Ankh DS – In Planung

Das Adventure Ankh war damals ein Überraschungserfolg und machte alten Hasen sowie Neueinsteigern im Genre gleichermaßen Spaß. Seitdem geht es mit den Adventures wieder merklich aufwärts. Bhv geht nun auf die Überholspur und kündigt an, dass Ankh DS fest eingeplant sei.

Das Spiel soll mitte diesen Jahres in den Handel kommen wobei der obere Screen Informationen, Dialoge oder das Inventar zeigt und der Touchscreen das eigentliche Geschehen darstellt. Ich bin sehr gespannt, ob die Umsetzung eine ähnliche Qualität wie sein PC-Pendant erreicht.

Kirche + Verschwörung = Megaseller?

Kirche liegt wieder voll im Trend. Nein, das vatikanische Oberhaupt wird mitnichten neuerdings auch außerhalb der religiösen Anhängerschaft Popstar-ähnlich verehrt, eher lässt sich mit Verschwörungen rund ums geistige Leben ordentlich Kasse machen. Da wollten wohl auch die Herren von dtp bzw. Artematica und entwickelten mit Belief and Betrayal schwupps einen total trendy Kirchen-Mysterie-Thriller. Blöderweise funktioniert Kirche interaktiv eher weniger gut, weswegen wirklich nur hart gesottene Verschwörungstheoretiker zugreifen sollten. Das Warum erklären die nächsten Absätze.

Ihr selbst schlüpft in die Rolle von Jonathan Danther. Obwohl nur simpler Klatschreporter kann sich der gute Herr ein sündhaft teures Loft, voll gestopft mit allen nur erdenklichen Schnickschnack im Herzen von New York leisten. Auch sonst plagen euch eher wenige Sorgen. Zwar nervt euer Chefredakteur, aber euer Eifelturm-großes Ego nimmt das eher locker hin.

Gut, genug Sozialneid für heute (hab ich schon erwähnt, dass der Typ auch reihenweise geile Ischen flachlegt, nein?), wir wollen ja schließlich ein Adventure lösen. Die Geschichte kommt nach dem üblichen nichts sagendem Renderintro (sowas ist ja schließlich teuer) auch recht schnell in Fahrt: eigentlich hattet ihr es vor, einen erzkonservativen Bischof mit eurer Liberalen-Trendsetter-Meinung so richtig den Arsch aufzureisen, als ihr plötzlich einen netten Inspektor vom New Scotland Yard an der Leitung habt. Euer Onkel sei ermordet worden und zu eurer Sicherheit solltet ihr schnell an die Themse jetten. Dumm nur, dass euer werter Onkel Frank aber schon seit zehn Jahren unter der Erde liegen sollte.

Tot-sein fand euer Onkel aber anscheinend nicht so spannend wie im Prospekt beschrieben und so entschloss er sich, die Unter-der-Erde-Liegerei nur vorzutäuschen und stattdessen dem extrem geheimen vatikanischen Geheimdienst, namentlich "die Loge", beizutreten, den natürlich jeder Inspektor das Scotland Yard kennt – so geheim ist der also, aha…

Um diese Exklusiv-Information reicher, werdet ihr von Inspektor Twinings auch sogleich zur mondänen Stadt-Residenz *hüstel* eures Onkels geschickt. Dort bestaunt ihr dann erstmal solche Merkwürdigkeiten wie eine disfunktionale Standuhr, sowie eine Ritterstatur, wo jemand dem Ritter sein Schwert geklaut hat. Es scheint also böse Menschen in London zu geben, wer sonst würde einem Klischee-Ritter schon sein Schwert klauen? Blöderweise werdet ihr auch gleich mit einem konfrontiert. Eigentlich sollte euch Inspektor Coletti ja zur Hilfe eilen, stattdessen scheint der gute Herr irgendwie mit dem Mord von eurem Onkel was zu tun haben und trachtet euch nach dem Leben. In diesem Augenblick kommt euch glücklicherweise die äußerst gut gebaute Kathrin zur Hilfe und ihr könnt Coletti ins Reich der Träume befördern.

