Der Untertitel ist Programm bei der zweiten Episode von Sam & Max. Denn mächtig komisch ging es schon beim ersten Ableger zu. Alles dreht sich in diesem Kapitel um die Geiselnahme in einem Filmstudio, die unsere beiden trotteligen Protagonisten natürlich möglichst verlustfrei lösen sollen. Am 21. Dezember erscheint die Episode dann über den Downloaddienst GameTap.
Silverfall – Verschiebung bestätigt
Nun hat sich leider bestätigt, was von vielen bereits schon vermutet wurde. Das ambitionierte Rollenspiel-Projekt Silverfall verschiebt sich leider auc das Frühjahr 2007. Man will den Entwicklern mehr Zeit für Bugsuche und Feinschliff geben. Parallel wird an einer Demo-Version gearbeitet, die vor der Vollversion veröffentlicht werden soll.
Schwertkämpfe XXL
Auf meiner Topten-Liste, der Sachen, mit denen ein Spiel auf keinen Fall anfangen sollte, steht das nichtssagende 5-Sekunden-Intro so ziemlich unangefochten an erster Stelle. Dark Messiah of Might & Magic fängt leider genau so an: ein mystisches 08/15-Blabla im Wechsel mit ein paar Videoschnipseln lässt nur grob erahnen, dass irgend etwas Bedrohliches im Lande vor sich geht. Erst der Blick ins Handbuch offenbart dann die richtige Geschichte, die eigentlich gar keine ist. Schließlich haben wir von längst vergangenen Kriegen, großen Opfern und leider ein paar Missgeschicken, die uns heute in eine bedrohlichere Lage versetzen, schon oft etwas gehört. Klar ist natürlich auch, dass nur ein besonderes Artefakt, hier der Schädel der Schatten, uns aus der Misere helfen kann.
Uns, das sind unser Meister Phenrig, seine willige Assistentin Xana samt perfekter Porno-Stimme, sowie natürlich eure Wenigkeit mit dem klangvollen Namen Sareth. Bevor es jedoch richtig auf die Reise geht, müsst ihr euch erstmal durch das als Prolog getarnte Tutorial quälen. Für Anfänger mag dieses zwar vollkommen in Ordnung gehen, doch gestandene Spieler können obgleich der Aufgaben wie hüpfe hier hin, schubs den Gegner dahin nur müde Lächeln. Die Spielmechanik von Dark Messiah of Might & Magic bietet nämlich gegenüber etwa Half-Life 2 kaum neue Elemente. Physikspielerein gab es ja auch bei Valves Ausnahmeshooter bis zum Abwinken.
Seid ihr dann endlich soweit gekommen, dass euch Meister Phenrig samt vollbusiger Schönheit von eurem Auftrag, den Shantiri-Kristall dem Herren Menelag zu überreichen, erzählt habt, startet das Spiel auch schon gleich von 0 auf 100 durch. Kaum in Steinhelm angekommen gilt es eine Invasion der bösen Nekromanten (eure Hauptantagonisten) abzuwehren. Dumm nur dass Untote von Natur aus schlechte Laune haben und versuchen, gleich die komplette Stadt niederzuwalzen. So krachen hier Gebäude zusammen, da splittert Holz durch die Gegend. Auf dem Bildschirm ist in den ersten paar Minuten so viel los, dass man wie benommen versucht, irgendwie vor diesem Chaos davon zu laufen.
Von dem Inferno noch ganz betäubt könnt ihr ein paar Minuten später aber schon wieder durchatmen. Die Invasion wurde gestoppt, der Monster-Zyklop geht dank eurer Hilfe den Weg alles (Unter-)Irdischen und ihr könnt euch beim lieben Herrn Menelag genüsslich den Bauch voll stopfen und seiner Tochter auf den Hintern glotzen. Ja, Dark Messiah of Might & Magic ist in dieser Hinsicht 100 Prozent Mittelalter. Emanzipation? Fehlanzeige! Frauen sind entweder geil oder willig, meistens aber praktischerweise gleich beides. Zugegebenermaßen: Egoshooter waren noch nie für ihre empfindsamen Töne bekannt, aber die vielen sexuellen Anspielungen nerven auf Dauer doch arg, gerade weil jedwede Ironie wie z.B. bei Duke Nukem zu fehlen scheint.
