Alle Beiträge von Tom Schaffer

Take 2 – Neue Spiele angekündigt

Zirka 90 Projekte werden derzeit unter der Flagge von Take 2 bzw. den Tochterunternehmen Rockstar und GoD Games entwickelt. Wie nun bekannt wurde sind dabei auch ein oder mehrere bisher nicht offizielle Spiele, die mit der Halo-Engine daherkommen. Nachdem wir vor wenigen Tagen von Take 2 Deutschland – auf unsere Anfrage hin- die Antwort erhalten haben, dass die Halo-Engine nicht von Take 2 verwendet wird, wundert uns dies doch ein wenig – freut uns natürlich deshalb aber nicht weniger.

Ob bzw. wann auch ein neues Grand Theft Auto geplant ist, bleibt unterdessen schleierhaft. Im 1. Quartal 2004 soll auf jedenfall ein bemerkenswertes Xbox-Spiel erscheinen, dass nicht näher genannt wurde.

Duke Nukem Forever – Nicht mehr dieses Jahr

Schluss mit den Hoffnungen, Duke Nukem Forever könnte es eventuell dieses Jahr in die Läden schaffen. Wie GameSpot berichtet, wird das Spiel erst im nächsten Jahr erscheinen. Erst das vierte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres gilt als eingeplanter Releasetermin. Das würde in etwas dem ersten Quartal 2004 entsprechen. Hoffen wir, dass 3D Realms wenigstens diesen Termin einhalten kann. Take 2-CEO Jeff Lapin dazu: „We’re hopeful that the team in Dallas will finish the project.“. Na dann,…

PlanetElixir – Besucht die neue Fansite

Unser Ex-Redi MarS hat sich schon seit geraumer Zeit seiner Fansite PlanetElixir verschrieben auf der es alles Wissenswerte über Evil Genius, Republic und andere zukünftige Projekte von Elixir zu finden gibt. Jetzt haben sich er und die anderen Jungs von der Seite einen eigenen Webserver beschafft und ein nagelneues Design für die Seite gelauncht. Schaut doch einfach mal bei ihnen vorbei.

PlanetSide – Bewegte Bilder

Drei Fraktionen, tausende Spieler, ein Server – das ist PlanetSide. Der „Massively Multiplayer Online First Person-Shooter“ (kurz und sinnvoll: MMOFPS) von Ubi Soft bekommt nun einen offziellen Trailer spendiert. Den 27 Megabyte großen Quicktime-Film bekommt ihr unter dem unten stehenden Link direkt auf der Herstellerseite spendiert.

Far Cry – Trailer

90 Megabyte groß ist der neue Trailer den Ubi Soft vor wenigen Stunden allen wartenden Anhängern von Far Cry zur Verfügung gestellt hat. Darin sieht man natürlich massenhaft Gameplay-Material von der atemberaubend schönen Insel auf der der First Person-Shooter spielt. Folge dem grünen Link…

Project Jane-J – Erste Infos

Heute ist wohl ein Feiertag für Adventurespieler. Die Jungs von AdventureGamers haben ein Preview zu Project Jane-J veröffentlicht. Das ist bekanntlich der Arbeitstitel der neuen Abenteuerserie von Gabriel Knight-Schöpferin Jane Jensen. Angeblich sollen wir bereits im Oktober erste Screenshots zum Spiel präsentiert bekommen – sofern alles wie geplant klappt.

Dreamfall – Einige neue Infos

Die Freude in der Adventurefangemeinde bei der Ankündigung von The Longest Journey 2 war groß. Nun hat Ragnar Tornquist – seines Zeichens Schöpfer des ersten Titels und auch weiterhin der kreative Kopf hinter dem zweiten – bekannt gegeben, dass TLJ 2 (Arbeitstitel „Static„) wie Baphomet’s Fluch 3 vollkommen auf die dritte Dimension setzen wird. Im Gegenteil zu Revolution’s Spiel bietet das Funcom-Adventure auf dem PC allerdings eine Mausunterstützung und wird vollkommen auf die bei PC-Abenteurern wenig beliebten Actioneinlagen (Jump’n’Run-Sequenzen, Schlägerein, etc.) verzichten.