Die holde Weiblichkeit entpuppt sich – Überraschung – als weiteres Mitglied der kirchlichen Untergrundorganisation und schleppt euch zu ihrem Vater sowie so Damien. Dort werdet ihr erstmal in die Geheimnisse von eurem Onkel Frank eingeweiht und kommt so einigen dunklen Geheimnissen rund um ein unbekanntes Medaillon auf die Spur.

Wie meinen absolut subtilen Anmerkungen sicherlich schon zu entnehmen ist, weist die Hintergrundgeschichte schon zu Anfang einige Logiklücken auf und zaubert eher ein dezentes Grinsen, denn einen vor Spannung angestrengten Blick auf euer Gesicht. Genau hier liegt dann auch der Hund begraben: mag man über die technischen Unzulänglichkeiten, wie hölzerne Animationen und den antiken Touch der Rendervideos noch gnädig hinweg sehen, so vergrault einem die dezent dahinplätschernde Geschichte endgültig den Spielspaß.

Das Problem an der Sache ist dabei nicht der Spannungsverlauf der Story an sich, so weist dieser doch einige, wenn auch recht offensichtliche Wendungen auf. Die Nebenfiguren bleiben jedoch ungewöhnlich blass und bieten deshalb kaum Eckpunkte zur Identifikation. Anders ausgedrückt: wieso und weshalb euer Onkel dahinscheiden musste und was ein merkwürdiges Medaillon damit zu tun hat, interessiert eher sekundär, womit die Hintergrundgeschichte vollkommen an Relevanz verliert.

Dieser Aspekt wiegt dann schlussendlich auch die durchaus vorhandenen, positiven Aspekte auf. So macht es nämlich durchaus Spaß, in die verschiedenen Rollen der einzelnen Nebencharektere zu schlüpfen um gemeinsam an der Aufklärung an Franks Mord mitzuhelfen. Besonders interessant ist es dann auch, wenn Kathrin euch bei einem nächtlichen Besuch in einer Kathedrale unter die Arme greift, oder Franks Computerprofi Damien dessen Wohnung noch einmal durchsucht und dabei Dinge ganz anders als Jonathan wahr nimmt.

Warum die Entwickler dieses Feature nicht besser in die Geschichte integriert haben bleibt wohl ein Rätsel. Dem Spielverlauf hätte es nur gut getan, so bleibt Belief and Betrayal leider auf halbe Strecke im Mysterie-Sumpf stecken, schade.

Command & Conquer 3 – Gold

Vor ein paar Wochen sorgte bereits die Demo für Furore. Viele Fans zeigten sich sichtlich zufrieden über die Entwicklung ihres geliebten Genre-Veteranen und sind besonders über bedachte Weiterentwicklungen mit altem Charme erfreut. Inzwischen wurde die Vollversion von Command & Conquer 3 fertiggestellt. Die Veröffentlichung am 30. März gilt also als gesichert.

Webview – Ten Things to Make the PS3 Worth Buying

Die Früchtchen bei Gamespot.com machen sich Gedanken – Gedanken über die Playstation 3 und darüber, was denn passieren müsse, um den Kauf der Konsole lohnenswert zu machen. Ganz oben auf der Liste steht der Developer Support, der nach Meinung von Gamespot deutlich verbessert werden müsse. Außerdem rate man Sony zu einer Überdenkung des Preissystems. Der komplette Artikel ist unten verlinkt. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte durchaus mal einen Blick hinein werfen.

Sony Wii – Fusion zweier Konkurrenten?

Sony und Nintendo fusionieren? Wird es eine neue Wunderkonsole mit dem Besten aus Technik und Innovation geben? Das lässt zumindest die Anzeige auf Tony Hawks offizieller Homepage vermuten. Wie Joystiq.com herausfand, wird dort für das aktuelle Spiel Tony Hawk’s Downhill Jam geworben.