Apropos rauere Töne: wie der rote USK-Sticker auf der Vorderseite der Packung schon ahnen lässt, fliest in Dark Messiah of Might & Magic der rote Saft literweise. Doch und das trotz der aktuellen „Killerspiele“-Diskussion, passt eben dieses genau zur Atmosphäre der Kämpfe. Wenn man seinem Gegenüber das Schwert in den Bauch rammt, dann fließt da naturgemäß etwas roter Lebenssaft. Ohne ihn würden die Kämpfe klar an Authentizität einbüßen. Das wiederum wäre sehr schade, denn schließlich lebt Sareths Abendteuer genau hiervon.
Mag die Story auch noch so rudimentär und unwichtig sein, die wuchtigen und spektakulären Kämpfe entschädigen. Da stört es dann auch viel wenig, dass die Leveldesigner selbst im unzivilisierten Urwald noch ein Eisengitter gespickt mit kleinen Speeren augestellt haben, gegen die man die Herrschaaren von Gegnern praktischerweise schubsen kann. Auch die eklatante Kisten-Flut, die von einem unübersehbaren IKEA-Fetisch zeugt, ignoriert man dann gerne. Schließlich lassen sich damit praktischerweise ein paar Feinde mehr ausschalten. Ähnlich wie in Half-Life 2 könnt ihr nämlich auch hier mit allerlei physikalischen Tricks die Gegneranzahl dezimieren. Genau diese Tricks werdet ihr euch bitter nötig haben. Mann-Gegen-Mann-Situationen hat man nämlich nur in den wenigsten Fällen. Meist kämpft man gegen eine wahre Übermacht an durchaus intelligenten Widersachern. Wer hier nicht alle Register zieht wird schnell das Nachsehen haben.
Dünne Handlung, actionbetonte Kämpfe und leicht bekleidete und wohlproportionierte Mädels, bis jetzt hört sich Dark Messiah of Might & Magic nach einem 08/15-Shooter an. Was unterscheidet Sareths Reise nun also vom Groß des Baller-Einheitsbrei? Zum einen hätten wir da das etwas andere Setting: nicht falsch verstehen, Spiele, die im Mittelalter angesiedelt sind, gibt es wie Sand am Meer, doch Egoshooter in denen mit Schwertern und Feuerbällen gekämpft wird, sucht man darunter meist vergeblich. Dazu kommt noch, dass die aufgebohrte Source-Engine die Städte und Landschaften eindrucksvoll darstellt. Die gezeigte Grafikpracht lässt selbst Titel wie Doom 3 als Programmierarbeit eines Grafik-Azubis bei SirTech aussehen. Auf der anderen Seite hätten wir da noch die Rollenspielelemente. Okay, sie sind zwar nur rudimentär vorhanden und machen sowieso erst ab dem fünften Kapitel wirklich Sinn, aber Hänschens lustige Ballerstube kann damit sicherlich nicht aufwarten.
Was von Dark Messiah of Might & Magic im Einzelspielermodus schlussendlich übrig bleibt, ist ein Shooter, der mit seinen Physikspielerein, der pompösen Aufmachung und den fesselnden Kämpfen durchaus punkten kann. Die fast vollends fehlende Handlung sowie die exorbitanten Ladezeiten (teilweise bis zu drei Minuten bei einem neuem Kapitel) nerven zwar, bleiben aber weit weniger im Gedächtnis hängen, als die positiven Aspekte. Leider bleibt vom Versuch, sich vom Shooter-Einheitsbrei abzugrenzen, bis auf die Rollenspielanteile und das etwas andere Szenario nicht viel übrig und für das konservative und sexistische Frauenbild gehören die Entwickler sowieso geteert und gefedert, doch wenigstens versucht man sich daran, anders zu sein.
Der Mehrspielermodus hingegen bietet mehr taktischen Tiefe durch die unterschiedlichen Charakterklassen, könnte aber noch fairer ausbalanciert sein. Schließlich haben z.B. Nahkämpfer in den wenigsten Fällen eine echte Chance gegen Bogenschützen und Magier-Feuerbälle. Trotz diese und den oben genannten Schwächen spreche ich dennoch eine Kaufempfehlung für all die Spieler aus, die gerne mal wieder ein paar ordentliche Schwerkämpfe austragen wollen und zudem die nötige Hardware unterm Tisch stehen haben.
World of Warcraft – Die Ruhe vor dem Sturm
Am Mittwoch nächster Woche wird Blizzard den letzten Content-Patch vor dem Add-On Burning Crusade veröffentlichen. Im offiziellen Forum des Spiels wurden die wichtigsten Dinge über den Patch bereits geklärt:
Das nächste „World of Warcraft“-Update, „Vor dem Sturm“, wird neben dem neuen PvP-Ehresystem auch einige weitere Neuigkeiten, die uns auf die Erweiterung „The Burning Crusade“ vorbereiten werden, beinhalten. Momentan planen wir, diesen Inhalts-Patch am kommenden Mittwoch, den 06. Dezember 2006, zu veröffentlichen.