Sam & Max 2 – Spaßiges Interview

Die Jungs von der großen Adventure-Only-Seite AdventureGamers haben sich im Rahmen der E3 mit den Machern von Sam & Max 2: Freelance Police unterhalten. Im auf ihrer Seite dokumentierten Gespräch findet man Informationen zur Grafikengine die anscheind ein Fleckerlteppich aus hundertzweiundfünfzig weiteren Technologien ist, Informationen zu Minispielchen in S&M 2, dem Projektstatus und die Aussage, dass Max denkt, singen sei etwas für Mädchen. Das amüsante Gespräch findet ihr unter dem beiliegenden Link.

Auch Mix’n’Mojo hat einen Artikel zum Spiel verfasst. Die Hintergründe zum Spiel, so erfährt man, sind wie in Monkey Island 4 vorgerenderte 2D-Hintergründe (also „Fake-3D“ für unsere ganz 1337en Leser). Erfreulicherweise setzen die Entwickler dennoch auf eine altbewährte Steuerungsmethode – Point & Click…

Was kostet der Realismus?

Unser heutiges Thema behandelt den Zusammenhang der beiden Wörter Realität und Verlust mit Computerspielen. Jaja, einige Zocker verlieren jeden Bezug zur Realität wenn sie wieder einmal die Nacht im Battle.net verbracht haben oder auf CS-Servern zwölf Stunden am Stück über die de_dust-Map gerusht sind. Aber eigentlich meine ich etwas vollkommen anderes…

Bei einem Blick in die Regale fällt in den letzten Jahren unweigerlich der steigende Prozentsatz an solchen Spielen auf, die ein Abbild der Realität oder zumindest fiktive aber dennoch mögliche Szenarien wiedergeben wollen. Delta Force, Operation Flashpoint, Medal of Honor, Sudden Strike, C&C: Generals und wie sie auch sonst so alle heißen. Warum ist das eigentlich der Fall? Vermutlich könnte man zu diesem Thema ein ganzes Buch verfassen, weshalb ich mich auf wegen dem beschränkten Platz der uns hier zu Verfügung steht eher der Frage widme: Ist das denn notwendig?

Vielleicht ist C&C: Generals das perfekte Beispiel um meine Frage demonstrativ zu untermauern. Die Command & Conquer-Serie wurde dank des NOD vs. GDI-Szenarios bekannt, und das obwohl dieses nicht wirklich als äußerst wirklichkeitsnah bezeichnet werden kann. Mit dem aktuellen Titel, C&C: Generals, wird nicht nur das Szenario und die Grafik „echter“, sondern auch das Spielprinzip. Wo früher ein Cyborg genügte, müssen sich jetzt Selbstmordattentäter in die Luft sprengen. Generals aber hat in einem wesentlichen Punkt klare Abzüge gegenüber seinen Vorgängern hinnehmen müssen. Das aktuelle Szenario kann die atmosphärische Dichte der ersten Teile nicht erreichen. Anstatt auf eine storytechnisch cool präsentierte Kampagne wie bisher zu setzen, lässt uns Electronic Arts UNO-Konvois in die Luft jagen.

Mir bleibt dazu nur zu sagen: Generals ist sicher ein gutes Spiel, aber so populär wie es durch die ersten Ausgaben wurde, wäre das Label Command & Conquer damit nicht geworden. Aus der schönen Grafik und einem Sequel zu Tiberian Sun wäre sicher deutlich mehr Spielspaß herauszuholen gewesen. Was folgern wir daraus? Haben zumindest gewisse Spiele es wirklich notwendig den Terrorismus oder generell die Realität als Element zu benutzen? Ich glaube nicht! Und oft verliert man durch die realgetreue Umsetzung auch etwas viel wichtigeres. In diesem Fall den Flair der Serie und eine gewisse „spielerische Naivität“. Realismus? Den seh’ ich täglich in den Nachrichten. Beim Spielen brauch ich ihn nicht…

Was haltet ihr von dieser Kolumne? Versteht ihr einen bestimmten Teil nicht oder seid ihr anderer Meinung? Unser <a href="http://forum.rebell.at" target="_blank">Forum</a> steht wie immer zur Diskussion bereit.

Film und Konsolen-EtM unter der Lupe

The Matrix: Reloaded

Wir erinnern uns an das grandiose Ende von The Matrix: Neo (Keanu Reeves) schafft es endlich an sich selbst zu glauben und besiegt als erster Mensch überhaupt einen sogenannten Agenten. Doch der Kampf zwischen den Menschen und Maschinen ist noch lange nicht vorrüber was ein Sequel zum Film wohl absolut rechtfertigt.

