Tron 2.0 – Noch ein Niedrigpreis

Wie es den Anschein hat, ist die „Zeit der kleinen Preise“ angebrochen. Nach dem Halo-Schmankerl gestern (29€), kommt heute ein anderer Ego-Shooter als ähnlich gutes Angebot daher.

Tron 2.0 wird heute bei Amazon für den sehr guten Preis von 29,99€ angeboten. Wer sich also schon immer überlegt hat, mal actionreiche Gefechte im Cyberspace zu schlagen, der sollte nicht lange zögern und zuschlagen.
Unter den Links kommt ihr direkt zur Bestellung. Viel Spaß beim Spielen!

Der Gummi rutscht wieder!

Schwerer Einstieg

Als erstes möchte ich sagen, dass sich NHL 2004 eigentlich nur mit einem Gamepad gut steuern lässt. Zwar ist die Steuerung per Tastatur durchaus möglich, aber sie geht nicht gerade leicht von der Hand. Für Anfänger im Genre Sport ist NHL 2004 generell gar nicht geeignet. Zwar gibt es ein Tutorial, dieses ist allerdings nur ein interaktives Training im leichten Modus und bringt die wahren Taktiken und Kniffe einfach nicht an den Mann. EA hat also auch noch nächstes Jahr einiges, das noch verbessert werden könnte.

Die Halle bebt!

Am besten gelungen in NHL 2004 ist dieses Jahr ganz klar die Atmosphäre. Die Fans jubeln und das nicht nur, weil sie mit Extrapolygonen ausgestattet wurden und daher noch besser aussehen als im Vorgänger, nein, sondern weil euer Team gerade direkt vor dem Tor des Gegners ist und im Begriff ist, die Meisterschaft zu gewinnen (je nachdem…). Und sollte das Tor fallen, kann man sich schonmal auf frenetisches Geschrei und vielleicht sogar eine Laolawelle freuen. Auch der Trainer bleibt nicht ohne weiteres auf der Bank sitzen, er steht durchaus mal auf, um dem Schiedsrichter seine Meinung einzutrichtern oder um seiner Mannschaft einen Tritt in den Allerwertesten zu geben, auf dass diese wieder aufwacht.

Natürlich sind auch wieder die Kommentatoren mit von der Partie und das, was sie betreiben, ist mehr als nur Fachsimpeln. Sie heizen die eigene Stimmung an und sorgen dafür, dass man nochmal den letzten Rest aus den ohnehin schon wund gewordenen Daumen holt. Leider sind auch diesmal die Sprecher nur der englischen Sprache mächtig und wir müssen wieder abwarten, ob es irgendwann doch noch einmal deutschsprachige Kommentare gibt. Besonders schade ist dies, da dieses Jahr das erste Mal die DEL, also die Deutsche Eishockey Liga, vertreten ist.

Klasse gelungen und zum Thema passend ist die Musik. Diese sind auch diesmal wieder Hardrock-Klänge vom Feinsten.

Fortschritt auf jedem Gebiet

Wo NHL 2003 letztes Jahr viele Fehler machte, bringt NHL 2004 vieles wieder auf Kurs. Besonders der Gameplaybereich wurde stark verbessert. So bekommt NHL 2004 einen richtigen Simulationshauch, bzw. Wind ins Gesicht und das obwohl es ganz klar arcadelastiger ist, besonders in der Steuerung. Nicht ohne Grund gibt es zwei Varianten, wie man NHL 2004 spielen kann. Die Nette und die Brutale. Letztere lässt sich gut mit Bodychecks etc. beschreiben.

Es macht einfach verdammt viel Spaß, wenn man den Gegner mal wieder so richtig über die Bande drängt oder dagegen drückt und so das Glas über ihm zerspringen lässt.

