Puristischer Fahrspaß

In kurzen Worten beschrieben ist Pure ein simpler Name, mit einem simplen Spielprinzip, sehr viel Matsch und einer Menge Spaß. Halsbrecherische Stunts, teilweise atemberaubende Landschaften und grafische Gestaltung und ein herrlich rasantes Fahrfgefühl machen das Spiel zu einem echten Hingucker und Geheimtipp für Quad-Interessierte und Rennfahrer.

Das Spielprinzip ist zwar sehr simpel, fordert aber trotzdem das taktische Geschick eines jeden Fahrers heraus. Grundsätzlich sammeln wir Boost durch möglichst spektakuläre Tricks. Je abgefahrener der Stunt, desto mehr Zuwachs auf der Boostleiste gibt es zu verzeichnen. Den besonderen Kniff bringen die hervorragend gestalteten und sehr abwechslungsreichen Rennstrecken ins Spiel, denn an vielen Weggabelungen müssen wir uns entscheiden: Nutzen wir unseren bislang erreichten Boost und heizen mit rasantem Tempo eine Abkürzung entlang, um ein paar Positionen aufzuholen oder nehmen wir die Schanze um noch mehr Nitro zu hamstern. Dabei müssen wir immer die aktuelle Rennposition und die restliche Renndauer im Auge behalten. Sammeln wir zu lange unseren Boost, kommt der heilbringende Temporausch wohlmöglich schon zu spät. Nutzen wir ihn jedoch zu früh, so kann es durchaus sein, dass uns die cleveren CPU-Gegner noch auf der Zielgraden einholen.

Auf insgesamt 36 Kursen können wir uns kräftig austoben. Dabei ist die Fülle der Schauplätze wirklich toll: Mal fliegen wir in 200 Metern über den Gardasee, vorbei an malerischer Bergkulisse und Anlegeplätzen und mal schlittern wir über eisige Gletscher in Neuseeland. Dabei ist jeder Kurs malerisch schön in Szene gesetzt. Wäre da nicht das halsbrecherische Tempo, würden viele Orte problemlos als Postkartenmotiv herhalten können. Stören tun dabei lediglich die teilweise elendig langen Wartezeiten. Teilweise musste ich vom Spielstart bis zum ersten Rennen einige Minuten Wartezeit verstreichen lassen – das geht nicht! Jede Strecke ist in drei Kategorien befahrbar: Die Sprintstrecke konzentriert sich hauptsächlich auf Raserei, Freestyle-Kurse verlangen eine möglichst hohe Stuntpunktzahl von einem und die langen Wettrennstrecken kombinieren beide Aspekte gekonnt.

Zu erwähnen sind dabei die CPU-Gegner, die frech drengeln, kluge Trickkombinationen einsetzen und sich auch gelegentlich mal auf die Nase legen. Damit wir uns diesem Schicksal nicht öfter als nötig ergeben müssen, gibt es ein tolles, interaktives Tutorial, nachdem man die Grundzüge des Gameplays und der Fahrweise recht sicher drauf hat.

Der eigentliche Kerm des ganzen Spiels ist das Tuning-System, mit dem ihr euer Quad auf verschiedene Streckenprofile einstellen könnt. Bei Sprintstrecken ist beispielsweise Tempo und Beschleunigung gefragt, während ihr für eine Freestyle-Session besser gute Dämpfer einpackt. Die Tuning-Optionen in Pure übersteigen übrigens alles von mir bisher gesehen. Man kann sein Gefährt quasi von Grundauf aufbauen. Selbst kleinste Änderungen einer mechanischen Komponente haben Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Insgesamt soll es über 60.000 Kombinationsmöglichkeiten geben. Besonders zum Tragen kommt diese Tatsache in Online-Rennen, wo wirklich kein Quad dem Anderen gleicht.
Um neue Bauteile für das Quad zu erspielen, müssen wir den Karriere-Modus absolvieren. Dieser beschränkt sich auf die Kernaspekte: Rennen gewinnen, Bauteil abstauben, Quad tunen. Dieses Prinzip motiviert tatsächlich gewaltig, nach mageren 6 Spielstunden hatte ich den Modus aber leider schon durchgespielt und musste mich von da an notgedrungen in den Online-Rennen mit anderen Spielern messen.

So bleibt Pure in gewisser Hinsicht ein Alleskönner. Kompromisslose Rennaction wird mit teils unrealistischem Fun-Sport gepaart und Fahrphysik sowie die Steuerung überzeugen auf ganzer Linie. Bei der grafischen Gestaltung der Landschaften, Fahrer und Fahrzeuge bleibt einem manchmal tatsächlich die Spucke weg, denn optisch rangiert Pure in allhöchsten Gefilden. Die unnötig langen Ladezeiten und der kurze Karriere-Modus verwehren dem Spiel eine noch bessere Wertung. Aber auch so ist es mein Geheimtipp für den Adrenalinkick für zwischendurch!

Pandora – Ausverkauft!

Bereits vor einigen Wochen hatte ich einen kurzen Bericht zur Pandora verfasst. Dabei handelt es sich um einen Open-Source Handheld, der im November erscheinen wird. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Pandora haben Leute aus der Szene übernommen, mehrheitlich Anhänger des GP2X und der Open-Source Bewegung allgemein.

