Mit Hannibal gegen Rom

Die spinnen die Römer – Obelix hat es schon immer gewusst. Nun wird aber auch die Welt der Strategie wieder vollkommen narrisch, denn Rome: Total War steht kurz vor seiner Veröffentlichung. In der jüngst veröffentlichten Demo dürft ihr in die Rolle von Hannibal schlüpfen, der mit seinen Kriegselefanten in der Schlacht von Trebia den Latein-Freaks entgegentritt. Lohnt sich der Download?

Bevor ihr die Römer in den Fluss Trebia treiben dürft (leider kann man deren Kommando nur mit einem inoffiziellen Fan-Patch übernehmen), gilt es erst einmal das kurze Tutorial zu absolvieren, das euch in die grundlegenden Steuerungs- und Gameplay-Prinzipien einführen. Pfeilbogenschützen schickt man nicht an die vorderste Front, Feldherren (wie z.B. Hannibal) bringen spezielle Boni für die im Umkreis stehenden Truppen, wenn man an den linken Rand des Bildschirms fährt, dreht sich die Kamera, Timing ist alles – diese und ähnliche Weisheiten erfahrt ihr darin. Schnell bemerkt man, dass man aus dem Geschehen nicht sehr weit herauszoomen kann, und das Steuern der Kamera nicht 100%ig intuitiv ausfällt.

Strategie-Profi ist man allerdings nach dieser kurzen Einführung noch keiner. Und so fühlt man sich doch etwas verloren, wenn man dann die aus der Kampagne des endgültigen Spiels stammende Mission erstmals lädt. Glücklicherweise kann man aus vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden auswählen, deren Spielbarkeit sich deutlich unterscheidet.

Nachdem ein Sprecher zusammen mit einer recht langen In Game-Kamerafahrt das Aufmarschieren der Truppen kommentiert, stehen sich zwei ungleiche Armeen gegenüber. Die Römer sind zahlenmäßig deutlich überlegen, nur ein richtig getimetes Eingreifen der hinter Hügeln versteckten Kavalerie und der gezielte Einsatz der Kriegselefanten zum Schwächen der feindlichen Moral kann Hannibal aus dieser buchstäblichen Scheisslage noch heraus reissen.

Unglücklicherweise ist die Demo äußerst kurz ausgefallen und lässt auch keinen Einblick auf den Taktik-Part zu. Die Menge an Einheiten auf dem Schlachtfeld ist zwar sehr ansehnlich, entspricht aber nicht den zu erwartenden Massen, die man bisher auf Bildern zu sehen bekam, und kommt dementsprechend fast enttäuschend unspektakulär daher. Den Patch mit dem ihr auch die Römer spielen könnt findet ihr in der rechten Box bei unseren Links.

Liebe Entwickler, etwas mehr darf es dann schon sein. Zwar präsentiert sich der Download in einer akzeptablen Größe, der Umfang enttäuscht allerdings vollkommen. Nach einer dreiviertel Stunde ist der ganze Spaß vorbei, eine Partei sperrt man den Spielern von vornherein (hat man gedacht Hobby-Bastler würden die Sperre nicht umgehen können?) und einen richtigen Ersteindruck kann man sich eigentlich nicht bilden. Dazu fehlt einfach der Einblick in die Vielfältigkeit und den Übersichtsbildschirm bzw. dessen Funktionalität von Rome: Total War. Die Demo ist eigentlich nur großen Taktik-Fans zu empfehlen, denn die Trebia-Map ist recht anspruchsvoll ausgefallen.



Alle anderen die den Download bisher gescheut haben, verpassen nicht viel wenn sie das auch weiterhin tun. Ein Bein ausgerissen hat man sich dafür bei Creative Assembly absolut nicht.

Schlabbriger Schleimklumpen!

