Alle Beiträge von Tom Schaffer

Duke Nukem Forever – Starring: Einen fetten Macho

Im Westen nichts neues – fast nichts. Wie die Amerikaner von 3D Realms über die Langzeit-Lachnummer Duke Nukem Forever nämlich bekannt gegeben haben, braucht das Spiel derzeit ca. fünf Gigabyte Festplattenspeicher. In komprimierter (also endgültiger) Fassung würde das immerhin ca. 3 GB belegten Platz auf der Hard Disk bedeuten.

Damit würde der Duke – an aktuellen Spielen gemessen – zwar einen fettleibigen, aber doch nicht außergewöhnlich großen Arsch haben. Beim Release im Jahre „200WiD“ sollte diese Sache aber nicht mehr wirklich für Platzangst unter den Bytes eurer Festplatte sorgen…

Scheisse? Dennoch ein Jahr alt!

Es war am 16. Februar 2003, als die heile Welt der Onlinemagazine mit einem Schlag zusammenkrachte. Eine Horde schreibwütiger Ösis, unterstützt von einigen (natürlich vollkommen faulen) Deutschen knallte Rebell.at online. Wer auf das heutige Datum achtet, wird bemerken, dass dies nun genau ein Jahr her ist. Und was ist? Dieses geisteskranke Portal für elitäre Gamer ist immer noch da! Wir haben auch nicht vor so schnell den Löffel abzugeben und erfreuen uns mittlerweile daran, dass mehrere hundert Gamer täglich bei uns vorbeisurfen.

Woran es liegt, dass wir so viele Stammgäste in dieser kurzen Zeit gewinnen konnten, weiß wohl jeder von ihnen für sich selbst, deshalb brauchen wir gar nicht in übertriebene Lobeshymnen auf uns selbst verfallen. Was wir allerdings unbedingt tun wollen, ist uns bei euch Lesern zu bedanken. Rebell.at ist ein non-kommerzielles Hobby-Projekt, das mehr Kosten verursacht als das einzelne Werbebanner in unserem Seitenkopf jemals einbringen kann. Wir machen das Ganze aus Spaß, und der ist – ganz ehrlich gesagt – nur durch eure Anerkennung auf Dauer aufrecht zu erhalten. Das positive Feedback auf Rebell hat uns zeitweise wirklich überwältigt.

Aber wir wollen natürlich immer besser werden. Ihr dürft einige Neuigkeiten auf unseren Seiten erwarten, die schon in den nächsten Wochen (leider haben wir es bis zum Geburtstag nicht geschafft) das Licht der Welt erblicken sollten.

Wenn ihr uns bei der Verbesserung helfen wollt, gibt es viele Möglichkeiten das zu tun. Schreibt uns eure Anregungen und Ideen im Forum oder per E-Mail. Bewerbt euch als Schreiberlinge oder Lektoren wenn ihr euch als gut genug einschätzt. Erzählt anderen Leuten von Rebell.at oder besucht uns einfach nur so oft ihr wollt und könnt. Jede Hilfe ist herzlichst willkommen – das gilt auch für konstruktive Kritik.

An und nach unserem ersten Geburtstag wollen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen sondern mit Stolz auf alles Erreichte zurückblicken, und motiviert in die Zukunft schreiten. Ein bisserl feiern wir aber natürlich schon, und damit ihr daran zumindest in gewisser Form teilhaben könnt, findet ihr hier bald einen ausführlichen Bericht vom ersten großen Rebellenfest.

Danke für euer Vertrauen!
Die Rebell.at-Crew

Update:

Das Reich 2005 – Erster Screenshot & Moralbedenken

Auch wenn die Kollegen der Gamestar sich furchtbar darum sorgen, dass Das Reich 2005 vielleicht ein Nationalsozialismus-verherrlichendes Spiel wird, möchten wir euch den ersten Screenshot des Projekts nicht vorenthalten. Die Aufregung der geschätzten Print-Redakteure stammt daher, dass beispielsweise Bau-Pläne eines umstrittenen Architektens originalgetreu umgesetzt werden. Und das äußerst schön, denn das erste Bild aus JoyLabs (besteht aus ehemaligen Y-Projekt-Machern) aktuellem Projekt sieht richtig klasse aus.