Natürlich fehlen auch die Schlägereien nicht. Diese sind aber diesmal wesentlich komplexer als in den Vorhängerteilen ausgefallen. Neben Hoch- und Tiefschlägen sind nun auch Blocks möglich.
Die zweite Variante NHL 2004 zu spielen, ist die nette Variante. Ein wirklich komplexes Pass-System sorgt dafür, dass man durchaus viele taktische Möglichkeiten nutzen kann. Der Spielaufbau bekommt so ein ganz neues Gesicht. Pässe können flach oder "gelupft" gespielt werden, die Passlänge selbst hängt damit zusammen, wie lange man die entsprechende Taste drückt. Problem hierbei ist nur, dass diese Spielweise sehr schwer ist und man dafür eine Menge üben muss. Klar, den Simulationsfan wird es freuen, aber die Arcadespieler und Anfänger bleiben zumindest vorerst bei der leichteren Variante.

Von neuen Modi…

Neu bei NHL 2004 ist diesesmal der "Dynasty-Modus". Der ermöglicht es euch die komplette Managerabteilung selbst zu übernehmen. Dazu gehören unter anderem auch die Finanzplanung und der Transfermarkt. Aber die anderen Vereine schlafen nicht und versuchen ebenfalls die besten Spieler in ihre Mannschaft zu holen. Ein bisschen zu kurz gekommen ist bei allem leider das Design. Ein extrem fades Menü zeigt euch all eure Möglichkeiten auf. Ebenfalls ein Punkt, an dem EA feilen sollte.
Dabei kommt man auch schon zur nächsten Schwachstelle bei NHL 2004. Denn leider gibt es keine Lanunterstützung, sodass ihr auf direkte Verbindung per IP zurückgreifen müsst. Dafür macht der Online-Modus gleich viermal soviel Spaß.

Denn dank EA’s motivierendem Rangsystem kommen auch Anfänger auf ihre Kosten.

Ein Wort noch zur KI

Diese ist dieses Jahr wirklich hart ausgefallen. Besonders im Defensivbereich scheint sie so manchesmal schier unüberwindbar. So helfen oft nur geschickter Aufbau und der eine oder andere Überraschungsschuss. Nicht ganz so klug wie im Defensivbereich verhalten sich die Offensiv-Spieler. Bis sie es geschafft haben sich vom Gegner zu lösen, kann man selbst schon zweimal umgecheckt worden sein. Also heißt es, mal wieder, selber die Arbeit machen.

NHL 2004 erweitert das Konzept der NHL-Reihe sinnvoll und gut. Die Möglichkeiten, die dank Simulations-Einfluss gegeben sind, sind genauso zahlreich, wie die neuen Möglichkeiten im Dynesty-Modus.

Kleines Manko ist der schwierige Einstieg. Ein kleiner Trainigsmodus à la Madden hätte wirklich nicht geschadet. Ansonsten kann man nur sagen, dass fast alles an diesem Spiel stimmt. Die Atmosphäre kommt genial rüber und auch die Grafik ist, bis auf einige kleine Mängel in Sachen Gesichtsmimik, ebenfalls sehr gut gelungen. Nicht zu vergessen ist der Sound. Die Jubelschreie der Fans passen ebenso gut, wie das Krachen der Hardrock Musik.

Interview mit Jiri Rydl [DEUTSCH]

Rebell.at: Hallo. Würdest du dich bitte kurz vorstellen?

J.R.: Mein Name ist Jiri Rydl und ich bin PR-Manager bei ALTAR Interactive.

Rebell.at: Hattet ihr irgendwelche Probleme mit Atari wegen der X-COM Lizenz, die ihr von Microprose gekauft habt? UFO: Aftermath kann natürlich als Clone oder inoffizielles Sequel gesehen werden, aber es ist schon sehr nahe am Gameplay und den Features des Originals.

J.R.: Nein.

Rebell.at: Werdet ihr versuchen, die Lizenz von Atari für ein eventuelles Addon oder ein Sequel zu bekommen?

J.R.: Momentan jedenfalls nicht. Derzeit arbeiten wir noch hart an Patches und Verbesserungen für UFO: Aftermath um alle möglichen Hardwareprobleme lösen zu können. Wir haben auch nicht wirklich die Zeit, um im Moment über irgendetwas Zukünftiges nachzudenken.

Rebell.at: Wie verkauft sich das Spiel?

J.R.: Nett, dass du fragst :-].

