GC08: Nur Fliegen ist schöner²

Was würdet ihr mit Flügeln anfangen? Na klar: Fliegen. In Aion: The Tower of Eternity, dem kommenden MMORPG von NCsoft, könnt ihr die Flügel durch eine fantastisch bunte Welt schwingen. Ja klar, wir hatten schon eine Preview zu AION die so hieß, aber das hier ist trotzem neu und wie ihr seht ist der Titel nunmal pasend. Wir sahen uns das neuste Werk von den Guild Wars-Machern auf der Games Convention 2008 an.

In Aion ist vieles anders, als auf anderen Planeten. Atreia, so der Name des erdenähnlichen Sterns, bricht aus einander. Wie es eben immer der Fall ist, ist natürlich ein Krieg daran Schuld. Zusammen gehalten wird Atreia von dem Turm Eternity und ihr Bewohner leben friedlich im Inneren. Richtig, drinnen! Nun ist der Planet in obere und untere Hälfte geteilt. Unten wohnen die Elyos. Sie brachten es fertig Sonnenlicht in die auseinander brechende Welt zu bringen. Deshalb leben die hellblauen Wesen in einer saftigen, grünen Landschaft. Die Asmodian hingegen fehlt Tageslicht. Sie sind deutlich dunkler, aber nicht wirklich böse. Trotzdem können Asmodian und Elyos sich nicht ganz gut leiden. Weniger können beide aber die Balaur riechen. Diese fiesen Monster sind keine spielbare Fraktion, sondern spielen vor allem in der Story sowie in der Neuerung PvPvE (Player versus Player versus Enviroment) ihre Rolle. Dazu aber später mehr.

Auf den ersten Blick erinnern die Charaktere vom Stil her schon stark an Lineage 2. Eine Ähnlichkeit wurden uns auch nicht abgesprochen. Beide Fraktionen können sich eine männliche sowie weibliche Version von vier Charakterklassen aussuchen. Darunter der Scout, Priest, Warrior, Mage. Diese werden später im Spiel, genau wie bei Lineage, einer weiteren Spezialisierung unterzogen. Anders als bei dem schon oft erwähnten Grind-Festival (Grinden = Nur Monster töten und keine Aufträge erledigen) wird in AION das Hauptaugenmerk auf Quests gelegt. Diese unterteilen sich in normale Quests und Story-Aufträge. Letztere treiben die Geschichte eures Charakters an. Sie sind außerdem größer inszeniert. Ein kleines Beispiel. Im späteren Verlauf werden wir von unserer Questgeberin auf ein Piratenschiff geschickt. Wir sollen dort herausfinden, was der ansässige Pirat im Schilde führt. Das ganze wird von einer Zwischensequenz und kompletter Sprachausgabe unterstützt. Man versicherte uns, dass bis zum Release alle Sequenzen im Spiel bis zum maximal Level 50 immer wieder mit Sprachausgabe versehen werden. Dann kann sich Age of Conan eine Scheibe von abschneiden. Auftrag ist klar und wir machen uns auf den Spionagetrip. Allerdings nicht in unserer normalen Gestalt. Verzaubert als Papagei fliegen wir unerkannt an allen Wachen vorbei, direkt zur Kapitäns Kajüte. Dort erzählt der Captain seinem Berater kurz seinen finsteren Plan und wir haben die Mission erledigt. Andere coole magische Verkleidungen wird es im späteren Verlauf als Fertigkeiten geben. Zum Beispiel tarnte sich unser Scout als Busch und kann neben anderen Büschen kaum erkannt werden.

Eine weitere Besonderheit von Aion ist das Combosystem im Kampf. Gekämpft wird zunächst standardmäßig. Ein Rechtsklick auf den Gegner und dann werden die Attacken über eine Hotbar ausgewählt. Jeder Skill kann so eine Combostarten. Dann muss der Spieler nur noch die nächste angezeigte Fertigkeit drücken und so weiter. Um es dem Spieler einfacher zu machen leuchten die Symbole mitten im Bild auf und man kann direkt im Bild die nächste Attacke drücken. Außerdem gibt es auch ein Combobuch. Hier lernt ihr neue Kombinationen und zusätzlich wird euch angezeigt welcher Skill auf welchen folgt. Oben drauf gibt es noch Kombis die nicht immer eintreten. Hier entscheidet der Zufall ob die nächste Attacke angeboten wird oder nicht.