Wenn der Patch wie geplant implementiert wird, ist die kommende Woche auch die letzte Woche, in der neue PvP-Ränge unter dem alten Ehresystem errungen werden können, da der Patch sofort das neue Ehresystem einführen wird. Wir werden eine letzte Ehre- und Rangberechnung am 06. Dezember durchführen und den Rang jedes Spielers an diesem Datum entsprechend aktualisieren. Somit haben Spieler, die einen neuen Rang in dieser Woche erreicht haben, die Möglichkeit, diesen Titel unter ihrem Namen anzeigen zu lassen. Bitte beachtet, dass das Patch-Datum noch geändert werden kann. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sollte es Veränderungen geben.
Für Spieler, deren Bestreben es war, hochrangige PvP-Rüstungen und -Waffen zu bekommen, gilt es zu beachten, dass das neue Ehresystem diese Belohungen nach wie vor enthält und dass es tatsächlich einfacher sein wird, diese Gegenstände mit dem neuen Ehresystem zu erhalten als es bisher mit dem alten der Fall war. Für Spieler, die sehen möchten, wie sich ihre PvP-Fähigkeiten mit Anderen darstellen, wird es die Möglichkeit geben, diese mit dem neuen Arenasystem zu messen.
Runaway 2 – Deutsche Demo daddeln
Nachdem bereits die französischsprachige Version der Demo von Runaway 2 veröffentlicht wurde, werden nun auch unsere Breitengrade bedient. Nach immerhin 500 Megabyte Downloadstrecke dürfen wir bereits eine leicht verkürzte Version des vierten Kapitels spielen, in dem wir in Alaske nach unserer Freundin fahnden.
Stoked Rider: Alaska Alien – Putzt schon mal eure Brillengläser…
… oder reinigt eure Kontaktlinsen/Iris, je nachdem was ihr so mit euch rumtragt. Schließlich haben die Jungs von Bongfish sich die Mühe gemacht von ihrem neuesten Schoßhündchen, mit dem mysteriösen Titel Stoked Rider: Alaska Alien, ein paar aktuelle Bilder ins Netz zu stellen.
Geschickter Schachzug, denn schließlich steht der Release von eben diesem Titel in bälde an. Wie kann man also besser auf sich aufmerksam machen, als mit ein paar aktuellen Screenshots die Vorfreude noch ein wenig anzuheizen? Tja, also flux auf die neugestaltete offizielle Webseite gesurft und unter „Media gallery“ die aktuellen Bilder und drei ganz neue Panorama-Shots betrachten.
Trigger Heart Exelica – Neues Futter für die Dreamcast?
Als Besitzer der viel zu früh ergrauten Konsolenperle Dreamcast freue ich mich besonders euch mitteilen zu dürfen, dass sich fast drei Jahre nach dem unfreiwilligen Aus der Konsole, ein neues Spiel in Entwicklung befindet. Trigger Heart Exelica soll ein Arcade-Shooter der klassischen Sidescroller-Art werden. Ab dem 27. Februar 2007 wird das Spiel in Japan erscheinen. Ob es den Weg nach Amerika oder gar Europa schaft, ist aber mehr als fraglich.
Runaway 2 – Arbeiten am Nachfolger laufen bereits
Vor kurzem kam das Adventure Runaway 2 nach enigen Verschiebungen auch zu uns in die Läden. Nun melden die Entwickler Pendulo Studios, dass der dritte Teil bereits in der Entwicklungsphase steckt. Man habe eine Menge guter Ideen und werde eng mit der Community zusammen arbeiten. Einzelheiten zum Release oder gar zum eigentlichen Spiel sind aber noch nicht im Umlauf.
Fly For Fun – Deutsche Closed-Beta
Das Online-Rollenspiel Fly For Fun, kurz Flyff, wird vermutlich nur den Wenigsten etwas sagen. Optisch entspricht der verspielte Comic-Stil am ehesten Rose Online. Das Spiel ist komplett kostenlos.
Weder der Download, noch das Spiel selber wird euer Konto belasten. Heute ist nun der deutschsprachige Client in die Closed-Beta Phase eingetreten. Erfreulich, dass nun mehrere MMORPG´s, die bisher nur in Englisch erhältlich waren, nun auch den europäischen- und deutschsprachigen Markt ins Auge fassen.
