Der kommende Fussball Manager 07 wird zwar von Electronic Arts vertrieben, hinter der Entwicklung steckt aber erstmalig ein eigenes Studio und dem sollte man doch durchaus mal eine Chance geben. Zudem stagnierte die Serie in den vergangenen Jahren nicht, sondern entwickelte sich stetig weiter. Ob das auch bei dem neuesten Teil der Fall ist, könnt ihr selbst in der knapp 300 Megabyte großen Demo erforschen. Herauskommen soll das Spiel übrigens schon am 2.11. diesen Jahres.
New Zealand Story Revolution – Interessantes Remake von ANACONDA
Das Label ANACONDA ist eher für Adventures wie Tony Tough 2 oder Runaway 2 bekannt. Das man sich nun auch auf dem Nintendo DS umtut, bewies jüngst die Ankündigung von Adventure Undercover für eben dieses System.
New Zealand Story Revolution wird nun in eine komplett andere Kerbe schlagen. Hierbei handelt es sich um ein Remake eines Klassikers aus dem Jahre 1988. Der Hauptcharakter ist der gelbe Vogel Kiwi, der seine Freunde auf ganz Neuseeland aus den Fängen eines Bösewichts befreien muss.
Ein Multiplayer-Modus soll neben ein paar Minispielen ebenfalls enthalten sein. Ab dem zweiten Februar soll das Spiel in den Läden stehen.

Frontline: Kursk – Demo in der Mache
Die Ausschlachtung von Orcs und Elfen wurde in letzter Zeit nur durch den zweiten Weltkrieg übertroffen. Trotzdem haben die N-Game Studios gerade einen neuen Strategie-Anwärter in den Startlöchern. Frontline: Kursk befindet sich kurz vor der Fertigstellung. Vor dem Release soll übrigens eine Demo erscheinen, die wir euch nicht vorenthalten werden.
Warhammer: Mark of Chaos – Gold und Releaseverschiebung
Wer nach reichlich Warcraft und Herr der Ringe immer noch Lust auf Goblins, Orks, Dämonen, Menschen, Zwergen und Elfen hat, der sollte sich für Warhammer: Mark of Chaos sicherlich interessieren. Das Echtzeit-Strategiespiel hat gerade den Goldstatus vermeldet und befindet sich auf dem Weg in das Presswerk. Anstatt aber schon eine Woche früher zu erscheinen, kommt das Spiel nun doch erst am 24. November in die Läden.
Im Zeichen des Manabaums
Das meiner Meinung nach größte Rollenspiel aller Zeiten, Secret of Mana, feierte auf dem SNES riesige Erfolge auf der ganzen Welt. Seither ist eine Menge Zeit vergangen und es gab gute wie schlechte Nachfolger. Mit Children of Mana kommt nun der erste Ableger für den Nintendo DS. Hui oder Pfui, hier lest ihr alle Fakten.
Nicht ganz so episch wie die Story vom Vorbild, kommt jene von Children of Mana daher. Natürlich ist wieder der Manabaum mit von der Partie. Neben ihm spielt noch die Managöttin, die kurz vor ihrer Geburt steht, eine Rolle. Das Ankommen der Gottheit wird allerdings mal wieder vom anrauschenden Bösen bedroht. Nur ein Dorf, welches den Manabaum beschützt, hält die Fahnen das Landes Illusia hoch. Und wer ist natürlich der Held in dieser ganzen Geschichte? Ihr. Ihr seid einer von vier auswählbaren Helden, die sich in ihrem Können in bestimmten Bereichen, wie Nahkampf, Magie und Vitalität stark unterscheiden.
