Rebell – Faschingspause bei uns!

Leider, leider liebe Leser! Auch hinter Rebell stecken nur einfache Menschen (die zugegeben unglaublich gut aussehen und wahnsinnig kompetent sind) – und die wollen sich am morgigen Faschingdienstag ein wenig ins bunte Maskentreiben stürzen. Und nachdem in Österreich festliche Aktivitäten (vor allem solche die man mit (natürlich alkoholfreiem) Bier feiern kann) sehr ernst genommen werden, wird sich die Berichterstattung auf Rebell.at deshalb in Grenzen halten. Es könnte sich zwar morgen unter Umständen vollkommen unbeabsichtigt die ein oder andere News auf die Seite verirren, den nächsten Artikel dürft ihr aber definitv erst am Mittwoch erwarten. Offiziell ist bei uns morgen Ruhetag. Alle R-Junkies dürfen aber beruhigt sein, am Donnerstag sind wir wieder in gewohnter Manier für euch da.

Counter-Strike: Condition Zero – Gravierende Änderun

Zuerst war Gearbox für die Entwicklung der Singleplayer-Umsetzung der Half Life-Mod Counter-Strike zuständig, doch mit dem Ergebnis war Valve überhaupt nicht zufrieden.

Das Spiel, was bis Anfang Dezember von den Entwicklern zusammengeschuster wurde, war dem riesigen Erfolg der Online-Modifikation nicht gerecht geworden. Auch das relativ nette Feature ein Team zusammenzustellen und mit jedem Kampf Erfahrungspunkte an die Mitglieder zu vergeben, konnte die restlichen Mängel nicht ausbügeln. Wo war die Story?

Dank Ritual Entertainment wird nun alles anders. Statt ein paar läpischen Multiplayerkarten, auf denen ihr nur gegen und mit Bots kämpft, gibt es nun eine komplette Story die sich durch 20 Missionen ziehen wird. Auch aus der Half-Life-Engine wurde nun das letzte herausgeholt. Hochauflösende Texturen und detalliertere Modelle sind das Ergebnis.

Nette Einlagen der Charaktere sind jetzt ebenfalls möglich. Rollen um die Ecke oder ein einfacher Sprung durch ein Fenster gehören nun in das Repertoir. Auch von James Bond haben sich die Jungs von Ritual etwas abgeschaut. Ein Laserpointer hilft beim Zielen und ein Schneidbrenner für die Heimwerker unter uns ist auch mit dabei.

Neue Screenshots findet ihr bei unserer Quelle.

Der nächste Denton kommt

Nun sind schon drei Jahre ins Land gegangen, seit Deus Ex einen riesigen Erfolg feierte. Alle freuten sich schon damals auf einen Nachfolger des erstklassigen Shooters von Warren Spector. Auch heute noch ist er der Mann im Hintergrund bei der Entwicklung am Sequel, kümmert sich aber zur Zeit um Thief 3, und auch heute noch ist die Freude auf das Spiel ungebrochen. Neuerungen gibt es einige, welche? Lest einfach unsere Preview und ihr seid bestens informiert für den kommenden Superhit.

Vieles hat sich in den letzten Jahren getan und verändert, doch was sich nicht verändert hat, ist dass der Spieler immer noch die totale Freiheit in seinem Handeln haben wird. J.C. Denton hieß der Protagonist aus dem ersten Teil. Dieser wird nicht mehr euer Alter Ego im Nachfolger sein – ihr spielt Alex D. – seines Zeichens Klon von J.C. Ob dieser aber männlich oder weiblich sein soll, ist eure Entscheidung. Dieses Feature hat den Weg nicht ganz in den ersten Teil geschafft, aber nach einigen Fan-Anfragen haben sich die Entwickler ein Herz gefasst. Wie alles in Deus Ex soll auch das Geschlecht seinen Sinn haben. Wenn ihr als hübsche weibliche Person durch die Level schreitet, werden manche männliche Personen wohl netter auf euch reagieren.