Vor einem Monat wurde bereits für 2D-MMORPG Maple Story ein mehrsprachiger Client angekündigt. Unter den unterstützten Sprachen ist auch Deutsch zu finden. Wer sich nun für den Closed-Beta Test von Fly For Fun anmelden will, muss lediglich untigem Link folgen.
Nintendo Wii – In Amerika ein voller Erfolg
Wie die Kollegen unter Berufung auf Reggie Fils-Aime meldet, ist der Verkaufsstart der Wii planmäßig und erfolgreich verlaufen. Obwohl man eine vergleichsweise große Startmenge an Konsolen anbieten konnte, sind diese inzwischen landesweit ausverkauft. Nach offiziellen Angaben sind bisher also um die 600.000 Konsolen über die Ladentheke gegangen. Das sollte auch dem letzten Konzeptkritiker einen triftigen Überdenkanstoss liefern.
Tortuga – Setzt die Segel im Januar
In Zeiten von Fluch der Karibik habe ich schon länger auf ein ernsthaftes Action-Adventure unter Palmen gewartet. Tortuga – Two Treasures von Ascaron könnte hier genau das Richtige für mich sein. Im 18. Jahrhundert müssen wir uns in mehr als 60 Missionen unsere Brötchen als Pirat verdienen. Aufwendige Zwischensequenzen sollen die Story sinnvoll vorantreiben. Ende Januar 2007 ist es dann so weit und wir dürfen die Segel setzen.
Fox McCloud wieder an Bord!
Der allercoolste Weltraumkommandant der Spielegeschichte ist mit großen Abstand Fox McCloud. Gemeinsam mit seinen Helfern ging es 1992 im Weltraumshooter Starwing auf dem Super Nintendo sehr heiß her. Damals revolutionär: die sehr hübsche 3D-Grafik. Nach dem wirklich guten Sequel für den N 64 ließ die Serie doch etwas nach. Star Fox Adventures(GC) mochte nicht jeder. Nach Star Fox: Assault(GC) kehrt Nintendo mit dem Fuchs und seinen Freunden wieder dahin zurück wo sie auch hingehören – ins Cockpit.
Die alte Kombo aus den vorherigen Teilen zieht allerdings nicht mehr zusammen durchs Weltall. Jeder hat so seinen eigenen Weg gefunden oder ist zu anderen Teams übergewandert. Spielen dürft ihr eure alten Kollegen später im Spiel allerdings immernoch. In Star Fox Command befehligt ihr ein Team im Kampf gegen den Anglar Emperor. Auch dieser Bösewicht versucht natürlich das Weltall für sich zu gewinnen. Erste wirklich sehr auffälige Neuerung sind die Taktikanweisungen die ihr verteilen könnt. In den Levels könnt ihr euren Kameraden Flugrouten zuweisen, die dann entweder ein feindliches Raumschiff angreifen oder euer Mutterschiff verteidigen. Der DS-Titel läuft nämlich nicht mehr wie seine Vorgänger in vorgefertigten Flugrouten ab, sondern spielt in einer Art Arena. In den abgegrenzten Arealen gilt es immer die gegnerischen Mutterschiffe zu zerstören und deren Sterne einzusammeln, alles unter Zeitdruck. Ist dies geschafft geht es weiter in den nächsten Abschnitt. Verlieren könnt ihr nur wenn euch etwa der Sprit ausgeht oder euer Mutterschiff oder natürlich ihr selber zerstört werdet. Und hier kommen auch vor allem die taktischen Möglichkeiten der Routengebung zu tragen. So könnt ihr beispielsweise Kameraden dazu abstellen das Schiff zu verteidigen und bei Bedarf noch weitere zur Hilfe zu schicken.
Selber fliegt ihr natürlich auch noch durch den Orbit und ballert mit eurem Raumschiff fleißig Gegner vom Himmel. Gesteuert wird euer Gleiter ausschließlich mit dem Touch Pad und dem dazugehörigen Stift. Ganz einfach: Bewegt ihr den Pen nach links fliegt euer Schiff auch in die Richtung. So fliegt ihr Kurven, visiert Gegner an und vollführt auch die sehr wichtigen Rollen. Dieses „Kunststück“ vollführt ihr in dem ihr den Stift nach links, nach rechts und wieder nach links zieht oder eben andersherum. Nach jüngsten amerikanischen Reviews zufolge, kann es hier aber zu Komplikationen kommen. Wenn ihr schnell nacheinander andere Raumschiffe anvisieren wollt kann es eben dazu kommen, dass ihr ungewollt eine Seitwärtsrolle vollführt, obwohl ihr das gar nicht wolltet. Das kostet dann unnötig Energie. Außerdem stellt ihr mit dem Touchpad auch die Geschwindigkeit des Fluggeräts ein. Einen Turbo erreicht ihr dann wenn ihr den unteren Bildschirm am oberen Rand doppelklickt. Klickt ihr am unteren Rand zweimal macht ihr eine Vollbremsung. Zusätzlich dient der untere Screen auch noch als Minikarte auf der alle Gegner und eure Teammitglieder verzeichnet sind.