Von dem eben erwähnten Dorf wird es dann raus in die große Welt gehen. Vielleicht ist das auch ein wenig übertrieben gesagt. Denn es wird in Children of Mana nur ein Dorf geben. Hier findet ihr zwar alles was ihr braucht (Item-, Waffen-, Rüstungs-Shops). Trotzdem etwas merkwürdig, hatte man doch im Super Nintendo-Ableger noch eine wahre Masse an Städten. Wie dem auch sei. Hauptteil des Spiels ist natürlich wieder das Erlegen zahlloser Gegnerscharen. Diesmal soll sich der Großtteil in Dungeons abspielen. Diesen folgt ihr bis zum Endgegner immer weiter nach unten. Nach jeder vierten Etage sollt ihr dann auch neue Items kaufen können und auch speichern dürfen. In der Höhle selber funktioniert das nämlich nicht. Trotzdem soll die Größe der einzelnen Abschnitte nicht so schrecklich sein, denn auch Square Enix weiß natürlich, dass man mit einem Handheld eventuell nicht mehrere Stunden am Stück verbringt. Die Kämpfe spielen sich weiterhin actionreich in Echtzeit ab. Hierbei habt ihr einen primären und sekundären Angriff auf dem A- und X-Knopf. Der Y-Knopf dient dazu Items einzuschmeißen. Hier trefft ihr wieder auf alte Bekannte. Das Bonbon heilt eure Lebensenergie ein wenig und die Walnuss gibt eurem Manavorrat einen Schub. Bleibt nur noch der B-Knopf mit dem ihr euren Geist herbeirufen. Diese Geister sind eure stetigen Begleiter, von denen ihr immer nur einen bei euch führen dürft. Die kleinen Helfer stehen euch im Kampf zur Seite. Entweder ihr benutzt sie für Attacken auf die Gegner oder bündelt eure Kräfte mit ihren. Dadurch erhaltet ihr für eine kurze Zeit sehr nette „Buffs“. Beispielsweise werdet ihr unsichtbar oder ihr erhaltet Boni auf euren Verteidigungswert oder Schaden. Das hängt eben ganz von dem eingepackten Geist ab. So müsst ihr schon bevor ihr in einen Dungeon lauft entscheiden welcher in euren Rucksack kommt.
Ein weiteres sehr wichtiges Utensil werden Juwelen sein. Diese verbessern beim Tragen dauerhaft eure Werte. Außerdem soll es Kombinationsmöglichkeiten zweier Edelsteine geben, die dann natürlich ein wesentlich stärkeres Juwel ergeben. Ob man freie Fusionen veranstalten kann oder nur bestimmte miteinander kombinierbar sind, ist noch nicht ganz klar. Eine Neuerung ist der sogenannte Fever-Mode. Es wird eine Leiste geben die sich mit jedem getöteten Monster immer weiter auffüllt. Wenn diese dann komplett unterlegt ist, könnt ihr den angesprochenen Modus aktivieren. Diese kann euch dann entweder belohnen oder bestrafen. Ihr bekommt also Verstärkungszauber oder ihr erhaltet Statusveränderungen der schlechten Art.
In Secret of Mana gab es eine Revolution, die auch heute in Rollenspielen noch Ihresgleichen sucht. Das Spielen mit drei Spielern gleichzeitig an einem Gerät. An einem DS würde das Spielen wahrscheinlich sehr schwierig werden, allerdings wird es einen Multiplayer-Modus mit bis zu vier Spielern geben.
Auf allen Bildern und in allen Videos erkennt man sofort den guten alten Seiken Densetsu-Stil. Auch auf dem DS hat man sich also für die gewohnte 2D-Grafik entschieden und das wirkt bisher sehr stimmig. Die Animationen der Charaktere und der Monster sind ebenso großartig gelungen. Charmante, detailreiche Personen machen das ganze Spiel grafisch sehr rund, auch wenn man mit Sicherheit aus dem Handheld technisch noch viel mehr rausholen könnte. Auch sind natürlich bereits bekannte Monster wieder mit von der Partie. Der allseits beliebte Pogopuschel oder die Kaputzenkätzchen, da kann man sich als Fan nur direkt wie zu Hause fühlen. Für einen Oho-Effekt sollen die gerenderten Videos sorgen. Denn nicht nur das Intro ist imposant animiert worden, immer wieder im Spiel gibt es sehr hübsche Videosequenzen.