Das finden auch die Wachowsky-Brüder Larry und Andy, die Macher des Universums. In bester Actionmanier senden die beiden uns auch in Reloaded wieder durch eine unglaublich verwebte Story voller Doppelbödigkeiten und der Möglichkeit massenhaft in den Verlauf hineinzuinterpretieren.

Die Story des zweiten Teils der Matrix-Trilogie braucht sich nicht zu verstecken, hat allerdings den Makel, dass ein dritter Part kommen wird. Viele Zusammenhänge dürften wir wohl (hoffentlich) erst im November verstehen, wenn Revolutions in den Kinos angelaufen ist.

Das stört uns aber herzlich wenig, denn die Bedrohung der letzten Menschenstadt Zion ist genug Stoff um auch Reloaded zu einem Action-Meisterwerk erster Güte zu machen. Lediglich wenige Szenen wirken aufgesetzt. So scheint es beispielsweise so zu sein, dass im hochtechnologiesierten Zion alle Menschen ravende Sektenanhänger sind, die für freie Liebe kämpfen und ihrem großen Guru zujubeln. Die Szene erweckt den Anschein nur eine dazwischengefügte Sequenz zu sein um auch ein wenig mehr Sex ins Spiel bringen zu können.

Glücklicherweise ist sie aber nur von relativ kurzer Dauer, sodass man sich bald wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann: Verschwörung und Kampf.

Actioneinlagen – Wie könnte es auch anders sein? – gibt es am laufenden Band. Und die Art und Weise wie sie dargestellt werden gleicht einem Faustschlag ins Gesicht anderer Actionregisseure. Spektakuläre Kamerafahrten, aufwändige Computereffekte und großartige Martial Arts-Einlagen begeistern das Auge und schaffen, zusammen mit dem wirklich sensationellen Soundtrack, eine traumhafte Atmosphäre.

Neben altbekannten Figuren wie zum Beispiel Neo, Trinity und Mr. "Gesicht-nicht-verzieh" Morpheus sind auch viele neue Charaktere eingebaut worden (z.B.: Schiffskapitänin Niobe die wir auch in Enter the Matrix steuern). Die passen allesamt ins Geschehen und wurden ohne ersichtliche Fehler gespielt.

Was genau sie uns in Reloaded zu erzählen haben, finden Matrix-Fans aber wohl am besten selbst heraus. Das zweite Drittel der Trilogie muss man gesehen haben, auch wenn es nicht ganz an das erste heranreicht.

Fazit: Verwirrt und voller unbeantworteter Fragen, aber trotzdem vom Film befriedigt, verlasse ich das Kino. Nach vielen schlechten Kritiken zu Reloaded bin ich ohne große Erwartungen in den Saal spatziert und wurde unheimlich positiv überrascht. Die Story ist wieder philosophisch und packend, wird aber wohl erst im dritten Teil wirklich schlüssig werden. Fans müssen rein, wer nur tolle Action sehen will liegt aber ebenfalls nicht falsch.

Enter the Matrix

Sony PlayStation 2: Spielspaß 67 Pkt.

Vergleicht man die PlayStation 2 Fassung mit der Xbox und PC-Variante (so wie wir), dann stellt man schnell fest wo die grafischen Muskeln der Sony-Konsole ihre Grenzen haben. Kein Anti-Aliasing und dadurch auch das Herausstechen der niedrigen Auflösung sowie ein generelles Gefühl der Farbarmut machen die PlayStation 2-Fassung zur technisch schlechtesten Fassung.

Die Steuerung bietet hingegen keine Nachteile und ist gleichwertig gelungen wie auf PC und Xbox. Negativ stechen leider auch die Ladezeiten heraus, die zusammen mit dem mieserablen Speichersystem für einige Frustmomente sorgen. PS2-Besitzer müssen wesentlich länger auf den Wiedereinstieg ins Spiel warten als andere.

Microsoft Xbox: Spielspaß 70 Pkt.

Wurde Enter the Matrix für die Xbox optimiert? Es hat hin und wieder den Anschein. Trotz weiterhin bestehender grafischer Schwächen wirkt die Version für Microsoft’s Konsole technisch doch irgendwie am ausgereiftesten. Gerade im Vergleich mit der PlayStation 2-Fassung findet man sauberere Texturen, mehr farbliche Abwechslung und zusätzliche Effekte vor. Keine zusätzliche Kritikpunkte für die Steuerung sind vorhanden.

