The Fall: Last Days of Gaia – Screens & Website Update

Wer in den letzten beiden Tagen die Website zu The Fall besucht hat, wird bereits wissen, dass Silver Style Entertainment vier neue Wallpapers, drei frische Screenshots und einen neuen Beitrag für die Making Of-Kategorie veröffentlicht hat.

Die neuen Bilder zeigen wieder einige leckere Szenen aus Last Days of Gaia. Das Rollenspiel wird im ersten Quartal 2004 zum Kauf bereit stehen. Rebell-Leser wissen das aber bereits aus unserer Preview.

Das Ende der Menschheit ist erst der Anfang..

In naher Zukunft wird plötzlich ein UFO in der Erdumlaufbahn gesichtet. Sofort versuchen die Raumbehörden mit den vermeintlichen Außerirdischen Kontakt aufzunehmen und herauszufinden, ob die Aliens gute oder böse Absichten haben. Nach mehreren Tagen kommt plötzlich eine Art Zeichen vom UFO und man hofft auf irgendeine Form von Kommunikation. Die bleibt zwar verwehrt, doch ein tödlicher Sporenregen geht auf die Erde nieder, und löst ein Armageddon aus.

Ein entsetzliches Massensterben nimmt seinen Anfang und rafft fast die ganze Weltbevölkerung dahin. Diejenigen, die in Bunkern oder luftdichten Räumen waren, als der Sporenregen niederging, schafften es jedoch zu überleben. Sie erwartet eine grausam entstellte Welt. Aus den von den Sporen infizierten Personen wurden Mutanten, die aus allen möglichen Körperteilen zusammengeklebt scheinen und nur eine Aufgabe haben: Den kümmerlichen Rest der Menschheit zu finden und zu vernichten.

Irgendwie schaffen es die Menschen, zusammen zu finden und eine Organisation zu gründen, die der Invasion Widerstand leisten soll. Vielleicht schafft man es ja sogar, die Aggressoren wieder zu vertreiben? Große Armeen können nicht aufgestellt werden, dazu gibt es einfach zu wenige Überlebende. Außerdem würden größere Ansammlungen mit Sicherheit wieder einer Sporen Attacke zum Opfer fallen. Was tun?

Ganz klar: Die einzige Möglichkeit ist, eine Spezialeinheit ins Leben zu rufen, welche mittels kleiner Trupps die Aliens wieder zurückzudrängen versucht. Eine gefährliche und umfangreiche Aufgabe, doch es muss getan werden, um den Fortbestand der Menschheit sichern zu können.

Soviel zur Hintergrundstory. Nun beginnt das eigentliche Spiel. Den Koordinations- und Steuerungspart dieser Spezialeinheit übernimmt natürlich der Spieler. In einer post-apokalyptischen Welt, wo Leichen auf der Hauptstraße und verendete Tiere im Stadtpark normale Erscheinungen sind, muss man grauenhaft entstellten Mutationen, die die Aliens ‚produziert‘ haben, entgegentreten. Ein Versagen ist keine Option und Hilfe von außen gibt es nicht mehr.

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine kleine Region auf der Erde, die mit drei Basen ausgestattet ist. Jeweils eine militärische, eine Produktions- und eine Forschungsbasis stehen anfangs zur Verfügung.

In den militärischen Basen sind die Einheit und auch einige Jäger zum Abfangen von UFOs, stationiert. Von dort aus werden Einsätze tief ins Feindesland geflogen und fast tote Städte wieder zurückerobert. Bei den Forschungsbasen kann man Außerirdische sezieren, neue Rüstungstypen erforschen und noch einiges mehr. Die Produktionsstätten haben die Aufgabe, das neu erforschte Zeug dann herzustellen, um die Einheit oder die Jagdflieger besser ausrüsten zu können.