Als Kinder haben wir davon geträumt, glibbrige und ekelhafte Dinge mit einem Stock abzutasten. Nacktschnecken, Würmer – einfach alles! Nicht zu oft kam ein Zwischenruf der Mutter: "IIIIEH! Was hast du da schon wieder? Nimm sofort die Finger davon und wasch dir die Hände!". Aber jetzt, im Jahr 2004 ist die Zeit reif, für das ultimative Glibber-Game: dass es sich lohnt, die Gish-Demo zu saugen, steht fest – aber ob der Griff zur Vollversion lohnt und wo ihr sie herbekommt, erfahrt ihr nur bei uns!

Einige Fakten haben wir schon auf den Tisch gelegt: Gish, also der "Hauptcharakter", ist ein kleines, schwarzes, schlabbriges Wesen. Er könnte eine Amöbe sein, dafür ist er allerdings zu gross – möglicherweise ist er auch ein missglücktes, chemisches Experiment, bei dem man versucht hat, schwarze Grütze zu entwickeln. Aber nein, in der Tat ist Gish ein klumpen Teer. Fest steht eigentlich nur das Genre: Jump ’n‘ … nein, Gish kann nicht laufen, er wabbelt eigentlich nur und zwar in drei verschiedenen Spielmodi: normales Singleplayer, der Collection- und der Versus-Mode. Vorerst behandeln wir mal die ersten beiden Modi (also die singleplayerlastigen Teile). Vorerst stellt sich aber die Frage, warum Gish das Ganze tut? Wir kennen das vielleicht schon von Wolfenstein 3D oder Barbie Explorer man stürmt durch die Maps und weiss eigentlich gar nicht genau was man so macht – ok, alles über den Haufen ballern … aber bei Gish ist das GANZ anders: Gish’s Freundin wurde entführt (schrecklich, nicht?) die gilt es jetzt zu retten. Die Freundin von Gish ist übrigens keine Asphaltbrocken-Lady oder ein Häufchen Sand – sie ist eine durchaus attraktive *räusper* Frau (?!) mit schwarzen Haaren und einem Football-Schädel.

Nach dem kurzen Intro gehts auch gleich ins Getümmel. In den ersten Maps geht’s tutorialbehaftet zur Sache, sodass jeder Idiot (ich hatte mal einen Hund, der war klüger als die Halfte der <a href="http://www.daddelnews.de" target="_blank">Daddelnews.de</a>-Crew) das Spielprinzip und die Steuerung versteht.

Bewegt wird Gish mit den Pfeiltasten, seine Fähigkeiten werden mit A, S, D und der Leertaste bedient. (Diese Einstellungen lassen sich natürlich frei definieren, eigen sich aber erfahrungsgemäß sehr) A aktiviert den Sticky-Mode, hierbei wachsen kleine Klebennoppen/Stacheln aus unserem Teertropfen heraus, die es ihm ermöglichen auch an senkrechten oder sogar überhängenden Wänden/Decken und sonstigen gegenständen hochzuklettern oder entlangzuschlabbern. S aktiviert den Slide-Mode, er macht den "Helden" glitschiger, um auch durch einge Spalten hindurchzurutschen. D steht dann noch für den Heavy-Mode, hierbei macht sich Gish schwer, damit er Mauern durchschlagen kann, durch Böden bricht oder Gegnern größeren Schaden zufügen kann. Zu guter Letzt springt man mit der Space-Taste, wobei man durch auf und abwabbeln immer höher und höher springen kann. Jeweils zwei der drei Grundfähigkeiten lassen sich miteinander kombinieren – mit Heavy und Sticky kann Gish z.B. von unten an Wippen und Schaltern zerren, die Kombination von Slide und Heavy verhilft dem schwarzen Schleim beispielsweise zu unglaublich hohen Geschwindigkeiten beim Hinunterrutschen über lange Ebenen. Die letzte, etwas dubiose, Möglichkeit verbindet Sticky und Slide – etwas gegensätzlich, hat aber durchaus Sinn um etwa auf schrägen Flächen schnell und stark zu beschleunigen.