Ein weiterer Leckebissen sind die Divine Points. Diese erlauben euch Fertigkeiten anderer Charaktere zu adaptieren. Insgesamt ist es möglich fünf Skills auf Level 50 zu besitzen. Gesteigert wird dies in zehner Schritten. Um das Balancing etwas einfacher zu gestalten sind aber manche Fähigkeiten für manche Charakterklassen nicht zugänglich. Ob es dem Spass einen Abbruch tut, muss sich erst noch zeigen.

Da hätte ich doch fast das Fliegen vergessen. Bereits ab Level zehn, wird es dem Spieler ermöglicht die Flügel auszubreiten. Natürlich wird das Fliegen aber erst durch eine Questreihe, die in der Vergangenheit des Charakters spielt, freigeschaltet. Dann könnt ihr per einfachem Knopfdruck in die Vertikale aufsteigen. Allerdings ist das Fliegen zeitlich begrenzt. Lediglich eine Minute könnt ihr am Stück segeln. Diese Zeit läd sich wieder auf, wenn ihr wieder festen Boden unter den Füßen habt. Außerdem könnt ihr die Flugdauer durch bestimmte Gegenstände verlängern. Durch das Fliegen seid ihr außerdem in der Lage die fliegenden Inseln rund um den Turm von Eternity zu bereisen.
Die Levelaufstiege sollen relativ fix von der Hand gehen. Die Dauer bis zum Maximallevel soll ähnlich der des großen Genrekollegen World of WarCraft sein. Auch in Aion wird es möglich sein durch Quests auf Level 50 zu kommen. Langweilige Grind-Passagen sollen wegfallen. Gerade dieser Punkt wird vor allem westlichen Spielern gefallen.

Seinen östlichen Stil kann man Aion trotzdem nicht absprechen. Die bunte Welt und die typischen Animecharaktere wirken allerdings wie aus einem Guss. Auch wenn man die Art grafische Darstellung nicht mag, sieht man auf den ersten Blick, dass Atreia fantastisch aussieht – Cry Engine 2 sei Dank. Bei der Charaktererstellung orientiert man sich an mittlerweile guten Ton anderer Vertreter. Die üblichen Haare-, Gesicht-, Farbeinstellungen kennt man ja. Zusätzlich ist es möglich jedes, aber wirklich jedes Körperteil zu verändern – den kleinen Zeh ausgenommen. Ob die Brüste doch ein bisschen größer oder das Becken kleiner. Der Krieger ein Winzling oder Muskelprotz oder beides sein soll ist ganz dem Spieler überlassen. Ein großer Vorteil: Hunderte von Zwillingen wird es wie bei WoW nicht geben.
Neben extrem hübschen Charakteren gehört zum guten asiatischen Ton auch noch das Spiel mit Farben und Effekten. Auch hier glänzt das Spiel schon jetzt mit fantastischen Darstellungen. Die Kämpfe sind dynamisch und effektreich inszeniert. Jede Attacke ruft direkt mehrere Farbexplosionen hervor. Für manche der Overkill – für mich extrem hübsch anzuschauen. Wer beispielsweise Risk your life mochte, wird sich bei Aion vor Freude nicht mehr einbekommen.

Das wichtigste für die Langzeitmotivation bei einem MMORPG ist das Endgame. Was macht man mit Level 50? Viel wollte man uns noch nicht verraten. Da wo Aion einen entscheidenden Unterschied macht, ist der PvPvE Modus. In diesen Zonen werden sich Elyos und Asmodian ordentlich auf die Hucke geben. Allerdings werden auch die Balaur vertreten sein. Wie genau das Zusammenspiel zwischen den drei Fraktionen gehen soll, wurde noch nicht gesagt. Nur so viel: Es ist möglich sich dafür zu entscheiden, den eigenen Kampf niederzulegen und sich zusammen gegen die Balaur zu wenden. Oder andersrum. In diesem Schlachten sammelt ihr Punkte, für die ihr dann später wertvolle Ausrüstung oder auch Titel kaufen könnt. Für die Motivation ist also schon mal gesorgt. Wie es sich spielt, werden wir allerdings erst 2009 erfahren. Bis dahin muss an AION noch einiges gearbeitet werden, allerdings sind wir sehr zuversichtlich, dass im zweiten Quartal ein erstes Highlight des Jahres auf uns wartet.