Bis zu sieben Mann kann man auf einen Einsatz mitnehmen, der ungefähr folgendermaßen aussieht: Der Trupp landet mittels Hubschrauber am Rand der Einsatzzone und hat dann die Aufgabe, ein Alien-Artefakt zu sprengen, eine Alien-Basis einzunehmen oder auch nach seltenen Spezies, zur Untersuchung durch die Forscher, zu suchen. Natürlich gibt es auch noch andere Einsatzarten, aber dies war ein kurzer Überblick über die am öftesten auftretenden.

Was UFO: Aftermath von seinen Vorgängern unterscheidet sind die RPG-Elemente, die ALTAR Interactive eingebaut hat. Nach jedem Einsatz werden Erfahrungspunkte an die Teammitglieder vergeben, die dadurch mit der Zeit stärker werden. So kann man sich nach und nach ein Team voller Hardcore-Killern aufbauen, welche den Aliens die Birne wegschiessen, bevor sie überhaupt gesehen werden.

Grafisch ist UFO: Aftermath nicht unbedingt ein Hammer. Es wurde hier eher Wert auf Übersicht und Zweckmäßigkeit gelegt, als auf großen 3D-Zauber. Dies hat auch den Vorteil, dass das Spiel ohne Probleme auch auf älteren Rechnern läuft. Ein Pentium III ab 500MHz reicht aus, um das Spiel ohne Probleme zu betreiben. Aufgebaut ist alles aus einer 3D-Ansicht für die Erdkugel, wo man Einsätze wählen, UFOs abschiessen und Basen übernehmen kann und einer taktischen Karte, bei der die ganzen Einsätze gespielt werden.

UFO: Aftermath ist rundenbasierend. Es gibt einen Pause-Modus, in dem man die Aktionen seiner Mannen bestimmen kann und sobald man dann auf weiter bzw. Space klickt, werden diese Befehle ausgeführt. Es ist ein wenig schwer zu erklären, wie es genau abläuft, am besten saugt ihr euch die Demo, um das wirklich intelligente System mal ausprobieren zu können.

Sound und Musik sind ein wenig verpatzt. Die Soundeffekte können mit anderen Titeln nicht ganz mithalten und die Musikuntermalung ist zu abweglungslos ausgefallen, zu oft hört man dasselbe Musikstück ablaufen, was irgendwann mal dazu führt, dass man einfach die Musik abzudreht. Zum Glück läuft (zumindest bei mir) Winamp wunderbar im Hintergrund mit. Sobald man mit In Flames oder Iron Maiden ein kleines Mutantengemetzel verursacht machts gleich doppelt soviel Spaß :).

Der Schwierigkeitsgrad ist teilweise recht happig. In den engen Gängen einer Alienbasis auf einen Feind mit wahnsinns Rüstung und Raketenwerfer zu treffen löst mitunter einiges an Frust aus. Zum Glück hat ALTAR Interactive das Spiel mit einer guten Speicherfunktion ausgestattet, bei der man so oft man will speichern darf..

Der Bekanntheitsgrad von ALTAR Interactive hielt sich bisher eher in Grenzen. Nun wird sich das mit Sicherheit schlagartig ändern. Ich kann nicht sagen, dass bei UFO: Aftermath absolut alles stimmt, aber es ist ein würdiger, wenn auch inoffizieller Nachfolger für die X-COM Reihe. Solltet ihr die alten Teile schon so begeistert gespielt haben wie ich, müsst ihr unbedingt zuschlagen.

Könnt ihr euch noch an UFO: Enemy Unknown und X-COM: Terror from the Deep erinnern? Habt ihr, wie ich, Tage damit verbracht die Erde von der Alienbrut zu befreien? Habt ihr euch auch tagelang mit Fallout: Tactics beschäftigt? Wenn das auf euch zutrifft, dann ist UFO: Aftermath ein absoluter Pflichkauf für euch.

