Stein um Stein reicher sein…

Star-Wars-Veteranen dürfte folgende Szene recht bekannt sein. Um Prinzessin Amidala aus der Gefangenschaft der Handelsförderation zu befreien plant Meister Qui-Gon Jinn zusammen mit seinem Schüler Obi-Wan Kenobi einen Hinterhalt. Soweit stimmt die Handlung von Lego Star Wars mit der aus Episode 1 überein. Dumm nur, dass ausgerechnet im wichtigsten Moment der junge Padawan patzt und sein Lichtschwert nicht zum Leuchten bekommt. Glück für ihn, dass sein Meister ein erfahrener Kämpfer ist und mit den paar Druiden kurzen Prozess macht. Diese Sequenz könnte glatt aus einer Star-Wars-Parodie kommen, steht hier aber nur stellvertretend für die übrigen, meist sehr ironisch gehaltenen Videosequenzen von Lego Star Wars.

Denn passend zum Lego-Szenario nimmt sich Lego Star Wars selbst nicht ernst und neben den vielen lustigen Zwischensequenzen, gibt es auch noch eine Unmenge an Gags im Spiel zu entdecken. Da tanzen Stühle, wird eine simple Plattform zur Discohall oder dudelt auf einmal eine Jukebox in Dexter’s Diner los. Letztere ist übrigens der Startpunkt all eurer Abenteuer rund um Episode eins bis drei und gibt euch zudem die Möglichkeit Extras freizuschalten. Dabei ist die Reihenfolge in der ihr die einzelnen Episoden spielt vollkommen beliebig. Habt ihr erst einmal die erste Mission aus Die dunkle Bedrohung gespielt, könnt ihr euch auch gleich den beiden folgenden Episoden widmen. Dann ist die Reihenfolge der Missionen jedoch chronologisch denen der einzelnen Filme nach geordnet. Wer sich jedoch nich die Vorfreude auf die kommende dritte Episode verderben will, der sollte die Missionen um Episode 3 links liegen lassen. Schließlich verraten diese doch zu viel vom kommenden Jedi-Abenteuer.

Los geht euer Abenteuer, wie schon oben erwähnt, mit der ersten Mission aus Die dunkle Bedrohung. Diese dient zudem als Tutorial, um euch zu erklären, wie sich Lego Star Wars denn so spielt. Das ist erstmal relativ einfach, denn Lego Star Wars ähnelt vom Spielprinzip her stark einem Action-Adventure. Dennoch gibt es bestimmte Eigenarten, die zu beachten sind. So solltet ihr z.B. sooft wie möglich eure Jedi-Kräfte einsetzten, um aus herumliegenden Legosteinen – jedes Objekt im Spiel besteht daraus! – eine Konstruktion zusammen zu bauen oder um einen Schalter umzulegen. Beides gibt Geld, welches ihr wiederum in Extras wie neue Charaktere, Spieltipps oder einen Unsichtbarkeitsmodus (schweineteuer) investieren könnt.

Auch bringt euch nur das konsequente Einsetzen eurer Kräfte im Spiel wirklich weiter. Da wollen Barrikaden geknackt, Leitern errichtet oder einfach nur unerreichbare Kisten verschoben werden. Manchmal ist es sogar notwendig, dass ihr euch in einen anderen Charakter hinein teleportiert. Ohne einen Wartungsroboter würde eure Jagd auf Jango Fett nämlich ein jähes Ende nehmen. Nur dieser ist per Raketenantrieb in der Lage eine unüberwindbare Schlucht zu überqueren.

Begleiten wir aber nun unsere beiden tapferen Kämpfer Qui-Gon und Obi-Wan Kenobi auf ihrer Befreiungsmission von Prinzessin Amidala. Der Weg nach Naboo, den Heimatplaneten der Prinzessin, erweist sich jedoch als schwieriger als gedacht. Zuerst müssen unsere beiden Helden sich einen Durchgang zwischen der Angriffswelle der Handelkonföderation auf den Planeten Naboo schlagen. Dabei kreuzen jedoch von links immer wieder neue Gegnerhorden die Route unserer beiden Alteregos. Praktischerweise ist das Kampfsystem in Lego Star Wars sehr intuitiv ausgefallen. Einfach die Angriffstaste drücken und eure Feinde verschwinden im Nirvana.

