Happy Birthday – Geschichte lernen unnötig, fragt suit!

Es hat sich durch zahlreiche körperliche Gebrechen bereits seit einigen Monaten abgezeichnet: unser zweiter Chefredakteur suit hat den Zenit überschritten. Mit dem heutigen 25. Geburtstag wird auch eine symbolische Grenze erreicht, denn besonders fiese Zeitgenossen würden also sagen, dass Sigi jetzt auf die 30 zu geht und das Leben so gut wie vorbei ist.

Wir freuen uns natürlich, wenn in der Rebell-Statistik das Durchschnittsalter steigt. Das hilft unserer statistischen Seriösität, auch wenn das Geburtstagskind natürlich immer noch derselbe kindische Hund ist. Ich gratuliere im Namen der gesamten Redaktion. :)

Half-Life 2: Episode Two – Verschiebung auf Herbst

Eigentlich war es doch von vornhinein klar, dass es Valve nicht schaffen würde, ihr kommendes Standalone-Addon nicht pünktlich auf den Markt zu bringen. Stattdessen wird das Spiel nun auf den Herbst diesen Jahres verschoben.

Immerhin hat man die Wahl zwischen zwei Editionen. Die Black Box beinhaltet Das Spiel sowie Team-Fortress 2 und Portal. Die Orange Box legt zusätzlich noch den Vorgänger Half-Life 2: Episode One und das eigentliche Hauptprogramm Half-Life 2 obendrauf.

Gewalt in Spielen – Bayern stellt Gesetzesentwurf vor

Demokratie kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Segen, weil jeder seine Meinung frei und ohne Furcht kundtun darf, Fluch, weil es eben auch Menschen tun, die von dem, was sie da gerade erzählen, leider keinerlei Ahnung haben. Letzteres wird besonders dann gefährlich, wenn man damit auch noch ein Forum findet. Ergo ist es auch kein Wunder, dass nach all den populistischen Angriffen auf die bösen Killerspiele seitens der Politik nun auch Taten folgen.

Gemeint ist damit die Drucksache 76/07, welche eine „Verbesserung des Jugendschutzes“ anstrebt, natürlich herausgegeben vom freiesten aller Freistaaten, besser als Bayern bekannt. Nun ist freiesten nicht nur eine Hyperbel, sondern auch eine Antithese, freier als frei geht nun einmal nicht. Genau das ist die Drucksache 76/06 ihrer Wesensart nach aber auch, denn von „Verbesserung“ kann hier wahrlich nicht die Rede sein.

Nachdem man den üblichen Rattenschwanz an Scheinargumenten hervorgebracht hat, warum man „Kinder und Jugendliche vor Gewaltexzessen in Form menschenverachtender Gewaltspiele […] schützen“ muss, geht es recht schnell zum Eingemachten. „Das vorliegende Gesetz sieht deshalb ein Verbot von virtuellen Gewaltspielen vor“, so die einleitenden Worte des Kapitels „Lösung“. Das alleine mag schon harter Tobak sein, wird aber durch die Neureglung des Paragraphen 131a noch übertroffen: hier wird klar gestellt, dass jeder mit Bußgeldern in Höhe von maximal 500.000 Euro oder bis zu einem Jahr Haft zu rechnen hat, der „Killerspiele“:

1. verbreitet,
2. öffentlich zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen.“

Das mag sich schon verheerend anhören und natürlich wird auch wieder die Verschärfung der Indizierungsrichtlinien gefordert und auch die Arbeit der USK angezweifelt. Doch die Spitze der Entmündigung des verantwortungsbewussten Konsumenten ist schon vorher zu finden. So soll das so genannte „Erzieherprivileg“ gestrichen werden. D.h. Eltern dürfen nun nicht mehr darüber entscheiden, ob sie ihr 17-jährigen Kind nicht doch eine Runde Quake 3 spielen lassen.

Wer auch immer sich diesen harten Tobak ausgedacht hat, wurde vorher jedweden Realitätssinns beraubt und sitzt jetzt in seinem kleinen Kämmerlein und beobachtet die Welt aus seinem eindimensionalen Blickwinkel. Schließlich sind nur die bösen, bösen Computerspiele an der zunehmenden Jugendkriminalität schuld und nicht etwa die ineffiziente Jugendförderung oder das völlig überforderte Schulsystem. Scheuklappen waren wohl mal wieder im Sonderangebot zu erwerben, der Einsatz des gesunden Menschenverstandes muss dagegen für einige Politiker eine wahre Folter sein.