Nach ca. 15 bis 20 Minuten geht die Steuerung dann hin Fleisch und Blut über. Erst im späteren Verlauf braucht man dann etwas Kreativität zur Verwirklichung komplizierter Manöver. Ähnlich wie damals in Super Metroid kann man sich mit etwas Übung an Vorspüngen und überhängenden Wänden herumhangeln – mit dem Unterschied, dass man hier über keinen Grapling-Hook verfügt, sondern alles über Gish‘ ekelhafte Schleimstruktur und den hilfreichen Sticky-Mode passiert – wir erinnern uns: Teer hat keine Arme. Augen hat er übrigens schon und ein Maul – während den verschiedenen Verformungsstadien (wenn man sich zum Beispiel duch eine enge Spalte quetscht) ändert sich auch sein Gesichtsausdruck. Die Gestik im Heavy-Mode erinnert übrigens sehr stark an einen Hund, der gerade sein Geschäft verrichtet und unter Schmerzen einen Haufen Kot aus seiner Rektalöffnung presst.

Lange Rede kurzer Sinn: es geht um Puzzleaufgaben, während Gish’s Reise durch die Unterwelt weicht man primär Gefahren aus, versucht den richtigen Schalter zu finden oder muss mehr oder weniger schwierige Gegner bezwingen – nebenher kommen noch die typischen Jump’n’Run-Elemente dazu. Gegner werden entweder mit Heavy-Mode und mächtig Speed gegen die Wand geschoben und zerdrückt (dabei spritzt übrigens sogar etwas rotes Blut) oder aber man springt ihnen einfach auf die Birne. Manche größere Gegner zeigen hierbei aber etwas wenig physikalische Resistenz, so passiert es bei einer bestimmten Kategorie Gegner eigentlich immer, dass deren Kopf einfach so "herunterbricht".

Gish’s Opponent "Gray" (nein nicht unser gray) zeigt sich dahingehend schon etwas robuster, im Versus-Mode kann ein zweiter Spieler dessen Rolle übernehmen und versuchen Gish zu zerlegen.

Ja, ich weiss – ich komm gerade etwas vom Thema ab, aber zum Colletion Mode komme ich später noch zurück. Multiplayer ist schliesslich das, was Gish ausmacht. Ich weiss ob jemand Ice Climber oder Bubble Bobble kennt (wenn nicht, bei mir melden – dann gibts Dresche), aber Gish Multiplayer (welches übrigens mit einem Rechner an einem Monitor gleichzeitg gegeneinander gespielt werden kann) erinnert sehr stark daran. Das Spielprinzip ist zwar doch etwas anders, aber die Atmosphäre kommt den alten Spielhallenklassikern (die später auf NES und PC umgesetzt wurden) sehr nahe.

Fünf verschiedene Modi mit jeweils drei verschiedenen Maps erwarten euch – Sumo, Football, Greed, Pit-Fight und Drag. Im Ersterem, dem Sumo, gehts schlichtweg darum, den Gegner ins Wasser zu stoßen. Beide bewegen sich auf einem oder mehren Balken, die in der Mitte (am Schwerpunkt) drehbar befestigt sind. Durch geschickten Einsatz der drei Fertigkeiten von Gish (Gray verfügt natürlich über die selben) muss man den Gegner hinunterstoßen. Das Wichtigste hierbei ist wohl sticky (klebrig) zu sein, um sich bei den teilweise wilden Drehungen der/des Balkens daran festzuhalten. Wie bei einer Schaukel lässt sich die Drehbewegung durch den Gebrauch der Heavy-Eigenschaft beschleunigen (oder ggf. verlangsamen). Je näher man sich am Drehpunkt der jeweiligen Balken befindet, desto geringer ist natürlich die Chance, dass die Fliehkräfte irgenwann Gish’s Klebefähigkeiten überschreiten.

