Nintendo – Wii gegen Gamecube: Der Vergleich

Dass der Wii keine High-Ende Maschine wird, wissen wir alle. Dass mir selbst heute noch GameCube-Spiele gut gefallen, weiß ich auch. Die französische Seite NGC France hat nun einige Vergleichsbilder zwischen Wii- und GC-Spielen veröffentlicht. Einige davon machen deutlich, dass sich seit dem GameCube schon sehr viel getan hat. Wer GC-Spiele also nicht abartig hässlich findet, braucht sich um den Wii keine Sorgen zu machen.

Besonders schön sieht man die Unterschied bei Madden NFL, Cars, Sonic und Battalion Wars – die restlichen Vergleiche sind eigentlich ziemlich unbrauchbar. Die Fortschritte der letzten Jahre in der Animationstechnik, muss man sich freilich vor dem geistigen Auge dazudenken – in Bewegung könnte der Umstieg von Wii auf GC also schon viel ausmachen.

Counter-Strike: Source – Dynamische Waffenpreise in Serie

Nach einer recht kurzen Beta-Phase des neuen Waffenpreis-Systems, ging das gute Stück nach dem heutigen Steam-Update in Serie. Wie üblich installiert sich das Update nach Steamneustart automatisch.

Wo es vorher noch feste Waffenpreise gab, wird der Markt ab heute durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wird eine Waffe besonders oft gekauft, steigt auch ihr Preis. Weniger gefragte Modelle werden so schnell zu Schnäppchen. Mit einem serverseitigen Befehl lässt sich das System allerdings auch abstellen.

Nintendo Wii – 32 Spiele bis Jahresende

Fans der neuen Nintendo-Konsole werden sich bei dieser Info die Hände freudig reiben: Bis Weihnachten sollen mindestens 32 Wii-Spiele ihren Weg ins Händlerregal finden. Außerdem möchte man bis dahin 30 Virtual Console veröffentlichen. Da hör ich schon mein Sparschwein kräftig jammern!

Unter den Spielen sind zum Beispiel Call of Duty 3, Far Cry: Vengeance oder Tom Clancy’s Splinter Cell Double Agent zu finden. Inzwischen wurden auch konkrete Virtual Console Titel genannt. Darunter befinden sich auch Urgesteine von nicht-Nintendo-Entwicklern wie Sonic oder Bomberman

Sacred 2 – Erste Bilder vom nächsten Oktober

Ascaron hat den Releasetermin für Sacred 2 heute auf nächsten Oktober festgelegt. In vollem 3D wird man sich diesmal durch die Welt von Ancaria klicken. Dabei setzen die Entwickler einen Schwerpunkt auf die Charakterentwicklung. Eure aus sechs Grundklassen ausgewählte Figur wird Kampfkünste erlenen können, und jede einzelne dieser Kampfkünste (leider ist für mich aus der Pressemeldung heraus nicht klar, wie viele das nun sind) wird bis zu acht Ausprägungen erleben können. Dann gibts noch vier Fertigkeitsbäume und drei völlig unterschiedliche (und miteinander kombinierbare) Spielweisen – lauter funkelndes Zeug das mir im Moment viel zu kompliziert vorkommt, aber im Spiel dann wahrscheinlich kein großes Problem ergibt.

Die Geschichte lässt sich aus zwei Perspektiven (Licht und Schatten) spielen, die jeweils andere Storyverläufe ergeben. Eine hohe Wiederspielbarkeit sollte also garantiert sein. Wir halten euch auf dem Laufenden. Bis wir etwas Neues wissen, dürft ihr euch erstmal zwei Screenshots anschauen.

Gefallen euch die Dinger?

Pro Evolution Soccer 6 – Demokick

Jedes Jahr werden die Fanlager beider bekannten Fußballspiele auf dem Markt wieder zu hitzigen Diskussionen angeregt, welches der beiden Spiele nun das Bessere ist. Über Pro Evolution Soccer 6 wird schon am Samstag ein Test hier bei uns erscheinen. Wer sich vorab schon einen Eindruck verschaffen will, sollte sich die 200 Megabyte große Demo herunterladen.

Mehr Licht!

Spätestens seit dem Film „Die Purpurnen Flüsse“ weiß jeder wie der perfekte Schauplatz für einen gruseligen Thriller auszusehen hat: Es muss einfach ein einsames Gebirgsdorf sein.