An Secret of Mana kommt meiner Meinung nach sowieso kein Spiel der Reihe annähernd heran. Auch Children of Mana wird da keine Ausnahme machen. Es hört sich an wie ein solides, actionreiches Rollenspiel und sowieso sollte man sich freuen wenn Spiele aus Japan dann doch auch noch den Weg nach Europa schaffen. Allein schon deshalb sollte man ein Auge auf das Spiel werfen. Außerdem bietet es noch ein sehr interessantes und ausgeprägtes Kampfsystem mit vielen netten Ideen. Wie man aber schon aus ein paar Reviews der japanischen Version lesen konnte, bietet das Spiel leider nur wenig Abwechslung. Das meiste spielt sich eben in den Dungeons oder im Dorf ab. Für eingefleischte Hardcore-Fans sicher erst einmal eine Enttäuschung, doch wir werden es dann doch selber noch sehen, wenn die europäische Version dann im nächsten Jahr da ist.
Tomb Raider: Anniversary – Erster Teil neu aufgelegt
Der nächste Teil der berüchtigten Tomb Raider-Serie, wird leider nicht komplett neu entwickelt. Man will lediglich zum zehnjährigen Bestehen der Serie den ersten Teil neu auflegen. Dazu gehört natürlich eine Komplettüberholung von Laras Vorzügen und ihrer Umwelt.
Schimpfen über Electronic Arts
Es ist furchtbar, ich hasse Electronic Arts – nein, ich hasse den Einheitsbrei, den EA zu verantworten hat. Nein, eigentlich ist es garnicht EA, eigentlich sind es die Menschen, die über EA schimpfen und ihnen mangelnde Innovation vorwerfen. Die Sache ist nämlich ganz anders, als sie auf den ersten Blick scheinen mag.
Stellen wir vielleicht erstmal die Frontlinien klar:
Electronic Arts bringt jedes Jahr (manchmal sogar öfter) ein neues Fifa-Spiel auf den Markt, Need for Speed wird mittlerweile auch schon im 12-Monats-Takt aus den Presswerken geklopft. Viele Spieler bemängeln hier die fehlenden Innovation, es ist immer das Gleiche, nichts Neues aber immer wieder wird der Vollpreis verrechnet.
Auf der anderen Seite kämpft z.B. Activison bzw id-Software seit einem Jahrzent mit der Quake-Serie oder GT-Interactive, Atari oder Midway Games mit der Unreal-Reihe bei denen jede Neuauflage einen technischen Quantensprung darstellt und sich von dem Vorgängern von Grund auf unterscheidet. Aber auch hier wettert die Spielerschaft. Diesmal unterschieden sich die Spiele zu sehr von den Vorgängern, Unreal Tournament 2003 hat mit seinem Vorgänger sogut wie nichts gemeinsam und ist des Namens nicht würdig.
Es ist ja nicht so, dass es die Branche nicht versuchen würde. Immerhin entwickelt BlueByte seit fast 14 Jahren Spiele der Siedler-Reihe und hat diesbezüglich wirklich alles versucht. Von völligen Konzeptwechseln bishin zu fast identischen Nachfolgern und sogar einer Neuauflage (Die Siedler 2: Die nächste Generation) hat man nichts unversucht gelassen, um die Spieler zu befriedigen.
Wenn man sich die Szenarien so ansieht, kommt man sich vor wie im Film. Wie der Architekt in Matrix: Reloaded treffend sagte: "Die erste Matrix, die ich kreiert habe, war natürlich perfekt. Ein absolutes Kunstwerk. Makellos, überragend. Ein Triumph, dem nur sein monumentales Scheitern gleichkam. Die Unvermeidlichkeit ihres Untergangs leuchtet mir als Konsequenz der Unvollkommenheit ein, die jedem Menschen anhaftet. Folglich hab‘ ich sie neu konstruiert, basierend auf ihrer Vorgeschichte, um die grotesken Eigenarten der menschlichen Natur zu reflektieren."
Vielleicht ist wirklich die Spielerschaft daran Schuld, oder die Menschheit ist generell mit nichts zufrieden? Aber das kanns ja auch nicht sein, immerhin stechen doch immer wieder einige Perlen aus der Masse hervor. Manche Entwickler nehmen sich Zeit, einen Nachfolger als würdigen Nachfolger zu programmieren, die Schwächen des Vorgängers auszumärzen oder sie bringen eben gleich ein vernünftiges Spiel als Erstlingswerk auf den Markt.
