Dungeon Lords – Deutsche Dungeons glänzen Gold

Dtp zeigte in den letzten Wochen ein Herz für Spieler. Nachdem die englische Version des Spiels auf ganzer Linie enttäuschte, besserte der Publisher an der deutschen Version kräftig nach. Es sollen zum Beispiel viele der lästigen Bugs beseitigt worden sein.

Außerdem dürfen sich deutschsprachige Rollenspieler auf eine komplette Vertonung der Dialoge von bekannten Sprechern freuen. In Deutschland und Österreich ist der Release für den 15. Juni geplant.

Harder, faster, Gooka

Das Leben könnte so schön sein. Auch für Gooka, den Helden des gleichnamigen Abenteuerspiels. Er hat es in der Hierarchie des Landes Janatris weit gebracht und ist bis zum obersten Richter aufgestiegen. Danach heiratete er die hübsche Prinzessin Lidra und kurz darauf wurden die beiden mit ihrem ersten Kind, einem Sohn, gesegnet. Als Gooka von einer Reise zurückkehrt, hat er eine schreckliche Vision. Und tatsächlich, als er ankommt bietet sich ihm ein Bild des Schreckens. Sein Haus wurde zerstört, seine Frau liegt lebensgefährlich verletzt und vergiftet im Koma, sein Sohn wurde entführt. Nun macht sich der Spieler nicht nur auf den Weg Gookas Frau und seinen Sohn zu retten, sondern auch das ganze Land vor einer dunklen Gefahr zu bewahren.

Während Gooka sich auf die Suche nach seinem Sohn und Rettung für seine Frau begibt, trifft er auf hilfreiche und feindliche Gestalten, darunter auch der Drachengott Glux, bei dem er ein Kampftraining absolvieren kann. Er muß nicht nur Aufgaben in der Realität sondern auch in seinen Visionen erledigen und kommt Stück für Stück dahinter, wer die Drähte letztlich zieht und warum.

Handling – mal anders

Unser 3D-Held Gooka kann in einer ebenfalls dreidimensionalen Umgebung frei per Maus bewegt werden. Wir können ihn mit leichten Rechts- oder Linksbewegungen der Maus entsprechend herum drehen, die rechte, gedrückte Maustaste läßt ihn laufen und eine Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung der Maus verändert die Kameraposition von schräg von oben bis schräg von unten. Alle Bewegungen erfolgen relativ zur Sicht des Charakters.

Es versteht sich, daß wir alle Bewegungsarten gleichzeitig durchführen können. Haben wir eine Maus mit Drehrad oder eine mittlere Maustaste, so können wir darauf drücken und wir müssen fürs Dauerlaufen unseres Helden die rechte Maustaste nicht dauernd betätigen. Ein zweiter Druck darauf hebt die Auswahl wieder auf. Die linke Maustaste führt Aktionen aus, wie zum Beispiel mit Personen zu reden, Objekte aufzunehmen oder im Inventar auszuwählen, Knöpfe zu drücken, Auswahlen zu treffen etc… Obwohl wir natürlich auch alle Funktionen per Tastatur ausführen können, müssen sich diejenigen, die sich auf die Maussteuerung beschränken möchten, nur 3 Tasten merken: ESC fürs Hauptmenü, die TAB-Taste für das bildschirmfüllende Inventar und die Shift-Taste, um unseren Charakter eventuell schneller laufen zu lassen.

Das Drehrad der Maus ermöglicht die sukzessive Auswahl von Inventargegenständen ohne das Inventar selbst öffnen zu müssen. Der aktuell ausgewählte Inventargegenstand wird dabei in der linken unteren Bildschirmecke angezeigt.
Die Maussteuerung reagiert auf feinste Veränderungen und wer es gewöhnt ist, ausholende Bewegungen damit auszuführen, um etwa den Bildschirm nach Hotspots abzusuchen, der muß sich umstellen und üben, bis sich Gooka nicht mehr wie ein Derwisch um sich selbst dreht und man gleichzeitig die Erde unter seinem Schuh betrachten kann.
Hotspots erkennen wir ohne Positionierungsprobleme, wenn sich unser Held in einen großzügig gedachten Umkreis hineinbegwegt, gleichzeitig durch eine Textanzeige am Bildschirm, einen akustischen Hinweis (ähnlich dem lauten Tick einer Uhr) und Gookas Kopf, der sich dem Objekt oder Menschen zuwendet, mit dem wir interagieren können.
Mich hat Gookas Steuerung begeistert und ich bin auch dann nicht auf Tastatursteuerung übergegangen, als es in einem fortgeschrittenen Teil des Spiels verstärkt um Actionsequenzen ging (sehr ähnlich Ring 2), da es dort neben einer schnellen Reaktion auch auf Überlegung und Genauigkeit ankommt.

