbereich gibt es genretypisch eine Leiste in der alle Funktionen erreichbar sind.

    Begeistert und mit Gedanken an die ersten Hitrufe diverser Printmagazine habe ich mich beim Beta Test angemeldet. Enttäuscht wurde ich nicht, aber eben auch nicht positiv überrascht. Mal von der Kindlichkeit in Sachen Optik abgesehen hat mich absolute Standartkost erwartet. Da ich nicht so visuell veranlagt bin, wurde ich auch nicht von der wirklich guten Grafik geblendet und in meinen Augen ist das Spiel eben nur „gut“. An die Fantasiehaftigkeit eines Spellforce kommt es wohl nicht heran und das ist in meinen Augen der größte Konkurrent. Eigentlich schade aber derzeit sicher kein Hit sondern einfach „nur“ gut – ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Der RPG-Modus macht mir als leidenschaftlicher RTS-Zocker seltsamerweise mehr Spaß.

    Ersteindruck: Gut

    Downtime-Erklärung

    Wie einige von euch sicher gemerkt haben kam es gestern zu einem Ausfall von Rebell.at. Das Problem lag an unserer Datenbank, sollte aber nun behoben sein. Wir hoffen euch von jetzt an wieder bis zum Launch des nächsten Designs zur vollen Verfügung stehen zu können und bedanken uns für euer Verständnis.

    Verbreitet die Kunde, Rebell ist wieder da! :-)