Rebell.at: Es ist wirklich gut, mal wieder ein Spiel zu sehen, welches auch auf älteren Rechnern läuft. Habt ihr jemals über einen 1st Person Mode nachgedacht, welcher die Systemanforderungen deutlich hochgeschraubt hätte?

J.R.: Ja, das war im Gespräch, aber letzten Endes eignet sich so etwas nicht wirklich für diese Art von Spiel.

Rebell.at: Wieso gibt es keine Fahrzeuge im Spiel?

J.R.: Die Levels wurden einfach für Gefechte zwischen Menschen und Aliens entworfen. Fahrzeuge hätten einfach nicht ins Leveldesign gepasst. Wozu willst du auch mit einem Auto von einem Ende der Karte zum anderen fahren?

Rebell.at: Warum gibt es bei UFO: Aftermath keine Finanzen?

J.R.: In einer Welt nach der Apokalypse braucht man kein Geld mehr. Im Spiel wurde deswegen das Ressourcenmanagement verstärkt hervorgehoben. Man muss entscheiden, welche Technologien erforscht werden sollen, was man bei der Produktion den Vorzug gibt oder welche Art von Basis wo eingerichtet werden soll. Nur weil es kein Geld gibt, heißt das nicht, dass es einfacher wird.

Rebell.at: Wie lange habt ihr gebraucht um das Spiel zu verwirklichen?

J.R.: Ungefähr zwei Jahre.

Rebell.at: Wieso stürzen meine Jagdflieger immer ab, wenn ich versuche, eines dieser verdammten UFO’s abzufangen ? :)

J.R.: Du musst deine Jäger aufrüsten :-]

Rebell.at: Die Spieleindustrie in den osteuropäischen Ländern, auch in Russland, hat sich in den letzten Jahren beeindruckend entwickelt. Woher kommt dieser sprunghafte Anstieg deiner Meinung nach?.

J.R.: Es gibt viele Entwicklerstudios aus dem Osten, die einfach viele Ideen und Perspektiven haben. Man könnte sagen, Osteuropa ist bei der Spieleindustrie ungefähr da, wo der Westen vor ungefähr zehn Jahren war.

Rebell.at: Habt ihr darüber nachgedacht UFO: Aftermath mit Multiplayerfunktionen auszustatten?

J.R.: Nein, das hatten wir nie vor.

Rebell.at: Die Musik scheint eine Schwäche im Spiel zu sein. Es gibt einfach nicht genügend Auswahl unter den Musikstücken. Seid ihr hier unter zu hohem Zeitdruck gestanden?

J.R.: Nein, ich finde die Musik ist sehr gut! Vielleicht meinst du die Sound Effekte? Leider hatten wir einfach zu wenig Effekte, um das Spiel in dieser Hinsicht zu perfektionieren.

Rebell.at: Wie würde das Spiel aussehen, wenn ihr alle Zeit, die ihr gebraucht hättet, auch bekommen hättet?

J.R.: Hey! Ein Entwickler kann niemals genug Zeit haben, merk dir das :-].

Rebell.at: Kennst du irgendwelche Spiele von österreichischen Entwicklern (z.B. JoWooD mit Der Industrie Gigant) ?

J.R.: Ja, ich kenne dieses Spiel. Ich kenne sicher einige Titel, aber leider weiß ich nicht, ob sie aus Deutschland oder Österreich kommen. Vielleicht Aquanox? (Anm. der Redaktion: Grml! Naja, wenigstens der Publisher ist österreichisch… ;-))

Rebell.at: Was spielst du so in deiner Freizeit?

J.R.: Auf der XBOX: Halo, RalliSport Challenge und Baldur?s Gate:Dark Alliance, am PC ? UFO: Aftermath, Half-LifePoke646 Mod. Brettspiele auch: Die Siedler von Catan und Carcassonne.

Rebell.at: In welchen Spielen kann man euch online finden und herausfordern?

J.R.: Du kannst einige aus unserem Team in der MSN Gaming Zone oder bei Gamespy finden, wo sie Original War online spielen. Wenn ihr nach Spielern sucht, besucht bitte diese Website: http://owar.wz.cz/en/ .