Besonders intelligent sind die Blechhaufen sowieso nicht, dafür wird es im Kampf schnell unübersichtlich. Nur die Boss-Gegner, welche später im Spiel auftauchen, erfordern es, mit etwas Taktik in den Kampf zu ziehen. Apropos in den Kampf ziehen. Zwar zieht dabei Jar-Jar-Bings, den wir, wie schon in Episode 1, vor einem Frontalzusammenstoß mit einem Transportschiff retten, klar den Kürzeren, jedoch erweist sich unser tollpatschige Begleiter als Meister im Springen. Diese Fähigkeit wird auch bitter benötigt. Nachdem wir uns einen Weg durch die Gegnerhorden gebahnt haben und auch ein wenig die Botanik am Rande des Geschehens beansprucht haben – was wiederum einen gehörigen Batzen an Geld eingebracht hat – stehen wir nun vor einem wahrlich großen Problem. Die Abgründe, die nun zu überqueren sind, sind für unsere alten Kackstelzen leider nicht mehr zu meistern. Ohne Jar-Jar-Bings wären wir an dieser Stelle des Spiels aufgeschmissen gewesen.

Jar-Jar Bings ist es dann auch der uns zum Palast der Königin führt. Dort schlüpfen wir in die Rolle von Amidala und lehren den herankommenden Druiden mit ihrem Blastern das Fürchten. Wie gut, dass man mit diesem auch auf Zielscheiben ballern kann und sich somit ein Tor wie von Geisterhand öffnen lässt. Im späteren Verlauf der Mission sind übrigens wieder unsere Jedi-Kräfte gefragt, schließlich gilt es, ein paar Bausteinchen zusammenzusetzen.

Dieser kleine Ausschnitt aus der zweiten und dritten Mission verdeutlicht schon sehr gut, wie abwechslungsreich das Spielprinzip von Lego Star Wars ist. Addiert man nun noch den Sammeltrieb, den das Spiel mit all seinen Extras auslöst, hinzu, wird schnell deutlich, dass man an Lego Star Wars gut und gerne etwas länger als ein paar Stunden verbringen wird. Dabei stellt dieser Missionsausschnitt nur einen kleinen Teil des eigentlichen Spielumfangs dar. Später werdet ihr mit Raumschiffen durch die Gegend fliegen, mit Yoda gegen Count Dooku kämpfen und Anakins Podracer steuern. Nicht zu vergessen ist, dass ihr nach jeder Mission neue Charaktere frei schaltet. Jeder von diesen 50 im Spiel vorkommenden Charakteren – egal ob Freund oder Feind – hat dabei eigene Special-Moves.

Passend zum Szenario fällt auch die Optik legotypisch aus. Da jedes Objekt im Spiel aus Legosteinen besteht, zerfallen Gegner in ihre Einzelteile, zerbröseln Mauer in einzelne Steine und Blumenbete lösen sich bei Beschuss auf. Nett anzuschauen sind auch die Spiegeleffekte in den Raumstationen oder im Palast von Naboo. Leider sind die Texturen von großen Gebäuden und Raumschiffen etwas verwaschen und detailarm. Auch könnten die Explosionen etwas gewaltiger und durch Shadereffekte beeindruckender ausfallen. Dennoch ist die Vorstellung, dass sich jedes Objekt in Lego Star Wars aus einzelnen Lego-Steinen zusammensetzt einfach so irrwitzig, dass das Äußere von Lego Star Wars einen guten Eindruck hinterlässt.

An der Geräuschkulisse ist hingegen nichts auszusetzen. Die Effekte sind knackig und kommen ohne Zeitverzögerung und die Hintergrundmusik fällt mit dem original Score von John Williams hochkarätig aus. Jediglich etwas mehr Sprachausgabe würde den einzelnen Zwischensequenzen gut zu Gesicht stehen.

Hochkarätig ist auch der Coop-Modus von Lego Star Wars. Zusammen mit einem Freund macht es gleich doppelt so viel Spaß, sich durch die einzelnen Missionen zu tüfteln. Besonders die Boss-Gegner laden dazu ein, Kampftaktiken zu entwickeln. Wenn man solo unterwegs ist übernimmt die KI diesen Job recht gut. Die Figuren stehen nicht im Weg herum, Kämpfen ordentlich mit und folgen euch immer anstandslos. Nur manchmal hat die KI kleine Aussetzer und bleib an Treppenstufen hängen.