Ein paar schlechte Nachrichten hab ich aber trotzdem für euch: Geld gibt es bei UFO: AM nicht und Panzer oder bessere Raumschiffe könnt ihr auch nicht bauen. Das wird aber durch das Erfahrungssystem bei den Soldaten mehr als wett gemacht. Außerdem gehts diesmal in komplett zoom- und drehbarer 3D-Ansicht zu Sache, was ja auch ein ordentlicher Pluspunkt ist.

Dafür, dass das Spiel eher ein inoffizieller Nachfolger der X-COM Reihe von einem ziemlich unbekanntem tschechischem Studio ist, hat es wirklich einiges zu bieten. Wenn ihr ein wenig Zeit habt, könnt ihr euch auch mal das Interview durchlesen, das wir mit den Entwicklern gemacht haben.

Prince of Persia: SoT – It’s Done

UbiSoft gab heute bekannt, dass die Arbeiten an Prince of Persia: Sands of Time beendet wurden und die Daten sich auf dem Weg in die Presswerke befinden.

Somit steht einem Release pünktlich am 4. Dezember eigentlich nichts mehr im Wege. Die PS2 Besitzer dürfen sogar schon etwas früher losfechten, nämlich am 20. November.

Prince of Persia: SoT wird die Möglichkeit bieten, ähnlich wie in Matrix euch mit Zeitlupeneffekt durch die Gegner zu säbeln. Dass das Spiel Potential hat ist eigentlich logisch, denn einige Entwickler des grandiosen Splinter Cell waren ebenfalls an der Entwicklung beteiligt.

Leisure Suit Larry 8 – Schon jetzt ein erster Trailer

Erst vor einigen Stunden konnten wir euch berichten, dass Leisure Suit Larry 8 offiziell bestätigt wurde und sich somit in Entwicklung befindet. Heut wurde dann auch schon ein erster Trailer ins Netz gestellt.

Der Trailer lohnt sich auf jeden Fall, denn ihr bekommt schon einmal ein paar Eindrücke aus dem Spiel und natürlich jede Menge Mädels zu sehen. Aber nicht nur für die Herren lohnt sich der Trailer, denn die Hauptfigur Larry Loveage sieht ebenfalls sehr putzig aus.

Außerdem ist der Trailer mit knapp drei Megabyte nicht besonders groß. Insgesamt ist er etwas mehr als eine Minute lang und sollte von jedem Adventurefreund und generell allen spielebegeisterten Usern gesehen werden.

HdR: Die Rückkehr des Königs – Zweiter Trailer erschienen

All zu lang dauert es nicht mehr, dann wird Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs euch Action vom Feinsten aus dem Tolkien-Universum liefern.

Heute ist endlich ein zweiter Trailer zum Spiel von EA erschienen. In diesem bekommt ihr Szenen von allen Charakteren, welche ihr selbst spielen könnt, zu sehen. Und dabei geht es wirklich hart zur Sache. Im Video könnt ihr die „Chars“ in allen erdenklichen Kampfsituationen beobachten.

Den Trailer gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Acht Megabyte wiegt das Filmchen in der kleinen, 17 MB in der großen Version.

Was ist eigentlich ein Halo?

Eine Frage die uns schon lange beschäftigt. Was ist ein Halo? Nach intensiver Recherche in der Salzburger Innenstadt bin ich auf die Antwort gestossen. Ein sogenannter Halo tritt, laut den dort ansässigen Eingeborenen, nach übermäßigem Alkoholgenuss auf und ist im Prinzip eine Abkürzung für Halluzinationen. Was hat das nun aber mit Halo zu tun? Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch nicht so recht auf die Lösung gekommen bin, was jetzt ein PC-Spiel mit übermäßigem Alkoholgenuss zu tun hat. Naja, egal – ich werd euch hier einfach mal das präsentieren, was ich über das Spiel herausfinden konnte.