Rundenbasierte Schlachten

Sobald der Spieler auf einen Feind trifft, schaltet das Spiel in einen rundenbasierten Kampfmodus um. Das bedeutet, dass Gooka und seine Feinde abwechselnd Aktionen ausführen dürfen, bis entweder der Gegner oder Gooka ins Gras beißt. Aktionen während der Kämpfe sind zum Beispiel Nahkampfangriffe, die Anwendung von Zaubern oder die Regeneration der Lebensenergie. Zuerst muss sich der Spieler mit einem kleinen Dolch zufrieden geben, doch im Laufe des Spiels werden die Waffen größer und stärker. Allerdings werden Gookas Angriffswerte auch umso schlechter, je größer seine Waffe ist. Stattdessen kann er auch einen Feuerzauber einsetzen, der eindeutig effektiver ist als ein Schwerthieb, oder aber auch in die Gedanken anderer Charaktere eindringen um so deren Willen zu manipulieren. Allerdings kosten diese übernatürlichen Fähigkeiten Geistes- sowie Körperstärke. Sind diese erschöpft, können sie zwar aufgeladen werden, dies kostet aber eine Runde.

Der Spieler muss aber nicht im gesamten Verlauf des Spiels alleine kämpfen. Da er meist mehreren Gegner auf einmal gegenüber steht, kommen ihm weitere Charaktere zu Hilfe. Diese kann der Spieler dann auch gegen die Feinde steuern. Sie begleiten den Spieler auch im Verlauf des Spiels und sind nicht nur während der Kämpfe anwesend. Fallen sie den Feinden jedoch zum Opfer, sind sie für den restlichen Spielverlauf verloren. Auch der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe lässt sich dem Können des Spielers anpassen. Allerdings sind sie bereits auf der leichtesten Stufe sehr fordernd.
Im Laufe des Spiels folgt der Spieler zwar einer vorgegebenen, linearen Geschichte, doch gibt es auch Nebenaufgaben, die von Gooka erledigt werden können.

So sind in das Haus eines armen Mannes Ratten eingedrungen und dieser ist zu alt und zu schwach, etwas dagegen zu tun. So erklärt sich Gooka bereit, den Ratten den Garaus zu machen. Gewinnt er den Kampf, erhält er dafür die Gegenstände, die seine Gegner bei sich tragen und kann diese benutzen oder verkaufen. Außerdem erhält der Spieler für jeden gewonnen Kampf Punkte, die das Spiel automatisch auf die Werte von Gooka verteilt. So wird seine Gesundheit oder seine Körperkraft gestärkt um so die kommenden Kämpfe besser zu überstehen.

Zwiespältige Technik

Gooka erinnert von seiner Fantasyumgebung und der Grafikqualität stark an Dragon Riders. Das Meeresufer, die Höhlen, der Ort mit der Windmühle, Krabben und Dracheneier gibt’s auch hier. Aber auch der mittelalterliche Marktplatz von Shadow of Memories scheint Pate gestanden zu haben, ohne dass Gooka an die Grafikqualität dieses Spieles heranreicht. Texturen und Kanten sind grob. Aber Gooka bietet dafür mehr und sehr unterschiedliche Locations, nicht nur in der realen Welt von Janatris mit dem Ort Parenti und seiner Umgebung inklusive Kloster und Hafen, einer tropischen Insel, dem Hauptquartier der Piratessen und dem Königreich des Schwiegervaters mit Palast, Observatorium, den Höhlen und einem Dorf, sondern auch in Gookas Visionen, in denen er Orte besucht, die sonst keinem Menschen zugänglich wären.

Viele Schauplätze sind bei Tag und bei Nacht durchstreifbar und überall kann man von dunklen Gewitterschauern überrascht werden – dumm, wenn man gerade ein Feuerchen anzünden möchte. Bizarre Licht- und Schattenspiele gehören zu den guten Animationen, während das glasartige Meer eher in die Kategorie abstrakte Kunst gehört.