Zum Schluss dieses Test sei jedoch noch davor gewarnt, Lego Star Wars komplett mit der Tastatur steuern zu wollen. Die Entwickler haben es nämlich verpasst, dieser die nötige Präzision zu verleihen. Dies hat zur Folge, dass die vielen Jump’n’Run-Einlagen zu einem wahren Glücksspiel mutieren. Dies sorgt für ordentlich Frust, da der Tod eurer Spielfigur gleichzeitig einen enormen finanziellen Schaden mit sich bringt.

Sowieso steckt in den Jump’n’Run-Sequenzen aufgrund der starren und manchmal deplazierten Kamera der Wurm drin, da sich Plattformen nur schwer oder gar nicht erkennen lassen.

Wer Episode 1 und 2 nicht mochte wird mit Lego Star Wars trotzdem seinen Spaß haben. Schließlich ist die Handlung relativ egal. Zu sehr motiviert es, alles kurz und klein zu schlagen, um noch mehr Taler einzusacken, damit man sich endlich einen neuen Blaster kaufen kann, oder einen weiteren Charakter frei schalten kann. Des Weiteren macht es einen mordsmäßigen Spaß die Jedi-Kräfte einzusetzen um Gegenstände zusammenzubauen oder Gegner auszulöschen.

Zwischen den Missionen wird man zudem von den genialen Zwischensequenzen prima unterhalten. Und damit erst überhaupt keine Langeweile aufkommt, setzt man sich ans Steuer von Anakins Podracer und macht damit die Welt unsicher oder kämpft mit Yoda gegen Count Dooku. Wären da nicht die miese Tastatur-Steuerung, die teilweise dämliche Kameraeinstellung und die unübersichtlichen Kämpfe, würde sich Lego Star Wars noch weiter nach oben schießen.

Aber das können sich die Mannen von Traveller’s Tales ja für die Fortsetzung aufsparen. Schließlich wurden die letzten drei Episoden noch nicht versoftet.

Machen neue Sterne einen neuen Mario?

Ihr begebt euch wiedermal auf die Suche nach Prinzessin Peach, welche von dem bösen Schildkrötenkönig Bowser entführt wurde. Dieser verzauberte ihr Schloß, machte alle ihre Untertanen zu Sklaven und stahl auch noch die Powersterne. Diese verbannte er in Gemälde um sie vor Mario fern zu halten. Doch Bowser hat nicht damit gerechnet, dass der Klemptner mit der roten Mütze diesmal Verstärkung an Board hat! Yoshi, Luigi und Wario heissen die 3 neuen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten Mario zu Seite stehen.

Einleitung? Gerne!

Schon zu Beginn bemerkt man den ersten großen Unterscheid im Vergleich zum N64 Orginal: Nachdem die Klempner-Bande Mario, Luigi und Wario gefangen genommen werden, muß man sich als Yoshi an die Arbeit machen. Zuerst gilt es die drei oben genannten Charaktere zu retten, um anschließend den Kampf mit Bowser auf sich zu nehmen und am Ende die Prinzessin zu retten. Dies geschieht, wie im N64-Teil, nur durch Sterne die im ganzen Haus verteilt sind. Mit ihnen lassen sich die Türe öffnen, um den Weg für Peachs Rettung freizumachen. Insgesamt sind diesmal 150 Sterne im Schloss verteilt, man muss aber nur 80 finden um die Prinzessin aus den dreckigen Klauen von Bowser zu befreien. Die Sterne befinden sich in Parallelwelten, die man durch gezielte Sprünge in Wandgemälde des Schlosses erreichen kann. Es gibt aber auch wieder geheime Sterne, die man von Toad geschenkt bekommt oder auf sonstigen Wegen im Schloss entdeckt. Soweit also alles wie gehabt. Durch die größere Auswahl an Charakteren, die man außerhalb der 15 Standardkurse frei wählen kann, werden neue Möglichkeiten angeboten: Yoshi z. B. kann mit seiner Zunge wieder alle möglichen Teile bzw. Gegner schlucken und so u. a. mit einem Lagerfeuer Eisblöcke schmelzen. Mario hat aber auch eine besondere Fähigkeit gesponsert bekommen – durch die Aufnahme einer bestimmten Blume verwandelt sich Nintendos Vorzeigemaskottchen zu einem menschlichen Luftballon, mit welchem man auch die entferntesten Ziele erreichen kann. Wario hingegen vertraut auf pure Muskelkraft und kann damit diverse Felsblöcke mühelos zerschlagen.