Ich befinde mich auf einem militärischen Raumschiff namens Pillar of Autumn, als plötzlich eine irre Alienrasse einen Kaperversuch startet. Die Außerirdischen schimpfen sich übrigens Covenant und sind ein angriffslustiges Volk mit haufenweise lustigen Waffen. Die kleinen Exemplare dieser Spezies sind stimmlich ca. auf der Tonlage der Schlümpfe während die größeren in einer etwas erträglicheren Oktave um ihr Leben schreien. Nachdem diese unerhörten Rüpel das Schiff schon fast besetzt haben, bleibt nur noch eine Möglichkeit. Per Rettungskapsel muss ich mich auf einen riesigen, ringartigen Planeten, der komischerweise auf der Innenseite mit einer "normalen" Atmosphäre gesegnet ist, absetzen um der Brut zu entkommen.

Dieser gigantische Ring nennt sich Halo und beherbergt eine Vielzahl von verschiedenen Landschaftstypen und auch einiges an Gebäuden und uralten Einrichtungen.
Es gibt also viel zu entdecken, und auch ein paar böse Überaschungen bleiben dem Halo-Spieler nicht erspart. Doch zur Story später mehr.

Was Halo von den heutigen 08/15-
Egoshootern unterscheidet, ist die Möglichkeit diverse Fahrzeuge benutzen zu können. Sowohl die Aliens als auch die Menschen haben einige Vehikel zur Auswahl. So kann man z.B. mit einem Jeep auf die Jagd gehen – nun ja, alleine nicht besonders lange. Es gibt Fahrzeuge (darunter auch dieser Jeep oder auch Warthog genannt), die mehr als einen Insassen benötigen um zu ‚funktionieren‘. Wenn man alleine in so einem Vehikel sitzt kann man es entweder nur fahren oder nur schiessen. Damit man damit auch wirklich was anfangen kann benötigt man ein paar Kameraden die sich hinter dem MG und auch auf dem Beifahrersitz platzieren.

Dieses Feature schreit mit mindestens 120db nach einem Coop-Multiplayermodus aber Gearbox hat das vergeigt, was Bungie auf der Xbox ohne Probleme umsetzen konnte. Wie schön wär doch, mit seinen Kumpels auf einer kleinen LAN zusammen den Warthog zu steuern – aber nein, dafür braucht man ja eine Xbox.

Wie nun bekannt wurde (wir berichteten) könnte ein solcher Modus mittelfristig noch nachgereicht werden. Trotzdem hat Gearbox, obwohl in meinen Augen mit diesem Patzer ein echtes Kaufargument vernichtet wurde, es einigermassen geschafft, eine funktionierende Umsetzung zustande zu bringen.

Natürlich muss man auch sagen, das es fast unmöglich ist, im Rahmen der PC-Konvertierung die gelungene Storyline zu vernichten. Im Großen und Ganzen gibt es ausreichend Abwechslung mit irrsinnig viel Geballer. Manchmal möchte man meinen, Bungie wäre bei den Gegnermassen darauf aus gewesen, Serious Sam in die Schranken zu weisen..

Das Leveldesign ist manchmal ein wenig eintönig geworden. Oft gibt es sehr lange, fast zu lange, sich wiederholende Levelabschnitte. Man läuft von einem Raum zum anderen – es ist immer wieder der gleiche, sobald man die Türen zum nächsten Raum öffnet. Gleichzeitig wird man von Gegnerscharen überrannt, die momentan wirklich konkurrenzlos sind. Ohne Einsatz von Granaten ist man chancenlos, die Armeen der Convenant aufzuhalten. Trotzdem macht Halo Lust auf mehr. Kurz bevor man fast entnervt aussteigen möchte, kommt man doch wieder in einen neuen Abschnitt der dann völlig anders aussieht.