Gewalt in Spielen – Wiener ÖVP vs. Killerspiele

Franz Ferdinand Wolf, der Mediensprecher der Wiener ÖVP, leitete letzte Woche eine Diskussionsrunde zum Thema gewaltverherrlichende Spiele. Laut dem ORF konnte die von ihm zusammengestellte Runde zu keinem objektiven Ergebnis kommen.

Auf die Frage des ORF, ob er selbst einmal solche „Gewaltspiele“ ausprobiert habe, antwortete Wolf:
„Ich brauche solche Spiele nicht zu spielen, um zu wissen, dass sie gefährlich sind.“

Diesen Worten ist wohl nichts mehr hinzuzufügen, Herr Wolf, wir sind voll und ganz ihrer Meinung, bei uns hier läuft es nicht anders – wir bewerten Spiele auch nach Gutdünken ohne sie jemals gespielt zu haben – daran ist doch nichts verwerfliches? (Anm.: Das war gelogen, die gängige Redaktionspraxis von Rebell.at sieht natürlich ganz anders aus: wir spielen das Zeug schon, bewerten aber diejenigen mit den höchsten Geboten besser …)

Abschließend möchte ich noch einen Kommentar des Benuzters pc104 aus dem ORF-Forum zitieren:

„Papa, ich will computerspielen“
Gusch bua, des is schlecht für Dei‘ Entwicklung! Jetzt nimm des G’wehr und schiaß den Hirsch um!

Happy Birthday – Besux: endlich alt genug für Ultra-Porn?

Nach zahlreichen Upgrades und kosmetischen Operationen kann auch unser Chefredakteur Thomas Schaffer (aka. Besux) sein Alter nicht mehr leugnen.

1518 in Schottland geboren … nein falscher Film, aber eins hat unser steirischer Flachland-Indianer dennoch mit dem Highlander gemeinsam – nein, es ist bestimmt nicht sein gutes Aussehen, sein wallendes Haar, seine überlegenen Schwertkampfkünste oder die Unsterblichkeit – eigentlich hat er rein garnichts gemeinsam mit dem Highlander, er wurde lediglich 1985 geboren, das selbe Jahr in dem der erste Highlander-Film spielt.

Ihr seid verwirrt? Macht nichts, im Namen der Redaktion wünschen wir unserem Leithammel dennoch alles Gute, alsdenn: Prost!

Boxsport Manager – Ebenfalls Gold

Wir wissen doch wie es um euch bestellt ist. Ihr seid zu feige selber in den Ring zu steigen und sucht deshalb verzweifelt nach einem Managerberuf in der Boxsparte. Dann könnte Boxsport Manager genau euer Ding sein. In Don King-Manier zieht ihr eure Schützlinge im hauseigenen Boxstall hoch, promoted- und trainiert sie.

Die Kämpfe selbst sollen im schmucken 3D-Gewand daherkommen. Per Motion-Capturing sollen entscheidende Bewegungen eigens einstudiert worden sein. Ab dem 23. Februar diesen Jahres dürfen wir loslegen.

Silverfall – Gold

Ja ich weiß: Der Titel des Spiels würde einige totwitzige Wortspiele mit dem Thema zulassen, aber darüber setze ich mich hinweg und konzentriere mich auf das Wesentliche: Das Spiel hat den Goldstatus erreicht und wird am 9. März in die Läden kommen. Dann wird man sich zwischen Technik oder Natur entscheiden müssen, um auf spezifische Fähigkeiten der jeweiligen Seite zurückgreifen zu können.

Supreme Commander – Demo & Entwickler-Tour durch Wien

Schlappe 1051 Megabyte trennen euch von der Demo des kommenden Strategiespiels Supreme Commander, wenn ihr dem untenstehenden Link folgt. Zwar waren die ersten Reviews zum Game nicht mit besonders prickelnden Wertungen ausgestattet, bevor ich es aber nicht selbst gespielt hab, glaub ich den Dreckssäcken von der Konkurrenz sowieso nicht.