Interessant ist der Slogan: „Avaiable now on Sony Wii“. Wie jeder halbwegs bei Verstand befindliche Leser gemerkt hat, handelt es sich dabei eher um ein kleines Missgeschick als um eine ernstgemeinte Ankündigung, aber für einen kleinen Lacher zwischendurch ist es auf jeden Fall zu gebrauchen ;-).

Sacred 2 – Schönere Grafik auf der Xbox 360

Nachdem nun klar ist, dass Sacred 2 auch für die Xbox 360 entwickelt wird, werden sich viele von euch fragen, wo denn die Unterschiede zwischen der PC- und der Konsolenversion liegen mögen. Zumindest in Sachen Grafik wurde gegenüber Game One auf MTV Klartext gesprochen:

Die Xbox 360 wird durch die Multi-Prozessor-Struktur schönere Effekte auf die Matschscheibe zaubern können als es der Computer schaffen wird. Ich hoffe jedenfalls innständig, dass der angepeilte Releasezeitraum trotz der Doppelbelastung eingehalten werden kann.

Playstation Portable – Keine Neuauflage in Sicht

In den letzten Monaten wurde die Gerüchteküche rund um eine Neuauflage der Playstation Portable von Sony ordentlich angeheizt. Von kompakteren Maßen, größerem mitgeliefertem Speicher und schönerem Design war die Rede. Nun soll das alles nur ein riesiger Pustekuchen gewesen sein.

Gamepro.de berichtet, dass Sony offiziell auf der Game Developers Conference eine Neuauflage dementierte. Gründe dafür sollen nicht genannt worden sein. Die Japaner sollten sich aber durchaus etwas einfallen lassen, denn die Verkaufszahlen weltweit sprechen die letzte Zeit deutlich für Nintendo´s Handheld!.

Speed Metal und eine Überdosis Kultur

Seit Simon seinen interdimensionalen Wandschrank zuletzt benutzt hat, ist eine Weile vergangen. Damals war er auch noch etwas pixeliger im Gesicht, aber den dämlichen Hut hatte er schon. Man kann auch nicht sagen, dass Simon der Zauberer erwachsener geworden wäre, er ist noch genauso schlampig und tölpelig wie eh und je – dennoch ist das Märchenland (schon wieder) in Gefahr und wie es das Schicksal so will, ist unser charismatischer Held der einzige der etwas dagegen machen kann.

Silver Style Entertainment hat wirklich geniale Arbeit geleistet. Der Spieleinstieg ist dermaßen direkt, dass man nach der Installation und dem Starten des Spiels quasi sofort loslegen kann. Keine lästigen Konfigurationen, kein Herumklicken in irgendwelchen verwirrenden Menus einfach loslegen. Seid übrigens gewarnt, Leute die nicht alle drei Vorgängertitel gespielt haben, bekommen ihr Fett weg – am Anfang wird man zwar in gewissen Dinge eingewiesen, Simon schwelgt sozusagen in Erinnerungen, aber das ändert sich schnell. Simon the Sorcerer 4 räumt in gewohntem Stil gnadenlos mit populär- und hochkulturellen Elementen auf. Dass die Recken von Carsten Strehse ein Talent dafür haben, solltet ihr spätestens seit The Fall: Last Days of Gaia wissen. Der Hauptfeind ist neben den Märchenelementen die Rollen- sowie Computerspieler-Gemeinschaft, aber auch neuere kulturelle Phänomene wie Harry Potter und Klassiker, darunter besonders die griechische Mythologie kommen nicht zu kurz.

Natürlich interagiert Simon wieder brav mit seiner Umwelt (und auch mit dem Spieler vor dem Bildschirm) und spart keineswegs mit Seitenhieben auf Adventureklischees. Beispielsweise wird der im Spiel auftauchende obligatorische Brückentroll wegen seiner untypischen Verhaltensweise aufs Schärfste kritisiert – der Kerl ist einfach zu freundlich. Auch auf die Zweifel des Protagonisten, er hätte wohl keinen Gewebeschein, weiß dieser prompt eine Antwort. Klar, ein echter Adventure-Brückentroll lässt sich von einem dahergelaufenen Magier mit dümmlicher Mütze nicht aus dem Konzept bringen – aber die Lösung ist dank der schlüssigen Rätsel schnell gefunden.