Die Sache ist aber aus wirtschaftlicher Sicht leider nicht immer vertretbar umzusetzen, aber dennoch gibt es viele kleine (und auch größere) Developer, die nicht so kommerzbehaftet sind, Beispiele zähle ich jetzt keine auf, Rebell-Leser wissen welche gemeint sind. Aber ich fordere euch zugleich auch auf, etwas Verständnis für die großen zu zeigen. Immerhin sind nicht alle Spieler eingefleischte Hardcoregamer, die sich jedes Jahr das neue NHL-Spiel kaufen. Der normale Spieler hat einen Medion-PC vom Hofer oder eine Spielkonsole zuhause stehen und kauft seine Spiele, ohne auf die Systemvorraussetzungen zu achten beim Media Markt. Er langt ins Regal und kauft das, was dort steht, ihm ist egal ob die Spiele in den 8 Jahren davor eigentlich immer das Selbe waren, er kennt die Spiele nicht und will sie auch nicht kennen, er hat auch nicht vor sich im nächsten Jahr die neue Auflage zu holen, er will das Spiel einfach nur spielen.
Diejenigen unter euch, die das Spielen als Hobby betrachten und wirklich viel vor dem PC oder der Konsole hängen, sollten sich um derartige Dinge etwas mehr Gedanken machen – denn, wenn ihr zum Einheitsbrei greift, seid ihr letztendlich selber Schuld.
Anarchy Online – Free Offer bis 2008
Mit sofortiger Wirkung hat Funcom das erfolgreiche „Free Offer“-Angebot verlängert. Damit wird man bis 2008 Anarchy Online und neuerdings auch das Add-On Notum Wars kostenlos spielen können. Für die Freischaltung der restlichen Add-On’s wird ein recht kleines Entgelt verlangt.
Midgard Online – Weiteres MMORPG bei Frogster
Nachdem der Berliner Publisher Frogster Interactive bereits den Vertrieb vom kommenden Online-Rollenspiel The Chronicles of Spellborn übernimmt, hat man sich nun einen zweiten Fisch an Land gezogen. Midgard ist eines der ältesten Pen&Paper-Rollenspiele Deutschlands.
Als Mitglied einer von sechs Rassen dürfen vier Kontinente besucht werden.
Besonders viel Wert legen die Entwickler auf eine gut durchdachte und dichte Storyline, unterlegt mit komplexen Quests. Als Releasetermin wird erstmal das Frühjahr 2008 angepeilt.
Roque Warrior – Bethesda entwickelt Ego-Shooter
Bethesda Softworks machte in der Vergangenheit eher mit ihrem Rollenspiel-Schwergewicht The Elder Scrolls IV: Oblivion von sich reden. Im neuen Projekt schlägt man allerdings in eine komplett andere Genre-Kerbe. Mit Roque Warrior haben die Entwickler einen handfesten Ego-Shooter in der Mache, der auf die Unreal-Engine-3 setzt. Als Mitglied der Navy Seal zum Erhalt des Weltfriedens nach Nordkorea geschickt. Die Zerstörung von nuklearen Sprengköpfen ist hierbei das Primärziel. Ein möglicher Releasezeitraum wurde übrigens noch nicht genannt.
RACE – Startet die Motoren
Die Demoflut will und will einfach nicht abreißen. Dieses Mal startet der kommende WTCC-Simulator RACE von Entwickler Simbin durch. Im Seat León oder dem BMW 320i befahrt ihr eine Strecke im Time Attack-Modus. Mit 350 Megabyte ist die Größe des Datenpakets gerade noch moderat ausgefallen.
Webview – Interview mit Rainer Fromm
Kostenlose Werbung für die inkompetenten und unfreundlichen Kollegen von Krawall? Das würde mir im Leben nicht einfallen! Der neueste Artikel dieser Unruhestifter ist aber tatsächlich einen Blick wert. Hier wird Rainer Fromm, der den Begriff „Killerspiele“ erst salonfähig machte, zu den Absichten und Zielen der TV-Kampagne befragt.
Need for Speed: Carbon – Demo!
Die zweite interessante Demomeldung am heutigen Tage ist da: Kurz vor Verkaufsstart veröffentlicht Electronic Arts die 650 Megabyte schwere Anspielversion zu Need for Speed: Carbon. Insgesamt stehen euch der Modus Duell, Drift und Circuit, mit insgesamt drei unterschiedlichen, frei modifizierbaren Karren zur Auswahl.