Rebell.at: Es sind einige RPG-Elemente im Spiel vorhanden. Glaubst du es wird generell üblich, solche Features in jedes Spiel einzubauen?

J.R.: Nicht unbedingt in jedes Spiel, aber bei UFO: Aftermath passte es einfach sehr gut hinein.

Rebell.at: Hast du jemals schon irgendetwas von Rebell.at gehört? :)

J.R.: Ich kenne eure Website schon seit einiger Zeit, aber leider kann ich Deutsch nicht besonders gut lesen.

Rebell.at: Hast du einen Lieblingsfilm?

J.R.: Schwere Frage, aber ich würde sagen Leaving Las Vegas mit Nicolas Cage.

Rebell.at: Hast du die ‚Vorgänger‘ von UFO: Aftermath auch gespielt ?[XCOM: Terror from the Deep / UFO: Enemy Unknown]

J.R.: Klar! Ich habe Enemy Unknown schon vor zehn Jahren durchgespielt.

Rebell.at: Welche Hardware und Software habt ihr für die Entwicklung des Spiels benutzt?

J.R.: Ganz normale handelsübliche PC?s.

Rebell.at: Ich soll dir liebe Grüße von meiner Freundin Johanna ausrichten! Wenn du eine Antwort parat hast – hier kannst du sie loswerden :).

J.R.: Wirklich? Johanna, wieso kommst du nicht mal für ein paar Tage nach Brünn? Aber ihn kannst du ruhig zuhause lassen :-].

Rebell.at: Im Intro von UFO sieht man einige Leichen in einem Kinosaal, die von den Aliensporen infiziert waren. Arbeiten die alle bei ALTAR Interactive?

J.R.: Nicht mehr. Sie sind alle tot!

Rebell.at: Wieso habt ihr Cenega als Publisher für UFO: Aftermath gewählt?

J.R.: Sie haben uns einfach das beste Angebot gemacht.

Rebell.at: Warst du jemals in Österreich? Und wie findest du es?

J.R.: Ich habe fünf Jahre lang in Wien gelebt und kenne die Leute dort ein wenig. Die Stadt ist schön und erinnert mich ein wenig an Prag und die Österreicher sind sehr nette Leute.

Rebell.at: Wie bist du zu ALTAR Interactive gekommen?

J.R.: Ich hab‘ mich einfach beworben :-].

Rebell.at: Wie ist Altar Interactive entstanden?

J.R.: ALTAR Interactive wurde zusammen mit unserem ersten Spiel ? Fish Fillets (1997) gegründet, welches man immer noch kostenlos von FilePlanet downloaden kann. Nach Fish Fillets haben wir Original War (2001) für Virgin Interactive veröffentlicht und nun konnten wir gerade UFO: Aftermath fertigstellen.

Rebell.at: Vielen Dank für das Interview, Jiri. Ich finde es toll, dass ihr euch immer um eure Community kümmert und nicht, wie andere in dieser Branche, die Spieler im Regen stehen lasst.

Das Interview führte Bertold Schauer. Solltet ihr Fragen zum Interview oder meinen anderen Artikeln auf Rebell.at haben, schreibt mir einfach <a href="mailto: gray@rebell.at" target="_blank">eine kurze Mail</a>, oder besucht unser <a href="http://forum.rebell.at/" target="_blank">Forum</a>.

Vobitech GmbH – Insolvenz

Mit heutigem Datum hat die Vobitech GmbH am Handelsgericht Wiener Neustadt einen Insolvenzantrag eingereicht. Nachdem das Tochterunternehmen der niederländischen Vobitech N.V. durch zu hohe Filialmieten und einige negativ laufende Filialen in die roten Zahlen geriet, sieht Geschäftsführer Michael Dressen dies als einzige Möglichkeit, den Betrieb wieder wirtschaftlich zu restrukturieren. Die Geschäftsführung zeigt sich optimistisch, dass durch einen Zwangsausgleich mit den Lieferanten eine Entschuldung des Unternehmens zustande kommt.

Der Name Vobitech sagt euch vermutlich nicht besonders viel. Die Firma tritt am Markt unter den Marken Birg und Vobis auf und betreibt, nach der Schliessung der unrentablen Standorte, noch zwölf Filialen die in ganz Österreich zu finden sind.