Die Story ist 20 Jahre nach dem Vorgänger angelegt und bezeiht sich so wie es scheint auf eine der drei Endsequenzen. Ihr seid auf der Suche nach eurem „Vater“ da ihr durch die WTO (World Trade Organisation, eine etwas bösartige Welthandels-Organisation) und durch die Sekte The Order erst eine Ahnung bekommen habt, was in der Vergangenheit geschehen ist. Doch zuerst muss der Spieler einige Missionen für beide Lager bestreiten. Für welches ihr euch dann später entscheidet bleibt wiederum euch überlassen.

Aber nicht nur an der Story haben die Entwickler von Ion Storm gefeilt, sondern auch an der Optik. Diese war schon beim ersten Teil für damalige Verhältnisse ganz in Ordnung, jetzt soll sie allerdings umwerfend sein. Wir schreiben das Jahr 2003 und die Zeit der Unreal-Engine ist angebrochen, keinen öden Texturen mehr wie im ersten Teil. Deus Ex 2 wird auf der neusten Version dieser Engine laufen und mit zauberhafte Licht- und Schatteneffekte aufwarten. Dank der Grafikengine bricht sich das Licht an jedem Gegenstand und wirft einen realistischen und vor allem detaillierten Schatten. Doch dieser soll nicht nur nett anzuschauen zu sein. Ein wichtiges Spielelemente soll gerade die Dunkelheit sein. Alex wurde sogar ein Schatten-Messgerät à la Dark Project und Splinter Cell verpasst, damit ihr auch immer wisst, ob euch die Gegner sehen können. Schleichen in der sicheren Dunkelheit wäre ja nicht allzu schwer, wenn sich diese nicht bewegen würde. Dynamische Schatten heißt das Zauberwort. Ein wunderschönes aber natürlich auch erschwerendes Feature.

Zum Realismus trägt die Havoc-Physik-Engine ein großes Stück bei. Kisten fallen physikalisch korrekt Treppen herunter und locken damit Wachen an. Lampen schwenken herum wenn man sie anschießt und so entfaltet sich erst die ganze Grafik-Pracht des Spiels. Natürlich haben sich auch die Spielermodels um einiges verschönert, nicht nur das diese jetzt viel mehr Polygone besitzen, sondern hat jede Person auch viele kleine Details an sich und Kleidung.

Wie schon erwähnt hat sich an der Freiheit in Deus Ex 2 nichts geändert. Im Gegenteil. Es steht euch eigentlich völlig frei wie ihr vorgeht. Es wird sogar möglich sein ganz ohne Waffengewalt durch das Spiel zu schleichen – wenn man sich nur schlau genug anstellt. Dieses Vorhaben wird diesmal durch die ungemein schlaue KI immer schwieriger. Die soll sogar so gut sein, dass sie kleinste Details bemerkt und unterschiedlich darauf reagiert. Beispiel: Wenn Alex Lärm macht kommt eine Wache um die Ecke. Sieht sie aber nur eine Katze wird sich der Bewacher sagen: „Ach nur eine Katze.“. Anders wird es bei einem anderen Tier passieren. Die Aufgaben werden so vielfältig wie auch freigestellt sein. Die Story soll nicht linear verlaufen, aber den Spieler trotzdem in ihren Bann ziehen. Das wollen die Entwickler ebenfalls durch Sidequests (Nebenaufgaben) erreichen, die nicht unbedingt erfüllt werden müssen, aber von großem Nutzen sein können und auch tiefer in die Story einblicken lassen.

Auch die beliebten Biomod-Implantate sind wieder mit von der Partie. Doch in den 20 Jahren hat natürlich auch die Forschung nicht geschlafen. J.C. musste im Vorgängern die kleinen Teilchen zur Verbesserung der Fähigkeiten noch einbauen lassen, dem ist jetzt nicht mehr so. Alex hat nun die Möglichkeit sich die Teile selber einzusetzen und sogar wieder rauszunehmen. Doch das solltet ihr euch gut überlegen, denn einmal abgenommen, könnt ihr die Implantate nicht mehr benutzen, sie verschwinden einfach. Also bevor ihr ein Upgrade herausnehmt um ein neues einzusetzen überlegt euch dieses Vorhaben dreimal. Die Biomods findet man nicht allzu häufig. Zu den bekannten Einbauteilen gehören jene die euch schneller machen, höher springen lassen und andere relativ „normale“ Dinge tun lassen. Es gibt aber auch auf dem Schwarzmarkt dunkle Implantate. Diese kauft ihr dann bei unheimlichen Kerlen in heruntergekommenen Bruchbuden. Diese Biomods sollen noch mehr Macht beinhalten, aber auch Nebenwirkungen mit sich bringen.