Wie ihr Star Fox Command spielt ist ganz euch überlassen. Insgesamt gibt es neun Arreale. Wenn ihr euch Zeit mit dem Spiel lasst belohnt das Programm auch den Spieler. So erhaltet ihr für besondere Gründlichkeit in den Levels mit Rakten für das Mutterschiff, welche mit einem Schlag ein anderes Schiff auslöschen kann. Außerdem bekommt ihr für besondere Perfektion auch noch Bonusarenen freigeschaltet und neue Kommandanten, die neue Schiffe mit neuen Designs mit sich bringen. Das größte Schmankerl sind aber die neun unterschiedlichen Endsequenzen. Die alternativen Enden bekommt man dadurch zu Stande, dass man bei Multiple-Choice-Antworten immer anders reagiert. Ob auch die Perfektion im Lösen der Level eine Auswirkung hat, ist nicht bekannt.
Wem dann der Single-Player-Modus schon zum Halse raushängt, kann sich mit drei Mitmenschen über das Internet oder mit insgesamt Sechs im Lokalen messen. Nicht etwa, dass ihr zusammen ein Team bildet, nein, ihr spielt alle gegeneinander. Wer mehr Abschüsse und mehr Sterne hat gewinnt. Sehr unterhaltsam sollte der Multiplayer trotzdem sein, denn nicht der, der auch das Mutterschiff zerstört gewinnt automatisch den Stern. So sind Diebstahlaktionen vorprogrammiert. Wüste Beschimpfungen und spannende Gefechte natürlich auch.
Von der Design-Seite her erinnert Star Fox Command doch sehr an sein SNES-Vorbild, ist allerdings viel schöner. Für den DS ist der Weltraum-Shooter mit das hübscheste Spiel überhaupt. Allein das Leveldesign lässt dem ersten Anschein nach etwas zu wünschen übrig. Die Explosionen und auch Geschwindigkeit sind für einen Handheld sehr beeindruckend. Auch bei den Sounds geht das Spiel sehr stark in die Starwing-Ecke. Alle Charaktere reden nur in dem typischen „Gebrabbel“. Die Hintergrundmusik und die Effekte sind nicht nur sehr gut, sondern bringen auch eine nostalgische Stimmung mit sich. Auf alle die, die vorher noch nie einen Star Fox-Teil gespielt haben, wird die Musik ebenso gelungen wirken.
Auch wenn der Einzelspieler-Modus etwas kurz sein dürfte, muss man vor allem auch als alter Starwing-Fanatiker den Titel auf jeden Fall im Auge behalten. Gerade die vielen Belohungen und die schnelle Action machen Star Fox Command zu einem wirklichen Top-Titel für den DS. Die Geschwindigkeit ist hoch und die Steuerungslösung ist mit Sicherheit sehr innovativ und interessant, könnte allerdings etwas gewöhnungsbedürftig sein. Persönlich freue ich mich sehr auf die verschiedenen Enden, da ich ein riesen Fan eines solchen Features bin. Für mich gibt es keine größere Motivation, ein gutes Spiel immer und immer wieder durchzuspielen, als mehrere Endsequenzen. Zum Multiplayerteil kann ich derzeit noch nicht viel sagen. Schade, dass es keinen Coop-Modus gibt. Kurz: Star Fox Command muss man als Fan von schneller Action beachten. Am 19. Januar soll es dann soweit sein.
Freak Out – Puderschnee im kommenden Frühjähr
Nachdem sich bereits Stoked Rider: Alaska Alien in Bälde in die Tiefen des Puderschnees vorwagen will, folgt nun Freak Out. Hier übernhemen wir die Kontrolle eines Freestyle-Skifahrers. Verschiedene Charaktere, die unterschiedlichsten Piste, halsbrecherische Stunts, ein cooler Soundtrack und ein Multiplayer für bis zu acht Spieler sollen mit im Paket enthalten sein. Im ersten Quartal 2007 will JoWooD das Spiel auf den Markt bringen.