Alle Filialen werden weiter geöffnet bleiben, ein Abverkauf findet nicht statt. Dies bestätigt, dass noch keineswegs vom Aus der Firma die Rede ist, sondern ernsthafte Bestrebungen vorhanden sind, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wieso ich eher positiv über diese Firma berichte. Ganz einfach: Ich bin ein Mitarbeiter der Salzburger Filiale am Bahnhof und mir liegt einiges an der Erhaltung meines Arbeitsplatzes :-]. Also, lasst uns nicht hängen und kauft euch alle mindestens zwei neue PC’s, drei Monitore und einen Haufen Spiele damit ich mir bald keine Sorgen mehr machen muss :). Mit eurer Hilfe haben wir’s bald geschafft und können Saturn, Media und die ganzen anderen Dinosaurier mal wieder richtig ärgern – Frei nach dem Motto „Geiz kann teuer sein – aber günstig ist geil“.

Releaselisten – Die wichtigsten Publisher (27.10.)

Wir haben soeben die aktuellen Releaselisten von eingen der wichtigsten Publishern bekommen, und wollen euch diese natürlich nicht vorenthalten. Vorsicht ist weiterhin beim Termin zu Deus Ex 2 geboten. Auf der offiziellen Website steht zwar der 3. Dezember, in der Eidos-Releaseliste allerdings das erste Quartal 2004. Eventuell kommt die deutsche Version also deutlich später.


Activision
Call of Duty – 06.11.03

LucasArts
SW Galaxies: An Empire D. – 13.11.2003
Secret Weapons over Normandy – 20.11.2003
SW Knights of the Old Republic – 28.11.2003

Eidos
Wer wird Millionär: Sport – 14.11.03
Wer wird Millionär: Vierte Edition – 14.11.03
Championship Manager 03/04 – 21.11.03
Praetorians – Premier Collection – 21.11.03
Deus Ex: Invisible War – Q1 04 (offizielle Website: 03.12.2003)


THQ

Findet Nemo – 14.11.2003
Findet Nemo Abenteuer unter Wasser – 14.11.2003
Hot Wheels World Race – 07.11.2003
RTL Skispringen 2004 – 12.11.2003
Baphomets Fluch 3 – 14.11.2003

Electronic Arts
Die Sims Hokus Pokus – 30.10.2003

Fifa Football 2004 – 30.10.2003

Harry Potter Quidditch-Weltmeisterschaft – 07.11.2003

NBA Live 2004 – 21.11.2003

Need for Speed Underground – 28.11.2003

Fussball Manager 2004 – 05.12.2003

Der Herr der Ringe Die Rückkehr des Königs – 14.11.2003

ANNO 1503 – Schätze, Monster und Piraten – 07.11.2003

Black Hawk Down Team Sabre – 12.01.2004

Wirtschaftsgiganten – Fünf Top Wi-Sims in einem Packet

Heute gab Koch Media in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt, dass demnächst mit Wirtschaftsgiganten ein Paket, in dem fünf der besten Wirtschafts-Simulationen enthalten sind, erscheinen wird.

Für knapp 40€ werden Die Gilde, Hotelgigant, Die Völker II Gold, Verkehrsgigant Gold und Industriegigant Gold enthalten sein. Der Release soll voraussichtlich am 11. November 2003 sein.

Genretypisch werden die Systemanforderungen sein. Mit 400 MHz, 64 MB Ram und einer 16 MB Grafikkarte solltet ihr gut auskommen.

Call of Duty – Und es glänzt golden

Heute ist anscheinend der „Tag der Fertigstellungen“. Denn einer der meisterwartesten Ego-Shooter im Zweiten Weltkriegs-Szenario hat nämlich auch den Goldstatus erreicht.

Call of Duty wird nach Meldung von Activision wohl auch seinen angepeilten Releasetermin einhalten können. Dann können sich Fans von Kriegszenarien also schon einmal den 6. November rot im Kalender markieren.

Deus Ex 2 – Wohl kaum noch dieses Jahr!