Abgeschnitten vom Rest der Welt plätschert das Leben im verschlafenen Ort Bright Falls dahin. Einzig die Schlafklinik des Ortes lockt Menschen von außerhalb in die lauschige Berglandschaft, so auch den Schriftsteller Alan Wake. Der Protagonist des gleichnamigen Spiels leidet seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Freundin unter Schlaflosigkeit. Kein Wunder denn was niemand weiß ist, dass die düsteren Träume seiner besseren Hälfte Alan Wake zu seinem Bestseller inspirierten. Und so steht der Author mitten in der Arbeit zu seinem zweiten Roman ohne Muse da.

Ein kleiner Kurort, ein dunkles Geheimnis
Die Schlaftherapie und die entspannende Athmosphäre des Dorfes wirken und Alan Wake findet wieder Ruhe – vorerst. Denn mit dem Schlaf kommen die Alpträume. Immer bizarrer und düsterer werden die Bilder im Kopf des Schriftstellers bis Träume und Realität verschwimmen und er von den Männern, die er bis vor kurzem noch als Ausgeburten seiner nächtlichen Fantasien ansah, gejagt wird.

Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit haben in Alan Wake eine zentrale Rolle. Denn nach Sonnenuntergang erheben sich lichtscheue Gegner und Straßenlaternen, Taschenlampen und Autoscheinwerfer werden zu den wertvollsten Verbündeten des Protagonisten. Obwohl Lichtquellen nicht die einzigen Waffen sind die Alan Wake zur Verfügung stehen, birgt die Selbstverteidigung mit Taschenlampe und Co einen besonderen Reiz. Ohne Lichtquelle erstarken die Gegner und das Gefühl von Schutzlosigkeit, das einen befällt wenn man sich plötzlich in völliger Dunkelheit wieder findet, wird durch diese Tatsache wohl noch verstärkt. Die Suche nach Licht wird zum Überlebenskampf. Das wirkt sich natürlich auch auf das Missionsdesign aus, so muss Alan Wake beispielsweise zum Leuchtturm flüchten um seinen Verfolgern zu entkommen. Ob in Bright Falls die Sonne lacht oder der Mond bedrohlich über dem Gebirgspanorama scheint, hängt von den aktuellen zu lösenden Quests ab. Kommt man in der Geschichte weiter, schreitet auch die Zeit voran, wer also plant sich bei Einbruch der Nacht in eine Ecke zu setzen und auszuharren bis die Sonne aufgeht und die Gefahr vorüber ist, kann lange warten.

Laufen war gestern
Auch in kleinen Orten gibt es viel zu entdecken und unter der Oberfläche lauern nicht selten Geheimnisse. Die vielfältigen Schauplätze in und vor allem um Bright Falls liegen weit voneinander entfernt und machen den Einsatz von Fahrzeugen zu einer absoluten Notwendigkeit, GTA lässt grüßen. Auch die nichtlineare Geschichte, die viele Sidequests und Lösungsmöglichkeiten bieten soll, erinnert eher an Rockstars Aushängeschild als an Max Payne, den letzten Hit der Finnischen Entwickler Remedy Entertainment.
Damit man sich in der geplanten Handlungsfreiheit nicht verliert soll ein Questlog in Form eines Notizbuches, passend zum Beruf des Protagonisten, Abhilfe schaffen.

Grafisch ist Alan Wake bereits sehr beeindruckend und durch die Havok-Physik-Engine purzeln Steine und Baumstämme bei einem Lawinenabgang realistisch den Abhang herab, welche spielerischen Auswirkungen die Physik-Engine auf das Lösen von Rätseln haben wird ist derzeit aber noch unklar.

Alan Wake sieht bereits grandios aus und die Geschichte löst wohl bei so manchem schon jetzt Gänsehaut aus. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler die Balance der Kampfsysteme schaffen, denn Gegner nur in Lichtquellen zu locken und mit Taschenlampen zu schwächen, weil die Steuerung konventioneller Waffen unausgereift ist, wäre dem Spielvergnügen wohl nicht gerade zuträglich. Ausserdem ist von der Geschichte noch wenig bekannt und wird diese nicht absolut stimmig dann kann auch die ausgereifteste Grafik auf Dauer keine spannende Atmosphäre schaffen.

Aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen wenn uns Alan Wake beim Release 2007 nicht das Fürchten lehrt.