Fazit:
Ein wesentlicher Vorteil den Konsolenbesitzer gegenüber den PC-Spielern haben ist, dass man nicht im Dauersprint durch die Matrix tigert, sondern auch langsames Gehen möglich ist.

Ansonsten ist vor allem durch die langen Ladezeiten für PS 2-Besitzer ein kleiner Nachteil gegeben, der auch durch die schlechtere Grafik natürlich nicht wieder aufgeholt werden kann. Deshalb gibt es einen kleinen Punkteabzug. Für PC und Xbox gelten identische Kritikpunkte aber auch die Pro-Argumente sind dieselben, weshalb wir wertungstechnisch keinen Unterschied machen und dabei bleiben: Enter the Matrix ist ein gutes Spiel mit einigen Fehlern.

Wir haben hier lediglich die Unterschiede zwischen den Versionen beschrieben, da EtM inhaltlich auf allen Plattformen gleich ist. Zum ausführlichen Test der PC-Version gelangt ihr -| <a href="http://www.rebell.at/?site=rgames&cnt=show_r1&post_id=122" target="_blank">hier</a> |-.

Leider war es uns nicht möglich auch die GameCube-Ausgabe zu testen. Die bietet laut Erfahrungsberichten von anderen Spielern erträgliche Ladezeiten aber leider grafische Schwächen gegenüber den drei anderen Fassungen.

Duke Nukem Forever – 3D Realms löscht Bilder

Ist das der Beginn der letzten Phase vor dem Release von Duke Nukem Forever? Drei Monate vor der Veröffentlichung wollte Hersteller 3D Realms damit beginnen neue Informationen zum Spiel zu präsentieren. Jetzt haben die Amerikaner zumindest einmal alle alten Materialien zu Duke Nukem Forever von der offiziellen Website gelöscht (wie man unter dem unten stehenden Link sehen kann). Der Grund: sie sind nicht mehr repräsentativ für das aktuelle DNF.

Sollte es sich bewahrheiten, dass der Shooter in den kommenden vier oder fünf Monaten kommt, dann wäre das angesichts des Septembertermins von Half-Life 2 ein sehr unglücklich gewählter Zeitpunkt um den Duke endlich wieder ins Rennen zu schicken.

Lachen – Geflügelgeschoße

Zur Auflockerung unserer Berichterstattung wollen wir euch heute auf eine Aufklärungskampagne von Spiegel.de hinweisen. Mit den folgenden Worten beginnen die Kollegen ihren Bericht über brandgefährliche Hühner:

„Passagierjets sind zum Missvergnügen von Piloten nicht allein am Himmel. Vögel gibt es da auch noch, und die sind mitunter eine Gefahr für fliegende Menschen. Bei Geschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern wird das Federvieh bei der Kollision mit einem Flugzeug zum Geschoss, das schon so manchen Flieger abstürzen ließ.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) stellte sich dem Problem und baute ein Hühner-Katapult, um die Festigkeit der Cockpitscheiben unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen. Die Geflügel-Kanone ist authentisch: Die FAA benutzt sie, die US-Luftwaffe ballert ihr Geflügel gar mit einer Geschwindigkeit von fast 650 km/h auf die Kanzeln ihrer Kampfflugzeuge.
So weit, so grässlich.

Im Januar 1996 aber meldete „Feathers“, das offizielle Magazin der kalifornischen Geflügelindustrie, dass britische Eisenbahningenieure sich von der FAA die Hühnchen-Schleuder (im Geflügelschützen-Jargon auch „Rooster Booster“ genannt) geborgt hätten – um das Glas einer neuen Hochgeschwindigkeits-Lokomotive zu testen.

Sie zielten, schossen – und erschauderten. Auf seinem letzten Flug zerschmetterte das Hühnchen die Windschutzscheibe der Lok, zerriss die Instrumententafel, bohrte sich durch den Sitz des Lokführers und blieb in der Wand des Cockpits stecken. Wahrhaft geschockt riefen die verwirrten Briten bei den amerikanischen Luftfahrtingenieuren an. Ob sie denn auch alles richtig gemacht hätten, wollten sie wissen. Die FAA-Experten nahmen den Test unter die Lupe und hatten am Ende einen wertvollen Tipp parat: Die Kollegen von der Insel sollten es bei der nächsten Kanonade mit einem aufgetauten Huhn versuchen. “

Mehr dazu unter dem unten stehenden Link.