Klein und aufgeblasen

Auf Kurzbesuch bei Kollege Tom musste natürlich seine Wii ausgepackt werden, verfüge ich selbst schließlich nicht über Nintendos aktuellsten Spielekasten. Wie auch: Während er in den geräumigen Hallen einer Wiener Studentenwohnheim-WG hoch über den Dächern von Wien residiert, kann ich mich in meiner Salzburger Wohnzelle kaum umdrehen. Aber das ist eine andere Geschichte. Das Wii-Ware Game "Pop!", um das es hier eigentlich gehen sollte, dürfte den Programmieren beim Seifenblasenpusten während eines LSD-Rausches eingefallen sein.

Einmal gepoppt…
Das Spielprinzip von Pop! ist denkbar simpel. Es gilt den Cursor über heranschwebende, verschiedenfärbe Blasen zu bewegen, und sie mittels Tastendruck zu zerstören. Klingt simpel, ist es auch. Allerdings nicht ganz so, wie man vermuten mag. Zum Zwecke größerer Herausforderung sind die Bläschen unterschiedlich groß und verschieden eingefärbt. Für das Killen kleinerer Exemplare gibt es mehr Punkte, ebenso für das Platzen mehrerer auf einmal oder mehrerer gleichfärbiger hintereinander. Ebenso lässt sich eine Blase packen und durch rauf- und runterschütteln aufpumpen. Mit der danach ausgelösten Explosion lassen sich bei gutem Timing und Platzierung massenhaft Punkte lukrieren.

Poppen auf Zeit
Das Spiel des kleinen, australischen Entwicklerteams "Nnooo!" besteht aus bis zu 16 Herausforderungsstufen, Wellen genannt. In diesen ändern die Blasen die Richtung, sind aufgrund der Einfärbung in einen bestimmten Farbton schwerer unterscheidbar und werden schneller. In manchen Blasen finden sich verschiedene Hilfsmittel, wie etwa Multiplikatoren, Explosionen oder kurzfristiges Slow-Mo, wie auch ein Totenkopf-Symbol mit negativer Wirkung. Dazu läuft groß und fett ein Zeitcounter runter, der sich über das Lukrieren möglichst vieler Punkte auf einmal erhöhen, durch Schüsse ins Leere gleichsam auch weiter verringern läßt. Es sei erwähnt, dass jedem der einigermassen die Wiimote im Griff hat, im Singleplayermodus kaum unter Zeitdruck geraten dürfte.

Gruppenpoppen
Bis zu vier Spieler unterstützt "Pop!". Der wesentlichste Unterschied besteht in der nun entstandenen Konkurrenz, denn auch im Mehrspielermodus durchläuft man die Wellen hintereinander. Hinzu kommen neue Boni, mit der man etwa den Gegner durch Stromen kurzfristig popunfähig macht, oder seinen Cursor schrumpft. Da man nun neben dem Zerplatzen der Blasen auch damit beschäftigt ist, den Gegner unter Kontrolle zu bekommen, ist es in diesem Modus viel schwerer, den Timer über 0 zu halten. Verkompliziert wird dies dadurch, dass sich beide Spieler einen Countdown teilen und sich jeder Fehler negativ auswirkt (was man bei entsprechender Punkteführung unfair ausnützen könnte). Das Spiel bietet auch den Einstieg neuer Spieler in eine laufende Singleplayerpartie an, was entsprechende Änderungen an Counter und Boni mit sich bringt. Kollege Schaffer musste das natürlich unbedingt während meiner Singleplayer-Session ausprobieren, und zerstörte damit den Erfolg einer gefühlten halben Stunde Handgelenksvergewaltigung binnen drei Minuten.

Fazit
Pop! ist ein witziges Spiel, und für 700 Wii-Points auch schnell heruntergeladen. Auf Dauer reicht es jedoch nicht mehr als zum Pausenfüller, den schon nach den ersten paar Wellen hat man im Grunde alles gesehen, was das Spiel hergibt. Das die Herausforderung bald nur mehr über schnellere Blasen und weniger Positiv-Boni steigt, ödet bald an. In diesem Sinne bietet auch der Multiplayermodus zu spärliche Änderungen um zum Dauerbrenner zu werden. Pop! ist ein kurzweiliges Geschicklichkeitsspiel, dass speziell auf Parties sicher für die eine oder andere lustige Runde sorgen kann. Mehr aber auch nicht.

Simon the Sorcerer 5 – Der kleine Zauberer – die Fünfte

Simon the Sorcerer genießt unter Adventure-Fans einen hervorragenden Ruf. Besonders die ersten beiden Teile, noch im Stile der alten LucasArts-Perlen, sind selbst heute noch mehr als einen Blick wert.