Mario und Co. mit ungewohnter Steuerung

Etwas ungewohnt ist vor allem die Steuerung. Die Charaktere können zwar auch mittels des Steuerkreuzes durch die Gegend dirigiert werden, als präzise kann die Variante aber nicht bezeichnet werden. Auch wenn der Analogstick auf dem Nintendo DS nun schmerzlich vermisst wird, so hat Nintendo mit dem Touchscreen eine durchaus akzeptable Lösung des Problems gefunden. Es gibt eine Variante (Dual-Hand Mode), die speziell auf den Stylus zugeschnitten ist. Hierbei werden das Steuerkreuz oder aber auch die Buttons für Springen und Attacken verwendet. Mit dem Stylus-Stift wird dann per Touchscreen die Figur gesteuert, indem man einfach mit dem Stift in eine Richtung „fährt“. Für die Kamera sind auf dem Touchscreen spezielle Buttons untergebracht. Diese Variante eignet sich sogar für Linkshänder, da ja Steuerkreuz und auch Buttons gleich belegt sind. Am effizientesten stellte sich aber der Touch-Modus heraus: Mit dem linken Daumen und der Daumenhaube kann man die Figur fast problemlos steuern, ähnlich eines Analogsticks per Touchscreen. Die Buttons sind dabei für alle weiteren Aktionen belegt. Es braucht schon ein wenig Übung, dass Mario und Co. nicht bei jeder nächsten Gelegenheit in einen Abgrund stürzen, doch mit der Zeit hat man den Dreh raus und kann ähnlich wie mit dem Nintendo 64 Kontroller agieren. Präzise Wand- oder gar die bekannten Seitwärtssprünge lassen sich aber dennoch recht schwer verwirklichen – optimal ist die Steuerung nicht unbedingt, erfüllt aber mit etwas Übung ihren Zweck.

Der Vergleich – Nintendo DS mit besserer Technik?

Einen Vergleich zwischen dem Original und dem Remake muss man auch in technischer Hinsicht ziehen. Auf den ersten Blick gleicht der Nintendo DS Titel dem Original, doch fallen recht schnell einige Unterschiede auf. Vor allem die Charaktere und Gegner sehen auf dem Nintendo DS aufgrund einer etwas erhöhten Polygonzahl deutlich besser aus. Werden nun Texturen aus der Ferne oder aber auch die Hintergründe der Level wie beispielsweise Wolken und das Meer betrachtet, fällt auf, dass diese auf dem Handheld wesentlich schöner sind. Die Texturen kommen einfach schärfer und somit besser rüber. Allerdings handelt man sich dadurch auch einige unschöne Effekte ein: Befindet sich die Kamera, welche sich leider oft nicht optimal einstellen lässt oder sich selbstständig macht, zu nahe an Objekten, werden diese mit sehr groben Pixeln dargestellt.

Der Nintendo 64 bot hier flüssige Übergänge, welche das Bild aber auch verwaschen aussehen ließen. Im Großen und Ganzen ist Super Mario 64 DS also dem Original etwas überlegen und sieht schöner aus, was auch die Details betrifft. Blumenbeete und einzelne Objekte wie Zäune sind wesentlich detailreicher. Der Sound ist soweit auch erhaben und erklingt in einem sehr guten Sourround Sound aus den kleinen aber kräftigen Boxen des Handhelds. Alle Melodien wurden übernommen, während Mario nun einige neue Sprüche auf Lager hat. Erfreulicherweise hat man den Sound sogar für neue Rätsel verwendet – keine schlechte Idee und klappt auch prima.

