It’s not the fall that kills you..

Riddick ist euch allen wohl schon aus dem gleichnamigen Kinofilm und dessen Vorgänger Pitch Black bekannt. Obwohl ich Pitch Black schon lange kenne und neben Event Horizon zu den genialsten SciFi-Horrostreifen zähle wurde der Hype um den Charakter ‚Riddick‘ erst mit dem letztjährigem Kinostreifen richtig ins Rollen gebracht.

Da Vin Diesel ausserdem nicht nur als teilzeit Knasti sondern generell unter der Bevölkerung großes Ansehen genießt (vor allem unter deren Weiblichkeit), dachte sich Vivendi, dass eine Lizenz für ein PC-Spiel sicher keine Fehlinvestition sei. In Kooperation mit Staarbreeze Studios gelang es dann auch ein ordentliches Spiel zu entwickeln.

Durch die offizielle Lizenz ermöglicht euch Vivendi, den wohl coolsten Anti-Helden aller Zeiten (Anm. des. Chefr.: Ketzer! Dieser Status steht Guybrush zu!) durch den wohl brutalsten Hochsicherheitsknast aller Zeiten, Butcher Bay, zu bewegen. Gleich am Anfang werdet ihr neben euch selbst auch noch Johns, den Kerl den ihr vielleicht noch als morphiumsüchtigen Kopfgeldjäger aus Pitch Black kennt, in einem sehr gut gemachtem Introvideo erleben. Natürlich merkt man dabei auch sofort das Riddick, wie im Film, in etwa so cool ist wie unser Flint während er an einer kompletten Packung Fisherman’s Friend lutscht. Nein, natürlich ist Riddick im Gegensatz zu Flint auch wirklich verdammt cool, ich meine er wirkt auch glaubwürdig cool.

Nachdem euch der Kopfgeldjäger Johns irgendwo eingefangen hat will er auch etwas mit euch verdienen. Also findet ihr euch anfangs in einem Raumschiff am Weg nach Butcher Bay, was ungefähr den Ruf von Alcatraz hat. Keiner der reingeht kommt jemals wieder raus. Zumindest nicht lebend. Unten angekommen schafft ihr es dann auch sofort Johns vor den Wachmännern zu erledigen und euch durch einen Luftschacht in Sicherheit zu bringen. Unten noch ein paar Leute verdroschen und von hinten erwürgt und schon seid ihr wieder am Weg nach draußen – wenn das nicht alles ein Traum wäre, den ihr während des Fluges habt. Der Traum dient als Tutorial und während eures imaginären Ausreißers werdet ihr mit der Steuerung des Spiels vertraut gemacht. Als ihr dann wirklich unten ankommt sieht alles leider etwas anders aus. Schwer bewaffnete Wachen begleiten euch ins Innere des Gefängnisses und ihr habt keine Chance zu entkommen. Währenddessen feilscht Johns noch um einen besseren Preis für euch und wähnt sich in Sicherheit – was natürlich völliger Blödsinn ist, aber das kann der arme Kerl ja noch nicht wissen.

Im Inneren von Butcher Bay bekommt ihr erstmal, wie jeder andere Häftling auch, eine Zelle zugewiesen. Lustigerweise ist die Zelle danach eigentlich immer offen. Ihr könnt also im Gefängnis herumlaufen und euch mit euren Mitgefangenen unterhalten die euch dann auch mitteilen das – wie in jedem ordentlichen Knast – ein großer Boss das Sagen hat. Keine Frage, der Kerl braucht sofort "auf’s Maul". Und wer sollte das schon besser hinkriegen als Riddick? Wenn ihr euch ein wenig herumfragt bekommt ihr auch einige ’selbstgebaute‘ Waffen von den Häftlingen wie z.B. Schlagringe oder primitive Messer. Da der Knast aber, bis auf wenige Ausnahmen, videoüberwacht ist solltet ihr aufpassen wann ihr eure Bewaffnung dann auch auspackt. Ansonsten geht nämlich sofort ein Alarm los und 10 Sekunden später werdet ihr von Kugeln durchsiebt. Natürlich gibt es einige Bereiche die nicht so gut überwacht sind oder wo die Wachen auch mal ein Auge zudrücken wenn ihr mit dem Schlagring einem Mithäftling die Fresse poliert.

