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Starcraft II: Revolution am Samstagmorgen

Ein echt grimmiges Gesicht
Starcraft II ist da, und dank dem netten Herrn Kelch habe ich einen Probier-Key, der es erlaubt das Spiel innerhalb von zwei Wochen höchstens sieben Stunden zu spielen. Den sieben Gigabyte großen Download des Mac- und Windows-tauglichen Programms habe ich hinter mir, eine knappe Stunde der Testzeit ist auch schon wieder vorbei. Keine Sorge Blizzard, es wird gekauft. Continue reading

Big Blizzard is watching you

Blizzard
Blizzard
World of Warcraft Spieler kennen es: Zum 12. November mussten alle herkömmlichen Spiele-Accounts umgewandelt werden, um mit Blizzard´s Online-Plattform Battle.net zu funktionieren – Lästig, aber man möchte sich doch auch weiterhin in und um Azeroth tummeln. Als Belohnung gibt es ein putziges Haustierchen, doch kann der kleine Pinguin darüber hinwegtäuschen, dass “Big Blizz” seine Nutzer nun scheinbar gerne häufig und willkürlich überwachen möchte?

Direkt auf der ersten Seite der neuen Accounterstellung auf Battle.net fällt einem die Online-Gesprächsvereinbarung ins Auge. Dort steht geschrieben: “Um den Battle.net-Service nutzen zu können, muss Blizzard berechtigt werden, Gespräche jeder Art im “Chat”, inklusive von privaten und geflüsterten Nachrichten, einzusehen, zu überwachen sowie nachzuprüfen …”. Dabei beschränkt man sich übrigens nicht auf World of Warcraft, sondern schließt jeden Titel mit ein, der Battle.net als Online-Basis nutzt. Zu den jetzigen Spielen gesellen sich in absehbarer Zeit die potenziellen Knüller Diablo 3 und Starcraft 2.

Ich frage mich ehrlich gesagt, wo wir hier gelandet sind? Muss ich nun jedes meiner Worte genau überprüfen und hinterfragen, ob ich durch einen Juchs oder flapsige Formulierungen den zuständigen Herren auf den Schlips trete und meinen Account oder mehr riskiere?

Diablo 3 Gerücht Nr. 3583

Ich persönlich hätte mich mehr über ein Diablo 3 als ein StarCraft 2 gefreut. Mir geht ohnehin nicht in meinen Kopf rein, dass Blizzard ihre tolle Position im E-Sport durch verfrühte Konkurrenz im eigenen Haus gefährden will. Nun ja, was solls, die Sache ist jetzt eh gegessen, aber die Hoffnung auf ein Diablo 3 ist noch nicht gestorben.

Nun haben die Entwickler auf ihrer firmeneigenen Homepage wieder eine Stellenausschreibung gestartet. Man sucht 3D-Leveldesigner, die das Team verstärken sollen, das seiner Zeit an den ersten beiden Teilen des Rollenspiels gearbeitet haben. Ich hoffe inständig, dass Blizzard uns bald mit einer entsprechenden offiziellen Ankündigung erlösen.

WorldShift – Open-Beta gestartet

Das kommende Spiel WorldShift wird von den Entwicklern als Mischung aus World of Warcraft und WarCraft 3 beschrieben. Es handelt sich also um einen Genremix mit Strategie und Rollenspiel Anteilen.

Nun ist die Open-Beta angerollt und jeder Besitzer eines herkömmlichen Gamespy-Accounts kann sich dafür anmelden. Ein Premium-Account ist nicht nötig. Die Betaphase soll bis kurz vor Release dauern. Dann möchte man die Server herunterfahren und ein paar letzte Tweaks und Anpassungen vornehmen.

StarLite: StarCraft für den Nintendo DS

Zwei Homebrew Spieledesigner aus Frankreich haben sich einem sehr ehrgeizigen Projekt angenommen. Die beiden entwickeln an StarLite, einem StarCraft-Port für den Nintendo DS. Inzwischen haben sie schon eine erste Demo herausgebracht, in der ihr schon ein paar Einheiten bewegen und Gebäude bauen könnt. Das haben die Entwickler in nur drei Wochen auf die Beine gestellt und man darf gespannt sein, was in der Zukunft dabei herauskommt.

Danke an Two-Dee aus unserem Forum für den Hinweis

Blizzard – Noch ein MMOG in Entwicklung?

Blizzard Entertainment hat mit World of Warcraft wohl DEN Dauerbrenner der letzten Jahre im Angebot und scheint nun trotzdem ein neues MMORPG entwickeln zu wollen – darauf deutet zumindest eine Stellenanzeige auf der firmeneigenen Homepage hin.