Die Minispiele und Multiplayer

Komplett neu sind die 36 Minispiele. Allesamt sind sie speziell auf den Touchscreen abgestimmt, sprich die Steuerung der Minispiele erfolgt eigentlich nur mit dem Stylus. Insgesamt stehen zu Beginn gleich acht Mini-Games zur Verfügung, die angespielt werden können. Weitere müssen im Adventure-Modus gefunden werden. Überall laufen hier neuerdings Hasen herum, die man einfach nur einfangen muss. Auch hier müssen alle vier Charaktere genutzt werden, denn jeder kann andere Hasen finden. Diese Spiele reizen endlich auch mal die Möglichkeiten des Nintendo DS einigermaßen aus. In vielen verschiedenen Geschicklichkeits-, Denk- oder Sportspielen versucht man ständig, die Highscore zu knacken. So gibt es zum Beispiel unterschiedliche Memory-Varianten, es muss eine riesige Schneekugel bewegt werden oder aber man zeichnet mit dem Stylus Wege bzw. Trampoline, die der jeweiligen Spielfigur weiter helfen. Nintendo hat sich hier einige witzige Ideen einfallen lassen und zeigt deutlich auf, in welche Richtung die Nintendo DS Spiele gehen können. Leider gleichen sich einige Minispiele, sodass die Netto-Auswahl wieder etwas geringer ausfällt. Den Spaß an den Minigames verliert man dadurch aber nicht.

Wer zudem noch einige Freunde auftreiben kann, die ebenfalls einen Nintendo DS besitzen, darf sich auch in einem neuen Mehrspielermodus vergnügen. Hierfür ist sogar nur ein einziges Modul von Nöten – alle anderen Mitspieler laden sich den Multiplayer für die Dauer der Session auf ihren DS. Bis zu vier Spieler jagen hier auf vier Karten den Sternen nach. Sieger ist derjenige, welcher am Ende die meisten Sterne bekommen hat. Lustig ist dabei der Konkurrenzkampf: Die begehrten Sterne können den Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes herausgeprügelt werden. Insgesamt ist der Modus durchaus nett geworden, etwas mehr Abwechslung und Spieltiefe hätten den Spielspaß aber deutlich anheben können, 4 Levels sind einfach zu wenig.ppt!

Mit Super Mario 64 DS wird für Mario Fans ein Traum wahr. Das unterhaltsame Original vom Nintendo 64 wurde noch verbessert und mit einem Multiplayer-Modus, der allerdings nicht allzu viel Abwechslung bietet, ausgerüstet. Desweiteren wurden durch den Touchscreen lustige Ideen eingebaut. Für Spieler die auf gute Unterhaltung für Unterwegs wert legen ist dieses Spiel wärmstens zu empfehlen. Auch Gamer die das Spiel schon durchgespielt haben sind durch die neuen Charaktere, Minispiele und Sterne herzlich dazu eingeladen ein weiteres mal die rote Klempnermütze aufzusetzen. Spieler die nur auf den Multiplayer-Modus für spannende Abende abgezielt haben werden allerdings etwas enttäuscht. Die 4 Level sind zwar ein nettes Gimmick, reichen aber einfach nicht um einen Zockerabend auch nur ansatzweise zu füllen.

Symantec – Starker Umsatzanstieg

Den gelangweilten Teenagern und Microsoft sei dank, konnte Symantec mal wieder einen starken Umsatzanstieg verbuchen. Um genau zu sein handelt es sich im vierten Quartal 2004 um einen Umsatz von 713 Millionen Dollar, welcher fette 120 Millionen Dollar beeinhaltet.

Auch das laufende Quartal sollte, so Symantec, wieder ungefähr die selben Zahlen bringen. Bei den momentanen Virenmengen, die sich im Umlauf befinden scheint Antivirus-Software ein todsicheres Geschäft zu sein. Ach ja, was haltet ihr von einem Rebell.at Antivirus?

Gothic 3 – Trailer ansehen!

Und wieder einmal Neuigkeiten zu Gothic 3 – hoffentlich langweilen wir euch noch nicht :). Nach diversen Interviews und Screenshots gibt es seit neuestem auch einen Trailer des Spiels anzusehen, der zwar nicht besonders Spektakulär ausfällt, jedoch für Fans mit Sicherheit interessant ist. Downloaden könnt ihr den 15Mb großen Mini-Trailer bei untenstehendem Link.

I of the Enemy – Sequel angekündigt

Ja, ihr lest richtig! Kaum wurde I of the Enemy von Rebell.at getestet, wird auch schon ein Sequel von Lead Designer Mark Temple angekündigt!