Mein erster Eindruck von Deus Ex 2: Invisible War ist sehr gut. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil der Serie, besonders weil mich der erste schon begeistert hat. Die Veränderungen bringen das Spiel sogar noch ein ganzes Stückchen nach vorne und sorgen mit Sicherheit für eine Menge Abwechslung.
Die wird es auch in der Grafik geben. Böse Stimmen behaupteten das im ersten Teil die Texturen nach einiger Zeit langweilig wurden. Das wird hier nicht passieren. Die tolle Optik wird auf jedenfall einen großen Teil zum Erfolg beitragen. Die Unreal-Engine ist nicht nur optisch sondern auch spielerisch zusammen mit der Havoc-Physikengine die perfekte Mischung für das Spiel.

Ich freue mich schon unwahrscheinlich auf den Release der für das dritte Quartal diesen Jahres angesetzt ist. Ich kann eigentlich voller Hoffnung sagen, dass Deus Ex 2 wohl eines der besten PC-Spiele 2003 wird.

Ersteindruck: Sehr gut

Woche 3 & Gewinnspiel

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt gibt es auf Rebell.at nun das erste Gewinnspiel. In Zusammenarbeit mit dtp verlosen wir drei großartige Preise zu Runaway und möchten uns damit ein erstes Mal bei unserer Leserschaft für die Unterstützung und das viele Lob bedanken. Gleichzeitig wollen wir uns aber natürlich weiter verbessern und fragen euch deshalb im Rahmen des Gewinnspiels nach eurer Meinung und euren Ideen.

In der kommenden Woche erwarten euch wie bisher wieder einige interessante Artikel hier bei uns. Demnächst wird unser Newsbereich außerdem mit einem Commentsystem und einem Archiv ausgestattet. Damit wir noch aktueller sein können suchen wir außerdem weitere Newsredakteure.

Unser Forum greift derweilen bald die Grenze von 3000 Beiträgen an. Wenn ihr es bisher „vergessen“ habt, dann solltet ihr euch jetzt zu unserer Community gesellen. ;-)

Viel Spaß weiterhin auf unseren Seiten!

Euer

Rebell-Team

Charts – KW08: Ö, D, UK, USA

Auch in der 8. Kurswoche hat sich in den deutschen und österreichischen Charts wieder ein wenig getan. Neben den US-Charts haben wir diese Woche auch die englischen Top Ten in unsere Meldung aufgenommen.

Deutschland: GfK
1. C&C: Generals
2. DAoC: Shrouded Isles
3. Battlefield 1942: Road to Rome
4. Stronghold
5. Unreal 2
6. Die Sims: Tierisch gut drauf
7. Sim City 4
8. Die Sims Deluxe
9. IGI 2: Covert Strike
10. Gold Games 5

Österreich: Saturn
1. C&C: Generals
2. Dark Age of Camelot
3. Mortal Kombat: Deadly Alliance (PS2, Xbox, GC)
4. Die Sims (PS2)
5. GTA: Vice City (PS2)
6. Unreal 2
7. Die Sims Deluxe
8. SimCity 4
9. BF1942: Road to Rome
10. Anno 1503

USA: NPD
1. C&C: Generals
2. BF 1942: Road to Rome
3. Unreal 2
4. SimCity 4
5. Die Sims Deluxe
6. Die Sims – Tierisch gut drauf
7. Zoo Tycoon
8. Battlefield 1942
9. Medal of Honor: Spearhead
10. Nascar Racing 2003

Großbritannien: ChartTrack
1. C&C: Generals
2. Die Sims
3. Die Sims – Tierisch gut drauf
4. IGI 2: Covert Strike
5. SimCity 4
6. Unreal 2
7. DAoC: Shrouded Isles
8. American Conquest
9. Die Sims – Urlaub total
10. Die Sims – Hot Date

Webview – Artikel der Kollegen (02.03.)