Zwar hofften einige Fans der Abenteuer um und mit JC Denton darauf, dass sie schon dieses Jahr in neue Gefechte gegen das System antreten dürfen. Doch jetzt sind diese Träume wohl vollkommen zerschlagen.

In der aktuellen Releaseliste des Publishers Eidos steht als Erscheinungsjahr nicht die erhoffte Zahl „2003“, sondern vielmehr geben sich die Entwickler noch Zeit, bis 1. Quartal 2004.
Tja nur wann im ersten Quartal? Es kommen ja schließlich drei Monate in Frage. Also wäre das späteste Datum der 31. März.

Wenn dann noch Probleme bei der Entwicklung auftreten sollten und Verschiebungen das Resultat werden, könnte uns noch eine längere Wartezeit aufgezwungen werden. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Civilization 3: Conquests – Ab ins Presswerk

It’s done! Endlich ist es bestätigt, dass das Add-On zu Civilization 3 den Goldstatus erreicht hat.

Viele Fans der Civ-Reihe haben sicherlich schon sehnsüchtig auf diese Meldung gewartet. Damit ist auch ein Release am 4. November diesen Jahres sichergestellt.
Europäische Fans müssen sich wohl noch ein bisschen länger gedulden, aber der geplante Erscheinungstermin vom 14.11. wird wohl ebenfalls eingehalten.

Halo – Preissturz bei Amazon

Kein Geld? Und ihr wolltet doch so gerne jetzt schon Bungie’s Shooter auf dem PC spielen? Tja dann schlagt mal jetzt zu!

Unglaublich, aber wahr! Beim Online-Shop Amazon.de gibt es seit heute Halo zu einem fast schon budget-verdächtigem Preis.
Wer sich bei 29€ Neupreis immernoch beschwert, dass der Ego-Shooter noch zu teuer sei, dem kann wohl keiner mehr helfen! (Achtung Ironie!)

Das wird wohl den Verkauf von Halo nochmal so richtig ankurbeln und alle die, die sich bisher nicht sonderlich für die Shooter-Referenz der Xbox interessierten, werden jetzt wohl nochmal zweimal nachdenken, ob sie nicht doch lieber zuschlagen sollten.

NOLF 2: Contract Jack – Multiplayer Demo ist erschienen

Heute Nacht hat Sierra eine Multiplayer Demo zum kommenden No One Lives Forever 2 „Addon“ Contract J.A.C.K. ins Web gestellt.

Ganze vier verschiedene Modi warten auf euch. Dazu zählen: Deathmatch, Team-Deathmatch, Doomsday und Demolition. Diese könnt ihr auf den zwei mitgelieferten Maps spielen. Die Demo ist knapp 110 MB groß und kann bei Fileplanet heruntergeladen werden. Leider ist dazu eine Registrierung nötig.

Im November wird es dann endlich soweit sein, dass wir uns auf die Seite der bösen Kräfte in NOLF 2 schlagen können.

Interview with Jiri Rydl [ENGLISH]

Rebell.at: Would you please introduce yourself to our community?

J.R.: My name is Jiri Rydl and I am public relation manager for ALTAR interactive.

Rebell.at: Did you have any problems with Atari concerning the XCOM License they got from Microprose? UFO: Aftermath can be seen as a clone and as an inofficial sequel but it’s damn close to the original in features and gameplay.

J.R.: No, we didn’t.

Rebell.at: Are you trying to get an ‚official‘ License from Atari for a Sequel? Do you plan any Sequel or Addon?

J.R.: No, we are not. We work hard to patch all possible hardware problems, so we don’t have time to think about anything new now.

Rebell.at: How are your sales going?

J.R.: Thank you for asking :-].

Rebell.at: It’s really great you’ve done a new game, which runs on older PC’s, too. Were there any thoughts about some 3D-1st Person Mode?

J.R.: Yes, we thought about 1st person view for a while, but it’s not suitable for this kind of game.

Rebell.at: Why didn’t you implement any vehicles?

J.R.: The tactical maps are designed for men vs. aliens battles, not for tanks. You don’t need car to drive yourself to other corner of the map.

Rebell.at: Why doesn’t the game have any financial elements?