Zwar verfügt Simon the Sorcerer – Chaos ist das halbe Leben nur über einen Schwierigkeitsgrad, aber dieser ist moderat gewählt – mit etwas Adventureerfahrung geht’s, auch wenn’s ab und an etwas kniffliger wird, recht zügig voran. Für Neueinsteiger oder Gelegenheitsspieler, hält das Spiel zudem ein Journal bereit in dem automatisch alle zu erledigenden Aufgaben verzeichnet werden. Zusätzlich bekommt man dort auf Wunsch hilfreiche Tipps und Denkanstöße, sollte man bei einer Aufgabe mal komplett auf der Leitung stehen.

Wenige Minuten nach Beginn des Spiels stellt sich heraus, dass das Märchenland offenbar doch nicht in Gefahr ist oder zumindest weiß noch keiner etwas davon. Nur das Verhalten der anderen Personen Simon gegenüber ist etwas seltsam. Durch ein anfängliches Gespräch mit Alix wird der Held restlos davon überzeugt, dass im Märchenland ein böser Doppelgänger sein Unwesen treiben muss. Ein richtig durchtriebener Kerl, der Liebesbriefe nach Farben sortiert und durchnummeriert in Klarsichtfolien abheftet. Dieser kulinarische Bastard verachtet sogar Anchovis-Pizza mit Sauerkirschen!

Liebe Leser, wir haben hier ganz einfach ein echtes Adventure vor uns liegen. Seit langem wieder ein Spiel, das mir richtig – ich meine so richtig – Spaß gemacht hat. Hätte ich nicht so viele andere Dinge zu tun, würde ich es sofort nochmal spielen. Seltsamerweise erinnern einige Dinge bzw. Stereotypen eher an Monkey Island als an die drei Vorgänger, vielleicht bin ich darum so begeistert? Trotz dieses seltsamen Gefühls ist der vierte Teil ein echter Simon the Sorcerer-Teil, wie bereits erwähnt ist einfach alles so typisch und dennoch neu. Obwohl alles in 3D gehalten und mit einer angenehmen Musik untermalt ist, kommt trotzdem das Spielgefühl eines 15 Jahre alten Adventures mit pixeliger Grafik und Midi-Gedudel rüber. Mit anderen Worten: wer jetzt nicht sofort sein Sparschwein plündert und einkaufen geht (oder im nächsten Online-Shop eine Bestellung aufgibt) dem ist nicht mehr zu helfen. Wenn kein Geld mehr übrig ist, könnt ihr euch ja um eine Stelle im "Tempel des Ordens der Brüder und Schwestern, welche die Verstorbenen in der Totenwelt verehren, auch wenn die davon nicht mehr viel mitbekommen" bewerben …

No More Heroes – GDC07: ‚Das is ein bisserl Psycho‘

Ingame-Szenen aus dem kommenden Wii-Gemetzel No More Heroes wurden auf der diesjährigen Game Developers Conference gezeigt.

Im Spiel kämpft sich Hauptcharakter Travis Touchdown mit einem Lichtschwert durch eine abstrahiert gezeichnete, amerikanische Kleinstadt namens Santa Destroy. Das frei begehbare (und mit einem krassen Motorrad befahrbare) Kaff wird im Verlauf einer etwa zehn Missionen (+Nebenmissionen) dauernden, außergewöhnlichen Story mit tausenden Litern Blut vollgespritzt. Die im Video gezeigten Szenen erinnern an einen Kompromiss zwischen Grand Theft Auto und Kill Bill, dessen völlig überzogener Grafikstil und absurde Gewalttätigkeit nicht jedermann gefallen dürfte. Eine Satire auf das Satirewerk GTA?