Neben dieser Strategie lassen sich selbstredend noch einige andere anwenden, um den Gegner zielführend auf die Matte zu bringen – überhaupt spielen die grundlegenden physikalischen Gesetzte hierbei eine große Rolle. Die Hebelwirkung ist beispielsweise sehr nützlich um den Gegner in die Luft zu katapultieren – oder auch die zuvor angesprochene Fliehkraft.

Der Zweite, wohl aber etwas weniger interessante, Modus ist Football, hier geht es einfach darum, einen Ball ins gegnerische Tor zu buchsieren, leider ist dieser Modi etwas halbherzig umgesetzt, mit "Sticky" wird der Ball aufgeklebt, der Gegner tut das selbe und schon kann keiner mehr gewinnen – etwas mehr wäre hier schon angebracht gewesen.

Greed (also zu deutsch "Gier") ist da schon um einiges interessanter, in diesem Modi geht es darum, Münzen zu sammeln. Diese regnen einfach vom "Himmel" und müssen natürlich von den Spielern eingesammelt werden, wer am Ende mehr hat, gewinnt. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Natürlich wird keiner zulassen, dass der Gegner mehr erwischt, also ist es primär von Vorteil, wenn man den Gegner möglichst agressiv irgendwo nach unten wirft oder von den höheren Plattformen drängt, so kann man sich genug Zeit nehmen, alle Münzen (die ja von oben kommen) einzusammeln.

Im Pit-Fight muss man eigentlich nur den Gegner töten, … TÖTEN, TÖTEN!!! FLEISCH!!! – pardon … die Arenen sind gespickt mit allerhand stacheligem Zeug und porösem Gestein, mittels Heavy und Sticky versucht man nun eine Lücke ins lockere Gestein zu rammen oder zu reissen. Wer zu erst ins Gras beisst (bzw in die tödlichen Spitzen) hat verloren – nebenher gibt es noch eine zweite Möglichkeit, den Gegner um die Ecke zu bringen: man spingt ihm so fest (mit Heavy versteht sich) auf den Schaedel, dass sich sein Inneres nach aussen stülpt, sprich die Sauce in alle Richtungen davon spritzt.

Der letzte der fünf Multiplayer Modi ist Drag – wie der Name schon sagt, werden hier Drag-Rennen gefahren. Diese werden allerdings nicht mit Boliden á la NFS: Underground ausgetragen sondern Mann gegen Mann (sorry, Schlabber gegen Schlabber). Im eigentlichen gilt es hier, so schnell wie möglich nach dem Startsignal zum Ziel zu kommen – die beiden Teerflecken sind hierbei voneinander getrennt, man kann sich also nicht gegenseitig blockieren.

Meine letzten Worte gelten hier noch dem Collection-Mode, hier muss man (als einzelner Spieler) so schnell wie möglich ALLE Münzen (Super Mario und Luigi lassen grüssen) einsammeln, erst dann wird die nächste Karte zur Verfügung gestellt – die ersten paar Missionen sind noch leicht, aber dann wirds schon extrem haarig.

Also mich hat Gish von Anfang an begeistert, zuerst die Demo – obwohl es da nur ein paar Maps gibt (und eine einzige Multiplayer Map) – und dann auch die Vollversion. Leider wird Gish ab etwa der Hälfte drecksschwer und man verliert irgendwann die Motivation, aber der Multiplayermodus ist endgeil (das ist denke und hoffe ich, das erste Mal, dass ich „endgeil“ in einem Review verwende?). Selbst nach mehreren Wochen macht es immer noch Spass, gegeneinander zu spielen – (vor allem) wenn jemand mit Vorliebe Blobby Volley spielt, wird er von Gish begeistert sein.

Über die Chroniclogic-Website kann das Spiel gegen den Preis etwa 20 Dollar direkt herunterladen, eine CD-Version gibts für etwa 30 Dollar. Seit kurzem gibt’s übrigens auch eine Linux und OSX Version. Multiplattform – so loben wir uns das.