J.R.: You don’t need money in post-catastrophic world, but there is still resource management. You have to choose what technology has to be researched first, what resources focus on manufacture, what missions are more important for your base defense etc. It’s not easier without money.

Rebell.at: How much time did it take to make UFO: Aftermath reality?

J.R.: About two years.

Rebell.at: Why do my fighters lose nearly always against these damn UFO’s ? :)

J.R.: You have to upgrade them :-].

Rebell.at: The game development becomes very strong in eastern European countries, even in Russia. Why this massive increase? (You can’t really know but i’d like to read your thoughts)

J.R.: I believe that there are many perspective game studios in Eastern Europe as in any other part of the world where are enough players. The reason why the Eastern Europe is more visible now is, in my opinion that we are in the same position as Western Europe 10 years ago was.

Rebell.at: Have you ever thought about multiplayer functionality?

J.R.: No, we didn’t.

Rebell.at: Music is a little weakness of the game. There aren’t many songs in the game. Have you been under time pressure?

J.R.: No, the music is great! The problem you speak about is probably sound effects? Unfortunately we didn’t make enough sounds to have perfect game.

Rebell.at: What would you have done if you had had all the time you ever wanted to do UFO: Aftermath?

J.R.: Oh, you never have enough time, remember that :-].

Rebell.at: Do you know any games from Austrian Developers (such as JoWood with Der Industrie Gigant) ?

J.R.: Yes, I know this title, I believe I know more of them, but I don’t know, which are from Germany and which are from Austria. Aquanox maybe?

Rebell.at: What do you play in your spare time?

J.R.: XBOX – Halo, RalliSport Challenge, Baldur’s Gate: Dark Alliance, PC – UFO: Aftermath, HalfLifePoke646 modification, TABLE – Czech Proroctvi (German: Die Siedler von Catan) and Carcassonne.

Rebell.at: Where could I meet you to challenge you in a multiplayer game?

J.R.: You can challenge some people from our team in Original War through MSN Zone or GameSpy Arcade. Look at this website http://owar.wz.cz/en/ to find more players.

Rebell.at: There are some RPG-Elements included in your game. Do you think it gets generally necessary to include such parts in every game?

J.R.: Not necessarily in every game, but I think they fit in UFO: Aftermath.

Rebell.at: Have you ever heard of Rebell.at ? :)

J.R.: I know the website for some time, but I don’t read well in German.

Rebell.at: What’s your favorite movie?

J.R.: It’s changing, but let’s say Leaving Las Vegas with Nicolas Cage.

Rebell.at: Did you ever play the ‚prequels‘ to UFO: Aftermath ? [XCOM: Terror from the Deep / UFO: Enemy Unknown]

J.R.: Sure I did, I finished Enemy Unknown ten years ago.

Rebell.at: What hardware/software did you use for creating the game?

J.R.: Normal player PC’s.

Rebell.at: I shall tell you greetings from my girlfriend Johanna! Want to respond? Here’s your chance :)

J.R.: Really? Why don’t you come to Brno for a while, Johanna? But without him :-].

Rebell.at: In the intro video I can see some people infected by the alien spores. Are these people working at ALTAR Interactive?

J.R.: Not any more. They are all dead now.

Rebell.at: Why did you choose Cenega as your Publisher?

J.R.: They offered us a good deal.

Rebell.at: Have you ever been in Austria? What do you think of Austria?

J.R.: Yes, I lived in Vienna for five years, so I know the city little bit. It’s nice, similar to Prague in some ways and Austrians are nice people in general.

Rebell.at: How did you get to this Company?

J.R.: Sent CV :-].

Rebell.at: How was Altar Interactive born?

J.R.: ALTAR Interactive was born together with our first game – Fish Fillets (1997), which you can download for free now at FilePlanet. After Fish Fillets we developed Original War (2001) for Virgin Interactive and now we have finished UFO: Aftermath.

Rebell.at: Thank you for the interview, Jiri. It is great that you always try to keep in touch with the community around your games.

The interview was done by Bertold Schauer. If you have any questions regarding the interview or my other work @ Rebell.at just leave me a message <a href="mailto: gray@rebell.at" target="_blank">by clicking here.</a>