Ich halte die Skepsis für nicht wirklich angebracht, denn immerhin übernimmt man in Das Reich 2005 die Rolle eines Nazi-Gegners der das Regime zerstören will. Die Kölner Entwickler haben außerdem ein fiktives Szenario gewählt (und das wirkt auf mich relativ interessant). Damit dürfte die Brisanz des Actionspiels nicht höher einzuschätzen sein, als jene von Return to Castle Wolfenstein, das von der Gamestar ohne Bedenken im Spielspaß mit 85% „beschenkt“ wurde. Ein Schurke ist, wer da eine Spur von Ironie erkennt…

Warez – 4 Jahre Haft für Crackergruppe

Seit den frühen 90ern hat die Cracker-Gruppe Razor1911 der Spieleindustrie das Leben durch das Veröffentlichung von Warez schwer gemacht. Im Zuge einer großen Jagd auf Softwarepiraten sind die Cracker den US-Behörden aber vor einigen Monaten ins Netz gegangen, jetzt wurde ihr Urteil vor Gericht bekannt.

Einer ihrer Leader, Michael Breen, wird für die nächsten vier Jahre die Schwedischen Gardinen in einem kalifornischen Gefängnis begutachten müssen. Der 35-jährige hat damit die härteste, bekannte Haftstrafe aufgebrummt bekommen, die je ein Mitglied der Warez-Szene erhalten hat (dabei hat er noch Glück, dass Gouvernator Arnie ihn nicht gleich hingerichtet hat ;-)).

Was den Mann auch sehr treffen wird, ist die Tatsache, dass er gleichzeitig verurteilt wurde, den Internet-Betreiber Cisco Systems betrogen zu haben. Die Strafe dafür zeigt sich in Form einer 700.000$-Zahlung…

Firefox – Version 0.8 des Mozilla-Browsers

Ihr sucht eine mächtige Alternative zum Microsoft’schen Internet Explorer? Dann wird euch diese Meldung bestimmt freuen, denn Firefox wurde in der Version 0.8 veröffentlicht. Der Mozilla-Browser (früher „Firebird“) ist vollkommen kostenlos und beinhaltet zahlreiche Komfortfunktionen wie eine interne Multi-Tasking-Funktion (d.h. keine 10 verschiedenen Einträge mehr in der Windows-Taskbar), einen Pop-Up-Blocker oder ein komfortables Bookmark-System (IE-Favoriten werden automatisch importiert). Außerdem können Suchmaschinen direkt über ein Browserfenster genutzt werden – standardmäßig wird unser aller Gott des Wissens abgefragt – Google (btw. bitte einmal „Völlige Inkompetenz“ eingeben und den ersten österreichischen Eintrag beachten ;-)).

Anders als andere Gratis-Tools hat Firefox auch keine integrierte Werbung oder Spyware und lässt sich bequem an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wir können nur empfehlen zumindest einen Testlauf zu starten. Wer will kann auch Mozilla’s E-Mail-Programm (inkl. Junk-Mail-Blocker) ausprobieren.

Happy Birthday Suit!

Nervt es euch mittlerweile, dass alle 2 Tage ein weiterer Rebell Geburtstag hat? Dann beschwert euch bei unseren Eltern, denn wir können nichts dafür, dass fast die gesamte Crew in den ersten Wochen des Jahres bei Alter um einen Level aufsteigt. Heute ist der Sigfried „suit“ Arnold, unser Vize-Chefredi, dran.

Der heterosexuellste Homo der auf Gottes Erden wandelt (für Community-Insider ;-)) wird am heutigen Montag viel älter als er sich für gewöhnlich benimmt und wird im hinterwäldlerischen Großgmain bestimmt den ein oder anderen Stiegl-Gerstensaft heben. Aber schön fit bleiben Dude, morgen heißt’s wieder arbeiten… ;-)

Wer gratulieren will hat wie immer die Möglichkeit das in unserem äußerst elitären Forum zu machen…

Max Payne 3 – Kommt Max wieder?

Wird es jemals einen dritten Teil zur Action-Serie Max Payne geben? Publisher Rockstar scheint diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, denn wie wir herausfinden konnten, läuft die Domain MaxPayne3.com schon seit einigen Monaten auf das Spieleunternehmen.

Natürlich muss das alleine noch nicht die Bestätigung für eine Fortsetzung der Abenteuer des depressiven New Yorker Cop Max sein, lässt aber genug Raum für Spekulationen diesbezüglich. Die Entwickler Remedy haben übrigens noch kein anderes, neues Projekt angekündigt. Und selbst wenn das der Fall wäre, würde die Möglichkeit eines Max Payne 3 weiterhin bestehen, die Rechte liegen ja bei Take 2/Rockstar.