Die Demo MUSS man wie gesagt gespielt haben, die Vollversion ist nur für grenzdebile Deppen ein Muss – sprich jeder bekennende Rebell.at-Leser besucht jetzt bitte sofort (ja, das ist ein Befehl) die Chroniclogic Website und erwirbt käuflich 1x Gish.

Sims 2 – Gone Gold !

Vor gut 4 Jahren stülpte Die Sims die komplette Spielewelt um. Anfangs als nicht ernstzunehmendes Projekt gestartet worden, wurde es mit insgesamt 7 Add-Ons zu dem wohl umfangreichsten und erfolgreichsten Spiel aller Zeiten.
Doch ein weiteres Add-On wollen die Enwtickler vermutlich nicht mehr herausbringen, viel mehr geht es um den Nachfolger. Justemente erreichte Die Sims 2 den Gold Status und wird hier zu Lande ab dem 16. September exklusiv für den Pc erhältlich sein.

Stronghold 2 – Ankündigung von offizieller Seite

Per Pressemitteilung trudelte vor Kurzem die freudige Nachricht ein, das der Nachfolger des erfolgreichen Spiels Stronghold bald in den Startlöchern stehen wird, und noch im Frühjahr 2005 veröffentlicht werden soll. Lest selbst

Star und Firefly Studios veröffentlichen Stronghold 2

München, den 24. August 2004. Global Star Software, ein Label von Take-Two Interactive Software, Inc. (NASDAQ: TTWO), und Firefly Studios kündigen Stronghold 2 an, den Nachfolger der preisgekrönten Titel Stronghold und Stronghold: Crusader. Von der Stronghold-Serie wurden weltweit mehr als 1,4 Millionen Exemplare verkauft. In Deutschland gehört Stronghold zu den erfolgreichsten und meist verkauften PC-Spielen der letzten Jahre.

Die Mischung aus Mittelaltersimulation und Echtzeitstrategie, aus Burgenbau und Belagerungskämpfen soll im Frühjahr 2005 für PC erscheinen. Erstmals wird der Spieler die Serie in wunderschöner 3D-Grafik erleben. Neben grandiosen Schlachten bietet Stronghold 2 diesmal auch eine spezielle, friedliche Kampagne zum Thema „Leben im Mittelalter“. Informationen über die erweiterten Multiplayer-Optionen und die neue, innovative und spannende Einzelspielerkampagne, werden in den kommenden Monaten kommuniziert werden.

„Mit Stronghold wurde ein komplett neues Genre geschaffen, das Elemente aus Aufbaustrategie und Kampftaktiken miteinander verknüpft und zu einem neuartigen Erlebnis verbindet“, so Christoph Hartmann, Senior Vice President of Publishing bei Global Star. „Wir freuen uns sehr darauf, Stronghold 2 auf den Markt zu bringen und dadurch zweifellos neue Maßstäbe zu setzen. Firefly Studios hat das bereits hochgeschätzte Gameplay über alle Erwartungen hinaus noch weiter gesteigert und neue, originelle Features integriert. Wir sind überzeugt davon, dass Stronghold 2 die Spieler im Jahr 2005 wie kein anderes Spiel fesseln wird.“

„Wir haben uns bereits bei der Entwicklung des ursprünglichen Stronghold entschieden, die Vorgaben des üblichen Echtzeitstrategiespiels zu verlassen“, so Simon Bradbury, Director der Firefly Studios. „Jetzt können wir mit einer 3D-Engine, die Zehntausende von animierten Charakteren gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen kann, die komplexen Details des Burglebens und die Intrigen des Belagerungskrieges in Stronghold 2 präsentieren wie nie zuvor. Erneut erschließen wir mit der Stronghold-Lizenz ein neues, faszinierendes Gebiet.“

Moment of Silence – Peter und Deborah unter einer Decke

Wie uns dtp wissen lies, wird es in The Moment of Silence nicht nur den bisher bekannten Hauptcharakter Peter Wright geben. Zweitweise werdet ihr auch in die Rolle von Deborah Oswald schlüpfen dürfen. Während der männliche Protagonist von Bruce Willis vertont wird, spricht die deutsche Stimme von Julia Roberts den Part der Deborah. Mittlerweile sollen die Sprachaufnahmen vollständig beendet sein.