Die Gilde 2 – Mittelalterliche Demo

Und schon wieder gibt es eine interessante Demo auf den Downloadmarkt. Dieses Mal ist es die Anspielversion von Die Gild 2. Die Demo ist gut 600 Megabyte groß und bietet einen guten Einblick in die mittelalterlichen Geschehnisse des Spiels. Denn neben der Karriere, müsst ihr euch schließlich auch noch um die Familie kümmern.

Nur ein weiteres kostenloses MMORPG?

Kostenlose Online-Rollenspiele stellen längst keine Paradiesvögel mehr dar. Vielmehr tummeln sich inzwischen einige Bewerber auf dem Markt und buhlen um die Gunst der Spieler. Relativ neu bei der Sache ist Rappelz. Während das Spiel auf den ersten Blick sofort an den allgegenwärtigen Mega-Asien Export Lineage 2 erinnert, steckt hinter der recht hübschen Schale doch ein eigenes, gut durchdachtes System.

Bereits nach den ersten Minuten will man, zumindest optisch, eine Anlehnung an den oben erwähnten Genre-Kollegen nicht mehr abstreiten. Die Rassen, Charaktere, Umgebungen und Zaubersprüche ähneln denen von Lineage 2 allesamt. Trotzdem entdeckt jeder Spieler schon nach kurzer Zeit, welches Potenzial hinter Rappelz steckt. Anfangs darf man sich zwischen drei Rassen, den Gaia, Deva und Asura, entscheiden. Alle drei Rassen bieten uns jeweils drei Klassen an. Namentlich unterscheiden sich die Rassen zwar stark, letztendlich stecken aber die selben Grundmuster hinter jeder von ihnen. Die erste Klasse (Stider, Holy Warrior & Fighter) stellt einen "Warrior"-ähnlichen Charakter dar, die zweite (Dark Magician, Cleric & Kahuna) die des "Magician" und die dritte Klasse (Sorcerer, Breeder & Spell Singer) ähnelt einem "Summoner".

Wer sich nun ersteinmal entschieden hat, kann sich mit dem Skill- und Levelsystem befassen. Wie in nahezu jedem anderen MMORPG muss der Spieler Monster töten oder Quests lösen, um Erfahrungspunkte zu kassieren. Ausreichendes Sammeln dieser Punkt bewirkt schließlich einen Levelaufstieg. Beim Levelaufstieg können allerdings keine Punkte frei verteilt werden, das übernimmt das Spiel automatisch für euch. Somit wird dem Titel einiges an Komplexität in der Charakterentwicklung genommen.

Dieser vermeintliche Makel wird aber mit dem Levelsystem, bekannt aus Ragnarok Online, wieder kompensiert. Denn neben dem Mainlevel gibt es noch das Joblevel, in welchem verdiente Jobpunkte (wieder durch das Lösen von Quest oder das Töten von Monstern) in Skills umgewandelt werden können. Hier könnt ihr quasi selbst entscheiden, welchen Weg euer Charakter einschlagen soll.

Pets und Mounts gelten im Moment als der letzte Schrei im Online-Rollenspiel. Auch Rappelz lässt sich nicht lumpen und hat beides zu bieten. Während in Spielen wie World of Warcraft die Anschaffung eines Mounts jedoch Unsummen kostet, wandern die Reittiere hier schon für ein recht kleines Entgelt über den Ladentisch. Pets können klassenunabhängig ebenfalls leicht und kostengünstig erworben werden. Neben dem "Taming-Skill" wird nur eine so genannte Pet Card zum virtuellen Weggefährten benötigt.

Außer einem herkömmlichen PvE- gibt es übrigens auch einen PvP Server, auf dem Rassenkriege wie in World of Warcraft stattfinden. Sehr positiv ist mir die Startinsel aufgefallen. Hier beginnt man seine Abenteuer und lernt durch eine Questreihe wirklich jede Funktion des Spiels kennen. Hier wird also niemand ins kalte Wasser geworfen. Allein schon durch das recht ausgefallene Levelsystem, eine große Welt und nicht zuletzt dem Umstand, das Rappelz völlig kostenlos daher kommt, machen das Spiel wirklich interessant für jeden Fan von Online-Unterhaltung jeglicher Art. Besonders in höheren Stufen gibt es aber beträchtliche Questlücken. Da hilft nichts, außer stupides grinden, wie man es aus so vielen Asia-MMORPG´s kennt.