Darin sucht man Entwickler für ein Top Secret-Projekt, welches eine Next-Generation-MMOG-Technologie einsetzen werde. Ob es sich dabei nun um Weiterentwicklungen am bestehenden World of Warcraft- oder doch um ein komplett neues Spiel handelt? Darüber kann bisher nur gemutmaßt werden.

Blizzard: Drittes Projekt kein WoW-Add-on

Viele Spieler, mich eingeschlossen, betrachteten die Ankündigung vom neuen World-of-Warcraft-Add-on Wrath of the Lich King eher mit einem weinenden Auge, schließlich hatte Blizzard verkündet, dass man an drei Projekten arbeite.

StarCraft 2, World of Warcraft und einem unbekannten Spiel. Dieses Spiel scheint nun doch nicht das bereits angekündigte Add-On zu sein. Wie die Kollegen von Kotaku herausgefunden haben wollen, ist der Codename des Projekts Hydra

Diese Informationen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen. Mich macht es allerdings sehr hoffnungsfroh in Hinblick auf ein mögliches Diablo 3!

Blizzard Entertainment – Geheimprojekt in der Mache

Blizzard ist immer für eine Überraschung gut. Nachdem man dachte, dass nach der Ankündigung von StarCraft 2 bereits Schicht im Schacht für dieses Jahr ist, der hat sich vermutlich getäuscht. Denn nun sagte Frank Pearce vom Entwicklerstudio gegenüber Gamasutra folgendes:

“Team 3 arbeitet an etwas wirklich unglaublichen. Ich kann keine Hinweise geben, aber es ist wirklich unglaublich!”

Das Team 3 besteht aus satten 40 Mitarbeitern, die also an einem bisher nicht angekündigtem Spiel arbeiten. Team 1 beschäftigt sich mit World of Warcraft und Team 2 mit StarCraft 2.

Korea spricht, Welt lauscht, alle jubeln

Wer letztes Wochenende eine richtig gute Party feiern wollte, wäre am besten in Süd Korea gewesen. Denn das alljährliche Blizzard World Wide Invitational fand diesmal im fernen Osten statt. Warum? Sehr wahrscheinlich, weil ganz nebenbei StarCraft 2 offiziell angekündigt wurde. Nun ist es also raus und die ganze PC-Welt freut sich.

Blizzard hat es wieder einmal geschafft, alle in den Bann zu ziehen. Erst ein anderer Plan: StarCraft: Ghost. Die Entwickler waren nicht zufrieden mit dem Produkt und so wurde es in einer relativ späten Phase doch noch eingestampft. Dann kam World of WarCraft dazwischen und alle spekulierten schon auf ein MMORPG im StarCraft-Universum. Doch falsch gedacht. Die gute alte Echtzeitstrategie, das womit der Name Blizzard berühmt geworden ist, ist zurück. Teil 1 ist immer noch ein Riesenhit und in Korea Volkssport.

Nun ein Sequel. Geht das gut? Ändert sich alles? Gibt es so viele Neuerungen, dass man das alte StarCraft nicht mehr wieder erkennt? Oder gibt es einfach nur ein langweiliges Face-Lifting? Fragen, die es zu beantworten gibt.

Blizzard-typisch gab es zunächst für alle ein Render-Video zu bestaunen, in dem ein Terraner-Marine zusammengebaut wurde. Das Cinematic sollte bis jetzt auch jeder gesehen haben, denn eine solch detallierte Sequenz hat die Welt bisher noch nicht bestaunen dürfen. Aber kommen wir zu dem, was wirklich interessiert, zum Spiel. Zuerst einmal: StarCraft 2 ist immernoch StarCraft. Das Design und die Artworks haben sich generell nicht groß geändert. Natürlich ist alles viel detailreicher als beim ’98er Hit. Der zweite Teil ist in der dritten Dimension angekommen. Außerdem konnte man schon extrem geschliffenen Animationen und Effekte in der Demovorführung erkennen. Viele alte, bekannte Einheiten finden wieder ihren Platz. Ob Marines oder die extrem starken Belagerungspanzer der Terraner, sowie die Zealots der Protoss oder die Zerglinge der Zergs – alle sind mit von der Partie. Allerdings gibt es auch einen ganzen Haufen neuer Einheiten, sowie neue Fähigkeiten für die Alten. So kann der Zealot jetzt einen Sprint, der ihn extrem schnell zu seinen Gegnern bringt. Sehr effektiv gegen andere Bodentruppen. Eine weitere grafische und strategische Neuerung ist, dass manche Einheiten auch Klippen, Barrieren oder Abgründe überqueren können. Die Reaper der Terraner besitzen neben zwei Pistolen noch eine Sprungfunktion und die Colossus der Protoss (sehen den Stridern aus WoW ähnlich, nur eben mechanisch), haben lange, schlacksige Beine mit denen sie einfach von Erhöhungen herunter gehen. Dustin Browder, Lead Designer von StarCraft 2, sagt, dass gerade dieses neue Feature mehr Schwung und taktische Tiefe in das Spiel bringen wird.