Vor einer Woche ist die Vorbestellung angelaufen und zwar mit überwältigendem Erfolg. Durch den riesigen Ansturm auf die Server mussten einige Interessenten mehrere Stunden darauf warten, bis ihre Bestellung endlich angenommen werden konnte.

Alle zur Verfügung stehenden Einheiten konnten abgesetzt werden, es sind insgesamt über 4000 Bestellungen eingegangen. Um das gewaltige Interesse bedienen zu können, ist man fleißig dabei, neue Einheiten zu produzieren.
Wir gratulieren zu diesem Erfolg!

Wie im echten Auto

Logitech G25Ich fahre in der Kurve über die Curbs, schalte meinen Formel 1-Bolliden hoch, knall den Fuß aufs Gaspedal und treib das Ding auf der Geraden zur Höchstgeschwindigkeit. Vor mir läuft Live for Speed auf meinem 26 Zoll-LCD-Fernseher, unter mir ruckt mein Schreibtischsessel, an meinen Ohren brummt das AKG T930, an Händen und Füßen trennt mich nur eine Schweißschicht vom Logitech G25 Racing Wheel. Ich fühle mich kurz wie Lewis Hamilton – ok, ich fahre wie Alex Wurz, egal. Weiter lesen Wie im echten Auto

Webview – Erfahrungsbericht eines Süchtigen

Level aufsteigen, bessere Fähigkeiten erlernen, neue Ausrüstung erbeuten. So sieht der Aufgabenplan eines jeden Online-Rollenspielers aus.

Die Kollegen von Gamestar haben nun einen Leserbrief von einem ehemals süchtigen World of Warcraft-Spielers veröffentlicht, der sehr interessant und detailliert beschreibt, was passiert, wenn dieser Ablauf zur Sucht wird.

Um letztendlich von dem Spiel los- und zurück in sein Leben zu kommen, war allerdings eine immense Kraftanstrengung von Nöten. Lest am besten selbst!

NBA 2K9 – Also doch: Basketball auf dem PC

EA Sports hat dieses Jahr nach der Ankündigung, NBA Live 2009 nicht für den PC veröffentlichen zu wollen für Schlagzeilen gesorgt.

Nun überlässt man den Markt einem der schärfsten Konkurrenten im Sportspielsegment, nämlich 2K Sports. Diese wollen ihr Basketball-Game NBA 2K9 erstmals in der Geschichte der Serie auch auf dem PC veröffentlichen.

Dabei liegt die Vermutung nahe, dass man die erstklassige Engine der Xbox 360- und PS3-Versionen nutzt und somit im Gegensatz zu EA zeitgemäßen Ballsport auf die Monitore zaubert. Das Spiel soll am 17. Oktober erscheinen.

SNES Perlen nachholen in 480P

Seit gestern gibt es in den Wii-Shops wieder einige neue Spiele zum Runterladen.

WiiWare
* Art Style: CUBELLO (Nintendo) / 600 Wii Points
* World of Goo (2D Boy) / 1500 Wii Points
Virtual Console
* Secret of Mana (Square, Super NES) / 800 Wii Points
* Street Fighter II: Special Champion Edition (Capcom, Saturn/ 800
Wii Points

Besonders ans Herz legen möchte ich euch Secret of Mana, ist wirklich ein Spiel das man nicht versäumt haben sollte.

PlayStation 3 selbst in Japan unbeliebt

Es gibt Sachen, die ändern sich nie. Früher dachte ich , dass dazu auch die Vorherrschaft von Sony und Nintendo in Japan gehört. Standesgemäß verkaufte sich auch die erste Xbox sehr schwach im Land der aufgehenden Sonne.

Nun hat sich das Blatt scheinbar gewendet. Microsoft konnte asiatische Entwickler für ihre Konsole begeistern und so erscheinen nach und nach auch die Japano-Rollenspiele, die den Verkauf in Asien ankurbeln.

Bereits im zweiten Monat verkauft sich die Xbox 360 nun schon besser als die Playstation 3. Microsofts Konsole wanderte knapp 9000 Mal über den Ladentisch, während von der PS3 nur 7500 Stück abgesetzt werden konnten.

Man beachte, dass die Ps2 vor einigen Jahren mit Monatsverkaufszahlen von über 100.000 Stück von sich reden machte. Bei Sony scheint nun auch im Heimatland der Wurm drin zu sein.

NBA live 09 – Ich kenn mich voll aus

„NBA LIVE 09 präsentiert darüber hinaus brandneue Gameplay-Features wie Pick&Roll-Steuerung, Defensive Lockdown-Steuerung, Signature Playcalling und Quickstrike Anklebreakers, die die Action in NBA LIVE noch aufregender machen“, so die Pressemeldung von EA Sports. Alles klar? Gut.

Dafür steht da nicht drin, für welche Plattformen das Spiel morgen erscheint. Ich, meines Zeichens investigativer Superjournalist, hab es für euch rausgefunden: Xbox 360, Wii, PS2/3/P – sagt die offiziele Webseite.

Nintendo DSi – Fotoshow

Vorhang auf: Nintendo präsentiert den Nintendo DSi! Die Kollegen von PlanetDS.de haben einige hübsche Bildchen der neuen DS-Version aufgeschnappt und daraus eine Fotoshow gebastelt.

Zu sehen ist, dass man in puncto Design keine Experimente wagt sondern sich sehr an dem DS Lite orientier. Zu sehen sind lediglich die Kamera und die größeren Bildschirme nebst SD-Card Slot.

Viel Spaß damit!