Unsere kürlzich veröffentlichte Preview sollte euch weitere Informationen zum Spiel verraten, in naher Zukunft versprach uns dtp aber eine neue Version zuzusenden, in denen einige unserer wenigen Kritikpunkte bereits behoben sein sollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, der Release ist ja nicht mehr allzu weit entfernt. Am 1. Oktober soll es weiterhin so weit sein.

LEGO Star Wars – Episode 1 bis 3 in einem Spiel!

Obwohl niemand mehr die zahllosen Star Wars-Titel zählen kann die bereits veröffentlicht oder angekündigt wurden, gehört die heute von Eidos angekündigte Entwicklung sicher zu den interessanteren Bekanntmachungen der letzten Wochen. Der britische Publisher in Nöten hat sich nämlich die Rechte an eine LEGO Star Wars gesichert.

Im grobklotzigen Look dürft ihr die Geschichte aller drei neuen Star Wars-Verfilmungen (also Episode 1 bis 3) nachspielen. Recht findet ihr übrigens bereits eine Charakterstudie von Obi Wan Kenobi. Im April 2005 soll das als Action-Adventure titulierte Game erscheinen, knapp einen Monat später startet Episode 3: Die Rache der Sith in den Kinos. Neben dem PC werden auch noch PlayStation2, Xbox und Game Boy Advance bedient. Hoffentlich leidet unter der Multiplattform-Entwicklung nicht die Qualität des Lizenzspiels.

Übrigens: Allen 10-jährigen Schnuller-Süchtlern unter euch, die mit der PlayStation aufgewachsen sind und LEGO für die geplante Nachfolgewährung des Euros halten, empfehle ich eine kurze „Geschichtsstunde beim Online-Lexikon Wikipedia.

Rome: Total War – Demo für Taktiker

Creative Assembly schreckt vor keiner Epoche menschlicher Kriegsführung zurück. Nach dem mittelalterlichen Medieval und dem japanischen Shogun wartet die Strategiegemeinde schon sehnlichst auf den dritten Teil der Total War-Reihe. Der trägt den Titel Rome und kann nun anhand einer Demo angespielt werden.



Das 162 MB große Stück bietet euch mit einem Tutorial und einer Mission aus der Kampagne zwar nicht allzuviel an Umfang, lässt aber sicherlich das Sammeln von ausreichend vielen Eindrücken zu. Ein Demo-Review findet ihr im Zweifelsfall morgen hier bei uns.

Ein hilfreiches Tool haben gefuchste Fans übrigens auch bereits veröffentlicht. Das 600 Kilobyte kleine Update (natürlich inoffizieller Natur) erweitert den zuvor angesprochenen Umfang doch recht deutlich, erlaubt es doch in der Mission auch das Steuern der Römer. Ohne den Patch könnt ihr lediglich die Armeen von Hannibal dirigieren.

Benötigte Hardware:

  • 1GHz
  • 256 MB RAM
  • Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung und mindestens 64MB VRAM (neueste Treiber empfohlen)
  • Round up – GC: All is said and done?