Riddick: Escape From Butcher Bay spielt sich nicht wie ein Standardshooter à la Doom 3 sondern beinhaltet einige Neuerungen. So müsst ihr z.B. in RPG ähnlichen Phasen Leute ausfragen und/oder Aufträge für irgendjemanden erledigen, um zum gewünschten Ziel zu kommen. Ausserdem könnt ihr sehr oft keine Waffe verwenden, da diese auf die DNA des Trägers "gelocked" sind. Daher seid ihr oft darauf angewiesen an Wachen vorbei zu schleichen oder sie unbemerkt irgendwo im Dunkeln um die Ecke zu bringen. Meistens habt ihr nur einen Schlagring oder eben ein Messer, daß ihr, wie oben schon beschrieben, besser nicht immer in der Hand halten solltet. Natürlich kommt ihr auch mal zu entsprechenden Knarren aber bis dahin ist es anfangs ein langer Weg.

Durch die gut gemachte Story und die absolut shooteruntypische Gegebenheit, dass Waffen meist nicht eingesetzt werden dürfen ist Riddick: EFBB erfrischend anders. Auch wenn die Story ziemlich linear verläuft, gibt es durch einige interessante Extras auch einen gewissen Wiederspielwert. So könnt ihr z.B. mit dem Finden von Zigarettenpäckchen aller Art alle möglichen Konzeptgrafiken oder Making Of Videos freischalten, und nachdem ihr es das erste Mal durchgespielt habt gibt es die Möglichkeit beim nächsten Mal die Kommentare der Entwickler im Spiel zu hören. Besonders viele alternative Lösungswege gibt es leider nicht, aber oben genannte Features gleichen derartige Mankos wieder etwas aus. Ist ja auch interessant einmal zu erfahren wie ein Spiel entwickelt wird und was Hauptakteur Vin Diesel eigentlich davon hält.

Eine Synchronisation von Riddick gibt es nicht, lediglich deutsche Untertitel sorgen dafür, dass die Englisch-Laien unter euch nicht vollkommen den Durchblick verlieren. So bleibt uns zwar eine versaute deutsche Sprachausgabe à la Half-Life 2 erspart, der optimale Weg ist das aber nicht. Die englische Sprachausgabe ist dafür aber wirklich genial gelungen. Vor allem wenn Riddick (mit Vin Diesels Originalstimme) wieder einen seiner Kommentare abgibt wie – "I’m not afraid of the dark. The dark [künstlerische Pause] is afraid of me."

Grafisch kann sich Riddick durchaus mit Genregrößen wie dem optisch recht ähnlichen Doom 3 messen. Die Animationen sind butterweich und auch die Umgebungsgrafik ist nett anzusehen. Einzig an Lichteffekten hat Riddick im Vergleich zum id-mehr-oder-weniger-Schocker das Nachsehen, ansonsten ist die Grafik wirklich gut. Vor allem die Menschenmodelle sind extrem detailliert gemacht und – entsprechende Hardware vorausgesetzt – glaubt man erst beim zweiten Hinsehen, dass Riddick das Produkt einer Grafikengine ist. Was für Besitzer von Grafikkarten der Modelle 6800 / GT interessant ist: Pixel Shader 3.0 wird unterstützt, besondere Unterschiede konnte ich allerdings keine feststellen.

Genug der Lobhudelei, es gibt natürlich auch einige Schwachpunkte. So ist die Auswahl der verwendbaren Waffen leider sehr gering und das Herumschleichen ist auch nicht immer unbedingt notwendig um an Wachen vorbeizukommen, obwohl es natürlich extrem cool ist. Allerdings kann ich garantieren, dass man auf mittlerem Schwierigkeitsgrad nicht einmal Schleichen oder sich an die Wand schmiegen muss, um irgendwo durchzukommen. Es reicht eigentlich einfach irgendwo durchzulaufen um weiter zu kommen. Natürlich sehr unsportlich aber es funktioniert auch. Das schlimmste Manko ist aber sicherlich die Spieldauer. Ich bin wirklich kein besonders schneller Shooterspieler, aber auch ich konnte mir nach etwa 7 Stunden den Abspann ansehen. Schade, dass die Länge der Einzelspielermissionen so minimalistisch ausgefallen ist.

Ein Multiplayer Modus fehlt, wäre auch nicht wirklich notwendig, da dieses Feature sowieso schon von Genregrößen wie Half-Life 2 und Co. ausreichend abgedeckt wird. Angesichts der kurzen Spieldauer, ist der Umfang so aber dem Preis nicht angemessen.

Trotzdem ist Riddick schon alleine aufgrund seines Abwechslungsreichtums und der wirklich extrem guten Nutzung der Filmlizenz einen Kauf wert.