Half-Life 2 – Mit uns auf dem Maturaball

Ihr erinnert euch sicher noch an unser Half-Life 2-Gewinnspiel Ende des letzten Jahres, bei dem es darum ging, uns zu sagen warum man eines von zwei T-Shirts zu Vale’s mit Sehnsucht erwarteten Shooter bekommen sollte. Einer unserer Leser versprach uns ein Foto, wo er mit dem Hemd auf einem Maturaball durch die Gegend rennt. Das hat uns überzeugt, und natürlich wollen wir euch den glücklichen Gewinner mit seinem seltenen T-Shirt Exemplar nicht vorenthalten.

StarCraft 2 – Jetzt stehen die Chancen gut!

Wenn Blizzard auf Jobsuche ist, dann brodelt die Gerüchteküche natürlich schneller als eine Dose Bohnen unter Flammenwerferbeschuss. Und wenn dann noch ein Leveldesigner für ein 3D-Echtzeit-Strategiespiel von den amerikanischen Entwicklern begehrt wird, dann kann das eigentlich fast nur folgendes bedeuten: WarCraft 4 oder StarCraft 2 stehen vor der Tür (oder vor dem Gartentor, ein wenig länger dürfte es wohl noch dauern). Eine komplette Neuentwicklung kann man aufgrund der Ertragschancen der bereits eingeführten Marken wohl vergessen.

Rechnet man sich die Chancen für beide genannten Projekte aus, dann stehen sie wohl besser für eine Fortsetzung der Science Fiction-Serie. Mit World of WarCraft bedient Blizzard in den nächsten Monaten ja bereits die WC-Fangemeinde für den PC. Außerdem liegen der dritte Teil und das Addon der Fantasy-Strategieserie nicht besonders lange zurück.

StarCraft Ghost hingegen wird das Licht der PC-Welt nie erblicken. Blizzard kündigte aber schon vor Monaten an, dass man dieses Universum auch am PC weiter ausbauen will – lasset uns hoffen… :)

RtCW: Enemy Territory – Auf die Plätze, Modder, los!

Unser Multiplayer-Spiel des Jahres 2003 erfreut sich dank seines Gratis-Statuses enorm vieler Fans. In Zukunft wird sich wohl auch die Modder-Community zu Return to Castle Wolfenstein: Enemy Territory vergrößern, denn der Download des Sourcecodes wurde heute morgen freigegeben.

Damit steht Modifikationen nichts mehr im Weg. Wenn man beachtet, dass die verwendete Q3A-Engine sehr umgänglich ist, und das Spiel ein grenzenloses Verbreitungspotential besitzt, dürfte der Reiz, eine Mod zu erstellen recht groß sein.

Wie spielt sich das Brettspiel?

Wie angekündigt hat Klaus Teuber unter dem Label KOSMOS das Brettspiel zum Aufbau-Hit Anno 1503 veröffentlicht. Wir haben uns das Ganze etwas genauer angesehen und unsere Eindrücke in einem Special niedergeschrieben.

Wie funktioniert das Spiel? Ist es nur für Anno-Fans oder auch „normale Menschen“ empfehlenswert? Und worum geht es überhaupt? All das und noch viel mehr klärt sich unter dem nachfolgenden Link.

Der Strom ist aus – was nun?

Ja liebe Leser! Es wird euch äußerst unrealistisch erscheinen, dass jemand wirklich mal den PC ausschaltet und sich anderwertig beschäftigt. Ich haben aber genau das kürzlich getan, und einen Blick in die wunderbare Welt der Brettspiele getätigt. Damit ich mich dabei aber nicht ganz von meinem liebsten Hobby trennen musste, wählte ich das Anno 1503-Brettspiel. Lest meinen Erfahrungsbericht…

Nach dem Auspacken der Spielkarten sowie sämtlicher Spielfiguren für die bis zu vier Spieler erfolgte das Durchackern der Spielregeln. Und das artete in richtige Arbeit aus, denn Anno 1503 ist kein besonders zugängliches Spiel à la Mensch Ärgere Dich Nicht. Von der Komplexität her reicht es durchaus an Produkte wie Die Siedler von Catan (das vom gleichen Entwickler, Klaus Teuber, stammt) heran.

Ziel ist es, drei von fünf möglichen Siegpunkten zu erreichen. Jeweils einen gibt es für den Besitz einer großen Zahl von Goldstücken, Spezialbauten oder zu Kaufleuten weiterentwickelten Einwohnern. Außerdem wird das Errichten von Kontoren oder Abschließen von Handelsverträgen belohnt. Es bieten sich also verschiedene Arten zu gewinnen an, was einen ganz besonderen Reiz dieses Spiels ausmacht.