    Natürlich noch lange nicht! Zwar schloss die Games Convention schon am Wochenende ihre Pforten und konnte einen neuen Besucherrekord in Höhe von 105.000 zahlenden Gästen aufstellen und obwohl die rebell.at-Crew über die Messetage stets bemüht war, möglichst umfangreich über das Messetreiben auf der Games Convention über die vier Messetage hinweg zu berichten, ging dennoch die ein oder andere Nachricht oder manch eine Neuankündigung in dem Messetrouble unter, dies wollen wir nun in dieser umfangreichen News in Kurzform nachholen:

    Trailer zu Imperial Glory veröffentlicht: Fans des Echtzeitstrategie-Spiels Imperial Glory wurden von Publisher Eidos interactive mit einem rund 76 MB großen Trailer versorgt, welcher über eine Minute lang Schlachtszenen aus dem Spiel zeigt. Dabei fällt sofort die wunderbare Grafik ins Auge des Betrachters.

    Actionracer FlatOut wird für den dt. Markt zensiert: Zwar geht es in Empire Interactives Actionracer FlatOut alles andere als friedfertig zu. Doch ob ein Spiel nur deswegen umgeändert werden muss, weil bei einem Crash nicht nur das Fahrzeug ein paar Beulen bekommt sondern auch der Fahrer durch das Fenster hinaus ins Freie fliegt, darf arg bezweifelt werden. Zumindest in der deutschen Version wird an seine Stelle ein Crash-Test-Dumme treten.

    Erste Details und Verpackung zu Sacred Underworld: Das Addon zum Action-RPG Sacred von Ascaron wird neben zwei Rassen auch noch eine bis zu 40 Prozent größere Spielwelt bieten, so der Entwickler auf der Games Convention. Des Weiteren sollen noch neue Monster, Items und Waffen auf den Spieler warten. Eine Abbildung der Verpackung von Sacred Underworld findet ihr unten bei den Links.

    Grund für Releaseverschiebung von MoH: Pacific Assault: Wie unsere Kollegen von justgamers.de nach eingehender Befragung den Entwicklern von Medal of Honor: Pacific Assault entlocken konnte, wurde Medal of Honor: Pacific Assault verschoben, um noch etwas am Team- und Squadmanagement zu feilen, damit die Spieler in der finalen Version die volle Kontrolle über ihre Mannschaft hat.

    Shade – Neues Action-Adventure von Koch Media

    Wie unsere Kollegen von krawall.de berichteten, unterzeichnete der deutsche Publisher Koch Media auf der diesjährigen GamesConvention einen Vertrag mit dem tschechischen Publisher Cenega – unter anderem Korea – Forgotten Conflict und UFO: Aftermath – über das Horror-Action-Adventure Shade: Wrath of Angels.

    In dem Action-Adventure, welches von Black Element Software entwickelt wird, steuert ihr euren Helden aus der Third-Person-Perspektive und versucht das mysteriöse Verschwinden eueres Bruders aufzuklären. Dabei verschlägt es euch in ein kleines Nest in den Bergen, wo ihr u.a. einige Schalter-Rätsel und die ein oder andere knifflige Denksportaufgabe lösen müsst. Jedoch stellt das kleine verschlafene Nest nur den Ausgangsort einer sich über vier weitere Welten erstreckenden Reise dar, auf dieser ihr bis zu 20 verschiedne Gegnertypen in 30 Levels plätten müsst. Dargestellt wird eure Reise dabei durch eine von Black Element Software eigens für Shade – Wrath of Angels entwickelte 3D-Engine, welche schon jetzt durch atmosphärische Bilder zu entzücken weiß, auch wenn die Umgebungs- und Charaktergrafiken etwas detaillierter sein könnten.

    Shade – Wrath of Angels soll noch im Herbst dieses Jahres in den Läden stehen. Wer mehr über das Spiel erfahren möchte und sich zudem anhand der ersten Screenshots ein paar Eindrücke der Grafikengine holen möchte, der sollte einmal die offizielle Seite zum Spiel von Publisher Cenega begutachten.