Die Art der Bewaffnung reicht mal wieder von der normalen Pistole zum Raketenwerfer und ist gewohnt umfangreich gehalten. Was Halo hier vom Shooter Mitbewerb unterscheidet, ist dass der Master Chief (die Spielerfigur) immer nur zwei Waffen gleichzeitig mitnehmen kann. Ich hab mich ja schon öfter gefragt, wie der Duke oder Sam problemlos ein Waffenlager mitnehmen konnten, welches das gesamte Arsenal des österreichischen Bundesheeres weit übertrifft. Halo erlaubt also nur zwei Waffen gleichzeitig und zusätzlich gibt es noch zwei Arten von Granaten die man tragen kann. Auch die Menge der Munition ist begrenzt.

Eigentlich muss man sich (zumindest bis der Coop-Modus kommt) mit den Standard-Multiplayer Möglichkeiten zufrieden geben, welche aber sehr gut umgesetzt wurden. Sowohl im Team als auch in einer Standard Deathmatchfunktion kann man sich wunderbar online duellieren. Damit kommen wir auch gleich zu den Features die Halo am PC im Vergleich zur X-BOX deutlich überlegen machen.

Die Grafik ist natürlich ein Element, bei dem die Xbox nicht annähernd an die Qualitäten eines PC’s kommen kann – zumindest nicht mehr. Am PC sieht Halo einfach besser aus. Leider hat es aber auch den Haken, dass man ein wirklich starkes System benötigt um diese Vorteile der PC Version auch ausnutzen zu können. Bei allen Details aktiviert und einer Auflösung von 1280×1024 oder höher wird es fast unmöglich sein, ein ruckelfreies Spielvergnügen geniessen zu können. Ein Athlon XP 2600+ oder ein vergleichbarer P4 mit einer Highend Grafikkarte ist nötig um diese Verbesserungen auf der PC-Version auch wirklich ohne Ärger sehen zu können.

Beim Sound verwöhnt uns Bungie mit teilweise genialen Musikstücken, die zwar von mengenmäßig ein wenig begrenzt sind, aber qualitativ sehr hochwertig umgesetzt wurden und das Spiel atmosphärisch perfekt unterstützen. Generell sind Musik, Soundeffekte und auch die Sprachausgabe ein großes Plus bei Halo, welches, obwohl das Spiel de facto zwei Jahre alt ist, die Konkurrenz teilweise wirklich alt aussehen lässt.

Obwohl ich der Meinung bin, Gearbox hat schon mehr als einmal gepfuscht ist Halo für den PC trotzdem einen Blick wert. Vor allem wenn man auch den Kaufpreis beachtet (bereits um 25-30€ zu kriegen), gehört Halo in jede Spielesammlung – ob auf PC oder Xbox hängt letztendlich von der Hardware, die der eigene PC hat, ab. Die Systemanforderungen sind von Microsoft zwar recht gering (733 MHZ) angegeben, aber um wirklich die Vorteile der PC-Version auskosten zu können sollte man ca. die dreifache Taktfrequenz haben.

Halo ist definitiv einer der besten Shooter des bisherigen Jahres, was irgendwie ein wenig beängstigend ist, da es doch schon zwei Jahre auf den Buckel hat. Man möchte doch meinen, das nach so langer Zeit schon längst haufenweise Games am Markt sind, die so einen alten Schinken locker toppen würden, aber dem ist nicht ganz so.

Meistens ist es wohl egal wie alt ein Spiel ist, wenn das Konzept passt, ist es einfach gut gelungen. Etwas ärgerlich ist die fehlende Abwechslung in einigen Levelabschnitten. Ich bin, als ich ca. in der Mitte des Spiels war, glaub ich durch 30 oder mehr Räume gerannt die alle gleich ausgesehen haben – und irgendwann ist es dann mehr anstrengend als unterhaltsam. Aber: Sind Bungie bei einigen dieser Abschnitten die Ideen ausgegangen, wurden diese kleinen Hoppalas dafür in den darauffolgenden Levels sofort wieder gutgemacht.