Generell hat mich Riddick überrascht. Das Spiel ist, obwohl die Entwicklungszeit nicht fünf Jahre gedauert hat, sehr gut geworden und auch das Leveldesign ist überdurchschnittlich gut. Die Interaktionsmöglichkeiten sind für einen derartigen Shooter auch nicht übel und lockern das Geschehen etwas auf. Traurig ist, wie bereits erwähnt, die Spieldauer. Auch Anfänger sind schnell durch. Ihr solltet aber bedenken das es auch nach dem Durchspielen durchaus noch Anreize gibt es ein zweites Mal zu versuchen.

Vivendi scheint momentan richtig aufzublühen und wir bekommen einen Knaller nach dem anderen zu testen. Ein kleiner Lichtblick gegen die Allmacht von EA die mittlerweile besorgniserregende Größe erreicht hat.

Ansonsten bedanke ich mich noch bei unserem Forenmitglied cruzer, welcher mir die Screenshots zur Verfügung gestellt hat, da ich nach einer Neuinstallation meines Betriebssystems leider aus reiner Dummheit meinerseits alle verloren habe :).

X3: Reunion – Angekündigt & löst X2-Addon ab

Egosoft und Deep Silver geben die nächste Evolutionsstufe im X-Universum bekannt: X3: Reunion löst X2: Die Rückkehr ab.

Sämtliche der ursprünglich für Die Rückkehr geplanten Features fließen direkt in den Multiplattform-Titel X³ – Reunion ein. Tatsächlich wurde am sehnlichst erwarteten Nachfolger zu X² – Die Bedrohung bereits seit Herbst 2004 parallel zur Entwicklung des nun gecancelten Add-Ons unter Hochdruck gearbeitet.

Wie die Entwickler verlautbaren ließen, hat man sich nach reiflicher Überlegung und angesichts der schnellen Fortschritte entschieden nicht sämtliche neuen Aspekte in ein Add-On zu packen, in welchem man noch durch die alte Grafikengine sowie die Savegamekompatibilität behindert würde.

Die größten Verbesserungen kurz zusammengefasst:

Neue Grafikengine

Erlaubt eine vollständige Neugestaltung des X-Universums mit viel höherem Detailgrad (bis zu 10mal mehr Polygone)

Komplett neu designte Umgebungen wie Asteroidengürtel und Nebel
Planeten können den ganzen Screen abdecken, wenn sich Stationen in einem niedrigen Orbit befinden

Neue Feinabstimmung der verfügbaren Technologien

Alle Waffen, Schilde und Raketen werden überarbeitet, um abwechslungsreichere und spannendere Kämpfe zu ermöglichen

Neues Wirtschaftssystem

Große Ereignisse können einschneidende Veränderungen im Spieluniversum verursachen. Neue AL (Artificial Life) Engine verwaltet Kriege und Katastrophen sowie die Reaktionen der NPCs

Produktion und Preise werden komplett neu ausbalanciert, um verschiedene Handelsstrategien zu ermöglichen. Fabriken werden früher zugänglich, um Wirtschaftsaspekt zu stärken

Neues Benutzer-Interface

Spielsteuerung durch Tastatur, Joystick und Maus(cursor)

Neue, Icon-basierte Menüs benötigen weniger Platz und bieten schnelleren Zugriff auf alle Optionen

Neue Zielerfassung verfolgt mehrere Ziele simultan und erleichtert die Navigation

Verwendung von DirectX9 und Pixelshader

Echtes Per-Pixel Lighting
Höhere Performance bei maximaler Qualität dank einer flexiblen Shader-Pipeline

Voraussichtlich noch im 4. Quartal 2005 geht die epische Weltraum-Saga somit offiziell in die dritte Runde. Für welche Systeme und wann genau werden wir hoffentlich noch bald erfahren.

Phantasy Star – Sega gibt Releasedatum bekannt

Sega gab bekannt den neuesten Teil der Phantasy Star Reihe – Phantasy Star Universe – schon diesen Winter in Japan veröffentlichen zu wollen.

Diesmal wird sich das bekannte Universum nach erst kurzem Frieden mit einer neuen Bedrohung abfinden müssen .. einer Alienrasse namens SEED.

Freunde der RPG Serie können sich jedenfalls schon mal freuen, während Onlinegambler abwarten müssen. Es sieht eher danach aus dass es ein Stand Alone Produkt sein wird und im Gegensatz zu Phantasy Star Online wieder ein Offlinegame!

Skype – Nun auch mit richtiger Telefonnummer

Die Internettelefonie Skype startet nun auch mit der Vergabe eigener Telefonnummern.

Mit dem Start der Beta-Version von „SkypeIn“ kommen zuerst Kunden aus Großbritannien, Hongkong und Frankreich in den Genuß optional eine eigene Telefonnummer, die weltweit über Mobilfunk- und Festnetzen erreichbar ist, zu bekommen.