Hinter dem Projekt steht niemand geringerer als das für Killer 7 verantwortliche Studio Grasshopper.

Nackt im WIFI (nein, wirklich!)

Mittlerweile haben sich über vier Millionen Nutzer einen Account für Second Life angeschafft, rein rechnerisch betrachtet spielen also meine Arbeitskollegen, mein Nachbar und die Katze meiner Oma. Wenn man bedenkt, dass World of Warcraft von etwas über 8 Millionen Leuten gespielt wird und ich in meinem engeren Bekanntenkreis einige Leute aufzählen kann, die normalerweise keine Computerspiele anfassen, aber dennoch eine gewisse WoW-Sucht aufweisen, zweifle ich an den von Linden Labs publizierten Zahlen.

Aber wie heißts so schön? Man soll nicht über etwas schimpfen, dass man noch nicht ausprobiert hat – vielleicht ist es ja garnicht so schlecht. Gesagt getan. Ich habe mich für einen WIFI-Kurs angemeldet – eigentlich für einen SecondWifi-Kurs, denn auch der größte österreichische Friseur für Arbeitslosen… , verzeiht bitte, Beschäftigungslosenstatistiken bildet mittlerweile Leute in "Wie mach ich Geld in Second Life?" aus. Geleitet wird der Kurs übrigens von Ice Stawberry (aka Peter Harlander) von der virtuellen Agentur ,Second Promotion.

Meine ersten Erfahrungen in Second Life decken sich allerdings mit den allgemeinen negativen Berichten:
beim ersten Einloggen wird man in einen Start- und Tutorial-Bereich teleportiert, ähnlich wie in Terminator kann man durch dieses Portal nur nackt durch. Somit erscheint man, wie man von Gott – pardon – der Engine geschaffen wurde und muss sich erstmal zurecht finden. Clipping-Fehler, verwaschene Texturen und massives Ruckeln begrüßen den Spieler schon von Anfang an und machen Lust auf mehr. Den anderen Neueinsteigern gehts offenbar nicht anders, viele irren ziellos herum – wie ein Haufen geköpfter Hühnchen – andere laufen Dank schlechter Kollisionsabfrage durch andere Spieler oder Gegenstände hindurch oder drehen sich wie wild im Kreis und wohlgemerkt ohne auch nur irgend einen virtuellen Linden Dollar (L$) ausgegeben zu haben!

Nach diesen schockierenden Erfahrungen, aber mit etwas Kleidung am Leib hab‘ ich mich jedenfalls dann auf ins Second WIFI gemacht, ich wollte ja schließlich was lernen – wenns schon nix kostet.

Nach einer kurzen Erklärung der Grundfunktionalität hat mich schließlich die Experimentierfreude gepackt, mein Charakter musste verändert werden – das funktioniert übrigens ähnlich wie in Die Sims 2 nur etwas primitiver und mit wesentlich mehr Clipping-Fehlern (Haare die durch Arme ragen z.B.) und selbstredend ruckelts auch hier. Nach etwa 5 Minuten herumbasteln an meinem Äußeren hatte ich plötzlich das Bedürfnis mit meinem Umfeld zu interagieren, natürlich mit Beeinflussung von außen. Sprich: meine Mitarbeiter haben mir "Tipps" gegeben. Ich wollte etwas Unanständiges oder Ungehöriges machen, aber man kann weder jemanden begrapschen, noch jemanden schlagen – das einzige Zielführende war schließlich, mich meiner Kleidung zu entledigen und meinen Körper zur Schau zu stellen.

Nach meinem nur wenige Stunden währenden Besuch in der virtuellen Welt bin ich frustiert: geredet und interagiert wird wenig, sämtliche Schauplätze sind menschenleer und trist – die Möglichkeiten sind vielseitig, die Umsetzung äußerst mangelhaft. Hab‘ ich übrigens überaus lästigen Verbinungsabbrüche erwähnt? Macht nichts, letztendlich hat man in Second Life die Freiheit, alles zu tun, was man tun will, wirklich ALLES!