Ein großes Plus von StarCraft 2 war immer die Ausgewogenheit der einzelnen Rassen. Die basierte auf einem Papier-Stein-Schere Prinzip: Kein Einheitentyp war so stark wie der andere. Diese Asymmetrie machte eine vielfältige Armee notwendig. Schöne Beispiele dafür gab es schon zu sehen. So haben die Marines gegen die schnellen Zealots keine Chance. Diese werden zu dem von den Belagerungspanzern locker zu Boden gestreckt. Panzer haben wiederum keine Chance gegen die neue Einheit der Protoss: die Immortals mit ihrem Schutzschild gegen besonders starke Angriffe. Gegen leichte Attacken wiederum sind sie nicht gut geschützt und so ziehen die Reaper einen Vorteil hieraus mit ihren schwachen, aber schnellen Pistolen. Diese Papier-Stein-Schere-Kette kann nun immer weiter geführt werden. Eine Einmann-Strategie wird also in keinem Fall funktionieren. Blizzard wird hier natürlich das gewohnt perfekte Balancing abverlangt.

Die bisher mächtigste Einheit im Spiel ist wohl das Mutterschiff der Protoss. Aber nicht nur die Stärke ihrer Fähigkeiten beeidruckt, sondern auch die damit verbundenen Effekte. Die Timebomb beispielsweise erlaubt es dem Schiff ein Schild um sich herum zu bilden, in dem alles sich bis zum Stillstand verlangsamt. Schüsse die durch diese Blase fliegen bleiben stehen und die Projektile fallen sogar zu Boden, wenn sich die Bombe auflöst. Noch nicht spektakulär genug? Gut. Der Planetcracker, erinnert etwas an die Waffe der Aliens aus Idependence Day, nur mit noch mehr Strahlen. Die Zerstörung auf dem Schlachtfeld kann sich mit Sicherheit jeder vorstellen. Groß! Aber das ist noch nicht genug. Wir sind uns nicht sicher, ob man damit vielleicht das Raum-Zeit-Kontinuum durcheinander bringt – aber egal. Denn auch ein Schwarzes Loch ist gar kein Problem für das Mutterschiff. Gerade gegen Flugeinheiten ist das wohl die effektivste Waffe, die es jemals in einem RTS gab. Wie ein extrem guter Staubsauger wird einfach alles verschluckt und mit keinem großen Knall schließt es sich dann wieder. Das hämische Grinsen kann man sich da nicht verkneifen.

Das Interface hat sich gegenüber StarCraft auch nicht großartig geändert. Immernoch gibt es in der unteren Bildzeile eine Leiste mit Karte, Einheitenfenster, ein animiertes Bild der angewählten Truppe und den Abschnitt mit den Fähigkeiten. Auch gleich geblieben sind die coolen Sprüche der Einheiten bei der Anwahl. Die Zealots beispielsweise melden sich mit „We are the blades of iron.“ zu Wort. Selbst beim reinen Zusehen fühlt man sich jetzt schon heimisch im neuen StarCraft, hat aber immernoch das Gefühl das gerade etwas völlig neues passiert. In der Demovorführung gab es noch eine Sache, die ebenfalls neu war. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Videofenster eingebaut, die einen Commander einer Seite zeigten, der höchstwahrscheinlich (koreanisch gehört leider nicht zu meinen fließenden Fremdsprachen) einen neuen Angriff angesagt hat. Atmosphärisch gefiel das sehr gut, ob dies allerdings im fertigen Spiel auch vorhanden ist, kann man nicht hunderprozentig sagen.

Fest steht: StarCraft erfindet sich nicht neu. Aber warum auch? Das alte Spielprinzip fesselt noch heute Millionen von Spielern an den PC. Und ein WarCraft 3 im neuen Gewand braucht die Welt dann auch nicht. Also kein Rollenspiel-Schnick-Schnack, sondern reine, schnelle Echtzeitstrategie auf höchsten Niveau. Mit taktischer Tiefe, hoffentlich durch sehr gutes Balancing noch unterstützt. Wenn all das zusammen kommt, dann erwartet uns hier der RTS-Kracher schlechthin. Aber wer hätte etwas Anderes erwartet?