Ein paar Verbesserungen von Gearbox sind auch zu erwähnen: Bis auf den feehlenden Coop-Teil, der wirklich Pflicht wäre, ist der Multiplayer-Part gut gelungen, und die Ladezeiten lassen die Xbox wie einen 486’er aussehen, man bemerkt fast keine Verzögerungen beim Laden von Levelabschnitten, wo man auf der Xbox fast auf einen Kaffee gehen konnte bis es weiterging.

Ein sehr gutes Spiel, welches Referenztitel wie Unreal II klar in die Schranken verweisen kann. Da der Preis bei 25 EUR sehr niedrig liegt, ist Halo, wenn ihr gerade ein wenig Geld locker habt, ein Pflichtkauf für jeden, der mit Ego Shootern was anfangen kann.

Leisure Suit Larry 8 – Herzblatt lässt grüßen

Wie Vivendi nun offiziell bekannt gab, ist Leisure Suit Larry 8 in Entwicklung. Zum ersten Mal wird darin Larry die Bühne betreten. Wieso erstmals? Nunja, der Hauptcharakter in Magna Cum Laude ist NICHT unser geliebter Larry Laffer, sondern sein Neffe Larry Loveage.

Die ersten Bilder geben bereits darüber Aufschluss, was uns grafisch so alles erwarten wird. Danach zu urteilen wird Larry zwar sehr detailliert dargestellt, wirkt leider aber doch klobiger und weniger liebevoll als sein Onkel in den Vorgängern.

Offensichtlich erscheint der Titel 2004 für alle Konsolen und den PC. Der Humor – für den in den Vorgängern hauptsächlich Al Lowe verantwortlich war – gerät nun auf ein anderes Niveau. Inspiriert werden die Entwickler (High Voltage SoftwareHunter: The Reckoning) dabei nämlich von Teenie-Komödien wie American Pie und Verrückt nach Mary. Der schlüpfrige Erwachsenenhumor der bisherigen Teile dürfte damit der Vergangenheit angehören, hoffentlich muss Larry keine Exkremente in Pralinenform fressen…

Der neue Larry wird während seines Collegebesuchs zu einer TV-Dating-Show eingeladen und beschließt diese zu gewinnen. Damit ist zumindest der Storyansatz in bester Serientradition gehalten. Hingegen steht bisher noch nicht fest, wie groß der Adventure- oder Actionanteil sein wird. Zwei US-Magazine werden dies in den nächsten Wochen exklusiv enthüllen dürfen.

Sollte der siebente Teil der Larry-Serie tatsächlich ein Actionspiel werden, dann dürften Abenteurer das sicher als äußerst provokant von Sierra/Vivendi empfinden. Immerhin scheinen die alten Kult-Reihen des Genres immer noch einen Namen haben, der groß genug für ein neues Spiel ist. Meine Fragen dazu: Wer kann mir sagen, wie sie so beliebt geworden sind, warum das nicht evolutionär fortgesetzt wird, und weshalb man sich für ein Action-Adventure nicht einen neuen Namen einfallen lässt? Naja, bisher gibt es ja wie gesagt noch keine konkreten Angaben, bleibt also zu hoffen, dass sich Larry Laffer beim Spielen von LSL 8 nicht für seinen Neffen schämen muss…

Star Wars Galaxies – Sehr hohe Gebühren!

Endlich! Heute wurde bekannt, wann genau Star Wars Galaxies: An Empire Divided auch in Europa erscheint. Außerdem wurden einige Einzelheiten zum Preis und der Zahlungsmethode genannt.