Alle Schauplätze werden von ebenfalls sehr unterschiedlichen Musikthemen unterstützt, die von sanft dahinplätschernder Klavierbegleitung über mittelalterlich ernste Themen und muntere irische Folklore bis hin zu dramatisch-spannenden Technoklängen reichen, wenn wir von Robotern mit Anime-Bewegungen angegriffen werden. Nur einmal habe ich die Musik abgeschaltet: bei einer der Aufgaben die ein spezielles Tempo verlangte, gab die Musik einen anderen Rhythmus vor, als den für die Rätsellösung notwendigen.

Auch die Charaktergrafiken sind klobig und wirken in ihren Bewegungsabläufen ebenfalls eher schwach. Einzig die Gesichter sind fein gezeichnet und zeigen eine realistische Mimik. Die Lippenbewegungen passen sich gut an die englische Sprachausgabe an.

Zwar sind Stadt und Dörfer keineswegs unbelebt, aber es werden manchmal selbst für interaktive Charaktere Klone verwendet. Zumindest läuft man nicht allein durch stille Straßen. Neben unserem Helden finden wir viele interessante Nebendarsteller, die wir zeitweise in den Kämpfen auch steuern können. Unsere Gegner im Kampf, soweit sie menschlich oder menschenähnlich sind, tragen fast immer Masken, selbst ein Straßenräuber hat sich einen Ritterhelm übergestülpt, um nicht erkannt zu werden.

Nicht überwältigend und manchmal etwas müde, aber fast immer lippensynchron ist die englische Sprachausgabe. Gleichzeitig können wir die gesprochenen Texte am unteren Bildschirmrand nachlesen, eine Erleichterung für Fremdsprachler aber natürlich auch für Leute mit Hörproblemen. Wer schnell mit dem Lesen ist, kann die manchmal etwas langatmigen Texte mit Linksklick Satz für Satz weiterklicken. Eine schätzenswerte Funktion, will man bei Dialogwiederholungen nur eine spezielle Information nochmal hören.

Bei den Kämpfen ist die Intensität des Stöhnens unseres Helden ein besserer Indikator über den Grad der Verwundung und Schwächung unseres Helden als die lächerlichen Blutspritzer, die man zu- oder abschalten kann.

Wie bereits erwähnt, die Spieler können bei Gooka Einfluß auf die Kameraperspektive nehmen. Darüber hinaus wechselt die Perspektive aber auch automatisch immer dann, wenn wir z. B. etwas übersehen könnten, also beispielsweise den in einer Gasse versteckten fliegenden Händler. So behält man immer den Überblick, auch wenn man selbst mal versäumt haben sollte, sich in alle Richtungen zu orientieren. Durch die angepaßten Kamerawechsel verschwindet unser Held nur sehr selten im Off und ist auch dann leicht wieder hervorzuholen. Noch seltener verschwindet er ganz oder teilweise in einem Möbelstück, sondern geht allen Hindernissen, seien sie statisch oder beweglich, korrekt aus dem Weg.

Grafisch gelungen übrigens das im Stile eines Kaleidoskopes durch Mausbewegungen animierte Hauptmenü.

Ein abwechslungsreiches Spiel mit einer spannenden Geschichte, die einige überraschende Wendungen zu bieten hat. Der einstellbare Schwierigkeitsgrad sollte in der einfachen Version auch Anfängern eine relativ frustfreie Chance geben. GameOvers sind unvermeidbar in diesem Spiel – die rundenbasierenden Kämpfe erzeugen Spannung, können aber ohne jeden Zeitdruck und Fingerfertigkeit absolviert werden. Gegen Ende des Spiels werden sie zum einen häufiger und zum anderen ziemlich schwer wodurch der Frustfaktor erheblich steigt (deshalb auch keine Wertung über 80). Mit seinem niedrigen Actionanteil, der brauchbaren und innovativen Maussteuerung und der gelungenen Mischung aus RPG und Adventure kann man Gooka – The Mystery of Janatris allen Fantasy-Freunden empfehlen, die mal wieder länger als 20 Stunden unterhalten sein wollen. Wer Dragon Riders gern gespielt hat, dem wird auch Gooka gut gefallen.