Der Berliner Publisher TGC hat nun im Rahmen der Games Convention angekündigt, einen fünften Teil der Serie entwickeln zu wollen. Dabei ist Simon in einer futuristischen Paralelwelt, auf der Suche nach seinem Gedächtnis, gefangen und wir sollen ihm mal wieder aus der Patsche helfen.

Man möchte besonders darauf achten, dass die Rätsel auch für alte Adventure-Hasen nicht zu einfach werden. Details zum Releasedatum gibt es bislang übrigens noch nicht.

FIFA 09 – Rev-olutio-när!

Wahnsinn. FIFA 09 wird zumindest auf Xbox 360, PS3 und PC auf Wunsch über eine Online-Verbindung jede Woche mit den neuesten Daten von Spielern aus den fünf besten europäischen und der mexikanischen Liga gefüttert.

Wenn Ronaldinho am Wochenende mal Scheisse spielt, wird sich das für euch im Spiel auswirken und das gewinnen mit ihm schwieriger. Ihr könnt euch allerdings nur eine Liga aussuchen, für die ihr ein Gratis-Abo bekommt. Ob der Rest gemeinerweise etwas kostet oder einfach sinnlos verwehrt bleibt, ist aus der Pressemeldung leider nicht herauszulesen.

Nette Idee. Allerdings: Nachdem die neuen Spielerwerte und Gesichter ja eigentlich der nahezu einzige Kaufgrund für ein neues FIFA waren, wird der Dienst nach der Saison 08/09 eingestellt.

Electronic Arts – Tennis-Spiel für Wii, Xbox 1080 und Playstation 4?

Endlich macht das mal einer. Die Wii ist jetzt schon das ein oder andere Jährchen am Markt, aber noch niemand hat sich an eine richtige Tennis-Simulation gewagt. Das naheliegendste der Welt … Schande über die Branche. Electronic Arts spielt den mutigen Pionier und holt das nach.

Das noch unbetitelte Spiel (ATPWTA 2010?) wird auf die neue WiiMotion Plus Zubehör setzen, die Nintendo auf der E3 angekündigt hatte. Ich bin ja noch nicht so richtig von dem Ding überzeugt, aber vielleicht bringt es der Steuerung ja wirklich ein paar entscheidende Präzisionspunkte.

Lustiges Detail am Rande: EA kündet auf der offziellen Tease-Seite an, dass Spiel zunächst 2009 für Wii und später für „Next Generation-Consoles“ zu entwickeln. Da die nächste Generation noch nichtmal angekündet wurde, könnte das ein laaanger Exklusivzugang für Nintendo werden. ;-)

Sega – Zwei Spiele zu hart für Deutschland

Erwachsene deutsche Gamer haben es nicht leicht. Nicht nur wird man durch eine überzogene Killerspieldebatte gepiesakt, sondern darf sich einige Titel nur noch über teure Importe beschaffen. So wird es auch mit Sega´s Wii-Titeln House of the Dead: Overkill und Madworld geschehen.

Kürzlich kündigte man nämlich an, von einer Veröffentlichung in der Bundesrepublik absehen zu wollen. Grünes Licht gab uns Senior PR Manager Fabian Döhla allerdings für Österreich: Die Games werden dort wie geplant erscheinen.

Warhammer Online – Und doch eine Open Beta

Bisher ist man im Hause Mythic fest davon überzeugt gewesen, die Entwicklung ihres MMORPG´s Warhammer Online auch ohne öffentlich zugängliche Betaphase abschließen zu können.

Nun hat man sich allerdings doch dazu entschlossen, eine Open Beta anzubieten. Diese wird am 7. September starten und vermutlich einen Tag vor Release, welcher am 18. September stattfinden soll, enden.

Das Feedback aus der Phase wird es in die vorerst finale Version zwar vermutlich nicht mehr schaffen, soll dann aber in zukünftige Patches einfließen.

Overlord 2 – Zweiter Teil bestätigt

Der zweite Teil des spaßigen Strategiespiels Overlord ist offiziell bestätigt worden. Dieses Mal marschiert das römische Imperium gegen unsere lauschige Fantasywelt und möchte jegliche Magie im Reich zerstören. Das lassen wir uns als Overlord natürlich nicht gefallen.

In Overlord 2 wird ein gänzlich generalüberholter Overlord unter eurem Befehl stehen und auch die Schergen werden klüger als im ersten Teil samt Add-On sein. So können sie nun Reittiere, Kriegsmaschinerie oder gar Schiffe befehligen.