Die Kollegen der anderen Spielemagazine da draußen haben auch diese Woche wieder fleißig ihre Arbeit verrichtet. Um das entsprechend zu würdigen gibt es natürlich auch diesmal wieder unseren traditionellen Webview. Diesmal sind einige interessante Interviews und Berichte dabei. So warenzum Beispiel die Jungs von JustGamers auf der Spring Fair 2003 – einer Messe von Vivendi. Die lesenwerten Artikel im Detail:

Rollercoaster Tycoon 2 – Erstes Addon

Nun ist es offiziell: Chris Sawyer, der Erschaffer der berühmten Rollercoaster Tycoon-Titel, arbeitet am ersten offiziellen Addon zu Rollercoaster Tycoon 2.

In diesem Expansion Pack, welches Wacky Worlds heißen wird, geht es darum, dass ihr eure Freizeitparks in fernen Ländern aufbaut. Außerdem werden in diesem Addon 21 neue Szenarien basierend auf realen Orten, 50 neue Attraktionstypen und 250 neue Szenerie-Objekte (Big Ben, Eiffelturm, chinesische Mauer, uvm.) zu sehen sein.

Vorrausichtlich wird es ab dem 12. Juni 2003 in den Regalen stehen.

Max Payne 2 – Gute Chancen für 2003er-Release

Normalerweise sind einige Gräser notwendig um irgendetwas in Zeitlupe betrachten zu können. Viel cooler ging das aber schon 2001 in Max Payne. Die genialen Bullet Time-Schießereien werden bekanntlich fortgesetzt, ein zweiter Teil ist schon seit längerer Zeit in Entwicklung. Offensichtlich braucht Remedy dafür aber bei weitem nicht so lange wie für den Vorgänger. Noch in diesem Jahr wird Max Payne 2 laut dem Projektleiter Markus Mäki die Läden erreichen. Dieser gab die erfreuliche Information in einem Interview mit Beyond 3D bekannt, in dem es eigentlich um das Benchmark-Tool 3DMark03 geht, an dem Remedy mitgearbeitet hatte.

Das Spiel basiert auf einer aufgemotzten Version der von Remedy selbst entwickelten MaxFX-Engine, die man bereits im ersten Teil bewundern durfte. Nähere Informationen zum Spiel und dem irgendwann angekündigten Film sind momentan leider nicht zu bekommen. Auch Screenshots sucht man noch vergeblich.

Etherlords 2 – Nur ein Held

Die Entwicklung des Sequels von Nival’s Strategie-Überraschung von 2001, Etherlords, ist in vollem Gange. Einige neue Informationen sind nun durch ein Entwicklertagebuch an die Öffentlichkeit geraten.

In Etherlords 2 sollt ihr – anders als im Vorgänger – nur noch einen Helden steuern können. Dadurch wird der Rollenspielanteil um ein Vielfaches erhöht, da sich der Spieler mehr auf die Skills konzentrieren muss. Eine weitere Neuerung werden detalliertere aber dafür auch kleinere Karten sein.

AIAS – Awards für 2002 vergeben

Die Academy of Interactive Arts & Sciene hat auch im vergangenen Jahr wieder die Computerspiele des Jahres gewählt. In dreißig Kategorien wurden Auszeichnungen vergeben. Unglaubliche dreizehn davon gingen an Branchengiganten Electronic Arts. Allein vier heimste der Mutliplayer-Shooter Battlefield 1942 ein. Etwas überraschend aber dank der großen Fangemeinde wohl gerechtfertigt wurde das WK 2-Actionspiel sogar zum Titel des Jahres gewählt.

In die Hall of Fame nahm die Akademie in diesem Jahr für sein Lebenswerk Yu Suzuki von Sega auf.

Sega – Kurz vor der Übernahme?