1000 Jahre sind ein Tag

Wer von euch kennt die grenzgeniale Fernsehserie Es war einmal der Mensch? Die großen Augenblicke der Menschheit zusammengefasst in eine schnuckelige Zeichentrickserie. Nachdem ich diese Serie als Kind immer mit besonderem Fanatismus gesehen habe, wollte ich natürlich auch irgendwann einmal diese ganzen Ereignisse selbst erleben. Am PC ließ sich das alles wunderbar mit Titeln wie Age of Empires oder – zwei Jahre später – Empire Earth nachspielen. Offensichtlich waren auch ein paar Millionen anderer PC-Spieler von diesen Möglichkeiten fasziniert und beide Titel verkauften sich wie warme Semmeln. Mit dem Unterschied, dass Empire Earth mit einer 3D-Engine ausgestattet war, während Age of Empireseinst noch im 2D-Gewand daherkam . Egal! Tatsache ist: Was sich gut verkauft wird gnadenlos fortgesetzt, koste es was es wolle – unseren täglichen Reingewinn gib uns heute und vergib uns unseren Stellenabbau – und hier kommt auch schon das Sequel zu Empire Earth.

Wie es zu erwarten war, kommt Teil zwei in vollem 3D-Gewand, welches sich traurigerweise nicht besonders vom Vorgänger unterscheidet. Die Explosionen sind etwas kreativer gestaltet und auch die Einheitentexturen sind leicht verbessert worden, doch irgendwie scheint die ganze grafische Aufmachung eine aufgemotzte Version aus dem Vorgänger zu sein. Wer zu seinen ‚Bürgern‘ heranzoomt, merkt sofort, dass die armen kleinen Kerle keine Hände sondern nur unförmige Stümpfe haben. Natürlich ist die Detailtiefe erhöht aber zeitgemäß ist diese Grafik nicht mehr.

Da ich natürlich ein Verfechter der These Technik ist nicht dass, was ein Spiel gut macht bin, ist Empire Earth 2 nur wegen unzureichender Grafik noch lange nicht durchgefallen – letztendlich kommt es auf gutes Gameplay und eine ausgereifte Story an. Solche Aspekte können ein Spiel – ungeachtet der Grafik – wirklich zu einem Hit machen.

In Puncto Gameplay hat sich im Vergleich zum Vorgänger wesentlich mehr getan als bei Sound und Grafik. Das Interface blieb zwar in etwa erhalten, aber es wurde um einige interessante Features erweitert. So könnt ihr nun wesentlich bessere Diplomatiefeatures verwenden, wie das Ausarbeiten eines gemeinsamen Schlachtplanes mit eurem Verbündeten oder genau definierte Forderungen um an eine Allianz oder einen Waffenstillstand zu kommen. Im Singleplayer-Modus wirken sich diese Features aufgrund der etwas dümmlichen K.I. nicht besonders aus, doch beim Multiplayer kann vor allem das ‚Schlachtplan‘-Feature eine nützliche Angelegenheit sein. Auch eine kleine Bild-im-Bild-Funktion auf der rechten Seite des Interface wurde hinzugefügt, die sich auch mit bis zu zwölf Bookmarks belegen lässt. Somit kann man quasi an zwei Orten gleichzeitig sein und hat einen wesentlich besseren Überblick als bei anderen Spielen dieser Klasse. Die wichtigste Neuerung ist das Territoriensystem. Die Karte ist immer in Territorien aufgeteilt, die man erobern kann, indem man ein Stadtzentrum irgendwo hineinbaut. Natürlich geht das nicht, wenn der Gegner vorher da war und so kann man entweder das feindliche Stadtzentrum mittels Übernahme in die eigene Gewalt bringen oder es einfach wegpfeffern um anschließend ein eigenes zu bauen.

Die Story im Singleplayer ist ziemlich unspektakulär. Es gibt weder irgendwelche Personenbezüge, noch irgendwelche besonders originellen Szenarien. In insgesamt drei Kampagnen könnt ihr das Spiel von der tiefsten Steinzeit bis zu einer Epoche in der Zukunft erleben. Um auch wirklich Ahnung von der Materie zu haben, ist auch ein Durchspielen des langatmigen Tutorials von Nöten, das erst kurz vor totalem Motivationsverlust ein Ende findet.

Trotz innovativer Features fehlt Empire Earth 2 eine wirkliche Story. Zwar sind alle Kampagnen einigermaßen realitätsgetreu erstellt worden, doch leiden sie an ziemlicher Lieblosigkeit und beginnen mit der Zeit zu langweilen. Abhilfe schafft hier der Multiplayermodus, der durch die Diplomatie- und Schlachtplanfeatures einiges an Klasse hat. Hier kann man, vor allem mit drei oder mehr Spielern, einiges erleben. Wer den Multiplayerpart von Empire Earth 2 nicht probiert, hat das Beste am Spiel versäumt.