Ein Release ist bisher grob für 2009 geplant.

NBA Live 09: Zugeständnis von EA

Nicht erst an den letzten FIFA-Teilen merkt man, dass EA kaum noch Interesse und finanzielle Mittel in die Entwicklung neuer Teile ihrer Sportfranchises auf dem PC setzt. Deshalb kommt es nun auch wenig überraschend, dass der neue Teil von NBA Live gar nicht erst auf dem Computer erscheinen wird.

Auch die NBA Live-Serie stagnierte die letzten Jahre optisch und spielerisch. Peter Moore von EA Sports erzählt: „Wir haben Ideen, wie wir den PC für Sportspiele (…) wiederbeleben können“.

Hört sich super an! In meinen Augen würde es schon reichen, wenn man diese freche „Ein Jahr – eine Änderung“-Politik über den Haufen werfen- und endlich wieder Qualität auf den PC bringen würde.

Dreamcast – Alive and (almost) kicking!

Es ist doch immer wieder verwunderlich, wie lange eine längst abgeschriebene, nicht mehr gefertigte Konsole in den Herzen der Spieler bleibt. Die Sega Dreamcast hat auch heute noch eine recht ansehnliche Fangemeinde, die fleißig Programme und Spiele für ihren alten „Brotkasten“ programmieren.

Das Entwicklerteam Yuan Works aus Costa Rica entwickelt momentan sogar einen kommerziellen Titel, namentlich Wind and Water: Puzzle Battles. Die Entwickler bekennen sich zu der Konsole und sagen folgendes zu ihren Gründen:

Well, it’s a nice console with a dedicated fanbase. When I was younger, I would be extremely grateful when a Super Famicom (SNES) title arrived very late in its life, as it felt more like a tribute than a big commercial project. Many Dreamcast users around the world are really excited about this release! And the market, especially in Japan, is big enough to make it very profitable, which doesn’t hurt one bit!

On a more techie side, the DC is very robust, and supports true 240p RGB, which provides the definite 2D arcade experience. The controller suits the game perfectly, and there are practically no load times. There is also VGA and Arcade Stick support, so you can truly play this game any way you want on DC!

Auch in Zukunft möchten die Entwickler Spiele für die Dreamcast entwickeln. Wind and Water: Puzzle Battles wird man ab Anfang nächsten Monats auf der offiziellen Homepage bestellen können. Die bereits veröffentlichte GP2X-Version des Spiels kostet übrigens faire 8 Euro.

Diablo 3 – Wird die Reihe nicht abschließen

Chris Metzen ist wie schon bei Diablo 1 und Diablo 2 für die Storyline vom neuesten Teil der Serie verantwortlich. Er plant das Wiedersehen mit einigen Charaktern, die nur im ersten- und nicht im zweiten Teil auftauchten oder gar nur in den Büchern thematisiert wurden.

Diablo 3 wird die Trilogie zwar in sich schlüssig abschließen, man habe aber schon Pläne die Geschichte darüberhinaus weiter zu spinnen. Es wird also durchaus Stoff für neue Bücher, einen Film oder gar ein weiteres Spiel im Diablo-Universum geben.

Chrono Trigger DS – Neuigkeiten zur Neuauflage

Vor knapp einem Monat wurde bekannt, dass Square Enix an einer Neuauflage ihres RPG-Knüllers Chrono Trigger arbeiten. Chrono Trigger DS wird, welch Wunder, für den Nintendo DS erscheinen und soll nach jetzigem Stand Anfang 2009 auch nach Europa kommen.

Die Ursprungsversion auf dem SNES schaffte den Sprung über den großen Teich leider nicht und erschien nur in Asien und den USA. Freunde alter RPG-Kunst sollten dieses Mal auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen und sich das Spiel zulegen. Großartige Änderungen sind bisher nämlich nicht geplant und deshalb kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass nichts von damaliger Klasse verloren geht.

Grand Theft Auto 4 – PC-Version für November bestätigt

Rockstar hat sich zu einer Ankündigung lange bitten lassen, jetzt ist es aber klar. Die PC-Version von Grand Theft Auto 4 kommt am 21. November in Europa auf den Markt. Nordamerika ist drei Tage früher dran.

Ein simultaner Release in jenem Markt, dessen Kunden im Endeffekt aus diversen Gründen etwas mehr Geld für dasselbe Produkt ausgeben müssen, scheint nach wie vor im Bereich des Unmöglichen zu liegen.