Bis jetzt wissen wir nur, dass der Nachfolger in vollem 3D-Gewand kommen wird. Sollte es weitere Informationen über das Sequel geben, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja einmal das Freeware-Prequel, I of the Enemy: Ril’Cerat, kostenlos bei untenstehendem Link herunterladen.

Die Handheld’sche Revolution?

Unter dem Namen Revolution soll ja eigentlich erst die nächste Konsole von Nintendo auf den Markt kommen. Der aktuelle Handheld der Japaner verdient ihn aber zumindest genauso, obwohl man bei seiner Bennenung den konventionellen Titel Nintendo DS (Double Screen) gewählt hat. Wir Rebellen haben uns das Gerät angesehen und beschlossen, es in unsere Berichterstattung zu integrieren…

Zwei Bildschirme (einer davon mit Touchscreen-Funktion), ein akzeptabler Preis (150€) und ordentlich Potential für innovative Spiele. Das sind im Wesentlichen die Schlagworte, die einem einfallen, wenn man dem Nintendo DS eine Empfehlung aussprechen müsste. Momentan steht das Gerät in Europa sowieso weitgehend konkurrenzlos da, schließlich erscheint Sony’s PSP erst Anfang September.

Erste Eindrücke:
Edel sieht er aus und ziemlich schwer liegt er in der Hand, dieser Handheld. Anders als der Gameboy ist er nicht kompakt sondern aufklappbar. Neun Knöpfe (zum Spielen zwei Schultertasten und vier vorne; dazu noch einer für Select, Start und Power), ein Richtungskreuz, einen nicht optimal platzierten Lautstärkeregler, einen Eingang für Kopfhörer (beides Unterseite) und eine Halterung für den Touchscreen-Stift, von dem für vergessliche Mitmenschen praktischerweise gleich zwei mitgeliefert werden. Ein Eingabegerät hätte ich jetzt fast noch vergessen: das Mikrophon.

Permanenter Batterienkauf wie zu seligen GameBoy-Zeiten ist schon in der Standardausrüstung passè. Ein Akku ist mit von der Partie, der für etwa sieben Stunden Saft bietet. Drei Stunden dauert die Aufladezeit.

Was auch sofort auffällt ist, dass die Spiele enorm klein sind (32x32x3mm) und absolutes Verlier-Potential besitzen. Während die DS-Spiele an der Oberseite eingeschoben werden, ist das Gerät allerdings auch mit GBA-Spielen kompatibel, ein zweiter Schaft ist an der Unterseite des Geräts eingebaut.

Praxis:

Nachdem man sich an den Umgang mit den Touchscreen und das ungewöhnlich hohe Gewicht gewöhnt hat (naja, Muskeltraining muss man nicht gerade einlegen ;)), kann man sich mit dem Gerät ruhig auch mal nach draußen wagen. Allerdings nicht in zu helle Gegenden, denn für Sonneneinstrahlung ist der NDS nicht geschaffen. Seine Bildschirme spiegeln leider ziemlich und die richtige Position zu finden dürfte nicht immer möglich sein (man stelle sich Verrenkungskünstler im Zug oder Bus vor). Dafür sind die Screens in der Nacht mit einer angehmen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Die kann zum Schonen des Akkus zwar auch abgeschaltet werden, in der Praxis ist mir dabei aber nur der Nachteil aufgefallen, dass man eigentlich auch tagsüber kaum noch was sieht.

Klasse ist die Wireless-Multiplayerfunktion. Damit braucht man nur einen Mitspieler in der Nähe und ein Spiel – je nachdem wie es die Entwickler vorgesehen haben eines für jeden Mitspieler, oder überhaupt nur ein einziges für alle, das dann temporär auf die anderen Geräte übertragen wird. Zur Spielerei stehen ein Zeichenchat ("Pictochat") sowie ein ganz normaler Chat zur Verfügung.

Der letzte technische Aspekt ist der Sound: Der kommt mit Stereo-Qualität aus zwei Boxen, die auf dem aufklappbaren Teil des NDS platziert sind.

Fazit:

Ohne den DS jetzt mit besonders vielen Spielen erlebt zu haben (Asphalt Urban GT und Project Rub) darf ich mich durchaus schon begeistert zeigen. Das Ding ist einfach cool und die neuen Steuerungsmöglichkeiten eröffnen durchaus viele Möglichkeiten für kreative Entwickler. Schade nur, dass die Bildschirme so spiegeln. Aber wenn die Sonne scheint, sollte man doch sowieso besseres zu tun haben – oder?