Noch immer frustriert von meinem zweiten Leben wurde also kurzerhand der Freitod meines Avatars beschlossen: "Ich geh‘ ins Wasser!" war zumindest mein Gedanke, aber offenbar es dem Spieler nicht vergönnt, sein virtuelles Leben auszuhauchen – wer sollte denn sonst viel Geld für Müll höchster Güte ausgeben?

Gears of War – Pc-Fassung kommt

Und nun passiert es doch noch. Nein ich meine nicht meine erste News seit einer halben Ewigkeit sondern eine PC-Version des X-Box Shooters Gears of War. Marc Rein von Epic kündigte das nun bei den Kollegen vom Inquierer an. Allerdings ist mit einer fertigen Version erst Anfang 2008 zu rechnen, vorher will man schließlich noch nebenher Unreal Tournement 3 fertig zu stellen.

Wer gelegenheit hatte auf der X-Box den Titel einmal anzuspielen wird sich nun sicher mehr als freuen, ist Gears of War wohl einer DER Top-Titel für die Microsoft-Konsole.

Electronic Arts – Drei Spiele mit Steven Spielberg

Interessierte Gamer wissen schon lange, dass Steven Spielberg einer von ihnen ist. Ganz besonders Interessierte wissen, dass er seit geraumer Zeit an drei Projekten für Electronic Arts arbeitet. Was bisher aber nicht einmal die Interessiertesten wussten ist, worum sich die Spiele drehen werden.

Nun wurden einige Details zu zwei der Titel bekannt. Der eine wird von Doug Church geleitet. Der System Shock-Macher wird mit Spielberg an einem Spiel werkeln, dessen „große Geschichte“ aus der Sicht einer kleinen Gruppe erzählt werde. Eine Plattform wurde nicht bekannt gegeben.

Spiel Nummer 2 bastelt Spielberg zusammen mit Louis Castle (Command & Conquer). Es wird exklusiv für den Wii erscheinen.

That’s it for now.

Gears of War – GDC07: Räumt ab

Manchmal setzten sich Bombast-Grafik, hohe Produktionswerte sowie ein enormer Medienhype eben doch durch, um ein von Gameplay her gesehen eher schlichtes Spiel an die Spitze zu katapultieren. Eindrucksvoll bewies dies soeben Epics Gears of War, welches sich gegen ebenso hochgradig prominente als auch innovative Titel wie u.a. Wii Sports, The Legend of Zelda: Twilight Princess und Okami beim der Wahl der Game Developers Choice Awards zum besten Spiel des Jahres durchsetzen konnte.

Ironischerweise wurde die Verleihung dieses Mal vom Tim Schafer moderiert, der mit Psychonauts den wohl kommerziell erfolglosesten Game-of-the-Year-Titel in der GDC-Awards-Geschichte aufweisen kann. Hier im Einzelnen noch die Gewinner der wichtigen, anderen Hauptkategorien:

– Audio: Guitar Hero II, nominiert waren auch: Company of Heroes, DEFCON: Everybody Dies, Lara Croft Tomb Raider: Legend, LocoRoco.

– Charakter Design: Okami, nominiert waren auch: Rayman Raving Rabbids, Viva Piñata.

– Game Design: Wii Sports, nominiert waren auch: Bully, Okami, The Elder Scrolls IV: Oblivion, Viva Piñata.

– Tehnology: Gears of War, nominiert waren auch: Company of Heroes, Dead Rising, Rockstar Games presents Table Tennis, Wii Sports.

– Visual Arts: Gear of War, nominiert waren auch: Final Fantasy XII, Okami, The Elder Scrolls IV: Oblivion, Viva Piñata.

– Writing: The Legend of Zelda: Twilight Princess, nominiert waren auch: Bully, Dreamfall: The Longest Journey, Sam & Max Episode 1: Culture Shock, The Elder Scrolls IV: Oblivion.