    Hitman 4 – Nr. 47 geht wieder auf die Jagd

    Es kursierte schon seit einigen Wochen das Gerücht im Internet herum, nachdem der Nachfolger zu Hitman: Contracts aufgrund der Registrierung der Domain hitmanbloodmoney.com durch Entwickler IO Interactive den Namen Hitman 4: Blood Money tragen würde. Nun scheint dieses Gerücht laut unseren Kollegen von ghome.de in der neuesten Ausgabe des Offiziellen Playstation 2 Magazins endgültig bestätigt worden sein.

    So wird der vierte Teil der Serie endlich mit einer neuen Grafikengine aufwarten, so EntwicklerIO Interactive auf einer Pressekonferenz, die im Zuge des Releases von Hitman: Contracts vor ein paar Monaten gehalten wurde. Des Weiteren sollten es die Entwickler nicht verpassen, das arg angestaubte Missionsdesign etwas zu überarbeiten und die Steuerung zu vereinfachen. Weitere Informationen zum vierten Teil der Serie sind indes genauso unbekannt, wie ein genauer Releasetermin.

    Games Convention 2004 – Diesjährige Awards bekannt

    Auch dieses Jahr wurden wieder, wie schon im vorangegangenen Jahr üblich, einige Spiele der Games Convetion von dem Veranstalter der Messe Leipzig in Zusammenarbeit mit der Internetsendung NBC Giga mit dem begehrten GC-Award 2004 ausgezeichnet.

    Zu den glücklichen Gewinnern darf sich u.a. der Publisher Konami zählen, welcher mit Pro Evolution Soccer 4 und Metal Gear Solid 4 jeweils den Award für bestes Gameplay und bestes PS2-Spiel einsacken durfte. Für Microsofts Konsole wurde hingegen Halo 2 als bestes Spiel angesehen und dementsprechend ausgezeichnet. Der Innovationspreis ging in diesem Jahr an Publisher Atari, welcher mit seinem Gametrak-Controller ein komplett neues Steuerungskonzept vorstellte: hier soll der Spieler das Geschehen auf dem Bildschirm mit Hilfe seiner eigenen Bewegung steuern.

    Weit weniger rosig sah es allerdings für die Entwickler aus deutschen Landen aus: mit Die Siedler – Das Erbe der Könige von Bluebyte wurde nur ein einziges deutsches Spiel auf der Games Convetion mit dem Award ausgezeichnet.

    Tony Hawks Underground 2 – Kommt auch für den PC

    War der erste Teil der Tony Hawks Underground -Serie noch den Konsoleros unter uns Gamern vorbehalten, so wird der zweite Teil der Serie laut Angaben unserer Kollegen von ghome.de nun auch für den PC erscheinen.

    So soll Neversofts
    Tony Hawks Underground 2: World Destruction Tour
    mit Team-Wettbewerben, einem Tour-Modus, einer deutlich verbesserten Grafik im Vergleich zu Tony Hawk’s Pro Skater 4 und einer neu entwickelten Steuerung aufwarten. Leider wollte man sich bei Publisher Activision noch nicht zu weiteren Features und einem genauen Releasetermin der PC-Fassung äußern. Für die Konsolen PS2, Xbox und GameCube soll Tony Hawks Underground 2: World Destruction Tour hingegen noch im Oktober diesen Jahres erscheinen.

    Far Cry – Was macht eigentlich CryTek?

    Kürzlich wurde berichtet, dass die Jungs von CryTek die nächsten Spiele zusammen mit Electronic Arts veröffentlichen möchten. Doch um was für Spiele es sich handeln soll ist bisher immer noch unklar. Trozdem lies es sich einer der drei Yerli-Brüder nicht nehmen und gab ein paar Infos zum besten.

    So soll der geheimnissvolle Titel zwar wieder ein Ego-Shooter werden, sich dabei aber komplett vom Far Cry-Universum verabschieden. Auch frühere Projekte von CryTek werden vorerst nicht fortgesetzt. Sicher ist nur, dass der neue Titel höchst inovativ werden soll. Dabei wird natürlich wieder auf die Cry-Engine gesetzt, wenn auch stark modifiziert.