PS: Wer sich nicht ganz dämlich anstellt, sollte es übrigens nicht so schnell schaffen, Kratzer in den Touchscreen zu machen.

Serious Sam 2 – Produkt-Page und Fakten zum Shooter

Croteam und 2K, die Leute hinter Serious Sam 2, haben ein paar Informationen zu ihrem kommenden Shooter herausgerückt. Nebenbei ist auch die Produkt-Page vom Spiel online gegangen.

So soll die neue Grafik-Engine Levels möglich machen, die bis zu 100 mal komplexer als im Vorgänger sind. Weiterhin wird es einen Online-Modus für den PC und die Xbox geben. Erstmals wird man auch auf dem Rücken von Tieren in die Schlacht reiten können.

Wie auch in den Vorgängern wird viel Wert auf eine enorme Gegnerzahl die auf Sam trifft gelegt. Es gibt 40 Levels in verschiedenen Umgebungen und 45 neue Gegner mit eigenen Persönlichkeiten. Wir dürfen also auf die kommende E3 gespannt sein, wo dann erstmals bewegte Bilder vom Spiel gezeigt werden.

Cossacks 2 – Patch 1.1 fertig

Cossacks 2 kam, leider vor allem im Multiplayer Modus, etwas unfertig auf den Markt und ein Patch für das Spiel war wirklich eine Pflichtübung für GSC Game World. Jetzt ist es soweit und Version 1.1 wird auf die Menschheit losgelassen. Verbessert wurden unter anderem die Performance des Spiels und viele Multiplayerbugs.

Der Patch ist mit 50.6Mb nicht gerade Kleinkram und Leute, die kein Breitband besitzen dürften wohl etwas angesäuert auf die Größe reagieren. Trotzdem ist er für Onlinematches unbedingt erforderlich und es führt kein Weg am Download vorbei. Für eine detaillierte Beschreibung folgt bitte untenstehendem Link.

Vielen Dank für die Information an James Gerling, einen Boardadmin aus dem CDV-Team!

Alan Wake – Das neue Spiel von Remedy

Nachdem ihr alle fleissig die Rebell© News lest, wisst ihr sicher schon, dass Remedy einen neuen Titel zur E3 2005 angekündigt hat, der – so will uns zumindest Remedy glauben machen – uns alle aus den Socken hauen wird vor lauter Begeisterung.

Nachdem wir aber natürlich alle schon das übliche Ankündigungs-Blabla der Spieleindustrie kennen ließen wir uns natürlich nicht beeinflussen – schließlich lassen wir uns ja nicht von irgendwelchen Hypes den Kopf verdrehen und glauben nur was wir auch sehen können. Aber Petri Jarvilehto, der Boss der finnischen Spieleschmiede, will dass ihr kommendes Werk in aller Munde ist und dazu braucht man ein wenig Material.

Wie oben schon zu lesen war, wird das neue Spiel Alan Wake heißen und soll eine Art Psycho-Actionthriller werden. Die ersten Screenshots und der Teaser Trailer lassen wirklich auf ein technisches Meisterwerk schließen und sind auf jeden Fall einen Blick wert. Wundert euch nicht, wenn die Seite nicht funktionieren sollte, denn nach Bekanntgabe dieser Nachricht dürften ungefähr drei Milliarden Anforderungen pro Sekunde auf den Server einprasseln.

Electronic Arts – Rekordumsatz 2004/2005

Einen Rekordumsatz von 3,13 Milliarden Dollar, das sind – durch den schwachen Dollarkurs bedingt – in etwa vier Milliarden Euro (alle Angaben ohne Gewähr) meldet Electronic Arts für das Geschäftsjahr 2004/2005. Der Gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum allerdings von 577 auf 504 Millionen Dollar reduziert. Vor allem im letzten Quartal 2004 wurde ein extremer Gewinneinbruch auf acht Millionen gemeldet, was 82 Millionen weniger als im vorherigem Geschäftsjahr waren.

Diese Zahlen unterstreichen wieder einmal die totale Marktherrschaft von Electronic Arts und sind leider auch der Beweis dafür, dass der Vertrieb von Sequels und alt eingesessenen Spielprinzipien wesentlich leichter zu fallen scheint, als neue, originelle Ideen zu vermarkten. Irgendwie traurig, dass EA auf dieser Basis zu solchen Umsätzen kommen kann….