Es gibt ein Spiel, welches mit Empire Earth 2 definitiv mithalten kann obwohl es schon mehr als ein Jahr auf dem Buckel hat. Empires: Dawn of the Modern World heißt das gute Stück und wurde von Stainless Steel Studios – den ursprünglichen Machern von Empire Earth auf den Markt gebracht. Natürlich ist es nicht in jeder Hinsicht besser, aber der Singleplayermodus hat mich damals zwei Wochen meines Lebens gekostet, da ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Den Ersten Weltkrieg mit Manfred von Richthofen zu erleben machte einfach mehr Spaß als die eher neutral gehaltenen Kampagnen von Empire Earth 2 zu spielen. Nur der Multiplayermodus ist wirklich gelungen und ein guter Nährboden für stundenlange Spiele mit Krieg, Verrat und Intrigen – natürlich auch gut für Clans geeignet.

Eine Kaufempfehlung bekommt Empire Earth 2 für jeden der Multiplayerspiele mag und/oder den ersten Teil noch nicht gespielt hat. Alle anderen dürften von sich ständig wiederholenden Schemata wohl genug haben. Wie auch im ersten Teil gilt die Faustregel Atombomben lösen jedes Problem

Salvo! – Gold! Huzzah!

Nach ungefähr zwei Monaten Verzögerung, die unter anderem auch mit der Mac-Portierung des Titels zu tun hatten, ist der Strategietitel Salvo! nun endlich fertig und über das Gamers Front Onlinestore von Shrapnel Games um ca. 35 EUR zu haben. Geliefert wird – ungleich anderer Indie-Titel nicht nur ein banaler Zugangscode zum Downloaden des Spiels, sondern gleich eine schön in einem DVD-Case verpackte Version mit einem ordendlichem Handbuch dazu – so wie sich’s gehört.

Salvo! ist mit Sicherheit nicht für jeden Spieler ein absoluter Hammer, sondern konzentriert sich auf wirklich knackige Strategie die nur die hartgesottenen Hobbystrategen ansprechen dürfte. Um herauszufinden ob ihr zu obigem Spielertypen oder doch nur zu den üblichen Weicheiern gehört, empfiehlt es sich, die Demo anzuspielen.

Blitzkrieg 2 – Betatest für alle

Nival veranstaltet in den zwei Wochen zwischen 13. und 27. Juni einen Betatest zu Blitzkrieg 2. Interessierte Spieler müssen oder dürfen sich schon jetzt dafür bewerben. Notwendig dafür ist das Ausfüllen des untenstehenden Formulars.

Das Sequel zu Blitzkrieg wird laut aktuellem im dritten Quartal 2005 erscheinen. Hoffentlich leisten die Betatester bis dahin gute Arbeit. Publisher ist auch diesmal wieder CDV.

Battlestrike – Bald zum Spottpreis in den Läden

Pressemitteilung:
Hamburg, 07.06.2005. Auf zum nächsten Streich gegen die Nazis: Publisher city interactive veröffentlicht im August zum Spaßpreis von 9,99 Euro den Nachfolger des erfolgreichen Shooters Battlestrike – Road to Berlin: Battlestrike – The Siege. In zwölf Missionen tritt der Spieler wieder als GI gegen die Nazis an – dieses Mal nicht nur an Bord von Kampfpanzern,
Flugzeugen oder als Scharfschütze, sondern auch auf Schiffen. Battlestrike – The Siege wird wieder von dtp vertrieben.

Nintendo – GameBoy Micro, riesen Preis?

In Zeiten, in denen man Handhelds nachgeschmissen bekommt, würde man meinen, dass insbesondere Nintendo ihre Produkte günstig an den Mann (bzw den Jugendlichen / die Jugendliche – welche ja allgemein als besonders leicht auszubeuten gelten, siehe Handy-Klingeltöne usw) bringen will.

Der Nintendo Revolution, soll ja bekanntlich zu einem „Spottpreis“ auf den Markt kommen, da man auf die Unterstützung riesiger Chipsatzhersteller wie ATi oder nVIDIA verzichten will. Zum GameBoy Micro meint Nintendos Präsident Satoru Iwata allerdings, dass man sich durch die Größe nicht täuschen lassen solle. Im GameBoy Micro stecke sehr gute Hardware (Das Display lässt sich zb in seiner Helligkeit regulieren – das kann man heutzutage nur von teueren PDAs erwarten).