So wird das Spiel hier eine Woche später als geplant veröffentlicht, nähmlich am 13. November. Desweiteren wurde bekannt, welche Gebühren auf euch zukommen, solltet ihr den Weg der Jedi gehen wollen:

Monatsabo: 13,49 Euro
Drei Monate: 37,99 Euro
Sechs Monate: 69,99 Euro
Ein ganzes Jahr: 129,99 Euro

Leider ist noch nicht klar, ob das „Prepaid“-Kartensystem auch hierzulande angewandt werden wird, oder ob der User per Kreditkarte bezahlen muss. Was sich Sony bei den Gebühren (umgerechnet fast 200 ÖS) gedacht hat, bleibt uns allerdings ein Rätsel. Schon das Spiel selbst ist mit 60 ? unverschämt teuer. Beides wird Star Wars Galaxies sicher den einen oder anderen Spieler kosten.

The Fall: Last Days of Gaia – Frisches Interview

Die Kollegen von GamingXP haben sich die Freiheit genommen die Entwickler von The Fall: Last Days of Gaya, Silver Style Entertainment, einfach mal mit einem Interview zu belästigen.

Dabei kamen einige neue und interessante Details zu Tage, zum Beispiel Infos zum Skill- bzw. Attribute-System. Zusätzlich sagte Carsten Strehse, dass Silver Style versucht sehr eng mit der Community zusammen zu arbeiten. Außerdem wurden den Entwicklern noch einmal zwei neue Screenshots entlockt.

Bei der Gelegenheit möchten wir auch noch einmal auf unsere ausführliche Preview zu The Fall: Last Days of Gaia aufmerksam machen.

Max Payne 2 – Neue Maps gefällig?

Ihr habt Max Payne 2: The Fall of Max Payne schon durchgespielt? Ihr könnt einfach nicht genug davon bekommen? Ihr wollt mehr Action? Das könnt ihr haben.

Denn heute wurden zwei neue Maps für den „Todesurteil“-Modus freigeschaltet und können heruntergeladen werden. 12 MB wiegt der Download. Außerdem ist der Soundtrack zum Spiel auf den Server gestellt worden und kann heruntergeladen werden (3MB).

Wie vor kurzem zudem bekannt wurde, plant Take 2 ca. 500.000 Einheiten von Max Payne 2 an den Mann zu bringen. Dies ist ein ehrgeiziges Ziel, welches sich aber nicht unbedingt unrealistisch anhört.

Wenn ihr euch noch nicht zum Kauf von Max Payne 2 hinreißen lassen habt können und euch nicht ganz sicher seid, ob sich das lohnem würde, solltet ihr noch ein paar Tage warten, bis auf Rebell.at ein Review online geht.

Halo – Hoffnung auf einen Coop-Modus?

Gibt es vielleicht doch noch einen Funken Hoffnung, dass wir einen Coop-Modus für den Multiplayerpart nachgereicht bekommen? Zumindest besteht die Chance.

So zumindest äußerte sich Randy Pitchfork, seines Zeichens Präsident bei Gearbox in einem Interview mit den Jungs von Halo-Ops. Er wolle aber niemandem zu früh Hoffnung machen, dass ein Coop-Modus wirklich kommen werde. Zwar arbeite man daran, doch noch scheint es einige schwere Probleme zu geben.

Also bleibt uns wieder mal nichts anderes übrig, als zu warten.

Peter Molyneux – Er bekommt den Doktor

Unser aller Freund und Spieledesigner Peter Molyneux soll mit dem Ehrendoktor an der schottischen Universität von Abertay Dundee ausgezeichnet werden. Das teilten heute die Leute von MCV mit.

Im November soll es dann soweit sein. Im Rahmen einer speziellen Zeremonie soll ihm der Doktortitel überreicht werden.

Peters Geschichte ist ein unglaubliches Beispiel dafür, wie Anstrengungen und Entschlossenheit, zusammen mit erheblichem Talent und feinem Gespür, eine grandiose Erfolgsstory schaffen können. Dies sagte Bernad King, dortiger Professor und Vice-Chancellor.

Die Hochschule in Abertay war die erste, welche einen Uniabschluss im Bereich Spieletechnologie anbot.