Doom – Neue Bilder vom Film

Nachdem sich die Doom Reihe aus der Spieleschmiede von John Carmack aussergewöhnlich gut verkaufte, kamen einige findige Geister auf die Idee, auch einen Film nach dieser Geschichte zu machen.

Der Doom-Film soll, zumindest in den USA, im Oktober dieses Jahres in die Kinos kommen und um euch ein wenig auf den Geschmack zu bringen gibt es auch schon erste Bilder aus dem Film zu bestaunen.

Auch wenn ein Film im Doom-Universum sicher ein Knaller werden könnte bleibe ich eher skeptisch. Zu viele Rohrkrepierer wurden schon mit Lizenzen aus Spielen fabriziert, man denke nur an Wing Commander oder Resident Evil

Ausgezeichnet mit Doktorehren

[Freude] in der Rebell-Redaktion! Honk hat seinte Zeit [unter suits Bett] sinnvoll verbracht und mit seinem Laptop [ein Fernstudium] gemacht. Er ist jetzt hochoffiziell [Doktor] der Philosophie und aller anderen [Geisteswissenschaften].

Solltet ihr in Zukunft also Probleme haben (sei es [im Bett] oder mit dieser verdammten Kuckucksuhr) oder einfach nur mal über [irgend etwas meckern] wollen, dann schreibt eine E-Mail an info ät rebell dot at mit dem Betreff „Wah! Honk hilf mir“.

Zurück zu unserem Honk, der sich köstlich über [unser kommendes Redesign] amüsiert, an dem wir in unserem Keller seit 12 Wochen drei freiwillige Helfer [schrauben] lassen. Er will zukünftig unter die Roman-Autoren geben (wofür studiert man schließlich zwei Monate lang?), und bastelt gerade an seinem ersten Buch. Titel: „[Als flint sprechen lernte]“ – ein Sozialdrama im hohen Norden Deutschlands mit neuneinhalb unvollendeten Akten.

Tycoon City – Frische Screens und heiße Infos

Obwohl sich mit der RollercoasterTycoon– und ZooTycoon-Serie zwei Wirtschaftssimulationsreihen wie geschnitten Brot verkaufen, fristet dieses Genre immer noch ein Nischendasein am PC. Dies könnte sich mit Peter Molyneux’ The Movies und nun auch mit Deep Reds (u.a. Beach Life) Tycoon City ändern. Zu letzterem Titel hat das amerikanische Onlinemagazin worthplaying.com nun neben einigen Screenshots auch ein paar interessante Informationen veröffentlicht. .

In Tycoon City werdet ihr vom ambitionierten Jungunternehmer zum Wirtschaftsgiganten in Manhattan aufsteigen. Auf diesem steinigen Weg werdet ihr die Möglichkeit haben, über 50 verschiedene Unternehmen zu leiten. Vom Gourmettempel bis zum Nachtclub ist dabei so ziemlich jede Chance gut genug, um Geld zu verdienen. Solltet ihr einmal genug davon gescheffelt haben, so könnt ihr euch sogar daran wagen, New York mit einigen Wartzeichen zu schmücken.

Motiviert werdet ihr dabei nicht nur von eurem sich langsam füllenden Geldspeicher, sondern auch von der grandiosen Optik. Auf den ersten Screenshots erinnert Tycoon City eher an einen GTA-Klon als an eine beinharte Wirtschaftssimulation. Das Leben in den Straßen von New York scheint dabei quasi fühlbar zu sein, so gut kommt die Atmosphäre dieser Metropole auf den ersten Screenshots rüber. Passend dazu wollen die Entwickler den 24-Stunden-Ryhmus von New York so realitätsnah wie möglich simulieren. Auch soll New York recht detailliert nachgebaut werden.

Ob die Entwickler diese hohen Ambitionen jedoch noch bis Sommer 2005 verwirklich können, wird indes nur das fertige Spiel zeigen können. Jedoch hat Deep Red mit Beach Life und Monopoly Tycoon schon zwei ordentliche Wirtschaftssimulationen aufs Parkett gelegt, ein Scheitern dürfte somit unwahrscheinlich sein.