Der Preis dürfte Schätzungsweise um die 100 Euro liegen – wenn man bedenkt, dass man heutzutage schon komplette Rechner nagelneu mit Monitor um unter 400 Euro (ohne Software versteht sich) bekommen kann, wirkt dieser Preis doch wohl sehr hoch wie wir finden. Der genaue Preis lässt sich selbstredend natürlich erst dann sagen, wenn Nintendo diesen offiziell ankündigt.

Take 2 – Gibt Quartalszahlen bekannt..

Trotz dass ihr Midnight Club 3 in den letzten Wochen die Konsolencharts anführte, musste Publisher Take Two heute einen Verlust von 8,2 Millionen US-Dollar für das zweite Quartal bekannt geben.

Im Vergleich zu früheren Zahlen ist dies jedoch immerhin eine Verbesserung.
Neben dieser Nachricht gab Take Two auch die Verzögerung der Titel Grand Theft Auto: Liberty City
und Top Spin für den PSP und die PS2 sowie Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth welches auch für den PC erscheint, bekannt.

Trash – Indie-Titel geht in die Open-Beta Phase

Das Entwicklerteam Inhuman Games entwickelt gerade an dem Online-Echtzeitstrategiespiel Trash. Die Arbeiten sind inzwischen soweit fortgeschritten, das gestern die Open-Beta startete. Das Spiel ist in der post-apokalyptischen Zukunft angesiedelt. Menschen kämpfen gegen Mutanten.

Die Beta wird vermutlich knapp einen Monat dauern, für den Start ist ein Preis von ca. 20 Dollar angesetzt. Der Download ist übrigens auch Modem und ISDN freundlich gehalten. 20 Megabytes sollte sich wirklich jeder leisten können. Weitere Informationen zu der Beta und zum Spiel findet ihr auf der offiziellen Homepage des Spiels.

Battlefield 2 – Näheres zur Demo

Heute Mittag schneite bereits die Goldmeldung ins Haus, jetzt beglückt uns Electronic Arts sogar noch mit Informationen zur kommenden Demo. So soll das gute Stück in etwas mehr als einer Woche erscheinen.

Die Anspielversion soll eine Map enthalten, die für bis zu 32 Spieler konzipiert ist. Es wird außerdem ein Zeitlimit für jede Runde geben. Mit Hilfe der Demo kann man dann außerdem schonmal abschätzen, ob Battlefield 2 mit der aktuellen Rechnerkonfiguration anseitzweise zum laufen bewegt wird.

Earth 2160 – Patch für die Release-Version

Das nenn ich Service: Das Spiel Earth 2160 ist gerade heute herausgekommen, und schon steht ein umfangreicher Patch zum download bereit. Mit 172 Megabytes ist das Update auf Version 1.1 auch nicht gerade ein Leichtgewicht.

Durch den Patch werden zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen im Bereich Grafik, Sound, Interface und Spielgeschehen implementiert. Den kompletten Changelog sowie den Download findet ihr auf der offiziellen Seite des Spiels.

Battlefield 2 – Entwicklung beendet

Digital Illusions haben die Entwicklung an dem kommenden Multiplayer-Spektakel Battlefield 2 abgeschlossen. Die Master Dvd scheint auch schon die Prüfung seitens Electronic Arts überstanden zu haben und ist nun auf dem Weg ins Presswerk um verfielfältigt zu werden.

Einem pünktlichen Release sollte somit nichts mehr im Wege stehen. In Deutschland kommt das Spiel am 23. Juni raus. Die angekündigte Demo könnte nun auch in nächster Zeit erscheinen, sie war für 2-3 Wochen vor dem Battlefield 2-Release angekündigt.

Gothic-3-E3-Trailer für alle!

Hinter verschlossenen Türen wurde auf der diesjährigen E3 auch ein brandneuer Gothic 3-Teaser der „Fachpresse“ (Anm. Wieso Fachpresse wenn wir nicht kostenfrei eingeflogen wurden?) vorgeführt. Dank des fünfjährigen Geburtstages der größten Gothic-Fansite worldofgothic.de, hat JoWooD den Trailer nun auch für Fans freigegeben.

Leider gibt es wieder keine Spielszenen, trotzdem wird die Vorfreude auf das 2006 erscheindende Spiel so sehr geschürt, dass man aus allen Krankenhäusern Kapfenbergs hört, zusammengebrochene Fans aufsammeln zu müssen. Lange Rede, kurzer Sinn: ladet jetzt fix den 17 Megabyte großen Trailer runter. Zum anschauen wird übrigens der Divx-Codec benötigt.