Mitte 2002 spuckte der Vorstand von Sega große Töne. Das Unternehmen werde bis 2004 zum größten amerikanischen Publisher wachsen und schon ein Jahr davor ein Gigant am europäischen Markt sein. Zu diesem Zeitpunkt sei angeblich von allen Spielepublishern nur Electronic Arts vor einer Übernahme durch Sega sicher gewesen.

Da hat sich offensichtlich jemand getäuscht. Denn aktuellen Informationen zufolge will Sega nun ein Fünftel seiner weltweiten Belegschaft entlassen. Vermutlich will man so dem schwächelnden Aktienkurs entgegenwirken. Nach einem Rückzug auf dem Sportspiele-Segment für den GameCube und einer bei den Aktionären wenig beliebten geplanten Fusion mit dem Spieleautomaten-Hersteller Sammy Corp. waren die Aktien stark gefallen.

In so einer Situation muss man auf Übernahmegerüchte natürlich nicht lange warten und so melden diverse Seiten, dass Electroinc Arts und Gates-Konzern Microsoft interessiert an dem japanischen Unternehmen sind. Obwohl EA und MS diese Gerüchte dementiert haben ist der Kurs der Sega-Aktien durch diese Meldung um 16% gestiegen.

Sowohl für den Konzern aus Redmond als auch den kalifornischen Spielepublisher wäre eine Übernahme wohl kein großes Problem. Microsoft hat 40 Milliarden Dollar auf der hohen Kante, Electronic Arts eine – kann aber bis zu drei Milliarden US Dollar ausgeben. Sega’s Marktwert wird unterdessen auf 2,4 Milliarden Dollar geschätzt.

Ode an den Ex

Goodbye my friend, viel Spaß auf dem Friedhof für Auslaufmodelle! Jahrelang hast du mir treu gedient, das Spielen verschönert und beim Surfen die notwendige Rechenpower zur Verfügung gestellt. Tschüss mein Pentium 3! Du wurdest durch einen jüngeren AMD-Kollegen ausgetauscht, deine Taktfrequenz wurde mehr als verdreifacht, aber deine Beständigkeit wird mir in Erinnerung bleiben. Adios geliebte TNT, die du wirklich alles zum Laufen gebracht hast, was eigentlich laut der Verpackung gar nicht mehr hätte laufen dürfen. Auch von dir, meinem lieben SD-RAM, muss ich mich verabschieden. Schade, dass du kaputt gegangen bist und mich nach monatelangem Ringen mit der Geldbörse zum Kauf eines neuen Systems gezwungen hast. Dafür hast du deinen Fenstersturz ehrlich verdient!

Ja liebe Leser, diese Ode ist meinem alten Rechner gewidmet, der kurz vorm Jahreswechsel den Geist aufgegeben hat (hat wohl den Y2K-Bug ein klein wenig verschlafen). Immerhin hat er mir zu Lebzeiten bewiesen, dass – wenn man ein wenig abseits vom Grafikwahn bleibt – man nicht unbedingt jedes halbe Jahr eine neue Rechenkiste braucht. Es ist gar nicht notwendig immer die neueste Grafikkarte zu kaufen. Es muss gar nicht die schnellste CPU im Zentrum werkeln. Wenn man ein wenig auf sein Baby aufpasst, dann kann man auch nach dreieinhalb Jahren noch sehr schön spielen, gute Arbeiten der Spieleentwickler vorausgesetzt.

Denn wenn man aktuelle Spiele nicht in ihrer vollen Grafikpracht sieht, dann merkt man doch gleich viel besser, welches davon durch seine Optik blenden will, und welche wirklich durch das Spielprinzip überzeugen können. Und das ist dann auch schon der Grund, wegen dem ich einem eigentlich vollkommen hoffnungslos veralteten Rechner nachweine. Und erst wenn ich daran denke, wie ich bei UT 2003 gelangweilt durch detailarme Levels gerannt bin, dann danke ich meinem alten SD-RAM dafür, dass er Ende 2002 seinem Leben ein Ende gesetzt hat. Hoch lebe der technische Fortschritt! Er ermöglicht es den Spielspaß unter wunderschönen optischen Hüllen zu verstecken und erdrücken.