Wer jedoch ein richtiges Skypetelefon haben will muss auch zahlen, so kostet eine eigene Telefonnummer für eingehende Anrufe 11,15 Euro für drei Monate, ein Jahr kostet 34,50 Euro. Für zusätzlich 5,75 Euro für drei Monate oder 17,25 Euro für ein ganzes Jahr gibts dann auch noch einen Anrufbeantworter dazu.

Games – Mehr Drogen für Erwachsene?

Der Begriff Spielesucht wird sich in Zukunft vollkommen neu definieren. Einem Bericht der Onlinevariante der Qualitäts-Tageszeitung Der Standard zufolge, werden Spiele in Zukunft öfter erwachsenere Themen aufgreifen. Gemeint sind im direkten Kontext vor allem Drogen. So planen Midway (Narc), Vivendi (Scarface, Bulletproof) und Take 2 (Snow) in naher Zukunft mehrere Spiele, die sich mit diversen Suchtmitteln auseinandersetzen, und in denen man teilweise auch zum Konsumenten von Cannabis, Crack & Co. werden kann.



Laut Standard ein Zugeständnis an das Altern der Gamer-Gemeinde. Die Hälfte der Spieler seien heutzutage erwachsen, sie würden provokantere Themen wollen. Zweifellos ist da ein verantwortungsvoller Umgang mit der Thematik gefragt, was schon im Zusammenhang mit der Gewaltdarstellung und -verherrlichung nicht immer so geklappt hat, wie es eigentlich sollte…

Postal 3 – Die Schnetzelei geht weiter

Running with Scrissors, bekannt geworden durch den Shooter Postal 2, rückt mit dem Nachfolger an. Gegenüber der Washington Post verrieten sie schon erste Details. Nachdem Dude seine Heimtstadt mithilfe einer gefundenen Atombombe vernichtet hat, ist er dabei sein Leben wieder in den Griff zu kriegen.

Und so schliddert Dude im Jahr 2007 mitten in den Wahlkampf um den Posten des Präsidentschafts-Kandidaten. Da Dude wie immer knapp bei Kasse ist, holt er sich seine Kohle durch diverse Jobs. Für diese wird man übrigens nur noch entlohnt, wenn man entsprechend Gewalt angewendet hat. Im Laufe des Spiels trifft man u.a. auf Öko-Heinis und die Taliban.

Die Bekanntgebung eines Releasetermins steht ebenso wie eine offizielle Ankündigung noch aus.

Splinter Cell 3 – Wertungsrekord in den USA

Frei von jeglichen Abnutzungserscheinungen wandert Sam Fisher zu einer weiteren Sensation: In den Staaten wurde The Chaos Theory, der dritte Teil der Serie, in der aktuellen Ausgabe des offiziellen Xbox-Magazins mit 9,9 von 10 Punkten und damit der bisher besten Wertung überhaupt ausgezeichnet.

Der Test sagt: Buy it, play it, treasure it. It’s a rare genuine classic and the game the Xbox was built for […]. Topping Riddick and Halo 2 by a mile, this level of visual details shouldn’t be possible on an Xbox.

Auch andere Magazine halten sich mit guten Noten nicht zurück. Bei uns wird Splinter Cell: The Chaos Theory am 31. März für alle aktuellen Plattformen erscheinen.

Terrorist Takedown – Payback: Add-On kommt Anfang April

Terrorist Takedown konnte die Fachpresse nicht überzeugen. Zu wenig Freiheit und Anspruchslosigkeit wurde dem Spiel bescheinigt. Die Verantwortlichen kann diese Tatsache aber relativ kalt lassen, der Titel fuhr gute Verkaufszahlen ein.

Publisher dtp will aus der Geldquelle natürlich noch so viel wie möglich Profit schlagen und bringt Anfang April das Add-On Payback heraus. Die Erweiterung soll nur 9,99€ zu Buche schlagen. Schon das Hauptprogramm wurde zum Budget-Preis von €19,99 an den Spieler gebracht. Näheres zu Payback ist allerdings noch nicht bekannt.

Call of Juarez – Cowboy-Action aus Polen

Lawman, so hieß der im Wilden Westen angesiedelte Shooter einst. Inzwischen ist daraus Call of Juarez geworden. Der polnische Entwickler Techland kündigt den Shooter nun offiziell an. Das Team verspricht schnelle Action aus der First-Person-Perspektive auf Basis der Chrome Engine 2005. Für nette Grafik sollte somit schonmal gesorgt sein.