Zum Spielablauf: Am Beginn jeder Runde würfelt jeweils ein Spieler – die resultierende Zahl beeinflusst aber auch alle Konkurrenten. Jeder hat fünf Produktionsstätten (Kontore) auf seiner Insel die jeweils eine Ware beinhalten. Wird die danebenstehende Zahl gewürfelt (bei jedem Spieler anders verteilt) bekommt man die jeweilige Warenkarte. Bei einem Sechser kommt es zu einem Zufallsereignis und es wird noch einmal gewürfelt.

Kommt nun eine Eins oder Zwei zum Vorschein, darf sich jeder eine Ware (es gibt Tuch, Gewürze, Werkzeuge, Holz, Ziegel, Tabak) nach Wahl nehmen. Bei einer anderen Augenzahl brennt ein Feuer die Städte nieder oder Piraten überfallen die Häfen aller Spieler. Empfindliche Geldstrafen oder gar der Verlust der jeweiligen Kärtchen sind die Folge. Besonders bitter ist das, wenn man dadurch wieder einen Siegpunkt verliert.

Wenn man genügend Waren gesammelt oder erkauft hat, darf man sie gegen die Weiterentwicklung eines Inselbewohners (Pionier-> Siedler-> Bürger-> Kaufman) oder ein neues Schiff eintauschen.

Mit den Schiffen kann man am Spielfeld nun Inseln erkunden (standardmäßig hat man vier Aktionspunkte pro Runde), auf denen sich Handelsboni, Goldschätze oder alternative Rohstoffe finden. Alle befinden sich als verdeckte Kärtchen auf dem Feld und können nur vom Entdecker eingesehen bzw. benutzt werden. Gefällt ihm die Errungenschaft nicht, kann er sie auch zurücklegen und weiterfahren. Nimmt er aber an, verliert er gleichzeitig das Schiff.

Die Kommunikation der Spieler untereinander beschränkt sich übrigens auf das Wegschnappen von Inselkärtchen und Spezialbauten. Handel wird grundsätzlich nur mit der Bank und eigenen Inselbewohnern betrieben.

Ihr fragt euch, was der Typ eigentlich die ganze Zeit von Spezialbauten faselt? Solche bekommt man automatisch ab dem vierten Bewohner, den man auf seiner Insel platziert. Sie bringen jeweils einen Bonus wie zum Beispiel absoluten Schutz vor Piraten und Bränden oder teurere Warenverkäufe.

Eigentlich macht jede Aktion auf mehrere Arten Sinn. Wer zum Beispiel Einwohner weiterentwickelt zielt damit nicht nur auf den "Kaufmann-Siepunkt" ab, sondern hat auch die Möglichkeit teurere Rohstoffe an seine Untertanen zu verkaufen. Ähnlich ist es bei Handelsverträgen und Kontoren (deren Funktion mit Inselerkundungen erweitert wird) – sie bringen ebenfalls einen zweiten Nebeneffekt mit sich: billigere Warenpreise bei der Bank bzw. die Möglichkeit zwischen zwei Waren bei einer bestimmten Würfelzahl zu wählen.

Eine Partie Anno 1503 dauert anfangs (bis jeder endlich alles kapiert hat ;-)) schon mal gute drei Stunden, später sollte sich ein Spiel über rund 60 Minuten erstrecken. Aufgrund der Komplexität ist der Einstieg zu schwierig um das Spiel als Party-Knüller zu bezeichnen. Wer aber gerne mal mit der Familie oder Freunden einen Brettspielabend verbringt, ist mit dem Kauf nicht falsch beraten.

Das gilt also für einen Otto-Normal-Brettspieler – ist das Ganze aber auch für Anno-Fans ein Pflichtkauf? Weitgehend ja. Der Ablauf erinnert natürlich sehr stark an das PC-Spiel, bietet aber auch genug eigenständige Ideen. Wer keine "1 zu 1"-Kopie erwartet, darf also bedenkenlos zugreifen.

Preislich unterscheidet sich Anno 1503 nicht von anderen ähnlichen Produkten und ist für 30 bis 35€ im gut sortierten Spielwarengeschäft zu finden. Ich hatte bisher viel Spaß damit und freue mich schon auf den nächsten Stromausfall!

Sims 2 – Verschoben!

Wie EA auf einer Investor-Konferenz bekannt gab, wird Die Sims 2 ebenso wie Medal of Honor: Pacific Assault nicht vor dem 3. Quartal des laufenden Finanzjahres erscheinen. Das bedeutet, dass der sehnlichst erwartete Aufbautitel frühestens im Juni 2004 erscheinen wird.

Zwar hatte man erst kürzlich angekündigt, die Spiele wären so gut wie fertig, aufgrund der Qualitätssicherung will man nun aber noch einige Monate länger zuwarten. Die Fans können sich ja bis dahin mit dem ersten Teil und seinen 32 Addons vergnügen…