Was ich allerdings cool finde ist, dass Publisher THQ den Chefentwickler Chris Taylor (früher u.a. Total Anihilation, Dungeon Siege) auf PR-Tour durch Österreich und Deutschland schickt. Wer sich ein Autogramm holen oder einige Worte mit Chris wechseln möchte, sollte sich an den folgenden Terminen frei nehmen:

Österreich
Wien: Montag, den 19.02.2007
14 bis 16 Uhr im Saturn (Einkaufscenter Gerngross, Mariahilfer Str. 42-48)

Piefkistan
Nürnberg: Mittwoch, den 21.02.2007
16 bis 17 Uhr, Saturn (Vordere Ledergasse 30)

Hamburg: Donnerstag, den 22.02.2007
16 bis 17 Uhr, Saturn (Mönckebergstraße 1)

Oberhausen: Freitag, den 23.02.2007
16 bis 17 Uhr, GameStop (Centroallee 1000)

Studie – Unreal Tournament besser als Tetris?

Eigentlich wurde in der Studie festgestellt, dass actionreiche Spiele das Sehvermögen des Spielers erheblich verbessern.

An der University of Rochester in New York hat man erkannt, dass Personen, die einen Monat lang täglich ein paar Stunden Unreal Tournament spielen, um 20 Prozent besser Buchstaben bei einem Sehtest identifizieren konnten als die Kontrollgruppe, die Tetris vorgesetzt bekam.

Geträumt wird schon von Rehabilitationssoftware für Schwachsichtige (nein, Schwachsinnige – wie etwa die Kollegen von Daddelnews – diese lassen sich nicht behandeln), die damit eine entsprechende Verbesserung der Sehfähigkeit erzielen könnten. Hier stellt sich allerdings die Frage: wenn UT schon seinen Zweck erfüllt, warum nicht einfach das spielen und einen PC auf mit Chefarztbewilligung verschreiben?

Oh nein! Keine Unreal Engine 3 am Wii!

Jetzt sagt bloß…! Eine Welle des Erstaunens überschwappt mich. Mark Rein hat doch tatsächlich erklärt, dass die Unreal Eninge 3 nicht mit dem Wii kompatibel sein wird. Sensation! Der Seitenhieb des Jahrhunderts wird da auf so mancher Seite gefeiert.

Mich stören solche Nicht-News eigentlich im Grunde eher.

  1. Wen interessierts? Wir haben es mittlerweile alle kapiert, dass der Wii keine High End-Maschine ist. Wer das Gerät kauft oder mag, wird sich auch daran nicht stören lassen.
  2. Es gibt genug andere gute Engines, die es für den Wii gibt (unter anderem auch frühere andere Unreal-Technologien), die das Potential der Konsole zukünftig bestimmt voll ausreizen werden.
  3. Und was die Unreal-Spiele anbelangt: Alles nach Unreal Tournament war sowieso uninteressanter Standard-Krimskrams. Sowas braucht echt niemand.

[/Grantscherben Ende]

The Destiny of Zorro – Neuer Wii-Titel angekündigt

Auch Zorro ist von dem fesselnden Steuerungskonzept der Wii nicht gefeit und möchte umgehend auch eure Wohnzimmer unsicher machen. Mit dem kürzlich angekündigten The Destiny of Zorro dürfte das nun möglich sein. Ab dem vierten Quartal diesen Jahres sollen wir die Säbel schwingen dürfen, natürlich mit der Wiimote.

Wirklich bahnbrechende Infos waren der Ankündigung noch nicht zu entnehmen, man möchte das Spielprinzip jedoch schnell und schlank gestalten. Ob das nun bedeutet, dass man auf Tiefgang verzichten darf, sei dahingestellt. Ich bin trotzdem gespannt, denn der sympatische Rächer mit der Maske ist doch immer für einen kleinen Ausritt gut.

Dewy’s Adventure – Bunter Spaß für Wii angekündigt

Die Macher vom Wii-Spiel Eledees, scheinen einen Narren an Nintendo´s neuem Spielsystem gefressen zu haben. Ihr neuester Streich Dewy’s Adventure lässt euch die Kontrolle des Wassertropfens Dewy übernehmen, der seine Welt von einer dunklen Macht retten will.

Im Mittelpunkt des Spielkonzept steht mal wieder die Wiimote, mit deren Hilfe ihr die Welt kippt um damit den Tropfen in Bewegung zu versetzen, Erdbeben, Blitze oder Stürme erzeugen könnt. Noch dieses Jahr soll das Spiel in die Läden kommen. Das Prinzip hört sich jedenfalls hervorragend an – hoffentlich spielt es sich genau so, wie es sich anhört!.