Im Singleplayer-Modus wird es voraussichtlich zwei Helden zur Auswahl geben, die jeweiles einer anderen Storyline nachgehen. Call of Juarez soll noch 2005 für PC und die Xbox erscheinen. Genaueres zum Spiel will Techland auf der diesjährigen E3 bekanntgeben.

The Bards Tale – Weiterer Teil bereits in Planung

The Bards Tale ist noch nichtmal erhältlich und doch wird schon über einen Nachfolger diskutiert. Produzent Brian Fargo erklärte in einem Entwicklerchat, dass ein zweiter Teil durchaus möglich wäre. Es liegen inzwischen schon viele Konzepte und Ideen auf seinem Schreibtisch, die er gerne in einem nächsten Teil sehen würde. So auch ein Multiplayer-Part oder eine Third Person-Ansicht. Konkreteres wollte er allerdings noch nicht verlauten lassen.

The Bards Tale soll PC-Spieler, die mit einem Auge immer neidisch zu der PS2 rübergeschielt haben, auch auf ihrem Lieblingsgerät auf ihre Kosten kommen lassen. Ganz im Stile eines Baldurs Gate: Dark Alliance oder Champions of Norrath wird das Spiel auf Hack’n’Slay Action mit einer nette Story und einer vielzahl von Quests setzen. Das Release ist für den März 2005 angedacht. Neben dem Computer, wird das Game auch noch für die PS2 und die Xbox rausgebracht.

Gringo Loco – Spinnt der Typ?

Arriba! Arriba! Arriba! Andale! Andale! Ole! Ole! Ole! Andale! Bleibt Speedy Gonzales der schnellste Kerl in Mexiko? Dem temporeichen, ersten Trailer von Gringo Loco zufolge, könnte sich ein knappes Rennen auftun. Der kommende Actiontitel von UbiSoft erinnert darin ganz stark an die GTA-Serie, allerdings mit coolen Special Moves, Bullet Time-Effekten und einem mexikanischen Setting.



Alles dreht sich um den Vergeltungsschlag zweier Brüder. Deren Vater, ein amerikanischer Undercover Agent namens Ernesto Cruz, wurde bei einer Mission im Dschungel Mexikos umgelegt, als er sich gerade den Weg zu seinem Flugzeug in die Heimat freiballern wollte. Das war 1989, seine beiden Söhne Tommy und Ramiro dürstet es wie gesagt aber immer noch nach Rache. Gerade kommt Ramiro aus dem Gefängnis, und die Cruz-Brüder machen sich gemeinsam auf die Suche nach den Mördern ihres Vaters. Dass sie dabei weniger auf forensische Detektivarbeit als auf effektgeladene High-Speed-Action setzen, beweist der eingangs angesprochene Trailer.



Erscheinen wird der Titel im Sommer dieses Jahres für PC, PlayStation 2 und Xbox. Etwas verwirrend wirkt der Name: zuerst wurde das Spiel unter dem Namen Gringo Loco angekündigt, mittlerweile prangt aber die Bezeichnung Total Overdose von der Teaser- und der Produktseite des US-Publishers SCi.

Desperados 2 – Kommt erst im nächsten Jahr

Schade eigentlich. Nachdem es zuletzt eindeutig zu ruhig um Desperados 2 war, wurde nun eine Verschiebung des Spiels bekannt gegeben. Während Spellbound-Studio Manager Andreas Speer im November in unserem Interview trotz vorgehaltener Waffe noch versprach, dass es bis zum Release nur noch knapp ein Jahr hin sei, behaupten die Galgenvögel des deutschen Entwicklerteams nun, dass es noch bis ins Jahr 2006 dauern wird.


Genauere Informationen konnte man ihnen auf einem Presseevent in Berlin (das ist dieses kleine Kaff in Deutschland) nicht entlocken. Wir empfehlen das nochmalige Durchlesen unseres Specials um die gewonnene Zeit bis zum Release zu überbrücken.

Games – Billy Wilson ist tot

Traurige Nachrichten aus Übersee. Billy Wilson (alias „Wicked“) ist tot. Er verstarb am 14. März im Krankenhaus. Wilson war erst 33 Jahre alt.



Kennen werden ihn vorrangig diejenigen von euch, die schon seit einigen Jahren auf den Spieleseiten dieser Welt herumkurven. Billy war ein Mitbegründer des mittlerweile von IGN gekauften Newsportals Voodooeextreme.com und schrieb zuletzt für GamingGroove.com. Sein einzigartiger Stil machte ihn zu einer Ikone im Spielejournalismus.

Nähere Umstände zu seinem Tod sind nicht bekannt. „Wicked“ hinterlässt einen Sohn, eine Ex-Frau und das Andenken an einige durch ihn verursachte Lacher.